Rubrik: Panorama

  • Neue Therapieoptionen beim nicht-metastasierten, kastrationsresistenten Prostatakarzinom

    Neben Enzalutamid (2018) ist nun auch Apalutamid (2019) für die Behandlung des nicht-metastasierten, kastrationsresistenten Prostatakarzinoms zugelassen.

    Anfang März 2019 wurde für Darolutamid der Zulassungsantrag bei der Europäischen Arzneimittelbehörde eingereicht.

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  • Arterielle Thromboembolien bei Tumorpatienten

    Das Risiko für arterielle Thrombosen bei Patienten mit maligner Erkrankung liegt deutlich unter dem für venöse Thrombosen (2,6 % vs. 8,4 %).

    Innerhalb unterschiedlicher Tumorentitäten variiert das Risiko für eine arterielle Thrombose sehr stark. Das höchste Risiko haben Patienten mit Lungen- oder Nierenzellkarzinomen.

    Eine arterielle Thrombose bei Patienten mit maligner Erkrankung ist mit einer 3-fach erhöhten Mortalität assoziiert.

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  • 1. Feldkircher Onkologietage: Hämatoonkologie Tirol/Vorarlberg

    In Tirol und Vorarlberg soll ein Netzwerk zur optimalen Versorgung hämatoonkologischer Patienten entstehen.

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  • Neue Trends in der Therapie des Morbus Hodgkin: Vorsichtiges Weglassen für weniger Toxizität bei gleich hoher Wirksamkeit

    Im Rahmen einer Veranstaltung der 3. Medizinischen Abteilung für Hämatologie/Onkologie des Hanusch-Krankenhauses und der Studiengruppe Wien-West wurden am 27. September 2018 in Wien gemeinsam mit hochrangigen deutschen Experten aktuelle Aspekte in der Diagnostik und Therapie des Morbus Hodgkin diskutiert. OÄ…

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  • Neue Guidelines für das Management der Essentiellen Thrombozythämie

    Die aktualisierten österreichischen Guidelines zur Diagnose und Therapie der Essentiellen Thrombozythämie werden diesen Herbst erwartet.

    Berücksichtigt werden u. a. die exakte Diagnose und Besonderheiten in der ­Therapie mit ­Anagreliden.

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  • Facharztausbildung – Hämatologie und internistische Onkologie

    Die derzeit gültige Ausbildungsordnung im Sonderfach Innere Medizin mit Hämatologie und internistischer Onkologie ist mit der Novelle 2015 in Kraft getreten.

    Wesentliche Veränderungen im Vergleich zu der früheren Ausbildungsordnung waren (1.) eine Verkürzung der Ausbildungszeit von 8 auf 6 Jahre, (2.) die Einführung von Ausbildungsinhalten mit Hinterlegung von Fallzahlen in der Schwerpunktausbildung und (3.) die Einführung einer verpflichtenden Schwerpunktprüfung in der Hämatologie und internistischen Onkologie.

    Die anfänglich fehlende zeitgerechte Bearbeitung von Anträgen für Ausbildungsstellen im Fachgebiet durch die Ärztekammer scheint mittlerweile behoben.

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  • Nierenzellkarzinom 2018: Änderungen der Therapiestandards in Diskussion

    Beim Nierenzellkarzinom existieren im adjuvanten Setting zwar erstmals positive Studiendaten zur Anwendung von Sunitinib, jedoch hat diese Therapie keine EMA-Zulassung erhalten.

    Die Erst- und Zweitlinienbehandlung im metastasierten Stadium befindet sich aufgrund der überzeugenden Ergebnisse zur kombinierten Immun-Checkpoint-Inhibitor-Therapie und zum Tyrosinkinaseinhibitor Cabozantinib im Wandel. Allen Expertenempfehlungen zum Trotz liegt noch keine EMA-Zulassung für die Immuntherapie vor. Cabozantinib kann zwischenzeitlich in derselben Population als Alternative eingesetzt werden.

    Durch die CARMENA-Studie relativiert sich der Stellenwert der zytoreduktiven Nephrektomie als Standard, allerdings müssen die Daten mit Vorbehalt betrachtet werden.

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  • CML: „Therapiefreie Remission“ als neues Behandlungsziel

    Die „therapiefreie Remission“ (TFR) als Behandlungsziel für Patienten mit chronischer myeloischer Leukämie ist in der klinischen Praxis angekommen.

    Therapiefreie Remission bedeutet, dass Patienten nach einem kontrollierten Absetzen der Therapie in Remission verbleiben.

    Die Vorteile sind evident: Die tägliche Medikamenteneinnahme entfällt, Patienten werden dadurch weniger an ihre Erkrankung erinnert und bleiben in dieser Zeit frei von möglichen Nebenwirkungen.

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  • Fortgeschrittenes Pankreaskorpuskarzinoms: Operation nach Appleby

    Bei lokal fortgeschrittenen Pankreaskorpuskarzinomen mit Infiltration des Truncus coeliacus ist vielfach eine radikale Resektion möglich.

    Prinzipiell ist die Resektion des Truncus coeliacus ohne arterielle Rekonstruktion möglich, wenn eine ausreichende Kollateralisierung der Leberarterie über die A. mesenterica superior vorhanden ist.

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  • Wann HER2 beim Adenokarzinom des Magens und des gastroösophagealen Übergangs testen?

    HER2-Testung ist vor Erstlinientherapie obligat.

    Derzeit ist eine Testung im kurativen Setting noch nicht erforderlich.

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  • Regionale Konzepte zur Versorgung hämatoonkologischer Patienten

    Die unterschiedlichen Voraussetzungen – 1 Spital (Barmherzige Schwestern Linz) versus 9 Spitäler (gespag-Elisabethinen mit 2 Spitalsträgern) – haben zu einer unterschiedlichen strukturellen Entwicklung der beiden Tumorzentren geführt.

    Zusammenarbeit der unterschiedlich organisierten Tumorzentren wurde gestartet (gemeinsam von den Fachexperten der beiden Tumorzentren erstellte Leitlinien, Abgleich der Definitionen zur Tumordokumentation …) und ermöglicht dank gleicher Software in der Tumordokumentation zukünftig auch ein Benchmark zwischen beiden Tumorzentren.

    Öffentlich gemachte Harmonisierung der medizinischen Behandlung zwischen den verschiedenen Spitälern bringt „Fairness“ ins Gesundheitssystem und verhindert Patiententourismus sowie unnötige bzw. konkurrenzierende Investitionen.

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  • „Patient-reported outcomes“ – der Patient als proaktiver Teilnehmer an klinischen Studien

    Die frühzeitige Einbindung des Patienten beim Prozess der Entwicklung von klinischen Studien sowie die kontinuierliche Begleitung im Dialog mit dem Patienten haben nachweislich positive Auswirkungen.

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  • Chronotherapie bei Krebserkrankungen

    Die „innere Uhr“ von Tumor- und gesunden Zellen „tickt“ unterschiedlich. Chronotherapie stimmt die jeweilige Therapie auf den zirkadianen Rhythmus ab.

    Der Grundgedanke zur medikamentösen Chronotherapie bei Krebserkrankungen beinhaltet die Berücksichtigung eines spezifischen Zeitpunktes im Zellzyklus. Die Effektivität soll dadurch gesteigert und Nebenwirkungen ollen in ihrer Frequenz und Intensität reduziert werden.

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  • Periphere Neuropathie

    Häufigste Auslöser einer Neuropathie sind Diabetes mellitus, Alkohol und unbekannte ­Ursachen.

    Die chemotherapieinduzierte Neuropathie kann neben Sensibilitätsstörungen auch neuropathische Schmerzen verursachen.

    Vincristin, Thalidomid und Bortezomib lösen bei Patienten mit multiplem Myelom nicht selten eine periphere Neuropathie aus.

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  • Innovative Arzneimittel: Alles für alle?

    Unser Gesundheitssystem ist nicht darauf vorbereitet, so teure Therapien, die immer mehr Menschen haben wollen, in vollem Umfang zugänglich zu machen.

    Ökonomie kann nur Daten und deren Analysen zur Verfügung stellen, die moralphilosophische Frage jedoch nicht lösen.

    Wir dürfen nicht im Einzelfall fragen: „Soll dieser Patient das bekommen?“, sondern wir müssen generell fragen: Wollen wir uns das als Gesellschaft leisten?

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  • Perioperative Chemotherapie beim invasiven Urothelkarzinom des oberen Harntraktes

    Adjuvant: Mit den bisherigen Ergebnissen der POUT-Studie sollte die adjuvante cisplatinbasierte Kombinationschemotherapie als Standard für Patienten mit pT2 oder höherem Stadium eines Urothelkarzinoms im oberen Harntrakt gesehen werden.

    Neoadjuvant: Bei Patienten mit cT2-T4/N0-Urothelkarzinom der Harnblase ist die neoadjuvante Chemotherapie vor der radikalen Zystektomie der Standard.

    Adjuvant oder neoadjuvant? Mit den Ergebnissen der POUT-Studie stellt sich die Frage, ob man Patienten mit muskelinvasivem und hochgradigem Urothelkarzinom des oberen Harntraktes vor der radikalen Nephroureterektomie noch eine neoadjuvante Chemotherapie verabreichen soll.

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  • Osimertinib – neue Erstlinienoption bei EGFR-mutiertem NSCLC

    Osimertinib, ein irreversibler EGFR-TKI der dritten Generation, hemmt als einzige „targeted therapy“ die EGFR-T790M-Resistenzmutation (second line) und wirkt substanziell auch bei aktivierenden EGFR-Mutationen (first line).

    Daraus ergibt sich die Frage, ob im Einsatz als Erstlinientherapie ein über­proportionaler Benefit erwartet werden kann oder ob möglicherweise eine Therapielinie verloren geht?

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  • Moderne Tumordiagnostik und bildgestützte Tumortherapie

    Bildgebende Verfahren spielen eine essenzielle Rolle bei der Tumordiagnostik und -therapie sowie der Verlaufs- bzw. Erfolgskontrolle.

    Insbesondere interventionelle minimalinvasive Verfahren ermöglichen eine punktgenaue Behandlung von Tumoren.

