Rubrik: Rheumatologie

  • Highlights der ÖGR-Jahrestagung 2018

    Es gibt erste Hinweise, dass DOAK beim Antiphospholipid-Syndrom (APS) weniger wirksam sind als Vitamin-K-Antagonisten.

    Erste Daten zur Wirksamkeit des JAK-Inhibitors Baricitinib bei SLE konnten in einer klinischen Studie der Phase II gezeigt werden.

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  • Polyarthritis – Adhärenz und Resilienz

    Medikamenten-Nichtadhärenz bei chronisch entzündlichen Erkrankungen ist mit schlechten Therapieergebnissen sowie hohen Kosten assoziiert.

    Patientenschulungen können zur Verbesserung der Medikamentenadhärenz beitragen.

    Durch Stärkung von Resilienz und Selbsthilfe kann die Adhärenz verbessert werden.

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  • Gelenkschmerzen – wer muss zum Rheumatologen?

    Gelenkschmerzen sind ein häufiges Symptom der Allgemeinbevölkerung.

    Durch gute Anamnese und einen einfachen Gelenkstatus zum Ausschluss bzw. Nachweis einer Arthritis können jene Patienten identifiziert werden, die eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine entzündlich rheumatische Erkrankung haben und weiterer Abklärung durch einen Rheumatologen bedürfen.

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  • Individualisierte ganzheitliche Gesundheitsversorgung

    Ich schlage vor, den Begriff „individualisierte Gesundheitsversorgung“ einzuführen. Dieser bezieht sich auf die persönlich maßgeschneiderten, ganzheitlichen Maßnahmen, die das kranke Individuum braucht und wünscht. Eine Untergruppe davon wären die biologisch personalisierten ärztlichen Therapiekonzepte. Personalisierte Medizin ist ein in der Diskussion…

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  • Haut und Gelenke: das autoimmunologische Duett

    Bei Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises besteht häufig eine Haut- und Gelenkbeteiligung. Diese diagnostische und therapeutische Herausforderung wird am Beispiel der Psoriasisarthritis, des SLE und der systemischen Sklerodermie erläutert und zusammengefasst.

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  • Biomarker in der Rheumatologie

    Die individualisierte Medizin, basierend rein auf (Bio-)Markern, bleibt ein Traum.

    Nach wie vor gilt: „treat-to-target‟ und „tight control‟ – das Ziel ist die niedrige Kranheitsaktivität.

    Neue Ansätze verwenden interessante Laborkits, um eine prognostische Einschätzung zu geben, jedoch sind diese Laborparameter für die Routine (noch) nicht verfügbar.

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  • Fibromyalgie – ein Blick hinter die Kulissen

    Beim Fibromyalgie-Syndrom handelt es sich um eine chronische Erkrankung, die durch generalisierte Schmerzen der Muskulatur und des Bindegewebes gekennzeichnet ist.

    Die Behandlung erfordert viel Erfahrung, ein multidisziplinäres Team und maßgeschneiderte Therapiekombinationen, da die therapeutischen Effekte verschiedener Maßnahmen individuell stark variieren können.

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  • Rheumasalben – ein Update

    Topisch analgetische Therapien mit nichtsteroidalen Antirheumatika haben lokal eine hohe Wirkstoffkonzentration, jedoch nur eine geringe systemische Wirkung.

    Diese Lokaltherapien haben daher ein geringeres Nebenwirkungsprofil als orale Analgetika.

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  • Highlights vom EULAR 2018

    Das zunehmende Verständnis des Zusammenspiels aus Fettstoffwechsel, Mikrobiom und Knochenstoffwechsel wird uns in Zukunft neue therapeutische Ansätze bieten.

    Mit den JAK-Inhibitoren hat sich die nächste Generation immunmodulierender Therapien etabliert.

    Die IL-6-Inhibition ist vor allem in der Frühphase der rheumatoiden Arthritis günstig und kann in dieser Phase zur Rückbildung von Knochenerosionen führen.

    Sakroiliakalgelenködeme sind nicht immer ein Hinweis auf Spondyloarthritis, sondern können auch auf sportliche Aktivität, sonstige Belastungen und den Geburtsvorgang zurückgeführt werden.

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  • Phytopharmaka bei Erkrankungen des Bewegungsapparates

    Phytopharmaka bieten sich bei Erkrankungen des Bewegungsapparates nicht nur aufgrund der geringeren Nebenwirkungen an, sondern können bei adjuvanter Anwendung die Anwendungshäufigkeit und Dosis von NSAR reduzieren.

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  • Rheumatologisches Scoring für Normalsterbliche

    Im rheumatologisch-klinischen Alltag können Scores und Indizes helfen, ein Therapieziel zu formulieren und den Verlauf der Erkrankung zu monitieren.

    Praktikabilität, Verständlichkeit und allgemeine Gültigkeit sollten hierbei im Vordergrund stehen – diese drei Attribute gehen jedoch nicht immer Hand in Hand.

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  • Ist die Knorpeltransplantation tot?

    Die Knorpeltransplantation spielt in der Rheumatologie keine Rolle mehr.

    In der Traumachirurgie und Orthopädie hat die Knorpeltransplantation einen gewissen Stellenwert.

    Die größte Rolle in der operativen Knorpeldefektheilung spielt derzeit die allogene osteochondrale Gewebetransplantation.

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  • Reaktive Arthritis

    Die reaktive Arthritis ist eine sterile Gelenkentzündung, betrifft vorwiegend jüngere Erwachsene und zählt zu den seronegativen Spondarthritiden.

    Entscheidend ist neben einer genauen Anamnese eine zielgerichtete Diagnostik mitbestenfalls direktem Erregernachweis.

    Therapie der ersten Wahl sind NSAR bzw. Glukokortikoide. Bei Chronifizierung werden csDMARD gegeben; versagen diese, kommen Biologika zum Einsatz.

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  • Knochenszintigrafie bei Rheumaerkrankungen mit Gelenkbeteiligung

    Die Szintigrafie ermöglicht eine frühe Diagnose der Synovitis, noch bevor sie klinisch in Erscheinung tritt. In der klinischen Routine ist sie bei unklaren klinischen Symptomen hilfreich zur Beurteilung entzündlicher Gelenkprozesse.

    Die moderne SPECT/CT ist in der Abklärung des entzündlichen Rückenschmerzes etabliert. Sie ermöglicht eine frühe Diagnose der Sakroiliitis, Enthesitis sowie Facettengelenkarthritis mit – im Vergleich zu konventionellen Methoden – höherer Sensitivität und Spezifität.

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  • Leben mit Lupus in Österreich

    Eine aktuelle Studie zur Situation österreichischer Patienten mit systemischem Lupus erythematodes (SLE) kommt zu folgenden Schlüssen:

    • verbesserungswürdige Diagnosewege und Diagnosedauer
    • Diagnose meist vom Rheumatologen oder Dermatologen
    • Die Standard-Therapie hilft, aber nicht allen und nicht immer.
    • Die Patienten wollen mehr Information der Bevölkerung über ihre Krankheit.
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  • Aktivitätsmessung beim Lupus

    Die konsequente Aktivitätsmessung beim systemischen Lupus erythematodes ist essenziell – und wirklich keine Hexerei.

    Entscheidend ist dabei ein Aktivitätsscore und im Labor unbedingt der Blick auf Blutbild und Urin.

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  • Paraneoplastische Autoimmunenzephalitis

    Bei Gewichtsverlust sowie neurologischer Symptomatik ohne Substrat im cMRT und positivem Nachweis von antineuronalen Antikörpern im Liquor sollte an ein paraneo­plastisches Syndrom im Rahmen eines Bronchialkarzinoms gedacht werden.

    Die neurologische Symptomatik tritt in 60 % der Fälle vor der klinischen Tumor­manifestation auf.

    Therapie: rasche Tumorbehandlung und hochdosierte Kortikoidtherapie.

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  • Stellenwert des Ultraschalls in der Diagnose des Karpaltunnelsyndroms

    Die Sonografie ist eine relativ einfache Methode, die bei spezifischer Symptomatik eine rasche und valide Diagnose des Karpaltunnelsyndroms (CTS) erlaubt.
    – Bei unauffälliger elektrophysiologischer Untersuchung, aber typischer Symptomatik für CTS soll eine sonografische Untersuchung durchgeführt werden.
    – Bei definitivem CTS sollen umgebende Strukturen, die bei CTS ein ursächlicher Faktor sein können, sonografisch mituntersucht werden.

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  • Gendermedizin in der Rheumatologie

    Frauen haben ein deutlich höheres Risiko für Autoimmunerkrankungen.

    Sowohl die Genetik als auch die Hormone haben einen entscheidenden Einfluss auf die Verteilung, klinische Ausprägung und Komorbiditäten rheumatischer Erkrankungen.

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  • Sozialmedizinische Aspekte der Rheumatologie

    Rheumatische Erkrankungen umfassen ein breites Spektrum an Erkrankungen und gehen oft mit starken Schmerzen, Behinderungen und auch erhöhter Mortalität einher.

    Die Behandlung der Patienten erfordert eine integrierte Gesundheits­versorgung, von der Prävention bis zur Rehabilitation, den Sozialbereich mit einschließend.

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  • Rheumatoide Arthritis beim geriatrischen Patienten

    Late onset rheumatoid arthritis (LORA) stellt beim geriatrischen Patienten eine differenzialdiagnostische und therapeutische Herausforderung dar.

    Unterschiedlichste klinische Präsentationen, Komorbiditäten und Polypharmazie machen ein individuelles Behandlungsregime notwendig.

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  • Rheuma und Lunge

    Bei Rheumapatienten mit pulmonalarterieller Hypertonie oder einer fibrosierenden Lungenerkrankung ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Rheumatologen und Pneumologen essenziell.

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  • Sklerodermie – stigmatisierende Hautveränderungen

    Neben den typischen Organmanifestationen an Lunge, Herz und Gastrointestinaltrakt sind für Patienten mit systemischer Sklerodermie vor allem die Hautveränderungen sehr belastend.

    Neue Behandlungskonzepte – von Biologika bis Eigenfett – zeigen positive Auswirkungen sowohl auf die Beteiligung innerer Organe als auch der Haut.

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  • Seltene Knochenerkrankungen in der Rheumatologie

    Neben der Osteoporose existieren noch viele andere, aber weitaus seltenere Knochen­erkrankungen.

    Wenngleich der Rheumatologe häufig nicht die erste Anlaufstelle dafür ist, ist es ­wichtig, diese Knochenerkrankungen zu erkennen und gegebenenfalls eine entsprechende Behandlung einzuleiten.

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  • Die Rolle der Endokrinologie in der Pathogenese rheumatischer Erkrankungen

    Fettgewebe ist biologisch nicht inaktiv und spielt bei Entzündung und Osteogenese eine Rolle.

    Der Knochenstoffwechsel ist zentraler Bestandteil der Spondyloarthritis und könnte in Zukunft auch ein therapeutisches Target werden.

    Geschlechtshormone beeinflussen die Krankheitsaktivität vor allem in der Schwangerschaft, können aber alleine genommen nicht die Geschlechtsunterschiede verschiedener Erkrankungen erklären.

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  • Neurologie und Rheuma

    Neuropsychiatrische Symptome können infolge einer entzündlichen Erkrankung und sogar als ihre erste Manifestation auftreten.

    Eine Differenzialdiagnose benötigt in diesen Fällen eine erfolgreiche Kooperation zwischen Neurologen und Rheumatologen.

    Das Anti-Phospholipid-Antikörper-Syndrom als Vorbild: Wie könnten das immunologische und das neurologische System miteinander kommunizieren?

