Dynamische Entwicklungen im Fachbereich Angiologie

Die Ausgabe zum Fokus Angiologie zeigt wieder, wie umfassend dieses Fachgebiet sich entwickelt hat.

Die interventionelle Therapie im venösen Bereich ist derzeit ein extrem „boomendes“ Gebiet. Vielfach wurde diese Therapieform durch den Umstand in Zweifel gezogen, dass Kritik aufkam, dass zu oft aus nur optischen Gründen eine Intervention gemacht werden würde. In Österreich wurde frühzeitig ein Konsenspapier erstellt, die Therapie findet derzeit in den Händen von erfahrenen Interventionisten in Zentren statt.

Die endovaskuläre Therapie der pAVK ist derzeit in ihrer Innovation nicht zu stoppen. Um es auf den Punkt zu bringen: Endlich ist man auf dem Weg zum Standard der koronaren Intervention!

Das Lymphödem ist eine zunehmende Entität. Schon sehr früh gab es hier in Österreich mit der Lymphklinik Wolfsberg in Kärnten ein hochangesehenes Zentrum.

Die Schwangerschaft stellt ein besonderes Risiko für eine venöse Thromboembolie dar. Die Abklärung ist daher enorm relevant, denn sie schützt 2 Menschen: Mutter und Kind. Unter diesem Aspekt gibt es seit August 2019 neue Richtlinien der ESC, die wir hier zur Umsetzung und Nachverfolgung für Sie abgebildet haben.

AutorIn: Ao. Univ.-Prof. Dr. Marianne Brodmann

Klinische Abteilung für Angiologie,Universitätsklinik für Innere Medizin,Medizinische Universität Graz


UIM 01|2020

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs
Publikationsdatum: 2020-02-19