Rubrik: Panorama

  • Expertisezentrum für seltene kinderurologische Erkrankungen

    Die Abteilung für Kinderurologie am Ordensklinikum Linz ist ein europäisch anerkanntes Expertisezentrum für seltene Erkrankungen.

    Als Expertisezentrum ist die Abteilung nationale Erstanlaufstelle für alle Themen, die mit seltenen kinderurologischen Erkrankungen zu tun haben (z. B. Fehlbildungen und Erkrankungen von Nieren, Harnleitern oder Blase).

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  • Weiterbildung im internationalen Vergleich: Where is the best?

    In Deutschland besteht Reformbedarf bei der aktuellen Weiterbildungssituation.  Mit ein Vorbild: In der Schweiz, in Holland und in Österreich ist der schriftliche Teil des international europäischen Facharztexamens des European Board of Urology (EBU) Grundlage der nationalen Facharztprüfungen.

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  • Steintherapie: Endourologische Sicherheit

    Interaktionen von Instrumenten in der Endourologie können Gefahren in sich bergen.

    Der steinerkennende Holmium: YAG-Laser sollte industriell umgesetzt werden.

    Komplikationsforschung ist zu fördern.

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  • Nitrofurantoin und Fosfomycin: (Alte) neue Antibiotika für Harnwegsinfekte

    Angesichts der „trockenen Pipeline“ an Neuentwicklungen sowie der Resistenzproblematik sollte das therapeutische Potenzial alter Antibiotika voll ausgeschöpft werden.

    Rezente Studiendaten und aktuelle Leitlinien ermöglichen die richtige Positionierung dieser Substanzen in der klinischen Praxis.

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  • Ganz locker durch den April

    Die Österreichische Krebshilfe, die Österreichische Gesellschaft für Urologie und der Berufsverband der österreichischen Urologen erinnerten heuer bereits zum 4. Mal mit der gelockerten Krawatte an die Prostatakrebs-Früherkennung. Neben zahlreichen Veranstaltungen machte man auch mit humoristischen Spots auf das Thema aufmerksam.

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  • Enuresis – ein Update

    Laut WHO wird Enuresis erst ab dem 5. Lebensjahr als Pathologie eingestuft und sollte erst danach therapiert werden.

    Immer eine Obstipation ausschließen bzw. mitbehandeln (Bladder-Bowel-Dysfunction)!

    Therapieoptionen: allgemeine Verhaltens- und Urotherapie, Einschränkung der nächtlichen Diurese durch Hormongabe, Alarmsysteme, Vergrößerung der Blasenkapazität und Stuhlregulation.

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  • „Mein Ziel ist es, ein urologisches Versorgungszentrum aufzubauen“

    Interview mit Dr. Erik Randall Huber, der seit Anfang 2017 gemeinsam mit Dr. Yong-Ho Lee das Urologenzentrum im 20. Wiener Gemeindebezirk betreibt.

    Statements: Viele Tätigkeiten könnten von den Ambulanzen in den niedergelassenen Bereich verlagert werden, das therapeutische Gespräch hat Priorität, und die Lehrpraxis sollte in der Ausbildung zum Urologen verpflichtend sein.

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  • Update Hypospadie 2017

    Hypospadien sind sehr komplexe Erkrankungen und stellen die häufigsten Fehlbildungen der äußeren männlichen Geschlechtsorgane (1 : 300), Inzidenz zunehmend.

    Die Therapie sollte in einem Zentrum erfolgen, die Behandelnden sollten große Erfahrung aufweisen (mindestens 40 OP/Jahr/Operateur) und mehrere OP-Techniken beherrschen.

    Zusammenarbeit mit Erwachsenen-Urologen dringend erwünscht.

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  • Neuer Primar an der Universitätsklinik für Urologie in Salzburg – „Gleichgesinnte rudern in die gleiche Richtung“

    SPECTRUM Urologie sprach mit Primarius Univ.-Prof. Dr. Lukas Lusuardi, F.E.B.U., der unter seinen Fachkollegen als ausgesprochen urologiebegeistert gilt, für seine Innovationskraft sehr geschätzt wird und sich durch große interdisziplinäre Aktivitäten auszeichnet.

    Eines seiner vordringlichen Ziele als Vorstand ist die Ausbildung des urologischenNachwuchses.

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  • Prostatakarzinom-Früherkennung: Tiroler Studie spricht für ein differenziertes Vorgehen

    Simulationsstudie errechnet die positiven und negativen Auswirkungen der Prostatakarzinom-Früherkennungsuntersuchung auf Lebenszeit und Lebensqualität.

    Studie gibt Hinweise, dass Teilnahme an Früherkennungsuntersuchungen das Risiko an Prostatakarzinom zu versterben verringern und die Lebenserwartung der Teilnehmer verlängern kann.

    Bei gleichzeitiger Berücksichtigung der Auswirkungen auf die Lebensqualität ergibt sich allerdings, dass vorwiegend Männer mit erhöhtem familiären Prostatakarzinomrisiko profitieren.

    Nutzen bei Männern mit erhöhtem Risiko auch stark abhängig von eigener Bewertung der möglichen behandlungsbedingten Nebenwirkungen.

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  • PCa: Neue Entwicklungen in der Diagnose und Therapie

    Multiparametrische MRT (mpMRT):

    Der multiparametrische Ansatz steigert Genauigkeit, Sensitivität und Spezifität in der primären Prostatakarzinom-Diagnostik.

