Rubrik: Onkologie

  • Coping von Krebserkrankungen

    Coping bedeutet: „Auseinandersetzung‟ mit der Krankheit Krebs.

    Heute zählt die psychotherapeutische Betreuung von KrebspatientInnen im Sinne eines Copings zum State of the Art.1

    Salutogenetische und sinnzentrierte psychoonkologische Interventionen ermöglichen eine bessere Bewältigung der vielfachen Herausforderungen bei Krebs.

    Motivation, Sinnorientierung, ein dosiertes Maß an Akzeptanz und ein zur krebskranken Person passender „Kampfgeist‟ = Gestaltungswille begünstigen den Krank-heitsverlauf und die Prognose.

    in SO 4/18 erschienen

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  • Systemische Therapie der Knochensarkome

    Primäre Knochentumoren sind seltene und stark heterogene Tumoren und müssen daher in einem Sarkomzentrum abgeklärt und therapiert werden.

    Die häufigsten Knochensarkome sind die Osteo-, Chondro- und Ewing-Sarkome.

    Vor einer Therapieeinleitung muss ein ausreichendes Ausgangsstaging erfolgen und das weitere Prozedere in einem Tumorboard besprochen werden.

    Mit multimodalen Therapiekonzepten kann bei der Mehrzahl der Patienten eine Heilung erreicht werden.

    Wenn möglich, sollen Patienten im Rahmen von klinischen Studien betreut werden.

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  • HER2 beim Adenokarzinom des Magens und des gastroösophagealen Übergangs

    HER2-Testung ist vor Erstlinientherapie obligat.

    Derzeit ist eine Testung im kurativen Setting noch nicht erforderlich.

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  • Molekulare Stratifizierung beim nichtkleinzelligen Bronchialkarzinom

    Die neuen „personalisierten Therapien‟ führen bei metastasierten NSCLC-Patienten mit aktivierenden Mutationen/Translokationen zu bis dato noch nicht gesehenen Vorteilen.

    Eine Reflextestung auf EGFR, ALK, ROS1 und BRAF ist daher für NSCLC-Patienten mit Nichtplattenepithel-Histologie zwingend.

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  • Die ideale Strategie beim jeweiligen Nierenzellkarzinompatienten

    Die Wahl der Erstlinientherapie wird durch den IMDC/MSKCC-Risikoscore bestimmt.

    Die Nephrektomie im metastasierten Setting ist nicht mehr als Standard anzusehen.

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  • Erfolge und Herausforderungen – personalisierte Medizin in der Onkologie

    Personalisierte Medizin ist die Suche nach therapie-assozierten prädiktiven Faktoren, um Therapien effektiver, aber auch nebenwirkungsärmer zum Einsatz zu bringen, respektive auch, um den nicht unerheblichen Ressourceneinsatz zu steuern. Das Mammakarzinom als Modelltumor in der klinischen Onkologie verwendet seit fast 40…

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  • Differenzialdiagnose bei Leukozytose

    Leukozytosen sind in der Mehrzahl der Fälle reaktiven Ursprungs, dennoch sollte man klonale Ursachen bedenken.

    Bei Verminderung einer zweiten Zelllinie (Hämoglobin, Thrombozytenzahl) ist die Indikation zur Beckenkammpunktion großzügig zu stellen.

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  • Von der Balkan-Nephropathie zum urinbasierten Biomarker für die Urothelkarzinom-Detektion

    Vortrag über die Relevanz der in Aristolochia spp. vorkommenden Aristolochiasäuren (Stichwort Balkan-Nephropathie, TCM) und deren Bedeutung für das Urothelkarzinom bzw. Urothelkarzinom des oberen Harntrakts.

    Präsentation der rezent publizierten Studie zum urinbasierten Test UroSEEK zur Detektion des Urothelkarzinoms bzw. Urothelkarzinoms des oberen Harntrakts.

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  • „Science Talk“ − Hintergründe und Ziele des NGS-Registers der AGMT

    Es gibt ein großes nationales, aber auch internationales Interesse an Registern wie dem ­ „Next-Generation Sequencing‟-Register der Arbeitsgemeinschaft Medikamentöse Tumortherapie (AGMT), weil eine systematische Erfassung und Dokumentation genetischer Tests bislang nicht üblich ist. Einen Vergleich zwischen ausge­lagerten und institutionellen „Homemade‟-Testungen gibt es nicht.

    Interessant ist festzustellen, in welcher Geschwindigkeit sich die Akzeptanz dieses Bereichs entwickelt, ob und wenn ja zu welchem Zeitpunkt Vorschläge der genetischen Testung Eingang in die Behandlung finden.

    Nicht zuletzt sind solche Daten für gesundheits- und wissenschafts-politische Planungen nicht unerheblich.

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  • State of the Art: Nierenzellkarzinom

    Die Therapie des metastasierten Nierenzellkarzinoms erlebt nach Einführung der Tyrosinkina­seinhibitoren vor 11 Jahren den zweiten großen Durchbruch: Kombinationen von verschiedenen Checkpoint-Inhibitoren untereinander oder mit Tyrosinkinaseinhibitoren bereichern das therapeutische Armamentarium.

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  • Aktuelle Trends in der allogenen Stammzelltransplantation

    Bevorzugte Spender für eine allogene Stammzelltransplantation sind weiterhin passende Geschwister- oder Fremdspender.

    Alternativen bei dringlicher Transplantation sind HLA-kompatible (9/10) Fremdspender, Nabelschnurtransplantation und haploidente Familienspender, damit ist für fast alle Patienten ein potenzieller Spender verfügbar.

    Individuelle Erfahrung der Transplantzentren und ökonomische Überlegungen sind Teil der Entscheidungsfindung.

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  • Chronische myeloische Leukämie Erfolgsgeschichte einer hämatologischen Neoplasie: ein Update

    Dank zielgerichteter Therapien können CML-Patienten eine fast der Allgemeinbevölkerung entsprechende Lebenserwartung erreichen.

    Imatinib stellt nach wie vor eine wichtige und effektive Therapieoption für CML-Patienten dar. Wichtig ist vor allem das Erreichen eines tiefen molekularen Ansprechens.

    Ein Absetzen der Therapie sollte erst erfolgen, wenn eine tiefe molekulare Remission erreicht und über 3 Jahre gehalten wurde.

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  • Primäres nichtmetastasiertes Rektumkarzinom interdisziplinär betrachtet

    Multimodale Therapie: Die Behandlung des lokal fortgeschrittenen nichtmetastasierten Rektumkarzinoms erfolgt in enger Abstimmung zwischen den Abteilungen für Chirurgie, Strahlentherapie und internistischer Onkologie.

    Die Integration der Radiotherapie in die Primärbehandlung des Rektumkarzinoms hat zu einer deutlichen Verbesserung der Prognose dieser Krankheit geführt.

    Ein Meilenstein in der operativen Therapie des Rektumkarzinoms ist die totale mesorektale Exzision.

    Entscheidend für den Therapieerfolg ist die standardisierte Abklärung mittels MRT und Rektoskopie sowie Planung der Therapie im interdisziplinären Tumorboard.

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  • Multiples Myelom – Wichtige, praxisverändernde Studien in der Onkologie 2017

    Bei der Primärtherapie des multiplen Myeloms stellt sich grundsätzlich die Frage, ob der Patient für eine autologe Stammzelltransplantation geeignet ist oder nicht.

    Bei rezidivierter oder refraktärer Erkrankung besteht die wesentliche Herausforderung darin, unter den zahlreichen zugelassenen Substanzklassen die bestmögliche Wahl zu treffen.

    Die Eradikation der minimalen Resterkrankung, unabhängig vom Therapieregime, sowie Konsolidierungs- und Erhaltungstherapien mit den dafür geeigneten Substanzen sind wesentliche Bausteine für den Langzeiterfolg.

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  • Brustkrebs – Wichtige, praxisverändernde Studien in der Onkologie 2017

    Wirksamkeit einer adjuvanten Therapieeskalation beim frühen HER2-positiven Mammakarzinom mit Pertuzumab als auch Neratinib formal gezeigt, klinische Relevanz jedoch nur gering.

    PARP-Inhibitor Olaparib ist einer Standardchemotherapie bei BRCA-Keimbahn-mutierten Patientinnen mit metastasiertem Mammakarzinom überlegen.

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  • Ovarialkarzinom – Wichtige, praxisverändernde Studien in der Onkologie 2017

    Zwei Studien, LION und DESKTOP III, haben die klinische Praxis in der Behandlung des fortgeschrittenen/rezidivierten Ovarialkarzinoms verändert.

    Die systematische, pelvine und paraaortale Lymphadenektomie bei Erstoperation eines fortgeschrittenen Ovarialkarzinoms nach R0-Resektion ist Geschichte.

    Ausgewählte Patientinnen mit rezidiviertem, platinsensitivem Ovarialkarzinom profitieren von einer sekundären Zytoreduktion.

    Die Studie ARIEL III bestätigt die hohe Effektivität von PARP-Inhibitoren bei rezidiviertem platinsensitivem Ovarialkarzinom nach Ansprechen auf eine vorangegangene Chemotherapie.

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  • Uroonkologie – Wichtige, praxisverändernde Studien in der Onkologie 2017

    Das „highlight of the year‟ war eine Studie zur Immuntherapie mit Checkpoint-Inhibitoren beim Nierenzellkarzinom, die bei Patienten mit höherem Risikoprofil einen neuen Standard definiert.

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  • Kopf-Hals-Tumoren – Wichtige, praxisverändernde Studien in der Onkologie 2017

    Nivolumab ist Standardtherapie bei Platinversagen bei rezidivierten/metastasierten Kopf-Hals-Tumoren.

    Bei Progression an „treatment beyond progression‟ denken.

    Konkomitante Radiochemotherapie: Cisplatin 100 mg/m2 alle 3 Wochen ist Standard.

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  • Kolorektalkarzinom – Wichtige, praxisverändernde Studien in der Onkologie 2017

    Verkürzte adjuvante Chemotherapie mit CAPOX (Capecitabin und Oxaliplatin) hat ein günstigeres Toxizitätsprofil und ist bei Niedrigrisiko-Patienten hinsichtlich der Wirksamkeit nicht unterlegen.

    Anti-EGFR-Erstlinientherapie plus Chemotherapie zeigt vorteilhaftes Ansprechen und gute sekundäre Resektionsraten.

    Anti-VEGF-Therapie beyond Progression.

    Wirksamkeit der PD-1-Immuncheckpoint-Blockade bei dMMR/MSI-H-Status wurde nach Pembrolizumab jetzt auch für Nivolumab gezeigt.

