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Erscheinungsdatum:
22.9.2014

Herausgeber:
Österreichische Gesellschaft für Nephrologie, Univ.- Prof. Dr. Alexander Rosenkranz, Klinische Abteilung für Nephrologie, Medizinische Universität Graz.


Editorial

Editorial 3/14

Sabine Schmaldienst et al. 22.9.2014

Sehr geehrte Nephrologinnen und Nephrologen! Mit dieser Ausgabe halten Sie das vollkommen neu gestaltete NEPHROScript in Händen! Warum war eine Änderung überhaupt notwendig? Nephrologie zählt vermutlich zu den breitesten Fächern überhaupt – und sind wir uns ehrlich: wer weiß nicht um die Qualitäten und Fähigkeiten einer Nephrologin, eines Nephrologen? Hier schwingt oft von anderen Fachdisziplinen...

Focus: Herz & Niere

Herzinsuffizienz mit erhaltener Linksventrikelfunktion

Stefan Aschauer et al. 22.9.2014

Herzinsuffizienz mit erhaltener Ejektionsfraktion (HFpEF) stellt sowohl diagnostisch als auch therapeutisch eine besondere Herausforderung dar. HFpEF-Patienten sind ähnlich wie Patienten mit reduzierter Linksventrikel­funktion (HFrEF) hoch symptomatisch und weisen eine hohe Sterblichkeitsrate auf. HFpEF wird sehr häufig von pulmonaler Hypertonie und Niereninsuffizienz begleitet. Da die bei HFrEF bewährten...

Focus: Herz & Niere

„The Kidney breaks your Heart“

Marlies Antlanger et al. 22.9.2014

Niereninsuffizienz-Patienten zeigen in der Regel keine profunde systolische Funktionseinschränkung (Auswurfleistung), jedoch in einem hohen Prozentsatz eine diastolische Dysfunktion entsprechend einer Relaxationsstörung, Linksherzhypertrophie (Remodelling) und einem erhöhten systolischen pulmonalarteriellen Druck. Beim Gros der Nierenerkrankungen gibt es nahezu kongruente Risikofaktoren und Komorbiditäten wie...

Focus: Herz & Niere

Terminator der chronischen Herz- und bald auch Niereninsuffizienz?

Johannes Kovarik et al. 22.9.2014

Die Metalloprotease Neprilysin (NEP) ist als Schlüsselenzym für den Abbau natri­uretischer Peptide (ANP, BNP und CNP) aus therapeutischer Sicht interessant: NEP-Hemmer verhindern den Abbau der natriuretischen Peptide und fördern damit deren kardiovaskuläre Effekte, wie Natriurese und Blutdrucksenkung. Rezent publizierte Studienergebnisse (PARADIGM-HF-Studie) lassen hoffen, sowohl Herz- als auch...

Focus: Herz & Niere

Fragen zur Praxis: Herz & Niere im Fokus

22.9.2014

Die erst rezent gewonnenen Erkenntnisse über die Pathophysiologie der Herzinsuffizienz bei chronisch niereninsuffizienten Patienten sowie deren steigende Inzidenz stellen den Kliniker heutzutage vor neue Herausforderungen im klinischen Alltag. Über die richtige und frühzeitige Diagnose chronisch nierenkranker Patienten mit HFrEF (Heart Failure with Reduced Ejection Fraction) und HFpEF (Heart Failure with...

Topics

Renale Sympathikusdenervierung

Katharina Hohenstein et al. 22.9.2014

Ziel der renalen Sympathikusdenervierung ist es, in der Adventitia verlaufende Fasern des Sympathikus zu veröden und auf diese Weise den Blutdruck zu beeinflussen. Die anfängliche Euphorie über die neue Methode wurde bedingt durch die enttäuschenden Ergebnisse der SIMPLICITY-HTN-3-Studie von einer Phase der kritischen Analyse abgelöst. Bei ausgesuchten therapierefraktären Hypertonikern mit sehr hohem...

Topics

Arterielle Mediasklerose

Marija Bojic et al. 22.9.2014

Mit abnehmender Nierenfunktion nimmt die Inzidenz und Prävalenz von Gefäßverkalkung überproportional zu (Syndrom der CKD-MBD [Chronic Kidney Disease – Mineral and Bone Disorder]), kardiovaskuläre Erkrankungen sind die Haupttodesursache bei terminaler Niereninsuffizienz. Die Pathophysiologie dieser Gefäßverkalkungen ist komplex und nur in Ansätzen verstanden. Die unterschiedliche Kalzifizierungsneigung in...

Topics

Trends in der Behandlung der renalen Anämie

Andras T. Deak et al. 22.9.2014

In den letzten Jahren wird die Therapie der renalen Anämie mit Erythropoetinen (ESAs) sowie Eisen kritisch hinterfragt. Nach den Hinweisen auf ein schlechteres kardiovaskuläres Outcome bei Ziel-Hb-Spiegeln > 13 g/dl werden heute niedrige Hb-Spiegel und niedrigstmögliche ESA-Dosen empfohlen. Zum rezenten Trend einer höheren Eisendosierung ist anzumerken, dass der Langzeiteffekt der i. v. Eisensubstitution auf...

Topics

Eculizumab und Transplantatabstoßung

Farsad Eskandary et al. 22.9.2014

Die Aktivierung des Komplementsystems ist als mögliche Ursache für einen Gewebeschaden nach Organtransplantation in Betracht zu ziehen. Der monoklonale, humanisierte Antikörper Eculizumab bindet die Komplementkomponente C5 und hemmt so eine terminale Komplementaktivierung. Für Eculizumab, das bereits bei paroxysmaler nächtlicher Hämoglobinurie (PNH) und beim hämolytisch-urämischen Syndrom (aHUS) eingesetzt...

 



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