Rubrik: Angiologie

  • Serie: ESC/ESVS-Guidelines 2017 (Teil 6) − Periphere arterielle Erkrankungen: die Nierenarterienstenose

    Die ESC-Guidelines 2017 sprechen sich gegen eine routinemäßige Revaskularisation einer atherosklerotisch bedingten Nierenarterienstenose aus.

    Bei Vorliegen einer Nierenarterienstenose infolge einer fibromuskulären Dysplasie wird eine Revaskularisation mittels Ballon-Angioplastie empfohlen.

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  • Serie: ESC/ESVS-Guidelines 2017 (Teil 5) − Periphere arterielle Erkrankungen: die obere Extremität

    Arterosklerotische Verschlusskrankheit der oberen Extremität betrifft hauptsächlich die A. subclavia oder den Truncus brachiocephalicus.

    In asymptomatischen Patienten ist ein konservatives, medikamentöses Management das Vorgehen der Wahl.

    Die endovaskuläre und chirurgische Rekanalisationstechnik erscheinen ebenbürtig. Patienten sollten anhand des individuellen Risikos und der Läsionscharakteristik entsprechend zugeteilt werden.

    Vaskulitiden erfordern eine entzündungshemmende Therapie; im Einzelfall kann, wenn die entzündliche Aktivität gut kontrolliert ist, auch eine Rekanalisation erwogen werden.

    Kompressionssyndrome erfordern wie auch iatrogene Gefäßtraumen eine Vorstellung beim Gefäßspezialisten.

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  • Venöse Thromboembolie beim älteren Patienten

    Ältere Patienten mit venöser Thromboembolie (VTE) weisen ein erhöhtes Blutungsrisiko auf.

    Die VTE-Therapie zielt auf das unmittelbare Einleiten einer Antikoagulation zur Progressionsverhinderung des Blutungsereignisses ab.

    Direkte orale Antikoagulanzien (DOAK) gelten bei der Therapie älterer VTE-Patienten heutzutage als Mittel der ersten Wahl.

    Dosisreduktionen der DOAK sind zu beachten.

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  • Therapie der venösen Thromboembolie bei Tumorpatienten

    Die krebsassoziierte venöse Thromboembolie (KAT) ist eine häufige Komplikation bei Patienten mit Tumorerkrankungen. Der therapeutische Zugang unterscheidet sich vom üblichen Vorgehen bei Patienten mit venösen Thromboembolien im nichtonkologischen Setting.

    Bisherige Standardtherapie der KAT war eine Antikoagulation mit niedermolekularen Heparinen für zumindest 6 Monate.

    Neue randomisierte Studiendaten unterstützen nun auch die Behandlung des Großteils der betroffenen Patienten mit direkten oralen Antikoagulanzien.

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  • Geriatrischer Patient mit chronischer Extremitätenischämie

    Die Prävalenz der chronischen Extremitätenischämie nimmt mit steigendem Lebensalter zu.

    Auch bei geriatrischen Patienten sollte neben einer medikamentösen Therapie eine rasche Revaskularisation angestrebt werden. Aufgrund der Komorbiditäten ist in der Mehrzahl der Fälle eine primäre endovaskuläre Vorgehensweise sinnvoll.

    Bei geriatrischen Patienten mit chronischer Extremitätenischämie stellen eingeschränkte Nierenfunktion, Sarkopenie und Demenz häufig relevante Komorbiditäten dar, durch welche die Prognose beeinflusst wird.

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  • Komplexere Patienten, mehr Therapieoptionen

    In Zeiten von „one fits all“ ergibt sich gerade in der Medizin ein Gegentrend, nämlich die auf den individuellen Patienten bezogene, personalisierte Medizin. Hier haben sicher die modernen Medien einen wichtigen Schritt beigetragen. Der mündige Patient kommt mit seiner personifizierten…

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  • Periphere arterielle Erkrankungen: Obstruktion von extrakraniellen Karotiden und Vertebralarterien

    Circa 10–15 % aller Schlaganfälle resultieren aus einer 50–99%igen Arteria-carotis-interna-(ACI-)Stenose.

    Stenosen der Vertebralarterien werden in den allermeisten Fällen konservativ therapiert.

    Die Indikation zur operativen Sanierung einer symptomatischen ACI-Stenose kann ab einem Stenosegrad von > 50 % gestellt werden.

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  • Sailersymposium 2018

    Erstes spezifisches Antidot für die Anti-Xa-Hemmer Apixaban und Rivaroxaban in den USA zugelassen.

    Edoxaban als neue Behandlungsmöglichkeit bei tumorassoziierter venöser Thromboembolie (VTE).

    Schwangerschaft: erhöhtes Risiko für VTE und Pulmonalarterienembolie.

    In der Schwangerschaft aufgetretene VTE: Antikoagulationstherapie während gesamter Schwangerschaft sowie in postpartaler Phase unerlässlich.

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  • Periphere arterielle Erkrankungen: Epidemiologie und Risikofaktoren

    Risikofaktoren für die periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK) sind steigendes Lebensalter sowie Nikotinabusus, arterielle Hypertonie, Dyslipidämie und Diabetes mellitus.

    Unterschiedliche Risikofaktoren prädisponieren PAVK-Manifestationen in unterschiedlichen Gefäßgebieten.

    Alle Risikofaktoren müssen bei Vorliegen einer PAVK abgeklärt werden, da in jedem Fall das kardiovaskuläre Gesamtrisiko deutlich erhöht ist.

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  • Periphere arterielle Erkrankungen: generelle Aspekte

    Diagnose: Eine ausführliche Anamnese und klinische Untersuchung sind entscheidende Schritte im Management der Patienten mit peripherer arterieller Erkrankung (PAD). Der Knöchel-Arm-Index ist neben der Diagnose der arteriellen Durchblutungsstörung der unteren Extremitäten (LEAD) auch ein starker Prädiktor für kardiovaskuläre Ereignisse.

    Therapie: Neben der Therapie der arteriellen Durchblutungsstörung ist eine generelle kardiovaskuläre Risikoreduktion entscheidend. Die dazu notwendige „best-mögliche medizinische Therapie‟ umfasst die pharmakologische Therapie, Nikotinkarenz, gesunde Ernährung, Gewichtsabnahme und regelmäßiges körperliches Training.

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  • Highlights der 62. GTH-Jahrestagung

    DOAK stellen in der Behandlung der tumorassoziierten Thrombose eine gute Alternative zur konventionellen Therapie mit niedermolekularen Heparinen dar. Das Präparat Edoxaban nimmt hierbei aufgrund der aktuellen Datenlage eine Vorreiterposition ein.

    Für die Anwendung der DOAK bei atherosklerotischen Erkrankungen, wie Atherosklerose der peripheren Arterien der Extremitäten sowie der hirnver-sorgenden Arterien, kann keine generelle Behandlungsempfehlung ausge-sprochen werden.

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  • Management venöser Ulzera

    Der Großteil aller Ulcera cruris – 70 % – ist venöser Ursache.

    Heilt eine Wunde unterhalb des Knies innerhalb von 2 Wochen nicht ab, muss der Patient dem Gefäßmediziner vorgestellt werden.

    Eine zeitnahe endothermale Sanierung der venösen Insuffizienz ist bei Ulcus cruris venosum indiziert.

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  • Indikation zum Venenstenting

    Die endovaskuläre Therapie kann bei akuter Beckenvenenthrombose das Risiko eines postthrombotischen Syndroms (PTS) wesentlich reduzieren.

    Durch die Stentimplantation kann eine rasche Besserung der Beschwerden im Rahmen des PTS erzielt werden.

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  • Bildgebende Abklärung für Venenstenting

    Eine detaillierte bildgebende Diagnostik ist – neben der exakten klinischen Anamnese und Beurteilung – eine unerlässliche Voraussetzung für die erfolgreiche Therapie chronischer Beckenvenenverschlüsse.

    Eine wesentliche Rolle spielen dabei der Duplex-Ultraschall zur direkten Beurteilung eines etwaigen Refluxes sowie die MR-Angiografie aufgrund ihres guten Nutzen-Risiko-Verhältnisses und der exzellenten anatomischen Übersicht.

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  • Folgetherapie nach Venenstenting

    Die Revaskularisierung von Verschlüssen der ilio-femoralen Venenachse ist bei richtiger Indikation eine klinisch erfolgreiche und nachhaltige Therapie.

    Abhängig von der zugrunde liegenden Ursache und Ausdehnung der Erkrankung muss innerhalb von 5 Jahren mit einer Rate an Reinterventionen von 10–70 % gerechnet werden.

    Dementsprechend ist eine strenge Einbindung in ein multidisziplinäres Behandlungsteam zur Indikationsstellung, Ausführung und Nachsorge zwingend.

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  • Venenstenting – welche Patienten profitieren?

    Die ATTRACT-Studie muss kritisch interpretiert werden: Trotz der Ergebnisse sollte bei akuter iliofemoraler Thrombose bei jungen Patienten mit niedrigem Blutungsrisiko eine endovaskuläre Behandlung in Erwägung gezogen werden.

    Bei klinisch relevanten chronischen, postthrombotischen oder nichtthrombotischen iliofemoralen und/oder iliocavalen Obstruktionen kann durch eine endovaskuläre Sanierung mit Venenstenting eine substanzielle Verbesserung der klinischen Symptomatik erzielt werden.

    Iliofemorale und/oder iliocavale Rekanalisationen mit Venenstenting sollten an erfahrenen Gefäßzentren durchgeführt werden.

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  • Seltene Lokalisationen von venösen Thrombosen

    Die tiefe Armvenenthrombose und die Mesenterialvenenthrombose als Vertreter der Gruppe seltener Lokalisationen für venöse Thrombosen sind weiterhin selten, die Inzidenz ist jedoch steigend.

    Die Antikoagulation stellt die Hauptsäule der Therapie dar. Bezüglich des Einsatzes der direkten oralen Antikoagulanzien ist die Datenlage derzeit noch limitiert.

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  • Die Relevanz der oberflächlichen Venenthrombose

    Die oberflächliche Venenthrombose stellt – anders als früher angenom-men – eine Erkrankung mit häufigen schwerwiegenden Komplikationen (Progression zur tiefen Venenthrombose, Pulmonalembolie) dar.

    Aktuelle Behandlungsrichtlinien empfehlen:
    – Bei einer zumindest 5 cm langen Thrombose der oberflächlichen Beinvenen sollte eine kurzzeitige Therapie mit Antikoagulanzien in prophylaktischer Dosierung erfolgen.
    – Bei einer Ausdehnung bis 3 cm an die Einmündung in das tiefe Venensystem sollte wie bei einer tiefen Venenthrombose behandelt werden.

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  • Thrombozytenfunktionsdiagnostik bei PAVK-Patienten

    Die aktuelle Datenlage rechtfertigt kein generelles Testen der Thrombozytenfunktion bei PAVK-Patienten.

    Thrombozytenfunktionstestung bei PAVK-Patienten ist eine individuelle Entscheidung; diese sollte immer in Zusammenschau mit dem klinischen Erscheinungsbild und – wenn möglich – an einem spezialisierten Zentrum erfolgen, wo ein gut standardisiertes Verfahren bereits etabliert ist.

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  • Diagnose und Therapie peripherer arterieller Erkrankungen

    Die europäischen Fachgesellschaften der Kardiologen und Gefäßchirurgen haben 2017 erstmals gemeinsame Leitlinien für die Diagnostik und Therapie bei peripheren arteriellen Erkrankungen herausgegeben.

    Die neue Leitlinie soll für Karotiden, Mesenterialgefäße, Nierenarterien sowie die Arterien an oberer und unterer Extremität gleichermaßen gelten.

    Empfohlen wird ein multidisziplinärer Ansatz in Diagnostik und Therapie (Stichwort: „Vascular Team‟).

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  • Thrombozytenfunktionshemmer bei PAVK-Patienten

    Thrombozytenfunktionshemmer stellen eine entscheidende Therapie-säule bei peripherer arterieller Verschlusskrankheit (PAVK) dar.

    Aspirin und Clopidogrel haben einen hohen Stellenwert in der Therapie zur Eindämmung der Krankheitsprogression sowie in der Prävention kardiovaskulärer Ereignisse und Schlaganfall; bei bestimmten Subgruppen (z. B. Diabetiker) ist Clopidogrel als wirksamer anzusehen.

    Ticagrelor als Monotherapie stellt insbesondere bei Clopidogrel-Non-Respondern eine Therapiealternative dar.

    Die Kombination von TFH und einem niedrigdosierten NOAK scheint für PAVK-Patienten vielversprechend, weitere Studiendaten müssen jedoch abgewartet werden.

