KONTEXT: „Während man früher vielleicht vereinzelt Spontanheilungen gesehen hat oder im Einzelfall gute Erfolge mit Immuntherapie erzielen konnte, hat die zelluläre Immunonkologie heute enormes Potential auf breiter Basis“, sagt Dr. Lothar Germeroth im Gespräch mit SPECTRUM Onkologie. Lothar Germeroth war zu einem frühen Zeitpunkt in der Schweiz an Vakzinierungsstudien der Firma Cytos Biotechnology beteiligt, die von Rolf Zinkernagel, der für die Entdeckung der MHC-restringierten Antigenerkennung durch T-Zellen 1996 den Nobelpreis für Medizin erhielt, beraten wurde. Es gab allerdings für die Produktion solcher Stoffe wenige Werkzeuge, wie sie etwa zur Zellreinigung und -aufbereitung oder auch für die Aktivierung von Zellen erforderlich sind. Eine der wenigen verfügbaren Technologien wurde von Lothar Germeroth für den klinischen Einsatz weiterentwickelt. Später, als CAR-T-Zellen erstmals aufgekommen sind, wurde das Potential der Methode zur Herstellung dieser Zellen erkannt und wird heute von der Firma Celgene in der Entwicklung weiter vorangetrieben.
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