DF 03|2019

Herausgeber: Österreichische Diabetes Gesellschaft, Univ.-Prof. Dr. Guntram Schernthaner

Editorial

  • Diabetesmanagementist mehr als nur „treat-to-target“
    Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege!
    In europäischen Ländern mit breitem Zugang zu neuen Therapien liegt der Patientenanteil, der den empfohlenen HbA1c– Zielbereich ≤ 7 % erreicht, zwischen 53 und 63 %, wie die Studien GUIDANCE und PANORAMA ...Weiterlesen ...

News Update

ÖDG Aktuell

  • Diabetes-Management neu denken

    Die Österreichische Diabetes Gesellschaft (ÖDG) engagiert sich für einen flächendeckenden Ausbau eines leitlinienkonformen Disease-Management-Programms (DMP) für Menschen mit Diabetes mellitus Typ 2.

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  • Wirksame Ernährung bei Diabetes und Übergewicht

    Im Rahmen der Frühjahrstagung der ÖDG diskutierten Experten geeignete Ernährungsformen für übergewichtige Patienten mit Diabetes. Die aktuell beste Evidenz gibt es für die kohlehydratarme Diät. Wichtig sind – im Sinne der Compliance – einfache und individuell abgestimmte Ernährungsempfehlungen.

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  • Telemedizin und Datenschutz: Umgang mit sensiblen Daten in Wissenschaft und Klinik

    Telemedizinische Anwendungen gewinnen in verschiedensten Ausprägungen (Telekonsil, Telediagnostik, Teletherapie, Telemonitoring) in der medizinischen Versorgung zunehmende Bedeutung. In Österreich gibt es bis dato keine telemedizinspezifischen gesetzlichen Bestimmungen, weshalb sich der rechtliche Rahmen aus den verschiedensten allgemeinen Regelungen ergibt.

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ÖDG Seite der Präsidentin

  • Die aktuellen ÖDG-Leitlinien sind da!

    Die aktuellen Empfehlungen zur antihyperglykämischen Therapie des Typ-2-Diabetes fassen die Erkenntnisse der letzten Jahre ganz klar zusammen und wurden somit von den Diabetes-Landmark-Trials (Fazit: gezielte metabolische Kontrolle unter Verhinderung von Hypoglykämien) und den kardiovaskulären und kardiorenalen Outcome-Studien (Bevorzugung von Substanzen mit kardiovaskulärem und renalem Benefit) geprägt.

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Diabetologie in Österreich

  • Mortalitätsreduktion bei Patienten mit PAVK über 7 Jahre

    Die Kombination von Diabetes mellitus und peripherer arterieller Verschlusskrankheit führt häufig zu einer distal betonten und damit komplexer zu revaskularisierenden Erkrankung. Dadurch kommt es zu einer erhöhten Amputationsrate sowie – durch die meist systemische Atherosklerose – zu einem reduzierten Überleben.

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Focus: ÖDG-Leitlinien-Update 2019

  • Gasteditorial: ÖDG-Leitlinien-Update 2019
    Viele beeindruckende Weiterentwicklungen

    Im Jahr 2016 gab es das letzte Update der ÖDG-Diabetesleitlinien. In diesem Jahr ist es nun wieder so weit: Das Update der Leitlinien 2019 wurde vor Kurzem veröffentlicht. In den drei Jahren haben sich viele Aspekte ...Weiterlesen ...
  • Antihyperglykämische Therapiebei Diabetes mellitus Typ 2

    Die neue Leitlinie ist in einen klaren und zum großen Teil mit Studiendaten hinterlegten Therapie­algorithmus strukturiert. Das Medikament erster Wahl bleibt Metformin.

    Sofern der HbA1c-Wert nicht dem individuellen Zielwert entspricht, sind die Komorbiditäten für die weitere Therapieentscheidung von Bedeutung; Patienten mit bestehender kardiovaskulärer ­Erkrankung, Herzinsuffizienz oder eingeschränkter Nierenfunktion sollen vor allem GLP-1-Analoga bzw. SGLT-2-Hemmer erhalten.

    Sofern keine dieser Komorbiditäten bestehen, soll eine Therapie mit Medikamenten erfolgen, welche keine Hypoglykämien verursachen.

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  • Diabetesmanagement im Krankenhaus

    Bei Patienten mit Diabetes mellitus oder Hyperglykämie im stationären Bereich sollten eine adäquate Therapie und regelmäßige Blutzuckermessungen erfolgen.

    Bei persistierend erhöhten Blutglukosewerten: Insulintherapie mit einem Zielbereich von 140–180 mg/dl.

    Orale Antidiabetika können meist fortgesetzt werden; spezielles Augenmerk ist dabei auf Sulfonylharnstoffe, Metformin und SGLT2-Hemmer zu legen.

