Rubrik: Kongress

  • ASCO 2018 | Schwerpunkt: Urothelkarzinom der Blase und Nierenzellkarzinom

    Urothelkarzinom der Harnblase (UC)

    ABACUS: Bestätigung der Sicherheit und Wirksamkeit der neoadjuvanten Therapie mit 2 Zyklen Atezolizumab vor radikaler Zystektomie bei cisplatinungeeigneten muskelinvasiven UC-Patienten. Pathologische Komplettansprechrate 29 %, Anstieg der PD-L1- und CD8-Expressionsrate; längeres Follow-up zur Bestätigung der Resultate notwendig.

    PURE-01: Interimsresultate der neoadjuvanten Therapie mit 3 Zyklen Pembrolizumab vor radikaler Zystektomie bei muskelinvasivem UC unabhängig von Platintauglichkeit. Die Therapie war verträglich und überstieg die erforderliche pT0-Responserate. PD-L1 combined positive Score (CPS) könnte sich als Prädiktor der pathologischen Ansprechrate erweisen.

    Nierenzellkarzinom (RCC)

    CARMENA: Sunitinib-Monotherapie ist der Kombinationstherapie (zytoreduktive Nephrektomie + Sunitinib) bezogen auf den primären Endpunkt Gesamtüberleben bei metastasierten klarzelligen RCC-Patienten (Intermediate- und Poor-Risk-MSKCC-Risikogruppe) nicht unterlegen; klinischer Benefit im Monotherapiearm signifikant höher als in der Kombination.

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  • Gemeinsame Tagung der ÖGU/BUV 2018 | Tumorerkrankung und Rauchen: Was wissen Urothelkarzinompatienten?

    Rauchen ist der Hauptrisikofaktor für die Entstehung des Urothelkarzinoms in den Industrie­nationen; etwa 50 % der Urothelkarzinompatienten sind Raucher oder Exraucher.

    Das Wissen von Urothelkarzinompatienten über den Zusammenhang von Rauchen und Tumor­entstehung bzw. Prognose ist limitiert. Lediglich 25 % der Raucher in der vorliegenden Studie war dieser Zusammenhang bekannt.

    Wir Urologen sprechen zu wenig und inhaltlich inadäquat mit unseren Patienten über die adverse Bedeutung des Rauchens. Spätestens die Diagnosestellung sollte als „teachable moment“ genutzt werden, um Patienten strukturiert aufzuklären und Rauchern suffiziente Hilfsangebote zur Entwöhnung zu unterbreiten.

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  • Kongress der ÖGR 2018 | „Roboterchirurgie ist eine Zukunftsplattform“

    Die Österreichische Gesellschaft für Roboterchirurgie veranstaltet ihren ersten Kongress.

    In der Urologie sind die Hauptanwendungsgebiete der roboterassistierten Chirurgie die radikale Prostatektomie und die Nierentumorchirurgie.

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  • Highlights vom EAU 2018

    1. Prostatakarzinom: PRECISION-Studie: Durch das Einbeziehen der mpMRT im Prostata­krebsscreening werden mehr signifikante Prostatakar­zinome entdeckt. Zudem kann die Anzahl der dafür notwendigen Biopsien reduziert werden.

    2. Urothelkarzinom des oberen Harntrakts (UTUC): POUT-Studie: Eine adjuvante Chemo­therapie nach erfolgter Nephroureterektomie beim nichtmetastasierten UTUC verlängert das ­progressionsfreie Überleben signifikant.

    3. Ureterolithiasis: Die Gabe von α-Blockern ist nur bei distalen Harnleiterkonkrementen > 5 mm indiziert.

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  • Vorwort

    Sehr geehrte Frau Kollegin! Sehr geehrter Herr Kollege! Auch heuer dürfen sich die Organisatoren der bvU-Frühjahrstagung wieder über eine erfolgreiche Veranstaltung und einen Besucherrekord freuen. Der Vortragsbogen spannte sich von innovativen Techniken über urologische Grenzgebiete zu den aktuellen Entwicklungen in…

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  • „Reizende Patienten“ – Gesprächsführung in schwierigen Situationen

    Ein Patient, der im Beschwerdefall einmal positiv behandelt wurde, wird in den meisten Fällen zu einem der zufriedensten Stammpatienten und Werbeträger der Praxis.

    5 Schritte für die Herstellung einer Gewinner-Gewinner-Situation in der Gesprächssituation Arzt-Patient; z. B. Wiederholung der Patientenaussage als Frage.

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  • Erkennen und richtiger Umgang bei Kindesmisshandlung: Folgen von Gewalt

    Bei Verdacht auf körperliche und/oder sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Jugendliche kann eine korrekte ärztliche Untersuchung helfen, die Lage der Betroffenen in einem späteren Straf- und/oder Zivilverfahren zu stärken und deren sekundäre Viktimisierung zu verhindern.

    Da diese Untersuchung nicht nur klinisch-kurativen, sondern ebenso forensischen Anforderungen entsprechen muss, sind eine sorgfältige Befundaufnahme unter Sicherung möglicher Fremdspuren am Körper der Opfer und die nachfolgende Dokumentation aller sichtbaren (inkl. nichtversorgungsrelevanter) Verletzungen und angegebenen Beschwerden unerlässlich.

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  • Versorgungsforschung in Österreich – Rolle der QuaPU

    Versorgungsforschung untersucht die Versorgung der Bevölkerung unter Alltagsbedingungen und damit die Versorgungsrealität.

    Österreich bietet ideale Voraussetzungen für eine erfolgreiche Versorgungsforschung (Größe, öffentliches Gesundheitssystem, nationale Datenbanken)

    QuaPU leistet einen wertvollen Beitrag im Sinne einer Versorgungsforschung, vor allem durch die Verzahnung des niedergelassenen und stationären Bereiches.

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  • Fusionsbiopsie in der Praxis – wie hoch ist der Aufwand?

    Die Kombination einer multiparametrischen MRT der Prostata mit einem zielgerichteten Fusionssystem erhöht die Detektionsrate signifikanter Prostatakarzinome.

    Die Speicherung jeder einzelnen Biopsie im 3-D-Modell der individuellen Prostata ermöglicht eine bessere Therapieplanung bzw. -überwachung (Active Surveillance).

    Die Implementierung eines derartigen Systems in der niedergelassenen Praxis stellt eine große zeitliche und organisatorische Herausforderung dar.

    In der Praxis kann diese Technik nur als Privatleistung angeboten werden.

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  • Ersetzt der Roboter die offene Chirurgie in der Urologie?

    Die Roboterchirurgie ist keine absolute Notwendigkeit.u In der Urologie sind insbesondere die Indikationen radikale Prostatektomie und Nierentumor­chirurgie Domänen der roboterassistierten Chirurgie.

    Unbestrittene Vorteile in z. B. der roboterassistierten Chirurgie: kürzere Krankenhausaufenthaltsdauer, weniger postoperativer Schmerzmittelverbrauch, schnellere Rehabilitation der Patienten.

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  • Palliativmedizin in der Urologie

    Zentrale Themen in der Palliativmedizin für Urologen umfassen zum einen speziell palliativ-urologische Probleme (z. B. chirurgische Eingriffe bis hin zur Konduitanlage) und zum anderen die Symptomkontrolle bei Schmerzen.

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  • Genetik des Prostatakarzinoms und Therapiealgorithmen

    Kombinationstherapien beim Prostatakarzinom basieren auf dem PARP-Inhibitor Olaparib.

    Gute Kandidaten für die Therapie mit Olaparib sind Patienten mit Mutationen in „BRCAness“-Genen.

    Obwohl viele genetische Defekte wie Überexpression von Onkogenen und Inhibition der Tumorsuppressorgene nachgewiesen wurden, ist in diesen Fällen des fortgeschrittenen Prostatakarzinoms mit großer Wahrscheinlichkeit eine Monotherapie mit neuen Medikamenten nicht aussichtsreich.

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  • Die wundersame Welt der Bakterien

    Multiresistente Erreger sind schon lange nicht mehr nur das Problem von Spitälern und Pflegeheimen. Auch in den Arztpraxen muss dieser Herausforderung mit moderner Diagnostik, gezielter Antibiotikatherapie und nicht zuletzt hohen Hygienestandards entgegengetreten werden.

    Medizinische Aromatherapie: Antimikrobielle Wirkung ätherischer Öle ist wissenschaftlich bestätigt.

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  • ASCO GU 2018 | Ausgewählte Highlights − Schwerpunkte Prostata- und Nierenzellkarzinom

    Prostatakarzinom

    • Phase-III-Studien PROSPER und SPARTAN bestätigen Enzalutamid und Apalutamid als biologisch hochaktive Substanzen mit einer beeindruckenden Verlängerung des metastasenfreien Überlebens (MFS) von ~ 2 Jahren im M0-CRPC-Setting.

    Nierenzellkarzinom

    • IMmotion151: Resultate unterstützen den möglichen Einsatz der Kombinationstherapie Atezolizumab + Bevacizumab in der Erstlinientherapie fortgeschrittener PD-L1+-Nierenzellkarzinompatienten.
    • Die Kombination Axitinib + Pembrolizumab ist wirksam und verträglich, antitumoröse Aktivität ist verglichen mit der erwarteten von Axitinib oder einer PD-1/PD-L1-Inhibitor-Monotherapie überlegen.
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  • 2018 – Startjahr der Kombinationstherapien in der Uroonkologie?