    Mit der stereotaktischen Radiofrequenzablation gibt es ein in Österreich entwickeltes und perfektioniertes Verfahren, welches eine schonende Alternative zu operativen Eingriffen darstellt.

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  • WHO-Klassifikation von Gliomen

    Hirntumoren werden nach der neuen Klassifikation in Zusammenschau der molekularen, genetischen und morphologischen Eigenschaften kategorisiert.

    Dies ermöglicht eine „integrierte Diagnose“ sowie bessere Vorhersagen bezüglich Prognose und Therapieansprechen.

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  • „Agenda Krebs 2030“ – für Versorgungssicherheit in der Onkologie

    Onkologie in Österreich ist eine Erfolgsgeschichte, allerdings stellen demografische Entwicklungen und die Zunahme der Krebsprävalenz das System vor finanzielle und personelle Herausforderungen.

    Klinische Forschung wird zunehmend schwierig. Wer aber in der klinischen Forschung zurückfällt, der verliert den Zugang zu innovativen Therapien.

    Gemeinsam mit der Industrie wird daher eine „Agenda Krebs 2030“ gefordert: Eines der Ziele ist die Etablierung einer überregionalen Vernetzungsstruktur für onkologische Versorgung, dafür braucht es ein politisches Commitment.

    Die Industrie fordert eine Koordinierungsstelle für klinische Studien auf Bundesebene und einheitliche Register.

    Regionale Best-Practice-Beispiele sind Netzwerke wie in Wien (Vienna Cancer Center) und Oberösterreich.

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  • Wie behandle ich Patienten mit hohem Risiko und/oder Komorbiditäten beim Nierenzellkarzinom?

    Bei Patienten mit nichtmetastasiertem und metastasiertem Nierenzellkarzinom kann anhand von Risikoscores die Wahrscheinlichkeit eines rezidivfreien Überlebens abgeschätzt werden.

    Adjuvante Therapiestudien mit Tyrosinkinasehemmer bei Patienten mit hohem Rezidivrisiko haben mit Ausnahme von Sunitinib (S-TRAC) zu keiner Verbesserung des rezidivfreien ­Überlebens geführt. Daten zur Überlebenszeit nach adjuvanter Therapie liegen noch nicht vor.

    Patienten mit metastasiertem Nierenzellkarzinom und intermediärem oder ungünstigem ­Risikoprofil haben eine deutlich verminderte Überlebenszeit.

    In der Erstlinientherapie bei Patienten mit intermediärem oder ungünstigem Risikoprofil hat sich die Kombination von Ipilimumab und Nivolumab gegenüber Sunitinib als überlegen gezeigt bezüglich Ansprechens, progressionsfreien Überlebens (PFS) und Gesamtüberleben (OS).*

    In der Erstlinientherapie bei Patienten mit intermediärem oder ungünstigem Risikoprofil hat ­sich Cabozantinib gegenüber Sunitinib als überlegen gezeigt bezüglich Ansprechen und PFS, im OS zeigte sich nur ein Trend zugunsten von Cabozantinib.* noch nicht von der Europäischen Kommission in der Erstlinie zugelassen (Stand 12/2017)

    * noch nicht von der Europäischen Kommission in der Erstlinie zugelassen (Stand 12/2017)

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  • DOAK bei tumorassoziierten venösen Thromboembolien

    Hokusai-VTE-Cancer-Studie: Das DOAK Edoxaban (orale Gabe) zeigt in der Behandlung tumor­assoziierter venöser Thromboembolien (VTE) gegenüber der Standardtherapie mit dem niedermolekularen Heparin Dalteparin (subkutane Gabe) Nichtunterlegenheit.

    Laut Expertenmeinung von Univ.-Prof. Dr. Ingrid Pabinger-Fasching könnten Patienten mit tumorassoziierter Thrombose mit DOAK (Edoxaban) behandelt werden, was für die Lebensqualität der Patienten von Bedeutung ist. Das erhöhte Risiko von gastrointestinalen Blutungen ist aber in Betracht zu ziehen und sollte in die Beratung und Entscheidung einfließen.

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  • CUP-Syndrom: Therapie

    Die Therapie des Carcinoma-of-unknown-primary-(CUP-)Syndroms muss differenziert nach lokal begrenzter und disseminierter Erkrankung erfolgen.

    Patienten mit spezifisch therapierbarem CUP-Syndrom können von langer Krankheitskontrolle profitieren.

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  • Onkopedia-Leitlinie: Magenkarzinom

    Die aktuellste Neuerung in der Therapie des Magenkarzinoms ist die perioperative Chemo-therapie nach dem FLOT-Schema. Die Studie wurde zuletzt auf der DGHO-Tagung in Stuttgart als neuer Standard vorgestellt.

    Diese Neuerung und weitere therapierelevante Aspekte des Magenkarzinoms sind in der aktuellen Version der Onkopedia-Leitlinien, Stand September 2017, bereits enthalten und hier zusammengefasst.

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  • Welttag der chronischen myeloischen Leukämie, Pressekonferenz der DGHO mit A. Hochhaus

    Auf internationaler Ebene findet seit 2011 jährlich am 22. September der Welt-CML-Tag statt.

    Die DGHO, die Deutsche CML-Allianz, Leukaemie-Online.de / LeukaNET, die Deutsche Leukämie- & Lymphom-Hilfe und der „Elternverein für Kinder mit CML“ nehmen den Tag zum Anlass, den aktuellen Stand der CML-Therapie darzustellen und auf die anstehenden Herausforderungen aufmerksam zu machen.

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  • „Stark mit Brustkrebs“-Initiative

    Metastasierter Brustkrebs ist noch immer nicht heilbar, das Sprechen über die Erkrankung wird viel zu oft vermieden.

    Umfassende Informationen sollen alle Beteiligten unterstützen, den Umgang mit der Erkrankung zu erleichtern.

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  • Vienna Cancer Center − Ressourcen für Versorgungsverbesserung in der Hämatoonkologie

    Die Hämatologie-Gesundheitszentren haben sich bewährt, mehr vernetzte Infrastruktur und zentrale Koordination mit konkreten Ansprechpartnern kann die gezielte hämatologische Versorgung weiter verbessern und die Durchführung klinischer Studien am Standort Wien forcieren.

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  • Neue S2k-Leitlinie − Postonkologische Lymphödeme

    Die neue S2k-Leitlinie der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF), Reg.-Nr. 058-001, zur Diagnostik und Therapie der Lymphödeme, ist seit 25. 5. 2017 online.

    An dieser Leitlinie haben insgesamt 32 wissenschaftliche Fachgesellschaften aus dem deutschsprachigen Raum mitgearbeitet, davon 22 aus Deutschland, 7 aus Österreich und 3 aus der Schweiz.

    Der ausführliche Leitlinienreport ist wie auch der Volltext der Leitlinie unter http://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/058-001.html abrufbar.

    Es wurden insgesamt 7 Arbeitsgruppen gebildet, um das gesamte Themengebiet der Lymphologie von der Epidemiologie über die Diagnostik und Therapie bis zu Prävention und psychosozialen Aspekten abzudecken, und diese in 7 Kapitel gegliedert.

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  • Depression und Krebs − Probleme und Risiken der Interaktionspharmakologie

    Adäquate Therapie von Depressionen bei onkologischen Patienten erhöht Überlebensrate, Lebensqualität und Therapieadhärenz.

    Pharmakodynamische und/oder pharmakokinetische Wechselwirkungen bei Multimedikation können die unerwünschten Arzneimittelwirkungen verstärken, sodass sie wirklich klinisch relevant werden und zu vermehrten Spitalsaufnahmen führen.

    Die Arzneimittelwechselwirkungen sind heute weitgehend vorhersehbar und daher meistens vermeidbar.

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  • Die wachsende Bedeutung der aktiven Überwachung bei kleinen Nierentumoren

    Active Surveillance hat sich als therapeutische Strategie für kleine Nierentumoren bei Patienten etabliert, bei welchen die Risiken einer chirurgischen Behandlung den onkologischen Benefit einer Resektion überwiegen.

    Ein signifikanter Anteil der Nierentumoren unter aktiver Überwachung zeigt im Laufe der Zeit kein Nettowachstum. Von den in der Literatur beschriebenen Tumoren ohne Nettozuwachs sind keine metastasiert.

    Bislang sind die Erkenntnisse über die Wirksamkeit von aktiver Überwachung verglichen mit chirurgischer Exzision und Ablation begrenzt.

    Während die Rolle von perkutanen Nierenbiopsien bei der Behandlung von kleinen Nierentumoren umstritten ist, gibt es einen klaren Stellenwert für ausgewählte Patienten, welche eine aktive Überwachung in Betracht ziehen oder mit aktiver Überwachung behandelt werden.

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  • HNO-Tumor-Awareness

    Kontext: Das Plattenepithelkarzinom des Kopf-Hals-Bereichs ist der siebenthäufigste Tumor weltweit, mit schätzungsweise 510 Sterbefällen und 1.225 Neuerkrankungen pro Jahr in Österreich (Statistik Austria, 2014). Es widmen sich exponierte Vertreter der onkologischen Szene dieser Tumorentität, sei es in Form von Appellen zu einer flächendeckend besseren strahlentherapeutischen Versorgung, mit der Durchführung akademischer Studien oder mit der Etablierung zielgerichteter Therapien und aktuell Immuntherapien. Mit den heutigen Kenntnissen zu HPV-positiven Kopf-Hals-Tumoren wurde zuletzt das TNM-Staging bei dieser Subgruppe geändert, und es gibt Überlegungen zur Therapie-Deeskalation. Um den neuen Aspekten einer nicht immer im Vordergrund stehenden Tumorentität Rechnung zu tragen, haben wir mit Univ.-Prof. Dr. Dietmar Thurnher, Vorstand der Hals-Nasen-Ohren-Universitätsklinik in Graz, ein Interview im Sinne einer HNO-Tumor-Awareness geführt. Interessant in dem Zusammenhang sind nicht zuletzt auch Überlegungen zur HPV-Impfung als HNO-Tumor-Prophylaxe.

