Rubrik: Ernährungsmedizin

  • Salz – ein unterschätzter Risikofaktor

    Durchschnittlicher Kochsalzkonsum in Österreich liegt deutlich über der WHO-Grenze von 5 g/Tag.

    Salzaufnahme vorrangig über verarbeitete Lebensmittel, Fertiggerichte und Restaurantmahlzeiten.

    Mehrere Studien deuten auf J-förmige Assoziation zwischen Salzkonsum und Mortalität hin.

    Interaktionen einer erhöhten Salzzufuhr mit dem Immunsystem, Mikrobiom und den gastrointestinalen Hormonen sind an der Entstehung chronischer Entzündungsprozesse beteiligt.

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  • Nutrition 2019: Ernährung – „Gewissheit“ im Fluss

    Zusammenfassende Statements zu ausgewählten Vorträgen: Ernährung und neue Medien, Ethik in der Ernährungsmedizin, Onkologie – Prävention der Mangelernährung, Intoleranzen – Glutamat, Fruktose, Histamin und Sulfite, Medikamente und Ernährung, und wie wird gesundes Essen für Kinder attraktiv?

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  • Typ-2-Diabetes – Low Carb oder Low Fat?

    Hinsichtlich der Gewichtsreduktion werden seit Jahren die Vorteile und möglichen Risiken einer sogenannten Low-Carb-Diät und einer Low-Fat-Diät diskutiert.

    Ein Studienvergleich der zahlreichen dazu publizierten Studien ist häufig aufgrund der unterschiedlichen Definitionen für diese Diätformen schwer möglich.

    Die Ernährungsempfehlung sollte an die Bedürfnisse und die Situation der Diabetes-Patienten individuell angepasst werden.

    Die ketogene Diät ist bei Diabetikern aufgrund des Ketoazidose-Risikos unter Umständen gefährlich.

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  • Komplementär- und alternativmedizinische Präparate: kritische Aspekte

    Die Verwendung von pflanzlichen komplementär- und alternativmedizinischen Präparaten erfreut sich v. a. bei chronisch Kranken zunehmender Beliebtheit.

    Durch die Vielzahl an Inhaltsstoffen kann es insbesondere bei Einnahme mehrerer Präparate zu teils schwerwiegenden gesundheitlichen Effekten oder unerwünschten Interaktionen mit herkömmlicher Medikation kommen.

    Vor Anwendung ist eine individuelle Risikoevaluierung daher unbedingt zu empfehlen.

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  • Ernährungsmedizin im Wandel der Zeit

    Ernährungsmedizin ist ein integrales Element ärztlicher Tätigkeit in fast allen Fächern der Medizin; aktuelles ernährungsmedizinisches Wissen ist essenziell.

    Interdisziplinären Ansätzen in Prävention und Therapie unter ernährungsmedizinisch qualifizierter ärztlicher Führung kommt im Patientenmanagement eine immer größer werdende Bedeutung zu.

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  • Editorial Goldeswert – das Ernährungsspecial

    Die Medizin bzw. ärztliches Handeln dient der Erhaltung und Wiedererlangung der Gesundheit. Mögliche Handlungsfelder reichen dabei von Lebensstilmodifikation über medikamentöse Therapie bis hin zur bariatrischen Operation. Zunehmend wird auch der wesentliche Stellenwert der Ernährung in Bezug auf Gesundheit und Krankheit…

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  • Lebensmittelbasierte Empfehlungen – Ernährungspyramiden & Co

    „Food-based dietary guidelines‟ (FBDG) sind ein gesundheitspolitisches Instrument zur Vermittlung von Ernährungswissen und zielen auf Gesundheitsförderung und Prävention von ernährungs(mit)bedingten Erkrankungen in der Bevölkerung ab.

    Es handelt sich dabei um allgemeine lebensmittelbezogene Ernährungsempfehlungen.u

    FBDG können die individuelle Ernährungsberatung durch geschultes Fachpersonal insbesondere bei Patienten mit spezifischen Ernährungsbedürfnissen nicht ersetzen.

