FdR 04|2013


Editorial

Focus: Rheumatologie und Allgemeinmedizin

  • Wie kann die Zusammenarbeit zwischen Allgemeinmedizinern und Rheumatologen verbessert werden?

    Welche Wünsche haben Allgemeinmediziner an Rheumatologen und umgekehrt? Wo sollte die Zusammenarbeit verbessert werden? Und vor allem: wie kann die Patientenbetreuung verbessert werden? Diese Fragen diskutierten die beiden Allgemeinmediziner Dr. Wolfgang Spiegel und Frau Dr. Andree Wilhelm-Mitteräcker (beide aus Wien) mit dem niedergelassenen Rheumatologen Dr. Rudolf Puchner (Wels) und dem Kliniker Univ.-Prof. Dr. Kurt Redlich. Das Gespräch moderierte Susanne Hinger, MedMedia. Als heiße Themen konnten zum einen die möglichst frühe Zuweisung zum Facharzt, zum anderen die oft fehlende Kommunikation in der ko ntinuierlichen Patientenführung durch rheumatologische Abteilungen identifiziert werden.

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  • Fragen aus der Praxis: „Wanderarthralgien“ ohne positiven Bluttest

    Im Sinne eines stärkeren Dialoges zwischen Allgemeinmedizin und Rheumatologie haben wir vor einigen Monaten unsere Leser gebeten, uns einerseits konkrete Fragen oder Fälle aus der Praxis zu schicken oder rheumatologische Themen zu nennen, die insbesondere für den Allgemeinmediziner in ...Weiterlesen ...
  • Polypharmazie und rheumatologische Therapien bei älteren Patienten

    Ältere Patienten mit rheumatischen Beschwerden weisen oft Komorbiditäten auf, die ebenso wie die dadurch bedingten Begleitmedikationen in der Therapieentscheidung zu berücksichtigen sind.

    NSAR sind beim älteren Rheuma-Patienten auch wegen des kardio-zerebrovaskulären Risikos mit Vorsicht einzusetzen. Die Nierenfunktion ist in Hinblick auf eine krankheitsmodulierende Basistherapie mit MTX zu beobachten.

    Auch ältere RA-Patienten sollten eine adäquate Basistherapie erhalten. Insbesondere Kortikosteroide sind ein zentraler Risikofaktor für Infektionen.

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  • Europäische Behandlungsstandards für rheumatoide Arthritis und Arthrose – eine Entwicklung aus Österreich

    Eine europäische Arbeitsgruppe hat im Rahmen des eumusc.net-Projektes evidenzbasierte, anwenderfreundliche Behandlungsstandards für rheumatoide Arthritis (RA) und Arthrose entwickelt.

    Damit soll ein Beitrag zur Harmonisierung der Behandlung in Europa geleistet und die muskuloskelettale Gesundheit in Europa verbessert werden.

    Die Standards in verständlicher Sprache sollen evidenzbasiertes Wissen auch für Patienten fassbar machen.

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  • Neue Therapien für die ­ANCA-assoziierte Vaskulitis

    Die schwere AAV ist eine akut lebensbedrohliche Situation und muss umgehend behandelt werden.

    Neben den bekannten Schemata mit Cyclophosphamid (+ Steroiden) ist für die GPA (M. Wegener) und die MPA (Micro PAN) ein alternatives Behandlungskonzept mit Rituximab (+ Steroiden) gut untermauert und kann besonders bei jungen Patientinnen im gebärfähigen Alter und bei Kontraindikationen gegen Cyclophosphamid angewandt werden.

    Weniger schwere Fälle und Patienten in Remission können mit Azathioprin oder Methotrexat behandelt werden.

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Rheumatologie und Neurologie

  • Neurologische Symptome bei internistisch-immunologischen Krankheitsbildern

    Aufgrund der Breite des Themas fokussiert diese Übersicht zu zentralnervösen Manifestationen internistisch-­immunologischer Krankheitsbilder auf Systemerkrankungen, die zum Formenkreis rheumatologischer und ­vaskulitischer Erkrankungen gehören.Beispielgebend für immunologisch bedingte Systemerkrankungen mit neurologischer Symptomatik werden der neuropsychiatrische systemische Lupus erythematodes, die Arteriitis temporalis Horton, die Neurosarkoidose und die Neuro-Behçet-Erkrankung herausgegriffen und die diagnostische Abklärung und das therapeutische Vorgehen ­dargestellt.

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SERIE Off-Label-Indikationen von Biologika, abseits von Phase III

  • Riesenzellarteriitis

    Der Goldstandard der Therapie der Riesenzellarteriitis (RZA) ist die Glukokortikoid-Monotherapie, die mit dem ­Risiko von Toxizität und Rezidiven behaftet ist.

    Fallserien beschreiben die Wirksamkeit der IL-6R-Blockade als steroidsparende Therapie bei komplizierten ­RZA-Verläufen.

    Einzelne Patienten wurden erfolgreich mit IL-1-Antagonisten oder B-Zell-Depletion behandelt, während die ­TNF-Blockade in zwei randomisierten kontrollierten Studien keine Wirksamkeit gezeigt hat.

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