Congress-x-press TCT 2018

21. – 25. September 2018

Ort: San Diego

Die weltweit größte Fortbildungsveranstaltung im Bereich der interventionellen kardiovaskulären Medizin – Transcatheter Cardiovascular Therapeutics (TCT) – findet von 21.- 25. September 2018 in San Diego, CA statt. Seit mittlerweile 30 Jahren informiert dieses Meeting über die neuesten Therapiemöglichkeiten und innovative klinische Forschung.

Mit dem cardio congress x-press erhalten Sie eine Zusammenfassung der wichtigsten Highlights vom TCT 2018.

Univ.-Prof. Dr. Christian Hengstenberg und Team, Universitätsklinik für Kardiologie, Medizinische Universität Wien

30 Jahre TCT in San Diego

15.1.2020

Seit dem ersten TCT-Treffen 1988 im Keller eines Hotels in Washington erfreut sich der jährlich stattfindende Kongress stetig wachsender Beliebtheit. Von anfänglich wenigen hundert Kardiologen stieg die Teilnehmerzahl heuer auf ca. 12.000 an. Der TCT – zweifellos der wichtigste Kongress der interventionellen Kardiologie – deckt sämtliche Themen ab, von der Versorgung der Herzkranzgefäße mit Stents, der...

TAVI-bedingte Klappenthrombose – intra- vs. supra-annulare Klappen

Prof. Dr. Mariann Gyöngyösi 15.1.2020

Präsentation: Hashrul Rashid TAVI-bedingte Klappenthrombosen erhöhen das Risiko für zerebrovaskuläre Events. In dieser Studie wurden zwei Typen von TAVI-bedingter Klappenthrombose verglichen: intra-annulare Klappen (wie z. B. Portico, Lotus, Centera, Sapien oder DirectFlow) mit supra-annularen Klappen (wie z. B. Symetis oder CoreValve). Klappenthrombosen wurden mittels Multi-Slice-Computertomografie...

EES Post Approval Studie – Langzeit-Outcome von PCI mit Implantation Everolimus-beschichteter Stents

Prof. Dr. Mariann Gyöngyösi 15.1.2020

Präsentation: Sabato Sorrentino Eine signifikante Anzahl an Patienten mit akutem Koronarsyndrom (ACS, hohes Ischämierisiko) und PCI haben ein hohes Blutungsrisiko, was individuelle Therapieansätze erfordert. Das 4-Jahres-Outcome von 4.455 Patienten mit ACS aus der gepoolten EES Post Approval Studie wurde analysiert. Alle Patienten erhielten Xience Stents (Medtronic). Patienten mit oraler Antikoagulation wurden...

OAC-ALONE – Antikoagulation nach Stenting

Univ.-Prof. Dr. Christian Hengstenberg 15.1.2020

Präsentation: Yukiko Nakano Ist nach erfolgreichem Stenting bei Patienten mit Vorhofflimmern eine zusätzliche Gabe von Plättchenhemmern über ein Jahr hinaus notwendig? Um dies zu prüfen, wurde eine prospektive, Multicenter, open-label, Nicht-Unterlegenheitsstudie initiiert, welche die Behandlung von Vorhofflimmer-Patienten 1 Jahr nach erfolgreichem Stenting mit entweder oraler Antikoagulation (OAK) alleine...

PARTNER VALVE-IN-VALVE – wenn die operierte Herzklappe degeneriert

Univ.-Prof. Dr. Christian Hengstenberg 15.1.2020

Präsentation: John G. Webb Ein Problem bei der Operation biologischer Herzklappen ist, dass sie nach einer gewissen Zeit degenerieren können. Dann verkalken und schrumpfen die Klappen mit dem Resultat einer erneuten Stenose und Insuffizienz. Heutzutage besteht über interventionelle Verfahren die Möglichkeit, in solche degenerierten biologischen Klappen eine TAVI-Herzklappe zu implantieren (Klappe-in-Klappe...

SOLVE-TAVI: Welche Klappe ist die richtige?

Univ.-Prof. Dr. Christian Hengstenberg 15.1.2020

Präsentation: Holger Thiele In den letzten Jahren hat sich zur Behandlung der hochgradigen Aortenklappenstenose bei Patienten mit hohem Operationsrisiko die Transkutane Aortenklappen-Implantation (TAVI) etabliert. Es stellt sich nun die Frage: Welche TAVI-Herzklappe und welche Narkose- bzw. Sedationsmethode ist die richtige? In einer Studie aus Deutschland wurden 447 Patienten randomisiert zu TAVI mit der...

TRIVALVE – Korrektur der Trikuspidalinsuffizienz mit MitraClip

A.o. Univ.-Prof. Dr. Julia Mascherbauer 15.1.2020

Präsentation: Jörg Hausleiter TRIVALVE (Transcatheter Tricuspid Valve Therapies) Register, 12-Monats-Ergebnisse nach perkutaner edge-to-edge Trikuspidalklappenrekonstruktion mit dem MitraClip Device: Patienten, deren Trikuspidalklappe wegen schwerer symptomatischer Trikuspidalinsuffizienz (TI) mit dem MitraClip-Device behandelt wurde, wurden 12 Monate nachverfolgt. Über 95 % der Patienten waren vor der...

REDUCE-FMR – Carillon-Implantat bei funktioneller Mitralinsuffizienz

A.o. Univ.-Prof. Dr. Julia Mascherbauer 15.1.2020

Präsentation: Horst Sievert In der Phase II Studie REDUCE-FMR wurde das Carillon Mitral Contour System, ein indirektes Mitral-Annuloplastie-Device, das transjugulär in den Koronarsinus implaniert wird, untersucht. 120 Herzinsuffizienzpatienten mit zumindest mittelgradiger funktioneller Mitralklappeninsuffizienz wurden eingeschlossen. 87 Patienten erhielten das Device, bei 33 Patienten erfolgte lediglich eine...