Rubrik: Pneumologie

  • Jahrestagung der ÖGP und der ÖGTC 2018: Lunge im Design

    Neben vielen praxisnahen und klinisch wichtigen pneumologischen Vorträgen und Sitzungen bot die diesjährige Jahrestagung der ÖPG und der ÖGTC auch Einblicke in die innovative High-End-Forschung etwa zu Tissue Engineering mit dem Ziel, Organgerüste – wie z. B. das der Lunge – mit Stammzellen neu zu besiedeln.

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  • ERS Kongress 2018 – Übersicht und Highlights

    Bei Hyperkapnie ist die nichtinvasive Beatmung (NIV) ungebrochen State of the Art, muss aber nach Exazerbation nicht immer in eine Heim-NIV münden. Als verheißungsvoll gilt die High-Flow-Sauerstofftherapie.

    Therapieansätze auf molekularer Ebene eröffnen zukunftsträchtige Möglichkeiten zur individualisierten und zielgerichteten Behandlung. Zu beachten sind Mutationen/Tumorevolution, immunologische Interaktionen und Nebenwirkungsprofile.

    Die Lunge gilt als Manifestationsort vieler Systemerkrankungen undTherapienebenwirkungen.

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  • Spiroergometrie

    Mithilfe der Spiroergometrie lässt sich nicht nur das Ausmaß der Leistungseinschränkung evaluieren, sondern es lassen sich auch Symptome wie Atemnot hinsichtlich möglicher kardialer, pulmonaler oder metabolischer Einschränkungen differenzieren.

    Für die Spiroergometrie gelten dieselben Indikationen/Kontraindikationen und Abbruch­kriterien wie jene, die in den Ergometrie-Leitlinien angegeben sind.

    Die bei der Befundung herangezogenen Parameter sind Kardiozirkulation, Ventilation und Gasaustausch.

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  • Personalisierte Medizin in der Asthmatherapie

    Personalisierte Asthmatherapie ist durch Biologicals bereits zum Teil möglich.

    Biomarker: IgE und spezifisches IgE, periphere Eosinophilie, Sputumeosinophilie.

    Biologicals am Markt: Omalizumab, Mepolizumab, Reslizumab und Benralizumab.

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  • Schweres Asthma: personalisierte Medizin „in the real world“

    Asthma bronchiale ist eine sehr komplexe und heterogene Erkrankung. Bei schwerem Asthma liegen der Pathogenese verschiedene Faktoren zugrunde. Wenn auch Asthmapatienten auf den ersten Blick ähnlich erscheinen, unterscheiden sie sich in Bezug auf Auslöser, Triggerfaktoren, Schwere der Symptome, Entzündungsmechanismen –…

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  • Duale Bronchodilatation im Zentrum der COPD-Basistherapie

    Bereits in frühen Erkrankungsstadien ist der Alltag der COPD-Patienten massiv beeinträchtigt und eine adäquate bronchodilatatorische Behandlung (Abb. 1) angezeigt. Ob und für welche COPD-Patienten mit Exazerbationsrisiko eine Step-up-Therapie mit inhalativen Kortikosteroiden (ICS) einen Mehrwert darstellt, wurde beim Pneumologie-Update in Igls von Experten diskutiert.

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  • Chronische Rhinosinusitis und Asthma – Phänotypen, Endotypen und neue Therapien

    Chronische Rhinosinusitis ist eine heterogene Erkrankung und kann mit nasalen Polypen und Asthma einhergehen. Die zugrunde liegenden Pathomechanismen sind noch nicht vollständig erforscht.

    Eine Bestimmung der Endotypen ist nötig, um neue, personalisierte Therapiekonzepte zu entwickeln und die Lebensqualität der Patienten langfristig zu verbessern.

    Antikörpertherapien gegen Entzündungsmediatoren sind eine vielversprechende neue Therapieoption.

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  • Zystische Fibrose Steigende Lebenserwartung durch verbesserte Therapien

    Zystische Fibrose ist eine Multisystemerkrankung mit früh progredientem Verlauf.

    Die Mortalität wird durch die Beteiligung des Respirationstraktes bestimmt.

    Die Therapie zielt auf die für die Krankheitsprogression wesentlichen Faktoren Lungenfunktion, pulmonale Exazerbationen und Ernährungszustand ab.

    Neben symptomatischen Therapien gibt es mittlerweile auch kausal wirkende Substanzen (CTFR-Modulatoren), eine klinisch einsetzbare Gentherapie fehlt bis dato jedoch.

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  • Österreichische Lungenhochdruckzentren müssen Teil des European Reference ­Network werden!

    Die Diagnostik der PAH ist in allen Stadien komplex.

    Die Versorgung von Patienten mit PAH ist in Österreich durch ein Netzwerk von spezialisierten Zentren gewährleistet.

    Allerdings besteht noch wenig öffentliches Bewusstsein für die Risiken von PAH.

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  • Idiopathische Lungenfibrose – Weiterhin unterdiagnostiziert und untertherapiert

    Verdacht auf idiopathische Lungenfibrose und Empfehlung zur CT-Abklärung bei:

    zunehmender Belastungsdyspnoe ohne (anderes) Korrelatu trockenem Husten

    spätinspiratorischem Knisterrasseln bei Auskultation

    klinischer Vortestwahrscheinlichkeit: Mann, Alter > 60 a, (Ex-)Raucher.

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  • Sport und Bewegung bei COPD

    Sportliche Betätigung im Sinne einer medizinischen Trainingstherapie ist ein fester Bestandteil der Rehabilitation obstruktiver Erkrankungen.

    Eine österreichische prospektive Kohortenstudie zeigte, dass es sinnvoll ist, die Trainingstherapie bereits in einem frühen Stadium zu starten.

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  • Alpha-1-Antitrypsin-Mangel

    Alpha-1-Antitrypsin-Mangel ist eine seltene Erbkrankheit mit überwie-gender Beteiligung von Lunge und Leber.

    Ziel ist, die Erkrankung früh zu erkennen und zu therapieren.

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  • Neues über die Abklärung der Belastungsdyspnoe

    Die Erfassung der pulmonalen Belastungshämodynamik ist bei der Abklärung der Belastungsdyspnoe sehr hilfreich.

    Eine pathologische pulmonale Belastungshämodynamik wird (vereinfacht) durch einen raschen Anstieg des pulmonal arteriellen Drucks während geringer Belastung (bei geringem Anstieg des Herzzeitvolumens) definiert.

    Die häufigsten Ursachen einer pathologischen Belastungshämodynamik sind linkskardialer, pulmonaler oder pulmonal vaskulärer Genese, oder es handelt sich um eine Kombination dieser Faktoren.

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  • Nach Lungentransplantation auf den Kilimandscharo

    Demonstration der wiedererlangten Leistungsfähigkeit und Lebensqualität durch Lungentransplantation: Im Juni 2017 bestiegen 10 Lungentransplantierte den Kilimandscharo.

    Die Patienten der MedUni Wien wurden während der Expedition medizinisch betreut und untersucht, die gesammelten Daten werden wissenschaftlich ausgewertet.

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  • Das Loch in der Lunge – ein Kriminalfall

    Die bronchopleurale Fistel ist eine seltene Komplikation einer Lobektomie und Pneumonektomie, welche jedoch eine deutlich erhöhte Mortalität (zwischen 25 und 67 %) aufweist.

    Heutzutage stehen multiple operative und auch minimalinvasive bronchoskopische Methoden zur Verfügung, um solch eine Fistel zu verschließen.

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  • Hämoptoe ungewöhnlicher Genese

    Die pulmonale Venenstenose kann als Komplikation nach Katheterablation auftreten. Die Symptome sind seltener Hämoptysen, häufiger Dyspnoe, Husten und Fatigue.

    Differenzialdiagnostisch ist in erster Linie an Hämoptoe durch Tumoren, Infekte, bronchiale oder vaskuläre Anomalien bei Systemerkrankungen zu denken.

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  • Hämoptysen – nicht immer simpel

    Hämoptysen als Symptom sind vielfältiger als man gemeinhin denken könnte.

    Komplexe Krankheitsbilder benötigen oftmals in Bezug auf Therapie risikobehaftete Entscheidungen, bei denen es kein klares Vorgehen gibt. Auch exakte Vorarbeit schützt nicht vor Komplikationen.

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  • Superinfizierte bronchogene Zyste – oder doch nicht?

    Im Thoraxröntgen allseitige Herzdilatation und zystische Struktur mit Kompression des linken Vorhofs.

    In präoperativer Bildgebung und Punktaten bronchogene Zyste, intraoperativ ein Aortenaneurysma.

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  • Primäres Angiosarkom der Lungemit koexistentem Nierenzellkarzinom

    Das primäre Angiosarkom der Lunge ist ein sehr seltener vaskulärer Tumor, daher liegen kaum Erfahrungsberichte vor.

    Es stellt eine Differenzialdiagnose bei Hämoptysen dar.

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  • Pleuropulmonale Fibroelastose

    Die pleuropulmonale Fibroelastose (PPFE) ist eine seltene interstitielle Lungen­erkrankung.

    Sie führt zu einer pleuralen Verdickung der Oberfelder, bedingt durch eine pleurale Fibrosierung und Deposition von elastischen Fasern und einer Schrumpfung der Lunge.

    Die PPFE kann auch gemeinsam mit anderen interstitiellen Lungenerkrankungen auftreten.

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  • Symptomatische Hypoglykämien bei intrathorakaler Verschattung links

    Beim Doege-Potter-Syndrom handelt es sich um ein seltenes paraneoplastisches Syndrom, bei dem Hypoglykämien mit dem Vorkommen von Nicht-Langerhans-Insel-Fibromen in der Pleura assoziiert sind.

    Die Produktion des IGF bei hoher Mitose- und geringer Malignitätsrate ist typisch.

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  • Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie 2017: Lunge unterwegs

    2017 bestiegen 8 lungentransplantierte Patienten aus Österreich den fast 6.000 m hohen Kilimandscharo.

    Neue COPD-GOLD-Empfehlungen: Fokus auf Senkung der Exazerbationsrate und der assoziierten Mortalität, inhalative Kortikosteroide nur für schwerkontrollierte Patienten der Gruppe D.

    Update schweres Asthma bronchiale: die wahrscheinlichere Diagnose (allergisch oder eosinophil) mit einem entsprechenden Biologikum (anti-IgE oder anti-IL-5) behandeln.

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  • LEAD-Studie: Rauchen und Typ-2-Diabetes

    Rauchen erhöht das Risiko für Diabetes um das Doppelte.

    Männer ab 40 Jahren sind davon am schwersten betroffen.

    Rauchstopp ist ein Muss.

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  • Rauchfrei durch E-Zigarette?

    Die E-Zigarette verdampft Nikotin und verbrennt nicht Tabak wie beim Zigarettenrauchen.

    Es gibt gewisse Evidenz für den Nutzen von E-Zigaretten in der Tabakentwöhnung, für eine medizinische Empfehlung der E-Zigarette als Hilfsmittel in der Raucher-entwöhnung ist es aber noch zu früh.

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  • Teil I: Diagnostik | Liquid Biopsy bei NSCLC

    Die Implementierung von Liquid Biopsies in die onkologische Betreuung von Tumorpatienten hat begonnen.

    Welche Plattform die Tumorbiologie am besten widerspiegelt und mit dem klinischen Bild korreliert, ist noch unklar.

    Richtlinien sind noch nicht etabliert.

    Ergebnisse aus Liquid Biopsies müssen vor Therapieentscheidungen in multidisziplinären Tumorboards diskutiert werden.

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  • Teil I: Diagnostik | Lungenkrebsfrüherkennung

    Lungenkrebs wird in den meisten Fällen zu spät diagnostiziert, eine Früher-kennung wäre dringend erforderlich.

    Screening-Programme mit Niedrig-Dosis-CT sind derzeit für den Routinebetrieb noch nicht etabliert.

    Verbesserungen in der Prävention wären dringend erforderlich.

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  • Teil I: Diagnostik | Staging BronchuskarzinomNeue TNM-Klassifikation (UICC 8)

    Ein exaktes Staging nach den neuesten Erkenntnissen ist unbedingt notwendig:

    um eine personalisierte Therapie anbieten zu können,

    um eine genauere Prognose abzugeben,

    für die Kommunikation von Patientenkohorten in Studien.

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  • Teil II: Therapie | Fortschritte der Strahlentherapie bei der Behandlung des NSCLC aller Stadien

    Moderne und technisch aufwendige Strahlentherapieverfahren revolutionieren zurzeit die Radiotherapie des nichtkleinzelligen Bronchialkarzinoms (NSCLC) aller Stadien.

    Die eigentliche Zukunft aber wird die Radioimmuntherapie im Zusammenspiel dieser hochkomplizierten Bestrahlungsverfahren mit den neuen Biologika sein.