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  • Von der Fokuslehre zum Mikrobiom

    Mundflora und Herzinfarkt, Rheuma und Zahntaschenbewohner, bestimmte Bakterien­mischungen im Kolon und Demenz oder Psychose – alles passtzur Fokuslehre, deren Prinzip „Infekt oder Dysbiose hier, Schaden dort‟ alles andere als neu ist.

    Sehr attraktiv ist die Idee der potenziellen Beeinflussbarkeit des Mikro­bioms, z. B. durch Probiotika.

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  • ÖGR 2017: Neues aus der Rheumatologie

    Im Rahmen der ÖGR-Jahrestagung 2017 wurden u. a. folgende Trends und Highlights präsentiert:

    Zunahme der medikamentös induzierten Arthritiden durch die in der Onkologie eingesetzten Immun-Checkpoint-Inhibitoren.

    Anti-CD74-Antikörper als potenzielle neue Marker für axiale Spondyloarthritis.

    Vorausschau auf die neuen EULAR-ACR-Klassifikationskriterien des systemischen Lupus erythematodes.

    Colchicin in der Gichttherapie – Pro und Contra.

    Behandlung der Myositis – neue Studien und Therapieansätze durch Entwicklung von Kerngrößen zur Aktivitätsbeurteilung.

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  • BioReg – das österreichische Biologikaregister für entzündliche rheumatische Erkrankungen

    Das österreichische Biologikaregister BioReg besteht seit 2010 und hat zwischenzeitlich mehr als 2.100 Patienten mit entzündlich rheumatischen Erkrankungen eingeschlossen.

    Die Daten erscheinen valide und plausibel.

    Bisher sind keine außergewöhnlichen unerwünschten Wirkungen aufgetreten.

    Eine Unterstützung für wissenschaftliche Arbeiten unter Verwendung der Daten aus BioReg ist ausgeschrieben.

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  • Disease-modifying Osteoarthritis Drugs in der Arthrosetherapie

    Wirklich krankheitsmodifizierende Therapeutika fehlen bislang bei der Arthrose; die empfohlenen Medikamente sind insgesamt eher als palliativ zu betrachten.

    Abseits von medikamentösen Ansätzen werden Gewichtsabnahme, kardio-vaskuläre Trainingsprogramme, Selbstmanagement und ergotherapeutische Maßnahmen empfohlen.

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  • Sonderfach Innere Medizin und Rheumatologie

    Die Prüfung im Sonderfach Innere Medizin und Rheumatologie setzt sich aus 2 Teilprüfungen zusammen:

    • Der erste Teil besteht aus der Grundprüfung Innere Medizin (elektronischer Multiple-Choice-Test).
    • Der zweite Teil der Prüfung besteht aus der Schwerpunktprüfung Rheumatologie (strukturierte mündliche Prüfung).
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  • Buchtipp: „Junge, das Einzige, was wir noch haben, ist dein Kopf“ (Rolf Rau)

    Das Buch „Junge, das Einzige, was wir noch haben, ist dein Kopf“ erschien 2017 im UNI-MED Verlag Bremen. Auf 360 Seiten beschreibt Rolf Rau seinen Lebensweg als Rheumatologe in der Kriegs- und Nachkriegszeit sowie die Entwicklung der Rheumatologie im deutschen…

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  • Knochenstrukturanalyse bei Osteoporose

    Die Knochenbiopsie, der Goldstandard zur Knochenmikrostrukturanalyse, wird weitgehend von nichtinvasiven Methoden verdrängt.

    Die hochauflösende periphere quantitative Computertomografie erlaubt eine nichtinvasive Bestimmung der trabekulären und kortikalen Knochenmikrostruktur, der volumetrischen Knochendichte und der Knochengeometrie.

    Der Trabecular Bone Score, eine DXA-Applikation zur Abschätzung der trabekulären Knochentextur, sollte in Diagnose und Therapieentscheidung berücksichtigt werden.

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  • Die Rolle der Apoptose in der Pathogenese des SLE

    Patienten mit systemischem Lupus erythematodes weisen häufig eine Defizienz bei der Beseitigung apoptotischer Zellen auf.

    Immunkomplexe aus apoptotischen Zellen und Autoantikörpern fördern Autoimmunphänomene.

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  • Highlights am EULAR 2017

    Rheumatoide Arthritis (RA)
    – Nach Längerem wurden neue Medikamente zugelassen, u. a. zwei orale JAK-Inhibitoren.
    – Verschiedene Basistherapien: keine eindeutigen Unterschiede bei Effektivität und Sicherheit.
    – Die Zulassung von Biosimilars sollte geringere Behandlungskosten bringen.

    Sonografie in der Rheumatologie
    – Die Sonografie hat sich auch in der Diagnose der Riesenzellarteriitis (RZA) etabliert.

    Frühe systemische Sklerose (SSc)
    – Immunmodulierende Medikamente: geringe Auswirkungen auf die Krankheitsprogression.
    – Fehlendes Treat-to-Target-Konzept: Die Behandlung wird noch immer von klinischer Erfahrung dominiert. Eine internationale Datenbankverknüpfung ist notwendig.

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  • Vom Chondrosarkom zur Arthrose

    Fehlgesteuerte und entartete Knorpelzellen (Chondrozyten) sind Auslöser für Arthrose und Chondrosarkom.

    3D-Zellkulturen sind die Zukunft der zellulären Arthrose- und Tumorforschung.

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  • Biomarker und krankheitskritische Moleküle – ein Überblick

    Die prototypische „Knorpelerkrankung‟ – die Arthrose – ist eine Erkrankung des gesamten Gelenks, weshalb der Knorpel stets im Kontext mit den umgebenden gelenkbildenden Strukturen, wie Knochen, Bänder und Synovia, gesehen werden sollte.

    Gelenkspezifische Biomarker könnten in Zukunft diagnostische Bedeutung erlangen.

    Potenziell krankheitskritische Moleküle kommen als Zielstrukturen für pharmakologische Therapien in Frage.

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  • Diät: Rheuma lindern oder gar verhindern?

    Hypothesen zum Zusammenhang zwischen Diät und dem Verlauf entzündlich rheumatischer Erkrankungen gibt es viele – von der Beeinflussung des Redoxpotenzials, des Säure-Basen- oder Lipidhaushaltes bis hin zur Zusammensetzung des Darmmikrobioms.

    In gut kontrollierten Kohortenstudien ließ sich der Einfluss des Ernährungsmusters auf den Krankheitsverlauf bislang allerdings nicht klar nachweisen.

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  • EULAR-Empfehlungen: Kardiovaskuläres Risikomanagement bei Patienten mit chronisch entzündlichen Gelenkerkrankungen

    Das Risiko für kardiovaskuläre (CV) Events bei Patienten mit chronisch entzündlichen Gelenkerkrankungen entspricht jenem von Diabetes-Patienten.

    Rheumatologen sollen eine regelmäßige Erfassung und Kontrolle von CV-Risikofaktoren ermöglichen.

    Durch optimale Kontrolle der Krankheitsaktivität der Grunderkrankung kann eine Senkung des CV-Risikos erreicht werden.

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  • Auf den Knochen achten bei Psoriasisarthritis?

    Psoriasisarthritis führt zu systemischem Verlust von trabekulärem Knochen.

    Es besteht ein Zusammenhang zwischen Knochenverlust und Erkrankungsdauer sowie dem Vorliegen von Erosionen.

    Weiters gibt es Hinweise auf ein erhöhtes Frakturrisiko insbesondere bei axialer Beteiligung.

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  • Einen Zahlenwert (Score) bei Psoriasisarthritis?

    Zusammenfassende Scores erleichtern die Evaluierung von Krankheitsaktivität und therapeutischem Ansprechen sowohl in Studien als auch im klinischen Alltag.

    Guidelines zum Krankheitsmanagement fordern die regelmäßige Überprüfung des Behandlungserfolges einer laufenden Therapie (am besten mittels Summenscores).

    Ein krankheitsspezifischer Summenscore bietet die Möglichkeit zur einfachen Verlaufskontrolle „auf einen Blick“.

    Bei der Psoriasisarthritis eignet sich besonders der DAPSA zur Bestandsaufnahme und Verlaufskontrolle

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  • Januskinase-Inhibitoren

    Die tsDMARD (targeted synthetic disease-modifying antirheumatic drugs) sind eine neue pharmakologische Interventionsgruppe, in der die JAK-Inhibitoren eine zentrale Rolle einnehmen.

    JAK-Inhibitoren sind kleine synthetische Moleküle, welche anders als Biologika oral verwendet werden können.

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  • Biosimilars in der Rheumatologie

    Die Herstellung der Biosimilars kann als sicher angenommen werden, da die „Biosimilar-Hersteller‟ zum Teil selbst in der Entwicklung der Original-Biologika mitgearbeitet haben und die Prozesse daher genau kennen.

    Die Diskussion rund um die Biosimilars ist nicht nur eine rein medizinisch-pharmazeutische, sondern auch eine deutlich von ökonomischen Gedanken geprägte.

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  • Soll man Biologika irgendwann absetzen?

    Mehrere Studien untersuchten die Möglichkeit eines Stopps der Biologika-Therapie. Die große Heterogenität dieser Studien erschwert die Vergleichbarkeit.

    Das Absetzen eines Biologikums war mit hohen Flare-Raten von über 50 % assoziiert, v. a. bei Patienten mit langer Krankheitsdauer. Bessere Erfolge wurden mit Dosisreduktion erzielt.

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  • Neue Entwicklungen in der Kinderrheumatologie

    In den letzten Jahren ist eine stetige Verbesserung der Gelenkfunktionen bei allen Formen der juvenilen idiopathischen Arthritis auf dem Weg ins Erwachsenenalter zu beobachten.

    Aktuelle Therapie: Methotrexat und Biologika gegen TNF-α, IL-1 und IL-6 ersetzen alte Therapiestrategien und sparen Kortikosteroide.

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  • Patientenschulung bei rheumatoider Arthritis

    Die Patientenschulung ist ein integraler Teil des Managementkonzeptes bei ­entzündlich-rheumatischen Erkrankungen.

    Ziel der Patientenschulung ist die Verbesserung von Krankheitsverständnis, Schmerz­empfinden und Umgang mit der chronischen Erkrankung im täglichen Leben.

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  • B-Zell-Depletion − Rituximab wirkt bei verschiedensten Rheuma-Erkrankungen

    Durch die zentrale Rolle der B-Zellen in der Immunantwort führt die B-Zell-depletierende Therapie mit Rituximab bei zahlreichen rheumatischen Autoimmunerkrankungen zu ausgezeichneten Erfolgen.

    Zugelassen ist die Therapie bereits bei rheumatoider Arthritis sowie ANCA-assoziierten Vaskulitiden.

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  • Gibt es besondere Risiken bei der Verwendung von Biosimilars?

    Biosimilars sind wesentlich billiger als die bisherigen Originalprodukte von TNF-Inhibitoren.

    Gegenüber dem Originator bestehen keine in Studien erwiesenen pharmakokinetischen oder dynamischen Vorteile oder Nachteile.

    Eine Umstellung auf ein Biosimilar bei Patienten, die gut auf das Originalprodukt eingestellt sind, muss mit dem Patienten und dem Arzt besprochen werden.

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  • Schienen, Hilfsmittel & Co: Ergotherapie für Patienten mit RA

    Ziel der Ergotherapie bei Patienten mit rheumatoider Arthritis ist die Er-höhung bzw. Aufrechterhaltung des Selbständigkeitsgrades der Betroffenen.

