Welche Medikamente die Kassen wieviel kosten 

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Der neue Heilmittelreport des Dachverbandes der Sozialversicherungen zeigt, dass Medikamente gegen Krebs und immunmodulierende Mittel die höchsten Kosten verursachen.  

Insgesamt lagen die Kosten, die den Krankenversicherern für Medikamente anfielen, 2025 bei fünf Milliarden Euro, womit die Kosten seit 2013 um fast 90 Prozent gestiegen sind: Damals lagen sie noch bei zirka 2,6 Milliarden. Das zeigt der aktuelle Heilmittelreport des Dachverbands der Sozialversicherungsträger (DVSV), und er zeigt auch, welche fünf Medikamentengruppen die Krankenversicherer am meisten Geld kosten.

Die mit Abstand höchsten Kosten verursachen antineoplastische und immunmodulierende Mittel wie Krebsmittel oder Antirheumatika. Auf sie gehen 30 Prozent aller Heilmittelkosten zurück, sie verursachen also Kosten in der Höhe von fast 1,5 Milliarden Euro und das bei nur 2,1 Prozent der Heilmittelverordnungen. 2013 gaben die Versicherer dafür noch zirka 520 Millionen Euro aus. Auf Platz zwei folgen Medikamente für das Nervensystem wie Schmerzmittel, Antidepressiva oder Antiepileptika. Ihr Anteil an den gesamten Heilmittelkosten lag bei 13,3 Prozent oder 660 Millionen Euro. 2013 wurden dafür noch rund 450 Millionen ausgegeben.

Bei den Medikamenten für das alimentäre System und den Stoffwechsel wie Diabetes-Medikamente oder Mittel gegen Magen- und Darmerkrankungen sieht es so aus: Auf sie entfielen 11,4 Prozent der Kosten oder 564,8 Millionen, 2013 verursachten diese Mittel noch rund 250 Millionen. Medikamente, die das Blut und blutbildende Orange beeinflussen, wie Antithrombotika kamen auf 10,1 Prozent Anteil an allen Kosten oder 500,8 Millionen, 2013 kosteten sie die Versicherer noch rund 200 Millionen. Ein Anteil von 9,8 Prozent oder 486,4 Millionen Euro entfällt auf Mittel für das kardiovaskuläre System, wie Blutdruck- und Cholesterinsenker, 2013 waren das noch rund 420 Millionen. (sst)