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  • (Verlängerte) Kompressionstherapie nach tiefer Beinvenenthrombose

    Im vorliegenden PRO- und CONTRA-Beitrag wird die Kompressionstherapie nach tiefer Beinvenenthrombose (TVT) kontrovers diskutiert:

    PRO: Das Tragen von Kompressionsstrümpfen zur Reduktion von Schmerzen bzw. der Ödembildung ist bei akuter Thrombose weiterhin empfohlen (zusätzlich zur Antikoagulation).

    CONTRA: Aus rezenten Daten lässt sich kein sicherer Clinical-Net-Benefit einer Kompressionstherapie nach akuter proximaler TVT ableiten. Im Vordergrund der Behandlung muss eine rasche und effektive Antikoagulation stehen.

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  • 59. Kongress des International College of Angiology: Neue Horizonte in der kardiovaskulären Medizin

    Der 59. Kongress des International College of Angiology bot Grundlagen- und klinischen Forschern eine ideale Plattform zum Austausch über die neuesten Kenntnisse, Techniken und Entwicklungen im Bereich der Gefäßmedizin.

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  • Sailersymposium 2017

    Zur sicheren und kosteneffizienten Abklärung der venösen Thrombembolie eignet sich eine Kombination aus klinischer Vortestwahrscheinlichkeit und altersadaptiertem D-Dimer-Cutoff.

    Endovaskuläre Verfahren stellen eine Therapieoption für die rasche Thrombusentfernung bei iliofemoraler Beinvenenthrombose dar.

    Die venöse Stentimplantation bei chronischen Beckenvenenobstruktionen kann eine deutliche Verbesserung chronischer Schmerzen im Rahmen eines postthrombotischen Syndroms erwirken.

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  • Lipid-Update im Fokus der PAVK

    Die Hypercholesterinämie ist ein wichtiger Risikofaktor in der Pathogenese der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK). Deshalb gilt auch bei PAVK-Patienten: Je niedriger das LDL-Cholesterin, desto besser.

    Können die LDL-C-Zielwerte mit Lebensstilmodifikation und herkömmlichen Lipidsenkern (z. B. Statine) nicht erreicht werden, kommt die potente Substanzklasse der PCSK9-Inhibitoren ins Spiel.

    Interessant: Es ist nicht mehr notwendig, die Lipidanalytik in nüchternem Zustand durchzuführen.

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  • Thrombophilie-Screening nach VTE

    PRO

    Die Diagnose einer Gerinnungsstörung ändert das therapeutische Management vor allem in zwei Situationen – der Schwangerschaft und der Mesenterialvenenthrombose.

    CONTRA

    Die flächendeckende Thrombophilieabklärung bei Patienten mit venöser Thromboembolie (VTE) hat für den einzelnen Patienten keine therapeutische Konsequenz und sollte daher nicht (mehr) durchgeführt werden.

    Die Thrombophiliediagnostik kann bei jüngeren Patienten mit spontanen VTE-Ereignissen zur weiteren Abklärung argumentiert werden.

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  • Gendermedizin in der Angiologie

    Hormonelle, anatomische und epidemiologische Unterschiede bedingen eine unterschied­liche Manifestation von Gefäßerkrankungen bei Männern und Frauen. Die Diagnose ist bei Frauen häufig schwieriger, die Prognose schlechter.

    Das Eingehen auf geschlechtsspezifische Unterschiede kann den Behandlungs-erfolg in der Gefäßmedizin deutlich beeinflussen.

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  • Screening der asymptomatischen Karotisstenose

    Ein allgemeines Screening der asymptomatischen Karotisstenose wird derzeit nicht empfohlen.

    Für Hochrisikopatienten wäre ein Screening durchaus sinnvoll, allerdings fehlt ein brauchbares Instrument zur Risikostratifizierung der asymptomatischen Karotisstenose.

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  • Diabetes und PAVK: „Call for Action“ – Amputationszahlen senken

    Noch immer werden bei Patienten mit diabetischem Fußsyndrom zu viele Beine amputiert. Der Grund: unzureichende gefäßmedizinische Versorgung.

    Experten wenden sich deshalb mit einem Call for Action an die Gesundheits-politik und empfehlen ABC-Sofortmaßnahmen für Patienten und Ärzte.

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  • Kritische Extremtätenischämie | Zehenamputation verhindert

    Eine gut funktionierende interdisziplinäre Zusammenarbeit ist essenziell für die erfolgreiche Behandlung der kritischen Extremitätenischämie.

    Wichtig ist die Durchführung einer Bildgebung (Duplex-Sonografie, MR- oder CT-Angiografie).

    Prinzipiell ist eine Revaskularisierung anzustreben.

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  • Kritische Extremtätenischämie | Amputation nach Weichteilinfektion

    Es gibt zwei Formen der kritischen Extremitätenischämie: die akute Form (6 Ps) und die chronische Form (Ruheschmerzen oder Nekrosen/Gangrän).

    Wichtige therapeutische Maßnahmen der chronisch-kritischen Extremitätenischämie: endovaskuläre und chirurgische Rekanalisationstechniken und ggf. Wundtherapie sowie antibiotische Therapie.

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  • Kritische Extremtätenischämie | Bodybuilder mit kritischer Beinischämie

    Eine kritische Beinischämie kann auch bei jüngeren Personen ohne kardiovaskuläre Voranamnese auftreten.

    Die missbräuchliche Verwendung anabolischer Steroide ist mit einem erhöhten Risiko für thrombotische und ischämische Ereignisse verbunden.

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  • Epidemiologie und Inzidenz der kritischen Extremitätenischämie

    Die kritische Extremitätenischämie (akut oder chronisch) stellt die schwerste Manifestation der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK) dar. Innerhalb von 5 Jahren entwickeln 5–10 % der PAVK-Patienten eine kritische Ischämie.

    Die chronisch kritische Extremitätenischämie weist eine zunehmende Inzidenz auf und ist mit einem hohen Risiko für Amputation und kardiovaskulären Tod assoziiert.

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  • Diagnostische Maßnahmen bei kritischer Extremitätenischämie

    Bei kritischer Ischämie ist rasches Handeln unabdingbar, um Extremitätenverlust zu verhindern.

    Zur Diagnosefindung ist ein einzeitiges Vorgehen anzustreben, um Morbidität bzw. Mortalität zu minimieren.

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  • Welche Therapie für wen? Kritische Extremitätenischämie: Endovaskuläre Therapie

    Patienten mit kritischer Extremitätenischämie sollten an spezialisierten Gefäßzentren behandelt werden. Ein rascher Revaskularisationsversuch ist anzustreben.

    Die technischen Möglichkeiten einerseits sowie die Vulnerabilität von Patienten mit kritischer Extremitätenischämie andererseits machen ein primär endovaskuläres Vorgehen in den meisten Fällen sinnvoll.

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  • Welche Therapie für wen? Kritische Extremitätenischämie: Gefäßchirurgische Therapie

    Die kritische Extremitätenischämie erfordert viel Erfahrung und Ressourcen: Interdisziplinarität, die Möglichkeit, jederzeit operativ und endovaskulär zu behandeln, und eventuelle Komplikationen der Behandlung zu beherrschen.

    Trotz enormer Entwicklungen im endovaskulären Bereich sind gefäßchirurgische Therapien (z. B. Endarterektomie, Bypass) unverzichtbare Strategien in der Behandlung kritischer Ischämien.

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  • Diabetisches Fußsyndrom

    Rund 90 % aller durchgeführten Amputationen sind vaskulär bedingt, ca. 70 % davon betreffen Diabetiker.

    Angiografisch zeigen sich beim Diabetiker typischerweise Cruralarterienverschlüsse bei stenosefreier femoropoplitealer Achse und vorhandenen Fußarterien.

    Die pedale Bypasschirurgie ist für den Patienten sicher, effektiv und mit guten Langzeitergebnissen durchführbar.

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  • Leipzig Interventional Course (LINC) 2017

    Take-Home-Messages vom diesjährigen Leipzig Interventional Course (LINC):u Endovaskuläre Therapie kann die Lebensqualität bei akuten und chronischen Beckenvenenthrombosen deutlich verbessern.u Aufgrund niedriger Komplikationsrate werden endovaskuläre Therapieansätze zunehmend auch in klassischen Domänen der Gefäßchirurgie angewendet.

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  • NOAK bei Malignom-Patienten mit venöser Thrombembolie

    Niedermolekulares Heparin (NMH) bleibt die Erstlinientherapie bei venöser Thromboembolie (VTE) bei Malignom-Patienten.

    NOAK zeigen sich vorsichtig vielversprechend in der Behandlung von VTE bei Malignom-Patienten, fallweise können sie auch als NMH-Nachfolgetherapie eingesetzt werden.

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  • Abdominelles Aortenaneurysma: Diagnostik

    Bei asymptomatischen Patienten mit abdominellem Aortenaneurysma (AAA) erfolgt die Diagnose und Verlaufskontrolle mittels Ultraschalls.

    Ein AAA-Screening wird bei allen Männern ab dem 65. Lebensjahr, bei Frauen mit Raucheranamnese ab dem 65. Lebensjahr sowie bei Geschwistern von AAA-Patienten empfohlen.

    Bei symptomatischen Patienten sollte an AAA-Komplikationen, aber auch an seltene Varianten des AAA gedacht werden.

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  • Abdominelles Aortenaneurysma: Interventionelle Therapie

    Bei der interventionellen aortalen Aneurysmatherapie erfolgt die endoluminale Entfaltung eines membranbeschichteten Stents, der das Aneurysma vom Blutkreislauf ausschließt.

    Die endovaskuläre Stentgraftimplantation ist eine moderne und routinemäßig durchgeführte Methode zur Behandlung eines akuten oder chronischen infrarenalen Aortenaneurysmas. Auch juxtarenal und iliakal kommt sie zunehmend zum Einsatz.

    Der Eingriff erfolgt durch speziell geschulte Interventionisten in personell und gerätetechnisch adäquat ausgestatteten Zentren.

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  • Abdominelles Aortenaneurysma: Chirurgische Therapie

    Das arteriosklerotische abdominelle Aortenaneurysma kann offen-chirurgisch oder endovaskulär behandelt werden.

    Die endovaskuläre Methode ist nicht bei allen Patienten möglich und weist bei niedrigerer perioperativer Letalität signifikant mehr Langzeitkomplikationen (Lecks) auf.

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  • Extramurales Blutungsmanagement bei DOAK

    Lebensbedrohliche intrakranielle Blutungen sowie Blutungen an kritischen Lokali­sationen treten unter direkten oralen Antikoagulanzien (DOAK) seltener auf.

    Antidote für die Anti-Xa-Inhibitoren sind in fortgeschrittener klinischer Entwicklung bzw. für den Thrombininhibitor Dabigatran bereits zugelassen (Idarucizumab).

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  • Modernes Wundmanagement

    Ursachen für chronische Wunden sind Störungen des Blutes und des Blutzustromes zum Erfolgsorgan Haut/Unterhaut/Muskel/Knochen, Abstromstörungen von diesen Organen und Druck.

    Eckpfeiler der Wundtherapie sind die Reinigung der Wunde, die Applikation nicht anhaftender Wundauflagen und die Wundabdeckung.

    Problemlösung ist die Summe der eingebrachten Kompetenzen der einzelnen Behandler verschiedener Fachdisziplinen. Das Miteinander ist der Schlüssel zum Erfolg!

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  • Mortalitäts- und Amputationsraten sind zu hoch

    Die mangelnde gefäßmedizinische Versorgung erhöht die Sterblichkeit und Amputationsrate von Gefäßpatienten in Österreich.

    Experten fordern deshalb:

    • ein verpflichtendes Amputationsregister.
    • eine Angiografie und einen Revaskularisierungsversuch vor jeder Amputation.
    • die Errichtung weiterer gefäßmedizinsicher Zentren.
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  • Dreiländertagung der Angiologen 2016

    Kongress-Highlights:

    Patienten mit pAVK profitieren von einer stringenten Blutdruckeinstellung – so das Ergebnis der SPRINT-Studie.

    Das perioperative Management unter DOAK orientiert sich an der Nierenfunktion und am Blutungsrisiko der durchzuführenden Operation. Wichtig: Kein Bridging!

    Zur „organerhaltenden Varizentherapie‟ wurden 2 Methoden vorgestellt: die externe Valvuloplastie und die CHIVA-Methode.

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  • „Völlig unklar, wer die vielen Patienten behandeln soll“

    Was sind aus Ihrer Sicht die größten Herausfor­derungen für das Fach Angiologie und für die ÖGIA? Schernthaner: In der Angiologie stehen wir vor einem speziellen Problem: Weder Politik noch Krankenhauserhalter haben verstanden, was die primären Aufgaben des Fachgebiets Angiologie sind….