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  • Medizin trifft Informatik: Wie Big Data die Pathologie verändert

    Univ.-Prof. Dr. Renate Kain, PhD, wurde kürzlich zur Leiterin des Klinischen Instituts für Pathologie an der Medizinischen Universität Wien berufen.

    Sie beschreibt neue Entwicklung in der Pathologie, wie beispielsweise die Digitalisierung oder Data Governance.

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  • Die Rolle der Ärzte bei der Unterstützung der Patienten im Entscheidungsprozess

    Welches Behandlungsergebnis für den Einzelnen vorrangig wichtig ist, hängt vom jeweiligen Patienten und dessen Familienumständen ab. Daher ist die Frage nach der „besten“ Behandlung weniger von objektiven Studienergebnissen als vielmehr davon abhängig, welchen Therapie­ergebnissen nach dem individuellen Empfinden – sowohl seitens des Behandelnden als auch des Patienten – die größere Bedeutung beigemessen wird.

    Sogar dann, wenn uns ein Dogma eine Behandlung als die übergeordnete vorgibt, hängen die klinischen Entscheidungen oft von komplexen Kompromissen zwischen den einzelnen zu erwartenden Ergebnissen ab und sollten die Patientenpräferenzen berücksichtigen.

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  • Pilotprojekt in Tirol: Multiple Myeloma Companion – Myelomtherapie durch Homecare

    Univ.-Prof. Dr. Günther Gastl, Direktor der Universitätsklinik für Innere Medizin V, Medizinische Universität Innsbruck, präsentierte anlässlich der 10. Amgen Press Academy „Value-based Healthcare – wie kann Patientenversorgung in der Zukunft aussehen?“ das Pilotprojekt „Multiple Myeloma Companion“.

    Myelompatienten erhalten den Proteaseinhibitor Carfilzomib i. v. durch eine diplomierte und speziell geschulte mobile Pflegeperson.

    Ein Ziel: Reduktion von Krankenhausaufenthalten.

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  • Erfahrungsbericht „Preceptorship in Renal Cell Carcinoma“

    Die urologische Abteilung des Universitätsklinikums Tübingen hat als Kompetenzzentrum eine langjährige Erfahrung im Bereich des Nierenzell­karzinoms.

    7 Ärzte wurden von Novartis Oncology Österreich zum ersten „Preceptorship in Renal Cell Carcinoma“ nach Tübingen eingeladen, um von der Expertise der international bekannten Urologen beim Nierenzellkarzinom, Jens Bedke und Arnulf Stenzl, zu profitieren.

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  • Tumoren besser verstehen

    Die Kombination von Liquid Biopsy und Nuklearmedizin zur personalisierten Diagnose von Prostata- und Dickdarmkrebs soll eine gezielte Therapie vorbereiten.

    Das neue Ludwig Boltzmann Institut „Applied Diagnostics“ erforscht weltweit erstmals duale Biomarker zur Krebsdiagnose.

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  • Onkologische Versorgung im europäischen Vergleich – Auftrag für Österreich?

    In Österreich leben ca. 330.000 Personen mit Krebs.

    5-Jahres-Überlebensrate in Österreich 61 %. u Steigenden Gesundheitsausgaben für die Behandlung von Krebs steht ein Rückgang des Produktivitätsverlusts durch verfrühte Todesfälle entgegen.

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  • Die Behandlung des oligometastasierten Prostatakarzinoms

    Veränderungen in den Paradigmen der Behandlung von Patienten mit einem hormonsensiblen metastasierten Prostatakarzinom sind mit dem Gebrauch von Hormondeprivationstherapie und einer frühen Chemotherapie mit Docetaxel verbunden.

    Zunehmende retrospektive Datenlage über den Vorteil der Behandlung des Primärtumors, auch im metastasierten Krankheitsstadium, wurde bereits evaluiert. Zum jetzigen Zeitpunkt ist diese Methode jedoch noch nicht routinemäßig empfohlen.

    Die Behandlung des Primärtumors scheint, obwohl es keine Standardtherapie ist, einen Vorteil zu bringen, sollte aber außerhalb von klinischen Studien derzeit nicht durchgeführt werden.

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  • MABTENANCE-Studie der AGMT – „resolving the controversy“: Erhaltungstherapie bei CLL unter Einbeziehung der minimalen Resterkrankung

    Im Jahr 2010 wurde in der CLL-8-Studie der deutschen Studiengruppe durch Zugabe von Rituximab zur FC-Induktionstherapie erstmals ein Überlebensvorteil bei chronisch lymphatischer Leukämie erreicht. (M. Hallek et al., The Lancet, 2010)

    Im Jahr 2016 wurde in der CLL8a-Studie der AGMT erstmals die minimale Resterkrankung prospektiv in einer Phase-III-Studie untersucht und das Progressionsrisiko mit Rituximab-Erhaltungstherapie um 50% verringert (R. Greil et al., The Lancet Hematology, 2016).

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  • Immuntherapie gegen gefährliche virale Infektionen bei stammzelltransplantierten Kindern

    Virusspezifische Spender-T-Zellen werden in Zellkultur 12 Tage lang nach Stimulation mittels Viruspeptiden und Zytokinen ex vivo vermehrt.

    Virusspezifische T-Zell-Therapien zeigen ermutigende Ergebnisse bei der Behandlung lebensgefährlicher Virusinfektionen nach Stammzelltransplantation undOrgantransplantation.

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  • Früherkennung von Mammakarzinomen MRT: Problemlöser bei unklarer Mammografie und Ultraschall

    Im Fall von unklaren, nicht verkalkten Befunden in Mammografie und Ultraschall kann die MRT mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein Mammakarzinom ausschließen.

    Im Fall von mikrokalkhaltigen Läsionen, die in der Mammografie entdeckt wurden, kann die MRT einen invasiven Tumor mit 99%iger Sicherheit ausschließen.

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  • Roche Health Talk: Personalisierte Medizin – Potenziale fördern, Fortschritt nutzbar machen

    Personalisierte Medizin verlangt nach einer Überbrückung der technischen und der psycho­logischen Medizin.

    Das Bewusstsein der Potenziale der personalisierten Medizin muss gesellschaftspolitisch vorangetrieben werden, damit sie in der Praxis zur Anwendung kommt.

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  • ABCSG-P02: Chemotherapie vs. Chemotherapie plus Bestrahlung − Aktuelle neoadjuvante Studie beim Pankreaskarzinom

    Insgesamt sollen 112 PatientInnen (56 je Studienarm) in die ABCSG-P02-Studie eingeschlossen werden, an der 6 Zentren in ganz Österreich teilnehmen.

    Die Rekrutierungszeit ist mit 3 Jahren geplant. Start wird in der ersten Jahreshälfte 2017 sein.

    Das Studienzentrum der ABCSG steht für Fragen bezüglich Studienteilnahme gerne zur Verfügung.

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  • CDK4/6-Inhibitoren: Perspektiven für Patientinnen mit metastasiertem Brustkrebs verändern

    Die Überwindung der Therapieresistenz hat durch die Entwicklung von Zellzyklusinhibitoren, CDK4/6-Inhibitoren, eine neue Qualität gewonnen. „Leben mit Krebs“ wird zunehmend Realität für Brustkrebspatientinnen.

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  • Wir brauchen hypothesenbasierte Forschung

    Im Laufe des zwanzigsten Jahrhunderts wandelte sich die Biologie von einer deskriptiven Wissenschaft im traditionellen Sinne zu einem durch Hypothesen geleiteten Forschungsfeld. Eng damit verbunden war die zunehmende Dominanz des Reduktionismus, der Idee, dass komplexe biologische Systeme am besten verstanden werden könnten, indem man diese in ihre Einzelteile zerlegt und in Folge isoliert studiert.

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  • „Community Oncology“: „Es sollte die Expertise wandern und nicht der Patient reisen“

    Im Juni 2016 startete, initiiert durch Professor Christoph Zielinski, an der Klinischen Abteilung für Onkologie der MedUni Wien und am AKH Wien das neue „Community Oncology“-Programm (Leiter: Professor Wolfgang Köstler).

    Durch Vernetzung mit den lokalen und regionalen Schwerpunktspitälern und Erweiterung der Konsiliartätigkeit durch telemedizinische Angebote soll eine effiziente Steuerung von Patientenströmen sowie eine Optimierung der onkologischen Versorgung und der Durchführung klinischer Studien erzielt werden.

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  • Vorbereitung auf einen Auslandsaufenthalt

    Wann soll der Auslandsaufenthalt stattfinden? – Nach dem Studium/während der Facharzt­ausbildung/nach der Facharztausbildung? Frühzeitig mit der Planung beginnen, ca. 2 Jahre vor dem Auslandsaufenthalt.

    Wo? Sorgfältige Auswahl des Labors/des Betreuers im Ausland: eher Initiativbewerbung in einem bekannten Labor des eigenen wissenschaftliches Feldes als Bewerbung auf ausgeschriebene Stellen. Institution im Ausland vor geplantem Aufenthalt besuchen und Kontakt zu zukünftigen Laborkollegen suchen.

    Wie? Stipendienplanung nutzen, um den Projektfahrplan für den Auslandsaufenthalt festzulegen. Inländische und ausländische Stipendienmöglichkeiten in Betracht ziehen.

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  • ESMO Magnitude of Clinical Benefit Scale – Von der Theorie zur Praxis?

    Die ESMO-MCBS ermöglicht es dem Kliniker, mit Hilfe online zur Verfügung stehender Formulare den zu erwartenden klinischen Benefit eines neuen Therapieansatzes zu ermitteln.

    Die ESMO-MCBS basiert auf PFS/OS (inklusive Hazard Ratio) sowie Toxizitäts- und Quality-of-Life-Daten, die auf Basis von randomisierten/kontrollierten Studien veröffentlicht werden.

    Eine Analyse an der Medizinischen Universität Wien zeigte, dass die Ergebnisse der ESMO-MCBS gut mit der täglichen Praxis korrelieren.

    Die ESMO-MCBS wird stetig weiterentwickelt und soll künftig fixer Bestandteil der ESMO Clinical Practice Guidelines sein.

