SD 02|2015

Herausgeber: Univ.-Prof. Dr. Hubert Pehamberger, ao. Univ.-Prof. Dr. Rainer Kunstfeld

Editorial

  • Editorial 2/15
    Sehr geehrte Damen und Herren!Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen!
    Wir freuen uns, Ihnen die aktuelle Ausgabe von Spectrum Dermatologie präsentieren zu dürfen!
    Wir bedanken uns bei Herrn Univ.-Prof. Dr. Peter Wolf, Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologie in Graz, und seinen ...Weiterlesen ...

Focus: Psoriasis

  • Psoriasis: Forschung und Weiterentwicklung der Therapie

    Das bessere Verständnis der Pathophysiologie der Psoriasis mit der Erforschung der ­Schlüsselmoleküle der Erkrankung, wie TNF-alpha, IL-12/23 und IL-17, hat die Therapie der Psoriasis revolutioniert.

    In naher Zukunft könnten bis zu 30 neue Therapeutika einschließlich neuer Antikörper, ­Biosimilars und Small Molecules die Zulassung zur Behandlung der Psoriasis erreichen.

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  • Daten aus dem Psoriasis Registry Austria (PsoRA): Häufige Komorbiditäten der Psoriasis

    Psoriasis gilt als Systemerkrankung mit Haut- und Gelenkbeteiligung sowie charakteristischen Komorbiditäten.

    Typische Komorbiditäten sind Psoriasis-Arthritis, metabolische und kardio­vaskuläre Erkrankungen (z. B. Fettstoffwechselstörungen, Diabetes mellitus, arterieller Hypertonus, koronare Herzkrankheit etc.) sowie psychische ­Erkrankungen (z. B. Depression).

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  • Etablierte und neue Biologikatherapien bei Psoriasis

    Die chronische immunmediierte Erkrankung Psoriasis ist mit einer Reihe von Komorbiditäten assoziiert und betrifft 2–3 % der Bevölkerung.

    Die Therapie mit Biologika (TNF-α-Inhibitoren und IL-12/23-Antagonisten) stellt einen ­effizienten und bislang sehr sicheren Therapieansatz dar.

    Weitere innovative und neue Therapien werden voraussichtlich in den nächsten Jahren zur Verfügung stehen: IL-17-Antagonisten (Brodalumab, Ixekizumab, Secukinumab), IL-23-Antagonisten (Tildrakizumab, Guselkumab) sowie oral zu verabreichende PDE4- bzw. JAK-Inhibitoren (Apremilast, Tofacitinib).

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  • Befundkonstellation „Arthralgien und schuppende Hautläsionen“

    Eine Reihe chronisch entzündlicher Erkrankungen manifestiert sich an der Haut, aber auch an den Gelenken.

    Das differenzialdiagnostische Spektrum bei gleichzeitigem Vorliegen von ­Arthritiden und ­schuppenden Hautläsionen umfasst Psoriasis, Lupus ­erythematodes und reaktive Arthritis.

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  • Cignolin zur lokalen Behandlung der Psoriasis

    Trotz der über 100-jährigen Geschichte erweist sich Cignolin bei der Wirksamkeit gemessen in PASI-Reduktionsraten als konkurrenzfähig gegenüber neuen Therapieformen einschließlich Biologika und zeichnet sich durch fehlende systemische und lokale Langzeitnebenwirkungen aus.

    Nachteile der Cignolin-Therapie sind die irritative Nebenwirkung und die Notwendigkeit der angepassten Konzentrationssteigerung.

    Für Patienten, die bereit sind, sich einer intensivierten Lokaltherapie unter ­stationären oder tagesklinischen Bedingung zu unterziehen, kann Cignolin noch immer empfohlen werden.

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  • Psoriasis geht tief unter die Haut: Psychosoziale Aspekte der Psoriasis

    Psoriasis bedeutet für die Betroffenen eine enorme Einschränkung der Lebensqualität. Sie fühlen sich von den Mitmenschen abgelehnt und entwertet.

    Stigmatisierungs- und Entstellungsgefühle, sozialer Rückzug, Depression und suizidale ­Gedanken können die Folge sein.

    Stress verschlimmert den Krankheitsverlauf. Die Therapie sollte Körper, Seele und das ­psychosoziale Umfeld einschließen.

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  • Interdisziplinärer Dialog zwischen Dermatologen und Rheumatologen

    Was wünschen sich Dermatologen von Rheumatologen?