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  • „In Deutschland boomt das Fach bereits“

    UIM: Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Entwicklungen auf dem Gebiet der Angiologie? Brodmann: Zu den wichtigsten Entwicklungen in den vergangenen Jahren im Bereich der Angiologie zählt sicherlich die endovaskuläre Therapie peripherer Gefäße. Die Angiologie beschränkt sich heute nicht…

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  • Sailersymposium 2016: Klinisch relevante Gerinnungsthemen

    Highlights des diesjährigen Sailersymposiums zum Thema Gerinnung:

    • Therapie der venösen Thromboembolie – Vergleich der aktuellen US-Guidelines mit den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Angiologie
    • Therapiealgorithmen bei intrazerebralen Blutungen unter direkter oraler Antikoagulation (DOAK) bzw. Bestimmung der DOAK-Restwirkung
    • Lysetherapie bei Pulmonalarterienembolie, Armischämien oder zerebralem Insult-Geschehen
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  • Thrombosen beim geriatrischen Patienten: Deutlicher Risikoanstieg im Alter

    Thrombose- und Blutungsrisiko steigen im hohen Lebensalter an.

    Bei geriatrischen Patienten präsentiert sich die venöse Thromboembolie oft atypisch; der D-Dimer-Wert ist vor allem im hohen Alter begrenzt aussagekräftig.

    Der Einsatz von NOAK scheint – unter Berücksichtigung etwaiger Komorbiditäten – auch in höherem Alter möglich.

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  • Update 2016: Interventionelle Schlaganfalltherapie

    Die rasche Rekanalisation des verschlossenen Gefäßes ist ein wichtiger prognostischer Faktor für das klinische Outcome von Patienten mit akutem ischämischen Schlaganfall.

    Die mechanische Thrombektomie ist der i. v. Lyse bei proximalen Verschlüssen im vorderen Kreislauf überlegen und sollte fester Bestandteil der Versorgung von Schlaganfallpatienten werden.

    Eine lückenlose Rund-um-die-Uhr-Versorgung durch speziell geschulte Interventionisten in personell und gerätetechnisch adäquat ausgestatteten Zentren ist erforderlich.

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  • DOAK im reellen Einsatz: Müssen und sollen wir sie messen?

    Die Wirkspiegelmessung direkter oraler Antikoagulanzien (DOAK) ist gut etabliert, standardisierte chromogene Assays stehen zur Verfügung.

    Routinemäßige Wirkspiegelkontrollen sind nicht sinnvoll, es gibt keinen klinisch-diagnostischen Benefit.

    Nierenfunktion und DOAK-Wirkspiegelkonzentration korrelieren schlecht in einem „Real-life‟-Patientenkollektiv.

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  • Stent versus Operation – Bei verengter Halsschlagader

    Eine Revaskularisierung ist bei höhergradiger symptomatischer (≥ 60 %) und asymptomatischer (≥ 70 %) Karotisstenose in Erwägung zu ziehen.

    Dafür stehen 2 Therapieoptionen zur Verfügung:

    • endovaskuläres Karotisstenting (CAS)
    • Karotisendarterektomie (CEA)

    Als primäre Therapie zur Revaskularisierung wird die CEA empfohlen; bei erhöhtem perioperativen Risiko, schweren kardiopulmonalen Komorbiditäten oder bestimmten anatomischen Varianten ist die CAS aber eine gleichwertige Alternative.

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  • Nicht immer harmlos: Die oberflächliche Venenthrombose

    Die oberflächliche Venenthrombose (OVT) ist ein ernst zu nehmendes Krankheitsbild mit hohem Risiko für die thrombotische Mitbeteiligung des tiefen Venensystems.

    Bei OVT im Stammvenen- und Seitenastbereich sollte eine sonografische Abklärung erfolgen, um die Ausdehnung des thrombotischen Prozesses zu bestimmen und eine Beteiligung des tiefen Venensystems auszuschließen.

    Bei diesen Patienten sollte außerdem eine Antikoagulationstherapie neben der Kompressionstherapie erwogen werden.

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  • Varizentherapie: Endovenöse Verfahren überholen chirurgische Sanierung

    Zur Behandlung der Varikosis steht ein breites Spektrum an Therapieverfahren (konservativ, chirurgisch, endovenös) zur Verfügung.

    Kathetertechnische Verfahren (z. B. thermische oder mechano-chemische Techniken) werden zunehmend mit sehr gutem Behandlungserfolg eingesetzt.

    Individuelle Beratung des Patienten bezüglich der Therapieverfahren ist wichtig.

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  • Venentherapie konservativ: Von Antikoagulation bis Kompression

    NOAK sind heute in der Behandlung der tiefen Venenthrombose (TVT) für die meisten Patienten Mittel der ersten Wahl.

    Die Dauer der Antikoagulationstherapie bei der TVT wird nach der klinischen Präsentation in Abhängigkeit vom Blutungsrisiko festgelegt.

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  • Endovaskuläre Therapieoptionen der iliofemoralen Thrombose

    Neben der konservativen Therapie (Antikoagulation und Kompressionstherapie) kommt bei der iliofemoralen Thrombose immer öfter die interventionelle Therapie zum Einsatz.

    Die endovaskuläre Thrombektomie mittels lokaler Lysetherapie (CDT) oder pharmakomechanischer Thrombektomie (PMT) stellt für junge und mobile Patienten eine sichere und effektive Therapieoption dar.

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  • Thrombose in der Schwangerschaft: Prophylaxe und Therapie

    Die Inzidenz der venösen Thromboembolie (VTE) ist während der Schwangerschaft 5-fach, nach der Geburt 15-fach erhöht.

    Gründe für das erhöhte VTE-Risiko: Hyperkoagulabilität, hormonelle Veränderungen und der Kompressionseffekt des graviden Uterus auf Beckengefäße sowie Vena cava inferior.

    Bei Indikation zur Antikoagulation ist eine Therapie mit niedermolekularem Heparin geeignet. Direkte orale Antikoagulanzien sollten bei Schwangeren und stillenden Müttern nicht zum Einsatz kommen.

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  • Highlight-Bericht: Leipzig Interventional Course (LINC) 2016

    Vom 26.–29. Jänner 2016 fand der Leipzig Interventional Course (LINC) statt, einer der wichtigsten internationalen gefäßmedizinischen Kongresse.

    Über 90 Live-Übertragungen bildeten den Kern des Kongresses, der vor allem durch Praxisnähe und Interdisziplinarität hervorsticht.

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  • Empfehlungen zum Blutungsmanagement bei Patienten unter oraler Antikoagulation

    Manifeste Blutungen und Eingriffe mit erhöhtem Blutungsrisiko erfordern bei Patienten unter oraler Antikoagulation sowohl mit Vitamin K-Antagonisten (VKA) als auch mit nicht-Vitamin K-abhängigen oralen Antikoagulanzien (NOAK) ein differenziertes Management.

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  • Neue S3-Leitlinie: Endovaskuläre Therapie der PAVK

    In den letzten Jahren setzte sich in allen größeren Gefäßzentren zunehmend eine „Endovascular first‟-Strategie durch. Grund dafür: die wesentlichen und klinisch relevanten Verbesserungen auf dem Gebiet der endovaskulären Therapie – insbesondere auch bei den infrapoplitealen Gefäßen.

    Die früher vielfach verwendete TASC-Klassifikation zur Differenzialindikation zwischen primär endovaskulärer und gefäßchirurgischer Therapie hat praktisch keine Bedeutung mehr.

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  • Fallbericht: Endovaskuläre Therapie komplexer Nierenarterien­aneurysmen bei fibromuskulärer Dysplasie

    Die Therapie eines Aneurysmas der Nierenarterie ist indiziert bei: Durchmesser ≥ 2 cm; größenunabhängig bei geplanter Schwangerschaft; symptomatischen Aneurysmen; Aneurysmawachstum; Aneurysma spurium.

    Als minimalinvasive Technik ist die endovaskuläre Behandlung komplexer Aneurysmen in den meisten Fällen erfolgreich anwendbar.

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  • Highlight-Bericht – VASCMED 2015

    Interdisziplinarität in der Gefäßmedizin ist unbestreitbare Notwendigkeit und erfordert entsprechende Kongressformate und Fortbildungen.

    KollegInnen, die sich mit Patienten mit Gefäßerkrankungen befassen, bietet sich eine gute Zukunftsperspektive (steigende Patientenzahlen, zunehmend differenzierte Behandlungsformen und Expertise etc.).

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  • Interdisziplinäre Erkrankungsbilder: Angiologie – Rheumatologie

    Der Sammelbegriff Vaskulitis umfasst verschiedenste Erkrankungen, die sich durch immunologisch bedingte Entzündungsprozesse an den Gefäßen auszeichnen. Diese Gefäßentzündung kann letztendlich zu schwerwiegenden Organkomplikationen führen. In dieser Ausgabe des Blocks „interdisziplinäre Erkrankungsbilder Angiologie – Rheumatologie“ liegt der Fokus auf Vaskulitiden kleiner…

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  • Wo das Blut fließen muss! Periphere arterielle Verschlusskrankheit

    Eine möglichst rasche Revaskularisation ist im Stadium III und IV der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK) der wichtigste Faktor für Extremitätenerhalt sowie für die Lebenserwartung an sich.

    Die konservative Therapie der PAVK umfasst neben Gehtraining (Stadium II), Prostaglandin-Infusionen (Stadium III und IV) und antibiotischer Therapie (Stadium IV) in allen 4 Stadien eine multimodale Pharmakotherapie.

    Diese lebenslange multimodale Pharmakotherapie sollte Thrombozytenfunktionshemmer, ACE-Hemmer und Statine beinhalten.

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  • Interdisziplinäre Erkrankungsbilder: Angiologie – Rheumatologie

    In dieser Ausgabe finden Sie den ersten Teil der Serie „Interdisziplinäre Erkrankungsbilder: Angiologie – Rheumatologie“. Der Fokus liegt diesmal bei Großgefäßvaskulitiden, entzündlichen Veränderungen der Aorta und ihrer abgehenden Äste, die sowohl bei jüngeren als auch bei älteren Personen auftreten können….

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  • Alles rund um die Gerinnung: Sailersymposium 2015

    Das jährlich stattfindende Sailersymposium zum Thema Gerinnung stand heuer im Zeichen des perioperativen Vorgehens bei Antikoagulation mit Vitamin-K-Antagonisten und direkten oralen Antikoagulanzien.

    Die aktuellen ESC-Guidelines bezüglich der Diagnostik und Therapie der akuten Pulmonalarterienembolie wurden ebenfalls vorgestellt.

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  • Behandlungsstrategien beim Bauchaortenaneurysma

    Die Aneurysmagröße ist der wichtigste Prädiktor einer Ruptur.

    Die offene Bauchaortenaneurysma-(BAA-)Ausschaltung eignet sich für Patienten mit niedrigem Risiko und hoher Lebenserwartung.

    Endovaskuläre Techniken werden insbesondere bei Hochrisiko-Patienten angewandt.

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  • Mechanische Thrombektomie beim akuten Schlaganfall

    Die rasche Rekanalisation des verschlossenen Gefäßes ist ein wichtiger prognostischer Faktor für das klinische Outcome von Patienten mit akutem ischämischen Schlaganfall.

    Die i. v. Lysebehandlung ist innerhalb von 4,5 Stunden erfolgreich, sofern kein schwerer Schlaganfall mit proximalem Gefäßverschluss und großem Thrombus vorliegt.

    Die mechanische Thrombektomie ist der i. v. Lyse bei proximalen Verschlüssen im vorderen Kreislauf überlegen – so die Ergebnisse randomisierter Studien – und sollte fester Bestandteil der Versorgung von Schlaganfallpatienten werden.

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  • Hat die endovaskuläre Therapie der (a)symptomatischen Carotisstenose noch einen Stellenwert?

    Pro: Die aktuelle Studienlage zeigt zwar bei Patienten mit symptomatischer Carotisstenose einen klaren Vorteil der Chirurgie im Vergleich zum Stent, die Indikationsstellung zum Stent bei asymptomatischen Patienten mit günstiger Anatomie und relativer Kontraindikation für eine chirurgische Sanierung scheint jedoch vertretbar.

    Contra: Die zuletzt publizierten Daten zeigen, dass der Carotisstent der Operation hinsichtlich Schlaganfallvermeidung und -vorbeugung im unmittelbaren und auch Langzeit-Ergebnis in randomisierten Studien unterlegen ist.

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  • Endovaskuläre Therapie der proximalen Venenthrombose

    Pro: In ausgewählten Fällen von iliocavaler Thrombose kann eine invasive thrombusentfernende Therapie empfohlen werden.

