Highlights bei Kopf-Hals-Tumoren

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JAVELIN head & neck 100:
Die Phase-III-Studie untersuchte bei lokal fortgeschrittenen Kopf-Hals-Tumoren (Oropharynx, Hypopharynx, Larynx, Mundhöhle) die Zugabe von Avelumab zu Radiochemotherapie und konnte das progressionsfreie Überleben nicht verbessern (gleiches gilt auch für das Gesamtüberleben). Die Ergebnisse waren überraschend. Zwar lässt sich In der PD-L1-positiven Population ein gewisser Benefit als Trend ableiten. Für eine Zulassung sind diese Daten aber leider nicht ausreichend.
„PembroRad-Studie“ (GORTEC 2015-01)
Die Ergebnisse der Phase-II-Studie GORTEC 2015-01-“PembroRad” mit Pembrolizumab versus Cetuximab (jeweils konkomitant mit Radiotherapie) bei Cisplatin-ungeeigneten Patienten mit lokal fortgeschrittenen HNO-Tumoren hat den primären Endpunkt (lokoregionale Kontrolle) leider nicht erreicht.
Xevinapant (Debio-1143):
Erfreulich sind die Ergebnisse des 3-Jahres-Follow-ups einer Phase-II-Studie mit dem IAP-Inhibitor Debio-1143 (Inhibitor of Apoptosis Proteins) in Kombination mit Hochdosis-Cisplatin Chemoradiotherapie bei Patienten mit lokal fortgeschrittenen Kopf-Hals-Tumoren. Gegenüber dem Kontrollarm mit alleiniger Chemoradiotherapie erzielte Debio-1143 eine Verbesserung des Gesamtüberlebens mit einer HR 0,49. Auch das progressionsfreie Überleben wurde signifikant verbessert (HR 0,34). Die Ergebnisse sind bemerkenswert und haben das Potential für einen zukünftig neuen Standard. Eine bestätigende Phase-III-Studie mit österreichischer Beteiligung ist am Laufen.