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  • Die Rolle von Bewegung und Sport in der Onkologie am Beispiel des kolorektalen Karzinoms

    Beobachtungsstudien belegen einen günstigen Einfluss der körperlichen Aktivität auf die Entstehung eines Kolorektalkarzinoms, die Rezidivrate und das Überleben.

    Moderates Bewegungstraining kann krankheitsbedingte Symptome und therapiebedingte Nebenwirkungen positiv beeinflussen.

    Die ABCSG versucht mit dem EXERCISE-Studienprogramm den positiven Einfluss körperlicher Aktivität beim Kolorektalkarzinom im prospektiven Setting nachzuweisen.

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  • Depression und Krebs

    Adäquate Therapie von Depressionen bei onkologischen Patienten erhöht Überlebensrate, Lebensqualität und Therapieadhärenz.

    Pharmakodynamische und/oder pharmakokinetische Wechselwirkungen bei Multimedikation können die unerwünschten Arzneimittelwirkungen verstärken, sodass sie wirklich klinisch relevant werden und zu vermehrten Spitalsaufnahmen führen.

    Die Arzneimittelwechselwirkungen sind heute weitgehend vorhersehbar und daher meistens vermeidbar.

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  • Neue Entwicklungen in der Therapie des Melanoms

    Das frühe Erkennen des Melanoms ist wesentlich für den Therapieerfolg.

    Neue Therapieoptionen verbessern Lebensqualität und Gesamtüberleben.

    Kombinationstherapien zeigen vielversprechende Erfolgsraten.

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  • Myelomtherapie durch Homecare

    Univ.-Prof. Dr. Günther Gastl, Direktor der Universitätsklinik für Innere Medizin V, Medizinische Universität Innsbruck, präsentierte anlässlich der 10. Amgen Press Academy „Value-based Healthcare – wie kann Patientenversorgung in der Zukunft aussehen?‟ das Pilotprojekt „Multiple Myeloma Companion‟.

    Myelompatienten erhalten den Proteaseinhibitor Carfilzomib i. v. durch eine diplomierte und speziell geschulte mobile Pflegeperson.

    Ein Ziel: Reduktion von Krankenhausaufenthalten.

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  • Von der Mutation zur Vakzine

    Cancer Immunotherapy – The Individualized Cancer Vaccine: Vortrag von Univ.-Prof. Dr. Christoph Huber im Rahmen einer CCC-Grand-Round-Veranstaltung im Anna-Spiegel-Forschungsgebäude der MedUni Wien.

    Die Themen: Mutationen als Grundlage der Tumorevolution, Komplexität undIndividualität entschlüsselt durch Next-Generation Sequencing, die Immunogenität mutierter Proteine, das IVAC-Konzept, Kooperation mit „big pharma‟, Kombinationstherapien und ein Paradigmenwechsel in der Medizin.

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  • Günther Steger übernimmt Stiftungsprofessur für internistisch-onkologische Brustkrebsforschung

    Durch die die Errichtung und Etablierung der Stiftungsprofessur für „internistisch-onkologische Brustkrebsforschung“ als erste derartige akademische Einrichtung im deutschen Sprachraum ist nun auch in Österreich sichergestellt, dass für dieses wichtige Forschungsgebiet der medizinischen Onkologie optimale akademische und klinische Voraussetzungen bestehen.

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  • Immunonkologie – Die heiße Phase der Biomarker-Evolution

    Aufgrund der Komplexität des Immunsystems sind bislang untersuchte potenzielle Biomarker (z. B. PD-L1-Expression, tumorinfiltrierende Lymphozyten, Mutations- und Genexpressionsmuster) als einzelne Parameter nicht ausreichend, um prädiktive Aussagen zu treffen.

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  • Immunonkologie – aktuelle Entwicklungen: Immuntherapie bei Lungenkrebs

    Die Immuntherapie ist neuer Erstlinientherapiestandard für eine definierte Patientengruppe mit hoher PD-L1-Expression.

    Auch in der Zweitlinientherapie findet die Behandlung mit Checkpoint-Inhibitoren einen Platz.

    Die Suche nach prädiktiven Markern zu besserer Patientenselektion muss weiter vorangetrieben werden.

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  • Immunonkologie – aktuelle Entwicklungen: Immuntherapie des Magenkarzinoms

    Anti-PD-(L)1-Antikörper zeigen vielversprechende Wirksamkeitsdaten und eine akzeptable Toxizität bei Patienten mit oberen gastrointestinalen (GI) Tumoren.

    Es gibt zahlreiche laufende Phase-III-Studien, deren Ergebnisse in wenigen Jahren verfügbar sein werden.

    Kombinationen von Immuntherapie mit antiangiogenen Substanzen, CTLA-4-Inhibitoren, HER2-zielgerichteter Therapie und Strahlentherapie werden ebenfalls untersucht.

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  • Immunonkologie – aktuelle Entwicklungen: Immuntherapie des hepatozellulären Karzinoms

    Das hepatozelluläre Karzinom (HCC) erscheint geeignet für Immuntherapie, da es typischerweise mit chronischer Inflammation assoziiert ist, immunogen sein kann (Spontanremission beschrieben) und Immun-Checkpoints eine Rolle bei der tumorinduzierten Immunsuppression spielen.

    Ergebnisse aus Phase-II-Studien bei fortgeschrittenem HCC zeigen gutes radiologisches Ansprechen und ein mildes Nebenwirkungsprofil.

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  • Onkologische Rehabilitation

    Die onkologische Rehabilitation zielt darauf ab, Schmerzen zu minimieren, die Mobilität zu verbessern, die Funktion zu optimieren und die Partizipation im Alltag zu steigern.

    Die Therapie selbst basiert auf 3 Säulen: Physiotherapie und sportwissenschaftliche Betreuung, psychoonkologische Betreuung sowie die Bereitstellung von Information z. B. zu Ernährung oder Lebensstiländerung.

    Die größte Aufgabe wird sein, den Betroffenen auch nach der stationären Behandlung weiter zu betreuen und damit ein „Continuum of Care‟ aufzubauen.

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  • Rehabilitation als Teil eines onkologischen Gesamtkonzeptes

    Durch onkologische Rehabilitation können nach Abschluss der primären Tumortherapie Funktionsstörungen, Krankheitsbewältigung, physische Leistungsfähigkeit und Lebensqualität signifikant verbessert werden.u Eine psychosoziale Intervention und die Einbeziehung der Faktoren Armut, Bildungsmangel und deren Konsequenzen auf die Vorsorge, Früherkennung, Behandlung und Rehabilitation kann den negativen Effekten eines niedrigen sozioökonomischen Status auf den Outcome entgegenwirken.u Onkologische Rehabilitation wird zur Gänze von den Sozialversicherungen bezahlt und in enger Absprache mit den behandelnden Ärztinnen und Ärzten durchgeführt.

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  • HPV-Impfung-Update – wie impfen? Neue Entwicklungen bei Zervix- und Endometriumkarzinom

    Die neue 9-fach-HPV-Impfung sollen alle Buben und Mädchen im Rahmen des kostenlosen österreichweiten Schulimpfprogrammes zwischen dem 9. und 12. Lebensjahr erhalten (www.krebshilfe.net).

    Die primäre Therapie des Zervix- und Korpuskarzinoms orientiert sich am Stadium der Erkrankung und am biologischen Tumortyp. Dies erfordert eine individuelle Entscheidungsfindung, am besten durch entsprechend ausgebildete Gynäkoonkologen an gynäkoonkologischen Zentren.

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  • Medizinischer Fortschritt in der Onkologie – von der Vergangenheit in die Zukunft

    Die internistische und medizinisch-onkologische Szene befindet sich in einer außerordentlichen Entwicklungsdynamik, wie sie wohl in keiner anderen klinischen Wissenschaft der Welt vorhanden ist. Wir erleben heute eine Explosion von verschiedenen neuen Medikamenten und diagnostischen Möglichkeiten, die kaum jemand für möglich…

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  • Aktueller Stand des österreichischen Krebsrahmenprogramms

    Im Jahr 2014 wurde das vom Bundesministerium für Gesundheit und Frauen beauftragte nationale Krebsrahmenprogramm beschlossen und veröffentlicht.

    Seit Beschluss des Krebsrahmenprogramms wurden folgende Maßnahmen gesetzt: Rahmengeschäftsordnung für Tumorboards, nationale Auskunftsstelle für klinische Studien in der Onkologie und „Survivorship-Passport‟.

    Die nächsten Umsetzungsschritte werden dem Kapitel „Psychoonkologie‟ gelten.

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  • Rezente Entwicklungen, dargestellt anhand von Fallbeispielen – Therapieselektion bei Bronchialkarzinom

    Praxisverändernde Impulse kamen in diesem Jahr vor allem durch die Immuntherapie mit Checkpointinhibitoren.

    Was zielgerichtete Therapien betrifft, werden im aktuellen Register der Austrian Lung Cancer Group Patienten mit EGFR-Mutation, ALK- und ROS1-Translokation systematisch erfasst.

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  • Paradigmenwechsel in der medikamentösen Behandlung – Aufbruch in die Moderne

    In den letzten 10 Jahren war die Therapie des Bronchialkarzinoms großen Veränderungen unterworfen: Bei der klassischen Chemotherapie wurde der Weg der Dosismaximierung verlassen; neue zielgerichtete Substanzen (u. a. Anti-EGFR, antiangiogene Substanzen) und Immuntherapien verbesserten Überleben und Lebensqualität der Patienten.

    Prävention von Nikotinkonsum und Lungenscreening bei Risikogruppen sollen dazu beitragen, die immer noch hohe Mortalitätsrate des Bronchialkarzinoms zu reduzieren.

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  • Wegweisende Entwicklungen in der Therapie des Mammakarzinoms

    Neue Therapieverfahren beziehen sich immer stärker auf molekulare Strukturen und werden dabei immer komplexer, weil sie auf immer kleinere Patientengruppen abzielen, bei denen bestimmte Merkmale ausgeprägt sind, und führen die damit ultimativ zur personalisierten Medizin.

    Aufgrund dieser Entwicklungen erfolgt eine Abkehr von der organspezifischen hin zur Pathway-orientierten Onkologie, wie es am Beispiel von HER2 mit Indikationen beim Mammakarzinom und Magenkarzinom schon nachvollziehbar ist.

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  • Therapie des metastasierten Nierenzellkarzinoms

    Das klarzellige Nierenzellkarzinom ist eine VEGF-getriebene Erkrankung, die Inhibition dieses Pathways hat die Therapie revolutioniert.