    Insbesondere im Bereich der Therapieplanung und des -monitorings wird der Einsatz neuer PET-Radiodiagnostika in der Hybridbildgebung eine zunehmend zentrale Rolle spielen.

    Prostata-Arterien-Embolisation (PAE):

    zur minimalinvasiven Therapie der BPH, technisch schwierig; wichtig ist intensive Kooperation zwischen Urologen und interventionellen Radiologen.

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  • Onkologische Rehabilitation

    In der Urologie kommt es je nach Tumorentität und angewendeter Therapie zu unterschiedlichen Folgeerscheinungen, wie Schmerzen, Inkontinenz, hormonellen Beeinträchtigungen, sexuellen Funktionsstörungen und Infertilität.

    In der onkologischen Rehabilitation sind eine starke Kooperation zwischen niedergelassenem Urologen, behandelnder operierender/strahlentherapeutischer Abteilung und onkologischer Rehabilitationsklinik sowie eine intensive interdis-ziplinäre Zusammenarbeit unabdingbar.

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  • Der Granatapfel: alte Frucht mit beachtlicher Wirkung

    In den letzten Jahren publizierte Studien liefern Hinweise auf eine Wirkung von Granatapfelextrakten beim Prostatakarzinom (z. B. PSA-Abfall).

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  • Erfahrungsbericht: „Preceptorship in Renal Cell Carcinoma“

    Die Urologische Abteilung des Universitätsklinikums Tübingen hat als Kompetenzzentrum eine langjährige Erfahrung im Bereich des Nierenzell­karzinoms.

    7 Ärzte wurden von Novartis Oncology Österreich zum ersten „Preceptorship in Renal Cell Carcinoma“ nach Tübingen eingeladen, um von der Expertise der international bekannten Urologen beim Nierenzellkarzinom, Jens Bedke und Arnulf Stenzl, zu profitieren.

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  • Männergesundheit 2017. Das nächste Ziel.

    Männer nehmen aufgrund kultureller Konditionierungen ihre Gesundheit nicht wichtig genug.

    Verantwortungsbewusste Ärzte und Gesundheitsdienstleister haben es in der Hand, eine neue soziale Bewegung zu etablieren, die darauf abzielt, ein umfassendes Gesundheitsbewusstsein im alltäglichen Leben von jungen und älteren Männern zu integrieren.

    Kommunikationsforschung ist essenziell, um die medizinische Fachwelt in der Schaffung geeigneter Konditionen zu unterstützen, damit ihre wichtigen, gesundheitsbezogenen Botschaften tatsächlich bei Männern ankommen.

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  • Mit lockerer Krawatte zur Prostatakrebs-Vorsorge

    Bereits zum 3. Mal erinnert die Österreichische Krebshilfe gemeinsam mit der Österreichischen Gesellschaft für Urologie und Andrologie (ÖGU) und dem Berufsverband der Urologen (BVU) mit der lockeren Krawatte alle Männer ab 45 an die Prostatakrebs-Vorsorge. Eine wichtige Initiative, denn gerade das „starke Geschlecht“ ist bei der Inanspruchnahme von Früherkennungsuntersuchungen noch „schwach“.

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  • Die Zukunft der minimalinvasiven Chirurgie in der urologischen Onkologie

    In der urologischen Forschung und Praxis kommt die minimalinvasive Chirurgie (MIC) immer häufiger zum Einsatz.

    Für die Zukunft ist es erforderlich, dass MIC-Chirurgen eine wissenschaftliche Denkweise entwickeln, die krankheitsbasiert und nicht nur technikorientiert ist.

    An der MedUni Wien werden übergreifende Chirurgenteams für minimalinvasive und offene Operationstechniken zusammengestellt, die sich stark für eine auf den individuellen Patienten zugeschnittene Behandlung einsetzen.

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  • Konservative und operative Therapie der Induratio penis plastica

    Die konservative Therapie der Induratio penis plastica (IPP) wird in der akuten Phase der Erkrankung mit dem Ziel einer Stabilisierung der IPP und einer Reduktion der Schmerzsymptomatik empfohlen.

    Operative Therapieverfahren werden in der chronisch stabilen Phase der Erkrankung eingesetzt, um eine Begradigung des Penis zu erreichen.

    Alle derzeit verfügbaren Therapieoptionen stellen aufgrund mangelnder pathophysiologischer Kenntnisse eine symptomatische Therapie der IPP dar.

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  • Mit Gammasonde kleinen Lymphknotenmetastasen beim Prostatakarzinomrezidiv auf der Spur

    Das prostataspezifische Membranantigen (PSMA) weist auf den meisten Prostatakrebszellen eine deutlich erhöhte Expression auf.

    Durch die Positronenemissionstomografie (PET) unter Zuhilfenahme von gegen PSMA ­gerichteten Tracern können Rezidivläsionen schon bei niedrigem PSA detektiert werden.

    Durch Markierung dieser Tracer mit Gammastrahlern können kleine Lymphknotenmetasen intraoperativ mittels Gammasonde aufgespürt werden.

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  • AS und Verschiebung der systemischen Therapie bei metastasiertem Nierenzellkarzinom

    Aktives Zuwarten („active surveillance“, AS) mit Verschiebung der systemischen Therapie stellt eine individuelle Strategie für ausgewählte Patienten mit einem metastasierten Nierenzell­karzinom dar.

    Risikoparameter zur Patientenauswahl für eine Beobachtungstrategie sind nicht validiert.

    Aktives Zuwarten und die Verschiebung der systemischen Therapie muss im Kontext der Möglichkeit von Lokaltherapien evaluiert werden.

