SD 01|2014

Herausgeber: Univ.-Prof. Dr. Hubert Pehamberger, Univ.-Prof. Dr. Rainer Kunstfeld

Editorial

  • Editorial 1/14
    Sehr geehrte Damen und Herren!
    Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen!
    Mit hochwertigen Beiträgen hat sich das Journal Spectrum Dermatologie als Nachlese für unser Fachgebiet etabliert. Wir möchten uns bei Ihnen für das jahrelange kontinuierliche Interesse an unserem Journal bedanken. Aufgrund ...Weiterlesen ...

Focus: Ästhetische Dermatologie

  • Ästhetische Dermatologie – Notwendigkeit der Akademisierung

    Das Streben nach Schönheit eröffnet einen unglaublich großen Markt, der längst auch die Medizin erobert hat.

    Die ästhetische Dermatologie befasst sich vor allem mit Maßnahmen zur Besserung von ­alterungsbedingten Hautveränderungen.

    Es ist daher an der Zeit, die dafür eingesetzten Methoden auch in der akademischen Lehre abgebildet zu wissen. Die Akademisierung der ästhetischen Dermatologie muss daher ein weiterer Schritt sein.

    Zukunftsweisend wäre auch die Implementierung einer fachübergreifenden Spezialdisziplin.

    Weiterlesen ...
  • Möglichkeiten und Grenzen injizierbarer Füllmaterialien

    Injizierbare Füllmaterialien sind ein wichtiger Eckstein der ästhetischen Dermatologie.

    Resorbierbaren injizierbaren Füllmaterialien, die auf guten, klinisch kontrollierten Studien basieren, sollte der Vorzug gegeben werden.

    Vorsicht ist angeraten bei neuen injizierbaren Füllmaterialien und neuen Indikationen. Hier besteht ein erhöhtes Risiko von unerwünschten Ergebnissen und/oder unerwünschten ­Wirkungen.

    Vorsicht ist auch bei Patienten mit starker Elastose gegeben. Hier kann eine Volumenaugmentation unter Umständen nicht zu dem gewünschten ästhetischen Ergebnis führen, wenn nicht gleichzeitig versucht wird, die Elastose zu mindern.

    Weiterlesen ...
  • Photodynamische Therapie in der ästhetischen Dermatologie

    Die topische photodynamische Therapie mit Methylaminolevulinat oder 5-Aminolävulinsäure ist nicht nur hochwirksam in der Behandlung von aktinischen Keratosen, sondern führt auch zu einer deutlichen Verbesserung der Zeichen der Hautalterung.

    Eine signifikante Verbesserung der Hauttextur, der Hautrauigkeit, der feinen Fältchen, der ­Dyspigmentierungen und der Teleangiektasien konnte in zahlreichen kontrollierten Studien gezeigt werden.

    Im Folgenden werden die Studien zur photodynamischen Hautverjüngung ­dargestellt und die zugrunde liegenden Wirkmechanismen diskutiert.

    Weiterlesen ...
  • Vernarbende Alopezien (Alopecia cicatricia)

    Das Essenzielle im ärztlichen Management der vernarbenden Alopezien ist die frühzeitige und richtige Diagnosestellung.

    Zur Diagnosesicherung sollte eine Biopsie durchgeführt werden, um eine diagnosespezifische Therapie einleiten zu können.

    Dieser Fortbildungsartikel soll einen Überblick über die vernarbenden Alopezien und die aktuell verfügbaren evidenzbasierten Therapien geben.

    Bei flächiger Vernarbung sollten als Ultima Ratio auch adäquate kosmetische Maßnahmen aus ärztlicher Sicht empfohlen werden.

    Weiterlesen ...
  • Ästhetische Plastische Chirurgie: Die Blepharoplastik als funktionelle und ästhetische Korrektur der Augenlider

    Die Augenlider und die periorbitale Region sind als Einheit zu betrachten; dementsprechend ist bei Indikation und Planung zur Korrektur ein individuell angepasstes Operationsverfahren anzuwenden.

    Die Resektion von überschüssiger Haut im Ober- und Unterlidbereich erfordert eine exakte Planung.

    Eine penible Blutstillung, vor allem bei der periorbitalen Fettresektion, ist ­erforderlich, eine übermäßige Resektion führt zum Lagophthalmus und zum Ektropium und ist zu vermeiden.

    Weiterlesen ...

State of the Art

  • Das „Psoriasis Registry Austria“ – eine Erfolgsgeschichte

    Das Psoriasistherapie-Register (PsoRA) wurde 2010 von der Forschungseinheit „Photodermato­logie und Bioimmuntherapie“ an der Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologie Graz ins Leben gerufen und steht seit 2012 interessierten Abteilungen und Ärzten in ganz Österreich offen.

    Mittlerweile beinhaltet PsoRA die Daten von 1.431 Patienten. Insgesamt wurden bereits 2.232 Therapiezyklen erfasst.

    Das Register liefert die Basis zur Erforschung der Psoriasistherapie in Österreich unter den Aspekten Sicherheit, Wirksamkeit, Patientennutzen und Versorgungsroutine.

    Weiterlesen ...
  • Dermatoskopische Verlaufskontrolle pigmentierter Hautläsionen

    Die digitale dermatoskopische Verlaufskontrolle verbessert die diagnostische Genauigkeit.u Auswahlkriterien: flache, mittelgroße Läsionen mit retikulärem, strukturlosem oder Punktmuster.

    Ausschlusskriterien: knotige Läsionen oder dermatoskopisch sichtbare Schollen; Patienten mit zweifelhafter Compliance.

    Auswahl des Intervalls: „short-term“ (3–6 Monate) zur Evaluierung einzelner suspekter Läsionen, „long-term“ (6–12 Monate) zur Verlaufskontrolle mehrerer Läsionen an Hochrisikopatienten.

    Kriterien für das Melanom beim Follow-up: asymmetrische Größenzunahme, Änderungen in der dermatoskopischen Architektur, fokale Farbänderungen, Neuerscheinen von Farben oder Depigmentierungen und Zunahme von schwarzen Punkten.

    Weiterlesen ...
  • Das familiäre Melanom

    Genetische Keimbahnmutationen sind die stärksten Risikofaktoren für das kutane Melanom.1–3

    Insbesondere für Hochrisikopersonen stellt die Testung auf solche Mutationen einen wichtigen Beitrag zur Prophylaxe dar.4

    Seit einem Jahr besteht nun die Möglichkeit einer genetischen Testung in der Spezialambulanz für familiäre Melanome am Hauttumorzentrum an der ­Abteilung für allgemeine Dermatologie der Medizinischen Universität Wien.

    Weiterlesen ...

Kongress

  • ÖGDV-Jahrestagung 2013: Herausforderungen in der Behandlung des Basalzellkarzinoms

    Durch die Identifizierung des Hedgehog Pathways als zentraler Schalter in der Pathogenese des Basalzellkarzinoms (BCC) ist ein entscheidender Durchbruch in der Therapie des fortgeschrittenen BCC gelungen.

    Mit der bereits zugelassenen Substanz Vismodegib (Erivedge®) werden beeindruckende Erfolge erzielt (rasche Rückbildung großer BCC bis hin zu einer völligen Abheilung).

    Weitere Hedgehog-Inhibitoren sind in Entwicklung. Sonidegib von Novartis zeigt in präklinischen Untersuchungen ein günstiges Haut-Blut-Verteilungsmuster und eine potente Inhibierung der Hedgehog-Target-Gene in der Haut.

    Weiterlesen ...