    Contra: Eine adäquate Antikoagulation zur Prävention einer ipsilateralen Rezidiv­thrombose ist die effektivste Maßnahme, um ein schweres postthrombotisches Syndrom zu verhindern. Der generalisierte Einsatz endovaskulärer Therapien bei proximaler Venenthrombose ist nicht zu empfehlen.

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  • Hat die Komplementärmedizin einen Platz in der Gefäßmedizin?

    Pro: Sinnvolle Ergänzungen zur schulmedizinischen Behandlung in der Gefäßmedizin sind z. B. die vagale Stimulation und die Gefäßtherapie mit Kohlendioxid. Letztere führt zu einer signifikanten Verbesserung der Gehleistung bei PAVK-Patienten.

    Contra: Die moderne Schulmedizin konnte die kardiovaskuläre Morbidität und Mortalität deutlich senken und ist einer der Grundpfeiler der in den letzten Jahrzehnten deutlich gestiegenen Lebenserwartung. Ein additiver positiver Effekt verschiedenster komplementärmedizinischer Therapieansätze konnte bisher nie überzeugend bewiesen werden.

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  • ESC-Guidelines – Update: Aktuelle Empfehlungen zur Therapie der Pulmonalembolie

    Die empfohlene Vorgehensweise bei Verdacht auf Pulmonalembolie (PAE) hängt von der Risikostratifizierung in Hochrisikopatienten (Anzeichen für Schock) und Nichthochrisikopatienten (keine Anzeichen für Schock) ab.

    Computertomografische Angiografie (CTA) ist die bevorzugte Bildgebung bei PAE.

    Die Therapie der PAE ist eine sofortige Einleitung der Antikoagulation, neue direkte orale Antikoagulanzien (DOAK) kommen immer häufiger zum Einsatz.

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  • Thromboseprophylaxe im Kindes- und Jugendalter

    Zur Thromboseprophylaxe bei Kindern und Jugendlichen eignen sich – wie bei Erwachsenen auch – physikalische (geeignet ab 40 kg) und medikamentöse Maßnahmen (z. B. niedermolekulare Heparine).

    Neue orale Antithrombotika (NOAK) stehen in der Pädiatrie für die Behandlung von venöser Thromboembolie (VTE) kurz vor der Zulassung.

    Ein zentralvenöser Katheter ist der wichtigste Risikofaktor für VTE im Kindesalter, wobei das Risiko mit Lokalisation und Einbringungsmethode korreliert.

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  • Bei Anzeichen einer Varikose zum Gefäßspezialisten

    Die chronische venöse Insuffizienz ist mit einer Prävalenz von ca. 20 % in den therapie­bedürftigen CEAP-Stadien C3–C6 eine häufige Erkrankung.

    Vor einer Sanierung des oberflächlichen Venensystems ist eine eingehende duplex­sonografische Untersuchung durch einen Gefäßspezialisten zwingend durchzuführen.

    Endovenöse Verfahren (Laser, Radiofrequenz) stellen Guideline-konform den Therapiestandard zur Sanierung der einfachen chronischen venösen Insuffizienz dar.

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  • Nichtinvasive Gefäßdiagnostik – Möglichkeiten und Limitationen

    u Moderne nichtinvasive Verfahren zur Gefäßdiagnostik wie Duplexultraschall, CT-Angiografie (CTA) und MR-Angiografie (MRA) erlauben optimierte und individuelle Therapieent­scheidungen und -planung.u Vorteile der CTA sind hohe Ortsauflösung, gute Darstellung von Verkalkungen und Berurteilbarkeit des In-Stent-Lumens; nachteilig sind das potenziell nephrotoxische Kontrastmittel und die Röntgenstrahlenexposition.u Mit der MRA können die Arterien des Unterschenkels zeitlich aufgelöst untersucht werden, das Kontrastmittel ist gut verträglich, allerdings ist die Ortsauflösung geringer als bei der CTA und Stents bzw. In-Stent-Lumen können nicht beurteilt werden.

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  • Konservatives Management der PAVK

     Die konservative Therapie der PAVK umfasst neben Gehtraining (Stadium II), Prostaglandin-Infusionen (Stadien III und IV) und antibiotischer Therapie (Stadium IV) in allen 4 Stadien eine multimodale Pharmakotherapie.

    Diese lebenslange multimodale Pharmakotherapie sollte Thrombozyten-funktionshemmer, ACE-Hemmer und Statine beinhalten.

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  • Der Stellenwert des strukturierten Gehtrainings

    Die strukturierte angiologische Trainingstherapie ist eine evidenzbasierte Therapie­maßnahme für Patienten mit Claudicatio intermittens.

    Neben der Verlängerung der schmerzfreien Gehstrecke kommt es auch zu einer Verbesserung des kardiovaskulären Risikoprofils.

    Strukturiertes Gehtraining ist kosteneffektiver als eine endovaskuläre Rekanalisation.

    Eine Kombination aus perkutaner transluminaler Angioplastie (PTA) und Training ist kosteneffektiver als eine PTA alleine.

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  • Revaskularisation bei PAVK

    Revaskularisation bei PAVK sollte immer bei kritischer Extremitätenischämie und nach Patientenwunsch bei Claudicatio intermittens angestrebt werden.

    Dank verbesserter Kathetertechnik kann zumeist primär ein endovaskuläres Vorgehen geplant werden.

    Vorteile einer endovaskulären Therapie sind verminderte Morbidität und Mortalität gegenüber gefäßchirurgischen Eingriffen.

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  • Klinischer Stellenwert neuer Devices

    Drug-eluting Stents (DES) und Drug-eluting Balloons (DEB) haben die Offenheitsraten vor allem im femoropoplitealen Segment verbessert.

    Neuartige Stentsysteme, die den biomechanischen Anforderungen besser entsprechen, machen es möglich, immer komplexere Obstruktionen auch endovaskulär zu behandeln.

    Auch klinische Endpunkte wie Beschwerdeverbesserung oder die Notwendigkeit eines Wiederholungseingriffs werden durch diese neuen Devices positiv beeinflusst.

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  • Wo kommt der Gefäßchirurg zum Einsatz?

    Endovaskuläre Therapiemöglichkeiten bedingen komplexere offene Gefäßchirurgie.

    Die Therapieauswahl Stent versus Operation hängt von der Lokalisation ab.

    Die enge Verflechtung von endovaskulärer und offener Gefäßchirurgie, bis hin zum Hybrideingriff, ist kennzeichnend für die moderne Gefäßchirurgie.

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  • Optimale Nachsorge bei PAVK

    Nachsorge bei peripherer arterieller Verschlusskrankheit (PAVK) = Kontrolle von kardiovaskulären Risikofaktoren.

    Hauptrisikofaktoren sind unter anderem Lipidstoffwechselstörungen, Rauchen, Diabetes und Hypertonie.

    Regelmäßige gefäßmedizinische Kontrollen sichern eine optimale Nachsorge bei PAVK-Patienten.

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  • „Quick scan“ – diabetisches Fußsyndrom

    Füße von Diabetikern sollten regelmäßig klinisch untersucht werden.

    Die häufigste Manifestation des diabetischen Fußsyndroms (DFS) ist eine Ulzeration am Fuß aufgrund einer Polyneuropathie und/oder Durchblutungsstörung.

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  • Entwicklungen in der modernen Wundtherapie

    Moderne Wundtherapie kann Wundheilung unterstützen, Schmerzen reduzieren und die Lebensqualität verbessern.

    Die stetig wachsende Produktpalette an Wundauflagen enthält Alginatprodukte, Hydrogele, Hydrokolloide, Schaumstoffverbände, Hydrofasern, Silber und andere mehr.

    Die Wundtherapie ersetzt niemals die kausale Therapie der zugrunde liegenden Basiserkrankung.

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  • Perioperatives Management der DOAK

    Bei elektiven Eingriffen bestimmen Nierenfunktion und Blutungsrisiko den Zeitpunkt des präoperativen Absetzens der neuen direkten oralen Antikoagulanzien (DOAK).

    Ein Bridging zur OP ist nicht notwendig, ein spezifisches Antidot bei akuten Blutungen steht derzeit nicht zur Verfügung.

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  • Kongress-Highlights: Kritische Extremitätenischämie und diabetisches Fußsyndrom im Zentrum

    Prostanoide bei kritischer Extremitätenischämie ohne Effekt: ESPECIAL-Studie zeigt keinen Vorteil für Prostaglandin E1 bezüglich Extremitätenerhalt und Überleben.

    Autologe Zelltherapie bei austherapierter PAVK: Widersprüchliche Ergebnisse zweier großer multizentrischer Studien: JUVENTAS (NL) ohne Effekt, BONMOT (D) mit signifikant besserem amputationsfreiem Überleben.

    Neue Klassifikation für Durchblutungserkrankungen der Beine: das WIfI-System (Wound, Ischemia, and foot Infection) erlaubt wesentlich bessere Stratifikation von Fußwunden und erleichtert die Auswahl der Therapiestrategie.

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  • Blutungskomplikationen unter DOAK und deren Behandlung

    DOAK haben ein sehr attraktives Sicherheitsprofil mit vergleichbaren bzw. niedrigeren Raten an schweren Blutungskomplikationen im Vergleich zu Vitamin-K-Antagonisten; insbesondere eine deutliche Reduktion von intrakraniellen Blutungen.

    Für die Behandlung von schweren lebensbedrohlichen Blutungen wird derzeit neben den allgemeinen supportiven Maßnahmen der Einsatz von 4-Faktoren-Prothrombin­komplex-Konzentrat empfohlen; Dialysemöglichkeit bei Dabigatran.

    Um die Sicherheit der DOAK weiter zu verbessern, wurden spezifische Antidots entwickelt; diese zeigen gute Wirksamkeit und Verträglichkeit in gesunden Probanden; klinische Studien bei Patienten mit schweren Blutungskomplikationen sind in Planung.

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  • Therapie der pAVK – primär konservativ?

    Ein Pro und ein Contra, ob eine Therapie der PAVK primär konservativ erfolgen soll.

    Pro:

    • Strukturiertes Gehtraining ist eine geeignete und evidenzbasierte Therapiemaßnahme bei pAVK im klinischen Stadium II (Claudicatio intermittens).
    • Zur Verringerung des prinzipiell erhöhten kardiovaskulären Risikos ist ein abgestimmtes Training als Teil eines präventivmedizinischen Gesamtkonzeptes auch im klinischen Stadium I sinnvoll.

    Contra:

    • Jeder pAVK-Patient muss individuell –am besten interdisziplinär – behandelt werden.
    • Es gibt kein Kochrezept für dieses komplexe Patientenkollektiv.
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  • Sekundärprophylaxe nach spontaner venöser Thromboembolie: Vorgehen nach ACCP-Guidelines?

    Pro:

    Das hohe Rezidivrisiko nach spontaner VTE spricht für eine dauerhafte Antikoagulanzientherapie gemäß den ACCP-Guidelines.

    Die einzige Option, ein Rezidiv zu verhindern, stellt eine Antikoagulanzientherapie dar.

    Contra:

    Bei jungen Patienten sollte die Dauer der Antikoagulation am Blutungsrisiko (z. B. im Rahmen von sportlichen Aktivitäten) mit angepasst werden.

    Bei geriatrischen Patienten: Augenmerk auf Begleitmedikation (z. B. Thrombozytenfunktionshemmung), Nierenfunktion und Sturzrisiko der Patienten.

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  • Diabetes und PAVK: Eine Kombination, die nicht tödlich sein muss

    Rasche Revaskularisation der Diabetespatienten im Stadium III/IV der PAVK.

    Lebenslange multimodale Pharmakotherapie, die Thrombozytenfunktions­-hemmer, ACE-Hemmer und Statine inkludiert.

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  • DOAK: das Handling bei Niereninsuffizienzpatienten

    Direkte orale Antikoagulanzien (DOAK) haben aufgrund ihrer einfacheren Handhabung zahlreiche Vorteile gegenüber Vitamin-K-Antagonisten und werden nun auch bei Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz und Vorhofflimmern eingesetzt.

    Zu beachten ist, dass derzeit kein Antidot zur Verfügung steht und die Studien zum Einsatz dieser Medikamente noch in geringer Zahl existieren.

    Bei Patienten mit dialysepflichtiger Niereninsuffizienz bleiben die Vitamin-K-Antagonisten die Therapie der Wahl.

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  • Sailersymposium 2014: hämostaseologische Herausforderungen im klinischen Alltag

    Ein Schwerpunkt 2014 waren die aktuellen Empfehlungen zur Diagnostik und Therapie der heparininduzierten Thrombopenie (HIT):
    – Abschätzung der HIT-Wahrscheinlichkeit mittels 4T-Score
    – Therapieoptionen: Danaparoid, Argatroban, Fondaparinux; Datenlage zu DOAK noch dürftig

    Interdisziplinärer Schwerpunkt Bauchvenenthrombose: Empfehlung für Anti-koagulation: Heparinpräparat, gefolgt von einem Vitamin-K-Antagonisten.