    Wesentliche ergotherapeutische Maßnahmen sind: Betätigungsanalyse, Gelenkschutz- und Hilfsmittelberatung, Hilfsmittelversorgung und Adaptierung, Schienenversorgung (Lagerungs- und Funktionsschienen) sowie das motorisch-funktionelle Training.

    Die Ergotherapie kann zur Schmerzminderung und Funktionsverbesserungbei Patienten mit funktionellen und strukturellen Einschränkungen beitragen.

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  • Rheumatoide Arthritis: ist der Multi-Biomarker Disease Activity Score klinisch hilfreich?

    Im Pro und Contra diskutieren Dr. Judith Haschka und Univ.-Doz. Dr. Johann Gruber den Nutzen des Multi-Biomarker Disease Activity (MBDA) Scores zur Einschätzung der Krankheitsaktivität bei rheumatoider Arthritis.

    • Pro: Zusätzliche Info über residuale Entzündung ist prädiktiv für Fortschreiten der radiografischen Progression. Kombination von MBDA und ACPA erhöht Vorhersagekraft hinsichtlich Relapse.
    • Contra: Prospektive Studien, die das klinische Outcome mit den etablierten Scores vergleichen, fehlen.
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  • Vom Bewegungsschmerz zur systemischen Immunstörung

    UIM: Welche wichtigen Aufgaben und Ziele hat die Österreichische Gesellschaft für Rheumatologie & Rehabilitation? Machold: Ich sehe die Österreichische Gesellschaft für Rheumatologie & Rehabilitation (ÖGR) als Plattform und Sprachrohr für alle mit Rheuma befassten Menschen. Dazu gehören Ärzte und Ärzte…

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  • „Neuvermessung der Welt der Rheumatologie“

    UIM: Was sind aus Ihrer Sicht die rheumatologischen Meilensteine der letzten Jahre? Graninger: Zu den wichtigsten medizinischen Entwicklungen der vergangenen Jahre im Bereich der Rheumatologie zählt die Verbesserung des Verständnisses der Pathogenese der rheumatoiden Arthritis, z. B. die Rolle bestimmter…

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  • EULAR-Highlights: Neues zur Polyarthritis

    Alle bisher zugelassenen Biologika, unabhängig davon, welche therapeutischen Angriffspunkte gewählt werden, wirken gleich gut.

    JAK-Inhibitoren stellen aufgrund ihrer Eigenschaften eine gute Ergänzung in der RA-Therapie dar.

    Die Biosimilars sind hinsichtlich ihrer Wirksamkeit und ihres Sicherheitsprofils ihren Referenzpräparaten ebenbürtig.

    Die Entwicklung einer definitiven RA kann eventuell durch eine frühzeitige Therapie verzögert oder eventuell sogar verhindert werden.

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  • Biologische Rhythmen: Chronobiologie und CLOCK-Gene bei entzündlichen Erkrankungen

    Der innere Biorhythmus beeinflusst unser tägliches Leben, aber auch unser Immunsystem.

    Störungen der CLOCK-Gene begünstigen die Entstehung gewisser Erkrankungen (z. B. metabolisches Syndrom, Malignome, Schlafstörungen) und beeinflussen die Zytokinausschüttung.

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  • Chronische Entzündungsanämie: Die Rolle des Eisenstoffwechsels in der Immunologie

    Inflammatorische Erkrankungen führen zu massiven Veränderungen des Eisen­stoffwechsels, die sich häufig in einer sogenannten Anämie chronischer Erkrankungen (= Entzündungsanämie) manifestieren.

    Eisen übt multiple Effekte auf die Proliferation und Differenzierung von Immunzellen sowie die Aktivität von Immuneffektormechanismen aus.

    Eine stringente Kontrolle des Eisenmetabolismus ist ein zentraler Faktor, der über den Verlauf von Infektionen entscheidet.

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  • Gicht aus nichtpharmakologischer Sicht: Lebensstil, Bewegung und Ernährung

    Nichtpharmakologische Maßnahmen bei Gicht umfassen:

    Lebensstilmodifikation und Ernährungsberatung.

    Umfassende Information über die Bedeutung von Komorbiditäten.

    Physikalische Therapiemaßnahmen zur Erhaltung der Funktionsfähigkeit der betroffenen Gelenke, zur Unterstützung der Gewichtsreduktion und zum Erhalt der Arbeitsfähigkeit.

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  • Physikalische Maßnahmen, medikamentöse Optionen – die Therapie der axialen Spondyloarthritis

    Therapieziel bei der axialen Spondyloarthritis ist die langfristige Sicherung der Lebensqualität durch Symptomkontrolle, Funktionserhalt und Aufrechterhaltung der sozialen Integration sowie die Vermeidung struktureller Schäden.

    Neben physikalischen Maßnahmen stehen dafür vor allem nichtsteroidale Antirheumatika, bei anhaltender Krankheitsaktivität und positiver Expertenmeinung auch TNF-α-blockierende Biologika zur Verfügung.

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  • Neue Optionen und Empfehlungen – die Therapie der Psoriasis-Arthritis

    Targets neuerer Basistherapeutika für Psoriasis-Arthritis (PsA) sind: PDE-4, IL-17, IL-12/IL-23.

    Leitlinien:

    • Die EULAR setzt auf eine schrittweise klare Therapieabfolge (z. B. NSAR, MTX, TNF-α-Blocker).
    • Die Therapiesäulen der GRAPPA sind flexibler und abhängig von der jeweiligen Manifes­-tation (z. B. Haut, Daktylitis, Enthesitis).

    Das Treat-to-Target-Prinzip zeigt auch bei PsA Erfolg: Engmaschige Kontrollen verbessern das ACR70-Ansprechen signifikant – bei gleicher Therapie.

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  • Von Biologika bis Eigenfett – neue Therapieansätze bei systemischer Sklerodermie

    Vermehrte B-Zell-Aktivität ist in der systemischen Sklerose (SSc) nachgewiesen.

    B-Zell-Depletion durch Rituximab ist ein vielversprechender Therapieansatz bei SSc; Dosierung, Therapieregime und Zeitpunkt der Behandlung scheinen wichtige Faktoren für das klinische Ansprechen zu sein.

    Abatacept und Tocilizumab finden Einzug in die Behandlung der SSc.

    Eigenfettinjektion ist eine neue Therapieoption bei lokoregionären Veränderungen im Rahmen der SSc.

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  • Gefährliche Komplikation: pulmonalarterieller Hypertonus bei Sklerodermie

    Die Lungenfibrose und die pulmonalarterielle Hypertonie spielen eine führende Rolle in der sklerodermieassoziierten Mortalität.

    Echokardiografie, Lungenfunktion (inkl. Messung der Diffusionskapazität) sowie Erfassung des NT-proBNP sollte bei Sklerodermie-Patienten jährlich erfolgen. Bei Verdacht auf eine pulmonalarterielle Hypertonie ist ein Rechtsherzkatheter durchzuführen.

    Die pulmonale Belastungshämodynamik ist eine vielversprechende Methode, um die Entwicklung einer PAH vorherzusagen.

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  • Seltene Krankheit mit vielen Gesichtern: IgG4-assoziierte Erkrankung

    Die IgG4-assoziierte Erkrankung („IgG4-related disease‟) ist eine chronisch entzündlich fibrosierende Systemerkrankung.

    Die Seltenheit und Heterogenität der Erkrankung machen ein standardisiertes Vorgehen in Diagnostik und Therapie schwierig.

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  • 2015-EULAR-ACR-Empfehlungen für die Behandlung der Polymyalgia rheumatica

    Die „2015 EULAR-ACR Recommendations for the management of Polymyalgia rheumatica‟ sind gleichzeitig in den Annals of Rheumatic Diseases und in Arthritis & Rheumatology erschienen.

    In 8 Statements zu allgemeinen Therapieprinzipien („overarching principles‟) und 10 spezifischen Empfehlungen werden Vorschläge zu Diagnosesicherung, klinischen und laborchemischen Untersuchungen, Zuweisung zum Spezialisten, individualisiertem Therapieplan, Monitoring, Patientenschulung, Zugang zu medizinischer Versorgung, Glukokortikoid-Anfangsdosierung, Einsatz von Methotrexat und Biologika sowie einige weitere Empfehlungen festgehalten.

    Die neuen Empfehlungen sind ein Leitfaden für die klinische Praxis und sollen das Outcome von PMR-Patienten verbessern.

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  • Spondylarthritis aus radiologischer Sicht

    Die Sakroiliitis in der MRT ist durch das subchondrale Knochenmarködem an den Sakroiliakalgelenken definiert und ist ein wesentliches Kriterium für die Spondylarthritis (SpA).

    Die SpA manifestiert sich grundsätzlich als Enthesitis an der fibrokartilaginären Insertion von Sehnen und Bändern am Knochen („Enthesenorgan‟).

    Osteodestruktive und osteoproliferative Veränderungen sind die Merkmale der chronischen SpA.

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  • Lösungsansatz Gelbwurz? Die Rolle der Fibroblasten bei rheumatoider Arthritis und Osteoarthrose

    Die Synovialmembran ist ein prototypisches mesenchymales Gewebe, das hauptsächlich von synovialen Fibroblasten gebildet wird. Sie erfüllen wichtige Aufgaben für die Funktion und die Homöostase der Gelenke.

    Im Zusammenhang mit pathologischen Prozessen entfalten die synovialen Fibroblasten proinflammatorische und destruierende Eigenschaften; sie werden zunehmend als potenzielle Zielstrukturen für die therapeutische Intervention bei Patienten mit rheumatoider Arthritis und Osteoarthrose erkannt.

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  • Fortschritte in der Rheuma-Therapie: Highlight-Bericht „DGRh 2015“

    Sjögren-Syndrom: Fortschritte zeichnen sich im Bereich der Diagnostik (Etablierung der Sonografie) und Therapie (Identifizierung von B- und T-Zellen als therapeutisches Target bei extraglandulären Manifestationen) ab.

    Systemische Sklerose: Es wird neue EULAR-Empfehlungen geben, und Biologika halten Einzug in die Therapie.

    Psoriasis-Arthritis: Neue Medikamente (z. B. Apremilast und Ustekinumab) wurden zugelassen.

    Vaskulitiden: In der Bildgebung der Riesenzellarteriitis ist die PET das sensitivste Verfahren. Neue zielgerichtete Therapien befinden sich in Entwicklung.

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  • Infektionen und Arthritis – Eine Auswahl infektiologisch interessanter Gelenkentzündungen

    Eine septische Arthritis muss ausgeschlossen werden, wenn eine Arthritis mit geschwollenem, schmerzhaftem und überwärmtem Gelenk vorliegt.

    Differenzialdiagnosen sind vielfältig und inkludieren reaktive Arthritiden und andere hochentzündliche Gelenkentzündungen (z. B. Gicht).

    Entscheidend für Diagnose und Therapie ist der Erregernachweis, auch unter Einbeziehung molekularbiologischer Methoden (z. B. Breitspektrum-PCR).

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  • [Serie – Teil 2] Immunologie für den praktizierenden Internisten: Immunglobulin-Substitutionstherapie

    Aufgrund ihres seltenen Vorkommens zählen Immundefekte zu den „Orphan Diseases‟.

    Bei entsprechender klinischer Beschwerdesymptomatik ist eine Immunglobulin-Substitutionstherapie indiziert; diese kann intravenös oder subkutan durchgeführt werden.

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  • Kongress-Highlights: EULAR 2015 in Rom

    Rheumatoide Arthritis: Gelenksonografie kann bei klinisch unsicheren Arthritiden zur Diagnosesicherung beitragen. Junge Kollegen sind geschult, verwenden die Sonografie in der täglichen Routine jedoch wenig.

