FdR 04|2018


Editorial

  • Vaskulitiden und Spondyloarthritiden
    Vaskulitiden und Spondyloarthritiden, diese beiden Erkrankungsgruppen haben mehr gemeinsam als nur etwas sperrige, lateinische Bezeichnungen. Wobei: Vaskulitis den Patienten als „Gefäßentzündung“ nahezubringen geht noch an, auch wenn viele Betroffene dabei eher an eine Venen­entzündung im Sinne einer Thrombophlebitis denken, aber ...Weiterlesen ...

Focus: Vaskulitiden und Spondyloarthritiden

  • Therapie der axSpA: Was kommt jetzt?

    TNF-Blocker sind sehr effektive Therapeutika zur Behandlung der klinisch aktiven radiografischen und ­nichtradiografischen axialen Spondyloarthritis.

    Alternativ können Patienten mit axialer Spondyloarthritis auch mit Interleukin-17-Blockern behandelt werden, wobei in Österreich derzeit nur Secukinumab zur Therapie der radiografischen axialen Spondyloarthritis ­(ankylosierenden Spondylitis) zugelassen ist. Hoffentlich positive Studienergebnisse über die Wirksamkeit der Interleukin-17-Blocker Ixekizumab und Bemekizumab zur Therapie der axialen Spondyloarthritis werden mit Spannung erwartet.

    Die hemmende Wirkung des JAK-Inhibitors Tofacitinib auf die Interleukin-23/Interleukin-17-Achse sowie erste klinische Untersuchungsergebnisse deuten darauf hin, dass auch diese Substanz für die Therapie der axialen Spondyloarthritis ­geeignet sein könnte.

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  • Juvenile Spondylarthropathie, enthesitisassoziierte Arthritis

    Bei Kindern und Jugendlichen mit Spondylarthropathie sind bewährte Therapien: niedrig dosiertes Kortison, nichtsteroidale Antirheumatika, intraartikuläres Kortison und TNF-α-Hemmer oder -Antikörper.

    Interessant wird der Einsatz von anderen Antikörpern und/oder Januskinaseinhibitoren werden.

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  • Akute anteriore Uveitis

    Die einseitige akute anteriore Uveitis ist häufig mit HLA-B27-Positivität und Spondylarthropathien assoziiert. Die Behandlung besteht in erster Linie aus lokaler Kortisontherapie. Eine systemische immunsuppressive Dauertherapie kann bei sehr häufigen Rezidiven oder Gefahr von okulären Komplikationen indiziert sein.

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  • Einteilung der Vaskulitiden

    Die überarbeitete Einteilung und Nomenklatur der Vaskulitiden nach der Chapel Hill Consensus Conference von 2012 gibt den umfassendsten Überblick über die verschiedenen klinisch relevanten Formen der ­Gefäßentzündungen.

    Im Rahmen eines großen internationalen Projektes wird zurzeit an der Entwicklung neuer Klassifikations- und ­Diagnosekriterien der Vaskulitiden gearbeitet.

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  • Polymyalgia rheumatica und Riesenzellarteriitis: Kortison, IL-6-Therapie: Was kommt jetzt?

    Glukokortikoide sind bei der Riesenzellarteriitis (RZA) und der Polymyalgia rheumatica (PMR) weiterhin Therapie der Wahl.

    Eine Kombination mit Tocilizumab führt bei RZA zu deutlich höheren Remissionsraten und einer geringeren ­kumulativen Glukokortikoiddosis als eine Monotherapie mit Glukokortikoiden.

    Verschiedene Therapiealternativen werden derzeit für RZA und PMR getestet und beinhalten neben Biologika und JAK-Inhibitoren auch modifizierte Kortisonpräparate wie die selektiven Glukokortikoid-Rezeptor-Modulatoren (SEGRMs).

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  • Glukokortikoidinduzierte Osteoporose

    Die glukokortikoidinduzierte Osteoporose (GIOP) ist die häufigste Form der sekundären Osteoporose und mit einem hohen Frakturrisiko vergesellschaftet.

    Die DVO-Leitlinien sowie die Empfehlungen der ACR geben ausführlich Information zu Diagnose und Therapie der GIOP.

    Zur Therapie der GIOP stehen mittlerweile alle gängigen Osteoporose-Medikamente zur Verfügung.

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  • Biologikatherapie in der Schwangerschaft

    Eine aktive Erkrankung vor oder während der Schwangerschaft stellt ein Risiko für Mutter und Kind dar.

    Bei klinischer Notwendigkeit kann eine Therapie mit TNF-α-Inhibitoren während der Schwangerschaft erfolgen.

    Andere (Nicht-TNFi-)Biologika sollen aufgrund fehlender Daten in der Schwangerschaft vermieden werden.

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  • Immunologische/rheumatologische Phänomene unter Checkpoint-Inhibitor-Therapien

    Immune-related adverse Events (irAEs) sind Nebenwirkungen von immunologischen Checkpoint-Inhibitoren, die auf einer unspezifischen Aktivierung des Immunsystems beruhen und nahezu jedes Organsystem betreffen können.

    Sie können auch zu späten Zeitpunkten im Therapieverlauf oder auch nach Therapieende auftreten.

    Die Bandbreite an möglichen Manifestationen macht ein fächerübergreifendes interdisziplinäres Management ­erforderlich.

    Aufgrund des in seltenen Fällen schweren Verlaufs ist eine ständige Aufmerksamkeit notwendig.

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SERIE Dosierempfehlungen für die Praxis

  • Dosierempfehlungen: IL-17-Inhibitoren

    IL-17-Inhibitoren werden derzeit v. a. zur Therapie der Psoriasisarthritis und der ankylosierenden ­Spondyloarthritis eingesetzt.

    Die Dosierungsempfehlungen von IL-17-Inhibitoren richten sich nach den Ergebnissen der klinischen Studien.

    Verschiedene neue IL-17-Inhibitoren befinden sich derzeit in klinischen Prüfungen.

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