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  • Lyse bei Pulmonalarterienembolie-(PAE-)Patienten mit intermediärem Risiko: Eine kritische Beurteilung der PEITHO-Studie

    Auch Patienten im mittleren Risiko nach ESC profitieren von einer Fibrinolysetherapie, da hämodynamische Dekompensation und Akutsterb-lichkeit signifikant gesenkt werden können.

    Das Blutungsrisiko einer systemischen Lysetherapie ist auch bei sorgfältiger Patienten­selektion hoch und muss gegen den Nutzen abgewogen werden.

    Lyseschemata mit reduzierter Dosierung der Fibrinolytika oder moderne ­katheterassistierte Lysestrategien könnten zukünftig die Option bieten, die ­Vorteile der Lysetherapie mit einem niedrigen Blutungsrisiko kombinieren zu können.

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  • Periphere Aneurysmen – was tun?

    Periphere Aneurysmen sind oft klinisch stumm. Neben einem Rupturrisiko besteht in erster Linie ein erhöhtes Embolierisiko.

    Bei akuten Komplikationen ist rasches Handeln gefragt, um einen drohenden Extremitätenverlust zu verhindern.

    Periphere Aneurysmen – auch wenn zunächst asymptomatisch – zeigen eine hohe Komplikationsrate.

    Die Behandlung des peripheren Aneurysmas muss individualisiert in Zentren mit entsprechender Erfahrung geplant und durchgeführt werden.

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  • Screening und Diagnostik

    Als Aneurysma wird eine abgegrenzte Gefäßerweiterung um mind. 50 % des ursprünglichen Kalibers bezeichnet. Periphere Aneurysmen treten im Vergleich zu aneurysmatischen Veränderungen der Aorta selten auf. Oftmals finden sich bei betroffenen Patienten mehrere Gefäßerweiterungen an unterschiedlichen Lokalisationen. Männer sind häufiger…

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  • Ätiologische Aspekte, Therapie

    Periphere arterielle Aneurysmen stellen oft entweder einen Zufallsbefund oder eine wichtige Differenzialdiagnose dar. Die Behandlungsplanung ist – im Vergleich zu den aortoiliakal lokalisierten Aneurysmen – weniger standardisiert. Für die Behandlung relevante Aspekte Ätiologische Aspekte: Die Behandlung von peripheren Aneurysmen ist…

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  • Präferenz für DOAK in der Prävention und nach TIA bzw. ischämischem Schlaganfall

    Vorhofflimmern ist eine der häufigsten Ursachen des ischämischen Schlaganfalls.

    Die orale Antikoagulation senkt das Schlaganfallrisiko entscheidend.

    Neben den Vitamin-K-Antagonisten stehen die direkten oralen Antikoagulanzien (DOAK) zur Verfügung.

    Neurologischen Gesellschaften sprechen sich für den Einsatz der DOAK zur Prävention des Schlaganfalls bei VHF aus und präferieren DOAK nach TIA bzw. ischämischem Schlaganfall.

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  • Überblick über Diagnostik und Therapie: Intrakranielle Gefäßläsionen – was tun?

    Nicht jede intrakranielle Gefäßläsion muss behandelt werden. Asymptomatische Kavernome, „developmental venous anomalies‟ (DVA) und kapillare Teleangiektasien stellen meist Zufallsbefunde ohne therapeutische Konsequenz dar.

    Nicht jedes intrakranielle Aneurysma muss sofort behandelt werden. Die Therapieentscheidung sollte jedoch immer individuell anhand der vorliegenden Bildgebung, der Klinik, des Patientenalters, der zusätzlichen Risikofaktoren sowie interdisziplinär erfolgen.

    Nichtsymptomatische arteriovenöse Malformationen (AVM) ohne zusätzliche Risikofaktoren können beobachtet werden. Rupturierte oder symptomatische AVM sollten einer Behandlung zugeführt werden.

    Die Stent-PTA intrakranieller Stenosen erfolgt meist erst, wenn unter bestehender medikamentöser Therapie erneut klinische Ereignisse oder eine Progression des Stenosegrades auftreten.

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  • Zahlt es sich aus ärztlicher Sicht aus, sich mit Lymphangiologie zu beschäftigen?

    Erkrankungen der Lymphgefäße werden dem internistisch-angiologischen Fachgebiet zugeordnet. Klinische Lymphangiologie wird vermeintlich mit dem Krankheitsbild des Lymphödems subsumiert, dessen Behandlung mit manueller Lymphdrainage erledigt scheint und wird daher häufig von den Ärzten den medizinischen Hilfsdiensten zugeordnet. Da aber das Hauptsymptom…

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  • Therapie des Lymphödems: Komplexität erfordert interdisziplinäre Zusammenarbeit

    Eine Heilung des Lymphödems ist bis dato nicht möglich.

    Ohne Therapie neigt das Lymphödem zur Progression und kann bei Auftreten von Komplikationen auch letal enden.

    Goldstandard ist die komplexe physikalische Entstauungstherapie (KPE).

    Die interdisziplinäre Behandlung durch physikalische Mediziner bzw. Rehabilitationsmediziner, Internisten, Neurologen, HNO-Ärzte, klinische Psychologen, Physiotherapeuten, medizinische Masseure, Ergotherapeuten, Logopäden, Diätologen, Sozialarbeiter und Bandagisten stellt eine absolute Notwendigkeit dar.

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  • Lymphödem: Fehleinschätzung und Verharmlosung führen zu inadäquater Behandlung

    Das Lymphödem ist eine chronische, eigenständige Erkrankung, die unbehandelt zu schweren Komplikationen und Invalidität führen kann.

    Mit Hilfe sehr einfacher diagnostischer Schritte (Anamnese, Inspektion, Palpation) kann die Diagnose gesichert und eine stadiengerechte Therapie des Lymphödems eingeleitet werden.

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  • Primäres und sekundäres Lymphödem: Abklärung der Ätiologie

    Primäre Lymphödeme …

    … treten seltener auf als sekundäre Lymphödeme (34 % vs. 66 %).

    … betreffen häufiger Frauen (80 %) als Männer (20 %).

    … beginnen zu 85 % distal (Hand, Fuß) und zu 15 % proximal (Oberschenkel, Oberarm).

    … gehen in den meisten Fällen mit einem positiven Stemmer-Zeichen einher.

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  • Hämatochezie unter Antikoagulation: Lungenembolie als Lebensretter?

    Fallbericht einer 68-jährigen Patientin, bei der bei einer tiefen Beinve­nenthrombose mit Lungenembolie eine orale Antikoagulation eingeleitet wird. Aufgrund einer Hämatochezie wird eine Koloskopie durchgeführt. Diagnose: Sigmakarzinom.

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  • Nikotin und Gefäße – Raucherentwöhnung aktiv anbieten

    Im Spektrum der kardiovaskulären Erkrankungen spielt der Risikofaktor Rauchen vor allem bei der PAVK und beim abdominellen Aortenaneurysma eine entscheidende Rolle.

    Aus diesem Grund sollte die standardisierte Erhebung des Raucherstatus sowie das aktive Anbieten einer Raucherentwöhnung fixer Bestandteil eines Therapiekonzeptes für Gefäßpatienten sein.

    Da der Anteil der rauchenden Bevölkerung gerade in Österreich alarmierend hoch ist, bedarf es dringend umfassender Präventivmaßnahmen, um die kardiovaskuläre Morbidität und Mortalität zu reduzieren.

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  • Gerinnungstests und Messparameter für die neuen Antikoagulanzien

    Überblick über die zur Messung der NOAK-Wirkung gebräuchlichen Labormethoden.

    Methoden der Wahl (gemäß Erfahrung des Autors):

    • Dabigatran: Modifikationen der Thrombinzeit.
    • Rivaroxaban und andere Faktor-Xa-Antagonisten: chromogene Anti-Faktor-Xa-Tests.
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  • Zielführender Einsatz etablierter Plättchenreaktivitätstests

    Anwendungsmöglichkeiten der modernen Thrombozytenfunktionsdiagnostik sind:

    Risikostratifizierung von Patienten für ischämische Ereignisse und Blutungsereignisse,

    Minimierung des perioperativen Blutungsrisikos,

    Überprüfung der Compliance,

    zukünftige Option: Thrombozytenreaktivitätstests zur Individualisierung der thrombozytenhemmenden Therapie.

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  • Karzinompatienten: Richtlinien zur Prophylaxe und Therapie der VTE

    Thromboseprophylaxe bei onkologischen Patienten vor allem mit einem NMH-Präparat.

    Bei ambulanten Patienten kann eine Thromboseprophylaxe bei sehr thrombophilen Tumorentitäten bzw. bei speziellen Therapieschemata indiziert sein.

    Derzeit noch zu wenig Erfahrung mit direkten oralen Antikoagulanzien (DOAK), flächendeckender Einsatz daher vorerst noch nicht empfohlen.

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  • Stellenwert der oszillometrischen ABI-Messung

    Der oszillometrische Knöchel-Arm-Index ist eine einfache, reproduzierbare Messmethode in der Basisdiagnostik der PAVK.

    Die Untersuchung liefert vergleichbare Ergebnisse zur klassischen ABI-Messung, wobei eine Einschränkung der Aussagekraft bei Vorhofflimmern, Tremor und Mediasklerose besteht.

    Vorteil: Untersuchung kann von geschultem Hilfspersonal durchgeführt werden und unterliegt kaum untersucherabhängigen Fehlerquellen.

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  • Expertenmeeting Diabetes und Gefäßerkrankungen – „Wie siamesische Zwillinge“

    Am 7. Juni 2013 fand in Wien das Expertenmeeting „Diabetes und Gefäßerkrankungen – sind wie siamesische Zwillinge“ statt. Priv.-Doz. DR Joakim Huber und OA Dr. Wolfgang Sturm waren Teilnehmer des Expertenmeetings. Ihre Beiträge lesen Sie in der Folge. Eine Zusammenfassung des Meetings kann elektronisch angefordert werden bei: Mag. Helene Hirschl

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  • AVK – Akut vs. chronisch, rasch handeln vs. diagnostische Schrittfolgen

    Die akute intestinale Ischämie ist ein Notfall und Bedarf eines raschen, interdisziplinären Handelns. Der Faktor Zeit ist hier für die Prognose maßgeblich.

    Die chronische intestinale Ischämie wird meist durch eine lange Zeit klinisch inapparente Atherosklerose hervorgerufen. Zunächst sind konservative Maßnahmen einzuleiten. Bei Aggravierung der Beschwerden ist eine (endovaskuläre) Revaskularisation anzustreben.

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  • Fallgruben der VTE-Diagnostik

    Speziell die Abklärung einer Rezidiv-VTE bietet zahlreiche Fallgruben.

    Die Lungenszintigrafie sollte nur bei unauffälligem Thoraxröntgen durchgeführt werden.

    Als Methode der ersten Wahl zur Diagnostik der Pulmonalarterienembolie ist bei unauffälliger Nierenfunktion die computertomografische Pulmonalisangiografie (CTPA) zu sehen.

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  • Stellenwert der Kapillarmikroskopie in der Diagnostik von Vaskulitiden

    Die Kapillarmikroskopie ist eine einfach zu handhabende Untersuchungsmethode und hat ihren unbedingten Stellenwert in der Diagnostik von Vaskulitiden.

    Der große Benefit der Kapillarmikroskopie: Einzelne Kollagenosen lassen sich durch klassische Bilder in der Kapillarmikroskopie abbilden.

    Am deutlichsten ist dies für die Sklerodermie gegeben.

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  • Sailersymposium 2013: Von Pille und Gerinnung bis zu Thrombosen beim onkologischen Patienten

    Ausgewählte Statements:

    Empfehlungen zum Einsatz von Thrombozytenkonzentraten bei Blutungen: 2 Thrombozytenkonzentrate bei normalgewichtigen Patienten bei Blutungen unter Thrombozytenfunk­tionshemmern.

    VTE: Derzeit ist nur Rivaroxaban von den neuen direkten oralen Antikoagulanzien (DOAC) zugelassen. Der „off label use” von anderen DOAC in dieser Indikation ist strikt zu vermeiden.

    Routinemäßiges Thrombophiliescreening vor Einleitung eines Pillenpräparates ist nicht indiziert (Ausnahme: positive Eigen- oder Familienanamnese für eine VTE).

    Asymptomatische tiefe Beinvenenthrombose bei onkologischen Patienten häufig.

