Anästhesie: Nichts für schwache Nerven

Wie viel Kontakt mit Patienten tatsächlich besteht, warum der Bedarf an Anästhesisten steigt und was das Fach ausmacht, erzählt die Anästhesistin Dr. Martina Oberwalder im Videointerview.

Videointerview: Sophie Niedenzu

„First Night Together – Mein erster Dienst und ich!“ lautete der Titel des Vortrags der jungen Anästhesistin Dr. Martina Oberwalder bei der MedKarriere in Wien. In diesem gab sie angehenden Ärzten Tipps und Tricks für den ersten Nachtdienst, sprach von ihren Erfahrungen mit Nachtdiensten und Patientenfällen.

Oberwalder selbst absolvierte zuerst das Ius Practicandi in Klagenfurt, bevor sie sich für die Anästhesie als Fach entschied. Seit mittlerweile sechs Monaten ist Oberwalder auch als Notärztin tätig. Erst kürzlich wurde im Ärztegesetz die Notarztausbildung neu geregelt, die von der Österreichischen Gesellschaft für Anästhesiologie, Reanimation und Intensivmedizin (ÖGARI) positiv bewertet wurde. Gleichzeitig warnt die Fachgesellschaft vor einem veritablen Anästhesiemangel, bedingt durch den steigenden Bedarf und dem Faktum, dass in den nächsten vier bis fünf Jahren 130 bis 150 Anästhesisten pro Jahr das Pensionsalter erreichen werden.

Jobchancen in der Anästhesie

„Nichts für schwache Nerven“ – unter diesem Slogan hat die ÖGARI Informationsmaterial für Interessierte zusammengestellt und war mit entsprechenden Plakaten auch auf der MedKarriere in Wien vertreten. Im Interview mit nextdoc erzählt Oberwalder , was das Fach Anästhesie ausmacht, wieso es nichts für schwache Nerven ist, wie sie das erste mal intubiert hat und wie es mit den Jobchancen aussieht:

(Sophie Niedenzu, 18.12.2018)

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