    Bei Auftreten von Resistenz stehen neue hochwirksame Therapien zur Verfügung.

    Der individualisierte Einsatz dieser Medikamente sowie lokaltherapeutische Maßnahmen sind für ein Langzeitüberleben wichtig.

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  • Therapie des fortgeschrittenen Prostatakarzinoms

    Für das fortgeschrittene Prostatakarzinom steht 2016 im Vergleich zu 2006 eine Reihe wirksamer therapeutischer Optionen zur Verfügung: z. B. Abirateron, Enzalutamid, Cabazitaxel, Alpharadin.

    Die vielversprechende Klasse der Immun-Checkpoint-Inhibitoren wird die Therapie des Urothelkarzinoms auf eine ganz neue Basis stellen. Zu erwähnen sind die PD-1-Inhibitoren Pembrolizumab und Nivolumab, die PD-L1-Inhibitoren Atezolizumab, Durvalumab und Avelumab sowie die Anti-CTLA-4-Antikörper Ipilimumab und Tremelimumab.

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  • Melanom: die 10 wichtigsten Publikationen aus 10 Jahren

    Meilensteine in der Therapie des malignen Melanoms der letzten Jahre:

    Immuntherapie – der erste Erfolg eines Überlebensvorteils mit einem Checkpoint-Inhibitor im Jahr 2010.

    BRAF-Inhibitor – die erste Möglichkeit, mit zielgerichteter Therapie hohe Ansprechraten bei BRAF-Mutation zu erreichen.

    Das Erkennen von Resistenzmechanismen und deren Überwindung durch Entwicklung neuer zielgerichteter Therapien.

    Der erste klinische Nachweis zur Bedeutung von Neoantigenen für die Tumorimmunität

    Die Etablierung von PD-1-Antikörpern als neuer Therapiestandard.

    Die Erforschung von Biomarkern für neue Therapien und die Erstbeschreibung eines Resistenzmechanismus unter Immuntherapie.In SO SA 10 Jahre erschienen

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  • Zielgerichtete Therapie und neue Konzepte der Immuntherapie

    Der entscheidende Schritt der letzten Jahre war die Etablierung zielgerichteter Therapien in patientenorientierten und tumorspezifischen Leitlinien wie jenen der ESMO: Damit lässt sich die heutige Gesamtüberlebensdauer von 30 Monaten im metastasierten Setting nicht nur bei vorselektionierten Studienpatienten erreichen, sondern ist klinische Realität geworden.

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  • Neuroendokrine Tumoren und Schilddrüsenkarzinome 2016 – are we there yet?

    Mit Octreotid und Lanreotid konnten gleich zwei Somatostatin-Analoga bei den NET des GI-Trakts als antiproliferative Therapien etabliert werden.

    Der mTOR-Inhibitor Everolimus kann zukünftig breit bei progredienten NET pankrea­tischen, intestinalen sowie pulmonalen Ursprungs eingesetzt werden.

    Die Effektivität der PRRT wurde erstmals in einer randomisierten Studie belegt.

    Beim fortgeschrittenen jodrefraktären Schilddrüsenkarzinom stehen derzeit die TKI Sorafenib und Lenvatinib zur Verfügung.

    Beim fortgeschrittenen medullären Schilddrüsenkarzinom konnte die Wirksamkeit von Cabozantinib und Vandetanib belegt werden.

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  • Chronisch lymphatische Leukämie: Die aufregendsten Jahre

    Der klinische Verlauf der CLL wird vom Konkurrenzkampf einzelner genetisch heterogener Klone und Subklone bestimmt; die Therapiewahl beeinflusst die Selektion.

    del17p/TP53-Mutation ist der wichtigste prädiktive Marker für Resistenz auf (Immuno-)Chemotherapie.

    Mrd-Negativität zeigt als prognostischer Marker unabhängig vom Therapieschema tiefe Remissionen mit langem progressionsfreien Gesamtüberleben an.

    Inhibitoren des B-Zell-Rezeptor-Signalwegs (BTK-, PI3K-delta-Inhibitoren) beeindrucken mit hohen Ansprechraten auch in Hochrisiko-Patienten.

    Erste klinische Erfahrungen mit dem BCL-2-Inhibitor Venetoclax (ABT-199/GDC-0199) kündigen eine neuerliche Revolution in der Behandlung der CLL an. In SO SA 10 Jahre erschienen

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  • Therapieoptionen bei malignen Lymphomen

    Die Immun-Chemotherapie bildet die Standardbehandlung bei B-Zell-Non-Hodgkin-Lymphomen, weist aber auch relevante Limitationen auf.

    In der Behandlung des Mantelzell-Lymphoms haben neue Substanzen wie Ibrutinib und Lenalidomid die Therapieoptionen signifikant erweitert.

    Zielgerichtete Therapieansätze wie Brentuximab Vedotin sowie PD-1-Inhibitoren (Nivolumab, Pembrolizumab) zeigen vielversprechende Ergebnisse beim rezidivierten und refraktären Hodgkin-Lymphom.

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  • Ergebnisse der Myelomforschung der letzten Jahre

    Die letzten 10 Jahre waren von entscheidenden Fortschritten in vielen Bereichen geprägt, die für die Betreuung von Patienten mit multiplem Myelom relevant sind.

    In diesem Mini-Review sind die wichtigsten Meilensteine komprimiert dargestellt, unter Berücksichtigung neuer diagnostischer und prognostischer Kriterien sowie neuer Therapiekonzepte.

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  • Entwicklung der onkologischen Rehabilitation in Österreich

    Onkologische Rehabilitation ist effektiv, sie ermöglicht eine Verbes-serung des funktionellen Status, der Lebensqualität und Partizipation.

    Die stationäre Rehabilitation ist etabliert, die ambulante Rehabilitation im Aufbau.

    Wesentliche Zukunftsthemen sind Adherence sowie Arbeitsfähigkeit und „return to work‟.

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  • ÖGGH-Fortbildungsveranstaltung: neue Trends in der Vorsorgekoloskopie

    Die Vorsorgekoloskopie gilt als Goldstandard in der Darmkrebsprävention.

    Das österreichische Darmkrebsvorsorgeprogramm ist ein opportunistisches Screening.

    Polypen > 5 mm sollen laut aktuellen Guidelines nur mit Schlinge abgetragen werden.

    Serratierte Läsionen stellen eine besondere Herausforderung dar.

    Nachsorgeintervalle sollen schriftlich festgehalten werden.

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  • „Community Oncology“

    Im Juni 2016 startete, initiiert durch Professor Christoph Zielinski, an der Klinischen Abteilung für Onkologie der MedUni Wien und am AKH Wien das neue „Community Oncology‟-Programm (Leiter: Professor Wolfgang Köstler).

    Durch Vernetzung mit den lokalen und regionalen Schwerpunktspitälern und Erweiterung der Konsiliartätigkeit durch telemedizinische Angebote soll eine effiziente Steuerung von Patientenströmen sowie eine Optimierung der onko-logischen Versorgung und der Durchführung klinischer Studien erzielt werden.

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  • Qualitätsgesicherte Vorsorgekoloskopie verhinderte mehr als 6.000 Darmkrebsfälle

    Seit der Einführung des Qualitätszertifikats Darmkrebsvorsorge wurden 213.000 qualitätsgesicherte Koloskopien dokumentiert.

    In der Zwischenbilanz zeigt sich: Darmspiegelung rettet Leben.

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  • Diagnostik von Hirntumoren: Histologie und Molekulargenetik in einem Befund

    Die neue WHO-CNS4+-Klassifikation der Tumoren des zentralen Nervensystems bringt große und weitreichende Änderungen für alle Disziplinen, die mit HirntumorpatientInnen befasst sind. Erstmals werden morphologische und molekulargenetische Merkmale in einen Befund integriert.

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  • FoundationOne® – Transformation der personalisierten Medizinin die klinische Praxis

    FoundationOne® kombiniert eine genetische High-Tech-Analyse (Next-Generation Sequencing) von hunderten tumorrelevanten Genen mit einer Bioinformatikdatenbank und dem weltweit vorhandenen medizinischen Wissen aus laufenden Studien und wissenschaftlichen Publikationen.

    Bioinformatisch ausgewertet und interpretiert ist der Befund innerhalb von 2 Wochen nach Einsendung der Tumorprobe verfügbar.

    Es handelt sich um ein lernendes System; d. h., mit jedem Patienten bekommt man mehr Daten und Erfahrung, die man dem nächsten Patienten weitergeben kann.

    Österreich ist eines der ersten Länder in Europa, in denen dieses Service angeboten wird.

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  • Medikamentöse Therapiestandards beim Nierenzellkarzinom

    Es gibt nach wie vor keine Indikation zur adjuvanten Therapie beim Nierenzellkarzinom.

    Sunitinib soll im neuen, individualisierten Schedule verwendet werden (2 Wochen Therapie, 1 Woche Pause)! Toxizitäten sind prädiktiv für den Outcome.

    Es ergeben sich Änderungen in der Second-Line-Therapie: Nivolumab oder Cabozantinib sind neben Axitinib die neuen Standards.

    Everolimus-Monotherapie rückt in den Hintergrund, jedoch scheint die Kombination mit Lenvatinib sehr wirksam.

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  • Neue Optionen in der Behandlung des multiplen Myeloms

    Neue Substanzen in der Behandlung des multiplen Myeloms haben die Prognose signifikant verbessert.

    Carfilzomib als neuer Proteasomeninhibitor zeigt eine besondere Wirksamkeit beim Einsatz bereits im ersten Rezidiv.

    Therapeutische Antikörper erweitern die Therapiemöglichkeiten für Patienten mit multiplem Myelom.

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  • Rebiopsie beim Bronchialkarzinom: Sinn oder Unsinn?

    Generell gilt, dass bei progredienten oder rezidivierenden Tumoren Resistenzmutationen auftreten, die eine Therapieänderung nach sich ziehen können.

    Die Hauptindikation für Rebiopsien ergibt sich bei Patienten mit Tyrosinkinasehemmer-behandeltem EGFR- oder ALK-mutiertem Bronchialkarzinom.

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  • SABCS 2015 | Neue Konzepte, Prognose, Prädiktion und zielgerichtete Therapien

    Der Artikel ist bereits in der Fachzeitschrift Spectrum Onkologie 6/15 erschienen.