    Im Gegensatz dazu hinkt die Behandlung des neuroendokrinen Bronchialkarzinoms leider weit hinterher.

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  • Teil II: Therapie | Update chirurgische Therapie Bronchuskarzinom

    Eine minimalinvasive anatomische Lungenresektion ist Standard in der Therapie der Frühstadien des Bronchuskarzinoms.

    Chirurgie ist eine wichtige therapeutische Komponente in multimodalen Behandlungs-konzepten bei lokal fortgeschrittenen Tumoren und im oligometastatischen Stadium.

    Palliative chirurgische Maßnahmen tragen zur Symptomverbesserung und Ermöglichung systemischer Therapien im metastasierten Stadium bei.

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  • Teil II: Therapie | Zielgerichtete Therapien: Wo stehen wir heute?

    Zugelassene zielgerichtete Präparate existieren für die Behandlung von Lungen-tumoren mit Alterationen im Bereich von EGFR, ALK, ROS1 und BRAF.

    Bei Nachweis eines molekularen Targets stellt die entsprechende Substanz die Therapie der Wahl dar und ist einem immuntherapeutischen Ansatz auch dann vorzuziehen, wenn eine hohe PD-L1-Expression festgestellt wurde.

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  • Teil II: Therapie | Praxisrelevante Studien Immuntherapie des nichtkleinzelligen Bronchialkarzinoms (NSCLC)

    Die derzeit klinisch wichtigsten immuntherapeutischen Studien beim NSCLC:

    CheckMate-Studien mit dem PD-1-Inhibitor Nivolumab zur Zweitlinientherapie

    KEYNOTE-Studie mit dem PD-1-Inhibitor Pembrolizumab zur Erstlinientherapie

    OAK-Studie mit dem ersten PD-L1-Inhibitor Atezolizumab zur Second-Line-Therapie

    PACIFIC-Studie bei nicht operablem NSCLC im Stadium III mit dem PD-L1 Inhibitor Durvalumab

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  • LIAISON-Studie: Asthmakontrolle in der Praxis

    Real-Life-Daten zeigen, dass bei Asthma bronchiale trotz effektiver Medikamente die Therapieergebnisse noch immer verbesserungswürdig sind.

    Extrafeine Formulierungen von inhalativen Asthmamedikamenten sowie einfach anzuwendende Inhalatoren tragen dazu bei, die Asthmakontrolle und damit die Lebensqualität der Patienten zu verbessern.

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  • Inhalationstherapie bei zystischer Fibrose

    Individuelle inhalative Behandlungsschemata sind maßgeblich für den Erfolg der Therapie bei Patienten mit zystischer Fibrose.

    Die Auswahl geeigneter Inhalationsbehelfe beeinflusst die Therapieadhärenz.

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  • Das nichtkleinzellige Lungenkarzinom

    Diagnostik und Therapie des Lungenkarzinoms haben sich deutlich weiterentwickelt. Zusätzlich zur Chemotherapie stehen heute zielgerichtete Therapien (Targets: EGFR, ALK, ROS1 oder BRAF) und Immuntherapien (gegen PD-1 bzw. PD-L1) zur Verfügung.

    Das Lungenkarzinom ist durch Verzicht auf inhalatives Rauchen weitgehend vermeidbar; restriktivere Tabakgesetze sind daher unbedingt notwendig.

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  • Duale Bronchodilatatoren

    Komorbiditäten und Exazerbationen tragen wesentlich zur Symptomatik und Prognose von COPD-Patienten bei und werden in der Schweregrad-Einteilung nach GOLD 2017 berücksichtigt.

    Durch die Therapie mit inhalativen dualen Bronchodilatatoren (LABA/LAMA) lässt sich am besten eine Verbesserung der Atemnot und Reduktion der Exazerbationen erreichen.

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  • Fallbericht: Alpha-1-Antitrypsin-Mangel und Asthma

    Die vorliegende Kasuistik beschreibt die komplexe Diagnose der seltenen Erbkrankheit Alpha-1-Antitrypsin-(A1AT-)Mangel.

    Der Patient leidet weiters an Asthma bronchiale vom gemischtförmigen Typ, Rhinoconjunctivitis allergica, chronischer Pansinusitis und Hashimoto-Thyreoiditis.

    Entsprechend umfasst die Behandlung u. a. eine A1AT-Substitution, Antiasthmatika, Antiallergika und eine Sauerstoff-Langzeittherapie.

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  • Behandlung der Pulmonalarterienembolie

    Direkte orale Antikoagulanzien (DOAK) sind ebenso effektiv bei der Therapie der Pulmonalarterienembolie wie Vitamin-K-Antagonisten, bringen aber weniger Risiko für zerebrale Blutungen mit sich und benötigen keine Gerinnungskontrollen.

    Die Dosierungsregeln unterscheiden sich zwischen den einzelnen DOAK und sollten genau beachtet werden.

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  • Einsatz endobronchialer Ventile beim Lungenemphysem

    COPD-Patienten mit Lungenemphysem leiden oft unter massiver Atemnot.

    Die Implantation von kleinen Einwegventilen direkt in die Bronchien schafft Erleichterung und mehr Lungenfunktion für Betroffene.

    Neu: Von dem Verfahren profitieren auch Patienten mit homogenem Lungenemphysem, so die Ergebnisse der IMPACT-Studie.

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  • Entzugsprogramm auf pulmologische Art

    Obstruktives Schlafapnoesyndrom (OSAS) ist mit einer linksventrikulären Hypertrophie assoziiert, es kann zu einer diastolischen Dysfunktion kommen. Die Hypertrophie kann mit einer CPAP-Therapie behandelt werden.

    Im Fallbeispiel blieb ein höchstgradiges OSAS mit deutlich klinischen Folgeschäden inklusive folgendem Drogenabusus lange Zeit unentdeckt. Es stellt sich die Frage, ob ein undiagnostiziertes OSAS zum Konsum von Aufputschmitteln führen kann.

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  • Wenn Sitzen Dyspnoe verursacht

    Das Platypnoe-Orthodeoxie-Syndrom – eine seltene Ursache von Dyspnoe – geht charakteristischerweise mit einer Besserung der Symptome im Liegen und einer Verschlechterung im Sitzen einher. Paradoxe Embolien können parallel auftreten.

    Die Bestätigung einer Lageabhängigkeit der Dyspnoe wird mittels Blutgas-analysenserie festgestellt. Das Vorliegen eines Shunts kann durch Echokardiografie bestätigt werden.

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  • Vom Kinderwunsch zur ZNS-Tuberkulose

    Patientin mit seit Jahren anhaltenden Kopfschmerzen wird aufgrund einer Synkope sowie plötzlich aufgetretenen Sprachstörungen ins Krankenhaus eingeliefert.

    Bildgebung zeigt Ödem links temporal, Mastoiditis links sowie lokale Meningitis mit Abszessbildung. Als zusätzliche Symptomatik treten epileptische Anfälle auf.

    Bei positivem T-Spot, zusätzlich positivem MMT und QuantiFERON®-Test erfolgt die Einleitung einer 4-fach tuberkulostatischen Therapie.

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  • Der Pneumektomie entkommen

    Die nekrotisierende Pneumonie durch Panton-Valentine-Leukozidin-(PVL-)positiven Staphylococcus aureus ist im Erwachsenenalter mit einer deutlich höheren Mortalität assoziiert als im Kindesalter.

    Neben adäquater antibiotischer Therapie ist ein interdisziplinäres Management dieser schweren Erkrankung essenziell.

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  • Nachtschweiß, Fieber, Gewichtsverlust – alles klar!?

    Die Riesenzellarteriitis ist eine systemische Großgefäß-Vaskulitis, die vorwiegend bei weiblichen Patienten über 50 Jahren auftritt. In seltenen Fällen gibt es eine Lungenbeteiligung.

    Die unspezifischen Symptome dieser Erkrankung sind: Fieber unklarer Genese, Gewichtsverlust, Nachtschweiß, auffällige Laborwerte (z. B. stark erhöhtes CRP ohne Keimnachweis), Thrombozytose und normochrome, normozytäre Anämie. Im geschilderten Fallbericht konnte die Diagnose durch PET-CT gestellt werden.

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  • Perforation des Herzens durch Zementembolus

    In seltenen Fällen kann es nach Wirbelsäulenoperation zur Versteifung von Wirbel­körpern (Spondylodese) zu multiplen Zementembolien in peripheren Lungenarterien kommen.

    Durch frühzeitige Diagnostik mittels CT und TEE bei klinischem Verdacht auf Pulmonalarterienembolie könnte eine Operation am offenen Herzen vermieden werden.

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  • Mehr als ein gewöhnlicher Ureterstein

    Ein auffälliges Blutlabor – erhöhtes Serumkalzium und erhöhter Parathormonspiegel – führte bei einem Patienten mit abgegangenem Ureterstein zu weiterführender Diagnostik.

    Die Verdachtsdiagnose eines ektopen Nebenschilddrüsenadenoms konnte nach einer videoassistierten Thorakoskopie bestätigt werden.

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  • Sarkomatoides Pleuramesotheliom?

    Fallbericht einer Patientin mit progredienter Dyspnoe und Fatigue-Symptomatik mit radiologisch bestehender einseitiger subtotaler Verschattung:

    • Das nach umfassender Diagnostik vermutete sarkomatoide Pleurameso­theliom ließ sich postoperativ nicht nachweisen.
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  • Endobronchialer Tumor – eine gutartige Rarität

    Das Schwannom kann aus jedem peripheren Nerv entstehen und findet sich häufig in der Thoraxwand oder im hinteren Mediastinum.

    Fallberichte über intrapulmonale Schwannome sind eine Seltenheit. Die Symptome hängen von der Lokalisation ab.

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  • Unterschätzte intralobäre Lungensequestration

    Bei geringstem Malignomverdacht sollten intralobäre Lungensequester beim Erwachsenen reseziert werden.

    Eine radiologische Nachsorge ist erforderlich, wenn Lungensequester lediglich interventionell, durch Embolisation der atypischen Arterien behandelt wurde.

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  • Immuntherapie entgegen den Biomarkern

    Die Programmed-Death-Ligand-1-(PD-L1-)Inhibitoren sind monoklonale Antikörper, die bei Patienten mit progredientem Lungenkarzinom als Zweitlinientherapie eingesetzt werden.

    Obwohl die PD-L1-Expression des Tumors ein Marker für die Wahrscheinlichkeit des Therapieansprechens ist, sollte bei aussichtslosen Fällen eine Therapie auch ohne PD-L1-Expression erwogen werden.

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  • Herausforderungen in der Mammachirurgie

    Thoraxwandresektion aufgrund drohender Tumorblutungsgefahr: Adäquate Sicherheitsabstände in Verbindung mit der Wiederherstellung von Stabilität und Funktionalität sind zu berücksichtigen.

    Thoraxchirurgische Erfahrung ist bei großen, allschichtigen Defekten der Thoraxwand erforderlich.

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  • Operation oder doch konservativ? Therapie des Pleuraempyems
  • Idiopathische Lungenfibrose (Teil I) − Früherkennung: Chancen und Fakten

    Eine frühe Diagnose der idiopathischen pulmonalen Fibrose verbessert die Prognose des Patienten.

    Eine frühe Therapie mit antifibrotischen Medikamenten wird auch bei geringer Symptomatik empfohlen.

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  • Definition und aktuelle Therapieansätze: Schweres allergisches Asthma

    Schweres Asthma liegt vor, wenn es trotz maximaler Standardtherapie nicht kontrolliert werden kann – nicht zu verwechseln mit schwer behandelbarem oder unkontrolliertem Asthma.

    Aufgrund des Pathomechanismus wird zwischen zwei Endotypen unterschieden: Th2-high-Endotyp und Th2-low-Endotyp.

    Basistherapie ist die inhalative ICS/LABA-Therapie in einem Kombinationspräparat. Eine weitere Therapieoption: der monoklonale gegen IgE gerichtete Antikörper Omalizumab.

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  • Anti-IgE-Therapie bei nichtallergischem Asthma bronchiale

    Anti-IgE-Therapie: Therapie der Wahl bei allergischem, therapierefrak-tärem Asthma bronchiale (GINA 5).

    Anti-IgE-Therapie könnte fallweise auch bei nichtallergischem Asthma bronchiale eine Therapieoption sein.

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  • Asthma, Leistungssport und Doping

    Asthma ist die häufigste chronische Erkrankung bei Spitzensportlern – 8 % der Olympioniken geben an, an Asthma oder einer hyperreaktiven Atemwegserkrankung zu leiden.

    Die Therapie der „exercise-induced bronchoconstriction‟ richtet sich primär nach den allgemein gültigen Leitlinien der Asthmabehandlung. Ad Doping: Inhalative Beta-2-Agonisten sind nicht leistungssteigernd.

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  • Asthma und Bergsport – kein Widerspruch

    Bergsportliche Aktivitäten können auch mit einer Asthmaerkrankung durchgeführt werden.

