UIM 05|2020 Themenheft Kardiologie

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

Kardiologie

  • Kardiologie in Zeiten der Corona-Krise

    Die COVID-19-Pandemie stellte auch die Kardiologie vor besondere Herausforderungen. In einem von der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft (ÖKG), der Medizinischen Universität Wien sowie der Österreichischen Ärztekammer unterstützten Webinar* berichteten Kardiologen über notwendige Maßnahmen und Möglichkeiten zur Optimierung des Managements kardiologischer Patienten in Zeiten der Corona-Krise.

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  • Versorgung kardiologischer Patienten bei hohen Infektionszahlen

    Gerade Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben durch eine SARS-CoV-2-Infektion ein erhöhtes Morbiditäts- und Mortalitätsrisiko.

    Neben Epidemiologie, Klinik und Labor kann die Bildgebung (Thorax-CT) hilfreich bei der Diagnose schwerer Fälle sein. Gerade bei hohen Infektionszahlen ist die Diagnose infizierter Patienten wichtig, um die weitere Organisation zu planen.

    Unabhängig vom individuellen Risikoprofil der Patienten steht der Schutz des Gesundheitspersonals durch entsprechende Maßnahmen im Zentrum.

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  • SARS-CoV-2 – Welche Barrieren können abgebaut werden?

    Die Übertragung von SARS-CoV-2 erfolgt als Tröpfcheninfektion bzw. über Aerosole, nicht aber als Kontakt- oder Schmierinfektion.

    Eine Reihe von Maßnahmen wie Fiebermessen (auch beim Personal) und PCR-Testungen bleiben im medizinischen Bereich sinnvoll.

    Auch weitere Maßnahmen wie das (richtige und konsequente) Tragen von Schutzmasken, das Vermeiden sozialer Kontakte, das Einhalten von Mindestabständen sowie die Verwendung von Tracing-Apps werden bis weit ins nächste Jahr, wohl biszum Vorliegen eines Impfstoffes, aufrecht bleiben müssen.

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  • Kardiologische Diagnostik in Zeiten der Pandemie

    Jede Diagnostik muss auch eine unmittelbare therapeutische Konsequenz nach sich ziehen.

    Wenn möglich, sind diagnostische Methoden zu wählen, die mit einer niedrigeren Expositionszeit und geringer bzw. keiner Aerosolbildung assoziiert sind.

    Angst vor Infektion darf die Diagnostik nicht verhindern.

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  • Kardiovaskuläre Ereignisse interventionell verhindern und behandeln

    In Zeiten der COVID-19-Pandemie bedeutet das Postponieren der TAVI-Prozeduren auf spätere Zeitpunkte eine drastische Verlängerung der Wartezeiten und damit eine Erhöhung der Morbidität und Mortalität.

    Wichtig ist ein fallspezifisches Vorgehen: Nicht alle Patienten, die auf den ersten Blick als Niedrigrisiko-Patienten erscheinen, dürfen sofort als solche qualifiziert werden, ohne sie genauer untersucht zu haben.

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  • SARS-CoV-2/COVID-19 – Therapeutische Konsequenzen aus dem Labor

    Die COVID-19-Erkrankung ist mit einem erhöhten Thromboembolierisiko assoziiert, weshalb eine frühzeitige Thromboseprophylaxe mit niedermolekularem Heparin empfehlenswert ist.

    Eine Troponin-Erhöhung bei COVID-19-Patienten, die vielfältige Ursachen –vom Herzinfarkt über die Myokarditis bis zum Vorhofflimmern – haben kann, ist ein Marker für eine schlechte Prognose.

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