Diplomfortbildung in der Rheumatologie

Diplomfortbildung in der Rheumatologie

Diagnose und Differenzialdiagnose des SLE

Neue Empfehlungen: Rheuma und COVID

EULAR-Abstracts: eine österreichische Leistungsschau

Erscheinungsdatum:
15.4.2013

Herausgeber:
o. Univ.-Prof. Dr. Josef Smolen


Editorial

Rheumatologie und Orthopädie

K. Redlich et al. 15.4.2013

Über den Tellerrand zu blicken ist nie ein Fehler, auch wenn der Teller groß ist. Und tatsächlich hat sich das Angebot gut wirksamer medikamentöser Therapien zur Behandlung entzündlich-rheumatischer Erkrankungen im letzten Jahrzehnt außerordentlich erweitert. Trotzdem, oder vielleicht gerade deshalb, sollten wir Rheumatologinnen und Rheumatologen ganz besonderes Augenmerk auf eine interdisziplinäre,...

Focus: Rheumatologie und Orthopädie

Synovektomie und Radiosynoviorthese: Wann soll der Rheumatologe einen Patienten mit entzündlicher rheumatischer Erkrankung zum Orthopäden schicken?

P. Zenz 15.4.2013

In den Frühstadien einer rheumatologischen Gelenkerkrankung sollte nach 3–6 Monaten erfolgloser medikamentöser Therapie eine Synovektomie (SE) indiziert werden. Bei der...

Focus: Rheumatologie und Orthopädie

Die Behandlung der Fingerpolyarthrosen

A. Wanivenhaus 15.4.2013

Fingerpolyarthrosen weisen ein klassisches Verteilungsmuster auf, mit dem sie sich von Veränderungen im Rahmen systemischer entzündlicher Gelenkerkrankungen differenzieren. Die Behandlung zielt vor allem auf die Entzündungshemmung in den aktiven Phasen durch NSAR und dauerhaft auf eine Krankheitsmodulation mit Chondroprotektiva bzw. DMARD ab. Daneben sind phasenentsprechende Lokaltherapien und Infiltrationen...

Focus: Rheumatologie und Orthopädie

Der atypische Fußschmerz

P. Ziai 15.4.2013

Das Impingementsyndrom des Sprunggelenkes ist häufig mit einer mechanischen Instabilität assoziiert. Die Einteilung erfolgt nach Lokalisation und Art des impingementauslösenden Gewebes (Synovia, Syndesmosen, Narben, knöchern). Tendinopathien geht eine Überlastung voraus. Fehlstellungen wirken prädisponierend. Bei metatarsalem Schmerz liegt häufig ein Knochenmarksödem vor. Das Morton-Neurom zeigt...

Focus: Rheumatologie und Orthopädie

Chronischer Rückenschmerz abseits des M. Bechterew

R. Dorotka 15.4.2013

Eine exakte manuell-orthopädische Untersuchung plus Anamnese sind für die Diagnose entscheidend. Eine Abgrenzung zum spezifischen Rückenschmerz ist essenziell (so genannte „red flags“). Die Behandlung des akuten unspezifischen Rückenschmerzes erfolgt mit Analgetika, gezielten Infiltrationen und manualtherapeutischer Mobilisation. Bei chronischem Rückenschmerz kommen NSAR, Opioide, Capsaicinpflaster sowie...

Focus: Rheumatologie und Orthopädie

Ergotherapie bei RA – Welche evidenzbasierten Maßnahmen gibt es?

T. Stamm 15.4.2013

Gemeinsam mit dem Patienten sollten zunächst die Funktionsverluste und Anforderungen erhoben werden. Als Therapieziel wird meist eine für den Patienten wichtige Tätigkeit definiert, die er derzeit nicht oder nur eingeschränkt durchführen kann. Training und Beratung zu gelenkschonendem Verhalten sowie das „Gesamtpaket“ Ergotherapie haben sich als wirksam zur Verbesserung der Funktionsfähigkeit im Alltag...

Focus: Rheumatologie und Orthopädie

Interdisziplinärer Dialog: Orthopädie - Rheumatologie: Wann soll der Rheumatologe zum Orthopäden überweisen? Welche Patienten soll der Orthopäde dem Rheumatologen vorstellen?

P. Zenz et al. 15.4.2013

Univ.-Prof. Dr. Klaus Machold (Rheumatologe) und Prim. Dr. Peter Zenz (Orthopäde) diskutieren die Herausforderungen im Management von Patienten mit rheumatischen Erkrankungen und die Notwendigkeit einer intensiveren Zusammenarbeit. Um bleibende Schäden zu verhindern, sollten Patienten den Experten der anderen Fachrichtung rechtzeitig vorgestellt werden.

Wissenschaft aktuell

Rheumatische Erkrankungen und Schwangerschaft

C. Scheinecker 15.4.2013

Schwangerschaften (SS) können sich auf rheumatologische Erkrankungen im positiven oder negativen Sinn auswirken. Die umfangreiche Beratung durch den Rheumatologen unabhängig von der Krankheitsentität ist erforderlich. Fortschritte in den Therapiemöglichkeiten haben die Prognose von potenziell SS-gefährdenden Erkrankungen wie SLE oder APS deutlich verbessert. SLE-Patientinnen mit konstant niedriger...

Wissenschaft aktuell

„IgG4-related disease“ – was ist das?

J. Zwerina 15.4.2013

Die „IgG4-related disease“ ist eine entzündliche Systemerkrankung unklarer Ätiologie, die meist durch organ­bezogene diffuse oder lokalisierte Schwellungen auffällt. Im Serum finden sich oft hohe IgG4-Spiegel und im Gewebe meist eine dichte lymphoplasmazelluläre Entzündung mit Infiltration von IgG4-produzierenden Plasmazellen. Manifestationen sind in nahezu jedem Organsystem denkbar. Viele, teilweise über...

SERIE Biologika und neue synthetische Moleküle in der Rheumatologie

Neue Therapiekonzepte bei Gicht

J. Gruber 15.4.2013

Gichtarthritis ist durch eine entzündliche Reaktion auf Natriumuratkristalle charakterisiert, die durch das NALP3-Inflammasom mediiert wird, das Interleukin-1β aktiviert. Bei chronischer...