    Wichtige Voraussetzungen sind ausreichende Fitness, eine adäquate Kontrolle der Asthmaerkrankung, die individuelle Belastungswahl am Berg und genügend Zeit für die Akklimatisation.

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  • Richtige Anwendung von Inhalatoren im Spital

    Hospitalisierte Patienten können aufgrund ihres oft schlechten Allgemeinzustands nicht jedes Inhalationsgerät richtig bedienen.

    Bei der Auswahl des geeigneten Inhalators sind manuelle und mentale Patientenfähigkeiten, die aktuelle Krankheitssituation sowie spezifische Eigenschaften des Inhalationssystems zu berücksichtigen.

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  • COPD-Studie LEAD: Stark unterschätzte Gefahr von Lungenfehlfunktionen bei Kindern und Jugendlichen

    Präsentation der Phase I der österreichischen LEAD-Studie mit über 11.000 Probanden zu Ursachen, Begleiterkrankungen und Risikofaktoren von COPD.

    Details: Lungenfunktion von jungen Erwachsenen ist bereits genauso häufig eingeschränkt wie bei über 40-Jährigen; 3,5 % der Jugendlichen haben kein normales Lungenwachstum.

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  • Was steckt hinter Husten und Atemnot?

    Die Ursachen für Husten und Atemnot können sowohl pulmonaler als auch kardialer Natur sein. Bekannte Beispiele sind COPD und Herzinsuffizienz.

    Eine interdisziplinäre Betrachtung liefern der Kardiologe Prim. Univ.-Doz. Dr. Franz Xaver Roithinger und der Pulmologe Univ.-Prof. Dr. Horst Olschewski.

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  • Highlights vom ERS 2016

    ERS 2016 London: Schwerpunkt Luftverschmutzung.u „Breath clean air‟: Daten zu den Langzeitfolgen von Luftverschmutzung.

    Neues zur Therapie des schweren eosinophilen Asthmas: Phase-III-Studien zu Benralizumab (SIROCCO, CALIMA) und Lebrikizumab (LAVOLTA I, LAVOLTA II).

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  • „Kontinuität für Patientenversorgung und Ausbildung enorm wichtig“

    UIM: Was sind die wichtigsten Ziele der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie, und welche zukünftigen Herausforderungen sehen Sie für die ÖGP? Kneussl: Das wichtigste Ziel der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie ist, dass die österreichische Bevölkerung pneumologisch gut versorgt ist, d. h.,…

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  • „Wir sind noch nicht am Ende der Fahnenstange angekommen“

    Welches waren die wichtigsten medizinischen Entwicklungen im Bereich der Pneumologie in den vergangenen 2 bis 3 Jahren? Prim. Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Pohl: In der Lungenkarzinombehandlung hat sich sehr viel getan. Mit der Etablierung der Immunonkologie haben wir neue Therapieformen zur…

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  • Asthma und Sport: Tauchmedizin und Asthma

    Asthma stellt aufgrund der physikalischen Bedingungen unter Wasser eine relative Kontraindikation für das Sporttauchen mit Pressluft dar.

    Das erhöhte Risiko kann allerdings unter Einhalten bestimmter Vorsichtsmaßnahmen minimiert bzw. sehr gut kalkulierbar gemacht werden, was durch Studien auch gezeigt wurde.

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  • Teil II – Differenzierung zwischen Asthma und COPD: Zurück in die Zukunft

    Die Spirometrie erlaubt keine sichere Differenzierung zwischen Asthma und COPD. Das Heranziehen bioklinischer Kriterien – Exposition, Ätiologie, genetische Disposition, immunologische Parameter, Exazerbationsursachen, Latenz und Manifestationsalter – erlaubt bei Faktorenanalyse eine „klinische Musterkennung‟.

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  • Pneumologische Overlaps – mehr Koinzidenz als Syndrome

    Alter, Schlaf und assoziierte Regulationsstörungen, Seehöhe, Ernährungszustand/Gewicht, Säure-Basen-Haushalt, Allgemeinanästhesien, Operationen, Medikamente und Infektionen überlagern die Respiration.

    Engere Krankheitsassoziationen gibt es zwischen Asthma, COPD, Adipositas, Hypoventilation, Schlafapnoe, gastroösophagealem Reflux, Antizipation und Angst. Von jedem Faktor und jeder Krankheitsentität sollte man die Auswirkungen auf die Atmung kennen, um Overlaps optimal beurteilen und behandeln zu können.

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  • Weniger Tuberkulose-Erkrankungen in Österreich – Trotz starker Zunahme an Asylsuchenden

    Der kontinuierliche Rückgang der Tuberkulose und die im internationalen Vergleich hohe Rate an Therapieerfolgen bei multiresistenter Tuberkulose belegen die erfolgreiche Tuberkulosebekämpfung in Österreich.

    Mit der neu eröffneten Tuberkulosestation Severin in Wien steht eine hochmoderne ­Einrichtung zur Behandlung von resistenter Tuberkulose zur Verfügung.

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  • Das österreichische Tabakgesetz hinkt der europäischen Entwicklung hinterher

    Der Entwurf der Tabakgesetznovelle 2016 erfasst erstmals neben Tabakerzeugnissen auch verwandte Erzeugnisse wie E-Zigaretten etc., zudem werden Inhalts- und Zusatzstoffe reguliert.

    Allerdings sind auch zahlreiche Ausnahmeregelungen, lange Übergangs-fristen und zahnlose Warnungen vorgesehen.

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  • Selten und ungewöhnlich – die spannendsten pneumologischen Fälle des Jahres 2015

    Wie bereits in den vergangenen Jahren stellen wir in diesem Sonderheft des UNIVERSUM INNERE MEDIZIN eine Auswahl der spannendsten Fallberichte des vergangenen Jahres vor, die bei der Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie im Rahmen der Sitzung „Fall des Jahres“…

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  • Gorham-Stout-Syndrom „Vanishing bone“ – woher kommt der Pleuraerguss?

    Das Gorham-Stout-Syndrom, auch als Vanishing Bone Disease bezeichnet, ist eine seltene Erkrankung, bei der es zur Resorption von Knochen in Verbindung mit einer Lymphgefäßproliferation kommt.

    Bei thorakaler Manifestation können pulmonale Komplikationen auftreten.

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  • Tracheales Hamartom „Exazerbierte COPD, was sonst?“

    Ungewöhnliche Fluss-Volumen-Kurvenverläufe können Hinweise auf intrathorakale Stenosen liefern.

    Der Auskultationsbefund sollte gegebenenfalls bei stehenden und liegenden Patienten erhoben werden.

    Hamartome sind seltene benigne Tumoren und sollten bei endotrachealer Lage falls möglich entfernt werden.

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  • Zytomegalievirus-Infektion: Eine pulmonale Raumforderung ungewöhnlicher Genese

    Eine initial eindrucksvolle, mit entsprechender Symptomatik klinisch hochsuspekt auf Malignität hinweisende Raumforderung entpuppt sich als ein „Schaf im Wolfspelz‟.

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  • B-Zell-Lymphom: „Mimicking Sarkoidose“

    Ein vermeintlich „klassischer‟ Fall einer Sarkoidose mit durchwegs kompatiblen Befunden und gutem Ansprechen auf Kortison führte letztlich zur Diagnose eines B-Zell-Lymphoms.

    Bei chronischer Sarkoidose muss bei neu aufgetretenen vergrößerten Lymphknoten und/oder Splenomegalie auch an ein Lymphom gedacht werden!

    Rechtzeitig an eine Re-Biopsie denken!

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  • Paraneoplastisches Lambert-Eaton-Syndrom: COPD mit Überraschungen

    Paraneoplastische Erkrankungen des zentralen Nervensystems sind seltene Frühsymptome einer Tumorerkrankung.

    Die Erkennung kann eine schnelle Behandlung der Grunderkrankung bewirken und ist von großer differenzialdiagnostischer Bedeutung.

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  • PTLD: Gratwanderung zwischen Immunsuppression und Malignomrisiko bei lungentransplantierten Patienten

    Das aufgrund der Immunsuppression erhöhte Malignomrisiko bei lungentransplantierten Patienten stellt bei deren Behandlung eine der häufigsten und auch herausforderndsten Komplikationen dar. Nicht zuletzt deshalb sind engmaschige Verlaufskontrollen unumgänglich.

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  • Multimorbider Patient mit „destroyed lung“: „Postoperativ nicht ganz dicht – untreatable leak?“

    Junger multimorbider Patient in reduziertem Allgemeinzustand, bei „destroyed lung‟ mehrmalige Lungenoperationen – zuletzt Pneumektomie links, postoperative Bronchusstumpfinsuffizienz mit persistierendem Leak – Patient inoperabel.

    Endoskopischer Verschluss des Leaks durch Implantation zweier endobronchialer Ventile durch minimalinvasive Methode mit postinterventionell günstigem Verlauf.

    Keine generalisierte Empfehlung – im Einzelfall überlegenswert.

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  • Allergien: Komponentendiagnostik im klinischen Alltag

    Anamnese, Hauttest und In-vitro-Test sind die wesentlichen Säulen für die Diagnose von IgE-vermittelten, Typ-1-allergischen Reaktionen und Anamnese.

    Aeroallergene und Lebensmittelallergien sind wichtige Indikationsstellungen für die Komponentendiagnostik.

    Für ein Allergie-Screening ist die Komponentendiagnostik ungeeignet, und im Bereich der IgE-vermittelten Reaktionen auf Medikamente wird die Komponentendiagnostik zurzeit nicht einmal beforscht.

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  • ICS/LABA oder LABA/LAMA: Welche Kombination für wen?

    LABA/LAMA-Kombinationspräparate sind effektiver als die jeweiligen LABA- bzw. LAMA-Monopräparate.

    Im direkten Vergleich scheinen LABA/LAMA-Kombinationspräparate effektiver zu sein als ICS/LABA-Kombinationspräparate.

    ICS erscheinen besonders effektiv in COPD-Subgruppen mit erhöhten Eosinophilenzahlen im peripheren Blut und weniger als 46 Packungsjahren.

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  • Moderne Inhalatoren – Eigenschaften, Fehlerraten, Compliance

    Inhalative Therapien wirken schneller bei geringerer Dosierung und weniger Nebenwirkungen – jedoch sind die Adhärenz und Compliance erschreckend gering.

    Moderne Inhalatoren zeigen eine Reihe von Verbesserungen, welche die Wirkung und Effektivität der Therapie erhöhen und die Fehlerrate verringern.

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  • Nichtinvasive Beatmung – ein Update

    Nichtinvasive Beatmung (NIV) stellt bei richtig ausgewählten Patienten eine nachweislich effektive Therapie der respiratorischen Insuffizienz dar.

    Patienten mit hyperkapnischer Dekompensation bei COPD und Patienten mit kardiogenem Lungenödem profitieren nachweislich von NIV.

    Bei Patienten mit hypoxämischem Lungenparenchymversagen kann die NIV versucht werden, darf eine invasive Beatmung jedoch nicht verzögern.

    Patienten mit chronischem hyperkapnischen Versagen sollten zwecks Ersteinstellung und Verlaufskontrolle einer nächtlichen NIV an ein Kompetenz-zentrum zugewiesen werden.

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  • Highlights der neuen ESC-Leitlinie für pulmonale Hypertonie

    Neue ESC/ERS-Guidelines der pulmonalarteriellen Hypertonie (PAH):

    • Echokardiografie ist die wichtigste nichtinvasive Untersuchungsmethode im diagnostischen Algorithmus, die Diagnose wird nach wie vor aber mittels RHK gestellt.
    • Neu zugelassene Medikamente für die gezielte Therapie: Macitentan und Riociguat.

    Upfront-Kombinationstherapie mit Ambrisentan und Tadalafil wirksamer als Monotherapie mit den Einzelpräparaten.

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  • Highlights der Jahrestagung der European Respiratory Society 2015 in Amsterdam

    Neues zur idiopathischen Lungenfibrose (IPF): Pirfenidon und Nintedanib sind sichere langfristige Therapieoptionen bei IPF.

    Neues zur pulmonalen Hypertonie (PH): Upfront Kombinationstherapie mittels Ambrisentan und Tadalafil ist bei pulmonal arterieller Hypertonie (PAH) wirksamer wirksamer als Monotherapie mit der Einzelsubstanz; positive Daten bei PAH liegen auch für Selexipag, einem neuen oralen Prostazyklin, vor; Chemotherapie mit Cyclophosphamid und Mitomycin scheint ein möglicher Risikofaktor für die pulmonale veno-okklusive Erkrankung zu sein.

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  • Versteckte Innenraumallergene – wo man sonst nicht sucht

    Innenraumallergien sind nicht immer durch Milben, Haustiere oder Schimmelpilze bedingt. Mitunter sind andere, seltene und ungewöhnliche Allergenquellen (z. B. Stubenfliegen, Marienkäfer, Ziervögel, Vogelfutter, Ficus benjamina, Wildseide) verantwortlich, an die man bei der Anamnese denken sollte.