    Systemische Sklerose: Neben der Lungenbeteiligung bedarf vor allem die kardiale Manifestation vermehrter Aufmerksamkeit. Rituximab-induzierte Neutropenie kommt deutlich seltener als in der Hämatologie vor.

    Systemischer Lupus erythematodes (SLE): Bei Lupusnephritis und schweren SLE-Verläufen könnte es in Zukunft neue Therapiemöglichkeiten geben, z. B. IL6- oder BCL-2-Inhibitoren.

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  • Nur richtig inhaliert wirkt!

    Die inhalative Medikamenten-Applikation ist nur effektiv, wenn jeder Patient eine gute Einschulung erhält und regelmäßige Kontrollen der richtigen Inhalationstechnik durch das Gesundheitsteam erfolgt.

    Die richtige Auswahl des Inhalators erfolgt patientenspezifisch: Die ÖGP-Pocket Card „Inhalative Therapie‟ bietet eine Produkt-Übersicht und Entscheidungshilfe bei der Auswahl.

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  • [Serie – Teil 2] Immunologie für den praktizierenden Internisten: Moderne Antizytokintherapie bei Morbus Bechterew

    In der Pathophysiologie des Morbus Bechterew spielen, neben TNF-α, auch die Zytokine IL-17 und IL-23 eine Rolle.

    Derzeit werden TNF-α-Blocker mit sehr gutem Erfolg zur Therapie des Mb. Bechterew eingesetzt; IL-17- und IL23-Antagonisten sind in klinischer Erprobung.

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  • Vitamin D beim Fibromyalgiesyndrom

    Aufgrund des psychosozialen Rückzugs und der damit oft geringen Sonnenlichtexposition ist ein Vitamin-D-Mangel bei Patienten mit Fibromyalgiesyndrom sehr wahrscheinlich.

    Bei diesen Patienten ist eine Vitamin-D-Supplementierung in Erwägung zu ziehen, die zu einer Verbesserung des Schmerzempfindens sowie zu einer Reduktion der Morgenmüdigkeit beitragen kann.

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  • [Serie – Teil 1] Immunologie für den praktizierenden Internisten: Was ist Kostimulation?

    Zur T-Lymphozyten-Aktivierung sind 2 Signale nötig: ein antigenspezifisches Signal und ein antigenunabhängiger Kostimulus.

    Kostimulatorische Moleküle (auf antigenpräsentierenden Zellen) und ihre Bindungspartner (auf T-Zellen) sind z. B. CD80/CD86 und CD28 bzw. ICOS-Ligand und ICOS.

    Der wichtigste Gegenspieler von CD28 ist CTLA-4, das ebenfalls an CD80/CD86 bindet und die T-Zell-Aktivierung hemmt. Das Biologikum Abatacept blockiert die Interaktion von CD28 mit CD80/CD86 und damit die T-Zell-Aktivierung.

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  • Evidenz und Erfahrung: Perioperativer Umgang mit Rheumamedikation

    Bei Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA), die operiert werden müssen, kann Methotrexat meist perioperativ fortgesetzt werden.

    Eine Dauertherapie mit Glukokortikoiden sollte perioperativ nicht einfach unkritisch abgesetzt werden.

    Patienten unter TNF-Blocker-Therapie haben möglicherweise perioperativ ein erhöhtes Infektionsrisiko; unklar ist, ob ein längerfristiges Aussetzen der Therapie eine Risikoreduktion mit sich bringt.

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  • Mechanismen der entzündlichen Gelenkzerstörung – Wie entstehen Knochen- und Knorpelschäden bei Arthritis?

    Die Gelenkzerstörung bei Arthritis wird durch Osteoklasten (Knochenschäden) sowie synoviale Fibroblasten (Knorpelschäden) verursacht.

    Die Gelenkzerstörung ist eine Folge der Synovitis, d. h., ohne Synovitis keine Gelenkschäden.

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  • Wann ist man mit einer rheumatoiden Arthritis in Remission?

    Das Therapieziel bei rheumatoider Arthritis ist eine möglichst niedrige Krankheits­aktivität oder Remission.

    Remission kann in verschiedener Art dargestellt werden, so definieren unterschiedliche Scores Remission immer ein bisschen anders.

    Die Bedürfnisse und Meinungen der Patienten über ihre Erkrankung sollten niemals aus dem Auge verloren werden.

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  • Biomarker bei Gefäßentzündungen – Wichtig zur Diagnose und Verlaufsbeurteilung

    Die Identifikation validierter Biomarker für verschiedene Arten der Gefäßentzündung ist wichtig zur Unterstützung der Diagnose oder Verlaufsbeurteilung; prädiktive Biomarker zur Risikoerfassung fehlen.

    Das Labor, aber auch bildgebende Verfahren dienen als mögliche Biomarker, sind aber nicht zwangsläufig auch für die Verlaufsbeurteilung sinnvoll.

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  • ARRIMUS-Empfehlungen für die diagnostische Rheumasonografie – Ultraschall macht Gelenkentzündungen sichtbar

    Die Frühdiagnostik in der Rheumatologie gewinnt zunehmend an Bedeutung.

    Der Ultraschall ermöglicht die Diagnose chronisch entzündlicher Erkrankungen noch vor dem Auftreten radiologisch sichtbarer Schäden.

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  • Gelenksschmerzen, Müdigkeit und trockene Augen: Rechtzeitige Abklärung des Sjögren-Syndroms

    Manifestationen des Sjögren-Syndroms: Xerophthalmie und/oder Xerostomie, seltener auch systemische Symptome wie leukozytoklastische Vaskulitis, interstitielle Lungenerkrankung, unklare Leukopenie oder Hypergammaglobulinämie.

    Durch diagnostische Abklärung (klinische Befunde, Labortests, Speicheldrüsensonografie und -biopsie) können mögliche extraglanduläre Komplikationen erkannt und die Sicca-Symptomatik therapeutisch beeinflusst werden.

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  • Die Rolle der Muskelkraft bei Arthrose

    Bei einer Kniegelenksarthrose ist häufig die Kraft der Oberschenkelmuskulatur vermindert; was v. a. mit Knieschmerzen, aber nicht mit dem radiografischen Arthrose-Status assoziiert ist.

    Knieschmerzen und Muskelkraft sind wichtige Determinanten der Kniefunktion bei Patienten mit Kniegelenksarthrose.

    Muskelkraft-Training wirkt positiv auf Schmerzverminderung und Verbesserung der Kniefunktion, kann die radiografische Progression aber nicht verzögern.

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  • Gicht: eine systemische entzündlich-rheumatische Erkrankung

    u Gicht betrifft nicht nur Gelenke und gelenknahe Strukturen, Uratkristalle können sich auch in anderen Geweben (Herz, Darm, Auge, Ohr etc.) ablagern. u Die erhöhte Harnsäure per se ist möglicherweise ein Risikofaktor für eine kardiovaskuläre Erkrankung und eine Progression einer Niereninsuffizienz.

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  • Das Beste vom ACR-Kongress

    Neue Guidelines für das Management der axialen Spondylarthropathien wurden präsentiert.

    CXCL4 zeigt Potenzial als prognostischer Marker bei der systemischen Sklerose.

    Hoch sensitive und spezifische Klassifikationskriterien der idiopathischen inflammatorischen Myopathien wurden vorgestellt.

    Der Verzicht auf orale Glukokortikoide in der Behandlung der Lupusnephritis wurde vorgeschlagen.

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  • ÖGR-Jahrestagung 2014

    Forschung „Rot-Weiß-Rot‟: Österreichische Rheumatologen publizieren immer häufiger in internationalen „High impact‟-Fachzeitschriften. Die wichtigsten Publikationen des vergangenen Jahres wurden präsentiert.

    Themen 2014: Die ÖGR-Jahrestagung spannte den Bogen von typischen Krankheitsentitäten und speziellen Fallbeispielen über Therapieadhärenz bis hin zu EMEUNET und BioReg.

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  • Psychoneuroimmunologie der chronisch entzündlichen Krankheiten

    Immunsystem und Gehirnfunktion: Es bestehen direkte und bidirektionale Interaktionen auf molekularer Basis.

    Mit zunehmendem Verständnis der physiologischen Wechselwirkungen zwischen peripherem Immunsystem, Mikroglia und neuronaler Funktion lassen sich von der Psychoneuroimmunologie neue Erkenntnisse gewinnen und vielleicht auch therapeutische Ansätze bei chronisch entzündlichen Erkrankungen erhoffen.

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  • „Chronic widespread pain“ – Ist das Rheuma?

    Chronische Schmerzen im Bewegungsapparat werden oft von Schlaf-, Konzentrations- und Merkstörungen sowie vegetativen Symptomen, Angststörungen und Depressionen begleitet.

    Unter dem Einfluss von genetischen und strukturellen Störungen, psychosozialen Stressoren und hormonellen Veränderungen entstehen periphere und zentrale Sensibilisierungs­prozesse, die im ZNS fixiert werden und die Schmerzspirale aufrecht­erhalten.

    Die Therapie ist multimodal, die Langzeitbetreuung erfordert ein interdisziplinäres Team.

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  • 4-Jahres-Update/Schwerpunkt rheumatoide Arthritis: Neue Erkenntnisse aus dem Biologikaregister BioReg

    Rheumatoide Arthritis (RA): Weniger als ein Patient von 10 unter Therapie mit einem Biologikum erleidet eine Infektion pro Halbjahr.

    7 % erhalten eine Tuberkuloseprophylaxe vor Einleitung einer Biologikatherapie.

    Patienten unter einer Biologikatherapie haben eine niedrige Krankheitsaktivität.

    Biologika werden häufig als Monotherapie verordnet.

    30 % der Patienten unter einer laufenden Biologikatherapie haben eine begleitende niedrig dosierte Glukokortikoidtherapie.

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  • Erfolgreiche Ärztefortbildung für Rheumatologie in der Internatsschule Saalfelden

    Die bestens eingeführte Rheumatagung Saalfelden, eine Fortbildungstagung für Ärzte, wurde heuer am 28. Juni zum 33. Mal in Saalfelden abgehalten. Organisiert wurde die Veranstaltung von mir und meinem Team des Ludwig-Boltzmann-Institutes Saalfelden. Im wissenschaftlichen Teil wurden praxisbezogene Ratschläge von den…

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  • Häufigkeit und To-dos: ambulante Kontrolltermine in der Behandlung der rheumatoiden Arthritis

    Wichtigstes Behandlungsziel bei der rheumatoiden Arthritis (RA) ist das Erreichen einer klinischen Remission, bei längerem Bestehen der Erkrankung zumindest eine möglichst niedrige Krankheitsaktivität.

    Eine zielorientierte Therapie („treat to target‟) mit regelmäßiger Kontrolle der Krankheitsaktivität und entsprechender Anpassung der Therapie führt zu den besten Behandlungsergebnissen bei RA.

    Die Behandlung der RA muss auf der gemeinsamen Entscheidungsfindung von Patient und Rheumatologen beruhen. Der Betroffene sollte aktiv mitentscheiden können, welche Therapie gewählt wird.

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  • Highlights vom EULAR 2014 in Paris

    Rheumatoide Arthritis: initiale Behandlung mit Methotrexat; als Zweitlinientherapie sind Abatacept und Adalimumab gleich effektiv. Bei Versagen eines TNFα-Blockers bei seropositiven RA-Patienten ist der Wechsel auf Rituximab vorteilhaft, bei stabiler Remission kann das Biologikum abgesetzt werden.

    Polymyositis: Methotrexat-Zugabe am Therapiebeginn ohne Vorteil.u Riesenzellarteriitis: Sonografie in der Diagnostik besser als Biopsie.

