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Einordnung aus psychiatrischer Perspektive

Prim. Dr. Christa Radoš 7.4.2022

Aus psychiatrischer Sicht stellt der Wunsch zu sterben meist keine endgültige Entscheidung dar, sondern fluktuiert als Ausdruck von Angst und Ambivalenz. Die Lebensumstände der...

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„Grundsätzlich bei jedem Menschen sinnvoll!“

Karl Dantendorfer et al. 29.10.2021

Der Arzneimittelmetabolismus ist auch genetisch determiniert. Vor allem Mutationen im Cytochrom-P450-System können einen großen Einfluss auf die Bioverfügbarkeit von Medikamenten nehmen. Bei Unverträglichkeit oder mangelnder Wirksamkeit eines Therapeutikums sollte daher auch an Genmutationen gedacht werden, die Einfluss auf die Aktivität der Leberenzyme nehmen und durcheine pharmakogenetische Analyse...

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Goldenes Ehrenzeichen für Michael Musalek

29.10.2021

Ende Juli 2021 erhielt Univ.-Prof. Dr. Michael Musalek das Goldene Ehrenzeichen der Republik Österreich im Rahmen einer Festveranstaltung der Stiftung Anton-Proksch-Institut. Das Programm...

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Alltagsdoping in Österreich

Oliver Scheibenbogen et al. 29.10.2021

Zum Alltagsdoping zählt u. a. der Konsum unterschiedlicher Substanzen ohne medizinische Notwendigkeit, aber mit dem Ziel der Leistungssteigerung bzw. einer Steigerung des Wohlbefindens, und zwar im beruflichem, familiären oder in einem freizeitbezogenen Kontext. Mittels Repräsentativerhebung wurde der Substanzkonsum von 410 StudienteilnehmerInnen von insgesamt 1.000 Befragten über einen Zeitraum von 12 Monaten...

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Melatonin, Schlaf und Immunsystem

Eva Maria Riedmann 1.7.2021

Melatonin reguliert den Tag-Nacht-Rhythmus des Körpers, dies gilt auch für exogen zugeführtes Melatonin. Bekannte Anwendungsgebiete einer Melatoninsupplementation sind Schlafstörungen oder Jetlag. Auch zahlreiche andere Effekte, darunter die positive Beeinflussung des Immunsystems, werden dem körpereigenen Hormon zugeschrieben.

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Bei SchülerInnen psychische Symptome vervielfacht

Peter Lex 30.3.2021

Ergebnisse einer Online-Befragung unter SchülerInnen: 55 % leiden unter depressiven Symptomen, die Hälfte unter Ängsten, ein Viertel unter Schlafstörungen, 16 % haben suizidale Gedanken, und bei fast 2 Drittel der Schülerinnen gibt es Hinweise auf Essstörungen.

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Pandemie-Pandämonium: Warum das Hamstern von Klopapier Sinn macht

August Ruhs 22.12.2020

Bei einschneidenden individuellen und kollektiven Geschehnissen und Veränderungen folgen psychoanalytische Antworten auf die Bedeutungsfrage prinzipiell dem Prinzip der Nachträglichkeit. In dieser Hinsicht konzipierte Freud seine zweite Traumatheorie als eine Ereignisabfolge: Ein erstes Ereignis wird erst durch ein zweites Geschehen mit einem Rückwirkeffekt zu einem traumatischen Erlebnis. Daher ist die hier zu...