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  • „Personalisierte Medizin? Auch den Beatles hat man zunächst keine große Zukunft prophezeit …“

    Ende Oktober letzten Jahres fand die Inauguration des neuen Rektors der Medizinischen Universität Wien, Univ.-Prof. Dr. Markus Müller, im Van-Swieten-Saal der MedUni Wien statt. Die MedUni Wien ist die größte medizinische Einrichtung in Österreich und zählt zu den bedeutendsten Spitzenforschungsinstitutionen Europas. Wir haben die Inauguration als Anlass für ein Interview mit dem neuen Rektor zum wichtigsten Megatrend der Medizin genutzt, der personalisierten Medizin am Beispiel der Onkologie.

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  • Die „Game Changer“ in der Onkologie

    Im Rahmen der personalisierten Medizin unterliegt die Onkologie einem tiefgreifenden Wandel.

    Der onkologische „Game Changer‟ mit aktuell größter Strahlkraft ist die Entwicklung immunstimulierender Antikörper. Während das historische Paradigma darin bestand, die Tumorzelle anzugreifen, besteht das neue Paradigma in der Modulation von Immunzellen.

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  • Neuerungen in der Therapie des HER2-positiven Mammakarzinoms

    In der neoadjuvanten Therapie HER2-positiver Tumoren sollte eine duale HER2-Blockade mit Trastuzumab und Pertuzumab eingesetzt werden.

    Eine duale Blockade ermöglicht eine Deeskalation der Chemotherapieintensität.

    Neratinib nach einem Jahr Trastuzumab verbessert das krankheitsfreie Überleben im adjuvanten Setting, dies kann jedoch derzeit nicht als Therapiestandard erachtet werden.

    Bei metastasiertem HER2-positiven Brustkrebs bleibt die Kombination von Docetaxel, Trastuzumab und Pertuzumab der Standard in der Erstlinientherapie.

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  • Aktuelle Entwicklungen beim Bronchialkarzinom − Zielgerichtete Therapien und Immuntherapien

    Die zielgerichtete Therapie des nichtkleinzelligen Bronchialkarzinoms umfasst im Wesentlichen Substanzen gegen EGFR, ALK, ROS1 und VEGF.

    Ein Durchbruch in der Therapie des NSCLC sind immuntherapeutische Substanzen, PD-1- und PD-L1-Antikörper wie Nivolumab, Pembrolizumab oder Atezolizumab.

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  • Lungenkarzinom – per se ein Risikofaktor für Thrombosen

    Das Risiko für eine venöse Thromboembolie bei Patienten mit Lungenkarzinom liegt bei über 2 % pro Jahr.

    Standard in der Sekundärprophylaxe ist niedermolekulares Heparin.

    Studien (z. B. Hokusai-VTE-Cancer Study) zum Einsatz der neuen oralen Antikoagulanzien bei Tumorpatienten mit Thrombose laufen.

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  • Neuroendokrine Neoplasien Rezente − Entwicklungen in Diagnostik und Therapie

    Zulassungen in Österreich seit 2012 zur Behandlung von „non-functioning‟ neuroendokrinen Tumoren, NET

    Octreotid LAR 30 mg alle 28 Tage: für inoperable/metastasierte neuroendokrine Tumoren des Darms und unbekanntes Primum.

    Lanreotid Autogel 120 mg alle 28 Tage: für inoperable/metastasierte gastro-entero-pankreatische Tumoren mit einem Ki67-Index bis 10 %.

    Everolimus 10 mg p. o. täglich: für radiologisch progrediente neuroendokrine Tumoren des Pankreas.

    Sunitinib 37,5 mg p. o. täglich: für radiologische progrediente neuroendokrine Tumoren des Pankreas.

    Andere registrierte Optionen zur Therapie von GI-NET: Streptozotocin, Interferon-alpha.

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  • Melanomtherapie − Zwischen Revolution und Gratwanderung

    Immuntherapien und BRAF-Hemmer können beim metastasierten Melanom im Fall eines Ansprechens das progressionsfreie Intervall und das Überleben unter Aufrechterhaltung der Lebensqualität verlängern.

    Aktuelle Forschungen evaluieren den Einsatz der Immuntherapie im adjuvanten Setting sowie Kombinationen der Substanzen untereinander und mit anderen Wirkprinzipien als Erst- und Zweitlinienstrategie in der fortgeschrittenen Situation.

    Die Ergebnisse stellen die bisher erreichten klinischen Resultate zum Teil deutlich in den Schatten, häufig stammen sie jedoch aus frühen Studienphasen und müssen erst noch im Phase-III-Setting bestätigt werden. Weiters ist noch zu überprüfen, ob die Wirksamkeit in einem vertretbaren Verhältnis zu den Nebenwirkungen steht.

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  • Nebenwirkungsmanagement bei Chemotherapie

    Komplikationen, die im Laufe der Behandlung einer onkologischen Erkrankung auftreten können, sind in Form und Schweregrad vielfältig und hängen von einer Vielzahl an Faktoren ab (individuelle Faktoren, Tumorentität und -stadium, genetische Faktoren).

    Durch die neuen, zielgerichteten Therapien und die Immuntherapie muss auch ein verändertes Nebenwirkungsspektrum beachtet werden.

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  • Immuncheckpoint-Inhibitoren gegen CTLA4 und PD-1/PD-L1: Was ist für die Klinik relevant, und was sind die Zukunftsperspektiven?

    Die Aktivierung von T-Zellen per immunologischer Checkpoint-Blockade ist in ersten Indikationen der Chemotherapie überlegen.

    Das andersartige Nebenwirkungsprofil von Checkpoint-Inhibitoren erfordert eine rasche Adaptierung aller involvierten Berufsgruppen.

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  • Behandlung von myeloproliferativen Neoplasien – Wer, wann, womit?

    Therapieziel bei myeloproliferativen Neoplasien ist die Prävention thromboembolischer Ereignisse.

    Indiziert ist eine aggressive Behandlung von kardiovaskulären Risikofaktoren.

    Eine Zytoreduktion soll bei symptomatischen und Hochrisikopatienten erfolgen.

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  • Myelodysplastische Syndrome – Diagnostische Abklärung, aktuelle und mögliche zukünftige Therapieoptionen

    Zytopenien, insbesondere Anämien, sind im Alter häufig. Die mögliche Differenzialdiagnose eines myelodysplastischen Syndroms als Ursache sollte immer bedacht werden, da Therapieoptionen über die supportive Therapie hinaus zur Verfügung stehen, die auch für ältere komorbide Patienten geeignet sind.

    Zu den Therapieoptionen zählen unter anderem Transfusionen, Eisenchelation, Zytokine, Lenalidomid oder Azacytidin sowie die allogene Stammzelltransplantation.

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  • Ergebnisse der ABCSG-Studie 18: Knochenschutz trotz Brustkrebstherapie

    Der Artikel ist bereits in der Fachzeitschrift Spectrum Onkologie 3/15 erschienen.

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  • Onkologische Pathologie: Basis für eine moderne personalisierte Medizin

    Die vorliegende Ausgabe des UNIVERSUM INNERE MEDIZIN widmet einen Schwerpunkt der onkologischen Pathologie. Dieser soll für häufige Tumorerkrankungen wie das Mammakarzinom, das Lungenkarzinom und gastrointestinale Malignome einen State of the Art für Standards vermitteln. Dabei sollen bestehende Standards in der…

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  • Molekulare Diagnostik in der Onkologie – Der Schlüssel zu Präzisionsmedizin

    Die Kombination von qualitativ hochwertiger histopathologischer Diagnostik mit neuen molekularpathologischen Untersuchungen ebnet den Weg für eine effektive, individualisierte Tumortherapie.

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  • MedAustron für die klinische Onkologie

    Eine Strahlentherapie mit Protonen oder Kohlenstoff-Ionen, wie sie bei MedAustron angeboten wird, kann präziser („konformaler‟) als mit Photonen an den Tumor angepasst werden, wodurch das gesunde Gewebe vor unnötiger Strahlenbelastung geschont wird.

    Gegenüber Photonen ist damit auch die Verabreichung von höheren Strahlendosen am Tumor möglich.

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  • Anämie mit Hyperkalzämie: Was steckt hinter den Knochenschmerzen?

    Bei unklaren Knochenschmerzen wird zunächst an ein degeneratives Wirbelsäulensyndrom gedacht.

    Die zunehmende Verschlechterung des Allgemeinbefindens mit Anämie und stark beschleunigter BSG lenkt dann den Verdacht auf ein ossär metastasiertes Karzinom.

    Die definitive Diagnosestellung gelingt erst durch den Nachweis eines abnormen Proteins im Urin.

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  • Neue Standards in der systemischen Therapie des Mammakarzinoms

    Zwei große Themenkomplexe charakterisieren die Systemtherapie in St. Gallen 2015:

    Basierend auf den Daten von SOFT und TEXT gelang es, die Rolle der „ovarian function suppression‟ in der endokrinen Therapie prämenopausaler Frauen klarer zu definieren.

    Basierend auf den Daten der EBCTCG wurde erstmals der Einsatz von Bisphosphonaten als Bestandteil der adjuvanten Therapie postmenopausaler Frauen auch außerhalb der klassischen antiresorptiven Indikation akzeptiert.

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  • Translationale Medizin – quo vadis?

    Dank neuer molekularbiologischer Technologien änderte sich in den letzten Jahren das Verständnis von Krankheitsmechanismen fundamental.

    Die translationale Medizin nutzt diesen Fortschritt, um personalisierte und innovative Therapiekonzepte zu entwickeln.

    Molekularbiologie und Immunologie sind zwei zukunftsweisende Ansätze, die entweder den Krankheitsmechanismus und das Mikroenvironment oder das körpereigene Immunsystem als Angriffspunkte der Therapie verwenden.

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  • Update Kolorektalkarzinom

    Eine vieldiskutierte Frage in der Erstlinientherapie des metastasierten Kolorektalkarzinoms vom RAS-Wildtyp ist die Wahl des Biologikums (EGFR oder VEGF). Neue Responsekriterien wie early tumor shrinkage und depth of response legen Vorteile für EGFR-Inhibitoren bei hohem Remissionsdruck nahe. Andererseits lassen sich hohe Responseraten auch mit einer Dreifachchemotherapie + Bevacizumab erreichen.

    Die höchste Inzidenz an Kolorektalkarzinomen findet sich bei älteren/betagten Patienten, bei denen sich die Frage stellt, ob eine intensive Therapie machbar ist. Die Studie FOCUS2 hat bei diesen Patienten als neuen Endpunkt den therapeutischen Gesamtnutzen (overall treatment utility) erhoben, mit z. T. überraschenden Ergebnissen.