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  • Ambulante pneumologische Rehabilitation: Effekte auf den Krankheitsverlauf der COPD anhand des CAT-Scores

    Von einer ambulanten pneumologischen Rehabilitation (PR) können nicht nur schwer chronisch kranke, sondern auch Patienten mit einer leichteren Symptomatik profitieren.

    In einer aktuellen Studie mit COPD-Patienten wurde erstmals gezeigt, dass ambulante PR zu einer signifikanten und klinisch relevanten Verbesserung des CAT-Scores (COPD Assessment Test) führt.

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  • Die ambulant erworbene Pneumonie

    Die ambulant erworbene Pneumonie ist eine der häufigsten Todesursachen weltweit.

    Zur Risikostratifizierung stehen validierte Scores wie z. B. der CRB-65 zur Verfügung.

    Die empirische Antibiotikatherapie sollte die häufigsten Erreger wie Pneumokokken umfassen.

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  • Interstitielle Lungenerkrankungen …

    Interstitielle Lungenerkrankungen sind in der klinischen Praxis selten und bereiten oft diagnostische und differenzialdiagnostische Schwierigkeiten.

    Die Diagnostik kann nur interdisziplinär – Kliniker, Radiologe, Pathologe – erfolgen.

    Um eine sichere Diagnose stellen zu können, sind eine genaue Anamnese, aufwändige klinische Untersuchungen, Bildgebung (HR-CT) und in manchen Fällen eine chirurgische Lungenbiopsie notwendig.

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  • ACOS: Asthma-COPD-Overlap-Syndrom

    Asthma und COPD sind bei 10–15 % der Patienten schwer zu unterscheiden.

    Die Einführung des Asthma-COPD-Overlap-Syndroms ist ein pragmatischer Ansatz, diese Patientengruppe zu charakterisieren.

    Im GINA-Positionspapier 2014 wird erstmals versucht, den Begriff ACOS zu definieren.

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  • Chancen und Grenzen der allergologischen Therapie

    Zur spezifischen Immuntherapie ist eine neue deutschsprachige Leitlinie verfügbar.

    Die Wirksamkeit der SIT ist insgesamt für allergische Rhinokonjunktivitis (SCIT + SLIT) und Asthma (SCIT) gut belegt, muss jedoch je nach Präparat und Allergen individuell beurteilt werden.

    Die SIT ist eine sehr sichere Therapieform. Lokale Nebenwirkungen sind häufig, systemische sehr selten.

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  • Tuberkulose – Therapie 2015

    Die multiresistente TBC nimmt weltweit zu und stellt ein therapeutisches und sozioökonomisches Problem dar.

    Zielgerichtete Therapien ausreichender Dauer sollten in spezialisierten Zentren durchgeführt werden, da Erfahrung mit Zweitlinien-Medikation und ggf. multimodaler Therapie zu fordern ist.

    HIV-Infizierte und immunsupprimierte Personen (TNF-α-Blocker) haben ein höheres Erkrankungsrisiko und sollten interdisziplinär betreut werden.

    Nach vielen Jahren ohne Bewegung sind neue Therapie-Optionen für MDR-TBC zugelassen, deren Langzeit-Effizienz kann aber noch nicht abgeschätzt werden.

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  • Fallbericht: Erdheim-Chester Disease – Gibt es diese Erkrankung wirklich oder nur bei Dr. House?

    Patient mit Dyspnoe, Gewichtsverlust, Hustensymptomatik und Knochenschmerzen: Da die Befunde nicht eindeutig einer kardial bedingten Lungenstauung zuzuordnen waren, wurde eine offene Lungenbiopsie durchgeführt.

    Bei unauffälliger Autoimmunserologie sprach das Vorliegen einer Lungenfibrose mit dominantem histiozytären Zellbild für eine pulmonale Manifestation einer Erdheim-Chester-Erkrankung, eine äußerst seltene Nicht-Langerhans-Zell-Histiozytose mit Multiorganbefall unklarer Ätiologie.

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  • Fallbericht: Melioidose – Wie wir schließlich fanden, was wir nicht suchten

    Bei einem Patienten mit Verdacht auf N. bronchi (2,5 cm große Raumforderung im Bereich des linken Hilus sowie Fieber, Gewichtsverlust, Nachtschweiß, unproduktiver Husten) blieben zwei Bronchoskopien inkonklusiv, Proben zu einer bakteriologischen Untersuchung wurden nicht eingeschickt.

    Eine erneute CT-Thorax-Untersuchung nach einigen Monaten zeigte eine massive Progredienz. Die nun erhobenen Befunde machen eine infektiöse Ursache wahrscheinlicher. Nach einer weiteren Bronchoskopie kann die Diagnose Melioidose gestellt werden.

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  • Fallbericht: Nocardiose – Hämoptysen nach behandelter Tuberkulose – eine Reaktivierung?

    Patient mit rezidivierenden Hämoptysen ohne weitere pulmonale Beschwerdesymptomatik, aber mit Tuberkulose in der Vorgeschichte: Aufgrund der klinisch-radiologischen Untersuchungen besteht der Verdacht auf eine reaktivierte Tuberkulose.

    Im Rahmen der umfassenden Diagnostik wird mikrobiologisch eine Nocardiose, eine seltene, chronisch granulomatöse bakterielle Infektionserkrankung mit grampositiven Stäbchen der Gruppe Actinomyceten nachgewiesen.

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  • Fallbericht: zystische Fibrose – Schwangerschaft und Diabetes Typ I, ein Fall für den Pneumologen?

    Eine 34-jährige Patientin in der Schwangerschaftswoche 23 (SSW) wurde auf unserer Abteilung mit progredienter Dyspnoe seit 8 Wochen vorstellig. An Vorerkrankungen sind Bronchiektasen beidseits bekannt, weiters entwickelte sie während ihrer ersten Schwangerschaft vor 9 Jahren einen insulinabhängigen Diabetes mellitus Typ I.

    Aufgrund respiratorischer Verschlechterung, wird eine Sectio in SSW 26 durchgeführt. In der humangenetischen Untersuchung zeigte sich eine Mutation im CFTR-Gen (c.2384 C>T).

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  • Fallbericht: Dyspnoe: Ein Patient – ein Streifzug durch die Pneumologie

    69-jähriger Patient mit Asbestexposition und Nikotinabusus in der Vorgeschichte wird innerhalb von 3 Jahren dreimal wegen Dyspnoe vorstellig.

    3 verschieden Ursachen werden gefunden:
    – eine allergische Alveolitis und als Folge eine Lungenfibrose vom NSIP-Typ,
    – eine Dermatomyositis mit Lungenbeteiligung,
    – ein maligner Pleuraerguss bei V.a. ein Pleuramesotheliom.

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  • Fallbericht: chronisch kavitäre pulmonale Aspergillose – Bäckerasthma – Hämoptysen – und was noch?

    52-jähriger Bäcker, dessen Anamnese zunächst für ein Bäckerasthma spricht. Im Thorax-CT zeigen sich Zerfallsherde im rechten Oberlappen.

    Hauptproblem ist ein pulmonaler kavernöser Prozess mit sich darin entwickelndem Aspergillom, der letztlich zu einer Lungentransplantation führt.

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  • Fallbericht: Aspergillom – Eosinophile im Blut, transbronchiale Biopsie und OP-Präparat

    Bei einer Patientin mit Asthma bronchiale und pulmonalen Infiltrationen in der Vorgeschichte zeigt das CT Thorax eine Größenzunahme der zystischen Läsion im linken Oberlappen, wobei als Ursache eine eosinophile Granulomatose mit Polyangiitis (EGPA – Churg-Strauss)angenommen wird.

    Nach einem Pleuraerguss wird im Pleurapunktat Aspergillus fumigatus nachgewiesen und schließlich mittels Histologie des OP-Präparats die Diagnose eines perforierten Aspergilloms gestellt.

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  • Fallbericht: Eosinophile Granulomatose mit Polyangiitis: Eine Erkrankung – viele Gesichter

    Bei einer Patientin mit eosinophiler Granulomatose mit Polyangiitis, die 10 Jahre unter immunsupprimierender Therapie weitgehend stabil war, setzten plötzlich thorakale Beschwerden ein; eine kardiale Mitbeteiligung wird diagnostiziert.

    Unter laufender Cyclophosphamid-Therapie treten Spontanpneumothoraces beidseits und Perikarderguss auf. Nach Einleitung einer Therapie mit Rituximab kommt es erstmalig zu einer deutlichen Besserung der Symptomatik.

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  • Fallbericht: IgG4-assoziierte Systemerkrankung – Retroperitoneale Fibrose und Lungeninfiltrat – zwei Lokalisationen einer Erkrankung

    Im Thorax-CT eines älteren Patienten zeigte sich ein unklares Infiltrat im linken Lungenoberlappen. In der immunhistochemischen Aufarbeitung des Lungenbiopsats fiel eine große Anzahl IgG4-positiver Plasmazellen auf, und es wurde eine IgG4-assoziierte Systemerkrankung (IgG4-RD) diagnostiziert

    IgG4-RD ist eine relativ neue Krankheitsentität, die aufgrund ihrer mannigfaltigen Morphologie für eine Vielzahl von (pulmonalen) Erkrankungen eine mögliche Differenzialdiagnose darstellt.

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  • Fallbericht: Trachealdestruktion als Komplikation einer atypischen Mykobakteriose – Atemberaubende Atemwege

    Bei einer 78-jährigen Patientin mit protrahiertem Husten, Anämie, Gewichtsverlust bei schwerer COPD und jahrelanger immunsuppressiver Therapie aufgrund einer rheumatischen Erkrankung findet sich eine massive Destruktion im distalen Tracheadrittel.

    Bei nachgewiesener Mischinfektion mit M. Kansasii und M. Gordonae mit Aspergillus-Besiedelung kommt es zu einem fulminanten Verlauf mit letalem Ausgang.

    Infektionen mit Mb. Kansasii nehmen häufig einen dramatischen Verlauf, weshalb ein sofortiger Therapiebeginn unerlässlich ist.

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  • Fallbericht: Mukoepidermoidkarzinom – Fremdkörperaspiration beim 13-Jährigen: Oder „steckt“ etwas anderes dahinter?

    13-jähriger Patient mit Asthma bronchiale wird wegen akuter Atembeschwerden hospitalisiert. Nach Thorax-CT Verdacht auf Fremdkörperaspiration oder Tumor.

    Die Bronchoskopie zeigt einen großen endoluminalen Tumor, es wird ein Mukoepidermoidkarzinom diagnostiziert.

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  • GOLD-COPD-Guidelines: Licht und Schatten

    GOLD 2011–2014 bietet eine wissenschaftliche Grundlage für die Erstellung nationaler COPD-Leitlinien mit neuer multidimensionaler Schweregradeinteilung und Liberalisierung der bisherigen medikamentösen Stufentherapieempfehlung.

    Schattenseiten sind die wenig präzisen Differenzialdiagnosekriterien gegenüber Asthma, nachdem die geringe Reversibilität aus der GOLD-2011–2015-Definition von COPD herausgenommen wurde.

    Standardkritikpunkte sind die neue Schweregradeinteilung A–D und zu komplexe neue Therapieempfehlungen.

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  • Inhalative Antibiotikatherapie bei Non-CF-Bronchiektasien (NCFB)

    Pseudomonas-Kolonisation von Bronchiektasien führt zu chronischer bronchialer Inflammation und erhöhtem Exazerbationsrisiko.

    Inhalative Antibiotika erreichen intrabronchial hohe Wirkstoffkonzentrationen und können bei ausgewählten Patienten mit Non-CF-Bronchiektasien (NCFB) zur Eradikation von Pseudomonas aeruginosa verwendet werden.

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  • Management der ambulant erworbenen Pneumonie

    Bei ambulant erworbenen Pneumonien (AEP) dienen der CRB-65-Score und der modifizierte ATS-Score zur Mortalitätsbeurteilung und als Entschei-dungshilfe für den Behandlungsort.

    Da Pneumokokken die häufigsten Erreger der AEP sind, gilt die empirische Antibiose mit Amoxicillin ± einen Beta-Lactamase-Inhibitor als Therapie der ersten Wahl.

    Pneumokokken und Influenzaviren sind impfpräventabel.

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  • Exazerbationen bei Asthma

    In den GINA-Guidelines 2014 ist Asthma als heterogenes Syndrom verschiedener Phänotypen definiert. Je nach genetischer Prädisposition tritt das Asthma in milder, mittelgradiger oder schwerer Verlaufsform auf.

    Entsprechend der Symptomkontrolle des Patienten folgt die Therapie einem Step-up-Step-down-Prinzip.

