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Gastroenterologie: ein Fach in Bewegung

Die Gastroenterologie und Hepatologie ist ein sehr dynamisches Fach und hat in den letzten Jahren große Fortschritte erzielt. Prim. Univ.-Prof. Dr. Harald Hofer, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Gastroenterologie und Hepatologie (ÖGGH), berichtet über jüngste Erfolge und Meilensteine der ÖGGH wie z.B. die Förderung von Frauen und jungen Kolleg:innen sowie die Fertigstellung eines Positionspapiers zur Sedierung in der Endoskopie. Darüber hinaus hebt er die Beteiligung an vielen, auch internationalen Leitlinien und Konsensusstatements sowie das sehr breite Fortbildungsangebot hervor, das kontinuierlich evaluiert und weiterentwickelt wird.


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DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE:

  • Die ÖGGH hat ein gemeinsames Konsensuspapier mit der Österreichischen Diabetes Gesellschaft und der Österreichischen Adipositas Gesellschaft zur Diagnostik und Therapie der metabolischen Dysfunktion-assoziierten steatotischen Lebererkrankung (MASLD) publiziert.
  • In Österreich erhalten noch immer 20–25 Menschen pro Tag die Diagnose Darmkrebs. Ein strukturiertes Screening kann die Entstehung von Darmkrebs nachweislich signifikant verringern. Ein Problem ist jedoch die geringe Teilnahmerate an der Vorsorgekoloskopie: In Österreich fehlt ein einheitliches, organisiertes Vorsorgeprogramm.
  • Aktuell sehen wir bedeutende Innovationen im Bereich der medikamentösen Therapie von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, wo es ganz neue, zellvermittelte Ansätze gibt. Sehr dynamisch sind auch die Entwicklungen in der Behandlung von malignen Erkrankungen des Verdauungstraktes und der Leber sowie bei cholestatischen Lebererkrankungen.