Großes Interesse an Kassenverträgen

Ordination Praxis Hausarzt Tele Digital 5© orzalaga - pixabay

Über den Weg zu einer eigenen Kassenordination informierte kürzlich die ÖGK in Tirol und der Steiermark und stieß auf großes Interesse: 220 Jungmediziner:innen folgten den Einladungen.  

Während die Politik ein sinkendes Interesse von Jungärzt:innen an Kassenverträgen ortet, scheint die Realität eine andere zu sein. „Karriere mit Kasse“ war das Motto von Veranstaltungen der Landessstelle Tirol und der Landesstelle Steiermark der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK), und die Kasse stieß damit auf großes Interesse: 220 Medizinstudent:innen und Ärzt:innen in Ausbildung nutzten die Gelegenheit, sich an der Medizinischen Universität Innsbruck und der MedUni Graz über den Weg zu einer eigenen Ordination mit Kassenvertrag und über eine Karriere als Kassenärzt:in zu informieren. 

Ein Kassenvertrag biete dank unterschiedlicher Modelle gute Voraussetzungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, dazu noch unternehmerischen Gestaltungsspielraum, attraktive Verdienstmöglichkeiten und eine verlässliche Partnerschaft mit der ÖGK, hieß es dort seitens der Kasse. Andrea Wicke aus dem Fachbereich Versorgungsmanagement Medizin der ÖGK informierte die Jungmediziner:innen über die Vorteile, die die verschiedenen Vertragsmodelle beinhalten sowie über die Rechte und Pflichten von Ärzt:innen mit Kassenvertrag. Sie gab auch einen Überblick über die zu erwartenden Erträge. 

Einblicke in die alltägliche Praxis gaben zwei Kassenärzte, die in einer Gruppenpraxis und in einer Einzelordination tätig sind, sowie eine Ärztin, die derzeit in einer Übergabepraxis arbeitet. Informationen der ÖGK zu „Meine eigene Praxis“ finden sich auch auf www.meine-eigene-praxis.at. (sst)