    Unter der Schirmherrschaft der Leiter der Universitätsklinik für Urologie (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Horninger) und der Universitätsklinik für Innere Medizin V, Hämatologie und Onkologie (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Günther Gastl), fand das 1. Translational Science Meeting in Innsbruck statt.

    Hot Topics:

    • Kombinationsregime aus Immun-Checkpoint-Inhibitoren und antiangiogenen Therapien als „Backbone“.
    • Die Antiangiogenese wurde an Endothelien aus gesundem Gewebe und nicht mit Endothelzellen entwickelt, die primär von Tumoren isoliert wurden. Tumorendothelzellen unterscheiden sich von normalen Endothelzellen: phänotypisch, metabolisch und genetisch (auf Transkriptom-Ebene).
    • Biomarker zur Identifikation potenzieller Responder auf eine Immuntherapie sind essenziell; heißes Eisen – das Mikrobiom.
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  • ESMO 2017 | Fokus Urogenitaltumoren

    Nierenzellkarzinom

    • CheckMate 214: Änderung des Standard of Care für die Erstlinientherapie der Intermediate- und Poor-Risk-Gruppe des metastasierten Nierenzellkarzinoms. Neuer Standard: Kombination Nivolumab plus Ipilimumab

    Prostatakarzinom

    • Abirateron oder Docetaxel im hormonnaiven metastasierten High-Risk-Setting?
    • erste Head-to-Head-Vergleichsdaten
    • laut Experten beides gangbarer Weg.

    Blasenkarzinom

    • Keynote-045: Second-Line nach platinhaltiger Chemotherapie: Pembrolizumab versus Chemotherapie der Wahl – signifikanter Vorteil im Gesamtüberleben für Pembrolizumab.

    Studien zu Kombinationen von Immuntherapeutika und Tyrosinkinase-/Angio-geneseinhibitoren liefern vielversprechende Ergebnisse – auch bei seltenen Tumoren.

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  • DGU 2017 | Big Data und die Wissenschaftsprinzipien

    Big Data ist definiert durch die drei V: Volume – Masse an Daten, Velocity – exponentielles Wachstum der Daten, Variety – unterschiedliche Struktur der Daten.

    Big Data bietet große Chancen für die medizinische Forschung, insbesondere für die Erforschung seltener Erkrankungen, Entwicklung von Modellsystemen, personalisierte Medizin und Versorgungsforschung. Kehrseite: offene methodische Probleme und Datensicherheit.

    Methodisch starke und gut geplante Studien, insbesondere klinische, sind weiterhin unbedingt erforderlich, denn Big Data kann lediglich Hypothesen generieren bzw. Korrelationen herstellen. Diese müssen aber in prospektiven Studien validiert bzw. muss Kausalität hergestellt werden.

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  • DGU 2017 | E-Health: Big Data verändert die Medizin

    Die Erfassung medizinischer Daten und deren Interpretation ist aufgrund immer komplexer werdender Datenverarbeitung ein neuer prosperierender Wirtschaftszweig.

    Big Data wird die differenzialdiagnostische Praxis erheblich verändern. Ob dabei der medizinische Standard verbessert wird, bleibt abzuwarten.

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  • DGU 2017 | Krankheitsbewältigung bei kurativer und palliativer Therapie

    Krebs ist eine Krankheit, die häufig starke Gefühle der Angst, Trauer und Wut hervorruft.

    Verstärkter psychologischer Stress korreliert mit einem ungünstigen Krankheitsfortschritt.

    Unabhängig vom Tumorstadium können unterschiedliche psychologische/psycho-onkologische Maßnahmen effektiv sein und eine deutlich positive Wirkung erzielen.

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  • DGU 2017 | Schmerztherapie in der Palliativsituation urologischer Tumorpatienten

    Eine wirkungsvolle Schmerztherapie ist individuell abgestimmt – Voraussetzungen: sichere Kenntnisse über Wirkung, Wirksamkeit und Nebenwirkungen, Auswahl, Dosierung und Verabreichungsformen.

    Die häufigsten Fehler sind eine unzureichende Schmerzanalyse, eine zu geringe Dosis und zu kurz gewählte Zeitintervalle.

    Drei Missverständnisse bleiben hartnäckig etabliert: Schmerztherapie macht süchtig, teilnahmslos und ist nur etwas für Todgeweihte.

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  • DGU 2017 | PET-CT bei schwierigen uroonkologischen Fragestellungen

    Aktuell hat das PET-CT den höchsten Stellenwert bei der Diagnostik des Prostatakarzinoms.

    Die Einführung PSMA-spezifischer Tracer konnte dabei die Sensitivität zur Erkennung von Lymphknotenmetastasen bei einem PSA-Anstieg nach primärer Therapie noch wesentlich steigern.

    Zukünftig könnte die Technik sogar bei der Primärdiagnostik des Prostatakarzinoms eine Rolle spielen.

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  • DGU 2017 | Smart-Glass-Einsatz im OP

    Die tragbare Computerbrille (Smart Glass; SG) vereint die Facetten „erweiterte Realität“ (Augmented Reality) und „tragbare Technologien“.

    Fallserie: Einsatz von Smart Glass bei 31 urologischen Operationen unterschiedlichen Komplexitätsgrads.

    Fazit: SG-Technologie ist für Augmented-Reality-assistierte urologische Operationen machbar und sicher; nützliche Anwendungsmöglichkeiten für Operateure.

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  • BLADDR 2017 und Zukunftsthemen der Urologie

    Interview mit Univ.-Prof. Dr. Arnulf Stenzl, Ärztlicher Direktor der Universitätsklinik für Urologie, Universitätsklinikum Tübingen, Vortragender am diesjährigen BLADDR-Kongress in Edinburgh.

    Topthemen: roboterassistierte laparoskopische Chirurgie, molekulare Klassifizierung, 3D-Printing, steigender Bedarf an Urologinnen und Urologen.

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  • Join Forces: Urologie und Onkologie – Forschung und Klinik

    Unter der Schirmherrschaft der Leiter der Universitätsklinik für Urologie (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Horninger) und der Universitätsklinik für Innere Medizin V/ Hämatologie & Onkologie (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Günther Gastl) fand das 1. Translational Science Meeting in Innsbruck statt.

    Organisiert wurde die Veranstaltung von einem jungen Team – Ass.-Prof. Doz. Dr. Isabel Heidegger-Pircher, PhD (Urologie), Univ.-Ass. OÄ Dr. Renate Pichler, PhD (Urologie) und Dr. Andreas Pircher, PhD (Onkologie).

    Thematische Schwerpunkte waren „Immuntherapie“ und „Angiogenese“, zwei Key-Player in der Uro-Onkologie, welche in den vergangenen Jahren die Behandlung von urologischen Tumorerkrankungen revolutioniert und gleichzeitig die Entwicklung von neuen Technologien sowie biologischen Erkenntnissen ermöglicht haben.

    Ziel dieses Meetings war es, „Basic Science“ mit der State-of-the Art-Therapie in der modernen Uro-Onkologie zu verbinden, um einerseits die Wirkmechanismen und Nebenwirkungen neuer Medikamente zu verstehen, andererseits, um zukünftige Therapieansätze wie Kombinationstherapien zu diskutieren.

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  • 1. Fortbildung des Arbeitskreises der AssistenzärztInnen der ÖGU

    Der Arbeitskreis der AssistenzärztInnen der Österreichischen Gesellschaft für Urologie und Andrologie (AAÖGU) unter der Arbeitskreisvorsitzenden Dr. Katharina Bretterbauer und Stellvertreterin Dr. Nina Mahne veranstaltete seine 1. Fortbildung.

    Ziel: Blick über den Tellerrand.

    Inhalte der Fortbildung: Lagerungs-Workshop im OP (Prim. Univ.-Doz. Dr. Eugen Plas), berufsassoziierte Erkrankungen in der Urologie, HPV, Uroradiologie, Nephrologie, Antikoagulation, Flüssigkeitsmanagement sowie Nebenwirkungen und Interaktionen der neuen onkologischen Arzneimittel

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  • PCA17 | Neue Initiative der EAU – Update on Prostate Cancer

    Die European Association of Urology (EAU) startet eine neue Uroonkologie-Veranstaltungsserie, beginnend mit der Veranstaltung „PCa17“ zum Prostatakarzinom in Wien.

    Interview mit Prof. Dr. med. Dr. h. c. Manfred Wirth, Dresden, Mitorganisator des „PCa17“ in Wien, EAU Treasurer & Executive Member Communications.

    Veranstaltungsschema: interaktiv, praxisrelevant, umfassend.

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  • ASCO 2017 | Ausgewählte Highlights aus uroonkologischer Sicht

    Prostatakarzinom

    STAMPEDE: signifikante Gesamtüberlebensverlängerung durch die Zugabe von Abirateron zur Androgenentzugstherapie beim hormonnaiven High-risk-Prostatakarzinom.

    LATITUDE: signifikante Gesamtüberlebensverlängerung durch die Zugabe von Abirateron zum Androgenentzug bei neu diagnostizierten, metastasierten Patienten mit hohem Risiko.

