UIM 06|2019 Themenheft Diabetes

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

Weitere Artikel

  • Diagnose und Management der Osteoporose bei Diabetes mellitus

    Diabetes mellitus und Osteoporose zählen zu den häufigsten chronischen Erkrankungen und ­kommen deshalb beide häufig in ein und demselben Individuum vor.

    Patienten mit Diabetes haben ein erhöhtes Risiko für Fragilitätsfrakturen. Die Pathophysiologie ist unklar und vermutlich multifaktoriell.

    Das Fracture Risk Assessment Tool (FRAX®) und die Knochendichte (BMD) mittels DXA-(T-Score-)Messungen ­sowie ein eventuell vorhandener Trabecular Bone Score (TBS) können das individuelle Frakturrisiko vorhersagen. Hierfür muss allerdings eine Adjustierung vorgenommen werden, um das Risiko nicht zu unterschätzen.

    Zur Prävention von Fragilitätsfrakturen sind antiresorptive Medikamente die erste Wahl, den nationalen ­Erstattungskriterien entsprechend auch anabole Medikamente.

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  • Diabetes und Komorbidität
    Mikro- und makrovaskuläre diabetische Spätkomplikationen stellen schwerwiegende Folgen des Diabetes mellitus dar, deren Risiko durch eine Optimierung der glykämischen Kontrolle verringert werden kann. Im vorliegenden Sonderheft „Diabetes und Komorbidität“ unterstützt die derzeitige Präsidentin der ÖDG, Frau Univ.-Prof. Dr. Kautzky-Willer, in ...Weiterlesen ...
  • Diabetes-Management neu denken

    Die Österreichische Diabetes Gesellschaft (ÖDG) engagiert sich für einen flächendeckenden Ausbau eines leitlinienkonformen Disease-Management-Programms (DMP) für Menschen mit Diabetes mellitus Typ 2.

    Derzeit werden allerdings nur 10 % der österreichischen Patienten in einem DMP betreut.u Der Ausbau verfügbarer Fortbildungsveranstaltungen, eine bessere Verknüpfung des stationären Bereichs mit DMP sowie die Nutzung neuer Technologien sollen dazu beitragen, diese Situation zu verbessern.

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  • Diabetestherapie bei kardiovaskulären Erkrankungen

    Die kardiovaskulären Outcome-Studien haben die antihyperglykämische Therapie des Typ-2-Diabetes wesentlich geprägt.

    Bei Patienten mit anamnestisch bekannter kardiovaskulärer Erkrankung sollen nach Metformin in der Zweit- und Drittlinientherapie GLP-1-Rezeptoragonisten oder SGLT2-Hemmer mit nachgewiesenem kardiovaskulärem Benefit, bei Patienten mit Herzinsuffizienz und/oder chronischer Niereninsuffizienz primär SGLT2-Hemmer zum Einsatz kommen.

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  • Antidiabetische Therapie bei eingeschränkter Nierenfunktion

    Die meisten antidiabetischen Therapieoptionen können auch bei eingeschränkter Nierenfunktion eingesetzt werden.

    Es muss jedoch auf den Verlauf der Nierenfunktion geachtet werden und auf dieser Basis Dosisanpassungen bzw. die Umstellung der Therapie eingeleitet werden.

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  • Diabetes mit weiteren endokrinologischen Erkrankungen

    Exzessive Konzentrationen von u. a. Wachstumshormon, Cortisol, Glukagon oder Somatostatin wirken dem Insulin entgegen und können zu Diabetes mellitus führen.

    Die häufigste Ursache einer Akromegalie ist eine gesteigerte Sekretion von Wachstumshormonen im Rahmen eines Hypophysentumors.

    Mögliche Ursachen eines Cushing-Syndroms sind Hypophysentumor, ektope ACTH-Produktion, Nebennierentumor und exogene Cortison-Zufuhr.

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  • Sexualfunktionsstörungen bei Menschen mit Diabetes mellitus/metabolischem Syndrom

    Sexualfunktionsstörungen sind häufige Begleiterkrankungen des Diabetes mellitus und betreffen etwa 70 % der Patienten.

    Neben biologisch/organischen Ursachen, wie etwa niedrigem Testosteronspiegel und Durchblutungsstörungen beim Mann bzw. vaginaler Trockenheit und reduzierter neurogener Erregbarkeit bei der Frau, kommt auch psychischen Aspekten (Depression, Selbst-stigma­tisierung) eine zentrale Rolle zu.

    Therapiemöglichkeiten reichen von der Testosteron-Substitution über PDE-5-Hemmer bis zu Flibanserin und Bupropion und können durch eine Psychotherapie unterstützt werden.

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  • Diabetes mellitus und obstruktive Schlafapnoe

    Schlafdauer bzw. -effizienz und Glukosestoffwechsel sind eng miteinander verknüpft. Schlafstörungen sind daher mit erhöhten Plasmaglukosekonzentrationen und einem höheren Diabetesrisiko assoziiert.

    Beim obstruktiven Schlafapnoesyndrom (OSAS) kommt es zu wiederholt auftretenden Atemstillständen von mehr als 10 Sekunden Dauer; diese treten häufiger als 5–10-mal pro Stunde auf und führen zu einem Abfall der Sauerstoffsättigung im Blut und/oder einer Aufweckreaktion.

    Die Therapie der obstruktiven Schlafapnoe verbessert nicht nur die Symptome, sondern kann auch zu verbesserter Stoffwechsellage und somit reduziertem kardiovaskulären Risiko der Patienten beitragen.

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  • Der diabetische Fuß (DFS)

    Eine Fußwunde bei Diabetes ist nicht gleichbedeutend einer Fußwunde ohne Diabetes.u Angiopathie, Osteoarthropathie und Neuropathie müssen erkannt werden, um eine ideale, amputationenvermeidende Therapie durchführen zu können.

    Bei einer Angiopathie mit kritischer Ischämie (Knöcheldrucke > 80 mmHg, Zehendrucke > 50 mmHg) muss rasch ein normnaher Blutfluss wiederhergestellt werden.

    Konsequente lebenslange Pharmakotherapie mit Erreichen der Zielwerte von HbA1c, LDL-Cholesterin und Blutdruck.

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