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  • Nichtmedikamentöse Maßnahmen: evidenzbasierte Ernährungstherapie bei Hyperurikämie

    Die übermäßige Aufnahme von Harnsäure bzw. Purinen über die Nahrung ist zu vermeiden.

    Alkohol, Übergewicht und purinreiche Fleisch- und Fischarten wirken am stärksten erhöhend auf den Harnsäureserumspiegel; pflanzliche Nahrungsmittel und magere Milchprodukte sind zu bevorzugen.

    Gesamtgehalt und Verhältnis der einzelnen Purinbasen unterscheiden sich in ihrer Wirkung auf den Harnsäurespiegel.

    Die Reduktion von Übergewicht ist anzustreben.

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  • Genetisch bedingtes Fiebersyndrom: Das familiäre Mittelmeerfieber

    Das familiäre Mittelmeerfieber ist weltweit das häufigste genetisch bedingte Fiebersyndrom.

    Typischerweise manifestiert sich das FMF als 1–3-tägige Krankheitsattacke mit Fieber und entzündlichen Veränderungen an Pleura, Peritoneum, Gelenken oder der Haut.

    Die schwerwiegendste Komplikation des FMF ist die systemische Amyloidose.

    Das Ziel der im Prinzip lebenslang notwendigen Therapie mit Colchicin ist, die Inflammation und deren Folgen, insbesondere die Amyloidose, einzudämmen.

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  • Arthrose und Arthritis – Die Rolle des Internisten

    Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, allen voran arthrotische Veränderungen und rheumatoide Arthritis, sind häufig die Ursache für Gelenkschmerzen.

    Bei rheumatoider Arthritis hat ein möglichst früher Therapiebeginn entscheidenden Einfluss auf den Behandlungserfolg.

    Die Differenzierung zwischen Arthrose, rheumatoider Arthritis und Psoriasisarthritis erfolgt in erster Linie auf Basis von klinischer Untersuchung und Bildgebung.

    Bei rheumatoider Arthritis sollte eine krankheitsmodifizierende Therapie frühzeitig, noch bevor es zu Gelenkdestruktionen kommt, eingeleitet werden.

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  • Psoriasisarthritis: Erweiterung der therapeutischen Palette

    TNF-Blocker haben die Therapie der Psoriasisarthritis ähnlich revolutioniert wie die Behandlung der rheumatoiden Arthritis.

    Behandlungsrichtlinien empfehlen NSAR zur Symptomkontrolle, bei aktiver Erkrankung die rasche Etablierung von DMARD und, wenn das nicht ausreicht, TNF-Blocker.

    Neue Therapieansätze wie IL-17-Hemmer, ein Phosphodiesterase-4-Inhibitor oder ein oraler Janus-Kinase-Inhibitor sind in klinischer Erprobung.

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  • Störungen der Autoinflammation: Periodische Fiebersyndrome

    Hereditäre periodische Fiebersyndrome zeichnen sich meist durch rezidivierende Fieberschübe aus, die mit weiteren Manifestationen z. B. an Haut, Schleimhäuten, serösen Häuten und Gelenken einhergehen.

    Es besteht meist eine ausgeprägte serologische Entzündungskonstellation mit Erhöhung des Serumamyloids A, was zu einem erhöhten Amyloidoserisiko führt.

    Es gibt monogene Erkrankungen, bei denen der Vererbungsmodus und die Genmutation bekannt sind, aber auch vermutlich polygene Erkrankungen, die ähnliche Symptome wie die klassischen autoinflammatorischen Syndrome aufweisen.

    Therapeutisch kommt die Hemmung des Interleukin-1 mit Anakinra oder Canakinumab in Frage, bei TRAPS und der PGA auch TNF-Antagonisten bzw. beim FMF Colchicin.

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  • Spondyloarthritiden: Der Wert der HLA-B27-Bestimmung

    HLA-B27 ist ein genetisches Merkmal, das bei ca. 8 % der österreichischen Bevölkerung positiv ist.

    Bei 90–98 % aller Patienten mit ankylosierender Spondylitis in der nativradiologischen Bildgebung ist das HLA-B27 positiv.

    Eine Bestimmung ist bei Verdacht auf das Vorliegen einer Spondyloarthritis indiziert – nicht jedoch zum Screening für bestimmte Erkrankungen.

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  • Diffuse idiopathische skelettale Hyperostose (DISH)

    Die DISH ist eine degenerative, bewegungseinschränkende Erkrankung mit typischen Verkalkungen des paravertebralen Bindegewebes und Knochenneubildungen an Enthesen.

    Es besteht eine häufige Koinzidenz mit Übergewicht, Hyperinsulinämie, Diabetes Typ 2, Gicht und Dyslipidämie.

    Die Therapie erfolgt primär symptomatisch mit Analgetika und Antiphlogistika bzw. lokalen Kortisoninjektionen bei aufgelagerter entzündlicher Symptomatik.

    Da sich die DISH hinsichtlich der Therapie von der AS deutlich unterscheidet, sollten Röntgenbilder im Zweifelsfall einem erfahrenen Radiologen oder Orthopäden/Rheumatologen vorgelegt werden.

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  • Kausale Assoziation: Intestinales Mikrobiom und Spondylarthritiden

    Familiäre Häufung und die Assoziation mit dem HLA-B27 sind für die Spondylarthritis charakteristisch.

    Zwischen Spondylarthritis und chronisch entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa besteht eine enge Assoziation.

    Es kann derzeit nur darüber spekuliert werden, ob ein kausaler Zusammenhang zwischen Darmflora und SpA-Entwicklung vorliegt, experimentelle Daten lassen dies jedoch möglich erscheinen.

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  • Ophthalmologie: Regenbogenhautentzündung bei Spondylarthropathien

    Eine Uveitis anterior kann bei jeder Form der Spondylarthropathie vorkommen.

    Wichtig sind gut informierte PatientInnen und ein kompetentes interdisziplinäres Management, um Spätschäden am Auge zu verhindern.

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  • TNF-α-Blocker: Biologika bei M. Bechterew

    Zur medikamentösen Behandlung der axialen Spondylarthritis (SpA) stehen uns zwei Substanzgruppen zu Verfügung: die nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) sowie Biologika vom Typ der TNF-α-Hemmer.

    Bei Versagen von zumindest 2 NSAR stellen TNF-α-Hemmer die Therapieoption der Wahl zur Behandlung der axialen Spondylarthritis dar und werden als Monotherapie ohne begleitende Basistherapie angewendet.

    TNF-α-Hemmer werden heute sowohl bei der Frühform, der nichtradiografischen, als auch der Spätform, der radiografischen axialen Spondylarthritis erfolgreich eingesetzt.

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  • Ankylosierende Spondylitis: Versorgung mit TNF-Inhibitoren in Österreich

    Die Einführung von Biologika, insbesondere der TNF-Inhibitoren, hat neue Dimensionen in der Therapie der ankylosierenden Spondylarthritis (AS) mit sich gebracht.

    Der Anteil der TNF-Inhibitoren an den gesamten Medikamentenausgaben pro AS-Patient macht 95 % aus.

    Bei Patienten, die initial auf Etanercept eingestellt wurden, zeigte die Therapie im Vergleich zu den anderen beiden Substanzen die geringste Abbruchrate.

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  • Harnsäurebestimmung bei Gichtpatienten: Indikation, Zielwerte und Interpretation

    Der Effekt der harnsäuresenkenden Therapie bei Gichtpatienten kann mittels des Serumharnsäurespiegels monitiert werden.

    Die Messung der Harnsäureausscheidung liefert Hinweise auf die Pathogenese der Hyperurikämie.

    Der Kristallnachweis in der Synovia ist der Goldstandard der Gichtdiagnostik.

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  • Nichtmedikamentöse Therapie: Neue EULAR-Empfehlungen zur Hüft- und Kniearthrose

    Eine Spezialistengruppe der European League Against Rheumatism (EULAR) sieht vorrangig im kontinuierlichen Ausdauertraining, in Schulungsprogrammen und in der Gewichtsreduktion, individuell auf jeden einzelnen Patienten abgestimmt, die stärksten Empfehlungen zur dauerhaften nichtpharmakologischen Behandlung der Osteoarthrose.

    Gesundheitseinrichtungen und niedergelassene Ärzte sind gefordert, diesbezügliche Programme und Informationen auch gezielt an die betroffenen PatientInnen weiterzugeben.

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  • Highlights vom ACR-Kongress

    2013 brachte keine neuen FDA-Zulassungen für Rheumamedikamente, aber einige Zulassungserweiterungen v. a. für Kinder.

    Die Wechselwirkungen von Impfungen und Basistherapie bei RA-Patienten sind noch zu wenig durch Studien untersucht; die Impfung gegen Pneumokokken ist aber empfohlen.

    Beispiele für Forschungsschwerpunkte waren die Weiterentwicklung von Kinase­inhibitoren und die Rolle von Th17-Zellen und B-Zellen bei Autoimmunprozessen.

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  • Highlights vom ÖGR-Kongress 2013

    Auswahl der interessantesten Ergebnisse:

    • rheumatoide Arthritis: Patienten mit ungenügendem Ansprechen auf einen TNF-Blocker profitieren von einer Therapiefortsetzung mit Rituximab mehr als von einem weiteren TNF-Blocker.
    • Spondylarthritis: Als neue Therapien wurden Ustekinumab und Apremilast sowie als Innovationen aus Phase-II-Pilotstudien Brodalumab und Sekukinumab vorgestellt.
    • Psoriasisarthritis: Engmaschige Kontrollen führen zu signifikant höheren Ansprechraten. Gute Wirksamkeit wurde für Golimumab, Ustekinumab und orales Apremilast gezeigt.
    • Kinderrheumatologie: TNF-Blocker, Abatacept, Tocilizumab, Canacinumab und Anakinra spielen eine wesentliche Rolle.
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  • Arzneimittelsicherheit: Wie funktioniert ein regulatorisches System?

    Arzneimittel sind „besondere Güter‟, deren Anwendung neben dem unver­zichtbaren individuellen und gesellschaftlichen Nutzen immer mit einem potenziellen Risiko einhergeht und deren Zulassung gerechtfertigt ist, solange der Nutzen im jeweiligen Anwendungsgebiet dieses Risiko übersteigt.

    Risikomanagement im Rahmen der „Post-Marketing Surveillance‟ ist als geschlossener Zyklus aus den Elementen Signaldetektion, Risikominimierung und der Umsetzung regulatorischer Maßnahmen zu verstehen.

    Eine der wichtigsten Informationsquellen für potenzielle Sicherheitssignale ist dabei das Spontanmeldesystem: Hieraus generierte Daten werden jedoch niemals isoliert, sondern immer in Zusammenschau mit ergänzenden Information und dem Nutzen des Arzneimittels betrachtet.

    Entscheidungen über die Umsetzung resultierender regulatorischer Maßnahmen erfolgen akkordiert im gesamteuropäischen Verbund durch die Vertreter der Mit­gliedstaaten in den zuständigen Gremien der europäischen Arzneimittelbehörde.

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  • DGRh-Kongress: Highlights aus Studien und Praxis

    Einige Beispiele aus der Fülle an vorgestellten Fakten:

    Zweitlinientherapie bei rheumatoider Arthritis (RA) ist leitliniengemäß eine Zweifachkombination synthetischer Basistherapeutika; aufgrund rezenter Daten ist eine Tripeltherapie zu bevorzugen.

    Durch die Zulassung von Belimumab und neue Daten zu Mycophenolat mofetil sind wesentliche Verbesserungen für Patienten mit SLE zu erwarten.