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  • Patient-reported Outcomes in der Uro-Onkologie

    Patient-reported Outcomes (PRO) schließen alle standardisiert erfassten Äußerungen eines Patienten zu seiner Gesundheitssituation ein, ohne dass diese durch Dritte interpretiert werden.

    PRO konnten sich neben den klassischen klinischen Parametern ebenso als wichtige Outcome-Kriterien in onkologischen Studien etablieren und nehmen vermehrt einen wichtigen Platz in onkologischen Registern, der klinische Routine und als Instrument zur Qualitätssicherung ein.

    Die Erhebung von PRO in der klinischen Routine hat zahlreiche Vorteile wie standardisierte Information zum subjektiven Gesundheitsstatus der Patienten, Verbesserung der Arzt-Patienten-Kommunikation, Verbesserung des Symptommanagements.

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  • Studienreview: Risikofaktoren und mikrobielle Bandbreite von Harnwegsinfekten nach radikaler Zystektomie

    Retrospektive Studie in Urology 2016 zeigt, dass nach radikaler Zystektomie 10 % der Patienten einen Harnwegsinfekt innerhalb der ersten 90 Tage postoperativ entwickelten.

    Univ.-Prof. Dr. Shahrokh F. Shariat kommentiert Studie; Überlegung: Katheter bei kontinenten Neoblasen-Ableitungen frühzeitiger entfernen?

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  • Erektile Dysfunktion – Stoßwelle als Therapieoption

    Die Stoßwellentherapie zeigt sich in einer aktuellen Metaanalyse als effektive nichtinvasive Behandlungsform der erektilen Dysfunktion.

    Zur Klärung der exakten Wirkmechanismen sowie zur Definierung der besten Behandlungsprotokolle und Set-up-Parameter werden noch weitere Untersuchungen notwendig sein.

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  • Ärzteausbildung neu — Auswirkungen auf die Krankenanstalten

    Die Reform der Ärzteausbildung bringt Vorteile (z. B. Wissen über Ablauf der Ausbildung)für die in Ausbildung stehenden Ärzte und Herausforderungen (z. B. Umsetzung der Teilzeitausbildung) für die Krankenanstalten und Abteilungen mit sich.

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  • Urologen-Umfrage: Ergebnisse der PROERECT-Studie

    Vor dem Hintergrund einer hohen Inzidenz erektiler Dysfunktion auch nach nerve-sp​aring radikaler Prostatektomie (nsRPE) wird von den EAU-Leitlinien eine frühzeitig einsetzende proerektile Behandlung empfohlen.

    Die österreichweit durchgeführte PROERECT-Studie, eine Umfrage zu praktizierten Konzepten der erektilen Rehabilitation nach RPE, zeigt, dass sich PDE-5-Hemmer als bevorzugte Behandlung in Österreich durchgesetzt haben.

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  • Dem Patientenleid effektiver begegnen

    Leiden wird häufig übersehen.

    Der erste Schritt bei der Vermeidung des Leidens muss darin bestehen, es zu erfassen.

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  • Die Elektromyografie des Beckenbodens

    Das Elektromyogramm (EMG):

    Bestandteil der urodynamischen Diagnostik

    Verwendung im Rahmen der Biofeedbacktherapie

    Biofeedback: nachgewiesene Wirkung bei Kindern mit dysfunktioneller Miktion; Wirkung beim Erwachsenen (Belastungsinkontinenz nach RPE, Belastungs­inkontinenz der Frau) noch umstritten.

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  • Prostatakarzinom:neue WHO-Risikostratifizierung

    Die WHO-Grad-Gruppen basieren auf dem modifizierten Gleason-System.

    Die Einteilung in die einzelnen WHO-Grad-Gruppen ist einfach und intuitiv.

    Die WHO-Grad-Gruppen führen zu einer besseren Stratifizierung der Patienten hinsichtlich ihrer Prognose.

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  • Biologie der hochgradigen prostatischen intraepithelialen Neoplasie (HGPIN) – Neue Einblicke in Vorläuferläsionen des Prostatakarzinoms

    Gemäß rezenten Studien sind HGPIN-(hochgradige prostatische intraepitheliale Neoplasie-)Läsionen auf molekulargenetischer und phylogenetischer Ebene sehr unterschiedlich; z. B. können HGPIN-Läsionen in einigen Fällen invasive Karzinome darstellen, die benigne Drüsenstrukturen infiltrieren.

    Eine Zusammenschau von klinischen, pathologischen und molekularen Eigenschaften wird in Zukunft die Definition von HGPIN-Läsionen, die mit einem invasiven PCA assoziiert sind oder eine hohe Tendenz zu Progression zeigen, unterstützen.

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  • Im Gespräch mit Univ.-Prof. Dr. Karl-Dietrich Sievert

    Die im Interview betonten Vorhaben des Urologen sind u. a.:

    • Weiterer Ausbau der Tumorchirurgie und minimalinvasive Operationstechniken.
    • Aufbau eines interdisziplinären Kontinenzzentrums.
    • Forcierung der Forschungsaktivitäten.
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  • Mentoringprogramme in der Nachfolgeplanung

    Vorschlag eines Mentoringprogramms unter Einbezug von Spitzenführungskräften.

    Mögliche Bestandteile zur Umsetzung des Programms, wie z. B. Netzwerkveranstaltungen oder Evaluierungstools, werden punktuell angeführt und als Diskussionsgrundlage verstanden.