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  • Neue Leitlinie der ÖGR: Ernährungs- und Lebensstilempfehlungen bei Gicht und Hyperurikämie

    Gicht ist eine Exzesserkrankung; ein Weniger von bestimmten Lebensmitteln (z. B. rotes Fleisch) und Getränken (z. B. Softdrinks) kann eine Senkung des Harnsäurespiegels bewirken und die Anfallshäufigkeit verringern.

    Gewichtskontrolle bzw. -reduktion bei Übergewicht und ausreichende Trinkmengen wirken sich positiv auf das Gichtrisiko aus.

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  • Krebs und Ernährung: Was wissen wir 2016?

    Schätzungsweise 15–20 % aller Krebserkrankungen werden durch Ernährung (viel rotes und verarbeitetes Fleisch, Alkohol und Salz; wenig Obst, Gemüse und Ballaststoffe), Übergewicht und Adipositas verursacht.

    Den stärksten Einfluss haben Ernährungsfaktoren auf die Entwicklung von Tumoren des Verdauungstraktes.

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  • S3-Leitlinien kompakt: Klinische Ernährung in der Onkologie – Empfehlungen für Tumorpatienten

    Zum frühzeitigen Erkennen einer Beeinträchtigung der Ernährungssituation soll regelmäßig (zumindest alle 4–8 Wochen) ein Screening des Ernährungszustandes, der Nahrungsauf­nahme, der körperlichen Leistungsfähigkeit und des Schweregrades der Erkrankung ­durchgeführt werden.

    Zur Steigerung der oralen Nahrungsaufnahme sollten möglichst immer qualifizierte Ernährungsberatungen angeboten werden.

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  • Gefahren durch Nahrungsergänzungsmittel?

    Eine akute Überdosierung durch oral aufgenommene Vitamine/Mineralstoffe/Spurenelemente hat üblicherweise keine schwerwiegenden Folgen (Ausnahme: Eisen).

    Für die chronische Einnahme von Vitaminen/Mineralstoffen/Spurenelementen ist das Motto „Viel hilft viel‟ eindeutig obsolet.

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  • Ernährungsfaktoren in der Entstehung von metabolischem Syndrom, Darm- und Lebererkrankungen

    Flüssige Kohlenhydrate sind ein lange ignorierter Auslöser von Adipositas, Typ-2-Diabetes und metabolischem Syndrom.

    Metabolisches Syndrom und nichtalkoholische Steatohepatitis (NASH) weisen pathophysio­logische Zusammenhänge mit dem Konsum von Fruchtzucker auf.

    Neben schlecht resorbierten und fermentierbaren Nahrungskomponenten (FODMAP) werden zunehmend auch oberflächenaktive Nahrungszusätze und Füllstoffe als Auslöser von Reizdarm, Unverträglichkeiten und potenziell auch entzündlichen Darmerkrankungen diskutiert.

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  • Zöliakie und Reizdarmsyndrom: Ärztliche Ernährungsberatungsstrategien bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten

    Vor der Therapie einer Nahrungsmittelunverträglichkeit muss die Diagnose stehen.

    Diäten können kausal oder symptomatisch wirken. Auf diese Unterschiede sowie auf den Unterschied zwischen Allergie und Intoleranz ist der Patient hinzuweisen.

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  • Medikation und Ernährung: Was ist zu beachten?

    Wechselwirkungen:

    • Ernährung mit Medikation: unerwünschte Wirkungsverstärkungen, -abschwächungen, mehr Nebenwirkungen.
    • Medikation mit Ernährung: Appetitsteigerung/-verminderung; Störungen im Vitaminhaushalt.

    Tipps für die Einnahme von Medikamenten: z. B. Grapefruitsaft und Medikamente nie gleichzeitig.

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  • Übergewicht/Adipositas, psychische Erkrankung und kognitive Dysfunktion … eine Ménage-à-trois

    Es besteht ein Zusammenhang zwischen Übergewicht/Adipositas und kognitiven Dysfunktionen, ebenso wie mit psychischen Erkrankungen.