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  • Guidelines in der Angiologie: Thrombophlebitis/oberflächliche Venenthrombose

    Statt „Thrombophlebitis‟ sollte die pathophysiologisch korrektere Bezeichnung „oberflächliche Venenthrombose‟ (OVT) verwendet werden.

    Die Diagnose erfolgt klinisch sowie mit der Duplex-Sonografie.

    Für die Vermeidung thromboembolischer Komplikationen liegen nur für die Therapie mit Fondaparinux (Arixtra®) 2,5 mg 1-mal tgl. s. c. für 45 Tage valide Studiendaten vor.

    Alternativ: NMH in Hochrisiko-Prophylaxedosierung (z. B. Lovenox® 40 mg, Fragmin® 5.000 IE, Ivor® 3.500 IE 1-mal tgl. s. c.) für mindestens 3 Wochen

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  • Hypertonie und Gefäßwandeigenschaften – Blutdruckzielwert: eine Größe des „Gefäßalters“

    Gefäßwandeigenschaften bestimmen die kardiovaskuläre Prognose und limitieren die Therapie.

    Der Blutdruckzielwert ist abhängig vom „Gefäßalter”, das durch verschiedene Gefäßwandeigenschaften definiert ist.

    Limit für die Therapie vor allem bei Patienten mit KHK ist die Höhe des diastolischen Blutdrucks.

    Daten aus einer 24-Stunden-Messung sind sowohl für die Beurteilung der Blutdrucksituation als auch der Gefäßwandeigenschaften essenziell.

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  • Therapierefraktäre Hypertonie – Renale Denervationstherapie und Nierenarterienstenose

    Mit der renalen Sympathikusdenervationstherapie/-ablation und Beseitigung der Nierenarterienstenose steht insbesondere bei Hochrisikopatienten für wirklich therapie­refraktäre Hypertoniepatienten ein neues Therapie-Armamentarium zur Verfügung.

    Zur Selektion der Patienten für diese Therapieform und für die Therapie der Nierenarterienstenose benötigt es dennoch einen Hochdruckspezialisten.

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  • Venöse Thromboembolien bei Kindern und Jugendlichen – Therapie und Prophylaxe

    Weltweit werden pädiatrische Patienten nach adaptierten Therapieempfehlungen für Erwachsene behandelt.

    Standardtherapie: unfraktionierte Heparine, niedermolekulare Heparine und orale Vitamin-K-Antagonisten.

    Dauer und Dosierung der an die Akuttherapie anzuschließenden Sekundärprophylaxe sowie die in speziellen Risikosituationen indizierte Primärprophylaxe sollten mit pädiatrischen Hämostaseologen besprochen werden.

    Maßgeblich in der Zukunft: oral verabreichte FXa-Inhibitoren, perorale und parenterale Thrombininhibitoren.

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  • Venöse Thromboembolien bei geriatrischen Patienten – Diagnostik, Prophylaxe und Therapie

    Die venöse Thromboembolie ist beim geriatrischen Patienten häufig.

    Der Kompressionsultraschall ist oft mangels Durchführbarkeit einer CT-Untersuchung auch für die Diagnose einer Pulmonalarterienembolie (PAE) beim stabilen Patienten wegweisend.

    Die Therapie mittels Antikoagulation ist beim älteren Patienten mit einem hohen Blutungsrisiko vergesellschaftet.

    Von den neuen oralen Antikoagulanzien ist für die VTE-Therapie nur Rivaroxaban zugelassen.

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  • NOAK und VTE – Welcher Patient soll sie erhalten?

    Die Therapie der venösen Thromboembolie (VTE) mit neuen oralen Antikoagulanzien (NOAK) kann nach der vorliegenden, umfangreichen Datenlage als gleich wirksam und mindestens ebenso sicher im Vergleich zur Standardtherapie angesehen werden.

    Ihr Einsatz kann durch eine fixe Dosierung und das Fehlen von Gerinnungskontrollen die Therapie für die Mehrzahl der VTE-Patienten deutlich vereinfachen.

    Vor einer Verschreibung sind neben dem aktuellen Zulassungstext auch eventuelle Gegenanzeigen zu prüfen.

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  • Das postthrombotische Syndrom: Diagnose, Risikofaktoren, Vorbeugung, Therapie

    Ein postthrombotisches Syndrom (PTS) droht 20–50 % aller Patienten mit tiefer Beinvenenthrombose (TBVT) innerhalb der ersten 1–2 Jahre.

    Risikofaktoren für das Auftreten eines PTS sind v. a. ausgedehnte Thrombosen inkl. Becken- bzw. Leistenvene, rezidivierende TBVT am selben Bein, Fortbestehen der Beschwerden nach 1 Monat Therapie, Adipositas und Alter > 70 Jahre.

    Therapeutisch stehen Kompressionsstrümpfe (typischerweise Klasse 2, knielang), Antikoagulanzien und Lokaltherapeutika (bei Entzündungen bzw. Ulkus) im Mittelpunkt.

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  • ACCP-Guidelines – Neue Standpunkte zur Unterschenkelvenenthrombose

    Übermäßige Diagnose isolierter Unterschenkelvenenthrombosen, die jedoch ohne klinische Relevanz sind, birgt Gefahr der Überbehandlung “ spezifischen Diagnose-Algorithmus beachten.

    Therapie: unmittelbare Antikoagulanzientherapie, niedermolekulares Heparin überlappend gefolgt von einem Vitamin-K-Antagonisten, alternativ Rivaroxaban (keine Initialtherapie mit Heparin).

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  • Indikationen für Cava-Filter – Indikationsstellung ist individuell

    Individuelle Indikationsstellung für Cava-Filter ist essenziell:
    – Berechtigung bei bestimmten Patienten mit ausgeprägten venösen Thrombosen und Kontraindikation für eine therapeutische Antikoagulation. Platzierung infrarenal, optionalen Filter wählen

    Routinemäßiger Einsatz zum Pulmonalarterienembolie(PAE)-Schutz bei TVT-Patienten, die therapeutisch antikoagulierbar sind, wird nach derzeitiger Datenlage nicht empfohlen.

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  • Interventionelle Therapie der VTE (tiefe Venenthrombose, Pulmonalarterienembolie) – Für bessere Erfolgsaussichten erfahrenen Zentren vorbehalten

    Katheterbasierte interventionelle Techniken für die Behandlung der tiefen Beinvenenthrombose bieten die Möglichkeit
    – Akutbeschwerden rasch zu lindern,
    – effektiv einer Rezidivthrombose vorzubeugen,
    – die Entstehung eines postthrombotischen Syndroms zu verhindern
    – und im Falle einer (sub-)massiven Pulmonalarterienembolie die Rechtsherzdruckwerte akut zu senken.

    Die beschriebenen Techniken sollten nur in erfahrenen Zentren durchgeführt werden, wobei ein genereller Einsatz noch nicht postuliert werden kann.

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  • Thrombosen im viszeralen Stromgebiet – Was tun bei Thrombose der Vena portae?

    Häufig kann bei Patienten mit einer Pfortaderthrombose eine lokale Ursache (z. B. Tumorerkrankung) oder eine thrombophile auslösende Erkrankung diagnostiziert werden (z. B. myeloproliferative Erkrankung).

    Die Diagnose sollte umgehend mit Ultraschall und CT bzw. MRI gestellt werden, ergänzend eine Gastroskopie zur Beurteilung evtl. vorliegender Ösophagusvarizen.

    Die Behandlung von Thrombosen im viszeralen Stromgebiet sollte mit Vitamin-K-Antagonisten für mindestens 3 Monate erfolgen. Regelmäßiges Evaluieren von Nutzen und Blutungsrisiko ist bei diesen Erkrankungen von besonderer Bedeutung.

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  • Neue orale Antikoagulanzien

    Studienhighlights auf der GTH-Tagung:

    ATLAS-2: Rivaroxaban führt in niedriger Dosierung zusätzlich zur dualen thrombozytenfunktionshemmenden Therapie bei akutem Koronarsyndrom zu einer signifikante Reduktion der Gesamtmortalität und der kardio­vaskulären Ereignisse.

    RE-MEDY: Dabigatran erreichte in der verlängerten Sekundärprophylaxe venöser Thromboembolien hinsichtlich der Wirksamkeit eine Non-Infe­ri­ority zu Warfarin. Die Zulassung für diese Indikation ist noch ausständig.

    Neue orale Antikoagulanzien (NOAK) sind aufgrund fehlender spezifischer Studiendaten bei onkologischen Patienten derzeit nicht erste Wahl.

    GTH-Tagung 2014 in Wien

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  • Neue Guidelines des American College of Chest Physicians (ACCP) – was hat sich für die tägliche Routine geändert?

    Die 9. Edition der ACCP-Guidelines (ACCP: American College of Chest Physicians) beinhaltet einige Änderungen in den Empfehlungen zum Einsatz von Antithrombotika und Antikoagulanzien, z. B.: “ geänderte Empfehlung zum Management von diagnostizierten isolierten Unterschenkelvenenthrombosen: ohne Risikofaktoren zur Thromboseprogression keine initiale Antikoagulation, sondern regelmäßige sonografische Kontrollen.

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  • Die Relevanz der Lipidtherapie beim PAVK-Patienten – Statine als Behandlungsgrundlage

    PAVK-Patienten profitieren besonders von einer konsequenten Lipidtherapie.

    Praktisch alle PAVK-Patienten sollten ein Statin erhalten.

    Der Zielwert für das LDL-Cholesterin bei PAVK liegt bei < 70 mg/dl.

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  • Risikofaktorenmanagement bei PAVK-Patienten – „Das Alter der Betroffenen spielt keine Rolle“

    Das Risikofaktorenmanagement bei PAVK-Patienten ist in den TASC-II- und ESC-Guidelines klar geregelt: antihypertensive und lipidsenkende Therapien, Diabeteseinstellung, Nikotin­entzug und körperliche Bewegung.

    Geriatrische Patienten unterscheiden sich bezüglich Risikofaktorenmanagement nicht.

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  • Lipide und Gefäße – Geriatrische PAVK-Patienten profitieren von Lipidtherapie

    Ergebnisse von Statinstudien bestätigen, dass ältere Patienten von einer Statintherapie bezüglich einer Reduktion der kardiovaskulären Ereignisrate, der günstigen Beeinflussung des PAVK-Verlaufs und der klinischen Symptomatik profitieren.

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  • SERIE Venöse Thromboembolie: Die Thrombose bei Kindern

    Kinder und Jugendliche entwickeln insgesamt seltener venöse und arterielle Gefäßverschlüsse, diese treten aber spontan gehäuft in der Neonatalperiode und zu Beginn der Pubertät auf.

    Lokalisation vorrangig in den Nierenvenen und zerebralen Gefäßen.

    Die Duplexsonografie hat zur Diagnosesicherung einen hohen Stellenwert.

    Bewährte medikamentöse Möglichkeiten für das Erwachsenenalter werden dosisadaptiert, je nach Patientenalter und Indikationen bzw. Kontraindikationen, eingesetzt.

    Auch neue Antithrombotika (z. B. Rivaroxaban) stehen in der Pädiatrie kurz vor der Zulassung.

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  • Therapie der akuten Lungenembolie – Stellenwert der neuen oralen Antikoagulantien

    Unterschiede zwischen Pulmonalembolie (PE) und tiefer Venenthrombose (TVT) spiegeln sich in den Behandlungsstrategien wieder.

    Auch bei neuen oralen Antikoagulantien (NOAK) gibt es unterschiedliche Ergebnisse in der Behandlung der TVT und PE (z. B. bei Idraparinux).

    Derzeit liegt für die Akuttherapie der PE für kein NOAK eine Zulassung vor.

    Rivaroxaban: zugelassen für die TVT-Therapie und Rezidivprophylaxe nach TVT und PE. In der PE-Behandlung gleich effektiv wie der Therapiestandard (NMH/VKA), große Blutungen unter Rivaroxaban weniger häufig. Für die Akutbehandlung der PE liegt ein positiver Entscheid der europäischen Gesundheitsbehörde CHMP vor.

    Dabigatran: in der PE-Behandlung gleich wirksam wie NMH/VKA. Die Initialbehandlung wurde in Studien jedoch für mindestens 5 Tage mit NMH durchgeführt.

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  • Morbus Horton – Warnsignal neu aufgetretener Kopfschmerz


    Arteriitis cranialis (Morbus Horton) ist eine chronische granulomatöse Entzündung der großen und mittleren Arterien.