    Klarzelliges Nierenzellkarzinom

    PROTECT: kein signifikanter Vorteil des krankheitsfreien Überlebens durch Zugabe von Pazopanib (600 mg/d) adjuvant bei chirurgisch resezierten Patienten.

    vielversprechende Ansprechrate der Kombination Epacadostat + Pembrolizumab bei antiangiogenetisch vortherapierten Patienten.

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  • APCCC | Das war die 2. Advanced Prostate Cancer Consensus Conference in St. Gallen

    Die 2. Advanced Prostate Cancer Consensus Conference (APCCC) 2017 zeichnete sich durch Folgendes aus:

    mehr Teilnehmer und mehr Abstimmungsfragen als 2015;

    erstmals im Blickpunkt: der globale Zugang zu Prostatakarzinom-Medikamenten und die Therapie in Ländern mit limitierten Ressourcen;

    Premiere für European School of Oncology (ESO) Observatory: Prognosen ausgewählter Panelmitglieder über Veränderungen auf ihrem Gebiet in den nächsten 24 Monaten.

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  • EAU 2017 – Best of Urothelkarzinom

    Das perioperative Management beim Urothelkarzinom, wie z. B. die prophylaktische Antibiotikaprophylaxe, kann noch verbessert werden.

    Patienten sollten präoperativ vor radikaler Zystektomie ausführlich über mögliche chronische Darmfunktionsstörungen als OP-Folge aufgeklärt werden.

    Die urethrale Spülzytologie aus dem Harnröhrenstumpf nach radikaler Zystektomie eignet sich zur Tumornachsorge.

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  • ÖGU/BUV 2017 | Enuresis – ein vielschichtiges Problem

    Die Enuresis wird eingeteilt in monosymptomatische und in nicht monosymptomatische, zeitgleich einhergehend mit Tagsymptomen.

    Die Ursachen können multifaktoriell sein – von gestörtem Nachtschlaf, nächtlicher Polyurie bis zu überaktiver/unteraktiver Harnblase.

    Neben der Thematisierung des Problems sollte der Therapiealgorithmus sein: Urotherapie vor Konditionierung und Pharmakotherapie.

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  • ÖGU/BUV 2017 | Schmerztherapie in der Urologie

    Schmerzen rechtzeitig interdisziplinär behandeln, um Chronifizierung zu vermeiden.

    Guideline: WHO-Stufenschema; Nebenwirkungsprofil und Wechselwirkungen konsequent beachten.

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  • ÖGU/BUV 2017 | Uro-App für Adoleszente

    Die Uro-App ist eine neue Möglichkeit, das Management des intermittierenden Selbstkatheterismus bei Adoleszenten zu optimieren.

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  • ÖGU/BUV 2017 | PCa: Active Surveillance-Daten der QuapU

    Bislang wurden in der Online-Datenbank der QuapU zur prospektiven Erfassung aller Männer unter „Active Surveillance“ (AS) 131 Patienten erfasst.

    Die mittlere Dauer der AS betrug 17,5 Monate, bisher schieden 23 Patienten aus der AS aus; histologischer Progress in 5 Fällen.

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  • Relevante Studien beim Prostata-, Blasen- und Nierenzellkarzinom

    GENITOURINARY CANCERS SYMPOSIUM (ASCO GU), 16.–18. 2. 2017, ORLANDO, FLORIDA

    Prostatakarzinom

    • Die Phase-III-Studie SWOG S9921 zeigt keine Evidenz für ein verbessertes prostatakarzinomspezifisches Überleben beim High-Risk-Tumor nach radikaler Prostatektomie durch eine Addition von Mitoxantron + Prednison zur zweijährigen adjuvanten Androgen- deprivation.

    Urothelkarzinom der Harnblase

    • Insbesondere bei Patienten mit „high-grade“ nichtmuskelinvasivem Urothelkarzinom nach BCG-Therapie, die nicht radikal zystektomiefähig sind, könnte Instiladrin® von therapeutischem Interesse werden.

    Nierenzellkarzinom

    • In der Erstlinientherapie des metastasierten Nierenzellkarzinoms (RCC) zeigte die Kombination Atezolizumab + Bevacizumab antitumoröse Aktivität in der PD-L1-positiven Subgruppe.
    • In der bis dato größten biomarkerbasierten Studie beim papillären mRCC zeigte der MET-Inhibitor Savolitinib deutliche antitumoröse Aktivität bei MET-getriggerten Patienten.
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  • Fusion, Saturation und Co: Biopsiestandards der Prostata 2017

    6. ANDROLOGISCH-ONKOLOGISCHES HERBSTSEMINAR, 19. 11. 2016, KREMS

    In der Primärdiagnostik sollte die TRUS-assistierte Quadrantenbiopsie angewandt werden.

    In der Fusionsbiopsie geht der Trend klar zur MRT-US-Fusion.

    Die robotische Biopsie ist wegen des hohen Zeitaufwandes und der hohen Kosten nur komplexen Fällen vorbehalten.

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  • ANDROLOGIE: Diagnostik und Therapie der IPP

    6. ANDROLOGISCH-ONKOLOGISCHES HERBSTSEMINAR, 19. 11. 2016, KREMS

    Spontane Remission in 3–13 %.

    Intervention nur in stabiler Phase (> 3–6 Monate).

    Einzige zugelassene Substanz: Clostridium-Kollagenase (Xiapex®), Langzeitdaten fehlen.

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  • UROONKOLOGIE: Immuntherapie

    6. ANDROLOGISCH-ONKOLOGISCHES HERBSTSEMINAR, 19. 11. 2016, KREMS

    Fortgeschrittenes Urothelkarzinom: Erstmals Daten mit Atezolizumab in der Erstlinie.

    Fortgeschrittenes Nierenzellkarzinom: 1A-Empfehlung in der Zweitlinie für Cabozantinib und Nivolumab, in den ESMO-Guidelines 2016.

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  • Nach monopolarer versus bipolarer transurethraler Blasentumorresektion … Unterschiede der histomorphologischen Präparatqualität

    SITZUNG DES AUO, 18. 11. 2016, KREMS

    Die histomorphologische Gewebequalität nach monopolarer und bipolarer transurethraler Blasentumorresektion ist vergleichbar.

    Die Qualität der Beurteilbarkeit des resezierten Gewebes hängt auch wesentlich von dem Können des Operateurs und der Lage des Tumors in der Blase ab.

    Abgesehen von den histomorphologischen Aspekten sind zu erwartende Nebenwirkungen und Komplikationen, wie z. B. die Auslösung eines Nervus-obturatorius-Reflexes bei der bipolaren transurethralen Resektion weniger häufig.

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  • Sternstunde Fortbildung: das Uro-onkologische Symposium

    URO-ONKOLOGISCHES SYMPOSIUM, 3. 12. 2016, WIEN

    Für das Nierenzell-, Prostata- und Urothelkarzinom der Blase steht eine Vielfalt neuer Therapieansätze zur Verfügung.

    Während früher der Ursprungsort einer Krebserkrankung als entscheidend für die medikamen­töse Behandlung galt, richtet sich der Einsatz heute nach biologischen Kriterien.

    In der Tumortherapie geht es künftig insbesondere darum, Therapieregime zu entwickeln,welche die verschiedenen medikamentösen Therapieansätze kombinieren.

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  • Das onkologische Rezept: Mix

    DONKO-JAHRESTAGUNG, 3. MÄRZ 2017, WIEN

    Dank neuer Immuntherapien wurden in den letzten Jahren in der Onkologie bedeutende Fortschritte erzielt.

    Die Kombination aller zur Verfügung stehenden Therapieformen wird Behandlungserfolgevorantreiben.

    Herausforderung: In welcher zeitlichen Abfolge und Dosierung bringt die Kombination welcher Therapien die besten Erfolge?

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  • DGU 2016 | Thromboembolische Ereignisse unter Cisplatinhaltiger Chemotherapie beim Hodentumor

    Prädiktive Faktoren Rolle der LMWH-Prophylaxe

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  • DGU 2016 | Paradigmenwechsel beim Prostata-Ca: Patientenstratifizierung anhand von Mutationen in DNA-Reparaturgenen

    Keimbahnmutationen in BRCA1/2 erhöhen das relative Risiko, am Prostatakarzinom zu erkranken, und sind gleichzeitig mit einem aggressiveren klinischen Verlauf vergesellschaftet.

    Die Häufigkeit von Mutationen in DNA-Reparaturgenen steigt mit dem Fortschreiten des Prostatakarzinoms deutlich an. Die zwei häufigsten deletären Mutationen beim Prostatakarzinom finden sich in BRCA2 und ATM, wobei die Mutationen in BRCA2 in ca. 40–50 % und in ATM in 20–60 % vererbt werden.

    PARP-Inhibitoren und platinbasierte Chemotherapien können erfolgreich beider Therapie des mCRPC mit DNA-Reparaturdefekt eingesetzt werden.

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  • DGU 2016 | S3-Leitlinien-Update unkomplizierter HWI

    Das Update 2016 der interdisziplinären S3-Leitlinie enthält erstmalig die Prophylaxe rezidivierender Harnwegsinfektionen.

    Neu: UroEvidence, das Wissenstransferzentrum der Deutschen Gesellschaft für Urologie, unterstützt die Aktualisierung der Leitlinie methodisch.