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  • Neuer Wissenschaftspreis für den Nachwuchs – Onkologiesymposium NIFA feiert 15-Jahr-Jubiläum

    Seit 15 Jahren findet einmal jährlich die NIFA (Neue Impulse in Fortbildung und Ausbildung) in Österreich statt. Vom Pharmaunternehmen AstraZeneca ins Leben gerufen, bietet die Veranstaltung onkologisch tätigen und onkologisch interessierten Ärztinnen und Ärzten neueste wissenschaftliche Erkenntnisse rund um das…

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  • Das Nierenzellkarzinom: Was wir 2016 wissen sollten

    Sowohl beim lokal begrenzten als auch beim fortgeschrittenen/metastasierten Nierenzellkarzinom kam es in den vergangenen Jahren zu einem deutlichen Kenntniszugewinn.

    Hot Topic beim lokal begrenzten Nierenzellkarzinom ist die fokale Therapie.

    Im fortgeschrittenen Stadium wird die Rolle der Chirurgie (z. B. Metastasenchirurgie) diskutiert. Die systemische Therapie hat eine revolutionäre Entwicklung erlebt (neue Tyrosinkinase- und Checkpoint-Inhibitoren).

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  • Neue Trends in der Vorsorgekoloskopie

    Die Vorsorgekoloskopie gilt als Goldstandard in der Darmkrebsprävention.

    Das österreichische Darmkrebsvorsorgeprogramm ist ein opportunistisches Screening.

    Polypen > 5 mm sollen laut aktuellen Guidelines nur mit Schlinge abgetragen werden.

    Serratierte Läsionen stellen eine besondere Herausforderung dar.

    Nachsorgeintervalle sollen schriftlich festgehalten werden.

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  • Rehabilitation als Teil eines onkologischen Gesamtkonzeptes

    Durch onkologische Rehabilitation können nach Abschluss der primären Tumortherapie Funktionsstörungen, Krankheitsbewältigung, physische Leistungsfähigkeit und Lebensqualität signifikant verbessert werden.

    Eine psychosoziale Intervention und die Einbeziehung der Faktoren Armut, Bildungsmangel und deren Konsequenzen auf die Vorsorge, Früherkennung, Behandlung und Rehabilitation kann den negativen Effekten eines niedrigen sozioökonomischen Status auf den Outcome entgegenwirken.

    Onkologische Rehabilitation wird zur Gänze von den Sozialversicherungen bezahlt und in enger Absprache mit den behandelnden Ärztinnen und Ärzten durchgeführt.

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  • Fortschritte bei gastrointestinalen Tumoren | Die ideale Induktionstherapie beim metastasierten Kolorektalkarzinom

    Die vollständige Resektion von Leber-/Lungenmetastasen ermöglicht vielen Patienten mit Kolorektalkarzinom eine deutlich bessere Prognose.

    Wesentlich dabei ist eine effektive Induktionstherapie.

    Das frühe Therapieansprechen und die Tiefe des Ansprechens haben sich als prognoserelevante Kriterien herausgestellt.

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  • Fortschritte bei gastrointestinalen Tumoren | Die Neuzeit – Immuntherapie mit Checkpoint-Inhibitoren

    Bei der Immuntherapie mit Checkpoint-Inhibitoren dürfte die Mutationslast eine Rolle spielen, weshalb hypermutierte Kolorektalkarzinome mit defekten DNA-Reparaturmechanismen als potenzielle Indikation interessant sind.

    Eine interessante Rationale zur Kombinationstherapie ist die Beobachtung, dass Bevacizumab die Einwanderung immunsuppressiver Zytokine und infiltrierender regulatorischer T-Zellen vermindert.

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  • Fortschritte bei gastrointestinalen Tumoren | Aktuelle Entwicklungen beim Pankreaskarzinom

    Kombinationstherapien: Nach Gemcitabin (Gem) + Erlotinib (2007) und FOLFIRINOX (2011) zeigte nun auch die Kombination von Gem + Capecitabin eine Überlegenheit gegenüber der Gem-Monotherapie.

    Nab-Paclitaxel, Nal-Iri: Neue Formulierungen der Wirkstoffe Paclitaxel und Irinotecan weisen ein geringeres Toxizitätsprofil auf und erweitern die Behandlungs-optionen.

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  • PANTHER-Studie: adjuvante Chemotherapie des Hochrisiko-Mammakarzinoms – Dosisdichte, individualisierte Gabe versus Standardtherapie

    Eine leukozytennadirgesteuerte dosisdichte adjuvante Chemotherapie verbesserte die Wirksamkeit im Vergleich zum Standardschema, wobei nur für das ereignisfreie Überleben Signifikanz erzielt wurde.

    Die Individualisierung war erfolgreich möglich und funktionierte am besten für Epirubicin/Cyclophosphamid.

    Toxizitäten traten unter dem individualisierten, dosisdichten Regime insgesamt häufiger auf.

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  • Diagnostik von Hirntumoren: Histologie und Molekulargenetik in einem Befund

    Die neue WHO-CNS4+-Klassifikation der Tumoren des zentralen Nervensystems bringt große und weitreichende Änderungen für alle Disziplinen, die mit HirntumorpatientInnen befasst sind. Erstmals werden morphologische und molekulargenetische Merkmale in einen Befund integriert.

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  • Forschungsstandort Österreich im Umbruch

    u Es sind Strukturveränderungen notwendig, damit Österreich als Forschungsstandort konkurrenzfähig bleibt.u Nationale und internationale Netzwerke, mehr finanzielle Mittel und Nachwuchs-förderung sind dabei wichtige Ansatzpunkte.

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  • Hypofraktionierte, adjuvante Strahlentherapie bei Patientinnen mit Mammakarzinom

    Die hypofraktionierte, adjuvante Strahlentherapie nach brusterhaltender Operation eines Mammakarzinoms wird mit einer erhöhten Einzeldosis und reduzierter Gesamtdosis durchgeführt. Dadurch kann die Gesamtbehandlungszeit gegenüber der konventionell fraktionierten Behandlung bei gleicher Effektivität und etwas besserer Verträglichkeit um zwei Wochen reduziert werden.

    An der Abteilung für Strahlentherapie des Krankenhauses der Barmherzigen Schwestern in Linz wurde vor Kurzem die 1.000 Patientin mit dieser Methode behandelt – die Abteilung steht damit an vorderster Stelle in Österreich.

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  • FoundationOne® – Transformation der personalisierten Medizin in die klinische Praxis

    FoundationOne® kombiniert eine genetische High-Tech-Analyse (Next-Generation Sequencing) von hunderten tumorrelevanten Genen mit einer Bioinformatikdatenbank und dem weltweit vorhandenen medizinischen Wissen aus laufenden Studien und wissenschaftlichen Publikationen.

    Bioinformatisch ausgewertet und interpretiert ist der Befund innerhalb von 2 Wochen nach Einsendung der Tumorprobe verfügbar.

    Es handelt sich um ein lernendes System; d. h., mit jedem Patienten bekommt man mehr Daten und Erfahrung, die man dem nächsten Patienten weitergeben kann.

    Österreich ist eines der ersten Länder in Europa, in denen dieses Service angeboten wird.

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  • Zentrale Rolle in Früherkennung, Diagnostik und Therapie urologischer Tumoren – Pathologie: eine Angelegenheit im Hier und Jetzt

    In Österreich werden jährlich rund 7.000 neue urologische Krebserkrankungen diagnostiziert; davon etwa 4.800 Prostatakarzinome.

    Pathologen spielen eine zentrale Rolle im Tumorboard und in der Beratung von Urologen, klinischen Onkologen und Strahlentherapeuten.

    Die morphologische Tumordiagnostik unter dem Mikroskop, basierend auf dem Gewebeaufbau, wird zunehmend mehr durch biochemische und molekulare Charakteristika ergänzt.

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  • Der Kampf gegen Krebs – um ihn zu gewinnen, müssen wir unsere Ansätze radikal überdenken

    Bei Krankheiten wie dem Hodenkarzinom stehen Therapien zur Verfügung, mit denen sich bei fast 100 Prozent der PatientInnen eine Remission erreichen lässt. Dennoch ist zu erwarten, dass 2030 die Haupttodesursache in der westlichen Welt Krebs sein wird.

    Der Beitrag bietet Anregungen, was man aus kleinen Siegen lernen kann, um die größere Dimension auf eine potenziell fortschrittlichere Art zu bewältigen.

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  • 105 Jahre Österreichische Krebshilfe

    Am 20. 12. 2015 feierte die Österreichische Krebshilfe ihr 105-jähriges Bestehen und zählt somit zu den ältesten Krebsgesellschaften der Welt.

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  • „Bestmögliche Lebensqualität für unheilbar an Krebs erkrankte Menschen“

    Die Österreichische Krebshilfe, Hospiz Österreich und die Österreichische Palliativgesellschaft präsentierten zum Weltkrebstag am 4. 2. 2016 eine neue Broschüre, die Menschen mit fortgeschrittener Krebserkrankung einen detaillierten Überblick über das österreichweite Hilfsangebot gibt und Angehörige bei den vielen Fragen und Problemstellungen in der Begleitung und Pflege unterstützt.

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  • Kongress-Nachlese, ABCSG-Jahrestagung 2015 – die Brustkrebs-Studien

    Der Artikel ist bereits in der Fachzeitschrift Gyn-Aktiv 6/15 erschienen.

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  • Roche Health Talk: Antikörperforschung: Enorme Fortschritte, große Herausforderungen

    Neue molekularbiologische und gentechnologische Methoden (CrossMAb) ermöglichen die Herstellung spezifischer Antikörper, die als zielgerichtete Wirkstoffe und Immuntherapeutika eingesetzt werden; bis spezifische Antikörper erlauben durch eine brückenähnliche Struktur eine zusätzliche Aktivierung des Immunsystems.

    Die Immuntherapie führte zu einem Paradigmenwechsel in der Onkologie; die Identifikation von Biomarkern, um Patientenkohorten, Therapiesequenzen und -kombinationen zu definieren, stellt eine große künftige Herausforderung dar.

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  • EU-Projekt APERIM: Bioinformatische Lösungen für personalisierte Immuntherapien in der Krebsmedizin

    Mit Immuntherapien konnten in letzter Zeit große Erfolge in der Behandlung von Krebs erzielt werden. Allen verschiedenen Ansätzen in der Immuntherapie gemeinsam ist die individuelle Betrachtung des Tumorgeschehens.