    Die RAS-Testung ist etabliert, neue Biomarker mit möglichen therapeutischen Implikationen sind BRAF- und PIK3CA-Mutationen oder die HER2-Überexpression.

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  • Austrian Lung Cancer Study Group

    2013 wurde von österreichischen Lungenfachärzten die Austrian Lung Cancer Study Group ins Leben gerufen.

    Erste Initiative ist eine Lungenkrebs-Benchmark-Studie, die zu einem einheitlichen, nach internationalen Standards definierten Behandlungspfad beitragen soll.

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  • Angewandte molekulare Bildgebung in der Onkologie

    Die molekulare Bildgebung erlaubt die Darstellung, Beschreibung und Quantifizierung von Schlüsselprozessen der Krebsentstehung auf zellularer und molekularer Ebene.

    Die molekulare Bildgebung ermöglicht eine optimierte Detektion und Charakterisierung von Tumoren, ein akkurates Staging sowie eine zielgerichtete Therapieverlaufskontrolle.

    Der Einfluss der molekularen Bildgebung in der Onkologie wird in den nächsten Jahren weiter zunehmen und signifikant zu einer personalisierten Krebstherapie beitragen.

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  • Chirurgisches und perioperatives Management des Pankreaskarzinoms

    Biopsie zur präoperativen histologischen Diagnosesicherung und präoperative Gallengang­drainage ist in vielen primär operablen Fällen meist nicht erforderlich.

    Dank neoadjuvanter Therapiekonzepte kann eine Operation in zuvor lokal inoperablen Tumoren heutzutage oftmals ermöglicht werden.

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  • Best of the Year: Onkologie

    Beim Mammakarzinom soll die adjuvante Chemotherapie nicht später als 60 Tage postoperativ gestartet werden.

    Jüngere Patienten mit hochdifferenziertem Prostatakarzinomen zeigen günstigere Outcomes nach Operation als bei Anwendung einer Watch-and-wait-Strategie.

    Effektive Zweitlinienoptionen beim Magen-/Ösophaguskarzinom sind Ramucirumab und Taxane.

    Beim metastasierten Adenokarzinom der Lunge entfalten neue Substanzen Effektivität nach Crizotinib- oder EGFR-Hemmer-Versagen.

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  • Wachstumsfaktoren in der Onkologie – richtiger Einsatz!

    EPO können Anämiesymptome durch Anheben des Hämoglobingehalts verbessern.

    • Vorteile gegenüber Transfusionen: kein Krankenhausbesuch notwendig, keine Infektionsgefahr.
    • Nachteile: erhöhtes thromboembolisches Risiko, fraglich erhöhte Mortalität in bestimmten Patientengruppen.

    GCSF vermindern das Risiko eines chemotherapieassoziierten neutropenischen Fiebers und reduzieren die therapieassoziierte Mortalität, dennoch keine Empfehlung zur routinemäßigen Anwendung bei Chemotherapien.

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  • Therapie-Update multiples Myelom

    Neue therapeutische Substanzen werden in neue Therapie­strategien wie Konsolidierungs- und Erhaltungstherapie integriert.

    Die autologe Stammzellentransplantation ist nach wie vor Standard bei jungen Patienten.

    Bei älteren Patienten sollte die Wahl der Therapie und Dosis aufgrund der Bewertung des Allgemeinzustands erfolgen.

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  • Operatives Management und medikamentöse Therapie: Sekundäre Zentralneoplasien

    Lokaltherapie: Durch Verbesserung der onkologischen Therapie und exaktere neuroradio­logische Diagnostik steigt die Inzidenz der zerebralen Metastasen. Individuell indizierte, moderne mikrochirurgische Tumorresektion und stereotaktische Radiochirurgie –auch in Kombination mit medikamentöser und strahlen­therapeutischer Behandlung – ermöglichen eine hohe zerebrale Tumorkontrolle bei guter Lebensqualität.

    Systemtherapie: Für selektionierte Patienten stehen wirk­same zielgerichtete Medikamente zur Verfügung, deren Indikation durch den Primärtumor vorgegeben ist, z. B. Lapatinib + Capecitabin (HER2-positives Mammakarzinom), Vemura­fenib oder Dabrafenib (BRAF-V600-mutiertes Melanom), Ipilimumab (Melanom), Gefitinib oder Erlotinib (EGFR-mutiertes NSCLC).

    Die Auswahl der Patienten für systemische Therapien sollte optimalerweise in interdisziplinären Tumorboards unter Einbeziehung neuroonkologischer Expertise erfolgen.

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  • ESMO 2014: Presidential-Sitzungen und Highlights

    Die Therapie des fortgeschrittenen HER2-positiven Mammakarzinoms hat mit Pertuzumab + Trastuzumab einen neuen Therapiestandard.

    Die ABCSG-32-Studie nutzt Wirksynergismen und räumt Bevacizumab im neoadjuvanten Setting einen Stellenwert ein.

    Lungenkarzinome sind eine Indikation der kleinen Schritte, „ups and downs‟ prägen den therapeutischen Fortschritt.

    Das maligne Melanom entwickelt sich zu einem Vorzeigemodell neuer zielgerichteter und immuntherapeutischer Ansätze.

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  • ASCO: 50 Jahre und kein bisschen leise …

    Prämenopausales hormonrezeptorpositives Mammakarzinom: Exemestan mit ovarieller Suppression ist Tamoxifen mit ovarieller Suppression zumindest ebenbürtig, wenn nicht sogar überlegen.

    Ergebnisse aus der ALTTO-Studie zeigten keinen Stellenwert von Lapatinib in der adjuvanten Behandlung des HER2-positiven Mammakarzinoms.

    Palliative Erstlinientherapie des metastasierten Prostatakarzinoms: Antihormonelle Therapie in Kombination mit Docetaxel erzielte einen signifikanten Vorteil im Gesamtüberleben.

    Keine Therapieüberlegenheit von Seiten des Chemo-Backbones als auch der „targeted therapy‟ (Cetuximab oder Bevacizumab) in der palliativen Erstlinientherapie des KRAS-Wildtyp-Kolonkarzinoms.

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  • Geriatrische Onkologie und Gender-Onkologie

    In den kommenden Jahren wird es zu einer starken Zunahme von alten Personen mit Krebserkrankungen kommen. Zu deren optimaler Betreuung wäre die Erfassung der individuellen Bedürfnisse mittels eines multidimensionalen geriatrischen Assessments notwendig.

    Das Minimal Data Set der EORTC bietet ein alltagstaugliches Screening-Instrument, um in der onkologischen Ambulanz schnell jene alten PatientInnen identifizieren zu können, die einem multidimensionalen geriatrischen Assessment zugeführt werden sollen.

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  • Systemische Therapie des Nierenzellkarzinoms

    Überblick über den optimalen Einsatz gewählter Therapien in verschiedenen Linien beim fortgeschrittenen Nierenzellkarzinom; leitlinien- und praxisorientiert.

    Vorstellung neuer Therapien, wie z. B. Cabozantinib, die andere als bislang bekannte Pathways inhibieren.

    Im Zentrum des Interesses sind neue Immuntherapeutika; Antikörper wie Nivolumab können die Interaktion zwischen dem spezifischen Oberflächenrezeptor PD-1 und dem Liganden PDL-1 inhibieren.

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  • Mammakarzinom: Genetic Assays – Stellenwert, Daten und zukünftige Entwicklungen

    Multigen-Assays verbessern die individuelle Prognoseeinschätzung bei einigen Subtypen des Mammakarzinoms bedeutend und sind dabei besser reproduzierbar.

    Trotz noch fehlender Evidenz aus den großen Phase-III-Studien werden Multigentests zunehmend in der klinischen Praxis verwendet.

    Eine individuelle Vorhersage zur Verwendung einzelner Medikamente im Sinne einer echten Prädiktion ist mit den kommerziell verfügbaren Tests derzeit nicht möglich.

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  • Interdisziplinäre Tumorboards: Organisation, Rechtsaspekte, Chancen und Herausforderungen

    Interdisziplinäre Tumorboards sind ein wichtiges Instrument zur Qualitätssicherung in der Onkologie.

    Die Organisation von Tumorboards und Outcome-Kontrollen bedürfen klarer Richtlinien und einer gezielten Ressourcenallokation durch den Krankenhausträger → Herausforderung für die Zukunft.

    Für Leistungen von Tumorboards ist eine entsprechende Kostenabdeckung im LKF-System anzustreben.

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  • microRNA in malignen Gliomen

    microRNA sind kleine Moleküle mit großer Bedeutung in der Krebsbiologie.

    Besonders microRNA-21 ist in Gewebe- und Blutproben von malignen Gliomen in hohen Mengen vorhanden und scheint für den Krankheitsprozess bedeutsam zu sein.

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  • Status quo und Entwicklung: strahlentherapeutische Versorgung Österreichs

    Ostösterreichische Krebspatienten haben das gleiche Recht auf Heilung wie Westösterreicher und unsere westeuropäischen Nachbarn. Alle Österreicher haben das Recht auf eine transparente, evidenzbasierte Gesundheitsplanung an Stelle von landespolitischer Willkür.

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  • HPV-Impfprogramm in Österreich

    Ab Februar 2014 gibt es österreichweit das kostenlose HPV-Impfprogramm mit dem 4-fach-Impfstoff Gardasil® für Buben und Mädchen vom 9. bis zum 12. Lebensjahr als Zweifachimpfung und für Buben und Mädchen vom 12. bis zum 15. Lebensjahr als Dreifachimpfung zu einem vergünstigten Preis von 50 Euro pro Teilimpfung.

    Es profitieren von der HPV-Impfung auch Mädchen und Frauen bis zum 45. Lebensjahr durch ein geringeres Risiko an Krebsabstrichveränderungen, Kolposkopien und Zervixbiopsien sowie Konisationen. Aber auch Männer können durch eine geringere Zahl an Genitalwarzen und Vorstufen zum Anal- und Peniskarzinom profitieren.

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  • Aktualisierte ASCO/USCAP-Richtlinien: HER2-Bestimmung beim Mammakarzinom

    Die revidierten ASCO/USCAP-Richtlinien zu HER2-Bestimmung beim Mammakarzinom bedeuten durch die Harmonisierung der Algorithmen einen Fortschritt in der Diagnostik und Therapieempfehlung des Mammakarzinoms.

    Als oberstes Gebot gelten weiterhin eine effektive externe Qualitätskontrolle, eine reibungslos funktionierende interdisziplinäre Kommunikation und die Aufforderung, in Fällen mit „equivocal‟ Testergebnissen durch weitere Bestimmungen klare, klinisch relevante Resultate zu erzielen.

