RELATUS-Umfrage: Apotheker sehen ihre Zukunft skeptisch

Die Corona-Pandemie könnte sich auf die Apothekenlandschaft in Österreich negativ auswirken. Das Nachrichtenportal RELATUS PHARM hat die User befragt, welche Folgen Corona für die Versorgung hat. Das Ergebnis gibt Anlass zur Sorge.

Österreichs Apotheker sind im Hinblick auf die Auswirkungen der Corona-Krise für ihren eigenen Berufsstand skeptisch. 46 % sind der Meinung, dass es mittelfristig zu einem Apothekensterben und 32 %, dass es zu einer verstärkten Kettenbildung kommen wird. Die Onlineumfrage ist zwar eine Momentaufnahme und nicht zwingend repräsentativ – sie gibt aber ein Bild der Stimmung im Arzneimittelsektor.

Abgefragt wurden allerdings auch Maßnahmen, die der Entwicklung entgegenwirken könnten (Mehrfachnennungen möglich). Demnach fordern jeweils rund 50 %, dass die Spannen generell erhöht werden müssen und es eine öffentliche Finanzierung der Nachtdienste der Apotheken braucht. 57 % sind der Meinung, dass Beratungsleistungen ausgebaut und auch finanziert werden müssen. Immerhin 29 % wünschen sich, dass die Telemedizin ausgebaut wird. (rüm)