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  • Wie publizieren Sie Ihre Arbeit erfolgreich in den besten wissenschaftlichen Journalen?

    Autor gibt Tipps für die Vorbereitung, z. B. gründliche Literaturrecherche, Klärung der Autorenschaft, Journal-Auswahl und

    bietet Anregungen für das Verfassen des Manuskripts, z. B. Festlegen der Hauptaussage, präzise und unmissverständliche Terminologie

    schlägt Vorgehensweise im Zuge des Reviewprozesses vor.

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  • Jungensprechstunde: Was Jungen wissen wollen

    In Deutschland beraten 75 Ärztinnen der Ärztlichen Gesellschaft zur Gesundheitsförderung e. V. (ÄGGF) nun auch speziell Jungen in der Pubertät in Schulen.

    Urologen könnten mit dem Angebot einer Jungensprechstunde zu wichtigen Ansprechpartnern für Fragen und Unsicherheiten von Jungen und jungen Männern werden.

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  • Update und neue Entwicklungen zur HPV-Impfung

    Derzeit sind 2 Impfstoffe erhältlich: der bivalente Impfstoff Cervarix® gegen HPV-Hochrisiko­typen 16 und 18 und der quadrivalente Impfstoff Gardasil® gegen HPV 6, 11, 16, 18 (auch für Buben und Männer zugelassen).

    Österreich ist das erste europäische Land, in welchem Mädchen und Buben geimpft werden (seit 2014 Schulimpfprogramm).

    Im Laufe des nächsten Jahres wird in Europa die Verfügbarkeit einer nonavalenten Impfung erwartet.

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  • Tipps und Tricks zu aktuellen Operationstechniken am äußeren Genitale

    Konzentration auf zwei wesentliche Themen:

    vorhauterhaltende Techniken bei Phimose, da diesbezüglich relativ viel Nachfrage besteht und diese kaum angeboten werden.

    die Vasektomie, da diese einen sehr häufigen Eingriff in der Praxis darstellt, die Non-Skalpell-Technik mit ihren eindeutigen Vorteilen aber noch nicht flächendeckend durchgeführt wird.

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  • Die Wirkung von Ernährung und Bewegung bei Krebserkrankungen

    Training: Empfohlen wird Spazierengehen, Walken; bei operablem Prostatakarzinom: Beckenbodentraining

    Ernährung: Vitamin-D-Supplementierung ist sinnvoll.

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  • Ursachen der sekundären Osteoporose beim Mann

    Männliche Osteoporose ist zu über 50 % sekundär bedingt.

    Ursachen: Erkrankungen oder Therapie/-Medikationsfolgen.

    Medikamente haben oft einen osteokatabolen Effekt.

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  • Elektrostimulationstherapie bei Belastungsinkontinenz

    Elektrotherapie bietet sich zur Unterstützung des Beckenbodentrainings bei Belastungsinkontinenz an.

    Wichtig ist die Einhaltung einer regelmäßigen Übungsfrequenz über mindestens drei Monate.

    Durch die Kombination aus Elektrostimulation und gezielter Physiotherapie kann in vielen Fällen eine dauerhafte Beschwerdefreiheit erreicht werden.

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  • Osteoporose beim Mann – „Diagnose und Therapie liegen beim Urologen und beim Andrologen“

    Male idiopathic osteoporosis (MIO): im urologischen Krankengut häufig, hohe Dunkelziffer. Insgesamt ist beim Mann die sekundäre Osteoporose deutlich häufiger: 53 %.

    Therapie: Neben der Basistherapie umfasst die spezifische Therapie Bisphosphonate, Denosumab (antiresorptiv) und das Parathormon Teriparatid (osteoanabol). Weitere osteoanabole Substanzen wie z. B. Antisklerostine in der Zukunft.

    Wichtig, vor allem beim Mann, ist die Therapie der sekundären Osteoporose-Ursachen.

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  • Active Surveillance bei Prostatakrebs – Entscheidungshilfen

    Die Prostatakarzinom-Übertherapie und die damit verbundenen Kosten und Schäden können nur durch konsequenten Einsatz von Risikobewertungsmaßnahmen und eine angemessene risikoangepasste Behandlung verringert werden. Das schließt den verstärkten und frühzeitigen Einsatz von Active Surveillance (AS) für Niedrigrisiko-Patienten mit ein.

    Derzeit sind die wichtigsten Faktoren bei der Patientenzuteilung zu AS ein präzises Staging der Krebserkrankung und eine entsprechende Einschätzung des Progressionsrisikos.

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  • Von der entitätsspezifischen zur genspezifischen Tumortherapie

    Interview mit Prof. Dr. Thorsten Schlomm, Leitender Arzt an der Martini-Klinik am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), der mit dieser Institution maßgeblich an den beiden größten Krebsforschungsprojekten, dem ICGC und dem The Cancer Genome Atlas (TCGA) beteiligt ist.

    Als ein Ergebnis des deutschen ICGC-Prostatakarzinom-Programms „Early-onset prostate cancer“ zeigte sich: Es gibt nur wenige Grundmechanismen für die Tumorentstehung.

    T. Schlomm: In Zukunft werden Tumoren nicht mehr entitätsspezifisch, sondern genspezifisch behandelt.

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  • „Liquid biopsy“ beim Prostatakarzinom

    Aufgrund der verschiedenen therapeutischen Möglichkeiten für das metastasierte kastrations­resistente Prostatakarzinom besteht ein dringender Bedarf an zuverlässigen Verlaufsparametern und Prognosemarkern.