    Voraussetzung für die Anwendung dieser personalisierten Krebsmedizin ist die Aufbereitung und Auswertung riesiger Datenmengen mittels bioinformatischer Lösungen – solche sollen im EU-Projekt APERIM (Advanced bioinformatics platform for PERsonalised cancer IMmunotherapy)an der MedUni Innsbruck entwickelt werden.

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  • Die Wirkung von Ernährung und Bewegung bei Krebserkrankungen

    Sport wirkt krebspräventiv und senkt das Rezidivrisiko.

    Eine Mobilisierung sollte stets im Rahmen der individuellen Möglichkeiten erfolgen.

    Bei Übergewicht ist eine Abnahme unter ärztlicher Kontrolle sinnvoll, wobei die Verbesserung der Körperzusammensetzung Priorität hat.

    Die Kost sollte viel Obst und Gemüse sowie hochwertige Eiweißquellen beinhalten.

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  • Science or Fiction: Translationale Medizin – quo vadis?

    Der Artikel ist bereits in der Fachzeitschrift Spectrum Urologie 2/15 erschienen.

    Zum Artikel

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  • Acetylsalicylsäure in der Krebsprävention – eine Nutzen-Risiko-Analyse

    Die präventive Einnahme von Acetylsalicylsäure über einen längeren Zeitraum kann das Risiko von Krebserkrankungen reduzieren; die derzeitige Datenlage ist bei gastrointestinalen Karzinomen am stärksten.

    Eine rezente Analyse ergab ein positives Nutzen-Risiko-Profil; Studien zur Ermittlung von Dosis, Dauer und Risikogruppen sind noch ausständig.

    Der adjuvante Einsatz von ASS ist bei Kolorektalkarzinomen mit vorliegender PI3K-Mutation mit einem Vorteil im KRK-spezifischen und im Gesamtüberlebenassoziiert.

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  • Ambulante onkologische Rehabilitation

    Gezielte onkologische Rehabilitation hilft den Patienten, wieder zurück ins Leben zu finden. Bisher war dafür ein mehrwöchiger stationärer Aufenthalt in einem Reha-Zentrum erforderlich.

    Als Alternative dazu bietet das Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Linz österreichweit erstmals eine „Ambulante Onkologische Rehabilitation“ an.

    Vorteile der ambulanten Reha auf einen Blick: Ersatz einer stationären Reha-Maßnahme (Phase II), individuelles, bedarfsgerechtes Therapieangebot, bessere Vereinbarkeit mit Beruf und Familie, Möglichkeit zu alltagsnahem Training und Belastungserprobung im täglichen Leben, bessere Vernetzung mit weiterführenden Maßnahmen, Kostenreduktion für Kostenträger.

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  • Eine neue Gesellschaft stellt sich vor: Austrian Neuroendocrine Tumor Society

    Die Austrian Neuroendocrine Tumour Society (ANETS) mit Sitz in Graz wurde am 25. September 2014 von Vertretern der Medizinischen Universitäten Graz, Innsbruck und Wien mit dem Ziel gegründet, allen interessierten Kolleginnen und Kollegen aus den einzelnen klinischen Teildisziplinen eine Plattform zu bieten, um sich auf dem Gebiet der gastro-entero-pankreatischen neuroendokrinen Tumoren (GEP-NET) austauschen zu können.

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  • Exzellenzzentrum für neuroendokrine Tumoren

    Neu akkreditiertes Exzellenzzentrum für neuroendokrine Tumoren am Comprehensive Cancer Center der MedUni Wien etabliert.

    Grundvoraussetzung: Erfahrung mit jährlich 80 neuen Patienten. Bei einer Häufigkeit von etwa 290 Patienten pro Jahr in Gesamtösterreich kein allzu leichtes Unterfangen.

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  • Somatostatinanaloga in der Therapie fortgeschrittener GEP-NET

    Die Diagnose gastroenteropankreatischer neuroendokriner Tumoren wird durch ihr häufig unspezifisches Symptombild erschwert; in vielen Fällen liegen bei Diagnose bereits Fernmetastasen vor.

    Die vollständige chirurgische Resektion ist die einzige kurative Therapieoption; im palliativen Setting stehen einige wenige Therapieoptionen zur Verfügung.

    Der antiproliferative Effekt von Somatostatinanaloga wurde in Phase-III-Studien untersucht. Die Ergebnisse führten vor Kurzem zur Zulassung eines SSA in Europa.

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  • Austrian Lung Cancer Study Group

    2013 wurde von österreichischen Lungenfachärzten die Austrian Lung Cancer Study Group ins Leben gerufen.

    Erste Initiative ist eine Lungenkrebs-Benchmark-Studie, die zu einem einheitlichen, nach internationalen Standards definierten Behandlungspfad beitragen soll.

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  • Strahlentherapeutische Konzepte in der Therapie von Lungenkrebspatienten

    In der multimodalen Therapie des lokal fortgeschrittenen Bronchialkarzinoms spielt die 3D-konformale Strahlentherapie eine entscheidende Rolle und trägt zur Verbesserung des Überlebens bei.

    Die stereotaktische Bestrahlung lokal begrenzter Lungentumoren ist eine wirkungsvolle Alternative zur operativen Sanierung und oft die einzige kurative Behandlungsoption bei respiratorisch kompromittierten Patienten.

    Die Brachytherapie ist eine Behandlungsmethode, bei der über lokal positionierte Katheter hohe Einzeldosen direkt an den Tumor appliziert werden, unter maximaler Schonung des umgebenden Gewebes.

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  • Bildgebung der Prostata mit MRT und PET als Entscheidungsgrundlage für die Therapie

    Mittels multiparametrischer Bildgebung können sowohl die Tumormorphologie als auch die Tumorbiologie auf funktioneller und metabolischer Ebene beurteilt werden.

    Die multiparametrische MRT wie auch die PET mit radioaktiv markierten Tracern zeigen hohes Potenzial zur akkuraten Tumordetektion, -charakterisierung und Einschätzung der Tumoraggressivität.

    Mittels spezifischer PET-Radiopharmaka ist in der Hybridbildgebung die Detektion von Metastasen in Lymphknoten und Knochen möglich, die nur wenige Millimeter groß sind.

    Die Hybrid-PET/MRT wird in Zukunft die Diagnose, das Staging, die Therapieplanung sowie das Therapiemonitoring des Prostatakarzinoms noch weiter verbessern.

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  • Best of JCO (Journal of Clinical Oncology): 2015 Gastrointestinal Cancer Edition – PEAK-Studie

    PEAK-Studie bei Patienten mit RAS-Wildtyp-Kolorektalkarzinom: Panitumumab-hältige Erstlinientherapie erweist sich als effektives Induktionsregime mit früher und tiefer Reduktion der Tumorlast als Voraussetzung für ein längeres progressionsfreiesund Gesamtüberleben.

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  • Neue Konzepte in der Radioonkologie – Bildgeführte und adaptive Radiotherapie

    Die kontinuierliche Verbesserung der radioonkologischen Therapie basierte seit Beginn der Strahlentherapie im Jahre 1896 durch den Wiener Dermatologen Leopold auf der Vernetzung der Fachbereiche Radioonkologie, Strahlenbiologie und Medizinische Strahlenphysik.

    Die Entwicklung und weitere klinische Erprobung der Image-guided Radiotherapy sowie die BioART erfordern neben der Weiterführung dieser erfolgreichen Tradition auch die intensive Kooperation mit den bildgebenden Fächern wie Radiodiagnostik und Nuklearmedizin.

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  • Start der Experteninitiative „DON’T SMOKE“

    Ein eindringlicher Appell aus Ärztekreisen soll Bewegung in die Pläne für einen besseren (Nicht-)Raucherschutz bringen. Jeder einzelne Österreicher kann jetzt unter www.dontsmoke.at den Forderungen Nachdruck verleihen.

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  • Studie ABCSG 32 – Daten, Fakten: Konsequenzen? Neoadjuvante Therapie des HER2-positiven Mammakarzinoms

    Neoadjuvantes Setting bedeutet kurative Intention. Beim HER2-positiven Mammakarzinom korreliert die Rate pathologischer Komplettremissionen mit dem Überleben.

    Aus der 4-armigen Phase-II-Studie ABCSG 32 geht hervor, dass eine Therapiekombination aus Docetaxel und Trastuzumab mit nichtpegyliertem liposomalem Doxorubicin ± Bevacizumab bei geringer Kardiotoxizität sicher ist und mit hoher pCR-Rate effektiv verabreicht werden kann.

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  • Starkes Portefeuille richtungsweisender Studien: ABCSG-Jahrestagung 2014

    Im Focus der ABCSG-Jahrestagung in Saalfelden: eine geplante Studie mit dem CDK4/6-Inhibitor Palbociclib adjuvant sowie eine Studie mit PI3K-Inhibitoren neoadjuvant beim Mammakarzinom; die diagnostische Standardisierung tumorinfiltrierender Lymphozyten zur Therapieindividualisierung und die genetische Beratung bei Patientinnen mit BRCA-1/2-mutiertem Mammakarzinom.

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  • Chirurgisches und perioperatives Management des Pankreaskarzinoms

    Biopsie zur präoperativen histologischen Diagnosesicherung und präoperative Gallengang­-dra­i­nage ist in vielen primär operablen Fällen meist nicht erforderlich.

    Dank neoadjuvanter Therapiekonzepte kann eine Operation in zuvor lokal inoperablen Tumoren heutzutage oftmals ermöglicht werden.

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  • Neue Hoffnung für Patienten mit myeloproliferativen Erkrankungen

    Der Einsatz des JAK-1/2-Inhibitors Ruxolitinib bei Patienten mit Polycythaemia vera stellt eine potente und sichere Option als Therapielinie nach Hydroxyurea dar.

    Der Vorteil für die Patienten ergibt sich nicht nur durch die hohen Ansprechraten, sondern auch durch die Verbesserung der Krankheitssymptomatik.

    Durch die Entdeckung der CALR-Gen-Mutation kann zukünftig die Unterscheidung der unterschiedlichen myleoproliferativen Erkrankungen noch präziser vorgenommen werden.