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  • Update Gehirntumoren

    Es ist mir eine besondere Freude, Ihnen die Beiträge für das Update Gehirntumoren vorzustellen, diesmal mit einem eindeutigen neurochirurgischen Schwerpunkt – und einem Ausflug in die Grundlagenforschung. Prof. Klaus Holzmann vom Institut für Krebsforschung in Wien arbeitet schon jahrelang an…

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  • Update Kopf-Hals-Tumoren

    Die Radiotherapie hat in der kurativen Behandlung von Kopf-Hals-Tumoren gemeinsam mit der Chirurgie einen zentralen Stellenwert. Kleinere Tumoren können entweder mit Strahlentherapie alleine behandelt oder chirurgisch entfernt werden. Zum Zeitpunkt der Diagnose ist die Mehrzahl der Tumoren bereits lokal fortgeschritten,…

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  • Die Metformin-Story

    Eine Behandlung mit Metformin reduziert bei Patienten mit Typ-2-Diabetes das Risiko für Krebserkrankungen. Bei manifesten Tumoren wurde eine Senkung des Mortalitäts­risikos beobachtet.

    Die kanzeroprotektive und antitumorale Wirkung resultiert aus direkten Effekten auf die Tumorzelle bzw. aus indirekten Effekten über das Tumorstroma und eine gesteigerte Tumorimmunität.

    Laufende klinische Studien (z. B. bei Brustkrebs) untersuchen die antitumorale Wirksamkeit und Tolerabilität von Metformin und Metformin-Analoga.

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  • Neues bei gynäkologischen Tumoren

    Mit dem VEGF-Antikörper Bevacizumab konnte das Prinzip der Antiangiogenese bei gynäkologischen Tumoren etabliert werden, zunächst beim Ovarial- und zuletzt auch beim Zervixkarzinom. Weitere neue, direkt oder indirekt VEGF-wirksame Therapieoptionen zeichnen sich ab, sodass die Frage, welche Patientin von welcher Therapie am meisten profitiert, in Zukunft eine größere Rolle spielen wird. Für junge Frauen mit Kinderwunsch, die an einem Endometriumkarzinom leiden, sind fertilitätserhaltende konservative Therapiemaßnahmen wünschenswert. Auch wenn diese nicht systematisch untersucht sind, so gibt es doch Optionen, mit denen eine Schwangerschaft trotz der Erkrankung möglich werden kann.

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  • Update Kolorektalkarzinom 2013

    Patienten mit metastasiertem Kolorektalkarzinom leben heute median 30 Monate im Vergleich zu 12 Monaten in der 5-FU/Leukovorin-Ära. Zwei wesentliche Voraussetzungen dafür sind a) Fortschritte im Bereich der zielgerichteten Therapien unter Einsatz möglichst vieler Therapielinien und b) Fortschritte im interdisziplinären Management…

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  • Es gibt eine Impfung gegen Krebs, und niemand geht hin

    Die HPV-Impfung schützt Mädchen und Burschen effektiv vor HPV-assoziierten Karzinomen.

    Dennoch liegt die geschätzte Durchimpfungsrate in Österreich bei unter 4 %.

    Führende Experten sprechen sich vehement für ein nationales Impfprogramm aus. In allen anderen europäischen Ländern wird die Impfung längst von öffentlicher Seite unterstützt.

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  • Kutane Nebenwirkungen der neuen onkologischen Substanzen

    Die Bandbreite dermatologischer Nebenwirkungen bei zielgerichteten neuen Therapien ist groß:

    • Für EGFR-Inhibitoren pathognomonisch ist das papulopustulöse Exanthem: Einerseits ­korreliert es mit dem Ansprechen, andererseits kann es zu Therapieunterbrechungen führen.
    • Die für Multityrosinkinasehemmer typische kutane Nebenwirkung ist das Hand-Fuß-­Syndrom.
    • Der MEK-Inhibitor Trametinib zeigt ein klinisches Nebenwirkungsbild, das dem der EGFR-Inhibitoren ähnelt.
    • B-raf-Inhibitoren können kutane Sekundärmalignome verursachen.

    Generell gilt es, eine möglichst frühzeitige und präventive Therapie potenzieller Nebenwirkungen einzuleiten, um den onkologischen Therapieerfolg nicht zu gefährden.

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  • Antiemetika-Update

    Mit der Einführung der 5HT3-Rezeptor-Antagonisten Anfang 1990 wurden die Prophylaxe und die Therapie der chemotherapieinduzierten Nausea und des Vomitus (CINV) revolutioniert. Damit hat die mittel- bis hochemetogene Chemotherapie viel von ihrem Schrecken verloren. Mit der Etablierung des NK1-Rezeptor-Blockers Aprepitant haben die 5HT3-Blocker in der Therapie der verzögerten CINV ihren Stellenwert verloren.

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  • Neurologische Symptome im Rahmen internistischer Krankheitsbilder – Onkologische und hämatologische Erkrankungen

    Neurologische Symptome oder Komplikationen treten im Krankheitsverlauf bei ca. 15–20 % aller TumorpatientInnen auf. Am häufigsten sind Veränderungen der Bewusst­seinslage, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen und Paresen der unteren Extremitäten.

    Eine Metastasierung ins Gehirn zählt zu den häufigen und gefürchteten Komplikationen solider Tumoren, die meist mit diffusen neurologischen Symptomen verbunden sind.

    Ein akutes spinales Kompressionssyndrom (bis zu 5 % der TumorpatientInnen) stellt einen onkologischen bzw. neurologischen Notfall dar, dem zumeist eine Metastasierung in die Wirbelkörper zugrunde liegt.

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  • Möglichkeiten und Grenzen der modernen Strahlentherapie

    Die Strahlentherapie im 21. Jahrhundert Die Strahlentherapie wird seit mehr als 100 Jahren erfolgreich bei der Behandlung von Krebserkrankungen eingesetzt. Die damit einhergehenden Nebenwirkungen erzwangen jedoch über viele Jahrzehnte eine Dosislimitierung, die den Stellenwert der Radioonkologie vornehmlich auf das adjuvante…

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  • 2. Weltkrebstag – Neue Medikamente, neue Chancen, neue Herausforderungen

    Ein Beispiel für medizinische Errungenschaften im Bereich der Onkologie: Vor zehn Jahren haben Patientinnen mit fortgeschrittenem Brustkrebs im Durchschnitt 22 Monate gelebt. Heute leben sie, maßgeblich durch neue Medikamente, fast dreimal so lang, durchschnittlich 58 Monate.

    Wären die Gesundheitsausgaben Österreichs (31,4 Mrd. Euro im Jahr 2010) ein VW Golf, wären Krebsmedikamente (372 Millionen, 1,2 % der Gesundheitsausgaben) ein günstiger Reifen mit Felge: VW Golf ~ 17.000 Euro; günstiger Reifen ~ 90 Euro; Felge ~ 110 Euro.

    Insgesamt machen Medikamente 5,7 % der gesamten Spitalsausgaben aus; davon Krebsmedikamente 1,7 %.

    Arbeitsausfälle kosten mehr als Medikamente: Krebs zählt zu den teuersten Erkrankungen, nicht aufgrund der Behandlungskosten, sondern aufgrund der volkswirtschaftlichen Kosten durch vorzeitigen Tod, Berufsunfähigkeit oder frühzeitige Pensionierung, die die Behandlungskosten um mehr als das 5-Fache übersteigen.

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  • Zusammenarbeit mit allen Disziplinen: Best support – Tumorboard

    Interview mit Univ.-Prof. Dr. Hellmut Samonigg zum Thema Tumorboards.

    Warum Tumorboards: Diagnostik und Therapie von Tumorerkrankungen werden immer komplexer. Die Errichtung von Tumorboards ist eine Vorgabe im ÖSG (Österreichischer Strukturgesundheitsplan 2010).

    Interdisziplinäre Fallbesprechungen (Diagnose- und Therapieplanung) gelten als Qualitätsstandard in der Behandlung von Patienten mit Malignomen.

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  • Studien PHARE und HERA mit Trastuzumab – Ein Jahr ist optimal: Länger bringt keinen Zugewinn, kürzer könnte schaden

    Studien PHARE (6 Monate) und HERA (2 Jahre) bestätigen den Goldstandard der adjuvanten Therapie des HER2-positiven Mammakarzinoms.

    Der HER2-Antikörper Trastuzumab wird weiterhin für die Dauer eines Jahres verabreicht.

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  • KOMMENTAR

    Wir haben mit den beiden in der Presidential-Sitzung vorgestellten Studien nun erstmals lang erwartete Daten zur optimalen Dauer der HER2-Therapie im adjuvanten Setting. HERA hat als einzige Studie eine Therapiedauer von 2 Jahren untersucht, die derzeit laufenden Studien untersuchen prospektiv…

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  • ESMO 2012: Bronchialkarzinom


    Zunehmende Individualisierung der Therapie des NSCLC durch Charakterisierung von Driver-Mutationen.

    Erlotinib, Gefitinib und Afatinib bei NSCLC mit EGFR-aktivierenden Mutationen.

    Hohe EGFR-Expression als prädiktiver Biomarker für das Ansprechen auf Cetuximab.

    Phase-III-Studie PROFILE 1007 mit dem ALK-Inhibitor Crizotinib als Second-Line-Therapie: längeres progressionsfreies Überleben und höhere Ansprechraten gegenüber Chemotherapie.