    Nach den aktuellen Empfehlungen soll bei ansonsten gesunden, nichtschwangeren Frauen in der Prämenopause weder ein Screening auf eine asymptomatische Bakteriurie noch eine antibiotische Therapie erfolgen.

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  • DGU | Blasen-Ca: Tumorinfiltrierende Immunzellen beeinflussen das therapeutische Ansprechen auf eine BCG-Therapie

    Die intravesikale BCG-Induktions- und Erhaltungstherapie ist bislang die effizienteste Therapie beim High-Risk nichtmuskelinvasiven Urothelkarzinom der Blase.

    Ungefähr 20–30 % der Patienten sind sogenannte „BCG-Versager“.u Biomarker wären klinisch von großer Bedeutung, um Patienten idealerweise bereits vor Beginn der BCG-Therapie zu selektionieren und somit zu ermitteln, wer am meisten von einer „blasenerhaltenden“ Strategie mittels BCG-Therapie oder von einer sofortigen radikalen Zystektomie profitiert.

    Aktuelle Studie aus Innsbruck: Verschiedene Immunzellsubpopulationen im Tumor-mikromilieu scheinen einen signifikanten Einfluss auf das Therapieansprechen von BCG beim Blasenkarzinom zu haben.

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  • Heiße Eisen am ESMO 2016

    Harnblasenkarzinom:

    • KEYNOTE-52: Pembrolizumab auch in der Erstlinientherapie bei Cisplatin-ungeeigneten Patienten aktiv.

    Nierenzellkarzinom:

    • CABOSUN: Cabozantinib mit signifikant längerem PFS und ORR als Sunitinib in der Erstlinie
    • S-TRAC: Sunitinib adjuvant verlängert bei High-Risk-Patienten nach Nephrektomie krankheitsfreies Überleben

    Prostatakarzinom:

    • AFFINITY: Custirsen in Kombination mit Cabazitaxel/Prednison zeigt secondline keinen Überlebensvorteil verglichen mit Cabazitaxel/Prednison allein.
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  • Perioperatives Management mit DOAK

    Das perioperative Management der Substanzen unterscheidet sich wesentlich von den VKA → Orientierung an der Nierenfunktion des Patienten und dem Blutungsrisiko des Eingriffs.

    Die Gabe eines Heparinpräparates ist zur Überbrückung der Antikoagulation bei DOAK nicht indiziert. Postoperativ ist zu beachten, dass DOAK schnell anfluten und bereits nach 2 bis 3 Stunden eine volle therapeutische Antikoagulationswirkung entfalten.

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  • 42. Gem. Tagung von BUV und ÖGU | Kontralaterale Harnleitermetastase eines Nierenzellkarzinoms

    Das Nierenzellkarzinom ist für ungewöhnliche Metastasierungsorte bekannt.

    Der ipsi- und kontralaterale Harnleiter sollten bei Verdacht als möglicher Metastasierungsort in Betracht gezogen werden.

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  • 42. Gem. Tagung von BUV und ÖGU | Brusttumor des alten Mannes – ein urologisches Problem?

    Die männliche Brustdrüse als Metastasierungsort des Prostatakarzinoms stellt eine äußert seltene Lokalisation dar.

    Im Fallbeispiel wird ein Patient vorstellig, bei dem als Zufallsbefund ein submammär gelegener Tumor links entdeckt wird.

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  • 42. Gem. Tagung von BUV und ÖGU | Diabetes insipidus – eine interdisziplinäre urologische Herausforderung

    Diabetes insipidus renalis ist meist angeboren, kann aber auch durch chronische ­Nierenerkrankungen oder medikamentös bedingt sein.

    Typische urologische Probleme bei Patienten stellen Hohlsystemdilatationen, Harnverhalte, Hohlsystemrupturen, Enuresis nocturna und Harnwegsinfekte dar.

    Primär sollte eine medikamentöse Reduktion des Harnvolumens angestrebt werden.

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  • Urologie attraktiv gestalten

    Interview mit Professor Dr. Dorothea Weckermann, Leiterin der Urologischen Klinik am Klinikum Augsburg, Präsidentin der Bayerischen Urologenvereinigung und erstmals Tagungspräsidentin der 42. Bayerisch-Österreichischen Urologentagung unter dem Motto „Urologie attraktiv gestalten“.

    Zentrales Thema: Um die Urologie für den Nachwuchs attraktiv zu machen, muss die Breite des Fachs erhalten bleiben.

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  • AUA 2016 – Best of Prostatakarzinom

    Prostatakarzinom-Screening: Mit den Änderungen im Screening seit der United-States-Preventive-Services-Task-Force-(USPSTF-)Grade-D-Empfehlung werden weniger Low-Risk-Männer überdiagnostiziert, allerdings werden High-Risk-Patienten ebenso unterdiagnostiziert. Die Antwort liegt in durchdachterem Screening und besseren Behandlungsentscheidungen, nicht in der Abschaffung des PSA-Screenings an sich.

    Rauchen und radikale Prostatektomie: Im Vergleich zu Ex- und Nichtrauchern hatten Raucher eine signifikant höhere Komplikationsrate.

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  • Medikamentöse Therapie des metastasierten Nierenzellkarzinoms

    2 neue Substanzen revolutionieren die Zweitlinientherapie des metastasierten Nierenzellkarzinoms (mNZK): Nivolumab und Cabozantinib; mit Konsequenzen für die Position von Everolimus in der Zweitlinie.

    Der Checkpoint-Inhibitor Nivolumab verlängert das Gesamtüberleben um 5,4 Monate gegenüber Everolimus, ist nebenwirkungsarm, in Österreich zugelassen und wird intravenös verabreicht.u Ausblick: Laufende Kombinationsstudien, die Anti-PD-1/Anti-PD-L1 und Anti-VEGF miteinander vergleichen, werden mit Spannung erwartet.

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  • Management des muskelinvasiven Harnblasenkarzinoms

    Perioperative Chemotherapie sollte Standard sein, und jeder Patient sollte vor und nach Zystektomie im Tumorboard besprochen werden.

    Cisplatinhaltige Chemo ist neoadjuvant für mehr Patienten möglich und besser verträglich als adjuvant; zu empfehlen auch adjuvant für Patienten bei pT3/4- und/oder pN+-Tumoren, wenn neoadjuvant keine Chemo durchgeführt wurde.

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  • Fortgeschrittenes/metastasiertes Harnblasenkarzinom: Mit Checkpoint-Inhibitoren raus aus der Therapie-Sackgasse

    Bisher haben Patienten mit einem rezidivierten Blasenkarzinom eine sehr schlechte Prognose. Neue Behandlungsoptionen werden dringend benötigt.

    Zu den beim fortgeschrittenen Blasenkarzinom untersuchten Immuntherapien zählen u. a. die PD-1-Inhibitoren Pembrolizumab und Nivolumab, die PD-L1-Inhibitoren Atezolizumab, Durvalumab und Avelumab sowie die Anti-CTLA4-Antikörper Ipilimumab und Tremelimumab.

    Ausführliche (frühe) Studiendaten zur Immuntherapie beim Blasenkarzinom gibt es überwiegend zur Patientengruppe nach platinhaltiger Behandlung als Zweit- und Drittlinientherapie.

    Die dynamische Natur des Immunsystems stellt für die Entwicklung prädiktiver Biomarker für PD-1-/PD-L1-Inhibitoren eine Herausforderung dar; PD-L1 ist nicht ideal.

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  • Uroonkologische Highlights vom ASCO 2016: Schwerpunkt Nierenzell- und Urothelkarzinom der Harnblase

    Nierenzellkarzinom

    Cabozantinib ist zum gegebenen Zeitpunkt die einzige das progressionsfreie Überleben, Gesamtüberleben als auch die objektive Ansprechrate in einer Phase-III-Studie signifikant verbessernde Substanz bei systemisch vortherapierten Patienten mit fortgeschrittenem/metastasiertem klarzelligen Nierenzellkarzinom (RCC). Das Toxizitätsprofil dieses TKI darf nicht unterschätzt werden.

    Die Wirksamkeit des PD-1-Checkpoint-Inhibitors Nivolumab wurde im bis dato längsten Follow-up von mit Anti-PD-1-/PD-L1-Inhibitoren therapierten Patienten mit fortgeschrittenem/metastasiertem Nierenzellkarzinom bestätigt.

    Urothelkarzinom der Harnblase

    Immuntherapeutische Modalitäten wie Nivolumab, Atezolizumab, Durvalumab zeigen klinische Wirksamkeit bei akzeptablem Toxizitätsprofil im Kollektiv stark vortherapierter Patienten mit fortgeschrittenem/metastasiertem Urothelkarzinom der Harnblase.

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  • ASCO GU 2016 | Radioonkologische Highlights

    Prostatakarzinom:

    • 10-Jahres-Daten der RTOG-9601-Studie: Bicalutamid in Kombination mit Radiotherapie verbessert bei prostatektomierten PCa-Patienten mit steigendem PSA das Gesamtüberleben. To do: bessere Stratifizierung der Patienten.
    • Hypofraktionierung könnte die Zukunft in der Radiotherapie bei Prostatakarzinom sein.

    Muskelinvasives Blasenkarzinom:

    • Radiochemotherapie muss ausgewählten Patienten als Alternative zur radikalen Zystektomie in einem multidisziplinären Setting angeboten werden.
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  • ASCO GU 2016 | Updates relevanter Studien beim Nierenzell-, Blasen- und Prostatakarzinom

    Nierenzellkarzinom: Die Resultate der CheckMate-Studie mit Nivolumab setzen einen neuen Standard in der Zweitlinienbehandlung des metastasierten Nierenzellkarzinoms.

