RELATUS-Umfrage: So denken Apotheker wirklich über Corona

Symbolbild

Corona-Infektionszahlen steigen wieder, Beschränkungen werden wieder eingeführt. Das Nachrichtenportal RELATUS-PHARM hat die User befragt, wie sie die Corona-Gefahr jetzt einschätzen. 88 % sind überzeugt, dass die Krise noch lange nicht überstanden ist, 71 % fordern, andere Krankheiten nicht aus dem Blick zu verlieren.

Österreichs Arzneimittelsektor ist im Hinblick auf die Entwicklung der Corona-Krise skeptisch. Niemand erwartet mehr, dass das Virus wieder verschwinden wird, nur 8 % halten die Sorge vor dem Virus für übertrieben. Die Onlineumfrage ist zwar eine Momentaufnahme und nicht zwingend repräsentativ – sie gibt aber ein Bild der Stimmung in der Apothekerschaft und dem Arzneimittelsektor. Demnach denken die User zu 63 %, dass das Virus von vielen Menschen unterschätzt wird (Mehrfachnennungen möglich). Für 88 % ist klar: Die Pandemie wird uns noch Monate beschäftigen. 63 % denken deshalb, dass wir lernen müssen, mit dem Virus zu leben. 42 % glauben, dass die Maßnahmen der Bundesregierung richtig sind, nur 8 % sagen, dass die Maßnahmen der Regierung zu weit gehen. 58 % sagen im Hinblick auf Maßnahmen wie den Mund-Nasen-Schutz, dass man die Menschen zwingen muss, wenn sie nicht von sich aus vorsichtig sind. Die Pharmazeuten drängen aber klar auch darauf, andere Krankheiten nicht aus dem Blick zu verlieren. Ganze 71 % unterschreiben diese Forderung. (rüm)