    Die Fortsetzung der Verwendung von Diabetestechnologien ist – sofern der Patient und das Betreuerteam mit der Handhabe vertraut sind – möglich.

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  • Operation und Diabetes mellitus

    Die vorliegende Kurzversion des Positionspapiers beschreibt die Sicht der Österreichischen ­Diabetesgesellschaft hinsichtlich des perioperativen Managements von Patienten mit Diabetes mellitus.Dabei wird auf die präoperative Begutachtung und Vorbereitung sowie auf die perioperative ­Stoffwechselkontrolle mittels oraler Antidiabetika und/oder Insulintherapie Bezug genommen.

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  • Update 2019: Andere spezifische Diabetesformen

    Unter „andere spezifische Diabetesformen“ werden pathophysiologisch, klinisch und therapeutisch heterogene Erkrankungen des Glukosestoffwechsels zusammengefasst.

    Zu den häufigsten zählen der Glukokortikoid-induzierte Diabetes, pankreoprive sowie ­monogenetische Diabetesformen.

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  • Was ist neu? Insulinpumpentherapie und ­kontinuierliches Glukosemonitoring

    Technologische Entwicklungen verändern das Leben und den Lebensstil von Menschen mit Diabetes immer schneller.

    Insulinpumpen werden routinemäßig eingesetzt; zur kontinuierlichen Glukosemessung liegt  ausreichende Evidenz vor, um den breiten Einsatz zu empfehlen.

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  • Therapie der akuten diabetischen Stoffwechselentgleisungen bei Erwachsenen

    Bei der Therapie von diabetischen Stoffwechselentgleisungen stellt der rasche und ausreichende ­Volumenersatz die vordringlichste Maßnahme dar. Dazu sollte eine kristalloide Lösung mit einer dem Plasma möglichst ähnlichen Zusammensetzung gewählt werden.

    Engmaschige Kontrollen der Blutzuckerwerte, der Elektrolyte und des Säuren-Basen-Haushalts, am besten auf einer Überwachungsstation, sind erforderlich.

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  • Diabesity: Update 2019

    Gewicht und insbesondere der Körperfettanteil sind wichtig! Zu der Erfassung des Phänotyps und der Risikobestimmung ist die Erhebung des BMI, Bauchumfangs und Körperfettes erforderlich.

    Im Wesentlichen ist zwischen der Fettmassenkrankheit und endokrinen und immunologischen ­Antworten (Krankheit des Fettes) zu unterscheiden.

    Diese Aspekte sind in der Wahl von Therapien aller Art zu beachten – und damit zentral im Management aller Faktoren des metabolischen Syndroms.

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  • Update 2019: Diagnose und Management der ­Osteoporose bei Diabetes mellitus

    Diabetes mellitus und Osteoporose zählen zu den häufigsten chronischen Erkrankungen und  ­kommen deshalb beide häufig in ein und demselben Individuum vor.

    Patienten mit Diabetes haben ein erhöhtes Risiko für Fragilitätsfrakturen. Die Pathophysiologie ist unklar und vermutlich multifaktoriell

    Das Fracture Risk Assessment Tool (FRAX®) und die Knochendichte (BMD) mittels DXA-(T-Score-)Messungen ­sowie ein eventuell vorhandener Trabecular Bone Score (TBS) können das individuelle Frakturrisiko vorhersagen. Hierfür muss allerdings eine Adjustierung vorgenommen werden, um das Risiko nicht zu unterschätzen.

    Zur Prävention von Fragilitätsfrakturen sind antiresorptive Medikamente die erste Wahl, den nationalen ­Erstattungskriterien entsprechend auch anabole Medikamente.

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  • Psychische Erkrankungen und Diabetes mellitus

    Zwischen Diabetes und psychischen „Volkskrankheiten“ wie der Depression besteht ein bidirektionaler, biologisch sowie psychosozial geprägter Zusammenhang mit Potenzierung des Erkrankungs- sowie Verlaufsrisikos.

    Empowerment der Patienten bezüglich Diabetes und komorbider psychischer Krankheit sowie ­guidelineorientierte Pharmakotherapie ermöglichen längerfristigen Therapieerfolg bei beiden Erkrankungen.

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A Patient’s Journey

  • Evidenzbasierte Therapieentscheidungen im Krankheitsverlauf – Teil 3: Gewichtsreduktion durch Ernährung

    Ernährungs- und Gewichtsmanagement werden gemeinsam mit körperlicher Aktivität im Rahmen der Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2 explizit als unabdingbare Basismaßnahme im Rahmen der sogenannten Lebensstilintervention angesehen. Im ersten Teil der Patient’s Journey dieses Jahres haben wir uns mit dem Thema der Bewegung beschäftigt, im zweiten Teil mit dem Thema „gesunde Ernährung“ – nun folgt das Thema „Gewichtsreduktion“ durch Ernährung.

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