    Neu ist das Asthma-COPD-Overlap-Syndrom (ACOS). Bei diesen Patienten sind vor allem die „small airways‟ betroffen, sie haben öfter Exazerbationen als ein COPD-Patient.

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  • Der periphere Lungenrundherd: Abwarten oder Abklären – die Frage an den Pneumologen

    Jeder Lungenrundherd ist als pathologisch anzusehen.

    Die Beurteilung erfolgt mit Computertomografie für Morphologie und Größe und mittels PET-CT bezüglich der biologischen Aktivität.

    Eine wichtige Rolle spielt die Abschätzung des individuellen Lungenkrebsrisikos.

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  • Pulmonal-arterielle Hypertonie – rezente Studien kommentiert

    Macitentan und Riociguat sind neue Medikamente zur Therapie der pulmonal-arteriellen Hypertonie, die den Patienten eine effektive Behandlung mit einem günstigen Neben­wirkungsprofil versprechen.

    Riociguat ist das erste Medikament, welches auch zur Therapie der nichtoperablen chronischen thromboembolischen pulmonalen Hypertonie (CTEPH) zugelassen wurde.

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  • Highlights des Jahreskongresses der ÖGP 2014

    Der ÖPG-Kongress war ein kräftiges Lebenszeichen der österreichischen Pneumologie, das sich im exzellenten Niveau der wissenschaftlichen Sitzungen widerspiegelte.

    Themen waren u. a. der Masterplan Pneumologie für die zukünftige Versorgung, neue Entwicklungen beim Asthma bronchiale, die beim COPD-Audit festgestellten Versorgungsdefizite, neue mit dem Mikrobiom der Lunge verknüpfte Konzepte, neue molekular­biologische Therapien beim Lungenkarzinom und fehlende Maßnahmen bei der Tabakprävention.

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  • Small Airways Disease – müssen wir die kleinen Atemwege therapieren?

    Small Airways spielen eine wichtige Rolle bei der Entstehung von obstruktiven Lungenerkrankungen.

    Häufig stehen chronisch entzündliche Veränderungen am Anfang der Erkrankung, doch noch fehlen etablierte Methoden, die diese frühen Veränderungen messbar machen können.

    Die Behandlung der Small Airways wurde durch Einführung von Aerosolen mit extrafeinen Partikeln aufgrund der höheren Deposition der Wirkstoffe entscheidend verbessert.

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  • ÖGP-Jahrestagung 2014: COPD-Audit und pneumologische Versorgung

    Brisante Themen der diesjährigen Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie in Salzburg waren:

    Was braucht es, um die Versorgung von Lungenkranken auch in Zukunft sicherzustellen? In 6 Monaten will die ÖPG dazu den „Masterplan Pneumologie‟ vorstellen.

    Welche Konsequenzen müssen aus den alarmierenden Ergebnissen des COPD-Audits gezogen werden, der zeigte, dass COPD-Patienten, die aufgrund einer Exazerbation in ein Spital eingewiesen werden, ein hohes Mortalitätsrisiko haben.

    Nach wie vor wird der ambulanten Rehabilitation nicht der Stellenwert beigemessen, der ihr tatsächlich zukommt.

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  • Inhalationstherapie bei zystischer Fibrose: Flüssig- und Trockeninhalationen

    Die unterschiedlichen Möglichkeiten der Inhalation (Flüssig- und Trockeninhalationen) bieten den Patienten mit zystischer Fibrose eine Optimierung der Therapiezeiten und können sich damit auch positiv auf die Therapieadhärenz auswirken.

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  • Zystische Fibrose (CF): Kombination aus Feucht- und Trockentherapie – Erfahrungen aus der Praxis

    Für erwachsene CF-Patienten kann die Kombination von Feucht- und Trockeninhalation zu einer gewünschten Zeitersparnis führen. Damit Patienten von dieser Möglichkeit profitieren können, sollte die korrekte Inhalationstechnik vor der Verordnung geschult und vor und nach der Verabreichung ein Lungenfunktionstest wie z. B. eine Spirometrie durchgeführt werden.

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  • Highlights vom ATS-Kongress 2014

    In INPULSIS-1 und INPULSIS-2 wurde durch Nintedanib die Verschlechterung der forcierten Vitalkapazität (FVC) bei idiopathischer Lungenfibrose deutlich reduziert.

    Die ASCEND-Studie konnte zeigen, dass Pirfenidon einen positiven Effekt auf die Lungenfunktion, Belastungskapazität und das progressionsfreie Überleben hat.

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  • Highlight-Bericht vom 11. Pneumologie-Update in Igls: vom Asthma bis zur Tuberkulose – von der Forschung zur praktischen Anwendung

    Der Bogen des 11. Pneumologie-Updates reichte

    von der personalisierten Medizin beim Asthma bronchiale (auf mole­kularer und patientenfokussierter Ebene)

    über neue medikamentöse Therapien beim Bronchialkarzinom mit seltenen Treiber- und Resistenzmutationen

    sowie neue Therapien bei PAH: Riociguat – von der Forschung zur praktischen Anwendung u und die ambulante pneumologische Rehabilitation

    bis hin zu praxisnahen Tuberkulose-Fallberichten.

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  • COPD: Update GOLD-Guidelines 2014

    COPD: In den upgedateten Guidelines wird die Therapieempfehlung für eine Exazerbationsprophylaxe bestätigt.

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  • Junger COPD-Patient: Vom Rauchen kam es nicht!

    Bei einem jüngeren Patienten wurde vor einigen Jahren eine COPD diagnostiziert, obwohl er Nichtraucher war. Bei späteren Kontrollen zeigte sich eine zunehmende Verschlechterung der Lungenfunktion. Erst mittels Laboruntersuchung konnte die eigentliche Ursache gefunden werden.

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  • Pertussis – Klinik, Diagnostik und Therapie

    Eine pertussisähnliche Symptomatik kann durch eine Vielzahl von respiratorischen Erregern bedingt sein.

    Zur Vermeidung von schweren Pertussisinfektionen im Kindesalter ist die frühzeitige Pertussisdiagnostik bei erkrankten Jugendlichen und Erwachsenen unabdingbar. Dabei sind diagnostische Standards einzuhalten, um Fehldiagnosen und unnötige Therapien zu vermeiden.

    Die Meldepflicht ist durch Arzt und Labor einzuhalten.

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  • Pulmonale Hypertonie – Neues aus Pathophysiologie und Diagnostik

    Ein belastungsinduzierter Anstieg des pulmonalen Drucks kann eine prognostische Bedeutung für die spätere Entwicklung einer pulmonalen Hypertonie (PH) haben. Wichtig wäre eine genaue Definition der Grenzwerte (z. B. mPAP > 30 mmHG bei HZV < 10 l/min).

    Bei nichtinvasiven Methoden in der Diagnostik der PH sind aktuelle Studien mit Magnetresonanztomografie und Computertomografie sehr vielversprechend.

    Durch die Empfehlung des PH-Weltsymposiums 2013 wird die Setzung der Nulllinie bei der Rechtsherzkatheteruntersuchung standardisiert.

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  • COPD-Phänotypen und Pathophysiologie

    In verschiedenen Studien wurde die Heterogenität der COPD-Verläufe bestätigt, es konnten aber noch keine gültigen Konzepte hinsichtlich der wesentlichen pathologischen Prozesse und der daran beteiligten Mediatoren abgeleitet werden.

    Unter der Voraussetzung eines Zusammenhangs zwischen klinischem Phänotyp und Ätiologie sollte es jedoch möglich sein, klinisch und biologisch relevante Krankheitsmechanismen durch systematische Beobachtung klinischer Phänotypen zu identifizieren.

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  • Kindliches Asthma – ein Prädiktor für den späteren Verlauf ?

    Es gibt unterschiedliche Asthmaphänotypen bei Kindern. Nicht alles, was pfeift, ist Asthma. Die Verdachtsdiagnose Asthma kann manchmal nur auf Grund der Symptome gestellt werden, da objektive Parameter mitarbeitsbedingt nicht erhoben werden können.

    Die wichtigsten Risikofaktoren für ein Weiterbestehen der Asthmaprobleme im Erwachsen­alter sind eine Sensibilisierung gegenüber Inhalationsallergenen, eine Einschränkung der Lungenfunktion sowie Passivrauchen.

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  • Allergische Rhinitis – zu wenig beachtet

    Zwischen allergischer Rhinitis (AR) und Asthma bronchiale besteht eine hoheKomorbidität; Allergien sind auch die häufigsten Auslöser von Asthma.

    In der klinischen Praxis wir oft zu wenig auf diesen Zusammenhang geachtet, obwohl eine nicht (adäquat) behandelte AR den Asthmaverlauf negativ beeinflusst.

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  • COPD-Symptome und Outcomes

    Die Symptome der COPD variieren auch in der stabilen Phase im Tagesverlauf und von Tag zu Tag bei bis zu 75 % der Patienten.

    Die Instabilität der Symptome ist ein Indikator für ein erhöhtes Mortalitätsrisiko und für einen schlechteren Krankheitsverlauf der COPD.

    Die Instabilität der Symptome ändert das Therapieregime der COPD.

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  • Lungenveränderungen bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen

    Lungenbeteiligung bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) beginnt meist mit Veränderungen der kleinen Luftwege und diskreten Parenchymveränderungen. Die häufigsten pulmonalen Veränderungen sind chronische Tracheobronchitis sowie suppurative, granulomatöse und obliterierende Formen der Bronchi(oli)tis mit organisierender Pneumonitis.

    In der Regel korreliert die pulmonale Krankheitsaktivität mit jener der intestinalen Erkrankung, sodass nicht immer eine spezifische Therapie erforderlich ist.

    Die meisten pulmonalen Erkrankungen bei CED sind mit inhalativen Steroiden gut behandelbar.

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  • Diabetes mellitus und COPD

    Diabetes mellitus und COPD sind chronische Erkrankungen, die oft miteinander vergesellschaftet sind. Der gemeinsame Hintergrund beruht vermutlich auf chronisch entzünd­lichen Prozessen sowie Arzneimittelnebenwirkungen.

    Vor allem unter einer systemischen Glukokortikoidtherapie im Rahmen einer akuten Exazerbation sollte eine engmaschige Blutzuckerkontrolle durchgeführt werden, um bei einer hyperglykämischen Entgleisung rechtzeitig gegensteuern zu können.

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  • Chronische Lungenerkrankungen und Cor pulmonale

    Pulmonale Drucksteigerungen jeglicher Genese und die konsekutive Rechtsherz­belastung gehen nicht nur mit Leistungsminderung und eingeschränkter Lebensqualität einher, sondern haben auch eine schlechte Prognose.

    Wichtig ist es zu unterscheiden, ob eine prä- oder postkapillare Erkrankung vorliegt.

    Die therapeutischen Möglichkeiten beschränken sich auf supportive Maßnahmen.

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  • ÖGP-Highlights: COPD unter dem Aspekt des chronischen Krankheits-Managements

    Die diesjährige Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie stand unter dem Motto „Lernen – Forschen – Behandeln‟ mit dem Ziel, neue Forschungsergebnisse praxis­relevant aufbereitet zu vermitteln, um so die Behandlung der Patienten zu verbessern.

    Die nachfolgende Auswahl präsentiert eine kurze Übersicht einiger der bei der ÖGP-Tagung diskutierten Themen zu COPD, Pulmonalembolie, pneumologischer Onkologie oder PAH.

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  • Schwere Infektionen: früh erkennen – früh behandeln

    Empfehlungen für das Management bei schwerer Sepsis:

    rasche Erregerdiagnostik, rascher Breitband-AB-Beginn sowie rasche Korrektur der sepsisinduzierten Hypoperfusion.

    Vasopressoren i. v. bei nicht adäquater hämodynamischer Stabilisierung trotz ausreichender Volumenzufuhr.

    Hydrocortison i. v. bei therapierefraktärem septischem Schock.

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  • Das Spektrum der palliativen Medizin in der Pneumologie

    Unter Palliativmedizin versteht man die ganzheitliche, umfassende Betreuung und Begleitung schwerstkranker Patienten, die an einer unheilbaren Erkrankung leiden. Ziel ist, das Leiden durch frühzeitiges Erkennen von Problemen physischer, psychischer oder spiritueller Natur zu lindern bzw. zu vermeiden. In der Pneumologie sind neben onkologischen auch Patienten mit fortgeschrittener COPD und IPF betroffen. Trotz eines verbesserten Bewusstseins für palliativ-medizinische Betreuung, wird Palliativmedizin vielfach noch immer als Sterbebegleitung missinterpretiert.

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  • Highlights der ERS-Jahrestagung 2013

    In der Behandlung von Atemwegsobstruktion sollte vermehrt ein Augenmerk auf Komorbiditäten und eine Verminderung der Exazerbationsrate gelegt werden.

    Endoskopische Lungenvolumenreduktionen können bei Emphysemen die Performance verbessern.