    Blasenkarzinom: Die IMvigor-211-Studie: Atezolizumab vs. Chemotherapie in der Zweitlinie beim metastasierten Blasen-Ca. Rekrutierungsziel erreicht. Primärer Endpunkt Gesamtüberleben. Noch ist Vinflunin in Europa Standard in der Zweitlinie.

    Prostatakarzinom: Präsentation der Daten aus zwei Armen der STAMPEDE-Studie: Androgendeprivation + Celecoxib und ADT + Celecoxib + Zoledronsäure.

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  • Kongresssplitter vom EAU 2016

    Prostatakarzinom: Die kombinierte Behandlung mit Androgendeprivation und Chemotherapie wird bei Patienten mit neu diagnostiziertem metastasiertem Prostatakarzinom und gutem Allgemeinzustand zum Standard.

    Immuntherapie beim Nierenzellkarzinom: Nivolumab wird sich als Zweitlinientherapie einreihen.

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  • Impressionen österreichischer Urologen vom EAU 2016

    Translationelle Forschung beim Prostatakarzinom ao. Univ.-Prof. Dr. med. Zoran Culig Ein zentrales Thema bei den Forschungssitzungen war die Entwicklung der Resistenz beim Prostatakarzinom. Es wurde vor allem im Vortrag vom Prof. Allen Gao (Sacramento, USA) auf die Bedeutung von konstitutiv-aktiven…

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  • EAU 2016 | Prostatic Artery Embolization (PAE) – Seifenblase oder ernsthafte Therapieoption bei der BPH?

    Die Prostatic Artery Embolization (PAE) wurde in jüngster Vergangenheit als minimalinvasive Behandlungsoption bei benigner Prostatavergrößerung beschrieben und wird weltweit zunehmend angewendet.

    Bisher vorliegende Studien zur Wirksamkeit und Sicherheit der Methode weisen jedoch klare methodologische Mängel auf.

    Zur genaueren Beurteilung der Methode wird am Kantonsspital St. Gallen eine prospektiv-randomisierte Vergleichsstudie von TUR-P und PAE durchgeführt. Erste Datenpräsentation am EAU 2016, ausreichend gepowerte Daten 2017.

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  • Inaugural International Urothelial Carcinoma Meeting 2016 | Aktuelle Konzepte und Kontroversen beim Blasenkarzinom

    Diskussionspotenzial: trimodale Therapie beim muskelinvasiven Blasenkarzinom.

    Fragestellungen bei der perioperativen Chemotherapie: wer, wann, welche?

    Erkenntnis bei Immuntherapie: PSF kein guter Studienendpunkt.

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  • Inaugural International Urothelial Carcinoma Meeting 2016 | Urologische Tumoren – Viel gepriesene Immuntherapie

    Die Checkpoint-Hemmung z. B. mit Anti-CTLA- und Anti-PD-1-Antikörpern hebt eine Blockade auf, die das Immunsystem daran hindert, gegen Krebszellen vorzugehen.

    Ein zentraler Punkt immunologischer Therapien mit Checkpoint-Inhibitoren ist deren lange Ansprechdauer.

    Herkömmliche Studienendpunkte wie das progressionsfreie Überleben werden der besonderen Kinetik eines immunvermittelten Ansprechens nicht vollständig gerecht. Der bestimmende Faktor ist das Gesamtüberleben.

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  • Therapieentscheidungen beim mCRPC

    Therapeutischer Algorithmus:

    In der Erstlinie gilt es zunächst, Alter und Symptomatik des Patienten zu berücksichtigen.

    In der Zweitlinie sollten neben der Art der Erstlinientherapie die Symptomatik sowie die Lokalisation der Metastasen berücksichtigt werden.

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  • Ausgewählte Studien vom ECC 2015

    Nierenzellkarzinom:
    – Checkmate025: Nivolumab zeigt signifikanten Überlebensvorteil gegenüber Everolimus
    – Meteor-Studie: Cabozantinib verzögert Krankheitsprogression

    Blasenkarzinom:
    – IMvigor 210: Atezolizumab bringt hohe Ansprechraten und anhaltende Remission beim metastasierten Urothelkarzinom

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  • mCRPC: Auf dem Weg zur optimalen Therapiesequenz

    Aktuell gibt es keine präzise Sequenzstrategie.

    Klinische Eigenschaften leiten derzeit die Therapieentscheidungenu Eine neue Klassifizierung des Prostatakarzinoms, die molekulare Marker beinhaltet, ist gefordert.

    Kombinationstherapien könnten integraler Bestandteil des Standard-of-Care werden, sobald eine neue Taxonomie etabliert ist.

    die Androgendeprivationstherapie bleibt die Hauptsäule der Therapie

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  • EAU 2015 | „Traditionelle“ Hormontherapien beim frühen kastrationsresistenten Prostatakarzinom – Gekommen um zu bleiben

    Die traditionelle Androgendeprivationstherapie (ADT) hat einen festen Stellenwert beim fortgeschrittenen Prostatakarzinom.

    Auf eine komplette Androgenblockade kann beim gesicherten mCRPC verzichtet werden.

    Die regelmäßige Bestimmung des Testosteronwertes ist integraler Bestandteil des Therapiemonitorings des fortgeschrittenen Prostatakarzinoms unter ADT.

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  • EAU 2015 | Nierenzellkarzinom – Renaissance der Immuntherapie

     Tumorimpfstoffe führen in Studien zu vielversprechenden Ergebnissen, auch wenn generell keiner eine Marktzulassung erlangt hat.

    Eine weitere Therapierichtung in der Immunonkologie ist die zielgerichtete Beeinflussung immunologischer Schnittstellen der T-Zell-Aktivierung. Diese sogenannten Checkpoint-Inhibitoren wie der PD-1-Antikörper Nivolumab könnten die Therapie des metastasierten Nierenzellkarzinoms um eine weitere Säule ergänzen.

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  • ASCO 2015: Highlights in der Uroonkologie

    Patienten mit metastasiertem „High risk“-Prostatakarzinom, insbesondere bereits primär oder kurz nach Diagnosestellung metastasiert –, eingestuft als chemotherapietauglich – sollten ­6 Zyklen Docetaxel additiv zur ADT angeboten werden.

    Patienten mit nichtmetastasiertem (M0) Prostatakarzinom, die eine Lokaltherapie (Radio­therapie) erfahren, sollte im Jahr 2015 routinemäßig Docetaxel nicht additiv zur ADT angeboten werden.

    Beide obige Empfehlungen könnten sich im längeren Follow-up-Verlauf von GETUG-12, STAMPEDE und RTOG 0521 durchwegs ändern.

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  • [EAU 2015] Kongresssplitter − Schwerpunkt Prostatakarzinom

    TERRAIN-Studie zeigt statistisch signifikante Verlängerung des progressionsfreien Überlebens durch Enzalutamid im Vergleich zu Bicalutamid (jeweils in Kombination mit einem LHRH-Ana­logon) bei asymptomatischen oder mild symptomatischen chemotherapienaiven metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinom-Patienten.

    Rauchen: Schweizer Studie zeigt, dass sich bei aktuellen Rauchern und jenen, die das Rauchen vor weniger als zehn Jahren aufgegeben haben, das Prostatakarzinom-Rezidivrisiko nach radikaler Prostatektomie verdoppelt.

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  • Promotion [EAU 2015] Zytiga® – Neue Therapien und Herausforderungen beim Prostatakarzinom

    Für die Behandlung des kastrationsresistenten Prostatakarzinoms (CRPC) gibt es verschiedene neuere Therapieoptionen, die der Einordnung in optimale Therapiesequenzen für den individuellen Patienten bedürfen. Bei einem von der Firma Janssen unterstützten Satellitensymposium im Rahmen des EAU 2015 sprachen Experten über die Herausforderungen des metastasenfreien und des metastasierten CRPC und den aktuellen Stand der evidenzbasierten Studienlage.

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  • Das war die 1. Advanced Prostate Cancer Consensus Conference in St. Gallen

    Vorbild der APCCC ist die alle zwei Jahre in St. Gallen abgehaltene Early Breast Cancer Consensus Conference.

    Nach 2 Tagen Vorträgen, Pro/Contra-Sitzungen und Diskussionen rund um das fortgeschrittene Prostatakarzinom (PCa) sollten 41 Mitglieder eines interdisziplinär zusammengesetzten Panels zu knapp 100 vordefinierten Fragen einen Konsensus finden.

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  • 1. int. EULIS postgraduierter Workshop Urolithiasis

    Ass.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Christian Seitz und OA Dr. Christian Türk waren die lokalen Organisatoren des „1st int. EULIS* Postgraduate Workshop on Urolithiasis“ am AKH Wien. Das wissenschaftliche Programm umfasste das gesamte Spektrum des Uroliathiasis-Managements, von der Epidemiologie über die Diagnose bis hin zu verschiedenen Behandlungsmodalitäten. Für SPECTRUM Urologie verfassten die beiden Experten Take Home Messages ihrer Vorträge.