    Physikalische Therapiemaßnahmen sind unverzichtbar für ein erfolgreiches multimodales Therapiekonzept bei ankylosierender Spondylitis.

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  • Stellenwert der Sonografie in der Rheumatologie

    Die Sonografie nimmt heute eine zentrale Rolle in der Abklärung und beim Therapie­monitoring bei entzündlichen rheumatologischen Erkrankungen ein. Eine US-gezielte Punktion ist mit höherer Treffsicherheit und damit einem besseren therapeutischen Ansprechen assoziiert.

    Besonders wichtig sind die Anwendung standardisierter US-Untersuchungen und eine einheitliche Interpretation pathologischer Befunde.

    Domänen für den Einsatz der Sonografie sind Synovitis, Tendosynovitis, Bursitis und Enthesitis sowie Gichtarthritis, Kollagenosen, Nervenkompressionssyndrome, Sarkoidose u. a.

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  • Update: Orthopädie für Rheumatologen

    Synovektomie und Tenosynovektomie sind auch im Zeitalter der Biologika wichtige Eingriffe, die vor Gelenkzerstörung oder Sehnenruptur schützen können.

    Gelenkerhaltende Eingriffe wie die Impingement-Chirurgie des Hüftgelenks oder Umstellungsosteotomien am Kniegelenk haben zunehmend an Bedeutung gewonnen.

    Hochvernetztes Polyäthylen bestätigt als Gleitpaarung in der Hüftchirurgie klinisch die aus den Simulatoruntersuchungen zu erwartenden hervorragenden Eigenschaften.

    Die Doppelbündelrekonstruktion des gerissenen vorderen Kreuzbandes ist der klassischen Einbündeltechnik überlegen.

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  • Biosimilars: ähnlich wie Biologika?

    Biosimilars sind eine nicht identische, aber ähnliche Neuentwicklung eines rekombinant hergestellten Medikamentes.

    Biologische Arzneimittel schwanken in ihren Eigenschaften. Auch verschiedenen Chargen von Originatorsubstanzen können geringfügig unterschiedliche Eigenschaften aufweisen.

    Im Unterschied zu Generika werden von Biosimilars vor der Zulassung klinische Wirksamkeitsprüfungen gefordert, um die Nichtinferiorität gegenüber der Originatorsubstanz in Bezug auf Wirksamkeit und Sicherheit zu zeigen.

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  • EULAR 2013: Rheumatologie-Update in Madrid

    Bei rheumatoider Arthritis gewinnen IL-Hemmer an Bedeutung.

    Zum systemischen Lupus erythematodes gibt es positive Ergebnisse zur B-Zell-Blockade.

    Für die Therapie der systemischen Sklerose scheint Rituximab vielversprechend.

    Bei Osteoarthritis zeigen multimodale Ansätze das beste Outcome.

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  • Bestimmung der Krankheitsaktivität – Sind Zahlenwerte bei Mb. Bechterew sinnvoll?

    Der Ankylosing Spondylitis Disease Activity Score (ASDAS) ist ein valider, zusammengesetzter und gewichteter Score zur Messung der Krankheitsaktivität.

    Es gibt derzeit keine spezifischen Routinelaborparameter.

    Eine genaue Messung und Dokumentation der Krankheitsaktivität ist zur Optimierung der therapeutischen Maßnahmen notwendig.

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  • Was ist von niedermolekularen Kinasehemmern zu erwarten?

    Bei einer chronischen Erkrankung wie der rheumatoiden Arthritis ist jede Erweiterung der therapeutischen Optionen ein Fortschritt auf dem Weg zur Verhinderung von Spätschäden.

    Die neuen Optionen mit oralen Kinasehemmern sind für viele Patienten sicherlich aufgrund der Applikationsform interessant. Aus medizinischer Sicht zeigen sie wieder verblüffend ähnliche Resultate zu anderen Therapien (z. B. Biologika), wobei einige spezifische Nebenwirkungssignale zu berücksichtigen sind.

    Der Stellenwert im Therapiealgorithmus der RA ist derzeit nicht ganz gewiss, jedoch wird es hierzu hoffentlich in Kürze auch Empfehlungen der großen Rheumaorganisationen wie der EULAR geben.

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  • Wurde die rheumatologische Rehabilitation schon abgeschafft?

    Die rheumatologische Rehabilitation nimmt einen unverzichtbaren Stellenwert im umfassenden Behandlungskonzept bei rheumatischen Erkrankungen ein.

    Ziele sind der bestmögliche Gesundheitszustand und größtmögliche Selbstständigkeit.

    Rehabilitation im Rahmen des biopsychosozialen Modells setzt an allen betroffenen Ebenen an und vernetzt umfassend alle involvierten Berufsgruppen.

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  • Die Bedeutung der physikalischen Behandlung in der internistischen Rheumatologie

    Die Behandlungsansätze in der physikalischen Medizin zeichnen sich durch Interdiszi­plinarität und Methodenvielfalt aus.

    Inhalt ist die komplexe Erfassung und ganzheitliche Behandlung der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit.

    Der Nutzen physikalischer Therapien ist zunehmend wissenschaftlich belegt.

    Abhängig von der Krankheitsaktivität bildet eine effektive Medikation (analgetisch, antiinflammatorisch) die Voraussetzung.

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  • Immer mehr Experten, forcierte Beforschung – Chancen bei Fibromyalgie

    Die schmerzhaften Regionen im Bewegungssystem sind nicht verändert oder entzündet, trotzdem sind es echte (nicht eingebildete!) Schmerzen.

    Es ist unklar, ob die Schmerzen auf organischen Veränderungen im Gehirn oder auf psychosomatischen Störungen beruhen; Botenstoffe wie Serotonin und Substanz P dürften für die erhöhte Schmerzempfindung verantwortlich sein.

    Die Diagnose ist eine Ausschlussdiagnose, die ACR-Kriterien 1990 wurden von den ACR-Kriterien 2010 abgelöst.

    Die Therapie ist interdisziplinär unter rheumatologischer Führung und beinhaltet u. a. Patientenschulung, Bewegungstherapie, kognitive Verhaltenstherapie und Pharmakotherapie.

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  • Balneotherapie heute

    Wissenschaftliche Untersuchungen mit Schwefelwasserstoff (H2S) sprechen für einen komplexen entzündungsmodulatorischen Effekt durch Beeinflussung von Entzündungs- und vasoaktiven Mediatoren.

    In Wasser gelöster Schwefel (S–2) wirkt vorwiegend am Bindegewebe und im Gelenk, an der Haut und am Immunsystem.

    Klinische Wirkungen sind z. B. bei Fibromyalgie und Arthrose belegt.

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  • Lebensqualität bei RA – Using measurement to promote quality

    Die gesundheitsbezogene Lebensqualität (HRQoL) ist ein wichtiger Parameter bei der Durchführung und Bewertung von Therapien; die Lebensqualität als „patient-reported outcome“ (PRO) spielt in klinischen Studien und bei der Medikamentenzulassung eine zunehmende Rolle.

    Die bei RA am häufigsten verwendeten Fragebögen sind NHP, SF-36, AIMS, HAQ, EQ-5D; der speziell für PatientInnen mit rheumatoider Arthritis entwickelte RAQoL ist noch nicht in deutscher Übersetzung verfügbar.

    Qualitative Erhebungsmethoden könnten zur Entwicklung von Standardstrategien zur Steigerung der Lebensqualität bei PatientInnen mit chronischen Erkrankungen beitragen.

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  • Schlafstörungen und muskuloskelettale Schmerzen

    Schmerz und Schlafstörungen treten oft gemeinsam auf und beeinflussen einander in einem Teufelskreis.

    Eine erfolgreiche Therapie muss beide Symptome adressieren.

    Statt Schlafstörungen nihilistisch hinzunehmen, könnten sie Teil der Therapieplanung und -evaluation sein. Mehrere pharmakologische und nichtpharmakologische Maßnahmen stehen zur Verfügung.

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  • 2012 Leitlinien des American College of Rheumatology – Das Management der Gicht

    Neues:
    Eine harnsäuresenkende Therapie soll während eines akuten Gichtanfalles nicht nur weitergeführt, sondern kann auch während eines solchen gestartet werden. Voraussetzung ist ein effektives antiinflammatorisches Management.
    Als First-Line-Therapie werden gleichwertig Allopurinol oder Febuxostat empfohlen, Probenecid als eine alternative Erstlinientherapie. Bei Patienten mit schwerer Gicht und refraktärem Krankheitsbild oder Intoleranz von oralen harnsäuresenkenden Mitteln wird Pegloticase als Therapie empfohlen.
    Bei bestimmten Patienten mit erhöhtem Risiko für eine schwere Allopurinol-Hypersensiti­vitätsreaktion ist ein PCR-Screening auf HLA-B*5801 möglich.

    Kontroversielles:
    Dosissteigerung von Allopurinol auf über 300 mg auch bei Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz
    Bei der Therapie der akuten Gichtattacke soll als initiale Monotherapie ein NSAR, ein systemisches Glukokortikoid oder Kolchizin verwendet werden. Diese drei Therapieansätze werden als gleichwertig betrachtet.

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  • Gicht und Ernährung – Faktoren für die Beeinflussung des Harnsäurespiegels

    Die Datenlage zu diesem Thema stammt vorwiegend aus epidemiologischen Studien und fragebogenbasierten Erhebungen.

    Bestimmte Nahrungs- und Genussmittel dürften den Harnsäurespiegel positiv oder negativ beeinflussen.

    Übergewicht und Adipositas sind mit erhöhten Harnsäurespiegeln assoziiert, Gewichtsreduktion kann das Risiko reduzieren, die Rolle von Diabetes ist unklar.

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  • Organbeteiligung, Medikamente etc. – wann Lupus gefährlich wird

    Gefährlich, aber zunächst oft symptomarm, ist die Mitbeteiligung innerer Organe (Niere, Lunge, ZNS) mit der realen Gefahr des Organversagens.

    Aber auch die dagegen verwendeten Immunsuppressiva sind gefährlich, weil sie zu Infektionen und anderen Nebenwirkungen prädisponieren.

    Gefährlich sind auch Thrombosen und Thromboembolien als Folge einer erhöhten Gerinnungsneigung im Rahmen eines Antiphospholipidsyndroms (APLAS).

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  • Klinische Rheuma-Osteologie

    Fast alle entzündlich bedingten rheumatischen Erkrankungen führen unbehandelt zu generalisierter Osteoporose; Glukokortikoide sind ein weiterer Risikofaktor.

    Es gibt Hinweise, dass Antikörper gegen bestimmte Zytokine Knochenstoffwechselparameter verbessern und somit den Knochenabbau beeinflussen können.

    Frühe Diagnose und aggressive Therapie können Schmerzen und Behinderung minimieren und die Knochen schützen.

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  • Von Madonnen, Rattenbissen und Tabaksbeuteln – Die Stigmata der systemischen Sklerose

    Die systemische Sklerose (SS) ist durch typische Hautveränderungen gekennzeichnet. Diese können für Diagnostik und Beurteilung der Krankheitsaktivität herangezogen werden; gemeinsam mit der Beteiligung anderer Organe können sie auch wesentlich zur Morbidität der Erkrankung beitragen.

    Vor allem zur Behandlung des Raynaud-Syndroms und der digitalen Ulzera stehen wirksame Medikamente und evidenzbasierte, aktuelle Therapieempfehlungen zur Verfügung.

    Für die Lokaltherapie chronischer Wunden bei SS gibt es eine Vielzahl an modernen Verbandstoffen. Diese sind nicht formal in dieser Indikation geprüft, können aber eine subjektiv zufrieden stellende, der Wundsituation angepasste, schmerzarme Versorgung ermöglichen.

