DF 05|2013

Herausgeber: Univ.-Prof. Dr. Guntram Schernthaner, Österreichische Diabetes Gesellschaft

Editorial

  • Die Lebensstilintervention muss frühzeitig ansetzen!
    Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege!
    Nach Schätzungen der International Diabetes Federa­tion (IDF, Diabetes Atlas 2012) leben weltweit 371 Millionen Menschen mit Dia­betes mellitus. Rund 90 % der Betroffenen sind an Typ-2-Diabetes erkrankt, bei jedem Zweiten wurde die ...Weiterlesen ...

Editor´s Choice

  • Inselzellautoimmunität und Typ-1-Diabetes

    JAMA 2013 Jun 19;309:2473-2479
    Seroconversion to multiple islet autoantibodies and risk of progression to diabetes in children
    Ziegler AG, Rewers M, Simell O, Simell T, Lempainen J, Steck A, Winkler C, Ilonen J, Veijola R, Knip M, Bonifacio E, ...Weiterlesen ...

Focus: Diät- und Bewegungstherapie

  • Kardiovaskuläres Potenzial der Lebensstilintervention bei manifestem Typ-2-Diabetes

    Kardiovaskuläre Risikofaktoren, Morbidität und Mortalität lassen sich nur durch langfristige Trainingsprogramme in Form einer Kombination aus Ausdauer- und Krafttraining positiv beeinflussen.

    Nur durch Schaffung einer adäquaten Infrastruktur, die ein qualitativ hochwertiges körperliches Training in ambulanten Rehabilitationseinrichtungen und Diabetikersportgruppen gewährleistet, kann es ­gelingen, den Lebensstil von Diabetikern langfristig zu verändern.

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  • Erfolgskriterien der Lebensstilintervention

    Um eine Lebensstilmaßnahme als erfolgreich bezeichnen zu können, muss ein langfristiger und nachhaltiger Effekt gegeben sein. Dies ist maßgeblich von der Adhärenz zur Lebensstilmaßnahme abhängig. Ärzte und Ärztinnen haben eine Schlüsselposition, indem sie die Relevanz von Ernährung und Bewegung unterstreichen und auf Fachleute bzw. Programmangebote verweisen.

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  • Psychische und psychosoziale Aspekte der Lebensstilintervention

    Bloße Empfehlungen zur Lebensstilumstellungen und selbst aufwändige Schulungen reichen vielfach nicht aus, um eine nachhaltige Verhaltensänderung herbeizuführen.

    Mehr Erfolg verspricht eine echte verhaltenstherapeutische Intervention mit kognitiver Umstrukturierung und zusätzlicher Vermittlung von Fertigkeiten, welche die Umstellung erleichtern.

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  • Ein Modell für erfolgreiche Lebensstilintervention bei Kindern und Jugendlichen

    SIPCAN – Initiative für ein gesundes Leben engagiert sich seit 2005 für die Gesundheitsförderung und -vorsorge vor allem bei Kindern und Jugendlichen. Die von SIPCAN angebotenen Praxisleitfäden für Getränke, Milchprodukte und Süßigkeiten, die Initiative „Schlau trinken“, der „Trink- und Jausenführerschein“ und das Programm „Bewegung macht Spaß“ wurden bisher von mehr als 50.000 SchülerInnen an rund 250 Schulen in ganz Österreich in Anspruch genommen.

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  • Überlegungen zur BEWEGUNGSBOX der ÖDG: Bewegung und Training als Therapie bei Typ-2-Diabetes

    Jeder Schritt zählt – Bewegung und Training sind ein zentraler, evidenzbasierter Teil jeder Therapie bei Patienten mit Diabetes mellitus. Die Umsetzung dieses Wissens in den therapeutischen Alltag jedoch bedarf weitreichender Veränderungen therapeutischer, struktureller, aber auch ­politischer Art im Gesundheitssystem ebenso wie auf Bevölkerungsebene.

    Die BEWEGUNGSBOX kann einen Beitrag leisten, die Adhärenz zur Bewegung als Therapie bei ­Betroffenen zu steigern.

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  • Diätstrategien im Evidenzcheck

    Eine generelle Diätempfehlung zur Diabetesprävention bzw. Glykämiekontrolle lässt sich aus den vorliegenden Daten nicht ableiten. Grundsätzliche Ziele der Diättherapie sind die Gewichtskontrolle sowie die Umsetzung allgemein gültiger Ernährungsempfehlungen (gemüsereiche Ernährung, Reduktion von rotem Fleisch, Zucker, Fett und ballaststoffarmen Getreideprodukten) unter Berücksichtigung individueller Vorlieben.

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  • Ernährungsempfehlungen in nationalen und internationalen Guidelines

    Die neuen Ernährungsempfehlungen der American Diabetes Association fokussieren stärker als bisher auf individuelle Präferenzen und Ernährungsgewohnheiten und nicht speziell auf die Verteilung der ­Makronährstoffe.

    Hinsichtlich der Umsetzung der Ernährungsempfehlungen im täglichen Leben der Patienten wird heute vielfach die mediterrane Kostform propagiert.

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  • Bedeutung der Ernährung für die renale Prognose bei Typ-2-Diabetes

    Die Datenlage zum Einfluss der Ernährung auf die Nierenfunktion bei Diabetespatienten ist dünn.

    Nach observationalen Ergebnissen aus der ONTARGET-Studie ist gesunde Ernährung mit hohem Anteil an Obst und Gemüse mit einer geringeren Inzidenz und Progression der Nephropathie und mit einer niedrigeren Mortalität bei Patienten mit Typ-2-Diabetes assoziiert.

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