Probleme mit Medikamenten-Nachschub

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Mit dem Nachschub von vielen Medikamenten gibt es derzeit und laut Großhandelsverband PHAGO Probleme. Wie zum Beispiel von Antidiabetika. 

Teils wegen Einschränkungen durch wochenweise Kontingentierungen vieler Medikamenten-Hersteller, teils wegen verschiedener Lieferschwierigkeiten gebe es derzeit mit dem Nachschub von Medikamenten für Diabetiker:innen Probleme. Darüber informierte kürzlich der Verband der Österreichischen Arzneimittelvollgroßhändler PHAGO mit Sitz in Wien. 

An Nachschub mangele es aber nicht nur bei Antidiabetika, sondern auch antibiotische Augentropfen „weisen zahlreiche Ausfälle auf“. Die Lage bei Psychopharmaka bleibe „unter Beobachtung“. Insgesamt habe man bei 1300 Medikamenten das eine oder andere Problem mit dem Nachschub.  

„Erneut nicht verfügbar“ ist laut Wiener Ärztekammer der Impfstoff gegen Herpes Zoster. Das sei besonders problematisch, weil die Impfung aus zwei Teilimpfungen im Abstand von zwei bis sechs Monaten besteht. Das Gesundheitsministerium teile nur mit, dass im Lauf des ersten halben Jahres 2026 wieder eine große Menge verfügbar sei. So sei für jene, die bereits eine erste Teilimpfung erhalten haben, ungewiss, ob sie rechtzeitig die zweite Dosis erhalten. (sst/APA)