    Einen vielversprechenden Ansatz bietet „liquid biopsy“, d. h. die Bestimmung und Gewinnung von zirkulierenden Tumorzellen (CTC) direkt aus dem Blut.

    CellSearch™-System ist derzeit das einzige von der FDA zugelassene Verfahren zur CTC-Messung beim Prostatakarzinom.

    Aktuell ist ein klinisch einsetzbarer Test zum Nachweis von Splice-Varianten des Androgenrezeptors auf CTC in der Entwicklung.

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  • Radikale Zystektomie: neue perioperative Konzepte

    Das Outcome nach radikaler Zystektomie hängt von patienten- und krankheitsspezifischen Faktoren sowie Managementpraktiken ab.

    Erstere lassen sich kaum beeinflussen, die Behandlung und Versorgung der Patienten jedoch schon, z. B. durch Prähabilitation, Einführung spezifischer Qualitätsindikatoren, engmaschige Überwachung nach der Entlassung und Überweisung an spezialisierte Zentren.

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  • Gender Gap beim Harnblasenkarzinom

    Harnblasenkarzinome werden bei Frauen erst in späteren Stadien diagnostiziert – mit schlechterer Prognose.

    Überweisung an den Facharzt, und damit die definitive Diagnose, verzögert sich bei Frauen.

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  • Der Granatapfel: alte Frucht mit beachtlicher Wirkung

    In den letzten Jahren publizierte Studien liefern Hinweise auf eine Wirkung von Granatapfelextrakten beim Prostatakarzinom (z. B. PSA-Abfall).

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  • Antibiotika in der urologischen Praxis

    Die aktuelle Resistenzsituation bei Harnkeimen ist durch eine abnehmende Sensibilität der Erreger gegenüber klassischen Therapeutika wie Breitspektrumpenicilline, Cephalosporine, Cotrimoxazol-Präparate und Chinolone charakterisiert.

    Im stationären Bereich verfügt man für die Behandlung derartiger Infekte über mehrere Möglichkeiten: Carbapeneme, Tigecyclin in hoher Dosis, parenterales Fosfomycin oder Colistin.

    Einen spürbaren therapeutischen Mangel gibt es im niedergelassenen Bereich, da kein oral verfügbares Antibiotikum diese Resistenzen abdecken kann. Bei diesen Patienten wird man auch auf „Reserven“ wie z. B. Mecillinam zurückgreifen müssen.

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  • Behandlung der kindlichen Harninkontinenz – Armamentarium an Möglichkeiten, Empathie gewährleistet Compliance

    In der Behandlung steht ein ganzes Armamentarium an Möglichkeiten zur Verfügung (Verhaltenstherapie, Urotherapie, medikamentöse Maßnahmen, chirurgische Eingriffe).

    In der Therapie der monosymptomatischen Enuresis lassen sich bei gesichertem Nachweis einer nächtlichen Polyurie gute Ergebnisse mit Desmopressin erzielen.

    Die monosymptomatische Enuresis kann bei Ausschluss einer nächtlichen Polyurie auch gut mit der Konditionierungstherapie behandelt werden.

    Die meisten Therapien nehmen eine relativ lange Zeit in Anspruch. Daher ist eine entsprechende Empathie aller Beteiligten notwendig, um die Compliance zu sichern.

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  • Transurethrale Resektion des Blasentumors (TURBT): Room for improvement

    Die durch eine transurethrale Resektion eines Blasentumors (TURBT) erhaltenen Befunde bestimmen die weitere Therapie des Patienten.

    Eine inadäquate Resektion kann dazu führen, dass der Tumor zu niedrig eingestuft wird oder es zu einem Rezidiv kommt.

    Allen voran stellt die bipolare Resektion stellt eine aussichtsreiche Technologie dar, die TURBT sicher zu machen.

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  • Transurethrale suprapubische Endozystostomie – Erste Erfahrungen aus der Schweiz

    Die transurethrale suprapubische Endozystostomie: eine effiziente und sichere Alternative zur sonografisch gesteuerten suprapubischen Katheterisierung, insbesondere bei adipösen Patientinnen und Patienten mit Unmöglichkeit zur Harnblasenfüllung.

    Weitere Studien mit größeren Patientenkollektiven sind nötig, bevor diese Technik in der täglichen Routine Eingang finden kann.

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  • Die prophylaktische Zirkumzision – Weshalb ist die Zirkumzision in den USA so häufig?

    Die prophylaktische Zirkumzision in Abwesenheit einer zugrunde liegenden urologischen Pathologie ist eine der am häufigsten durchgeführten Operationen in den Vereinigten Staaten.

    Gleichzeitig ist sie auch eine der am meisten diskutierten Operationen, verdeutlicht durch die häufigen Änderungen der Zirkumzisions-Gundsatzerklärung der American Academy of Pediatrics.

    In Europa – und speziell in Österreich – liegt die Rate der männlichen Zirkumzisionen bei unter 20 %.

    Beitrag informiert über den historischen Kontext, mit dem Ursprung der populären Zirkumzision in den Vereinigten Staaten.

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  • Harnzytologie in der Nachsorge von Blasenkarzinompatienten

    Die Harnzytologie eignet sich vor allem zur Detektion von Carcinoma in situ und hochmalignen invasiven Läsionen.

    Gute interdisziplinäre Kommunikation auf präanalytischer und analytischer Ebene steigert die zytodiagnostische Effizienz.

    Zurzeit ist die Harnzytologie der praktikabelste Zusatz zur Zystoskopie.