    Häufigste Symptome sind neben dem neu aufgetretenen Kopfschmerz

    • oberflächliche Schmerzsensationen im Bereich der Kopfhaut
    • Kiefer-Claudicatio
    • Allgemeinsymptomatik, wie z. B. starkes Krankheitsgefühl

    gefürchtete frühe Manifestation: permanenter partialer oder kompletter Visusverlust

    Therapie: Glukokortikoide

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  • Gefäßmanifestationen der Kollagenosen – Aufschlussreiche Kapillarmikroskopie 


    Gefäßmanifestationen von Kollagenosen können sowohl die Makro- als auch die Mikrozirkulation betreffen.

    Das Leitsymptom solcher Gefäßveränderungen ist die Raynaud-Symptomatik, welche durch eine Weiß-, Blau- und Rotverfärbung der Akren, vornehmlich der Finger und Zehen bei Kälte oder Feuchtigkeit, charakterisiert ist. Diese Symptomatik kann durch eine Kälteprovokation mit 20 °C kaltem Wasser unter thermografischer Dokumentation objektiviert werden und ist in 10–20 % auch das Erstsymptom einer in Entstehung begriffenen Kollagenose.

    Die Kapillarmikroskopie ist eine nicht-invasive, kostengünstige Methode, die neben anderen Methoden einen Baustein in der Diagnostik von Kollagenosen darstellt. Die diagnostische Treffsicherheit ist am höchsten bei der systemischen Sklerose. Unspezifische Veränderungen finden sich allerdings auch bei einer großen Anzahl von gesunden Personen.

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  • Differenzialdiagnose bei Raynaud-Syndrom – Manchmal mehr als nur weiße Finger


    Für den klinischen Alltag gibt es einen Algorithmus zur Differenzialdiagnose des Raynaud-Syndroms (RS).

    Ein besonderer Stellenwert in diesem Screeningprogramm kommt der Kapillarmikroskopie zur Differenzierung zwischen primärem und sekundärem RS zu.

    Bei unklarer Diagnose, bei Verdacht auf SRS, bei schweren therapieresistenten Symptomen Überweisung an ein Spezialzentrum.

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  • SERIE Venöse Thromboembolie: Die Pille macht den Unterschied


    Eine Kooperation zwischen Gynäkologen und Facharzt für Innere Medizin zur Abklärung einer Thrombophilie und für die Wahl des geeigneten Kontrazeptivums ist sinnvoll bei:

    • bekannter hereditärer Thrombophilie
    • positiver Familienanamnese für VTE
    • stattgehabter VTE

    Pillenpräparate mit geringerer Thrombophilie stehen zur Verfügung

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  • Lipidstoffwechsel: Die Feinde der Arterien – wie halte ich sie im Zaum?

    In den letzten 20 Jahren haben wir gelernt, das Risiko für arterielle Erkrankungen abzuschätzen und diesem entsprechend eine geringere oder stärkere Senkung des LDL-Cholesterins zu erreichen. Der Eckpfeiler dieser Therapie sind die Statine.

    Zur Therapie erhöhter Triglyzeride und des erniedrigten HDL-Cholesterins sind Lebensstilmaßnahmen sehr gut belegt, medikamentöse Behandlungs­regime sind speziellen Lipidproblemen vorbehalten. Eine generelle Empfehlung zur Triglyzeridsenkung oder HDL-Steigerung durch Medikamente wird derzeit nicht abgegeben.

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  • Schwangerschaftsthrombose: Risikopatientinnen rechtzeitig erkennen

    Schwangerschaft und die darauf folgende Wochenbettphase gelten als unabhängige Risikofaktoren für die Entstehung venöser und arterieller Thromboembolien.

    Obwohl die meisten Frauen während der Schwangerschaft keine Thromboembolie-prophylaxe benötigen, sind das Erkennen von Risikopatientinnen und, wenn notwendig, der frühzeitige Beginn einer prophylaktischen NMH-Therapie essenziell.

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  • Sailersymposium 2012 – Zwei Tage im Zeichen der Gerinnung

    Die Klinische Abteilung für Angiologie der Medizinischen Universität Graz veranstaltete das 2-tägige Sailersymposium. Die Workshop-Themen umfassten: u die aktuellen Empfehlungen zum Bridging mit Vitamin-K-Antagonisten und den neuen oralen Antikoagulantien u Vor- und Nachteile der neuen thrombozytenfunktionshemmenden Therapeutika Weitere Themen: u Heparininduzierte Thrombozytopenie mit den verschiedenen Therapiemöglichkeiten u Podiumsdiskussion Antiphospholipid-Antikörper-Syndrom

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  • Serie PAVK: THEMENBLOCK: Diagnose und Therapie des abdominellen Aortenaneurysmas

    Das abdominelle Aortenaneurysma ist meist mit Arteriosklerose assoziiert und ist daher eine Erkrankung des höheren Lebensalters.

    Die Diagnose erfolgt sonografisch.

    Als Therapieoption hat neben der klassischen offenen Operation mittlerweile die endovaskuläre Versorgung von infrarenalen Aortenaneurysmen einen festen Stellenwert.

    „Einfach” endovaskulär eingebrachte Bifurkationsprothesen gelten als Standardtherapie. In Gefäßzentren kommen auch komplexe gefensterte und „gebranchte” Prothesen zum Einsatz.

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  • Akute und chronische PAVK der unteren Extremitäten

    Die periphere arterielle Verschlusskrankheit stellt – je nach Ausprägung – eine akute oder langfristige vitale Gefährdung für die betroffene Extremität dar. Sowohl die Therapie als auch die Sekundärprophylaxe haben den Erhalt der Extremität zum Ziel.

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  • Diagnosestrategien der tiefen Venenthrombose

    Grundlage der Diagnostik bilden Anamnese und klinische Untersuchung, aus denen sich die Vortestwahrscheinlichkeit ergibt. Diese bestimmt die weiterführenden diagnostischen Maßnahmen.

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  • SERIE pAVK: Supraaortale arterielle Verschlusskrankheit – Aggressiv medikamentös behandeln, um Prognose zu verbessern

    Die Atherosklerose kann man in jedem arteriellen Gefäßbezirk antreffen. Dabei ist die koronare Herzkrankheit diesbezüglich die am häufigsten symptomatische Ausprägungsform der Atherosklerose. Unter dem Begriff der supraaortalen arteriellen Verschlusskrankheit (AVK) summiert man atherosklerotische Veränderungen an den Ästen des Arcus aortae.

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  • SERIE Venöse Thromboembolie: Behandlung der akuten Venenthrombose – Sind neue Antithrombotika schon eine Alternative?

    Kontext: Die neuen oralen Antikoagulantien wurden als Alternative zu Vitamin-K-Antagonisten entwickelt, da sie im Gegensatz zu diesen eine gut vorhersagbare Dosis-Wirkungs-Beziehung haben und nicht mit Gerinnungstests überwacht werden müssen. ihre Hauptindikationen sind demnach Erkrankungen, bei denen eine Langzeitantikoagulation erforderlich ist. Rezent erhielten zwei Vertreter dieser neuen Substanzen, Pradaxa® (Dabigatran-Etexilat) und Xarelto® (Rivaroxaban), ihre Zulassung für die Schlaganfallprophylaxe bei Patienten mit Vorhofflimmern. Pradaxa® ist ein direkter und selektiver Thrombininhibitor, wohingegen Xarelto® direkt und selektiv die Wirkung von Faktor Xa im Gerinnungssystem hemmt.

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  • 6. Sailersymposium und Jahrestagung der ÖGIA – Viel Engagement und ein denkwürdiges Rahmenprogramm

    Auch heuer fand wieder ein Sailersymposium (das insgesamt sechste) in Graz statt. Das nach dem früheren Klinikvorstand Univ.-Prof. Dr. Siegfried Sailer benannte Symposium befasst sich immer mit einem Schwerpunkt zu aktuellen Themen aus dem Gebiet der Blutgerinnung. Heuer wurde die Tagung von Univ.-Prof. Dr. Kyrle aus Wien und Univ.-Ass. Dr. Gary aus Graz als Kongresspräsidenten ausgerichtet und gemeinsam mit der Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Internistische Angiologie (ÖGIA) veranstaltet.

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  • Periphere arterielle Verschlusskrankheit – Medikamentenbeschichtete Ballons als neue Waffe gegen die Restenose

    Die perkutane transluminale Angioplastie (PTA) im Bereich der unteren Extremitäten ist initial sehr erfolgreich, die Restenoserate aber noch weit höher als im Bereich der Koronarien. Mit medikamentenbeschichteten Ballons kann die Reinterventionsrate deutlich gesenkt werden.

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  • SERIE pAVK: „Step by step“ die periphere arterielle Verschlusskrankheit erfassen

    Den Impuls für die in dieser 2. Ausgabe 2012 von UNIVERSUM INNERE MEDIZIN startende Serie „Diagnose und Therapie der pAVK“ gaben die im August 2011 erschienenen ESC-Guidelines zu „Diagnose und Therapie der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK) (European Heart Journal 2011; 32:2851-2906). Diese haben insofern große Neuerungen gebracht, als nun unter periphere arterielle Verschlusskrankheit alles zusammengefasst wird, was nicht den koronaren und intracerebralen Bereich umfasst. Damit sind viele Gefäßmanifes – tationen eingeschlossen, wo hinsichtlich Diagnose und Therapie in der Kollegenschaft Wissenslücken bestehen könnten. Das Bestreben ist, durch die Fokussierung der Autoren der Serie auf die einzelnen Gefäßgebiete letztlich in Summe gültige Diagnose- und Therapie algorithmen für die Kollegen im niedergelassenen Bereich und in der Klinik zur Verfügung stellen zu können, um deren Expertise zu stärken.

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  • 2nd Systemic Scleroris World Congress: Systemische Sklerose – Neue Aspekte in der Diagnose und Therapie als Kongress-Highlights

    Nach dem positiven Echo auf den ersten Sklerodermie-Weltkongress vor 2 Jahren in Florenz fand heuer der 2. Weltkongress für systemische Sklerose in Madrid statt. Die Erwartungen der Veranstalter wurden deutlich übertroffen. In knapp 50 Vorträgen und über 300 Poster-Präsentationen wurde die Komplexität der Erkrankung mit der Notwendigkeit zur interdisziplinären Zusammenarbeit den Teilnehmern näher gebracht.

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  • SERIE Venöse Thromboembolie: Diagnose der Pulmonalarterienembolie – Strategien im Jahr 2012

    Kontext: Die Diagnose Pulmonalarterienembolie kann heute mit Hilfe der modernen Multidetector- Computertomografie in den meisten Fällen rasch gestellt werden. Zur Vermeidung nicht angezeigter Kontrastmittelgaben und Strahlenbelastungen empfiehlt sich allerdings zuvor die Anwendung eines diagnostischen Algorithmus, um unnötige diagnostische Maßnahmen bei Patienten mit sehr niedrigem Risiko zu vermeiden. Zusätzlich hängt die Wahl der Diagnose – strategie von weiteren Faktoren wie klinischer Präsentation, Komorbiditäten wie zum Beispiel Niereninsuffizienz, Verfügbarkeit der diagnostischen Modalitäten und nicht zuletzt auch Arztund Patientenpräferenz ab.

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  • SERIE pAVK: Seltene Manifestationen der arteriellen Verschlusskrankheit – Nicht immer sind ausschließlich die Beine betroffen

    Die arterielle Verschlusskrankheit wird im Allgemeinen mit den Extremitäten, vorwiegend den Beinen, in Verbindung gebracht. Allerdings können die Verschlüsse, die in den meisten Fällen arteriosklerotisch bedingt sind, in seltenen Fällen auch andere Gefäße betreffen und in den jeweiligen Regionen bzw. Organen zu Durchblutungsstörungen und Ischämie führen.

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  • SERIE Venöse Thromboembolie: Die Zukunft der neuen oralen Antikoagulantien ist angebrochen – mit offenen Wünschen

    Mit der Ausgabe 2 von Universum Innere Medizin geht neben der Serie zur Diagnose und Therapie der pAVK im Fachbereich Angiologie auch die Serie mit dem Fokus venöse Thromboembolie an den Start.

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  • Pulmonale Vaskulitis – Histopathologie und morphologische Veränderungen

    Wenn von Lungenerkrankungen gesprochen wird, wird leider viel zu oft das Kapitel der entzündlichen Gefäßerkrankungen der Lunge außer Acht gelassen, wobei es aber ganz klar die Entität der „pulmonalen Vaskulitis“ gibt. Per definitionem sind dies entzündliche, nicht-infektiöse Veränderungen der Blutgefäße der Lunge, die vom Pulmonalishauptstamm bis in den Bereich der Alveolen alle Gefäße betreffen können.