    Ab sofort steht in der Langzeitbehandlung der Pulmonalembolie der direkte Faktor-Xa-Inhibitor Rivaroxaban zur Verfügung. Bei der pulmonalen Hypertension wird Macitentan, ein dualer Endothelin-Rezeptor-Antagonist, erwartet.

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  • Aktives und passives Rauchen bei Jugendlichen und Kindern

    Dass in Österreich mehr Jugendliche rauchen als in allen anderen europäischen Ländern ist bekannt. Passivrauchexposition, Third-Hand-Smoking und aktives Rauchen bedrohen in vielfältigster Weise die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Dies gilt ebenso für präpartale Schädigungen im Sinne des fetalen Tabaksyndroms und die postpartalen Folgen.

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  • Lungenhochdruck – kardiale versus pulmonale Ursachen

    Für die pulmonale Hypertension (PH) kardialer Ursache gibt es derzeit keine validierten Behandlungsoptionen, während für die PH pulmonaler Ursachen einige Substanzen sowie Interventionen zur Verfügung stehen. Nichtsdestotrotz sind neue Therapien bereits in Erprobung und lassen vor allem Patienten der Gruppen 2 und 4 der PH-Klassifikation in eine hoffnungsvolle Zukunft blicken.

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  • Therapie der COPD: Klinik oder Biomarker

    Aktuelle Studien zum Thema Blut-Biomarker bei COPD weisen darauf hin, dass die Berücksichtigung der inflammatorischen Biomarker möglicher­weise eine sinnvolle Ergänzung der bestehenden COPD-Klassifikation sein könnte, auch im Hinblick auf neue Therapiekonzepte.

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  • Der maligne Pleuraerguss – Klinik, Diagnose, Management

    Der maligne Pleuraerguss ist ein häufiges Symptom von thorakalen und extrathorakalen Malignomen. Bei exsudativen Ergüssen sind entzündliche Begleitreaktionen bei Pneumonien die häufigsten. Maligne Ergüsse treten typischerweise bei Bronchial- und Mammakarzinomen auf.

    Differenzialdiagnostisch ist immer an ein malignes Pleuramesotheliom zu denken.

    Die Therapie ist stadien-, symptom- und prognoseabhängig und soll einfache Punktionen, verschiedene Drainagen und Pleurodese mittels Slurry oder thorakoskopischer Poudrage umfassen.

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  • Das Pleuraempyem – Diagnose und Therapie aus interdisziplinärer Sicht

    Bei einer bakteriellen Pneumonie ist die Entwicklung eines Pleuraempyems eine schwere Komplikation. Husten, Schmerz und Fieber sind die Leitsymptome. Bei erhöhten Entzündungswerten und typischer radiologischer Verschattung im Thoraxübersichtsröntgen ist eine Pleurasonografie mit Probepunktion indiziert.

    Neben einer adäquaten Antibiose ist das Legen einer Thorax­drainage ein wichtiger Bestandteil der Behandlung.

    Aufgrund ihres minimalinvasiven Charakters wird seit Einführung der VATS (Video Assisted Thoracic Surgery) die Operationsindikation beim Pleuraempyem weitaus großzügiger gestellt.

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  • Update – Pilzinfektionen der Lunge

    Primäre, häufig lokal begrenzte, endemisch vorkommende pulmonale ­Mykosen werden von pulmonalen Mykosen auf dem Boden eines lokal oder systemisch geschwächten Immunsystems unterschieden.

    Insbesondere bei immunsupprimierten Patienten sollte man an eine pulmonale Pilzinfektion denken, ebenso können chronische Lungenerkrankungen ein Risiko darstellen.

    Wesentlich zur Vermeidung von Komplikationen bei pulmonalen Mykosen ist die frühzeitige klinische, radiologische und mikrobiologische Diagnosesicherung.

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  • Lungenfunktionsdiagnostik zur Frühdiagnose der COPD in der Praxis

    COPD ist bei frühzeitiger Diagnose und rechtzeitigen Maßnahmen eine verhinderbare ­Krankheit. Es sollte keine wiederkehrende oder persistierende Atemsymptomatik, Dyspnoe, Aeroallergie oder anhaltende Schadstoffbelastung ohne Überprüfung der Atemfunktion bleiben.

    Die hohe Dunkelziffer der COPD von mindestens 50 % kann nur abnehmen, wenn das ­Instrument zur Erstdiagnose – die Spirometrie – im Sinne des „case findings” eingesetzt wird.

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  • Auswirkungen der neuen ARIA-Guidelines auf die Asthmatherapie

    Zwischen Asthma bronchiale und allergischer Rhinitis besteht eine hohe Komorbidität, die bei der Abklärung von Atemwegserkrankungen miteinbezogen werden muss, da eine nicht (ausreichend) behandelte ­Rhinitis den Verlauf des Asthma negativ beeinflusst.

    Um auf diesen Zusammenhang hinzuweisen, wurden von der Arbeitsgemeinschaft „Allergic Rhinitis and its Impact on Asthma (ARIA)“-Leitlinien zur Diagnostik und Therapie der allergischen Rhinitis erarbeitet, die regelmäßig aktualisiert werden.

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  • COPD-Awareness – Blinde Flecken und gefährliche Ignoranz

    Aufschlussreiche Daten der BOLD-Studie zur Epidemiologie der COPD: hoher Prozentsatz nicht- bzw. fehldiagnostiziert, Niemalsraucher deutlich öfter betroffen als angenommen.

    Botschaft an Diagnostiker: bei Symptomen und Risikofaktoren rascher spirometrisch abklären, keine COPD-Diagnose ohne Verifizierung der Obstruktion mittels Spirometrie.

    Forderung an die Gesundheitspolitik: Erstattung der Raucherberatung, flächendeckende Refundierung der Spirometrie, nach exazerbationsbedingtem Spitalsaufenthalt ohne Verzögerung ins Reha-Zentrum.

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  • COPD: Awareness-Kampagne „Atmen statt Husten“ gestartet

    Schätzungen gehen von einer Million COPD-Erkrankter in Österreich aus.

    Rund ein Drittel der schweren Exazerbationen im Spital betreffen leichtere COPD-Stadien.

    Mit der Kampagne „Atmen statt Husten‟ versucht die Österreichische Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP), das Bewusstsein in der Bevölkerung auch für die leichteren Stadien der COPD verbessern.

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  • ABPA – allergische bronchopulmonale Aspergillose

    Die allergische bronchopulmonale Aspergillose (ABPA) ist eine seltene inflammatorische Erkrankung der Bronchien, die vor allem Patienten mit schwerem Asthma oder zystischer Fibrose betrifft.

    Die Diagnostik der ABPA ist schwierig und bedarf neben Klinik einer serologischen und radiologischen Aufarbeitung.

    Neben der antiinflammatorischen Therapie mit anfänglicher Hochdosissteroidtherapie und der antimykotischen Therapie mit Itraconazol ist die Anti-IgE-Therapie mit Omalizumab eine neue, wenn auch noch nicht etablierte Behandlungsoption.

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  • COPD – Radiologie der kleinen Atemwege

    Die Beurteilung von kleinen Atemwegen in der CT ist nach wie vor schwierig. Bei COPD gelingt radiologisch die CT-Diagnose und Quanti­fizierung einer Erkrankung der kleinen Atemwege jedoch indirekt über die Beurteilung der großen Atemwege oder den Nachweis des so genannten „air trapping‟.

    Die quantitative CT des Lungenemphysems und der Erkrankung der kleinen Atemwege kann in absehbarer Zukunft zumindest bei Patienten mit schwer zu therapierender COPD eine zielgerichtete Therapieplanung ermöglichen und so zu einer besseren Versorgung beitragen.

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  • ERS-Guidelines zur Lymphangioleiomyomatose

    Die Lymphangioleiomyomatose, eine seltene, nahezu ausschließlich bei Frauen vorkommende Lungenerkrankung, ist gekennzeichnet durch eine Proliferation glatter Muskelzellen mit pulmonaler Zystenbildung und führt zu einer progressiven pulmonalen Funktions­einschränkung.

    Die Diagnosestellung ist durch eine Kombination eines charakteristischen CT-Thorax-Befundes sowie einer Lungenbiopsie möglich.

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  • Langerhans-Zell-Granulomatose

    Bei der pulmonalen Histiozytose X (HX) handelt es sich um einen destruierend verlaufenden entzündlichen Prozess, der alle Strukturen des Lungengewebes, vorwiegend aber die distalen Bronchioli betrifft.

    Diagnostisch ist das entscheidende radiologische Charakteristikum in der Thoraxbild­gebung das gemeinsame Vorhandensein von größenmäßig unterschiedlichen Noduli und dünnwandigen Lungenzysten.

    Angesichts der Bedeutung des Rauchens für die Entstehung der Langerhans-Zell-Granulomatose ist eine Nikotinabstinenz unverzichtbar.

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  • Die zystische Fibrose

    Die zystische Fibrose bleibt eine schwere, in den meisten Fällen mit einer eingeschränkten Lebenserwartung einhergehende Erkrankung, wobei die Beteiligung des Respirationstraktes die Mortalität bestimmt.

    Neue pharmakologische Therapien die eine signifikante Verbesserung der Lebensqualität sowie des Überlebens erhoffen lassen, sind bereits am Markt bzw. stehen in naher Zukunft zur Verfügung.

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  • Alpha-1-Antitrypsin-Mangel – Unterdiagnostizierte COPD-Ursache

    Trotz einfacher laborchemischer Diagnostik ist Alpha-1-Antitrypsin deutlich unter­diagnostiziert. Dafür ist hauptsächlich die geringe Awareness für diese seltene Ursache der COPD verantwortlich.

    Laut Expertenmeinung sollte jeder einzelne COPD-Patient einmal in seinem Leben auf Alpha-1-Antitrypsin-Mangel hin untersucht werden.

    Die pulmonalen Symptome eines Alpha-1-Antitrypsin-Spiegels werden analog zu anderen Formen der COPD antiobstruktiv behandelt.

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  • Die pulmonale Alveolarproteinose

    Die pulmonale Alveolarproteinose (PAP) ist ein Syndrom, das durch Akkumulation von Surfactant in den Alveolen gekennzeichnet ist. Die Folge ist ein behinderter Gasaustausch bis hin zur respiratorischen Insuffizienz.

    Die Terminologie ist nicht einheitlich und der Begriff „Alveolarproteinose‟ umfasst eine Reihe unterschiedlicher Erkrankungen, die in zwei große Gruppen unterteilt werden: Störungen der Surfactant-Clearence und der Surfactant-Produktion.

    Therapie der ersten Wahl ist die „whole-lung lavage‟.

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  • Malignes Pleuramesotheliom

    Die Inzidenz des (hoch)malignen Pleuramesothelioms wird in den nächsten Jahren deutlich zunehmen.

    Am wichtigsten für die Möglichkeit einer kurativen Therapie ist die frühe Diagnose. Daher ist die Erhebung der Berufsanamnese bei Patienten von großer Bedeutung. Bei geringstem Verdacht sollte so rasch als möglich die Diagnostik eingeleitet werden.

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  • Rezidivierende oder chronische pulmonale Affektionen – Wann ist eine immunologische Untersuchung indiziert?

    Die meisten primären Immundefekte manifestieren sich im Kindesalter, können aber auch erst im Jugendlichen- oder Erwachsenenalter auftreten, wie z. B. die Gruppe der Common Variable Immunodeficiencies (CVID).

    Da primäre Immundefekte mit Ausnahme der IgA-Defizienz und den IgG-Subklassen-defi­zienzen auf die Einzeldiagnosen bezogen seltene Erkrankungen darstellen, ist die „awareness‟ wichtigste Voraussetzung für eine rechtzeitige und korrekte Diagnose.

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  • Pulmonale Hypertonie – PAH-Awareness weiterhin zentrales Anliegen

    Bei der idiopathischen pulmonal-arteriellen Hypertonie (IPAH) dauert es durchschnittlich 4 Jahre nach Symptombeginn bis zur Diagnosestellung. Eine verbesserte Awareness gehört weiterhin zu den wichtigsten Zielen.

    Zumindest bei der sklerodermieassoziierten PAH gibt es belastbare Daten, dass die Früherkennung auch die Prognose verbessert.

    Die Entwicklung neuer PAH-Medikamente (Bosentan, Iloprost, Sildenafil, Ambrisentan etc.) hat zu einer Vervielfachung der Lebenserwartung geführt. Mit Riociguat, einem Stimulator der löslichen Guanylatzyklase (sGC), steht eine neue Option mit einem neuartigen molekularen Mechanismus zur Zulassung an.

    Der größte Teil der Patienten mit einer pulmonalen Hypertonie, ca. 90 %, leidet an so genannten Non-PAH-PH-Formen, für die es noch keine zugelassenen Therapien gibt.

