Ohne Grenzen: Interdisziplinär

Ohne Grenzen: Interdisziplinär

Multimorbidität – Wenn Krankheiten sich nicht an Grenzen halten

Peter Fasching 12.9.2019

Während es immer mehr organ- oder krankheitsbezogene „Kompetenzzentren“ gibt, welche sich auf ein spezielles Organsystem oder bestimmte Krankheitsentitäten konzentrieren, gibt es kaum Kompetenzzentren für (internistische) Multimorbidität – obwohl gerade diese Konstellation eine besondere und zukünftig sich verschärfende Herausforderung darstellt.

Ohne Grenzen: Interdisziplinär

Allgemeinmediziner versus Internisten – Basisversorgung auf unterschiedlichen Ebenen

Christoph Dachs et al. 12.9.2019

Angesichts der zunehmenden Spezialisierung in der Medizin ist der ganzheitliche Blick auf den Patienten wichtiger denn je – Allgemeinmediziner wie auch Allgemeininternisten fühlen sich dazu auf unterschiedlicher Ebene berufen. UNIVERSUM INNERE MEDIZIN sprach mit Dr. Christoph Dachs, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Allgemeinmedizin, und Univ.-Prof. Dr. Gert Mayer, Präsident der...

Ohne Grenzen: Interdisziplinär

Schwindel bei einer Patientin mit myotoner Dystrophie Typ 2

Vivian Patrick Redl et al. 12.9.2019

Die Betreuung von Patienten mit Multisystemerkrankungen wie myotone Dystrophie erfordert interdisziplinäre Kooperation. Eine besondere Herausforderung für die interdisziplinäre Zusammenarbeit stellt die Abklärung und Behandlung von Schwindel dar, der multifaktoriell bedingt sein kann.

Kommentar

Arnold Pilz 12.9.2019

Im vorliegenden Fall handelte es sich um ein nichtkleinzelliges Bronchialkarzinom vom histologischen Typ eines Adenokarzinoms, welches nach Abschluss der durchgeführten Staging-Untersuchungen eine TNM-Klassifizierung von pT4 cN1 M0 und ein Stadium IIIA ergab. Es musste im Tumorboard daher zwischen einer Radiochemotherapie und einer Induktionschemotherapie mit anschließender Operation abgewogen werden. Die...

Ohne Grenzen: Interdisziplinär

Interdisziplinäres Vorgehen nach Koronarstenting und Adenokarzinom der Lunge

Stefan Kralicek et al. 12.9.2019

Eine duale plättchenaggregationshemmende Therapie ist nach Koronarstentimplantation zur Verhinderung einer Stentthrombose indiziert. Das Vorliegen von Komorbiditäten erfordert einen interdisziplinären Dialog, um Therapie und Blutungsrisiko gleichermaßen abzuwägen.

Kommentar

Rainer Schmid 12.9.2019

In den aktuellen Guidelines zur Behandlung des hepatozellulären Karzinoms besteht für die Strahlentherapie keine routinemäßige Empfehlung, dies aufgrund fehlender Level-1-Evidenz. In Fallserien und Single-Arm-Studien konnte allerdings über eine gute Verträglichkeit und Wirksamkeit berichtet werden. Daher besteht mit der Strahlentherapie eine Behandlungsoption, wenn andere Modalitäten nicht zum Einsatz kommen...

Kommentar

Ahmed Ba-Ssalamah 12.9.2019

Die vaskuläre Invasion stellt einen der wichtigsten Faktoren in Zusammenhang mit dem HCC-Rezidiv dar. Die sogenannte mikrovaskuläre Invasion (mVI) wird im Gegensatz zur makrovaskulären Invasion erst nach histologischer Aufarbeitung diagnostiziert. Die Einführung der EOB-Kontrastmittel-(Primovist®-)verstärkten MRT der Leber verbessert nicht nur die Detektion von HCC, sondern auch von mVI aufgrund der...

Ohne Grenzen: Interdisziplinär

64-jähriger Patient mit hepatozellulärem Karzinom

Matthias Pinter 12.9.2019

Bei fehlender Leberzirrhose muss die Diagnose eines hepatozellulären Karzinoms (HCC) immer histologisch gesichert werden, auch wenn die Bildgebung die typischen Kriterien eines HCC aufweist. Patienten mit kleinen Tumoren und fehlender Leberzirrhose sind optimale Kandidaten für eine Resektion. Bei metastasierter Erkrankung ist eine systemische Therapie indiziert.

 

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