    Ursachen sind in erster Linie chronische Entzündungsprozesse, die zu neuroinflammatorischen und neurodegenerativen Veränderungen führen können.

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  • Geschmack und Ernährungsmuster: Chancen für ernährungstherapeutische Ansätze (bei Adipositas)

    Körpergewicht und Geschmack: Niedrigere Geschmackssensitivität v. a. für süß und fettig durch höheres Körpergewicht → Lebensmittelpräferenzen in Richtung süßer und fettiger; Rückgang nach bariatrischer Chirurgie beobachtet.

    Der Einsatz von bewusstseinsbildenden Maßnahmen, wie Achtsamkeitsmethoden, sollte in der Adipositastherapie zukünftig vermehrt berücksichtigt werden.

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  • Gesundheitsrelevante Einflüsse der Ernährung über das intestinale Mikrobiom

    Das intestinale Mikrobiom, die Summe aller Darmbakterien (Mikrobiota) mit ihrem gesamten ge­­netischen Material, beeinflusst viele physiologische und pathophysiologische Vorgänge im Körper.

    Die Ernährung kann die Zusammensetzung der Mikrobiota/des Mikrobioms wesentlich beeinflussen und damit für die Gesundheit positive oder ungünstige Effekte haben.

    Präventive und therapeutische Ernährungsstrategien sollten das Potenzial des Mikrobioms berücksichtigen, um diverse Körperfunktionen, Stoffwechselvorgänge und die Gesundheit positiv zu beeinflussen.

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  • Demenz und Ernährung: Gesunder Lebensstil im Alter fördert Denkkraft

    Der geistige Abbau im Alter lässt sich bremsen, falls es gelingt, sich gesünder zu ernähren, mehr zu bewegen, Neugierde und soziale Kontakte zu pflegen und auf die kardiovaskulären Risikofaktoren zu achten.

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  • Populäre Ernährungsmythen richtiggestellt

    Diabetiker können sowohl von einer fettreduzierten als auch kohlenhydratreduzierten Ernährung profitieren.

    Fruktose ist als Zuckerersatz ungeeignet und kann die Entstehung einer Steatosis hepatis begünstigen.

    Künstliche Süßstoffe erscheinen nach heutigem Wissensstand nicht gesundheitsschädigend.

    Ein Vermeiden Vitamin-K-reicher Lebensmittel unter einer Therapie mit Antikoagulanzien ist nicht notwendig.

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  • Anämie: An welche Nährstoffdefizite ist zu denken?

    Ursachen: Mangelernährung, Infektionskrankheiten, Schwangerschaft und Stillzeit, Blutverluste, Erbkrankheiten.

    Schlüsselnährstoffe: Eisen, Folat, Vitamin B12, Vitamin A und C, Eiweiß, Kupfer.

    Diagnostik: Anamnese inklusive Ernährungsgewohnheiten, Labor (inkl. Ferritin, Vitamin B12 und Folat), Endoskopie.

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  • Wie toxisch ist parenterale Ernährung?

    Der Beitrag soll Nebenwirkungen und Probleme der parenteralen Ernährung darstellen und klären, unter welchen Bedingungen eine ursprüng­lich lebensrettende Ernährungsform zur Gefahr für den Gesamtorganismus werden kann.

    Genannt werden Beispiele katheterassoziierter Probleme (z. B. Infektionen), metabolischer Komplikationen (z. B. Refeeding-Syndrom) und potenziell toxischer Inhaltsstoffe (z. B. Phthalate).

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  • Parenterale Ernährung weiterhin die optimale Nahrungszufuhr

    In der akuten Phase einer Erkrankung und bei fehlender Nährstoffzufuhr werden besonders die vitalen Proteinreserven abgebaut.

    Die progressiv aufbauende Nährstoffzufuhr als enterale und – falls notwendig – parenterale Ernährung über 3–7 Tage scheint das derzeit vernünftigste Konzept zu sein.

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