Nächster Jobabbau bei Pharmakonzern in Tirol

© Sandoz

Erst kürzlich wurde bekannt, dass der Pharmakonzern Sandoz in Tirol 100 Beschäftigte abbauen will. Nun ist von einem weiteren Jobabbau die Rede. 

Rund 30 Beschäftigte sind betroffen, wenn der Pharmakonzern Sandoz wie geplant mit Ende 2026 an seinem Standort in Langkampfen/Schaftenau in Tirol die Produktion des Wirkstoffs Thyronin stilllegt. Die Stilllegung begründet das global agierende Unternehmen mit dem Rückgang der Preise und dem Nachlassen der Nachfrage nach der Grundsubstanz diverser Schilddrüsenhormone auf dem Weltmarkt. Auch würden hohe Fixkosten die Produktion „wirtschaftlich nicht mehr tragbar“ machen.  

Für den Großteil der betroffenen Mitarbeiter:innen seien „alternative Positionen“ gefunden worden. Der Abbau der 30 Jobs ist schon der zweite, der binnen kurzer Zeit seitens Sandoz angekündigt wurde. Erst im März war bekannt geworden, dass der Konzern mit Hauptsitz in Basel in Folge der Schließung seines Development Centers für Generika im Tiroler Kundl 100 Beschäftigte abbauen wird. Der Betriebsrat sprach sogar vom Abbau von 170 bis 190 Jobs. Die Entscheidung erntete scharfe Kritik seitens der Tiroler SPÖ und der Gewerkschaft, da reichlich öffentliche Förderungen in den Standort geflossen seien. (sst/APA)