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  • Highlights vom ÖGR-Kongress 2012

    Januskinasen-(JAK)-Inhibitoren hemmen intrazelluläre Signalwege. Tofacitinib ist in den USA bereits zugelassen und war bei rheumatoider Arthritis signifikant überlegen vs. Placebo, u. a. nach unzureichendem Ansprechen auf TNF-Blocker.

    Abatacept subkutan: Effektivität, Verträglichkeit und Sicherheit sind mit der i. v. Applikation vergleichbar.

    Biologika könnten auch als Monotherapeutika geeignet sein.

    Aktiver SLE: Positive Erfahrungsberichte zu Belimumab wurden ausgetauscht. Auch wurden aktuelle EULAR- und ACR-Empfehlungen zur Therapie der Lupusnephritis präsentiert.

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  • Interleukin 6 & rheumatoide Arthritis – Pleiotrope Wirkungen und Potenzial für Interferenz

    An der Pathogenese der rheumatoiden Arthritis ist eine Vielzahl von Zytokinen beteiligt, diese haben z. T. pleiotrope Wirkungen und stehen miteinander im „Crosstalk“.

    IL-6 wirkt auf T- und B-Zellen, Ostolasten, Kollagen, Knorpel und Gefäße und beeinflusst die angeborene Immunität.

    Bei den verschiedenen chronisch-entzündlichen Erkrankungen sind wahrscheinlich unterschiedliche Kombinationen von Zytokinen bzw. Wirkmechanismen vorherrschend; dies dürfte die unterschiedliche Wirksamkeit von Biologika erklären.

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  • Rezente Therapie bei Polyangiitis – Klares Therapiemanagement und rasche Behandlung

    Die Ergebnisse zu Rituximab als Cyclophosphamid-Alternative zur Remissionsinduktion sind überzeugend, Langzeitdaten fehlen noch.

    Mycophenolat-Mofetil erscheint vielversprechend.

    Weitere therapeutische Ansätze mit anderen B-Zell-depletierenden Biologika und niedrigmolekularen Inhibitoren (z. B. Kinasehemmer oder Proteasomenhemmer) werden derzeit untersucht.

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  • Gicht – Harnsäure: Wann senken und wie stark? 


    Eine medikamentöse Senkung der Serumharnsäurekonzentration ist nach Meinung der Autoren spätestens ab einem Wert über 10 mg/dl angezeigt. Jedenfalls sollte der Wert kontrolliert und mit dem Patienten ein Gespräch über Ernährung und Lifestyle-Modifikation geführt werden.

    Der Zielwert der Serumharnsäure unter Therapie ist < 6 mg/dl.

    Ein stattgehabter Gichtschub stellt die Indikation zur Einleitung einer uratsenkenden Therapie dar, begleitet von einer Anfallsprophylaxe mit NSAR oder Kolchizin.

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  • Chronische Polyarthritis – Pathophysiologie und resultierende Therapieformen


    Auf zellulärer Ebene spielen die synovialen Fibroblasten, synoviale Makrophagen, T- und B-Lymphozyten eine wichtige Rolle.

    Bei den proinflammatorischen Zytokinen nimmt TNF eine übergeordnete Stellung ein; ebenfalls beteiligt sind IL-1 und IL-6.

    Aktuelle therapeutische Ansätze: TNF-Antagonisten, IL-6-Rezeptorblocker (Tocilizumab), Ko-Stimulationsblocker (Abatacept) und B-Zell-Depletion (Rituximab).

    Künftige Option: Janus-Kinasen-Inhibition (Tofacitinib).

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  • Lokale Infiltrationstherapie – Herausforderung trotz alltäglicher Routine

    Muskuloskelettale Infiltrationen gehören zu den alltäglichen Interventionen in der rheumatologischen Praxis. Studien bestätigen, dass die Effektivität der Therapie durch Ultraschall-geführte Technik noch verbessert werden kann.

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  • Neues vom ACR 2011*

    Auch heuer zog die Jahrestagung des American College of Rheumatology wieder zahlreiche Teilnehmer aus aller Welt an. Bei typischem Chicagoer Herbstwetter widmete man sich 4 Tage lang den Neuigkeiten (und den alten Hüten) der Rheumatologie.

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  • Kräfte bündeln für den Fortschritt

    Die regelmäßig Ende des Jahres stattfindende Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Rheumatologie (ÖGR)* zählt zu den jährlichen Höhepunkten in der österreichischen Rheumatologie. Erstmals wurden heuer über 70 Poster angemeldet, die nicht nur aus universitären Einrichtungen stammten, sondern auch aus anderen Krankenanstalten wie öffentlichen Krankenhäusern, Rehabilitationskliniken und privaten Rheumakliniken. Auffällig ist die zunehmende Zahl an Interessenten. Die diesjährige Jahrestagung zählte 321 registrierte Teilnehmer, betont der Präsident der ÖGR, ao. Univ.-Prof. DDr. Manfred Herold.

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  • Bewegung als Therapie bei degenerativen und entzündlichen Gelenkerkrankungen

    Bewegung ist ein wichtiger Bestandteil der Behandlung aller rheumatischen Gelenkerkrankungen. Sie kann gelenkspezifische Probleme verbessern und hat zusätzlich allgemeine positive Effekte wie Gewichtsverlust und Senkung des Risikos für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

    Bei entzündlichem Gelenkrheuma sollte auch in Phasen höherer Aktivität die Bewegungstherapie angepasst weitergeführt werden.

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  • Biologikatherapie der rheumatoiden Arthritis

    Hemmstoffe des Tumornekrosefaktors, von Interleukin 6, der B- und der T-Lymphozyten bieten ein breites Repertoire der Immunbeeinflussung durch Biologika, um einen remissions-ähnlichen Krankheitszustand bei rheumatoider Arthrithis zu erzielen.

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  • Fertilität und Autoimmunität

    Die Entscheidung für eine Schwangerschaft bei Frauen mit einer Kollagenose wird von der Krankheitsaktivität und der medikamentösen Therapie bestimmt. Besondere Risiken gehen von Anti-Phospholipid-Antikörpern aus, die zum Anti-Phospholipid-Syndrom führen können. Zu dessen möglichen Komplikationen zählen Fehlgeburten, Präeklampsie und Plazentain­suffizienz. APS-Patientinnen sollten schon vor der Konzeption über die Risiken aufgeklärt werden. Während der Schwangerschaft sollen engmaschige Kontrollen erfolgen. Therapeutisch sind niedrig dosiertes Aspirin und die s. c. Gabe von Heparin empfohlen.

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  • Neues zur Polyarthritis vom EULAR 2012 in Berlin

    TNF-Hemmer: Kombinationstherapie mit MTX ist wirksamer als Monotherapien; TNF-Hemmer-Monotherapie ist nicht wirksamer als MTX-Monotherapie.

    Tocilizumab: Als Monotherapie keine signifikante Unterlegenheit vs. Kombinationstherapie mit MTX bei MTX-refraktären Patienten; als Monotherapie überlegen vs. TNF-Blocker-Monotherapie.

    Neue Therapien und Targets: Sirukumab in Kombination mit MTX und Sarilumab als Monotherapie waren in Phase-II-Studien wirksam. – Der Antikörper NNC0109-0012 und ein gegen CD20 gerichtetes Small Modular Immunopharmaceutical zeigten eine deutliche Wirkung bei rheumatoider Arthritis. – Der Anti-GM-CSF-Antikörper Mavrilimumab und der Anti-IL-17-Antikörper LY2439821 waren in Phase-II-Studien wirksam. – Der CC-Chemokin-Rezeptor-1 CCX354-C scheint klinisch wirksam und sicher zu sein. – Vielversprechende Ergebnisse liegen auch für die Kinaseinhibitoren (JAK-Hemmer) Tofacitinib und GLP0634 vor.

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  • Ankylosierende Spondylitis – Update 2012

    KONTEXT: In den letzten Jahren fand in der Diagnose der ankylosierenden Spondylitis ein Paradigmenwechsel statt: 25 Jahre nach Erscheinen der modifizierten New-York-Kriterien hat die ASAS (Assessment of Spondyloarthritis International Society) neue Diagnosekriterien entwickelt, die sowohl frühe präradiografische Stadien als auch die nativ-radiologisch nachweisbare ankylosierende Spondylitis einschließen und unter dem Überbegriff der axialen Spondyloarthritis zusammenfassen. Auch im Verständnis der Pathogenese dieser mit 0,5 % Prävalenz demografisch relevanten entzündlich-rheumatischen Erkrankung konnten Fortschritte erzielt werden, die auf neue therapeutische Möglichkeiten hoffen lassen.

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  • Neu initiierte Studie für individuell wirksame Behandlung

    Ziel einer soeben startenden, multizentrisch angelegten Studie in Wien ist es, prädiktive Marker zu identifizieren, die das Ansprechen auf eine Biologika-Therapie vorhersagen und so die Auswahl des geeigneten Medikamentes bestimmen können.

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  • MCTD oder Mischkollagenose – Paradigmenwechsel hinsichtlich Zuordnung und Diagnosekriterien

    Der Begriff „Mixed Connective Tissue Disease“ wurde 1972 von Dr. Sharp geprägt und steht für eine chronisch-entzündliche Bindegewebserkrankung, die Symptome unterschiedlicher Kollagenosen aufweist und mit einem hohen Titer von antinukleären Antikörpern, die gegen das nukleäre Ribonukleoprotein U1RNP gerichtet sind, einhergeht.

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  • Vitamin D und Arthritis – Potenzial und offene Fragen

    Günstige Effekte auf die Knochengesundheit und pleiotrope immunmodulatorische Effekte machen Vitamin D zu einem vielversprechenden therapeutischen Ansatz mit niedrigem Risiko, der gerade bei PatientInnen mit rheumatoider Arthritis genutzt werden sollte.

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  • Lupus erythematodes – Umwelt und Autoimmunerkrankungen

    Autoimmunerkrankungen entstehen aufgrund genetischer, immunologischer, hormoneller und umweltbedingter Faktoren. Infektionen spielen dabei eine Hauptrolle, ebenso kommt es nach Kontakt mit bestimmten organischen Lösungsmitteln und Medikamenten sowie UV-Licht zu einer erhöhten Autoantikörper-Produktion. Rauchen ist ein viel diskutierter Aggravationsfaktor bei Lupus erythematodes (LE).

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  • Krankheitsmonitoring bei der chronischen Polyarthritis

    Kontext: Die chronische Polyarthritis (cP) ist eine systemische entzündliche Erkrankung mit Beteiligung multipler Organe und besonderer Bevorzugung der Gelenke, die durch starke Schmerzen und letztendlich durch zunehmende Gelenkszerstörung charakterisiert ist. Dies resultiert meist auch in einer signifikanten Behinderung im Alltag und kann zu einer bleibenden Invalidität führen. Das Ziel mit der heute zur Verfügung stehenden großen Anzahl von Medikamenten ist die Remission der Erkrankung, also ein Zustand, in dem weder für den Arzt noch für den Patienten eine Krankheitsaktivität erkennbar ist. Dieses komplexe Krankheitsgeschehen muss auch entsprechend dokumentiert werden, um die weiteren therapeutischen Schritte begründen und auch deren Erfolg nachweisen zu können. Je engmaschiger die Kontrollen durchgeführt werden, desto besser ist auch das Ergebnis für den Patienten.1

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  • Raynaud-Syndrom – Altbekanntes und Neues zur Therapie

    1862 beschrieb Maurice Raynaud in seiner Doktorarbeit erstmals eine kälteinduzierte, phasenhaft verlaufende Durchblutungsstörung der Finger, welche seitdem als Raynaud-Syndrom (RS) bezeichnet wird. Nachfolgend wird vor allem auf die medikamentöse Therapieoptionen des sekundären RS im Rahmen von Kollagenosen eingegangen.