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  • Phytopharmaka in der Urologie

    Pflanzliche Arzneimittel bieten gute Möglichkeiten zur alleinigen oder adjuvanten Therapie bei Harnwegsinfekten, zur Rezidivprophylaxe, bei LUTS, Reizblase und BPS.

    Die Wirksamkeit und gute Verträglichkeit von Phytopharmaka ist aus Erfahrung bekannt und in vielen Fällen durch Studien belegt.

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  • Steckenpferd: Onkologie. Im Visier: die Fortbildung

    Primar Dr. Wolfgang Loidl: neuer Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Urologie (ÖGU)

    Mit SPECTRUM UROLOGIE sprach Primar Dr. Wolfgang Loidl von der urologischen Abteilung am KH der Barmherzigen Schwestern in Linz über konkrete Vorhaben (Stichwort Fortbildung) im Zuge seiner Präsidentschaft und über die Motive, warum die Onkologie seine Leidenschaft ist.

    Im Zuge des Interviews präsentierte Primar Loidl auch neue Daten vom ASCO GU 2014.

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  • DONKO 2013: Die Anliegen: kollegialer Geist, Kooperation und Koordination

    „Als Präsident des Dachverbandes der onkologisch tätigen Fachgesellschaften Österreichs und Tagungspräsident der ersten Jahrestagung des Verbandes darf ich Sie herzlich zu dieser Veranstaltung am 29. 11. 2013 in die Wiener Hofburg einladen. An diesem Tag beschäftigen wir uns zum einen…

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  • Es gibt eine Impfung gegen Krebs, und niemand geht hin

    Die HPV-Impfung schützt Mädchen und Burschen effektiv vor HPV-assoziierten Karzinomen.

    Dennoch liegt die geschätzte Durchimpfungsrate in Österreich bei unter 4 %.

    Führende Experten sprechen sich vehement für ein nationales Impfprogramm aus. In allen anderen europäischen Ländern wird die Impfung längst von öffentlicher Seite unterstützt.

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  • Therapie des mRCC: Darf der Urologe auch ökonomisch denken? – Ja, unbedingt!

    Interview mit Prof. Dr. med. Claus Fischer, welche Rolle Ärzte in der Kostendiskussion über uro-onkologische Therapien einnehmen sollen.

    Zu den Thesen einer ethisch begründeten Ökonomie der Arzneimittelausgaben beim Nierenzellkarzinom (RCC) zählen u. a.:

    • Das RCC ist eine unverschuldete Erkrankung.
    • Lebensverlängerung ist ein ethisch hoher Wert.

    C. Fischer: Ärzte dürfen sich der Diskussion nicht entziehen.

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  • Exzellente Turnusarztausbildung an der Abteilung für Urologie und Andrologie des KH der Barmherzigen Brüder Wien

    Die Abteilung für Urologie und Andrologie des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder Wien wurde im Rahmen der Evaluierung der Turnusarztausbildung zu einer der sechs besten Abteilungen aller Krankenhäuser Wiens ernannt.

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  • Schützt körperliche Aktivität vor Krebs und Nebenwirkungen einer Krebsbehandlung?

    In Europa sind ca. 15 % aller Krebsfälle auf körperliche Inaktivität zurückzuführen. Jedes Jahr wären bis zu 300.000 Karzinome allein durch körperliche Aktivität vermeidbar.

    Ein körperlich aktiver Lebensstil – mindert in der Sekundärprävention das Rezidivrisiko und verbessert das Überleben nach Krebs (z. B. nach Prostatakarzinom, Brust- und Dickdarmkrebs) – ist in der Lage, Nebenwirkungen von Chemo- und Radiotherapie zu mindern.

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  • Ernährung und Blasenkrebs – Potenzial für die Prävention?

    Die Datenlage zu einer möglichen Korrelation von Blasenkrebs und Ernährung ist sehr widersprüchlich.

    Trotz der widersprüchlichen Studienergebnisse gibt es wesentliche Argumente, die für einen ernährungsbedingten Effekt der Krebsentstehung sprechen.

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  • Prostatakarzinom-Guidelines und ihre Wertigkeit für die Urologie in der Praxis

    Richtlinien der DGU und EAU stellen für die Diagnostik und Behandlung des Prostatakarzinoms eine gute Zusammenfassung der Datenlage dar und sind bei der individuellen Entscheidungsfindung mit dem Patienten eine wertvolle Hilfestellung.

    Wenngleich nicht bindend, sollten Leitlinien in den praktischen Alltag Einzug finden.

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  • Urolithiasis: praxisnah und leitlinienkonform

    Die technische Weiterentwicklung der bildgebenden Techniken, der extrakorporalen Stoßwellenlithotripsie (ESWL) und der endoskopischen Techniken sowie der allgegenwärtige ökonomische und soziale Druck führen zu einer kontinuierlichen Veränderung der Behandlungsstrategien bei Urolithiasis.

    Das wird auch bei der Leitlinienerstellung berücksichtigt und führt zu einer jährlichen Überarbeitung der „Guidelines on urolithiasis“ der EAU.

    Fast alle angeführten diagnostischen, therapeutischen und präventiven Maßnahmen können in der urologischen Praxis durchgeführt werden, die interventionelle Steinentfernung bedarf naturgemäß zusätzlicher Einrichtungen, wie sie meist nur im Spital vorhanden sind.

