SOst 01|2012

Herausgeber: Univ.-Prof. Dr. Hans Peter Dimai

Editorial

  • Editorial: Spectrum Osteoporose 1/2012

    Sehr geehrte Leserinnen und Leser, lieber Kolleginnen und Kollegen!

    Ich freue mich sehr, Ihnen die nun bereits 7. Ausgabe unseres Periodikums „Spectrum Osteoporose“ präsentieren zu dürfen. Der Schwerpunkt dieser Ausgabe liegt in der chirurgischen sowie nichtchirurgischen Versorgung typischer osteoporotischer Frakturen.

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Focus: Chirurgie osteoporotischer Frakturen

  • Vorwort: Osteoporose als zukünftige Herausforderung der modernen Unfallchirurgie

    Die Osteoporose wird laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) als eine der 10 wichtigsten und teuersten Volkskrankheiten eingestuft. Jede zweite Frau und jeder fünfte Mann erleiden im Laufe ihres Lebens eine osteoporosebedingte Fraktur, die in vielen Fällen zur Einschränkung der persönlichen Mobilität bis hin zur Pflegebedürftigkeit führt.

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  • Chirurgische Versorgung des osteoporotischen Knochens

    Die Osteoporose als Volkskrankheit stellt im Falle einer Fraktur Betroffene als auch Chirurgen vor erhebliche Probleme. Die Reduktion der Knochensubstanz reduziert auch die Stabilität der Implantate im Knochen. Neue Entwicklungen und die Zusammenarbeit mit der Industrie haben die Versorgungsergebnisse verbessert, die Komplikationsrate ist in manchen Regionen jedoch noch immer sehr hoch.

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  • „Gerade strukturgeschwächter Knochen braucht chirurgische Stabilisierung“

    Proximale Humerusfrakturen sind häufig und stellen wegen der bei Osteoporose oft massiv reduzierten Spongiosa ein spezielle Herausforderung für die Therapiewahl dar. Im letzten Jahrzehnt wurden deshalb lebhafte Kontroversen über den Stellenwert des chirurgischen Vorgehens im Vergleich zur konservativen Therapie geführt. SPECTRUM OSTEOPOROSE befragte dazu Professor Thomas R. Blattert, Chefarzt der Orthopädischen Fachklinik Schwarzach.

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  • Osteoporose und der hüftgelenksnahe Bruch aus unfallchirurgischer Sicht

    Die Versorgung des hüftnahen Oberschenkelbruches kann mit dem Grad der Osteoporose korreliert werden, ist einer der häufigsten Brüche des alten Menschen in unseren Breiten und führt in sehr vielen Fällen aus der Selbstständigkeit direkt in die Pflege. Und wir Unfallchirurgen werden bald nicht mehr wissen, wie wir der zunehmenden Menge dieser Brüche Herr werden sollen.

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  • Minimal invasive chirurgische Versorgung der osteoporotischen Wirbelkörperfraktur

    Minimal invasive Stabilisationen der osteoporotischen Wirbelkörperfraktur sind seit mehr als 20 Jahren mit der Vertebroplastie (VP) und seit mehr als 10 Jahren mit der Ballonkyphoplastie (BKP) bekannt und bereits ausführlich beschrieben. Nach dieser langen Zeit ist es jetzt angebracht, eine kritische Bestandsaufnahme der klinischen Erfolge sowie der Nachteile und Diskussionspunkte zusammenzufassen.

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  • Vertebroplastie bei Wirbelkörperfraktur

    Die Vertebroplastie ist eine minimal invasive perkutane Operationsmethode zur Einbringung von Knochenzement in frakturierte Wirbelkörper zur Stabilisierung und Schmerzlinderung. Die Schmerzreduktion nach derartigen Eingriffen liegt bei ca. 90%, die Patienten können postoperativ sehr rasch wieder mobilisiert werden.

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  • Chirurgische Versorgung von Wirbelkörperfrakturen abseits von Ballonkyphoplastie und Vertebroplastie

    Die überwiegende Mehrheit von osteoporotischen Wirbelkörperfrakturen ist konservativ zu behandeln. Die Entscheidung zur chirurgischen Therapie bei Wirbelkörperfrakturen wird mit absteigender Dringlichkeit anhand der folgenden Symptome getroffen: Funktionsausfall (Neurologie), Instabilität und Schmerz.

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  • Die konservative Therapie der osteoporotischen Wirbelkörperfraktur

    Für eine erfolgreiche konservative Therapie der osteoporotischen Wirbelkörperfraktur ist die kritische Auseinandersetzung mit der Frakturgenese, der Risikobeurteilung hinsichtlich Frakturstabilität, einer System- oder eines lokalen anderweitigen Krankheitsgeschehen
    erforderlich. Nicht jede Fraktur im Alter ist eine Osteoporose und nicht jede Fraktur bei Osteoporose ist nur eine „osteoporotische“ Fraktur.

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  • Die Versorgung von distalen Speichenfrakturen

    Mit gut 4 % aller Knochenbrüche ist die Speichenfraktur die am häufigsten zu versorgende Fraktur in unfallchirurgischen Einrichtungen; neben jungen Sport- oder Verkehrsunfallopfern sind es besonders Damen und Herren mittleren Alters, welche sich eine solche Fraktur oft im Rahmen eines Low-Energy- Traumas zuziehen.

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  • Können Medikamente die Knochenheilung verbessern?

    Frakturen bei älteren Menschen sind mit hoher Morbidität und Mortalität assoziiert. Während bei jüngeren Menschen die Frakturheilung nach wenigen Wochen erfolgt, dauert sie bei älteren Patienten mit schlechtem Allgemeinzustand und schlechter Knochenqualität wegen Osteoporose aber oftmals sehr viel länger.

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