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  • Histiozytäres Sarkom – Fatale Ursache einer mediastinalen Raumforderung

    Fallbericht: Im Rahmen der Abklärung therapieresistenter Kreuzschmerzen ergibt sich der Befund metastatisch bedingter Knochenprozesse.

    Bei der Primumsuche wird eine Raumforderung im oberen Mediastinum entdeckt. Differenzialdiagnostisch kommen ein fortgeschrittenes Bronchialkarzinom, ein aggressiv wachsendes Lymphom, ein Keimzelltumor oder ein Thymuskarzinom in Frage.

    Definitive Diagnose schließlich leider ein seltenes histiozytäres Sarkom mit infauster Prognose

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  • Nekrotisierende Sarkoidgranulomatose – Diagnostische Herausforderung granulomatöse Lungenerkrankungen

    Fallbericht: Typische radiologische und klinische Befundkonstellationen legen zunächst eine Sarkoidose nahe. Aufgrund scheinbar eindeutiger histopathologischer Befunde wird jedoch zunächst eine Tuberkulosetherapie eingeleitet.

    Nach Therapieversagen kann schlussendlich nach Keilresektion histologisch eine nekrotisierende Sarkoidgranulomatose diagnostiziert werden.

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  • Mounier-Kuhn-Syndrom – Rezidivierende Atemwegsinfekte auf dem Boden einer hochseltenen Erkrankung

    Fallbericht: Rezidivierende Atemwegsinfekte, unspezifische Lungensymptomatik und Belastungsdyspnoe ohne COPD- bzw. Asthma-Hintergrund veranlassen eine erweiterte pneumologische Abklärung, bei der unter anderem eine Tracheobronchomegalie festgestellt wird – das Leitsymptom der schlussendlichen Diagnose Mounier-Kuhn-Syndrom.

    Zur differenzialdiagnostischen Zuordnung des unspezifischen pneumologischen Symptomenkomplexes zu einem Mounier-Kuhn-Syndroms sind Thoraxröntgen, Thorax-CT, Bodyplethysmografie und optional Bronchoskopie mit funktioneller und wenn möglich histologischer Beurteilung unumgänglich.

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  • Pulmonale Ossifikation – Echte Rarität: verknöcherndes Lungeninterstitium

    Fallbericht: Bei einem Patienten mit unklarer interstitieller Lungenerkrankung wurde zur Diagnosestellung eine Wedge-Resektion durchgeführt.

    Nach histologischer Aufarbeitung des OP-Präparates zeigte sich eine ausgesprochen seltene Erkrankung: die pulmonale Ossifikation.

    Ein Therapieversuch mit Kortison brachte erstaunliche Ergebnisse.

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  • Ultraschalldiagnostik beim kardiopulmonalen Notfall


    Mit Hilfe portabler Ultraschallgeräte können unmittelbar nach oder auch im Rahmen der klinischen Untersuchung etliche lebensbedrohliche Krankheitsbilder die Lunge betreffend – Lungenödem, Pneumothorax, Pleuraerguss, Lungenembolie etc. – rasch nachgewiesen bzw. ausgeschlossen werden.

    Hilfreich bei der differenzialdiagnostischen Zuordnung ist die erweiterte sonografische Begutachtung über die Organgrenzen hinaus (Echokardiografie, Darstellung wichtiger Gefäße etc.).

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  • Highlights der ERS-Jahrestagung 2012


    Die Implementierung der GOLD-Guidelines zur COPD ermöglicht einen großen Schritt in Richtung personalisierter Diagnostik und Therapie, wenngleich noch einiges an Feinabstimmung mittels jährlicher Updates folgen wird.

    Die kleinen Atemwege spielen womöglich doch eine große Rolle in der Kontrolle obstruktiver Atemwegerkrankungen.

    Die Reklassifizierung der idiopathischen interstitiellen Pneumonien (IIP) verheißt großen Fortschritt bezüglich Objektivierbarkeit und Transparenz in der Diagnosestellung.

    In der Therapie der idiopathischen Pulmonalfibrose (IPF) gibt es mit Pirfenidon zumindest für ausgesuchte Patienten einen Silberstreif am Horizont.

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  • Umgebungsuntersuchungen bei offener TBC 
– Österreichischer Standard 2012


    Die Österreichischen Leitlinien zur Umgebungsuntersuchung 2012 basieren auf den Wiener Leitlinien. Ziel der Umgebungsuntersuchung durch die Gesundheitsbehörde nach einem Indexfall mit TBC: erkrankte Personen, angesteckte Personen und die Infektionsquelle finden. Methoden: genaue anamnestische Erhebungen, Thoraxröntgen (Diagnose manifeste Lungen-TBC), Tuberkulinhauttest oder Gamma-Interferon-Release-Assay (Nachweis der latenten Infektion). Neben der Quellensuche werden die zu untersuchenden Kontaktpersonen je nach Intensität des Kontaktes und der Prioritätensetzung („Stone in a Pond”-Prinzip) ermittelt.

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  • Gender-Aspekte bei allergischer Rhinitis und Asthma 


    Bereits bei Kindern zeigt sich ein epidemiologischer Geschlechtsunterschied: Buben sind häufiger sensibilisiert, allerdings werden sie mit der Pubertät von den Mädchen überholt. Östrogen scheint für die vermehrte Asthma-Symptomatik der Frauen (auch zyklusabhängig) verantwortlich zu sein, während Testosteron antiallergisch wirkt.

    Ausgewählte Geschlechtsaspekte zur Therapie: frühzeitige inhalative Kortisonbehandlung bei Hochrisiko möglicherweise für Buben asthmaprotektiv; auf möglicherweise vermehrte Symptomatik während der Menstruation und Ovulation evtl. mit Dosisanpassung reagieren; gerade bei Frauen erhöhte Aufmerksamkeit zur Medikamentencompliance.

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  • Pilze im Respirationstrakt

    Frühzeitige klinische, radiologische und mikrobiologische Diagnosesicherung essenziell

    Die Diagnose und Therapie von Pilzinfektionen der Lunge stellt auch erfahrene Kliniker immer wieder vor Probleme. Klinisch ist es sehr schwierig, invasive Mykosen der Lunge von nicht therapiebedürftiger Pilzbesiedlung abzugrenzen. Auch die mikrobiologische Diagnostik erlaubt oft keine absolute Klärung.

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  • Alle COPD-Patienten auf Alpha-1-Antitrypsin-Mangel testen!

    Seltene Krankheiten

    Hinter jeder COPD kann ein unerkannter Alpha-1-Antitrypsin-(AAT)-Mangel stecken. Diese „orphan disease“ ist gerade bei COPD-Patienten nicht so selten wie häufig angenommen. Bei jedem COPD-Patienten sollte daher einmal der AAT-Serumspiegel bestimmt werden.

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  • Bronchitis und Pneumonie – wann welches Antibiotikum?

    Indikationsbezogene Wirksamkeit und Sicherheitsaspekte

    Neue Erkenntnisse verändern das diagnostische und therapeutische Vorgehen bei Bronchitis und Pneumonie. Fluorchinolone laufen Makroliden nicht nur aufgrund ihrer besseren Wirksamkeit, sondern auch aufgrund der günstigeren Resistenzsituation bei der akuten Exazerbation der COPD den Rang ab. Zukünftig könnten Chinolone der Gruppe IV auch bei der ambulant erworbenen Pneumonie eine größere Rolle spielen.

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  • Sonographie pleuropulmonaler Erkrankungen

    Hilfreiche Ergänzung zur bestehenden Radiodiagnostik

    Die Sonographie hat sich in den letzten Jahren hinsichtlich ihrer Indikationen und Anwendungsmöglichkeiten erweitert. Was am Herzen selbstverständlich war, ist nun am gesamten Thorax möglich – eine rasche, genaue Beurteilung vieler Fragestellungen.

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  • Die präoperative pneumologische Begutachtung

    In den letzten Jahren konnten zahlreiche Faktoren, die das peri- bzw. postoperative Risiko beeinflussen, aufgezeigt werden. Postoperative pulmonale Komplikationen sind dabei neben kardialen Ereignissen am häufigsten anzutreffen. Eine genaue präoperative Evaluierung der Patienten ist daher eine der wichtigsten Maßnahmen, um das operative Risiko zu minimieren.

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  • ÖGP-Kongressnachlese 2012: Moderne Pneumologie – praxisrelevant und patientenbezogen

    Ausgewählte Highlights vom ÖGP 2012:

    COPD: neue Risikoklassifizierung nach GOLD 2011 integriert Exazerbationen und Symptomschwere und erleichtert Therapieindividualisierung

    sauerstoffpflichtige COPD: neue österreichische Richtlinien zur Langzeitsauerstofftherapie (LTOT)

    Tabakmissbrauch: neue Richtlinien zur Entwöhnung, Folgen für das Ungeborene

    Asthma: neue Daten zur Asthmaprävention mittels subkutaner Immuntherapie (SCIT)

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  • Ambulant erworbene Pneumonie – ein Update

    An eine akute Pneumonie denkt man bei Patienten mit akutem Husten begleitet von neu aufgetretenen Thoraxbeschwerden, Fieber > 4 Tage oder Dyspnoe/Tachypnoe, ohne erkennbare andere Ursache. Bestätigt wird der Verdacht durch den radiologischen Nachweis eines neu aufgetretenen Infiltrats.

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  • Pulmonale Rehabilitation – Trainingsmaßnahmen bei obstruktiven Lungenerkrankungen

    Die Trainingstherapie gilt mittlerweile als eine durch eine Vielzahl an wissenschaftlichen Studien etablierte und evidenzbasierte Maßnahme im Rahmen der pulmonalen Rehabilitation: mit Verbesserung der Leistungsfähigkeit und der Lebensqualität – trotz bislang geringer Beeinflussung der Grunderkrankung.

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  • Schnittstelle Schlaflabor – Diagnostik schlafbezogener Atemstörungen

    Die Polysomnografie mit ihrer namensgebenden Fülle an Informationen erlaubt eine tiefgehende Diagnostik rund um den Schlaf. Dies ist wiederum eine Herausforderung an ein optimales Patientenmanagement und verlangt neben viel Liebe zum Detail auch erhebliches organisatorisches Geschick.

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  • Ernährung der pneumologischen Rehabilitation – Bilanzierung und Ausgleich von Defiziten

    Die Aufgabe der Ernährung ist die Versorgung des Organismus mit Stoffen zur Synthese körpereigener Strukturen, die im Wesentlichen aus Proteinen bestehen, und Stoffen für spezielle Funktionen, wie z. B. Vitaminen, und mit Energie für die Syntheseprozesse und für Funktionen, wie Muskelkontraktion oder Ionenpumpen. Optimal ist eine Ernährung dann, wenn die im Stoffwechsel umgesetzte Energie und die ausgeschiedenen Stoffe angemessen ersetzt werden und Struktur und Funktionen auf gutem Niveau erhalten werden können.

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  • Das Lungengewebe als Zielstruktur von rheumatologischen Systemerkrankungen

    Die Rheumatologie befasst sich mit einer Reihe von Krankheiten, die neben den muskuloskelettalen Manifestationen durch einen systemischen Befall eine internistische Herausforderung darstellen. Extraartikuläre Manifestationen sind meist zu Beginn einer Erkrankung nicht offensichtlich; es muss gezielt nach ihnen gesucht werden. Vor allem Kollagenosen, Vaskulitiden und auch die rheumatoide Arthritis können verschiedenste Organe befallen. Im Besonderen gehen die interstitielle Lungenbeteiligung (ILD) und die pulmonalarterielle Hypertonie (PAH) mit einer erhöhten Mortalitätsrate einher.1, 2

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  • Differenzialdiagnose des Pleuraergusses – Entscheidend: Exsudat oder Transsudat?

    Ein Pleuraerguss ist ein häufiges Begleitsymptom einer Vielzahl von Erkrankungen, kann auch isoliert als Symptom einer Pleuritis auftreten. Die genaue Diagnose ist die Grundlage für die weitere Therapie.

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  • Tuberkuloseverdacht bei unspezifischer Pneumonie

    Bei therapieresistenter Pneumonie mit atypischen radiologischen Bildern und niedrigen Entzündungszeichen an Tuberkulose denken!

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  • LEAD-Studie – Startschuss für erste Lungengesundheitsstudie Österreichs

    Am Ludwig-Boltzmann-Institut für COPD und Pneumologische Epidemiologie am Otto-Wagner-Spital, Wien, werden in den nächsten 12 Jahren 10.000 Menschen im Rahmen der „LEAD Studie“ hinsichtlich ihrer Lungengesundheit regelmäßig untersucht.