    Patienten mit CALR-Mutation haben einen milderen Krankheitsverlauf.

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  • Klinische Studien – eine Herausforderung

    Laut Union Internationale Contre le Cancer (UICC) erhalten derzeit jedes Jahr mehr als 12 Millionen Menschen weltweit die Diagnose Krebs und 7,6 Millionen sterben an einer Krebserkrankung. Die Tendenz ist steigend.

    Experten schätzen, dass im Jahr 2030 jährlich weltweit rund 26 Millionen Menschen an Krebs erkranken und 17 Millionen Menschen daran sterben werden.

    Umso bedeutungsvoller ist es, zukünftig dafür zu sorgen, dass die Entwicklung so genannter „neuer“ Medikamente, welche als wesentlich spezifischer und vielfach nebenwirkungsärmer gelten, voranschreitet und die Zulassung der Neuentwicklungen rasch vor sich gehen kann.

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  • Besucherrekord auf der gemeinsamen Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Onkologie 2013 in Wien

    Den rund 5.300 Besuchern der gemeinsamen Jahrestagung 2013 wurde in Wien ein exzellentes und anspruchsvolles Programm geboten. Die wissenschaftlichen Schwerpunkte des Meetings lagen im Bereich der Tumorheterogenität sowie dem Zusammenhang zwischen Krebs und der sozioökonomischen Situation der Patienten. Kongresspräsident Univ.-Prof. Dr. Richard Greil zieht im folgenden Interview eine persönliche Bilanz des Kongresses.

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  • Onkopedia – aktuelle Leitlinien für die Krebsbehandlung

    Onkopedia: bisherige Leitlinien: n = 67.
    – Allgemeines, Grundlagen: 5; hämatologische Erkrankungen, nichtmaligne: 11.
    – hämatologische Neoplasien: 21; solide Tumoren: 14; Supportivtherapie: 11.
    – pädiatrische Onkologie und Hämatologie: 5.

    in Planung: weitere 16 Leitlinien.

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  • DON’T SMOKE − Breite Unterstützung aus der Bevölkerung

    Die Initiative DON’T SMOKE wurde im September letzten Jahres ins Leben gerufen, um ein stärkeres Bewusstsein für die Konsequenzen des Nikotinkonsums zu schaffen. Im Rahmen einer Pressekonferenz wurden die Ergebnisse einer österreichweiten Gallup-Umfrage zum Thema Tabakschutzgesetz präsentiert.

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  • Das Pleuramesotheliom als Berufskrankheit

    Das Pleuramesotheliom war bis vor ca. 20 Jahren ein äußerst seltener Tumor. Seit Mitte der 1990er-Jahre kommt es in Österreich – und weltweit – zu einem sehr deutlichen Anstieg der Erkrankungszahlen.Ursache dafür ist, dass die überwiegende Zahl aller Pleuramesotheliome speziell bei Männern durch beruflichen Asbestkontakt verursacht ist.

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  • Lungenkarzinom-Screening mit Niedrigdosis-CT

    Mit der Niedrigdosis-CT hat das Lungenkarzinom-Screening neue Impulse erhalten, insbesondere durch den Nachweis einer Mortalitätssenkung im National Lung Screening Trial (NLST).

    Zahlreiche Fragen zum Stellenwert der Niedrigdosis-CT sind noch offen: Wer profitiert am meisten? Welche Strategie ist bei Rundherden sinnvoll?

    Auf Basis der derzeitigen Datenlage empfiehlt die Österreichische Röntgengesellschaft und die Österreichische Gesellschaft für Pneumologie ein Lungenkarzinom-Screening nur mit LD-CT unter Wahrung der Einschlusskriterien des National Lung Screening Trials und formulierte Strategien bei strittigen Fragen.

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  • Wolfgang-Denk-Preis der Österreichischen Gesellschaft für Hämatologie & Medizinische Onkologie: Pilot-Studie zu Lenalidomid beim MALT-Lymphom

    Der für wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der klinischen Onkologie vergebene und mit 5.000,– Euro dotierte Wolfgang-Denk-Preis ging dieses Jahr an Dr. Barbara Kiesewetter. Die Preisträgerin wurde für ihre Arbeit zur immunmodulierenden Therapie des extragastrischen oder rezidivierten MALT-Lymphoms mit Lenalidomid ausgezeichnet. Die Arbeit wurde in Haematologica publiziert.1

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  • Gesamt-RAS-Mutationstestung als neuer Standard

    Im Rahmen des mCRC-Managements ist zur Feststellung der Indikation für eine Anti-EGFR-Therapie bisher nur die KRAS-Mutationstestung am Exon 2 etabliert.

    Laut neuer Zulassung ist nunmehr die RAS-Analyse, welche sich auf die Exons 2, 3 und 4 von KRAS sowie NRAS erstreckt, die Voraussetzung für die Initiierung einer Behandlung mit Panitumumab.

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  • Dürfen Ärzte auch ökonomisch denken? – Ja, unbedingt!

    Interview mit Prof. Dr. med. Claus Fischer, welche Rolle Ärzte in der Kostendiskussion über onkologische Therapien einnehmen sollen.

    Zu den Thesen einer ethisch begründeten Ökonomie der Arzneimittelausgaben zählen u. a.: “

    • Krebs ist eine unverschuldete Erkrankung.
    • Lebensverlängerung ist ein ethisch hoher Wert.

    C. Fischer: Ärzte dürfen sich der Diskussion nicht entziehen.

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  • Es gibt eine Impfung gegen Krebs, und niemand geht hin

    Die HPV-Impfung schützt Mädchen und Burschen effektiv vor HPV-assoziierten Karzinomen.

    Dennoch liegt die geschätzte Durchimpfungsrate in Österreich bei unter 4 %.

    Führende Experten sprechen sich vehement für ein nationales Impfprogramm aus. In allen anderen europäischen Ländern wird die Impfung längst von öffentlicher Seite unterstützt.

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  • PatientInnen mit Glioblastom und deren Angehörige

    Glioblastome sind bislang unheilbar, es gibt aber eine – hoffentlich weiter – steigende Zahl an Langzeitüberlebenden.

    Infolge körperlicher und geistiger Beeinträchtigungen zeigt eine Studie an der Medizinischen Universität Wien bei Glioblastom-Langzeitüberlebenden vor allem finanzielle Probleme bedingt durch den Verlust des Arbeitsplatzes. Es resultieren erneut Zukunftsängste, der Leidensdruck steigt.

    Krankengeld, Invaliditäts- oder Berufsunfähigkeitspensionen sind gering bemessen, das Ansuchen um soziale Unterstützung (Formularflut!) fällt schwer.

    Umgekehrt erhöhen sich krankheitsbedingt die Lebenserhaltungskosten.

    Der Verlust an Eigenständigkeit und Unabhängigkeit zwingt junge Glioblastom-Patienten oft zurück in den elterlichen Haushalt.

    Angehörige sollen mit der fatalen Diagnose zurechtkommen und das Einkommen sichern, was erhebliche Belastungen nach sich zieht und vor allem in der End-of-Life-Phase Überforderungen mit sich bringt.

    Wertvoll wären mehr Information und Aufklärung, finanzielle Unterstützung und eine spezielle onkologische Rehabilitation.

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  • Nachsorge von kolorektalen Adenomen

    Patienten, bei welchen im Rahmen einer Koloskopie Adenome abgetragen wurden, haben ein erhöhtes Risiko, in der weiteren Folge neuerlich Adenome zu entwickeln.

    Entsprechend den aktuellen Richtlinien der ÖGGH hängt das empfohlene Kontrollintervall in erster Linie von Anzahl und Größe der Adenome, vom histologischen Typ und vom Dysplasiegrad ab.

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  • 2. Weltkrebstag, 4. Februar 2013: Mythen und Fakten zu Krebs

    Ein Beispiel für medizinische Errungenschaften im Bereich der Onkologie: Vor zehn Jahren haben Patientinnen mit fortgeschrittenem Brustkrebs im Durchschnitt 22 Monate gelebt. Heute leben sie, maßgeblich durch neue Medikamente, fast dreimal so lange, durchschnittlich 58 Monate.

    Wären die Gesundheitsausgaben Österreichs (31,4 Mrd. Euro im Jahr 2010) ein VW Golf, wären Krebsmedikamente (372 Millionen, 1,2 % der Gesundheitsausgaben) ein günstiger Reifen mit Felge: VW Golf ~ 17.000 Euro; günstiger Reifen ~ 90 Euro; Felge ~ 110 Euro.

    Insgesamt machen Medikamente 5,7 % der gesamten Spitalsausgaben aus; davon Krebs­medikamente 1,7 %.

    Arbeitsausfälle kosten mehr als Medikamente: Krebs zählt zu den teuersten Erkrankungen, nicht aufgrund der Behandlungskosten, sondern aufgrund der volkswirtschaftlichen Kosten durch vorzeitigen Tod, Berufsunfähigkeit oder frühzeitige Pensionierung, die die Behandlungskosten um mehr als das 5-Fache übersteigen.

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  • Durchbruchschmerz bei Tumorpatienten: Richtig diagnostizieren und effektiv behandeln

    Trotz hoher Inzidenz gibt es keine validierten Assessments für die Diagnose von Durchbruchschmerzen.

    Für die Behandlung werden häufig für Durchbruchschmerzen ungeeignete Analgetika eingesetzt.

    Durchbruchschmerzen sind nicht mit Schmerzen bei “end-of-dose failure” zu verwechseln.

    Mittel der Wahl: ein rasch und kurz wirksames potentes Opioid (z.B. transmukös appliziertes Fentanylzitrat)

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  • TAKO: Standardisierung mit Vorreiterfunktion

    Mit den TAKO-Empfehlungen wird eine Vereinheitlichung des Managements onkologischer Entitäten an den spezialisierten Zentren und im niedergelassenen Bereich angestrebt.

    Seit Dezember 2012 können die Empfehlungen zu insgesamt elf Entitäten bezogen bzw. online abgerufen werden.

    Die Initiative ist in Österreich bisher einzigartig.