    * European Urolithiasis Society

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  • EAU 2014 und ASCO 2014: Update Prostatakarzinom

    Innovative Prostatakarzinomdiagnostik: Einsatz von Spürhunden?

    Active Surveillance: von den Leitlinien empfohlenes Konzept.

    Verzögerte Hormontherapie bei asymptomatischen Patienten und PSA-Rezidiv sicher.

    Chemo-Hormontherapie beim primär metastasierten Prostatakarzinom ist zu diskutieren.

    Sequenzielle Therapie des mCRPC ist Standard – im Idealfall individualisiert.

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  • ASCO 2014: Ausgewählte ASCO-Highlights aus uroonkologischer Sicht

    Prostatakarzinom:

    Eine chemohormonale Therapie (ADT + Docetaxel) scheint das Gesamtüberleben (OS) von hormonsensitiven metastasierten Prostatakarzinompatienten mit „high volume disease“, welche chemotherapietauglich sind, nachhaltig zu verlängern (Phase-III-Studie CHAARTED).

    Nierenzellkarzinom:

    Nivolumab zeigt Aktivität und immunmodulatorische Wirkung sowie vielversprechende erste Resultate in Kombination mit VEGFR-TKI und Ipilimumab.

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  • ASCO 2014: Interview mit K. Pummer zur CHAARTED-Studie

    SPECTRUM UROLOGIE: Herr Professor Pummer, 1994 erhielten Sie mit Ihrem Habilitationsthema: „Simultane Hormon-Chemotherapie des fortgeschrittenen Prostatakarzinoms“ die Lehrbefugnis. 2014 lassen die Daten der CHAARTED-Studie aufhorchen. Haben Sie vor nunmehr Jahrzehnten das Potenzial der simultanen Therapie erkannt? Univ.-Prof. Dr. Karl Pummer:…

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  • ESPU 2014: Neue Nomenklatur der kindlichen Harninkontinenz

    Grundsätzlich werden Störungen der Speicherphase von denen der Entleerungsphase unterschieden.

    Die monosymptomatische Enuresis subsumiert ausschließlich das singuläre Symptom Einnässen während des Schlafes bei ansonsten unauffälliger Miktion und altersgemäßer Blasenkapazität.

    Die Detrusor-Sphinkter-Dyskoordination als Form der kindlichen Blasenentleerungsstörung stellt eine weitere häufige Form der Entleerungsphase dar – oft auch mit Übergangsformen zur nichtmonosymptomatischen Enuresis.

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  • Oncoforum Urology 2014, Wien: Take-home-Messages für einzelne Tumorentitäten

    Mit zunehmender Arbeitsbelastung und der Vielzahl an urologischen Kongressen ist es schwierig geworden, alle praktisch relevanten neuen wissenschaftlichen Informationen bezüglich urologischer Tumoren zu erfassen. Aus diesem Grund wurde das von der Firma Astellas unterstützte „Oncoforum Urology“ entwickelt. In der Folge sind Take-home-Messages der einzelnen Vorträge ausgewiesener Experten zusammengefasst.

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  • DGU: Prophylaxe rezidivierender Harnwegsinfektionen der Frau

    Harnwegsinfektionen haben als häufigste bakterielle Infektion eine große individuelle und sozioökonomische Bedeutung.

    Wegen der steigenden Prävalenz multiresistenter Erreger sollte zur Diagnostik stets eine Urinkultur angelegt werden, um den ungezielten Einsatz von Antibiotika zu vermeiden.

    Zur Prophylaxe stehen nach dem Ausschluss prädisponierender Faktoren heute eine Vielzahl verhaltenstherapeutischer, medikamentöser und supportiver Behandlungsoptionen zur Verfügung.

    Dabei haben Probiotika (Laktobazillen) und standardisierte Phytopharmaka vor dem Hintergrund der Antibiotikaresistenz­-entwicklung einen wachsenden Stellenwert.

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  • ESMO: Tiefe der Remission ist beim Nierenzellkarzinom entscheidend

    Die Tumorschrumpfung ist einer der besten, etablierten und verfügbaren Biomarker in der Klinik.

    Die exzellente Prognose bei Patienten mit tiefer Remission zeigt auch, welche prognostischen Zugewinne für Subgruppen möglich sind.

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  • bvU-Frühjahrstagung 2013: Kongress der AUA 2013 – die Trends

    MR-gezielte Prostatabiopsien werden in Zukunft eine Rolle spielen.

    Die Komplikationsrate nach radikaler Zystektomie mit Harnableitung ist hoch: 60 %.

    Die roboterassistierte und die offene radikale Zystektomie mit Harnableitung haben gleiche Komplikationsraten.

    Für die Therapieentscheidung beim kastrationsresistenten Prostatakarzinom (crPCa) wird kein PSA-Wert benötigt.

    Entwicklung eines Tools zur Ermittlung der Wertigkeit der Lymphadenektomie bei radikaler Prostatektomie

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  • bvU-Frühjahrstagung 2013: Onkologie in der Praxis

    Die Führung onkologischer Patienten durch den unübersichtlichen Dschungel der Krebsfrüherkennung und -therapie ist eine der wesentlichen Aufgaben im niedergelassenen Bereich.

    Die Implementierung von Nachsorgeschemata kann eine Basis und Qualitätssicherung in der täglichen onkologischen Praxis bieten (Leitlinien des AUO und der EAU).

    Qualitätspartnerschaft Urologie bietet niedergelassenen Urologen größtmöglichen Rückhalt bei der Implikation neuer Therapieschemata.

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  • bvU-Frühjahrstagung 2013: Urologische Rehabilitation – wirklich ein Stiefkind?

    Nach invasiver urologischer (Tumor-)Intervention sollte die stationäre, fachspezifische urologische Rehabilitation obligat veranlasst werden.

    Indikationen sind neben häufig gestörter Blasen- und Sexualfunktion vor allem metabolische Aspekte (Katabolie) nach invasiver Intervention, vor allem bei Verwendung von Darmanteilen zur Harnableitung.

    Psychoonkologische Begleitung und Beratung sowie Hilfe bei sozialmedizinischen Fragestellungen erleichtern die Rekonvaleszenzphase.

    Die fachspezifische urologische Rehabilitation ist essenzieller Bestandteil einer qualifizierten ambulanten und akutstationären Versorgung.

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  • bvU-Frühjahrstagung 2013: Der chronische Infekt des Urogenitalsystems

    Re-Infektionen bei Urethritiden sind häufig und mit dem initial erfolgreichen Primärregime gut zu behandeln.

    Um ein Chronifizierung einer akuten Prostatitis zu vermeiden, sollte bei Restharn/Harnverhaltung temporär anstelle einer transurethralen eine suprapubische Katheterversorgung erfolgen.

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  • bvU-Frühjahrstagung 2013: Die Gesundheit, eine Reform und das liebe Geld

    An der explosiven Zunahme der Gesundheitskosten tragen auf vielfältige Weise Politik und Sozialpartner genauso Schuld wie Ärzte, aber auch unvermeidliche, objektive Ursachen.

    Die Gesundheitsreform versucht, das Problem mit noch mehr Planwirtschaft zu lösen, muss aber aus genau diesem Grund scheitern.

    Funktionieren würden nur Konkurrenz zwischen den Versicherungen und ein Selbstbehalt, der in den Patienten wieder die Eigenverantwortung stärken würde.

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  • bvU-Frühjahrstagung 2013: Die Themen des Qualitätszirkels 2013

    Themen des Qualitätszirkels der Frühjahrstagung des bvU waren:

    Uroonkologie in der Praxis

    Privatleistungen (Thema u. a.: Unterbreiteter Vorschlag, schlecht bezahlte und teilweise veraltete Honorarpositionen aus dem Gebiets­kassenvertrag herauszunehmen und nur noch privat anzubieten/zu verrechnen)

    Kooperation zwischen Krankenhaus und Niedergelassenen (z. B. Vermeiden voller Ambulanzen durch das Aussprechen einer Nachsorgeempfehlung im niedergelassenen Bereich)

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  • ASCO 2013: Neues zum Nierenzell- und Prostatakarzinom

    Interview mit Primar Dr. Wolfgang Loidl zu ausgewählten Studien zum Nierenzell- und Prostatakarzinom am ASCO 2013, z. B.:

    Nierenzellkarzinom: TIVO-1-Studie (Tivozanib zeigt Trend zu schlechterem Gesamtüberleben vs. Sorafenib), RECORD-3-Studie (Bestätigung für First-Line-Sunitinib vs. First-Line-Everolimus)

    Prostatakarzinom: Enzalutamid bei unbehandelten hormonnaiven Patienten: hohe PSA-Antwort vergleichbar mit einer „Kastrationsbehandlung“ jeglicher Art, die metabolischen Auswirkungen sind jedoch deutlich geringer.

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  • ASCO 2013: Anti-VEGF-Therapien beim Nierenzellkarzinom – Nebenwirkungen und Management

    Nur Ärzte mit großer Erfahrung sollen neue Therapien beim Nierenzellkarzinom selbst anwenden, da Missmanagement der Nebenwirkungen durch mangelnde Erfahrung den gesamten Therapieverlauf erheblich beeinträchtigen kann.

    Dem Patienten darf durch existierende Komorbiditäten keinesfalls eine onkologisch wichtige Therapie vorenthalten werden.

