Qualität fürs Leben – Medizinprodukte machen es möglich!

Ein Leben ohne Medizinprodukte wäre undenkbar – man stelle sich einen Operationssaal ohne Medizinprodukte vor: ein weißer, weitestgehend leerer Raum mit einigen Ärzten und Krankenschwestern, die in Unterwäsche auf am Boden liegende, unbekleidete Patienten schauen. Das muss man sich immer vor Augen führen, wenn es um das Thema Medizinprodukte geht.
Mit dem Slogan „Qualität fürs Leben – Medizinprodukte machen es möglich!“ startete Anfang November eine AUSTROMED-Imagekampagne für Medizinprodukte.
Die Kampagne soll aufzeigen, wie wichtig Forschung und Entwicklung als Basis für immer effizientere, qualitativ hochwertigere und innovativere Medizinprodukte sind. In den vergangenen Jahrzehnten haben Medizinprodukte einen Quantensprung in der Entwicklung gemacht. Selbst bei einfachen Produkten steckt enorm viel Know-how dahinter – vieles davon ist „Made in Austria“. Um diese Innovationen dem Patienten zur Verfügung stellen zu können, ist es erforderlich, dass auch Politik, Sozialversicherungen, Krankenhäuser und viele mehr verstärkt den Nutzen eines Produktes erkennen und nicht lediglich auf die Kosten schauen. Ziel der Imagekampagne ist, Medizinprodukten in der Öffentlichkeit einen entsprechenden Platz zu geben und aufzuzeigen, wie vielfältig diese den Menschen zugutekommen und dabei gleichzeitig helfen, hohe Folgekosten für das Gesundheitswesen zu reduzieren.
Passend dazu lässt sich der Titel der diesjährigen AUSTROMED Herbstgespräche „Kosten, Nutzen und Zukunft von Innovationen im Gesundheitswesen“ ableiten (einen umfassenden Bericht finden Sie auf Seite 48). Nach einer einleitenden Keynote von Dr. Thomas Czypionka vom Institut für Höhere Studien hat die Diskussionsrunde eines klar gezeigt: Es herrscht Einigkeit über die Auffassung, dass ohne sektorenübergreifende Sicht der Dinge­ keine umfassenden Einsparungspotenziale im Gesundheitswesen gehoben werden können. Der Weg dorthin muss jedoch mutig beschritten und alte Strukturen über Bord geworfen werden – einmal mehr betont die AUSTROMED, mit und nicht bei Medizinprodukten zu sparen, um Lebensqualität und Sicherheit der Patienten weiterhin steigern zu können!

AutorIn: Mag. Philipp Lindinger

Geschäftsführer AUSTROMED


MP 05|2015

Herausgeber: AUSTROMED, Interessensvertretung der Medizinprodukte-Unternehmen
Publikationsdatum: 2015-11-25