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  • Update Pankreaskarzinom

    EU-weit nur 3 % aller neuen Krebsfälle, jedoch 4. häufigste Karzinommortalität

    Ursache: Häufung genetischer Mutationen, aggressives Wachstum, frühe Metastasierung

    Diagnose: Multidetektor-CT, Endosonografie

    Mehr als 2/3 der Patienten sind bei Diagnose nicht mehr operabel

    Neoadjuvante Chemotherapie für „borderline”-resektable Patienten

    Langjähriger Therapiestandard: Gemcitabin, Erlotinib

    2011: Erster deutliche Überlebensvorteil durch Kombinationschemotherapie FOLFIRINOX für fitte Patienten

    Vielversprechende neue Therapie, in Österreich durch Professor Werner Scheithauer evaluiert: Nab-Paclitaxel

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  • Die RANK-Ligand-Inhibition in der Osteo-Onkologie

    Grundlagen, aktuelle Datenlage bei Brust- und Prostatakarzinom

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  • THEMENBLOCK Neues aus der Welt der Lymphome

    Unter den lymphatischen Neoplasien lassen sich die nachfolgend diskutierten Non- Hodgkin-Lymphome entsprechend der zellulären Herkunft in Neoplasien der B- und T-Zellen unterteilen, die entsprechend ihres Reifegrades, der follikulären Lokalisation (Keimzentrum, Mantelzone, Marginalzone), ihres histologischen Bilds bzw. klinischen Verlaufs (kleine, reife…

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  • Editorial zum Focus Onkologie

    Weltkongress für Onkologie und Fortschritte am Beispiel urologischer Tumoren Ich möchte Sie in dieser Ausgabe von UNIVERSUM INNERE MEDIZIN zu einem sehr breitgefächerten Streifzug durch die Onkologie einladen, durchaus mit gesellschaftsrelevanten Aspekten. Am Beginn steht eine Auswahl wichtiger Studien vom…

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  • Hot am ASCO 2012

    Der Weltkongress für Onkologie, ASCO 2012, glich einem Feuerwerk an Studien mit praxisrelevantem Potenzial, vielfach auch mit österreichischer Beteiligung.

    Unter den „Hot topics” fanden sich Studien mit Bevacizumab als Therapie „beyond progression” beim Kolorektalkarzinom oder mit dem neuen BRAF-Inhibitor Dabrafenib beim malignen Melanom.

    Das Abstract Nr. 1 war eine Studie beim Mammakarzinom mit dem Trastuzumab-Chemotherapie-Konjugat T-DM1, das gegen einen Vergleichsarm aus intrazellulärer HER2-Blockade plus Chemotherapie besser abschnitt.

    Interessant war eine Studie zum intermittierenden Androgenentzug beim fortgeschrittenen Prostatakarzinom in Abhängigkeit vom PSA-Wert. Mit den Ergebnissen dieser Studie bleibt das Konzept der kontinuierlichen Androgendeprivation weiterhin Therapiestandard.

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  • THEMENBLOCK Onkologischer Fortschritt am Beispiel urologischer Tumoren

    Die Therapie des Nierenzellkarzinoms wurde durch aufsehenerregende Ergebnisse großer Phase-III-Studien in den letzten Jahren revolutioniert. Derzeit sind 6 Substanzen zugelassen, Sunitinib, Sorafenib, Bevacizumab, Temsirolimus, Pazopanib und Everolimus, die in sequen­zieller Anwendung das Überleben in der metastasierten Situation um Jahre verbessern.

    4800 Männer erkrankten letztes Jahr ihn Österreich an einem Prostatakarzinom. Mit der Einführung von Abirateron, Sipuleucel-T und dem neuartigen Taxan Cabazitaxel wurde das therapeutische Armentarium in dieser Indikation erheblich erweitert. Weitere Substanzen wie MDV3100 stehen vor der Zulassung. Entscheidend für die Prognose der Patienten ist die individuell korrekte Auswahl der neuen Substanzen und deren Einsatzzeitpunkt in der Erst- und Zweitlinientherapie.

    Das Urothelkarzinom ist ein chemosensitiver Tumor mit cisplatinhältiger Kombinationschemotherapie als Standard, z. B. Gemcitabin/Cisplatin. Für Patienten, die „nicht fit” für Cisplatin sind, wurde mit Gemcitabin/Carboplatin eine verträgliche und zugleich wirksame Alternative etabliert. Erstmals steht mit dem Vinka-Alkaloid Vinflunin nunmehr auch ein Standard für die Second-Line-Therapie zur Verfügung.

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  • Quantensprung in der Patientenbehandlung oder unfinanzierbare Kostenexplosion?

    Signifikante ökonomische Einbußen durch tumorassoziierte Morbidität und vorzeitige Mortalität sind Gründe, warum der Krebsforschung in einem kompetitiven sozialen Umfeld hohe Priorität eingeräumt wird. Auf der einen Seite sollen Therapien wirksamer und nebenwirkungsärmer werden, auf der anderen Seite trägt der Preis für Innovationen weiter zu den Kosten bei. Dabei gibt es einen klaren Zusammenhang zwischen dem Zugang zu innovativen Substanzen und dem Gesamtüberleben von Krebspatienten.

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  • Tumorheterogenität und personalisierte Medizin

    In einer der aufsehenerregendsten Studien dieses Jahres wurden Tumorproben von Patienten mit Nierenzellkarzinom untersucht. Daraus ging eine genetische Diversität hervor, sowohl beim Primärtumor als auch bei den Metastasen, die zur Schlussfolgerung führte, dass die Entnahme einer Tumorprobe wohl kein repräsentatives Gesamtbild liefert. Die Studie ist ein erstes Ergebnis des PREDICT-Konsortiums mit dem Ziel, prädiktive Marker für Medikamente mit antiangiogenetischer Wirkung zu etablieren.

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  • Therapie von Nausea und Emesis bei Tumorpatienten

    Einer guten antiemetischen Therapie geht eine ausführliche klinische Untersuchung und Diagnosestellung voraus. Nach Auffindung der Ursache für Nausea und Emesis sollte nach Möglichkeit Korrigierbares korrigiert werden. Je nach Diagnose soll das entsprechende Emetikum bzw. eine Kombination an Antiemetika ausgewählt werden. Bei chemotherapieinduzierter Nausea und Emesis sollte die prophylaktische antiemetische Therapie entsprechend den internationalen Leitlinien erfolgen, die je nach verwendetem Zytostatikaregime zwischen hoch, moderat und niedrig emetogener Chemotherapie unterscheiden und einen danach orientierten Einsatz von 5-HT3-Antagonisten, NK-1-Inhibitoren und Kortikosteroiden empfehlen. Begonnen werden sollte die antiemetische Therapie generell intravenös, bei guter Verträglichkeit und Verbesserung der Symptome kann sie auf oral umgestellt werden.

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  • THEMENBLOCK Psychoonkologie

    Der Begriff Compliance steht für die Bereitschaft des Patienten, eine medizinische Behandlung zu befolgen. Adhärenz bezeichnet die Einhaltung der gemeinsam von Patienten und Arzt gesetzten Therapieziele. Die Annahme, dass bei lebensbedrohlichen Erkrankungen die Therapieadhärenz höher sein müsste, wird durch Studien…

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  • Klassische Radiologie am Scheideweg – Innovationen in der onkologischen Bildgebung

    KONTEXT: Die klinische Onkologie erwartet sich von der radiologischen Bildgebung – sowohl für die Auswahl moderner therapeutischer Methoden als auch für das Therapiemonitoring – detaillierte Informationen über Tumorlokalisation, Tumorgröße, Metastasierung und Mitbeteiligung von kritischen anatomischen Strukturen. im klinischen Alltag werden die meisten Fragestellungen durch konventionelle morphologische Bildgebungstechniken wie Ultraschall (Us), Computertomografie (CT) oder Magnetresonanztomografie (MRT) beantwortet. Gerade diese Bildgebungstechniken haben eine Entwicklung mit immer rascher wachsender räumlicher Auflösung und schnelleren Akquisitionszeiten erlebt. es wurde aber auch klar, dass räumliche Auflösung nicht alles bedeutet, sondern dass die Darstellung von funktionellen Vorgängen auf zellulärer und molekulare ebene eine wichtige Rolle in der onkologischen Bildgebung spielt.

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  • Onkologische Highlights vom Europäischen Radiologenkongress

    KONTEXT: Krebs ist seit 2010 die führende Todesursache weltweit und Krebspatienten sind eine der größten Patientengruppen in der Radiologie, wenn nicht die größte überhaupt. Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen hat es am Europäischen Radiologenkongress (European Congress of Radiology, ECR 2012) erstmals auch ein Subkomitee für die Planung von Themen der onkologischen Bildgebung gegeben. Der ECR, der größte Radiologie-Kongress in Europa, findet jedes Jahr Anfang März im Wiener Austria Center statt. Schon in den Vorjahren wurden über 20.000 TeilnehmerInnen gezählt, mit einer Erweiterung des Programms konnte diese Zahl heuer noch übertroffen werden.

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  • Klinische Highlights zur Brustkrebstherapie

    Kontext: Für diesen Highlight-Bericht wurde 3 klinisch relevante Präsentationen am SABCS 2011 ausgewählt und von Univ.-Prof. Dr. Günther Steger kommentiert: Die Studie 12 der ABCSG, die nunmehr einen Überlebensvorteil bei jenen prämenopausalen Patientinnen darstellen konnte, die zusätzlich zur endokrinen Therapie das Bisphosphonat Zoledronsäure erhielten; die CLEOPATRA-Studie, die mit dem HER2-Dimerisierungshemmer Pertuzumab den bislang größten Erfolg einer First-Line-Therapie des HER2-positiven Mammakarzinoms erreichen konnte; und die BOLERO-2-Studie, eine Landmark-Studie, in der es erstmals mit dem mTORInhibitor Everolimus gelungen ist, die Wirkung der endokrinen Therapie in klinisch relevanter Weise zu steigen, indem die Östrogenrezeptor-Aktivierung über einen alternativen Signalweg (PI3K-AKT-mTOR-Pathway) unterbunden wird.

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  • Zielgerichtete Therapien bei Weichteil- und Knochensarkomen

    Aufgrund ihrer Inzidenz von nur etwa 6 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner und Jahr werden maligne mesenchymale Neoplasien häufig als eine Krankheitsentität – Sarkome – angeführt. Tatsächlich unterscheiden sich die über 60 histologischen Subtypen erheblich hinsichtlich der zugrunde liegenden molekularen Veränderungen…

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  • Update 2012 – Medikamentöse GIST-Therapie

    Metastasierte Erkrankung Gastrointestinale Stromatumoren (GIST) sind die häufigsten mesenchymalen Tumoren des Gastrointestinaltraktes mit einer Häufigkeit von circa 10 Neuerkrankungen pro 1 Million Einwohner pro Jahr. 1 Mutationen von KIT und (allerdings seltener) von PDGFRA triggern die Entstehung von GIST. 30–50…

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  • THEMENBLOCK Weichteilsarkome – Der Whoops!-Effekt, Standardtherapie bei GIST und neue Sarkom-Targets

    Weichteilsarkome des Erwachsenenalters sind selten, im Kindesalter sind sie häufiger und machen etwa 15 % aller Neuerkrankungen aus. Gekennzeichnet sind Weichteilsarkome durch eine enorme Heterogenität, es gibt zumindest 60 verschiedene histologische Subentitäten mit einem unterschiedlichen biologischen Verhalten und einer variablen…

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  • THEMENBLOCK: Medikamentöse Therapie bei hämatoonkologischen Erkrankungen

    Bei der akuten myeloischen Leukämie wurden  in den letzten Jahren etliche neue  Prognosemarker etabliert, aus denen sich  Risikogruppen mit einer besseren oder  schlechteren Überlebenswahrscheinlichkeit  ableiten – am aussagekräftigsten ist der Karyotyp  der leukämischen Blasten –, eine auf  das individuelle Risiko…

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  • Niereninsuffizienz bei multiplem Myelom – Häufige und schwerwiegende Komplikation

    Eine eingeschränkte Nierenfunktion gehört zu den häufigsten Komplikationen beim multiplen Myelom (MM) und wird vor allem durch die toxische Wirkung der Leichtketten auf die Zellen in den Nierentubuli verursacht. Eine möglichst rasche Reduktion des Paraproteins ist daher bei MM-Patienten mit Niereninsuffizienz von besonderer therapeutischer Relevanz. 