    Im Beitrag behandelte Nebenwirkungen und deren Management sind Hypertonie, kardiale Toxizitäten, Diarrhö, Hypothyreose, Fatigue und Hand-Fuß-Syndrom.

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  • ASCO 2013: Studie RECORD-3 beim mRCC

    Die Frage der Sequenzierung der verschiedenen Therapien beim metastasierten Nierenzellkarzinom wird in zahlreichen, zurzeit laufenden klinischen Studien untersucht.

    Die RECORD-3-Studie untersuchte den Einsatz von Everolimus oder Sunitinib in der Erstlinie mit vorgesehenem Wechsel des Therapieregimes im Fall von Therapieversagen.

    Auf dem ASCO 2013 wurden die prospektiven Phase-II-Daten zur Sequenztherapie geliefert. Die Studie bestätigt das in der Praxis bereits etablierte Vorgehen nach Leitlinie, den mTOR-Inhibitor nach Sunitinib-Versagen einzusetzen.

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  • ASCO 2013: SWITCH 2-Studie beim fortgeschrittenen/metastasierten RCC

    Die SWITCH-2-Studie soll die Wirksamkeit und Sicherheit der sequenziellen Gabe von ­Sorafenib gefolgt von Pazopanib oder Pazopanib gefolgt von Sorafenib in einem randomisierten Szenario beim fortgeschrittenen/metastasierten mRCC evaluieren.

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  • Radikale Prostatektomie – offen, laparoskopisch oder roboterassistiert?

    Nach eingehender, emotionsloser Analyse aller Daten mit akzeptablem Evidenzniveau (1b und 2) lässt sich festhalten, dass auch 22 Jahre nach Einführung der laparoskopischen radikalen Prostatektomie (LRP) und 12 Jahre nach der ersten roboterassistierten radikalen Prostatektomie (RRP) keinerlei klinisch relevante Vorteile gegenüber der offenen radikalen Prostatektomie (ORP) ersichtlich sind.

    Das Operationsergebnis ist zu annähernd 100 % allein vom Operateur abhängig und nicht von der angewendeten Technik. Hingegen zeigt das Thema – wohl beispielslos in der Urologie –, wie geschicktes und aggressives Marketing Bedürfnisse schaffen kann, wo es solche eigentlich gar nicht gibt.

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  • EAU 2013: Die Messlatte wird höher gelegt

    ZEUS-Studie: Zoledronsäure kann bei Hochrisiko-Prostatakarzinompatienten Knochenmetastasen nicht vorbeugen.

    Schwedisch-niederländische Studie: Bei lokalisiertem Prostatakarzinom ist die Operation der Radiotherapie überlegen.

    Deutsche Studie: Empfehlung zur Benützung der FFP3-Sicherheitsmasken und kräftigerer Rauchevakuationssysteme bei Laserbehandlung der Condylomata acuminata ist dringend zu empfehlen (Gefahr einer Papillomatose der oberen Atemwege durch kontaminierten Laserrauch).

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  • EAU 2013: Aktuelle Daten zum Prostatakarzinom

    Updates zu medikamentösen Therapien beim fortgeschrittenen Prostatakarzinom: z. B. lieferte eine Open-Label-Phase-II-Studie erstmals vielversprechende Daten zum Androgenrezeptor-Signalinhibitor Enzalutamid bei hormonnaiven Patienten mit metastasiertem kastrations­resistentem Prostatakarzinom.

    Präsentation der Inhalte des Konsensus-Statements zur Prostatakarzinom-Prävention (Inhalte sind u. a. Biomarker, Früherkennung und PSA-Screening).

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  • EAU 2013: Konsensus zur PCa-Prävention und Früherkennung

    Erstmalige Konferenz am EAU 2013 zur Prostatakarzinomfrüherkennung und -vorsorge.

    Ein Kernbereich der Konferenz waren die Ergebnisse der beiden großen Früherkennungsstudien in Europa (ERSPC) und USA (PLCO).

    Erstellung eines Konsensusmanuskripts

    Themen u. a. Chemoprävention: Die prophylaktische Gabe der 5-Alphareduktase-Hemmer Finasterid und Dutasterid bei Hochrisikopatienten wird nicht empfohlen werden.

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  • EAU 2013: PCa: Tumormarker und klinische Aggressivität

    Prostatakarzinome zeigen einen unterschiedlichen klinischen Verlauf. Eine molekulare Klassifikation des Prostatakarzinoms ist noch nicht in der klinischen Anwendung.

    Genetisch-epidemiologische Untersuchungen können die Varianten identifizieren, die mit dem höheren Risiko der Prostatakarzinomprogression verbunden sind.

    Zahlreiche genomische und proteomische Studien wurden durchgeführt, um neue Biomarker für das aggressive Prostatakarzinom zu identifizieren.

    Eine bessere Standardisierung des genomischen oder proteomischen Verfahrens beim Prostatakarzinom hat aufgrund der Entwicklung der diagnostischen Tests hohe Priorität.

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  • EAU 2013: Die neuen EAU-Leitlinien zum primären Urethralkarzinom

    Zusammenfassung der ersten europäischen Leitlinien zur Behandlung des primären Urethralkarzinoms.

    • z. B.: lokal fortgeschrittenes Tumorstadium: Multimodales Vorgehen ist mit verbessertem Überleben assoziiert.
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  • ESMO 2012: Aktuelle Daten zum Nierenzell- und Prostatakarzinom

    Nierenzellkarzinom: es wurden drei dringlich erwartete randomisierte Phase-III-Studien präsentiert:

    • Die COMPARZ-Studie bestätigte die Nichtunterlegenheit von Pazopanib gegenüber Sunitinib in der Erstlinientherapie.
    • Die Studien
      INTORACT (Kombination von Temsirolimus + Bevacizumab/Interferon-α vs. Bevacizumab/Interferon-α allein in der Erstlinientherapie) und
      INTORSECT (Temsirolimus vs. Sorafenib in der Zweilinientherapie) stellten sich als Negativstudien heraus.

    Prostatakarzinom: GETUG-AFU 15: Der frühe Einsatz von Docetaxel in Kombination mit einer Androgendeprivation bringt beim hormonsensitiven metastasierten PCa keinen Überlebensvorteil.

    MAINSAIL-Trial: Die Kombination einer zielgerichteten Therapie (Lenalidomid) in Kombination mit Docetaxel/Prednison bringt keinen Vorteil in der Therapie des metastasierten kastrationsrefraktären PCa.

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  • DGU 2012: Paradigmenwechsel beim metastasierten CRPC

    Bisheriger Standard in der First-Line-Therapie des metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinoms (mCRPC) ist die Chemotherapie mit Docetaxel.

    Durch neue Substanzen mit besserer Wirksamkeit und besserer Verträglichkeit kündigt sich ein Paradigmenwechsel an.

    Eine der neuen Substanzen ist Abirateronazetat, das derzeit zur Behandlung nach Versagen einer Docetaxel-Therapie zugelassen ist. Nach dem ASCO wurden auch auf dem diesjährigen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) Ergebnisse einer geplanten Zwischenanalyse einer Studie präsentiert, die den Einsatz von Abirateronazetat bei chemotherapienaiven Patienten untersucht hat.

    Der primäre Endpunkt Gesamtüberleben zeigte in der Zwischenanalyse einen deutlichen Trend zugunsten des Androgen-Biosynthesehemmers.

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  • ASCO 2012: Neues zur intermittierenden Androgenblockade

    Gemäß der breiten Palette an möglichen Indikationen einer Hormontherapie beim Prostatakarzinom ist der potenzielle Vorteil einer intermittierenden Hormontherapie (IAD) von großem Interesse.

    Seit der am ASCO 2012 präsentierten internationalen Phase-III-Studie (intermittierende vs. kontinuierliche Androgendeprivation beim hormonabhängigen, metastasierten PCa) werden die Ergebnisse urologisch und onkologisch breit diskutiert.1

    Die Studienautoren kommen zu dem Schluss, dass die IAD der kontinuierlichen Hormonblockade unterlegen ist und in der geprüften Indikation nicht angeboten werden sollte.

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  • mRCC: Resistenzentwicklung unter zielgerichteter Therapie

    Seit einigen Jahren stehen für Patienten mit einem metastasierten Nierenzellkarzinom neue Therapie­optionen zur Verfügung, die zu einer Verlängerung des progressionsfreien (PFS) oder auch des ­Gesamtüberlebens (OS) geführt haben. Diese so genannten zielgerichteten Therapeutika sind die ­Tyrosinkinaseinhibitoren (TKI); (Sunitinib, Sorafenib, Pazopanib und Axitinib) und mTOR-Inhibitoren ­(Temsirolimus, Evirolimus), die neben Effekten auf die Tumorzelle selbst vor allem die Angiogenese beeinflussen. Trotz verbesserter Ansprechraten im Vergleich zur vorher eingesetzten Immuntherapie sind diese Therapien als palliativ einzuordnen, komplette Remissionen werden in weniger als 1 % beobachtet.

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  • Natursubstanzen: Einsatz in der Klinik

    Natursubstanzen umfassen ein weites Feld unterschiedlicher „Substanzen“. Wir verstehen darunter sowohl Pflanzenextrakte, die auf unterschiedliche Weise aus einer gesamten Pflanze hergestellt sein können und damit im Grunde genommen eine Mischung einer ganzen Reihe von Natursubstanzen darstellen, als auch biochemisch genau charakterisierte einzelne Moleküle aus Pflanzen, wie z. B. sekundäre Pflanzenstoffe, aber auch Vitamine und Spurenelemente.

