© OÖC Bei den Olympischen Spielen in Italien werden die 115 ÖOC-Sportler:innen von einem 51-köpfigen Team medizinisch betreut. Der IOC-Medizinkommissionschef kommt aus Tirol.
115 Sportler:innen hat das Österreichische Olympische Comité (ÖOC) zu den Olympischen Spielen nach Italien entsandt. Während sie dort um Medaillen kämpfen, werden sie von 15 Ärzt:innen, 32 Physiotherapeut:innen sowie vier Sportpsycholog:innen medizinisch betreut. Mit diesem 51-köpfigen Team ist das ÖOC-Medizinpersonal-Aufgebot ungefähr gleich groß wie bei den Winterspielen 2022 in China. Die Voraussetzungen wären aber entspannter, sagt der Chefarzt des medizinischen ÖOC-Teams Bernhard Unterkofler, denn damals hätte man wegen Corona strenge Hygiene- und Quarantäneregeln einhalten müssen.
Sollte die medizinische Hilfe der österreichischen Olympia-Ärzt:innen bei den Winterspielen nicht ausreichen, werde man auf eigens in den Olympischen Dörfern eingerichtete Polikliniken zurückgreifen oder auf Spitäler in der Nähe der Austragungsorte. Bei schweren Verletzungen werde man, wie das bei Weltcup-Rennen auch üblich ist, die Verletzten zur Behandlung nach Österreich bringen.
Hierbei rechnet Unterkofler, der in Gröbming in der Steiermark eine internistische Ordination führt, mit der Hilfe des Vorsitzenden der Medical Expert Group des International Olympic Comittee (IOC): IOC-Medizinkommissionschef ist der Direktor des Instituts für Sport-, Alpinmedizin und Gesundheitstourismus (ISAG) der „tirol kliniken“ in Hall in Tirol Wolfgang Schobersberger. Er berät und koordiniert in Mailand und Cortina d´Ampezzo die Teamärzt:innen aller teilnehmenden Nationen. (sst/APA)