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  • HER2-neu-positives Mammakarzinom – Lebermetastasen nach Trastuzumab adjuvant – was nun?

    HER2-neu ist ein Mitglied der Human-Epidermal-Growth-Factor-Receptor- Familie der Rezeptor-Tyrosinkinasen, die eine Schlüsselrolle in der Pathogenese des Mammakarzinoms spielen. Wenn der HER2-Rezeptor, als Folge einer Genamplifikation, überexprimiert ist (in etwa 20 % aller Mammakarzinome), bedingt dies einen aggressiveren klinischen Phänotyp. In der Behandlung des HER2-neu-positiven Mammakarzinoms wurden in den letzten 15 Jahren beeindruckende Fortschritte gemacht. Trastuzumab-Lapatinib-Chemotherapie-Kombinationen sind derzeit die Eckpfeiler der Therapie der adjuvanten und metastasierten Erkrankung, werden aber auch zunehmend in der neoadjuvanten Situation eingesetzt. Dadurch konnte der natürliche Verlauf der Erkrankung verändert werden und die Prognose den HER2-neu-negativen Mammakarzinomen angeglichen werden (> Abb. 1). Trotzdem gibt es noch einige Fragestellungen, die nicht klar zu beantworten sind. Dazu gehört das Management von Tumoren unter 1 cm, die optimale Erstlinientherapie in Kombination mit Trastuzumab und die Therapie von HER2-positiven zerebralen Metastasen. Auch die Sequenz der Behandlung „beyond progression“ ist noch nicht ganz geklärt, da sowohl die Kombination Lapatinib-Capecitabin (> Abb. 2), aber auch weitere Trastuzumab-Chemotherapie-Kombinationen oder chemofreie Kombinationen wie Trastuzumab/Lapatinib oder Trastuzumab bzw. Bevazicumab und neuere Substanzen, wie Trastuzumab-DM1, in Frage kommen.

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  • Bronchialkarzinom – neue Strategien, neue Targets Bronchialkarzinom

    Das Thema Bronchialkarzinom war am diesjährigen ASCO in allen Formen um – fangreich vertreten, dies auch als Ausdruck dafür, dass die Erkrankung vor allem in fortgeschrittenen Stadien noch immer nicht kurativ behandelt werden kann. Dementsprechend lag der Schwerpunkt vor allem bei neuen Therapieansätzen, besonders im Bereich der zielgerichteten Therapie, aber auch in der Erforschung von prognostischen und prädiktiven Markern zur besseren Patientenselektion. Diskutiert wurden aber auch die Studienkonzepte an sich, da die bisherige phasenhafte Abfolge den neuen Therapien nicht mehr gerecht erscheint. Diskutiert wurde auch, welche Studienendpunkte für ein therapeutisches Konzept adäquat wären, da heutzutage mehrere Therapielinien durchaus üblich sind und die Gesamtüberlebenszeit beeinflussen. Im Folgenden soll ein kurzer Überblick aus dem reichhaltigen Angebot der ASCO-Präsentationen geboten werden.

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  • GIST-Studie SSGXVIII zu Imatinib – Höhere Effektivität bei längerer Therapiedauer

    Die Ergebnisse der Deutsch-Skandinavischen Phase-III-GIST-Studie (SSGXVIII) waren sicher das Highlight des diesjährigen ASCO-Meetings. Ein kleines Detail am Rande: Mittlerweile ist es 10 Jahre her, seit die revolutionäre Wirkung von STI571 (Imatinib, Glivec®) bei einigen wenigen GIST-Patienten (Phase I) erstmalig präsentiert wurde. 

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  • Ein doppelter Schlag gegen das metastasierte Melanom

    Anti-CTLA4-Antikörper Ipilimumab und BRAF-Inhibitor Vemurafenib

    Das jährlich Treffen der American Society of Clinical Oncology (ASCO) fand zwischen 3. und 7. Juni 2011, wie vergangenes Jahr auch in Chicago statt. Nachdem bereits letztes Jahr eine große Phase-III-Studie einen signifikanten Überlebensvorteil für Patienten mit metastasiertem Melanom unter Behandlung mit Ipilimumab zeigte, gab es dieses Jahr gleich zwei positive Nachrichten für Patienten mit dieser äußerst aggressiv verlaufenden Erkrankung zu vermelden. 

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  • Therapie des Mammakarzinoms

    Kombinierte HER2-Immuntherapie, Brustkrebsprävention, Triple-negative Tumoren

    ASCO-Präsentationen* zur Immun(chemo)therapie des HER2-positiven Mammakarzinoms im neoadjuvanten Setting konnten die bisher verfügbaren Daten bestätigen und eine bessere Wirkung der kombinierten Immuntherapie gegenüber den jeweiligen HER2-Monotherapien (+/– Chemotherapie) darstellen (eine Übersicht bietet > Tab.). Interessant waren auch die translationellen Arme dieser Studien, die bislang postulierte Resistenzmechanismen für Tras tuzumab in Frage stellen konnten. Praxisrelevant war darüber hinaus eine Phase-III-Studie mit dem Aromatasehemmer Exemestan zur Brustkrebsprävention bei Hochrisikofrauen, während eine Phase-III-Studie mit dem PARP-Inhibitor Iniparib beim triple-negativen Mammakarzinom die hohen Erwartungen an diese neue Therapieoption nicht erfüllen konnte.

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  • Editorial – ASCO 2011: „Patienten, Pathways, Innovationen“

    Unter dem Motto „Patienten, Pathways, Innovationen“ fand der diesjährige Weltkongress für Onkologie erneut in Chicago statt und bot eine Fülle an Daten mit zielgerichteten neuen Substanzen. Das Late Breaking Abstract Nr. 1 war der Therapie gastrointestinalen Stromatumoren (GIST) gewidmet, bei…

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  • Oxaliplatin im Stadium II, welche Chemotherapie für welchen Antikörper, Rolle der Mikrosatelliteninstabilität – Medikamentöse Therapie des Kolorektalkarzinoms

    Während der Benefit einer oxaliplatinhältigen adjuvanten Therapie für das Kolorektalkarzinom im Stadium III durch prospektiv- randomisierte Studien abgesichert ist, bleibt das Vorgehen bei nodal negativen Patienten eine individuelle Entscheidung, die sich an bestimmten Risikofaktoren orientiert. Welche das sind und wie…

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  • Minimal invasive Tumorchirurgie

    Weniger Morbidität unter Bewahrung klassischer Prinzipien der Chirurgie.

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  • Derzeitiger Stand und zukünftige Entwicklungen -Biologicals in der Therapie des Mammakarzinoms

    Der HER2-Antikörper Trastuzumab wurde im Jahr 2006 zur adjuvanten Therapie des HER2-positiven Mammakarzinoms zugelassen und ist seitdem (abgesehen von endokrinen Therapieformen) die einzige zielgerichtete neue Therapie mit Zulassung in der adjuvanten Situation. Unter verschiedenen HER2-gerichteten Medikamenten ist die Entwicklung des…

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  • Organerhaltende Therapiekonzepte, Radiochemotherapie, Induktionschemotherapie, österreichische HNO-Studie 1 -Kopf-Hals-Tumoren

    Interessanterweise stirbt ein überwiegender Teil der Patienten mit HNO-Tumoren nicht an Fernmetastasen, sondern an Komplikationen des Primärtumors oder an einem Lokalrezidiv, was die Bedeutung der Lokaltherapie, Chirurgie und Strahlentherapie, unterstreichen kann. Aus internistischer Sicht ergeben sich Therapieoptimierungen vor allem durch…

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  • THEMENBLOCK Strahlentherapeutische Konzepte beim Mammakarzinom

    Hypofraktionierte Radiotherapie: In Kontinentaleuropa und den USA war bisher die normal fraktionierte Radiotherapie nach brusterhaltender Operation eines Mammakarzinoms mit einer Einzeldosis von 2 Gy pro Bestrahlungsbehandlung und einer Gesamtdosis von 50 Gy mit oder ohne Boost-Bestrahlung auf das Tumorbett üblicher…

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  • Neue Methode der Gliomchirurgie, Antiangiogenese-Therapien, Immuntherapie mit dendritischen Zellen, Herausforderungen der Palliativtherapie Maligne Hirntumoren – ein interdisziplinäres Update

    Maximale Tumorentfernung und präzise Tumorgewebeentnahme sind essenzielle Ziele der Gliomchirurgie. Im Beitrag der Universitätsklinik für Neurochirurgie (Vorstand: Univ.-Prof. Dr. Engelbert Knosp) wird eine neue Methode vorgestellt, mit der es möglich ist, Gliomgewebe intraoperativ zu visualisieren, um auf diese Weise Tumorgewebe…

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  • Hypofraktionierte und intraoperative Radiotherapie -Strahlentherapeutische Konzepte beim Mammakarzinom

    Hypofraktionierte Radiotherapie: In Kontinentaleuropa und den USA war bisher die normal fraktionierte Radiotherapie nach brusterhaltender Operation eines Mammakarzinoms mit einer Einzeldosis von 2 Gy pro Bestrahlungsbehandlung und einer Gesamtdosis von 50 Gy mit oder ohne Boost-Bestrahlung auf das Tumorbett üblicher…

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  • Hypofraktionierte Radiotherapie des Mammakarzinoms

    Die konventionell fraktionierte Radiotherapie (1,8–2 Gy pro Fraktion) folgt der Annahme, dass kleine Einzeldosen das Risiko von Spätnebenwirkungen gering halten und den Effekt auf die Tumorzelle nicht verändern. Unter einer hypofraktionierten Radiotherapie versteht man die Behandlung mit Dosen von mehr…

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