Medikamente im Sommer: Diese Tipps sollten Apotheken geben

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Arzneimittelgroßhändler empfehlen Apotheken vor dem Start in den Reisesommer ihre Patient:innen zu Hitzethemen entsprechend zu informieren. 

Österreich steht vor einem der heißesten Sommer der vergangenen Jahre. Bereits im Mai wurden in mehreren Bundesländern frühe Hitzetage registriert. Der Verband der österreichischen Arzneimittel-Vollgroßhändler PHAGO empfiehlt Apotheken, insbesondere vor der Urlaubssaison auf die richtige Lagerung von Medikamenten hinzuweisen. Hohe Temperaturen können die Wirksamkeit empfindlicher Präparate massiv beeinträchtigen und im Extremfall vollständig zerstören. 

An 23 Standorten lagert der Arzneimittel-Vollgroßhandel den gesamten Vorrat für Österreich in streng kontrollierten Temperaturzonen zwischen minus 70 und plus 25 Grad Celsius. Mehr als acht Millionen Arzneimittelpackungen werden jährlich von den PHAGO-Mitgliedern gekühlt bei 2 bis 8 Grad Celsius an österreichische Apotheken geliefert. Die lückenlose Einhaltung der vorgeschriebenen Temperaturbereiche werde entlang der Lieferkette bis zu Apotheke sichergestellt. Danach liege die Verantwortung bei den Patient:innen, betont die stellvertretende PHAGO-Generalsekretärin Mila Pohl. 

PHAGO empfiehlt Apotheken, Patient:innen insbeondere vor Urlaubsreisen auf folgende Punkte aufmerksam zu machen:  

  • Medikamente nicht im Auto lassen: Im Auto können Temperaturen von über 60 Grad Celsius entstehen. Medikamente verlieren dort unbemerkt ihre Wirkung. 
  • Richtige Lagerung zu Hause: Die Hausapotheke gehört in den kühlsten Raum der Wohnung. Ideal sind 15 bis 25 Grad Celsius. 
  • Kühlpflichtige Präparate schützen: Für unterwegs eignen sich Isoliertaschen oder kleine Kühlboxen. Medikamente nicht direkt auf das Kühlelement legen. 
  • Flugreisen: Handgepäck verwenden: Im Frachtraum herrschen extreme Temperaturschwankungen. Medikamente gehören ins Handgepäck. 

(APA/tab)