Für eine bessere Patientenversorgung

Mit der Schaffung der neuen „Multi Country Organization“ (MCO) für Österreich, die Tschechische Republik und die Slowakei hat Takeda alle drei Gesellschaften in einer übergeordneten Organisationseinheit zusammengefasst. Die Leitung dieser MCO hat Kirsten Detrick, bisher Geschäftsführerin für Takeda Österreich, übernommen. Sie begründet die Errichtung der MCO folgendermaßen: „Wir wollen dadurch unsere bisher für Patienten geleistete Arbeit vermehrt in den Mittelpunkt rücken, unseren Mitarbeitern lokal mehr Autonomie und Verantwortung in ihrer Arbeit für die Patienten einräumen und ein agiles Arbeitsumfeld schaffen. Gerade der letzte Aspekt, die Agilität, führt dazu, dass wir auf Ebene der lokalen Betreiberfirmen besser gehört werden.“ Der Schwerpunkt liege, so Detrick weiter, auf der Vertiefung des Know-hows von Takeda als Dienstleister im Bereich „Specialty Care“ für Gastroenterologie und Onkologie.

Erfahrungen aus Österreich weitergeben

Detrick betont, dass Takeda in den letzten Jahren in Österreich einen Wandel vollzogen habe: „Dieser bestand in einer Einstellungsveränderung bei unseren Mitarbeitern, u.a. hinsichtlich der Art, wie wir über unsere Patienten denken, sowie in einer Veränderung unserer Arbeitsweise mit unseren Kunden.“ Diese Veränderungen haben, so die Geschäftsführerin weiter, zu vielen Erfolgserlebnissen geführt. So war Österreich das erste Land in Europa, in dem Ninlaro® für Patienten mit multiplem Myelom verschrieben wurde. Takeda war zudem das erste Unternehmen in Österreich, das ein orales Krebstherapeutikum aus der gelben Box hatte, das für die Erstattung genehmigt wurde.
„Wir waren somit in vielerlei Hinsicht die Ersten in Österreich. Wir beabsichtigen nun, etwas von diesem frischen Wind, diesem neuen Denken, diesem neuen Ansatz für den Patientennutzen in Tschechien und der Slowakei einzubringen und mit diesen beiden Ländern einige der Lektionen, die Österreich im vergangenen Jahr gelernt hat, zu teilen, aber auch Lektionen aus Tschechien und der Slowakei für Österreich zu nutzen“, erläutert Detrick. Der Plan von Takeda zielt darauf ab, neue Ideen und „Best Practices“ wechselseitig zwischen Österreich und den beiden Ländern auszutauschen. Denn bei allen Unterschieden gebe es, so Detrick, eine große und sehr wichtige Gemeinsamkeit: Patienten in Not, die Hilfe und Unterstützung benötigen.

Patientenrechte stärken

Takeda rückt in den nächsten Monaten das Thema Patientenrechte in den Mittelpunkt. Dazu Detrick: „Wir sehen es als unsere Aufgabe, Patienten dabei zu helfen, ihre Stimme zu verstärken und zu lernen, für sich selbst auf eine Art und Weise einzutreten, die sie in eine kompetente Position versetzt, die sie schult und darin bestärkt, für etwas einzutreten, das ihnen nützt.“
Diese Initiative von Takeda soll ein weiteres Element zur Unterstützung der Patienten darstellen, Vertrauen in der Gesellschaft aufbauen und in weiterer Folge die Reputation stärken. Takeda hat die Entwicklung des Programms in allen drei Ländern vor sechs Monaten begonnen – nun wird es in Österreich, Tschechien und Slowakei umgesetzt. In Österreich laufen bereits die ersten Kooperationen zum Thema Patientenrechte mit den Patientenorganisationen für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen und für das multiple Myelom.
Bei Takeda ist man überzeugt, dass ein gut informierter Patient der beste Fürsprecher seiner eigenen Anliegen ist. Detrick: „Patienten sind mit vielen neuen Informationen konfrontiert, auch was den Zugang zu ­Medikamenten und andere rechtliche Rahmenbedingungen betrifft. Unsere Intention ist es, Patienten bei der Verarbeitung dieser Informationen zu unterstützen, sodass das Ergebnis einmal mehr eine bessere Versorgung ist.“

AutorIn: Mag. Nicole Gerfertz

PA 02|2018

Herausgeber: Mag. Wolfgang Maierhofer
Publikationsdatum: 2018-07-27