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  • Pneumologische Rehabilitation nach akuter COPD-Exazerbation – Alarmierend: nur für 18 % Rehab nach Spitalsentlassung

    COPD-Exazerbationen führen zu einer eingeschränkten Leistungsfähigkeit, Lebensqualität, häufigen Hospitalisierungen und oftmals zum Tod. Eine standardisierte pneumologische Rehabilitation direkt nach stattgehabter akuter Exazerbation gilt als sicher, steigert die Leistungsfähigkeit und Lebensqualität und senkt das Risiko einer neuerlichen Spitalseinweisung, sowie die Mortalität.

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  • Langzeitmanagement der Pulmonalembolie – Neue ACCP-Guidelines (American College of Chest Physicians)

    Das kumulative Rezidivrisiko für eine venöse Thromboembolie (VTE) nach Absetzen der oralen Antikoagulation ist von der Genese des Erstereignisses abhängig und mit einer Rezidivrate von 30% nach 5 Jahren für Patienten mit einer
    idiopathischen venösen Thromboembolie am höchsten. Eine verlängerte Erhaltungstherapie mit Antikoagulantien kann dieses Rezidivrisiko deutlich
    senken, allerdings unter Erhöhung des Blutungsrisikos. Im Februar 2012 erschienen die neuen ACCP-Guidelines zum Langzeitmanagement der tiefen Beinvenenthrombose und Pulmonalembolie1.

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  • Community-acquired Pneumonia (CAP): Therapieentscheidung in der Praxis

    Bei jungen, sonst gesunden Patienten verläuft eine Pneumonie meist ohne Komplikationen. Alte, multimorbide Menschen haben hingegen ein erhöhtes Risiko, an einer Pneumonie zu versterben. Die Therapieentscheidung in der Praxis ohne Röntgen und Erregernachweis war Thema einer Diskussionsrunde österreichischer und deutscher Experten.

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  • Differenzialdiagnostik bei Dyspnoe

    Dyspnoe ist das Gefühl der subjektiv empfundenen Atemnot von unterschiedlicher Qualität und Intensität, das wie wenige andere Symptome als beängstigend und bedrohend empfunden wird. Einer Vielzahl der durch die Patienten geschilderten Missempfindungen stehen zahlreiche pathophysiologische Erklärungshypothesen gegenüber.

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  • Asthma bronchiale und Schwangerschaft – Therapiemanagement und „asthmaprotektives“ Verhalten

    Wird ein bestehendes Asthma durch eine Schwangerschaft verschlechtert? Soll die Frau die Medikamente ändern? Kann das Kind durch das Asthma oder durch die Medikamente Schaden erleiden?

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  • Moderne Pneumologie – praxisrelevant und patientenbezogen

    Asthma bronchiale, Pulmonalarterienembolie, PAH, primäre ziliäre Dyskinesie, MDR- und XDR-Tuberkulose,  Onkologie, Infektiologie, COPD, ARDS – die Themen der diesjährigen Jahrestagung der Österreichischen  Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP) waren so vielfältig, dass eine detaillierte Zusammenfassung den Rahmen  sprengen würde. Nationale und internationale Experten aus unterschiedlichsten Fachgebieten der Pneumologie  präsentierten praxisrelevante Neuerungen und diskutierten die rezentesten Therapien für unsere PatientInnen.

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  • Leber und Lunge

    Zu den wichtigsten Komplikationen der Leberzirrhose zählen die Folgen der portalen Hypertension (Ösophagusvarizen, Aszites) sowie verschiedene Endorganversagen (sekundäre Organversagen infolge des Leberversagens) wie hepatische Enzephalopathie, hepatorenales Syndrom und pulmonalvaskuläre Störungen wie das hepatopulmonale Syndrom (HPS) und die portopulmonale Hypertonie (PoPH).

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  • NSCLC – welche Patienten brauchen eine adjuvative Chemotherapie?

    Beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) ist eine Operation in der Regel nur in frühen Stadien (I–IIIa)  sinnvoll. Das präoperative Staging soll daher – neben der funktionellen Operabilität – auch die anatomische  Operabilität sicherstellen, um unnötige Thorakotomien zu vermeiden. Die 5-Jahres-Überlebensrate beim…

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  • Best of ERS 2011

    Die malerische Grachtenstadt Amsterdam war heuer von 24.-28. 9. 2011 zum ersten Mal Gastgeber des Jahreskongresses der Europäischen Respiratorischen Gesellschaft. Über 20.000 internationale Teilnehmer nützten diese Gelegenheit, um sich im Bereich der respiratorischen Medizin auf den neuesten Wissensstand zu bringen.

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  • PDE-4-Inhibitoren Roflumilast und Cilomilast bei stabiler COPD

    PDE-4-Inhibitoren wurden im letzten Jahrzehnt als neue Hoffnung der COPD-Therapie intensiv beforscht. Als bislang einzige Substanz wurde Roflumilast 2010 von der EMA und erst heuer auch von der FDA (explizit zur Reduktion von Exazerbationen) zugelassen. Der Nettobenefit dieser Substanzgruppe unter Berücksichtigung von Nebenwirkungen ist jedoch nach wie vor Gegenstand der Diskussion. Mit einem unabhängigen systematischen Cochrane Review wurde nun ein Versuch zur Klärung unternommen, ob sich die theoretischen Benefits auch in klinisch relevanten Outcomes niederschlagen. 

    Chong J., Poole P., Leung B., Black P.N.: Phosphodiesterase 4 inhibitors for chronic obstructive pulmonary disease. Cochrane Database of Systematic Reviews 2011, Issue 5 

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  • The Cochrane Collaboration – „Das beste verfügbare Wissen“ für unsere Leserinnen und Leser

    Unter dem Motto „Das international beste verfügbare Wissen für die Gesundheitsversorgung“ arbeiten weltweit Tausende ÄrztInnen und WissenschafterInnen an der systematischen Auswertung klinischer Studienergebnisse für die Cochrane Collaboration. In exlusiver Zusammenarbeit mit der neu gegründeten Österreich-Zweigstelle der Organisation präsentiert UNIVERSUM INNERE MEDIZIN künftig ausgewählte Cochrane Reviews aus allen Bereichen der inneren Medizin.  

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  • Inhalationstraining der PatientInnen

    Der große Vorteil der Inhalationstherapie gegenüber der so genannten oralen Therapie, d. h. dem Schlucken von Tabletten oder Kapseln, ist, dass das Medikament auf direktem Weg in die Lunge gelangt. Der Medikamentenwirkstoff muss also nicht wie bei der Tablette den Umweg über den Magen-Darm-Trakt nehmen.

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  • Update: medikamentöse Optionen und Fokus Früherkennung – Neue Horizonte bei PAH

    Die pulmonale arterielle Hypertonie (PAH) ist ein junger und sehr aktiver Bereich der Medizin, in dem kontinuierlich neue diagnostische und therapeutische Konzepte getestet werden, um die Prognose der Erkrankung zu verbessern. In einem Ausblick in „Universum Innere Medizin“ haben wir zuletzt im Frühjahr 2010 über die wichtigsten aktuellen Studien berichtet. In diesem Manuskript sollen die Ergebnisse dieser Studien vorgestellt und kurz kommentiert werden. Außerdem möchten wir über ein sehr aktuelles Thema, die Bedeutung und Erkennung einer frühen PAH berichten.

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  • Einzelparameter FEV1 wird der Heterogenität der Erkrankung nicht gerecht -Mit Phänotypisierung zur individualisierten COPD-Therapie

    COPD ist wie alle chronischen Erkrankungen durch eine heterogene Klinik und einen sehr unterschiedlichen Krankheitsverlauf charakterisiert. Der Versuch, diese komplexe Erkrankung und deren Verlauf mithilfe des FEV1 zu charakterisieren und zu beurteilen, war bisher den GOLD-Guidelines entsprechend der Goldstandard. Vielleicht könnte sich das ändern.

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  • State of the Art – Malignes Pleuramesotheliom

    Das maligne Pleuramesotheliom (MPM) ist eine hoch maligne, asbestassoziierte Erkrankung – in etwa der Hälfte der Fälle ist Asbest als Ursache anzunehmen. Bei Exposition mit Asbest oder Glasfaserstäuben wird dieser Tumor als Berufskrankheit anerkannt, die Exposition nachzuweisen ist jedoch oft…

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  • Highlights des 52. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin

    Vom 7. bis 10. April fand in Dresden der Jahreskongress der DGP statt. 3.400 Teilnehmer fanden sich in der „Perle an der Elbe“ ein, um einem dichten Programm, bestehend aus insgesamt 243 Veranstaltungen, darunter allein 107 Symposien, 23 Postgraduiertenkursen und zahlreichen freien Vorträgen und Posterbegehungen bei – zuwohnen. Das Motto des Kongresses lautete „Brückenschläge“, wobei versucht wurde, die Versorgungsebenen Praxis, Klinik und Wissenschaft enger miteinander zu verbinden. Im Folgenden einige der Highlights.

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  • Update -Nicht-tuberkulöse pulmonale Mykobakteriose

    Erkrankungen durch nicht-tuberkulöse Mykobakterien (NTM) sind im Vergleich zur Tuberkulose (TBC) deutlich seltener, in der Therapie jedoch langwieriger und mit erheblichen Therapiekosten assoziiert. Im Gegensatz zur TBC bedeutet der Nachweis von NTM nicht zwangsläufig das Vorliegen einer NTM-Infektion bzw. -Erkrankung. Von einer tatsächlichen Erkrankung kann erst ausgegangen werden, wenn eine typische klinisch-radiologische Befundkonstellation vorliegt.

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  • Kurzabriss -Asthma bronchiale – Diagnose und Therapie

    In Österreich leiden über 7 % der Erwachsenen und über 10 % der Kinder an Asthma. Bei frühzeitiger Diagnose und konsequenter Therapie wird die chronische Inflammation vermindert und damit ein irreversibles „Airway Remodeling“ vermieden. Ziel ist es, mit einer adäquaten Therapie eine uneingeschränkte Lebensqualität zu erreichen und zu erhalten.

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  • Spezifische Immuntherapie bei Rhinitis und Asthma

    Seit über 100 Jahren gibt es die spezifische Immuntherapie, vor 100 Jahren wurde diese Therapieform erstmals publiziert. Trotz dieses stolzen Alters ist die spezifische Immuntherapie nach wie vor die einzige kausale Therapie der Typ-1-Allergie.

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  • „Small Airways“ bei Asthma und COPD – „Je weiter, desto besser“?

    Die peripheren Atemwege oder „Small Airways“ stehen im Zentrum der Entwicklung von Asthma und COPD. Medikamente zur Inhalationstherapie dieser Erkrankungen müssen daher den gesamten Bronchialbaum, inklusive der kleinen Atemwege erreichen. Wir sprachen mit Prim. Univ.-Doz. Dr. Wolfgang Pohl, Vorstand der Abteilung für Atmungs- und Lungenerkrankungen im KH Hietzing, Wien, über die Bedeutung der „Small Airways“ für Asthma und COPD sowie deren Behandlung.

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  • Amerikanische vs. deutsche S3-Guidelines zur Community-acquired Pneumonia (CAP) -Guideline-orientiertes CAP-Management in Österreich

    An welchen Leitlinien soll man sich orientieren? Ist es besser, sich an die ausführliche Leitlinie der amerikanischen Infektionsgesellschaft zu halten, die auch in beinahe jeder englischsprachigen Publikation zitiert wird, oder sind die Leitlinien, die in unserem Nachbarland erstellt wurden, hilfreicher, da vielleicht Keimspektrum und Patienten doch eher die Situation in Österreich widerspiegeln?

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  • Möglicher Therapieansatz bei bronchialem Asthma? Der Effekt von Endothelin 1 auf humane basophile Granulozyten in vitro

    Kontext: Das als Vasokonstriktor bekannt gewordene Peptid Endothelin 1 (ET-1) weist die höchste Konzentration in der Lunge auf, wo es nicht nur von pulmonalen Endothelzellen, sondern beispielsweise auch von bronchialen Alveolarmakrophagen bzw. Epithelzellen produziert und freigesetzt wird. Abhängig von seiner…

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  • Aktueller Standard und Zukunftsperspektiven -Spezifische Immuntherapie bei Rhinitis und Asthma

    Seit über 100 Jahren gibt es die spezifische Immuntherapie, vor 100 Jahren wurde diese Therapieform erstmals publiziert. Trotz dieses stolzen Alters ist die spezifische Immuntherapie nach wie vor die einzige kausale Therapie der Typ-1-Allergie.

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  • „Je weiter, desto besser“?

    Die peripheren Atemwege oder „Small Airways“ stehen im Zentrum der Entwicklung von Asthma und COPD. Medikamente zur Inhalationstherapie dieser Erkrankungen müssen daher den gesamten Bronchialbaum, inklusive der kleinen Atemwege erreichen. Wir sprachen mit Prim. Univ.-Doz. Dr. Wolfgang Pohl, Vorstand der Abteilung für Atmungs- und Lungenerkrankungen im KH Hietzing, Wien, über die Bedeutung der „Small Airways“ für Asthma und COPD sowie deren Behandlung.

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