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  • "Orphan diseases" des Bindegewebes – Fibrosierende Hautveränderungen

    Fibrosen der Haut sind selten, aber oft Hinweise auf Autoimmunprozesse mit rasanter Progredienz und ungünstiger Prognose. Die Pathomechanismen sind vielfach ungeklärt. Bei Beteiligung innerer Organe ist eine breite Immunsuppression angezeigt.

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  • Editorial zum Focus Rheumatologie

    Sehr geehrte Leserinnen und Leser, wieder einmal wollen wir die Rheumatologie als kleines, aber vielfältiges Fachgebiet in den Scheinwerfer der Aufmerksamkeit im UNIVERSUM INNERE MEDIZIN stellen. In allen Praxen und Spitälern ist von Qualitätsmanagement die verpflichtende Rede. Frau Primaria Eberl…

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  • Qualitätsmanagement in der Rheumatologie – "Plan – Do – Check – Act"

    Die Rheumatologie befindet sich in einer dynamischen Entwicklung. Medizinische Innovationen, neue Therapiestandards mit möglichst früher Diagnose und rascher medikamentöser Verordnung ermöglichen eine zukunftsorientierte, hochwertige Patientenbetreuung, wobei wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen, dass diese Maßnahmen zu einer nachhaltigen Verbesserung der Lebensqualität führen.

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  • Gezielte Elimination – Immunadsorption bei systemischem Lupus erythematodes

    Therapeutische Ansätze, die auf eine Elimination oder Deaktivierung von B-Zellen (oder deren Produkten) zielen, sind hochaktuell in der Lupus-Therapie. Mittels extrakorporaler Therapieverfahren wie der Immunadsorption lassen sich pathogene Autoantikörper und Immunkomplexe effektiv und rasch entfernen, ohne dass das Infektionsrisiko steigt.

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  • Muskuloskelettaler Ultraschall

    Der moderne Ultraschall unterstützt zunehmend den Rheumatologen in der Beurteilung von Gelenken, Sehnen und Muskeln. Er wird nicht nur in der Diagnostik und im Monitoring immunmediierter Erkrankungen (wie der rheumatoiden Arthritis), sondern teilweise auch für Beurteilungen zur Prognose eingesetzt. Österreichische Rheumatologen haben zunehmend Erfahrung im Umgang mit dem Verfahren.

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  • Fibrosierende Hautveränderungen

    „Orphan diseases“ des Bindegewebes

    Fibrosen der Haut sind selten, aber oft Hinweise auf Autoimmunprozesse mit
    rasanter Progredienz und ungünstiger Prognose. Die Pathomechanismen sind
    vielfach ungeklärt. Bei Beteiligung innerer Organe ist eine breite
    Immunsuppression angezeigt.

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  • Lupusnephritis 2012 – Frühzeitige Therapie anhand der histologischen Klassifizierung

    Frühzeitige Therapie anhand der histologischen Klassifizierung

    Die Nierenbeteiligung bei systemischem Lupus erythematodes (SLE) korreliert nicht unbedingt mit weiteren Organmanifestationen, sie ist jedoch für die Morbidität und Mortalität dieser Patienten bestimmend. Zum Zeitpunkt der klinischen Erstmanifestation weisen bereits bis zu 50% eine renale Beteiligung auf, im Follow-up steigt dieser Prozentsatz auf bis zu 60% an. Die frühzeitige Diagnose und rechtzeitige Etablierung einer Therapie ist für die Zukunft der Patienten mit Lupusnephritis essenziell.

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  • Ergotherapie in der Rheumatologie – Behandlungsziel Alltagskompetenz

    Ergotherapie sollte PatientInnen mit rheumatischen Erkrankungen begleiten, um es ihnen letztlich selbst zu ermöglichen, mit den alltäglichen Tätigkeiten, den Anforderungen der Umwelten, den eigenen Vorlieben und Zielen und den individuellen Funktionsverlusten zurechtzukommen

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  • DGR-Kongresshighlights – Rheumatologische Vielfalt

    Der diesjährige Kongress der „Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie“ imponierte wie gewohnt  durch sein vielfältiges und überwiegend praxisnahes Programm.

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  • Osteoporosetherapie – Compliance: Der Schein trügt

    Zwei Befragungen bringen Erkenntnisse zur Osteoporosetherapie, welche besonders die Compliance betreffen. Dabei zeigt sich eine krasse Diskrepanz zwischen der Einschätzung der Ärzte und den Daten der OÖGKK.

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  • Gicht: alte Erkrankung – neue Therapieoptionen

    Inhibierung von IL-1 im Focus

    Die Gicht ist eine schon seit dem Altertum bekannte Erkrankung, die früh als eigene klinische Entität erfasst wurde. Bereits die Ägypter konnten diese Erkrankung identifizieren, später beschrieb Hippokrates „podagra“ als akuten Gichtanfall im ersten Metatarsophalangealgelenk, und er unterschied die Gicht von anderen Arthritisformen. Die Gichtarthritis verläuft meist selbstlimitierend und ist durch eine Entzündungsreaktion auf Natriumuratkristalle im Gelenk und in den umgebenden Strukturen charakterisiert. Die klinische Symptomatik ist eine anfallsartige, oft extrem schmerzhafte Schwellung in den Gelenken und paraartikulären Strukturen. 

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  • EULAR 2011 – Kongress-Nachlese

    Der diesjährige EULAR-Kongress* versammelte Ende Mai 16.000 RheumatologInnen aus der ganzen Welt in London. Vier Tage lang wurden die neuesten Forschungsergebnisse aus allen Bereichen der Rheumatologie, von der Grundlagenforschung bis zur Rehabilitation, vorgestellt. 

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  • Erfolg durch koordinierte Zusammenarbeit

    Management und Selbstmanagement der rheumatoiden Arthritis verfolgen eine Reihe von Zielen, die sich überschneiden, wechselseitig beeinflussen oder ergänzen können. Sie werden durch den Rheumatologen und Patienten in Kooperation erarbeitet, festgelegt und umgesetzt. 

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  • Diskussion – Statine in der Rheumatologie – Freund oder Feind?

    Statine üben ihre klinische Wirksamkeit nur zum Teil über die Lipidsenkung, vielmehr offensichtlich über die pleiotropen (Nicht-Lipid-)Effekte aus. Einer davon ist die dokumentierte antiinflammatorische Wirkung bzw. CRP-Senkung. Aus biochemischen und pharmakologischen Überlegungen ist der Einsatz von Statinen bei rheumatoider Arthritis (RA) daher besonders naheliegend.

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  • Akute CPP-Kristall-Arthritis -„Pseudogicht“

    Der Begriff „Pseudogicht“ wurde 1961 von McCarty definiert und beschreibt eine akute, selbstlimitierende, durch Kalziumpyrophosphat- Kristalle induzierte Synovitis, die durch eine mit dem Gichtanfall vergleichbare Klinik charakterisiert ist.

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  • Juvenile idiopathische Arthritis – Fortschritte in der Therapie

    In der Therapie der juvenilen idiopathischen Arthritis haben sich wesentliche Verbesserungen ereignet, die zu einer deutlich niedrigeren Rate an zu rehabilitierenden Erwachsenen und damit zu einer deutlich besseren Berufsfähigkeit der Betroffenen führen. Im Folgenden soll die Anwendung der Medikamente innerhalb und außerhalb der Zulassung angeführt werden.

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  • Substitution von Immunglobulin in der Rheumatologie

    Definierte Indikationen und Off-Label-Use

    Immunglobuline haben in der Therapie von Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises breite Einsatzmöglichkeiten, teilweise aber im Off-Label-Use und nicht immer ausreichend durch Studienevidenz abgesichert.

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  • „Complex Regional Pain Syndrome“ -Vielfältiger Symptomenkomplex

    Das Complex Regional Pain Syndrome ist ein vielfältiger Symptomenkomplex, der sowohl mit chronischen Schmerzen als auch mit autonomen und sensomotorischen Störungen einhergeht. Auslösende Faktoren sind in der Regel Mikrotraumen oder kleinere operative Eingriffe an den distalen Extremitäten.

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  • Raynaud-Phänomen Blickdiagnose Nagelfalz – die Kapillaroskopie in der Diagnose der Sklerodermie

    Das Raynaud-Phänomen ist das klassische Frühsymptom der systemischen Sklerose. Um den Vorboten dieser potenziell lebensbedrohlichen Erkrankung von einem harmlosen primären Raynaud-Phänomen zu unterscheiden, bedarf es der Kapillaroskopie.

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  • Diagnostik des Morbus Bechterew -ASAS-Kriterien stärken MRT

    Die neuen ASAS-Kriterien ermöglichen unter Einbezug der MRT eine rasche Diagnose von Frühformen der axialen Spondyloarthritis. Die frühe Diagnosestellung sollte auch zur früheren, adäquaten Therapie (z. B. frühere Verwendung von Biologika) führen und damit die Prognose der betroffenen Patienten verbessern.

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  • Neue Guidelines in der Rheumatologie aus der Sicht eines niedergelassenen Arztes

    Modernes Ordinationsmanagement bewegt sich im Spannungsfeld zwischen begrenzten zeitlichen wie auch finanziellen Ressourcen und rasanten medizinischen Entwicklungen. Instrumente der Qualitätssicherung sind hierbei zur Gewährleistung der Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität unabdingbar. Wie passen nun Guidelines, die in letzter Zeit sehr zahlreich in vielen Gebieten der Medizin publiziert werden, in dieses Konzept?

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  • Jaccoud’sche Arthropathie

    Wir präsentieren den Fall einer nicht-erosiven deformierenden Arthropathie der Handgelenke, wie sie früher vor allem im Zusammenhang mit rheumatischem Fieber auftrat, als seltene Differenzialdiagnose zur weit fortgeschrittenen rheumatoiden Arthritis aber auch heute noch von Bedeutung ist.

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  • Psoriasisarthritis

    Psoriasisarthritis (PsA) ist eine chronisch-entzündliche, zumeist mit Psoriasis auftretende Gelenkserkrankung, die neben peripheren Gelenken auch Wirbelsäule und Sehnen betreffen kann.

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  • Morbus Bechterew – Nicht immer nur "Kreuzschmerzen"

    Wenngleich der rechtzeitigen Diagnose des M. Bechterew eine große Bedeutung zukommt, beträgt die mittlere Zeitspanne zwischen Symptombeginn und Therapiestart 7 Jahre.

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  • Stabilisierung von Wirbelkörpern mittels Kyphoplastik

    Die Kyphoplastik (auch Ballon-Kyphoplastik) ist seit 1998 im Einsatz. Das Verfahren ermöglicht, den schmerzhaften Verlauf akuter Wirbelkörpereinbrüche wesentlich abzukürzen und Krankheitsfolgen zu reduzieren. Indikationsbereich sind Wirbelkörperfrakturen, in erster Linie osteoporotischer, aber auch neoplastischer Genese.

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  • Enteropathische Arthropathien

    Bei bis zu einem Drittel der an chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen leidenden Patienten kommt es zumindest einmalig zum Auftreten von extraintestinalen Manifestationen. Am häufigsten finden sich entzündliche Gelenks- und Wirbelsäulenbeteiligungen, so genannte enteropathische Arthropathien.

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  • Promotion Belimumab (Benlysta®): Management des systemischen Lupus erythematodes: die Niere im Fokus