SD 01|2015

Herausgeber: Univ.-Prof. Dr. Hubert Pehamberger, Univ.-Prof. Dr. Rainer Kunstfeld

Editorial

  • Editorial 1/15
    Sehr geehrte Damen und Herren!
    Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen!
    Wir freuen uns, Ihnen die aktuelle Ausgabe des Spectrum Dermatologie präsentieren zu dürfen! Dieses Mal widmet sich ein Focus-Thema dem „weißen Hautkrebs“ (NMSC – Non-Melanoma Skin Cancer). Den unterschiedlichen Formen ...Weiterlesen ...

Focus: Non-Melanoma Skin Cancer

  • Therapiestrategien im Überblick: Das Basalzellkarzinom

    Basalzellkarzinome werden meist chirurgisch entfernt, daneben ­kommen ­Kryo-, ­Strahlen-, Laser-, immunmodulierende und photodynamische Therapie zum Einsatz.

    Für inoperable und/oder metastasierte Basalzellkarzinome gibt es wenige ­Therapieoptionen; hier sind vor allem Hedgehog-Inhibitoren vielversprechend.

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  • Aktinische Keratosen

    In Österreich ist etwa ein Drittel der Bevölkerung von aktinischen Keratosen betroffen, im Alter steigt die Prävalenz auf bis zu 90 %.

    Aufgrund ihres kanzerogenen Potenzials sind aktinische Keratosen in jedem Fall behandlungspflichtig, wobei eine Vielzahl an therapeutischen Optionen zur Verfügung steht.

    Höchste Priorität hat jedoch die Aufklärung der Bevölkerung zum vernünftigen Umgang mit der Sonne und entsprechenden Schutzmaßnahmen.

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  • Entzündung und Krebs: Entwicklung eines „Proteom-Haut-­Karzinogenese-Modells“

    Der pathophysiologische Mechanismus der Karzinogenese wurde mittels Proteomanalyse von normalen und entzündlich stimulierten Keratinozyten sowie Tumorzellen beleuchtet.

    Die identifizierten neuen keratinozytischen Marker, Promotoren der Karzinogenese und ­tumorspezifischen Proteine, können potenziell zur Entwicklung neuer ­Biomarker und rationaler Therapiekonzepte beitragen.

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  • Zweithäufigster Hauttumor – Inzidenz steigend: Das kutane Plattenepithelkarzinom

    Das kutane Plattenepithelkarzinom ist durch lokal destruierendes Wachstum gekennzeichnet, metastasiert aber selten.

    Die Frühdiagnose und adäquate Therapie sind aufgrund des potenziell aggressiven biologischen Verhaltens essenziell für die Reduktion der Morbidität/Mortalität.

    Therapieoptionen sind die chirurgische Totalexzision (erste Wahl) sowie häufig neoadjuvant angewendete Strahlen-, Chemo- und Immuntherapie.

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  • Hauttumoren bei Immunsupprimierten

    Die Langzeit-Immunsuppression erhöht das Risiko, nichtmelanozytäre Hauttumoren (NMSC) zu entwickeln. Begünstigende Faktoren dafür sind Dauer, Höhe und Art der Immunsuppression sowie die Kumulativdosis vorangegangener UV-Exposition und ein heller Hauttyp.

    Der häufigste Hauttumor im Szenario der Immunsuppression ist das Plattenepithelkarzinom.
    Therapie der Wahl ist die chirurgische Exzision.

    Aktinische Keratosen beziehungsweise die Flächenkanzerisierung an belichteten Arealen müssen frühzeitig behandelt werden, da die Progression in Richtung eines invasiven epithelialen Tumors erhöht ist.

    Interdisziplinäre Zusammenarbeit und Aufklärung des Patienten hinsichtlich kutaner Neoplasien und präventiver Maßnahmen ist essenziell.

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State of the Art

  • Herausforderung und Chance: Kutane Nebenwirkungen onkologischer ­Therapien

    Die kutanen Nebenwirkungen von „Targeted Therapies“ unterscheiden sich je nach Art des inhibierten Rezeptors/der inhibierten Kinase und sind relativ gut vorhersagbar.

    Eine Kombinationsblockade mehrerer Kinasen in verschiedenen Signalwegen führt zur Addition bzw. innerhalb desselben Signalwegs oft zu einer Milderung der kutanen Nebenwirkungen.

    Das Hautnebenwirkungsprofil der Immuntherapeutika ist heterogen und weniger vorhersehbar.

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Ästhetische Dermatologie

  • Sonnenschutz, Selbstbräuner und Spray-Tanning: Was macht Sinn?

    Durch frühzeitig vermittelten und praktizierten Sonnenschutz kann die vorzeitige Hautalterung und die Häufigkeit der Hauttumoren wesentlich gesenkt werden.

    Selbstbräuner und Spray-Tannings sind unbedenkliche Mittel zur Färbung der Haut, enthalten jedoch keine UV-Filter und stellen somit keinen Schutz vor schädigenden UV-Wirkungen dar.

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  • Botulinumtoxin und injizierbare Füllmaterialien – worauf es ankommt

    Derzeit sind 3 wirksame, sichere Botulinumtoxin-A-Präparate am Markt. Gute Kenntnisse der Anatomie und des Wirkfeldes (abhängig von der Menge der Einheiten) sind essenziell für die optimale Anwendung.

    Bei den injizierbaren Füllmaterialien dominieren Hyaluronsäurepräparate (Vorteil: Antidot ­verfügbar). Zu bevorzugen sind abbaubare Materialien mit verlässlichen ­klinischen Daten. Mögliche Nebenwirkungen: Knoten- und Abszessbildung sowie Gefäßokklusionen.

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  • Haarausfall bei Frauen

    Während diffuser und kreisrunder Haarausfall bei beiden Geschlechtern grundsätzlich gleich aussieht, ist das klinische Bild der androgenetischen Alopezie und vernarbenden Kopfhauterkrankungen bei Männern und Frauen unterschiedlich.

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