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  • Biosimilars: Nicht variabler als das Original

    Nur ein von der EMA zugelassenes Nachfolgepräparat eines Biologikums darf als Biosimilar bezeichnet werden.

    Die Variabilität eines Biosimilars muss der Variabilität der Originatorsubstanz entsprechen.

    Mit hochspezifischen, bei der Entwicklung von Biosimilars eingesetzten Analysemethoden sind heute auch Unterschiede zwischenverschiedenen Chargen von originären Biologika nachweisbar.

    Die Übereinstimmung der “Fingerprints” von Original und Nachfolger sichert Äquivalenz hinsichtlich REinheit, Sicherheit und Wirksamkeit.

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  • Neue klinische Studiendirektive der Europäischen Kommission 


    Unnötige bürokratische Auflagen, die zu einer Verzögerung klinischer Studien führen, führen auch zu einer langsameren Adaption innovativer Therapien: für Patienten eine vertane Chance, für Sponsoren ein finanzieller Verlust

    Die neue EU-Direktive verspricht Erleichterungen für akademische Studien im Bereich der Versorgungsoptimierung mit bereits zugelassenen Substanzen.

    Förderungskultur wissenschaftlicher klinischer Studien in Österreich: marginal bis inexistent

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  • Bendamustin beim indolenten Non-Hodgkin-Lymphom und bei der CLL


    Rituximab-Bendamustin wird beim therapiebedürftigen indolenten Non-Hodgkin-Lymphom vielfach als Therapie der Wahl gesehen (StiL-Studie)

    Interessanter Ansatz bei chronischer lymphatischer Leukämie: Kombination von Ofatumumab und Bendamustin

    Fallserien zeigen die Möglichkeit eines Bendamustin-„Retreatments“ nach längerem therapiefreien Intervall

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  • Best support – Tumorboard

    Die Diagnostik und Therapie von Tumorerkrankungen werden zunehmend komplexer. Die Einrichtung von Tumorboards, im Sinn einer interdisziplinären Fallbesprechung, gilt als Qualitätsstandard in der Behandlung von Patienten mit Malignomen und ist eine Vorgabe im Österreichischen Strukturplan (ÖSG) 2010.

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  • Betreuung des älteren MDS-Patienten: Empfehlungen zum Mittelweg zwischen Nihilismus und Übertherapie

    Faktoren wie Begleiterkrankungen und kognitive Einschränkungen machen das Management betagter Krebspatienten zu einer ganz besonderen Herausforderung. Wir sprachen mit Univ.-Prof. Dr. Reinhard Stauder, Innsbruck, anlässlich des Erscheinens seiner Arbeit zur individualisierten Betreuung des älteren MDS-Patienten im Journal Annuals of Hematology1 über die Besonderheiten dieses Kollektivs.

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  • Rasche Verfügbarkeit neuer Substanzen

    Kontext: Univ.-Prof. Dr. Christoph Zielinski ist Sprecher einer ESMO-Initiative, die sich für die rasche Verfügbarkeit neuer Medikamente in der Onkologie einsetzt. Verzögerungen durch Preisverhandlungen und Rückerstattungsmodalitäten dauern laut ESMO-Aussendung bis zu 700 Tage für innovative Medikamente und bis zu 250 Tage für Generika und sollen nunmehr überwunden werden. Wir haben Professor Christoph Zielinski um einen Kommentar zur Initiative gebeten und darüber hinaus um eine Stellungnahme zur aktuellen Diskussion, in der sich zeigt, dass ökonomische Debatten unter Ärzten auch eine Defensivhaltung gegenüber onkologischem Fortschritt auslösen können.

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  • Neuzugelassene Substanzen in der Onkologie: Quantensprung in der Patientenbehandlung oder unfinanzierbare Kostenexplosion?

    In den letzten Jahren hat sich dank intensiver Forschungsaktivität im Bereich der urologischen Onkologie eine ganze Reihe von neuen Behandlungsmöglichkeiten entwickelt. Aufwändige Entwicklungsarbeit bedingt hohe Preise dieser Medikamente und daraus folgend eine immer restriktivere Verfügbarkeit in vielen Staaten. Österreich ist eine Insel der Seligen – ist es überhaupt so, und vor allem: wird es so bleiben?

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  • Tumorheterogenität und personalisierte Medizin

    Die systematische, flächendeckende genetische und immunhistochemische Analyse von Nierenzell­karzinomen inklusive assoziierter Metastasen, wie sie von Marco Gerlinger et al. in einer rezenten Publikation im New England Journal Medicine1, 2 bei 4 Patienten beschrieben wurde, zeigt die außer­ordentliche Heterogenität von Nierenzellkarzinomen innerhalb einer weitverzweigten Tumorarchitektur. Zwei Drittel der somatischen Mutationen waren auf einzelne Areale beschränkt und nicht gleichmäßig über den Tumor verteilt, was zur Schlussfolgerung führte, dass mit der Entnahme von nur einer Biopsie nicht alle Mutationen gefunden werden und der genetische Fingerprint des Tumors mit nur einem „Schnappschuss“ unterschätzt werden kann.

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  • Paradigmenwechsel, neue Therapien beim Prostatakarzinom – Auf der Überholspur

    Noch vor zehn Jahren gab es für Patienten mit kastrationsresistentem Prostatakarzinom (CRPC) kaum eine sinnvolle Therapieoption. Das Wissen um die Mechanismen, die zur Entstehung und Progression des kastrationsresistenten Prostatakarzinoms führen, hat in den letzten Jahren exponenziell zugenommen. Eine Reihe von neuen Substanzen hat nun Eingang in den Therapiealgorithmus des CRPC gefunden bzw. weitere Medikamente werden diesen demnächst finden. Mit Dr. Cora Sternbergals Vortragende, klinische Onkologin mit dem Schwerpunkt auf Tumoren des Urogenitaltrakts, wurde ein klingender Name in die „Cancer Grand Round“ am AKH Wien geholt. Es ist nicht zuletzt ihrer Arbeit zu verdanken, dass Prostatakarzinompatienten heute deutlich mehr therapeutische Möglichkeiten zur Verfügung stehen.

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  • Management von Nausea und Emesis bei Krebspatienten

    Kontext: Geschätzt die Hälfte aller Krebspatienten werden im Laufe ihrer Erkrankung mit Nausea und Emesis zu kämpfen haben, entweder durch die Erkrankung selbst oder aber durch deren Behandlung. Nausea und Emesis zählen zu den häufigsten Symptomen von Patienten mit einer fortgeschrittenen Krebserkrankung. Ursache hierfür sind nicht nur systemische Therapien, wie z. B. Chemotherapie, sondern auch durch die Erkrankung ausgelöste organische Veränderungen im Körper des Patienten. Das richtige Erkennen der Ursache für Nausea und Emesis stellt die Grundlage für die gezielte Behandlung dieser leidvollen Symptome dar. Nicht nur chemotherapieinduziertes Erbrechen (CINE = chemotherapieinduzierte Nausea und Emesis) spielt bei Patienten mit einer Krebserkrankung eine wichtige Rolle. Oft kommt es auch bei Fortschreiten der Erkrankung zu Nausea und Emesis. Hier sollen in einer Übersicht die wesentlichen Antiemetika sowie die zielgerichtete Behandlung von Nausea und Emesis dargestellt werden.

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  • Das Risiko für Nadelstichverletzungen halbieren

    Im Mai 2013 endet die Umsetzungsfrist der Richtlinie 2010/32/EU der Europäischen Union, die dazu beitragen soll, den Schutz vor Nadelstichverletzungen im Gesundheitssystem zu verringern.

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  • Cancer Grand Rounds: HER2 und EGFR: Molekulare Mechanismen und Targets für die nächste Generation von Tumortherapien

    Die vom Comprehensive Cancer Center der Medizinischen Universität Wien veranstalten Grand Rounds zählen mittlerweile zum Jour fixe für ein onkologisch interessiertes Publikum und können unter www.ccc.ac.at als Videoaufzeichnung abgerufen werden. Eine der meistbesuchten Veranstaltungen im alten Jugendstilhörsaal am AKH Wien war der Vortrag von Professor Yosef Yarden, der über einzelne Stationen des EGFR-assoziierten Signalings nachvollzogen hat, warum HER2/EGFR onkogen ist und welche Möglichkeiten sich daraus für neue Therapien ergeben.

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  • „Evolving Landscapes“ bei Weichteilsarkomen

    KONTEXT: Weichteilsarkome sind eine heterogene Gruppe von Tumoren mit vielfältigen histologischen Erscheinungsformen, einem unterschiedlichen biologischen Verhalten und einer variablen Sensitivität gegenüber verschiedenen Therapieformen. Laut einem österreichischem Konsensus, „Diagnose und Therapie von Weichteilsarkomen“ (Brodowicz et al., Wien Klin Wochenschr 2011), ist in Europa jährlich mit etwa 11.000 Neuerkrankungen zu rechnen, womit Weichteilsarkome weniger als 1 % der Tumoren im Erwachsenenalter ausmachen (gegenüber 15 % der Neuerkrankungen bei Kindern). Abgesehen vom Zytostatikum Trabectedin gab es in den letzten 2 Jahrzehnten keine Neuzulassungen – was sich in naher Zukunft ändern könnte: Unter etlichen rezent getesteten Substanzen hat der VEGF-Multikinasehemmer Pazopanib gute Chancen, als erste zielgerichtete neue Therapie in dieser Indikation eine Zulassung zu erhalten. Der Kommentar von OA Dr. Ferdinand Ploner entstand nach einem Interview unter Berücksichtigung besonderer Aspekte von Sarkomen und ihrer Therapie. Insbesondere soll an dieser Stelle auch auf die „Sarcoma Platform Austria“ hingewiesen werden, die unter http://sarcoma.at/ abrufbar ist.

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  • The SIOG 10 Priorities Initiative

    Die Internationale Gesellschaft für Geriatrische Onkologie, SIOG, hat in Kooperation mit Repräsentanten aus verschiedenen Ländern die wichtigsten Punkte zur Verbesserung der Situation und Behandlung älterer Krebspatienten zusammengefasst. Die wichtigsten Punkte dieser Initiative sind in dieser Kurzfassung auf Deutsch dargestellt. Für Rückfragen stehen die Vertreter der jeweiligen Länder gerne zur Verfügung. Details finden sich unter http://www.siog.org/images/SIOG_documents/siog_10_priorities_final.pdf.