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  • Chronische Nierenisuffizienz: Einsatz von Röntgenkontrastmitteln

     

    Die Inzidenz der kontrastmittelinduzierten Nephropathie ist abhängig von vorhandenen Komorbiditäten wie Diabetes, Herzinsuffizienz und vorbestehender Nephropathie.

    Effektive Strategien mit nachweislicher Risikoreduktion:

    • Adäquate Hydrierung (wichtigste Maßnahme!)
    • Isoosmolare Kontrastmittel sind zu bevorzugen
    • Minimal sinnvolle Kontrastmittelmenge

     

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  • Hygiene: Maschinelle Aufbereitung vs. Einlegen von flexiblen Zystoskopen

    Bei flexiblen Zystoskopen beinhalten die hohe mechanische Beanspruchung durch Einsatz und Aufbereitung und die eingeschränkte Materialbeständigkeit gegenüber physikalischen und chemischen Einflüssen vielfältige hygienische Risiken.

    Ein validierter Aufbereitungsprozess für lumenhaltige flexible Endoskope besteht typischerweise aus einer manuellen Vorreinigung, einer maschinellen (validierten) Reinigung sowie einer maschinellen (validierten) Desinfektion und bedingt in der Realität oft, dass mit den vorhandenen Zystoskopen nicht das Auslangen gefunden wird. Die Verwendung von sterilen Einmal-Schutzhüllen (mit integriertem Arbeitskanal) bei flexiblen nichtlumenhaltigen Zystoskopen ist ein hygienisch akzeptabler Ansatz, um den rechtlichen Anforderungen des Medizinproduktegesetzes auch in der urologischen Praxis entsprechen zu können.

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  • Der Administrator hinter der Website 2.0 des Berufsverbands der Österreichischen Urologen (bvU)

    Die Erfahrungen der letzen vier Jahre mit der bestehenden Website und auch das Feedback der einzelnen Mitglieder waren die Grundlage für Änderungen, sowohl im Design als auch in der Struktur der Website des Berufsverbands der Österreichischen Urologen bvU.

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  • Team-based Learning: Eine neue Methode zur Wissensvermittlung

    In der modernen Wissensvermittlung gewinnt aktives Lernen in Kleingruppen zunehmend an Bedeutung.

    Team-based Learning (TBL) ist eine neu entwickelte Form des Kleingruppenunterrichts mit hohem Wirkungsgrad im Lernprozess bei geringem Ressourcenaufwand.

    TBL wird weltweit bereits in vielen Fachbereichen verwendet und kommt vermehrt auch in der medizinischen Aus- und Weiterbildung zum Einsatz.

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  • Die HPV-Impfung – Stand des Wissens 2012

    Welche Impfungen stehen zur Verfügung? Quadrivalente HPV-Impfung gegen HPV-Typen 6, 11, 16 und 18, Gardasil (Sanofi Pasteur MSD), Adjuvans: AAHS; seit 2006 auf dem Markt. Bivalente HPV-Impfung gegen HPV-Typen 16 und 18, Cervarix (GlaxoSmith Kline), Adjuvans ASO4 (erzeugt eine ­besonders…

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  • HPV-assoziierte Erkrankungen und präputialer HPV-Nachweis

    Kontext: Humane Papillomaviren (HPV) sind weit verbreitete Viren, mit denen sich nicht nur Frauen und Männer, sondern auch Kinder infizieren können. Mehr als zwei Drittel der Menschen infizieren sich im Laufe ihres Lebens unabhängig vom Alter – überwiegend asymptomatisch – mit dem HPV Virus. Es stellt heute die häufigste sexuell übertragene Infektion sowohl bei Männern als auch bei Frauen dar, in den USA wurden bereits 1999 pro Jahr 6,2 Millionen neue Fälle registriert.1 Etwa 70 % aller Frauen und Männer werden in Deutschland wie Österreich im Laufe Ihres Lebens mit HPV infiziert. HPV ist die Hauptursache des Zervixkarzinoms. Frauen mit einem invasiven Zervixkarzinom oder einer intraepithelialen Neoplasie hatten oder haben einen Partner mit einer penilen intraepithelialen Neoplasie. In einer rezenten multinationalen Studie wurde die klinisch signifikante Prävalenz einer HPV-Infektion bei Männern mit 50,5 % angegeben, weitere 14,7 % waren mit nicht identifizierbaren HPV Viren infiziert.2 Weiters gibt es eine eindeutig positive Korrelation zur Inzidenz von männlichen Genitalerkrankungen, insbesondere von Genitalwarzen und intraepithelialen Neoplasien, wie den invasiven Peniskarzinomen. Die stärksten mit einer HPV-Infektion assoziierten Kofaktoren sind eine intakte Vorhaut3, 4, fehlende Kondomverwendung5, eine positive Raucheranamnese6 sowie eine hohe Anzahl von verschiedenen Partnern 7.

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  • Fallbericht: Drei unabhängige maligne Tumoren bei einer jungen Erwachsenen

    Folgender Fallbericht könnte an das Li-Fraumeni-Syndrom denken lassen. Das Li-Fraumeni-Syndrom (LFS), ein autosomal dominant vererbtes neoplastisches Syndrom, ist durch das Auftreten multipler Tumoren im Kindes- und frühen Erwachsenenalter charakterisiert. Bei den LFS-assoziierten Neoplasien handelt es sich in erster Linie um Brustkrebs, Weichteilsarkome und Knochensarkome sowie ein vermehrtes Auftreten von Hirntumoren, Leukämien und Karzinomen der Nebennierenrinde.