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  • Endovaskuläre Therapie des ischämischen Schlaganfalls

    Die endovaskuläre, kathetergestützte Therapie des schweren ischämischen Schlaganfalls gewinnt zunehmend an klinischer Bedeutung. Zur besseren Evaluation dieser Therapie sollten Patienten entweder in randomisierte Studien eingeschlossen oder innerhalb von Studienregistern wie z.B. in der derzeit Wien-weit realisierten „Vienna Management of Stroke“-(VIMS)-Studie dokumentiert werden. Damit kann in Zukunft möglicherweise eine noch effektivere Therapie des ischämischen Schlaganfalls etabliert werden.

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  • Augen und Gefäße

    Viele internistische Grunderkrankungen manifestieren sich an den Gefäßsystemen des Auges. Darunter sind Diabetes (DM), arterielle Hypertonie (aHT), Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises und Gerinnungsstörungen zu nennen. Zu den für Patienten dramatischsten Ereignissen im Bereich des Auges zählen retinale Gefäßverschlüsse. Man unterscheidet dabei zwischen Arterien- und Venenverschlüssen, die man weiters in Verschlüsse des Hauptstammes oder eines Astes (Zentral- bzw. Astverschlüsse) einteilt.

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  • Schwangerschaft und Gefäße

    Die Schwangerschaft stellt aufgrund von Veränderungen im Gerinnungssystem eine äußerst thrombophile Situation dar. Blutgerinnsel, vornehmlich im venösen Strömungsgebiet, können die Folge sein. Diese können auch, wenn sie eine Lungenembolie verursachen, eine möglicherweise tödliche Komplikation der Schwangerschaft und des Wochenbettes darstellen.

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  • Die Gefäße der Haut als Spiegel innerer Organe

    Die Einbindung der Angiologie in die Bereiche der internen Medizin und Dermatologie ermöglicht eine gesamtheitliche Sichtweise auf Problemstellungen der Patienten. Universum Innere Medizin sprach mit OA Dr. Karl Forstner, Leiter der Angiologie an der Universitätsklinik für Dermatologie, Landeskrankenhaus Salzburg, über den Stellenwert der dermatologischen Angiologie in der differenzialdiagnostischen Abklärung internistischer und dermatologischer Krankheitsbilder.

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  • CED und Thromboembolien

    In diesem Beitrag soll ein möglicher Zusammenhang zwischen chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) und venösen und arteriellen Thromboembolien beleuchtet werden. Während für venöse Thromboembolien bei Patienten mit CED sowohl für die Erst- als auch für die Rezidivthrombose ein 2-4-fach erhöhtes Risiko beschrieben ist, ist die Datenlage für arterielle thrombotische Ereignisse kontroversiell. Zum Teil finden sich Hinweise für ein gehäuftes Auftreten von kardiovaskulären, zerebrovaskulären und mesenteriellen arteriellen Thrombosen, wenngleich bei CED-Patienten seltener mit klassischen vaskulären Risikofaktoren zu rechnen ist. Zentrale pathogenetische Bedeutung scheint der systemischen Entzündung zuzukommen.

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  • Spontane Venenthrombose – Kalkulierbares Risiko

    Die meisten, aber nicht alle Patienten mit spontanen Venenthrombosen haben ein deutlich erhöhtes Rezidivrisiko. Mit dem in Wien entwickelten Risikorechner kann das individuelle Risiko ganz rasch errechnet und in Relation zum Blutungsrisiko unter einer gerinnungshemmenden Therapie gesetzt werden. Dadurch wird es leichter, die optimale Dauer einer Antikoagulantientherapie festzulegen.

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  • PAVK – Aktuelle Richtlinien zur Therapie der peripheren arteriellen Gefäßerkrankung

    Die periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK) wird in über 90 % der Fälle durch eine Atherosklerose verursacht und ist ein wichtiger Indikator für das Vorliegen einer generalisierten Gefäßerkrankung. Eine PAVK ist daher meist als Zeichen einer fortgeschrittenen und ausgedehnten Atherosklerose zu werten. Daher bedürfen Patienten mit dokumentierter PAVK einer besonders intensiven Sekundärprophylaxe.

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  • Karotisstenose – Relevanz und Intervention

    Hierzulande erleiden jährlich ca. 20.000 Menschen einen Schlaganfall, wobei dieser für die Todesfälle von 15 % der Frauen und 10 % der Männer verantwortlich ist. Ca. 80 % der Schlaganfälle sind ischämische Ereignisse und die Makroangiopathie der supraaortalen Gefäße zeichnet sich für bis zu 20 % der zerebralen Ischämien verantwortlich.1, 2 Hier steht neben seltenen Ursachen wie Dissektion, fibromuskulärer Dysplasie und Vaskulitiden die arteriosklerotisch bedingte Stenose an der Arteria carotis interna (ACI) ganz im Vordergrund. 

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  • Frühe Embolie-„Signale“ in der ACE-Studie – Schlaganfallprädiktion bei asymptomatischer Karotisstenose

    Stenosierende Prozesse im Bereich der extrakraniellen Karotiden sind häufige Befunde duplexsonographischer Untersuchungen. Bei symptomatischen Patienten, die korrespondierend zu etwaigen Stenosen ein zerebrovaskuläres Ereignis (transitorische ischämische Attacke [TIA], prolongiertes reversibles ischämisches neurologisches Defizit [PRIND] oder Insult) erlitten haben, ist eine unmittelbare Zuweisung zur Endarterektomie mittlerweile Standard of Care. Kontrovers wird allerdings die Vorgehensweise bei Patienten mit asymptomatischen Karotisstenosen diskutiert. Vor diesem Hintergrund untersuchte die rezent in „Lancet Neurology“ publizierte ACE-Studie1) (Asymptomatic Carotid Emboli Study) den Stellenwert der transkraniellen Dopplersonographie zur Prädiktion von Schlaganfällen bereits im Stadium der asymptomatischen Karotisstenose.

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  • Neue Implikationen für ein altes Konzept -Selektive renale Denervation bei therapieresistenter Hypertonie

    Mit den noch vor der Ära der medikamentösen Hochdrucktherapie gewonnenen Erkenntnissen zur chirurgischen lumbalen Sympathektomie, der Trennung der Niere von der Innervation des Sympathikus, ist es zuletzt gelungen, eine minimal invasive selektive Form der renalen Denervationstherapie mit einem kathetergestützen System (Symplicity) zu entwickeln. Das neue Verfahren wird derzeit in ersten Fallserien bei therapieresistenten Hypertonikern in Österreich etabliert.

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  • KOMMENTARE

    Die Methode wird derzeit noch relativ neu in Österreich etabliert, wobei sich als erster Erfolg festhalten lässt, dass der Blutdruck der Patienten bereits im Laufe des stationären Aufenthalts um 10–20 mmHg absinkt und auch weiterhin niedrig bleibt, hier müssen aber…

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  • KOMMENTARE

    Therapieresistente Hypertonie: Per definitionem bedeutet therapieresistente Hypertonie, dass der Blutdruck trotz Einnahme dreier unterschiedlicher blutdrucksenkender Medikamente unter Einbeziehung eines Diuretikums (alle Medikamente in voller Dosierung) nicht zum Erreichen des Zielblutdrucks geführt hat. Ausgereizt ist die medikamentöse Therapie damit allerdings nicht,…

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  • KOMMENTARE

    Indikation: Die allgemein anerkannte Definition der therapieresistenten Hypertonie umfasst Patienten, die einen wiederholt in der Praxis oder ambulant gemessenen Blutdruck von ≥ 160/90 mmHg bei Einnahme von 3 oder mehr verschiedenen Antihypertensiva aufweisen, von denen eines ein Diuretikum sein sollte. Damit…

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  • Positionen für die Praxis -Symptomatische und asymptomatische Karotisstenose

    Je nach Erfahrung des behandelnden Zentrums, dem Ausmaß der Stenose, dem Grad der Behinderung sowie der Wahrscheinlichkeit einer Rezidivstenose mit absehbaren Folgen für den Patienten unterscheiden sich die Empfehlungen zur operativen/interventionellen Therapie der symptomatischen und asymptomatischen Karotisstenose, wie im nachfolgenden Beitrag ausgeführt wird.

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  • Durch Prävention und Therapie die Amputation vermeiden – Orthopädische Therapie des diabetischen Fußes

    Mehr als 10 % der Diabetiker bekommen Fußprobleme, mehr als die Hälfte aller Amputationen der unteren Extremität sind Folge der Zuckerkrankheit. Vom vor Jahren propagierten Ziel, die Amputationsrate zu halbieren, sind wir in Österreich leider noch weit entfernt.

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  • Diabetes und Gefäße – Wundheilung: diätologische Beeinflussung

    Ein höheres Patientenalter, Eiweißmangelzustände, Immunsuppression, Diabetes mellitus, Arteriosklerose und andere Faktoren führen zu einer schlechteren Heilung von Wunden. Bei der modernen Wundversorgung ist es wichtig, nicht nur den Defekt zu heilen, sondern auch die Grunderkrankung zu behandeln und eine Mangelernährung rechtzeitig zu erkennen bzw. dieser entgegenzuwirken.

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  • Spätkomplikation des Diabetes mellitus -Das neuropathische Fußulkus

    Das diabetische Fußsyndrom (DFS) ist eine oft wenig beachtete Spätkomplikation des Diabetes mellitus. Laut WHO-Definition gilt als DFS jede Ulzeration oder Infektion unterhalb des Knöchels bei Vorliegen einer peripheren diabetischen Neuropathie (PNP) und/oder einer diabetischen PAVK.

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  • Diabetisches Ulkus -Adäquate Wundtherapie beim diabetischen Fuß

    Im Rahmen der interdisziplinären, multimodalen Therapie des diabetischen Fußsyndroms erfolgt die stadiengerechte Wundtherapie nach entsprechender klinischer Beurteilung und Diagnostik.

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  • Moderne Diagnostik der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit -Reicht das Bild?

    Kontext: Die technischen Fortschritte in der vaskulären Diagnostik der letzten Jahre sind insbesondere in der Bildgebung enorm. Heute ist die Darstellung von arteriellen Gefäßpathologien nahezu jeglicher Region mit bis vor kurzem ungekannter Präzision und Übersichtlichkeit mittels Kontrastmittel-verstärkter Magnetresonanzangiographie (MRA) oder…

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  • Behandlung des diabetischen Fußes -Wann sind welche Antibiotika sinnvoll?

    Nicht jedes Ulkus beim diabetischen Fußsyndrom (DFS) bedarf gleich einer antimikrobiellen Therapie. Angesichts von zunehmender ESBL-Resistenz vor allem bei Enterobakterien ist es eminent wichtig, zwischen Kontamination, Kolonisation und Infektion zu unterscheiden. Liegen jedoch systemische Infektionszeichen (Fieber, erhöhtes C-reaktives Protein) vor, müssen Antibiotika verschrieben werden. Ist die Diagnose Osteomyelitis gesichert, bedarf es meist wochenlanger Antibiotikatherapie. Patienten mit Diabetes mellitus haben ein um das 4,4-Fache erhöhte Risiko, an einer Osteomyelitis zu erkranken. Das Erregerspektrum beim DFS kann polymikrobiell sein, während es sich bei der chronischen Osteomyelitis im Regelfall um Staphylokokken handelt.

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  • Diabetes und Gefäße: Chirurgische Intervention beim diabetischen Fuß

    Chirurgische Interventionen bei diabetischem Fußsyndrom dürfen ohne vorherige Revaskularisierung nicht durchgeführt werden. Hierbei sind bei langstreckigen Veränderungen und gegebener Operabilität des Patienten gefäßchirurgische Eingriffe mit wenigen Ausnahmen immer noch Therapie der Wahl.

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  • Atherosklerose-Forschung begegnet Klinik

    Die Österreichische Atherosklerose Gesellschaft (AAS) befasst sich in erster Linie mit Forschungsarbeit auf den Gebieten der Atherosklerose sowie diese begünstigende Erkrankungen (Lipidstoffwechselstörungen, Diabetes etc.). Die AAS hält 1-mal jährlich eine Jahrestagung ab, bei der von unterschiedlichen Arbeitsgruppen aus Österreich die Ergebnisse dieser Forschungsarbeiten präsentiert werden können. Seit einigen Jahren findet diese Jahrestagung in St. Gilgen am Wolfgangsee statt.

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  • Phlebographie – noch immer Goldstandard in der Diagnostik der Beinvenenthrombose?

    Die Inzidenz der venösen Thromboembolie (VTE) beträgt durchschnittlich 1/1.000 pro Jahr. Die Zahl der suspekten und damit „diagnostisch wichtigen“ Thrombosen wird auf das 3- bis 4-Fache geschätzt. Das heißt, bei bis zu 4.000 Patienten pro einer Million Einwohner muss eine VTE ausgeschlossen oder bewiesen werden. In Algorithmen hat der Ultraschall die Phlebographie in der TVT-Diagnostik bei symptomatischen Patienten ersetzt.

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