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  • Darmkrebs durch Vorsorgekoloskopie verhindern?

    Kontext: „Eine selten durchgeführte, aber qualitativ hochwertige Vorsorgekoloskopie bringt für die Darmkrebsvorsorge mehr als eine häufige Koloskopie mit schlechten Qualitätsstandards“, sagt die aktuelle Richtlinie der EU-Kommission. Sicherheit über die Qualität der Vorsorgekoloskopie ist daher unumgänglich. Nur Ärztinnen und Ärzte, die den ganzen Dickdarm untersuchen, viele Polypen entdecken und sie richtig entfernen, können Dickdarmkrebs durch die Darmspiegelung verhindern. Dazu gehört auch, dass die Koloskopie mit vorschriftsmäßig gesäuberten Geräten durchgeführt wird. Am wichtigsten für die Patientinnen und Patienten ist jedoch die Gewissheit, dass die Untersuchung in ihrer gewählten Ordination oder im Krankenhaus schmerzlos und möglichst komplikationsfrei ist. Alle diese Aspekte werden im Rahmen des „Qualitätszertifikats Darmkrebsvorsorge“ überprüft, und die ÖGGH setzt regelmäßig Maßnahmen ein, um diese zu verbessern.

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  • Bendamustin beim „aggressiven Lymphom“

    Bendamustin, meist in Kombination mit Rituximab verabreicht, ist mittlerweile eine zugelassene Standardtherapie bei indolentem Non-Hodgkin-Lymphom (NHL). Es gibt aber bereits einige klinische Daten zum Einsatz bei aggressiven NHL, wobei hier wiederum zwischen dem diffus-großzelligen B-Zell-NHL (DLBCL) und dem Mantelzell-Lymphom (MCL) zu unterscheiden ist. Seitens des Autors wurde der Versuch unternommen, die Datenlage zu analysieren und daraus praxisrelevante Schlussfolgerungen zu ziehen.

     

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  • Antiemetische Therapie – Update 2011 der ASCO-Guidelines

    Unter Berücksichtigung neuer klinischer Informationen wurden die Empfehlungen der ASCO zur Prävention von Erbrechen und Übelkeit unter Chemotherapie (Chemotherapy-induced Nausea and Vomiting – CINV) bzw. Radiotherapie (RINV) 2011 zum zweiten Mal aktualisiert.

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  • Klinischer Alltag: Leitliniengerecht und patientenorientiert – Versorgungsrealität der medikamentösen Therapie beim Nierenzellkarzinom

    Rund 10 neue Nierenzellkarzinom-Patienten wurden 2011 an der Universitätsklinik für Urologie in Graz betreut. Als sehr compliant bezeichnet Univ.-Prof. Dr. Richard Zigeuner die ambulant betreuten Patienten mit metastasiertem Nierenzelltumor (mRCC). Heilbar ist das mRCC nicht, aber mit den zur Verfügung stehenden Medikamenten steht den betreuenden Ärzten ein Portfolio an wirksamen Substanzen zur Verfügung. Im Gespräch mit SPECTRUM ONKOLOGIE erläutert Prof. Zigeuner die Versorgungsrealität zwischen Leitlinien und individuellen Patientensituationen aus der klinischen Praxis.

     

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  • Apeiron und St. Anna Kinderkrebsforschung gegen das pädiatrische Neuroblastom – Der Immuntherapie zum Durchbruch verhelfen

    Das privat finanzierte Biotech-Unternehmen Apeiron entwickelt schwerpunktmäßig biologische/ immunologische Therapien und Begleittherapien gegen Krebs. Aktuell führt Apeiron 4 klinische Projekte bis Phase III sowie eine Reihe präklinischer Projekte. Mit zwei Therapieprojekten setzt das Unternehmen den Fokus auf das Hochrisikoneuroblastom. Beide Therapieoptionen, die in unterschiedlichen Stadien der Erkrankung zum Einsatz kommen, basieren auf dem monoklonalen Antikörper 14.18. Die Details dazu erläutert der CEO von Apeiron, Dr. Hans Loibner, der als einer der versiertesten Biotech-Manager gilt, und federführend an der Entwicklung von Krebsimpfstoffen und Anti-Tumor-Antikörpern (Sandoz/Novartis; Igeneon) beteiligt war, im Gespräch mit SPECTRUM ONKOLOGIE.

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  • Chemotherapie und Nanopartikel-Technologie – Hochselektive Applikation aus dem Labor

    Der Erfolg einer Chemotherapie hängt davon ab, dass die aktive Substanz an die Tumorzelle geliefert wird, was schwieriger ist, als es auf den ersten Blick erscheint. Nanotechnologische Prinzipien haben auf diesem Gebiet einen Durchbruch ermöglicht.

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  • Konsensuelle Empfehlungen zum Krankheitsmanagement

    Der vorliegende Consensus der European Gastrointestinal Lymphoma Study Group ist das Destillat eines über 3 Jahre laufenden Prozesses mit dem Ziel, ein einheitliches Vorgehen für Patienten mit MALT-Lymphomen des Magens außerhalb klinischer Studien zu ermöglichen. An diesem europäischen Consensus Paper…

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  • Grundlagen und klinische Aspekte der supportiven Ernährungstherapie – Die Rolle der Ernährung in der Hämato-Onkologie

    In der Hämato-Onkologie müssen häufig Patienten mit beträchtlichen Komorbiditäten durch Chemo – therapie, Strahlentherapie bzw. Biologicals belastet werden. Behandlungen von Infektionen, Blutungen, Stimulierung der Hämatopoese sowie Prävention bzw. Linderung von Übelkeit und Erbrechen, Schmerzen und der Fatigue sind unerlässlicher Bestandteil in der Supportivtherapie. Die Datenlage bezüglich Ernährung ist hinsichtlich randomisierter Studien geringer, und die Ernährungstherapie in der Hämato-Onkologie weniger etabliert.

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  • MALT-Lymphom des Magens – Konsensuelle Empfehlungen zum Krankheitsmanagement

    Extranodale Marginalzonen-B-Zell-Lymphome des Magens vom MALT-Typ sind selten, weshalb es keine prospektiven, randomisierten Studien in diesem Indikationsbereich gibt. Insofern können keine Richtlinien mit hohem Evidenzgrad erstellt werden, die EGILS-Gruppe (European Gastro-Intestinal Lymphoma Study) hat jedoch kürzlich Empfehlungen auf Basis der vorhandenen Daten publiziert.

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  • Im Wandel der Zeit – MRD-Monitoring der akuten lymphatischen Leukämie

    In Österreich wurde im Jahr 2008 bei 894 Menschen die Diagnose einer Leukämie gestellt (Quelle: Statistik Austria). Der Anteil der erwachsenen Patienten mit einer akuten lymphatischen Leukämie (ALL) liegt bei 50 bis 75 Neuerkrankungen pro Jahr mit einem Inzidenzgipfel bei Adoleszenten und bei älteren Patienten (> 75 Jahre). Im Gegensatz zur kindlichen ALL beträgt das Überleben bei ALLPatienten im Alter zwischen 18 und 60 Jahren durchschnittlich nur 35 %. Die Prognose hängt im Wesentlichen vom Alter und auch vom Subtyp der akuten lymphatischen Leukämie und deren Behandlungsstrategien ab.

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  • Die Chancen bei Brustkrebs ganz einfach verbessern

    Ein strukturiertes Screening zur Früherkennung des Mammakarzinoms, die Betreuung von Hochrisikopatientinnen und die Behandlung von Mammakarzinompatientinnen in einem der zwölf zertifizierten Brustgesundheitszentren könnten die Chancen Betroffener sofort verbessern.

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  • Grundlagen, Ablauf, Evidenz und die aktuelle Situation in Österreich Onkologische Rehabilitation

    Rehabilitation setzt sich zum Ziel, Menschen nach einer schwerwiegenden Erkrankung oder Verletzung wieder möglichst weitgehend in das berufliche und soziale Umfeld einzugliedern. Das ist bei einigen Erkrankungen, wie Apoplexie und Myokardinfarkt, schon gut etabliert, und der medizinische und volkswirtschaftliche Nutzen ist durch Studienergebnisse relativ gut abgesichert. Obwohl in deutlich geringerem Ausmaß, gibt es auch für PatientInnen mit malignen Erkrankungen zunehmend Evidenz, dass die Lebensqualität und der Verlauf der Erkrankung durch Rehabilitation positiv beeinflusst werden kann.

     

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  • Effektive adjuvante Therapie bei GIST

    Mit dem Tyrosinkinasehemmer Imatinib (Glivec®) steht in Europa seit April 2009 die erste wirksame adjuvante Behandlung von Patienten mit gastrointestinalen Stromatumoren (GIST) zur Verfügung. Zugelassen ist Imatinib für die Behandlung Erwachsener mit signifikantem Rezidivrisiko nach Resektion c-Kit-positiver GIST.

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  • Promotion Webinare: Neues zur Behandlung des Kolorektalkarzinoms
  • Promotion Fallbericht zu Nplate® (Romiplostim): Patientin mit chronischer Immunthrombozytopenie (ITP) seit dem 6. Lebensjahr
  • Promotion Multiples Myelom – Neue Substanzen erweitern die Therapieoptionen
  • Promotion Hautkrebs – Schützenhilfe vom Immunsystem
  • Promotion Pharmaceutical Crime hat die Onkologie erreicht
  • Promotion Neue Therapieoptionen für Patienten mit Polycythaemia vera
  • Promotion Nilotinib (Tasigna®) im Therapiekonzept der CML-CP: Via gezielter Tyrosinkinasehemmung zum Langzeitüberleben
  • Promotion Aflibercept (Zaltrap®) als Zweitlinienoption beim mCRC: Potenter Player im Gesamtkonzept
  • Promotion 16 Monate PFS unter Aflibercept
  • Promotion Iclusig® (Ponatinib) Expertenmeeting mit Prof. Elias Jabbour: „Born to Treat Leukemia – No Plan B“