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  • Beckenbodentraining bei besonderer Beckenbodenbelastung

    Im Alltag ist der Mensch oft Extremen ausgesetzt: stundenlanges Sitzen zählt genauso dazu wie schwere körperliche Arbeit. Bezogen auf den Beckenboden bzw. die Kontinenz stellt sich dabei die Frage: Kann der Körper für besondere Beckenbodenbelastungen trainiert werden?

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  • Schmerztherapie bei überaktiver Blase

    Eigentlich beinhaltet das Syndrom der überaktiven Blase die Symptome Pollakisurie, imperativer Harndrang, Nykturie und eventuell Dranginkontinenz. In einigen Fällen ist das Syndrom der überaktiven Blase mit einem Blasenschmerzsyndrom (interstitielle Cystitis) vergesellschaftet. Dabei ist allerdings der Schmerz und nicht die überaktive Blase das Leitsymptom.

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  • Medikamentöse Therapie der Nierenkolik

    Die akute Nierenkolik entsteht durch eine Obstruktion des Ureters mit konsekutiver Erhöhung des intraluminalen Drucks und Dehnung des Hohlsystems. Der Kolikschmerz wird häufig als der stärkste vorstellbare Schmerz (entsprechend VAS 10 auf der visuellen Analog-Skala) beschrieben, gerade auch deswegen kommt der medikamentösen Therapie der Nierenkolik – und insbesondere der analgetischen Therapie – in der Behandlung der Nephrolithiasis große Bedeutung zu.

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  • HPV-Vierfachimpfstoff: Bei Buben und Männern wirksam

    Neue Daten1 belegen die klinische Wirksamkeit des HPV-Vierfachimpfstoffs Gardasil® in der Prävention von Genitalwarzen (Condylome) bei Buben und Männern zwischen 16 und 26 Jahren. Die EMA gibt in der Folge die Aktualisierung der Fachinformation frei.

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  • „Forensische Andrologie“ – Entwicklung einer Spezialdisziplin?

    „Wunden und Frauen sind die beiden großen und altehrwürdigen Themen der gerichtlichen Medizin“, so die Schweizer Psychiaterin und Medizinhistorikerin Esther Fischer-Homberger in ihrer Schrift der „Medizin vor Gericht“. Seit Jahrhunderten stellen Fragen über strittige geschlechtliche Verhältnisse oder strafrelevante Ereignisse mit sexuellem Hintergrund einen wesentlichen Bestandteil der gerichtsärztlichen Tätigkeit dar.

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  • Sechs zugelassene Substanzen: Axitinib Nummer sieben? – Medikamentöse Therapie des metastasierten Nierenzellkarzinoms 2011

    Mittlerweile sind bereits wieder 5 Jahre vergangen, seit in der Therapie des metastasierten Nierenzellkarzinoms eine neue Ära angebrochen ist. Bis dahin gab es lediglich die Option einer zytokinbasierten Immuntherapie mit Interferon-alpha und Interleukin-2, entweder als Monotherapie oder in Kombination eingesetzt, und speziell in Deutschland sehr gerne mit 5-FU als Dreierkombination verabreicht. Derzeit stehen 6 zugelassene Substanzen bzw. Therapieoptionen zur Verfügung.

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  • Therapie der erektilen Dysfunktion gemäß EAU-Guidelines

    Die Einführung neuer oraler Medikamente, der Phosphodiesterasehemmer, hat die Therapie der erektilen Dysfunktion (ED) revolutioniert. Ziel dieses Beitrags ist es, anhand der derzeitigen Guidelines der Europäischen Gesellschaft für Urologie einen Überblick über die Epidemiologie, die Risikofaktoren sowie über die Diagnose und Therapie der ED zu verschaffen, wenn die First-Line-Therapie versagt.

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  • Medikamentöse Therapie des metastasierten Nierenzellkarzinoms 2011

    Mittlerweile sind bereits wieder 5 Jahre vergangen, seit in der Therapie des metastasierten Nierenzellkarzinoms eine neue Ära angebrochen ist. Bis dahin gab es lediglich die Option einer zytokinbasierten Immuntherapie mit Interferon-alpha und Interleukin-2, entweder als Monotherapie oder in Kombination eingesetzt, und speziell in Deutschland sehr gerne mit 5-FU als Dreierkombination verabreicht. Derzeit stehen 6 zugelassene Substanzen bzw. Therapieoptionen zur Verfügung.

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  • Nierenzellkarzinom – Konzept der aktiven Überwachung und chirurgische Interventionsmöglichkeiten

    Das Konzept der aktiven Überwachung sowie eine nierenerhaltende Vorgangsweise haben in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen und stellen wesentliche neue Optionen als Alternative zur radikalen Nephrektomie dar.

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  • Verstopfter Katheter – was tun?

    In der täglichen urologischen Praxis wird man zu einem nicht unbeträchtlichen Anteil mit Harnwegs – infekten (HWI) konfrontiert. Nicht selten treten die unkomplizierten HWI rezidivierend auf und bereiten nicht nur den Patienten, sondern auch deren Behandlern erhebliche Probleme. Daneben stellen chronische HWI, Infektsteine und Komplikationen bei Dauerkatheterträgern eine große Herausforderung an die therapeutischen Maßnahmen der Behandelnden dar.

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  • 40 Jahre Urologie – Rückblick und Ausblick

    Urologen meiner Generation haben in den letzten 4 Jahrzehnten viele radikale diagnostische und therapeutische Umwälzungen erlebt. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit hier einige Gedankensplitter aus meiner 40-jährigen urologischen Tätigkeit.

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