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  • EAU: Aktuelles, Trends, Wendungen: Auf das uroonkologische Tapet gebracht

    13.000 Teilnehmer aus 123 Ländern zählte der Kongress der European Association of Urology (EAU) 2012 in Paris. Hauptthema war die Uroonkologie, ein Schwerpunkt lag auf dem Prostatakarzinom. Neue Substanzen zur Therapie der metastasierten Erkrankung, wie etwa Abirateron, Cabazitaxel, MDV3100, TAK-700 und der Alphastrahler Alpharadin kamen zur Sprache. Weitere Themen waren die verschiedenen Behandlungsansätze beim Hodentumor, der Stellenwert der neoadjuvanten Chemotherapie beim Harnblasenkarzinom und die operative Versorgungssituation beim Nierenzellkarzinom.

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  • GU ASCO 2012: Urogenitale Tumoren: Neue Therapien in naher Zukunft – personalisierte Medizin in der Ferne

    Die „American Society of Clinical Oncology (ASCO)“, die „American Society for Radiation Oncology (ASTRO)“ und die „Society of Urologic Oncology (SUO)“ waren Veranstalter des „Genitourinary Cancers Symposiums 2012 – Novel Mechanisms and Therapies in Multidisciplinary Management“. 2.500 Urologen, Onkologen, Chirurgen, Strahlenonkologen und andere in der onkologischen Versorgung Tätige setzten einen neuen Besucherrekord. Unter den Teilnehmern war auch Univ.-Prof. Heidenreich, Direktor der Urologischen Klinik Aachen, als Mitglied der Faculty des GU ASCO anwesend. Im folgenden Interview erläutert er relevante Daten, die zum Prostata- und Nierenzellkarzinom präsentiert wurden.

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  • 63. Kongress der DGU

    Rund 7.300 Teilnehmer aus 57 Ländern besuchten den 63. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie e. V. (DGU) vom 14. bis 17. September 2011 im Congress Center Hamburg (CCH), dessen wissenschaftliche und berufspolitische Schwerpunkte vornehmlich der urologischen Krebstherapie galten. Neue…

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  • ASCO 2012: Vakzinierung (IMA901*) bei fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom

    Weltweit erkranken etwa 200.000 Männer und Frauen jährlich an einem Nierenzellkarzinom. Bei Vorhandensein von Lymphknoten- oder Organmetastasen liegt die 5-Jahres-Überlebensrate trotz viel versprechender zielgerichteter Chemotherapie nach wie vor nur zwischen 0 und 5 % bei Organ- und 10–20 % bei Lymphknotenmetastasen. IMA901 ist ein durch rationales Design entwickelter Krebs – impfstoff, der zehn verschiedene tumorassoziierte Peptide (TUMAP) enthält, die bei der Mehrzahl der Patienten mit Nierenzellkrebs gefunden wurden.

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  • 37. Bayerisch-Österreichische Urologentagung

    Als Höhepunkt in der Geschichte der Kärntner Urologie fand 2011 die 37. Gemeinsame Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Urologie und Andrologie und der Bayerischen Urologenvereinigung erstmals in Kärnten statt. Knapp 800 registrierte Teilnehmer zeugten vom hohen Interesse von Medizinern aber…

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  • 21. Jahrestagung der Medizinischen Kontinenzgesellschaft, Graz: Kontinenz und Mobilität – Beckenbodentraining: frühzeitig beginnen

    Inkontinenz im Alter kann durch Belastungs- und Drangsymptomatik und den daraus entstehenden sozialen Stress die Mobilität behindern. Ebenfalls kann das Gleichgewicht durch eine Beckenbodendysfunktion gemindert sein und die Mobilität einschränken. Diese Faktoren sollten an den Frühanzeichen erkannt und behandelt werden. Somit könnte die Mobilität im Alter länger erhalten bleiben.

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  • 21. Jahrestagung der AUB 2010, Steyr: Sakrale Neuromodulation bei Stuhlinkontinenz

    Stuhlinkontinenz bedeutet den unwillkürlichen Abgang von festem oder flüssigem Stuhl oder Winden. Sie betrifft etwa 5–10 % der Gesamtbevölkerung. In Pflegeeinrichtungen ist der Prozentsatz entsprechend höher. Häufig ist die Harn- oder Stuhlinkontinenz mitentscheidend für die Aufnahme in ein Pflegeheim, weil sich dadurch der Pflegeaufwand enorm erhöht. Patienten mit Stuhlinkontinenz haben einen enormen Leidensdruck, im Extremfall führt die Erkrankung zu sozialer Isolation, da das Verlassen der Wohnung zunehmend erschwert ist. Nicht selten ergibt die Anamnese, dass die Betroffenen auf ihren täglichen Wegen jede Toilette genau kennen, damit am Weg „nichts passiert“.

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  • EAU 2011: Das Prostatakarzinom im Mittelpunkt

    Der 26. Kongress der European Association of Urology (EAU) zählte mehr als 13.000 Teilnehmer aus über 70 Ländern. Mehr als 20.000 Besucher verfolgten den Kongress online. Das Hauptaugenmerk lag auch 2011 wieder auf dem Prostatakarzinom. Es gilt als das häufigste urologische Karzinom und betrifft im Lauf des Lebens jeden 6.–8. Mann, jeder 30. Mann verstirbt daran. Univ.-Doz. Dr. Stephan Madersbacher, Abteilung für Urologie, Donauspital, Wien, kommentiert die Highlights.

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  • EAU 2011: Überaktive Blase – Aktuelle Studienergebnisse

    Auf dem EAU 2011 wurden in der Postersitzung „OAB: New clinical findings“ Ergebnisse über den Zusammenhang OAB und metabolisches Syndrom sowie Resultate zu neuen medikamentösen Therapieansätzen und Möglichkeiten zur Behandlung therapiebedingter Nebenwirkungen präsentiert.

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  • EAU 2011: Orale Antimuskarinika bei neurogener Detrusorüberaktivität

    Zweck dieses Literatur-Reviews, präsentiert am EAU 2011 (Abstr. 574) war es, die Wirksamkeit, Verträglichkeit und die Sicherheit von oralen Antimuskarinika bei Erwachsenen mit neurogener Detrusorüberaktivität (NDÜ), vor allem unter Berücksichtigung der urodynamischen Parameter, zu evaluieren. Es handelt sich hierbei um den ersten derartigen Review. Dosisfindungsstudien (3), randomisierte placebokontrollierte (4) bzw. aktiv kontrollierte (5) sowie Studien mit flexibler Dosierung (4) und solche, die keiner dieser Gruppen zuzuordnen waren (3), wurden untersucht, und der Level of Evidence bestimmt.

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  • EAU 2011: Intravesikale Applikation von BTX-A in den Detrusormuskel – Induktion und klinische Relevanz von Antikörpern

    Obwohl Justinus Kerner die Botulinum-Neurotoxine bereits seit den ersten dokumentierten Botulismusfällen 1793 in Wildbad, auch in Eigenversuchen, erforschte und auch deren möglichen therapeu tischen Nutzen beschrieb, dauerte es doch bis in die 1980er Jahre, bis Botulinumtoxin-A (BTX-A) erstmals im Bereich neurologischer Krankheiten (z. B. Strabismus) zugelassen wurde. Seit dieser Zeit besteht ein gesteigertes Interesse, die Wirkungen von BTX-A therapeutisch zu nutzen. So wird BTX-A in den letzten Jahren zunehmend im Bereich der kosmetischen Chirurgie und auch im Bereich der überaktiven Harnblase eingesetzt.

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  • EAU 2011: Vulvadermatosen als Ursache weiblicher Sexualstörungen

    Grundlegend für eine positiv empfundene und gelebte weibliche Sexualität ist ein störungsfreies Gleichgewicht körperlicher, psychischer und sozialer Faktoren, die immer im Gesamtkontext betrachtet werden müssen, da sie sich gegenseitig beeinflussen und verstärken können. Daher stellen Beschwerden im Vulvabereich für Frauen – insbesondere bei rezidivierendem oder chronisch persistierendem Verlauf – eine Belastung dar, die in schweren Fällen zur Beeinträchtigung des gesamten Lebensalltags sowie zu Problemen in der Sexualität und der Partnerbeziehung führen können.

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  • EAU 2011: Penile Dermatosen – Erste Ergebnisse von der Grazer „Penile Dermatosen Ambulanz“

    Penile Dermatosen, insbesondere der Lichen sclerosus und der Lichen planus, sind Erkrankungen mit einer hohen Dunkelziffer und unbekannter Prävalenz. Patienten mit Lichen sclerosus und Lichen planus leiden vermehrt an systemischen Autoimmunerkrankungen. Diese Komorbiditäten werden aber häufig übersehen bzw. ihre Auswirkungen auf Lebensqualität und Sexualleben vernachlässigt. Wir präsentieren hier erste Ergebnisse aus der seit 2 Jahren bestehenden „Penile Dermatosen Ambulanz“ (Leiterin: Dr. Yas Razmara) der Urologischen Klinik der Medizinischen Universität Graz (Vorstand: Prof. Dr. Karl Pummer).

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