    Was wünschen sich Rheumatologen von Dermatologen?

    Univ.-Prof Dr. Elisabeth Riedl (Dermatologin) und Univ.-Prof. Dr. Kurt Redlich (Rheumatologe) diskutierten die Herausforderungen im Management von Patienten mit Psoriasisarthritis und formulierten im Gespräch mit Susanne Hinger, MedMedia, gemeinsame Ziele und Aufgaben von Dermatologen und Rheumatologen.

    Patienten mit Psoriasisarthritis (PsA) sollten großzügig und niederschwellig der jeweils anderen Fachrichtung vorgestellt werden.

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State of the Art

  • Aktuelle Therapieoptionen beim metastasierten Melanom

    Vom Mutationsstatus unabhängige Immuntherapien (z. B. Antikörper gegen Cytotoxic-T-Lymphocyte-associated-Protein-4 (CTLA-4) oder den Programmed-Death-1-(PD-1-)Rezeptor werden zur Behandlung des metastasierten Melanoms eingesetzt.

    Die zielgerichtete Therapie verwendet Proteinkinaseinhibitoren (z.B. BRAF- und MEK-Inhibitoren) bei Patienten, deren metastasiertes Melanom spezifische Mutationen aufweist.

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  • Das atopische Ekzem aus Sicht des ­Kinderdermatologen

    Die Diagnose des kindlichen Ekzems ist ob der Vielgestaltigkeit nicht trivial, ­Differenzialdiagnosen wie Psoriasis und seborrhoisches Ekzem sind nicht selten.

    In einem multimodalen Therapieansatz wird zunächst die defekte Barriere saniert ­(Basistherapie), danach die gesunde Hautbarriere möglichst erhalten (proaktive Therapie).

    Eine spezielle Neurodermitis-Schulung hilft Betroffenen bzw. deren Eltern, die Erkrankung, mögliche Auslöser, Therapie und Nebenwirkungen besser zu verstehen und zu bewältigen.

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  • Orale Venenmittel bei Varizen

    Venoaktive Medikamente können in allen Stadien der Varikose zur Linderung der Symptome der Erkrankung eingesetzt werden.

    Sie wirken antiödematös, antiinflammatorisch, sind gut verträglich und werden häufig mit Kompressionstherapie kombiniert, um deren Wirkung zu potenzieren.

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  • Desensibilisierung durch spezifische Immuntherapie (SIT) mit Allergenen

    Die aktualisierte Leitlinie zur spezifischen Immuntherapie (SIT) mit Allergenen umfasst die Bewertung/Zulassung von Allergenextrakten, Wirksamkeit in klinischen Studien, Indikation/Kontraindikation, Therapiedurchführung, Besonderheiten im Kindesalter sowie Sicherheit und Nebenwirkungen.

    Therapie-Allergen-Verordnung: Die deutsche TAV hat auch auf Österreich ­Auswirkungen.

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  • Anaphylaktischer Schock: Rasch und adäquat handeln

    SPECTRUM Dermatologie sprach mit Univ.-Prof. Dr. Norbert Reider, Klinische Abteilung für Dermatologie, Innsbruck, über die Bedeutung der raschen Adrenalingabe bei Anaphylaxie.

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  • Therapie hypertropher Narben und Keloide

    Hypertrophe Narben und Keloide bedürfen einer differenzierten Behandlung, die sich vor allem an der Entstehung orientiert.

    Einer chirurgischen Behandlung bedürfen unter Zug stehende Narben.

    Eine Domäne der konservativen Therapie sind Narben, die nach verzögerter Wundheilung entstehen und flächig sind.

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Ästhetische Dermatologie

  • DNS-Reparatur-Liposomen als Sonnenschutz

    UV-Strahlung führt direkt und sofort zu molekularen Schäden, sogenannten Photoprodukten (vorwiegend Pyrimidin-Dimeren) an der DNS.

    Aber auch noch Stunden nach Beendigung der UV-Einwirkung entstehen solche Photoprodukte über Oxidationsprozesse in der Haut (Dark Effect).

    Topische DNS-Reparatur-Liposomen unterstützen die Beseitigung dieser ­Photoprodukte und können so immun- und kanzeroprotektiv wirken.

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  • Laser et al.

    Farblichtlaser emittieren im sichtbaren Bereich des Lichtspektrums (400 nm bis 800 nm). Mit ihnen können komplementärfärbige Strukturen zerstört werden (z. B. Lentigines, Angiome etc.).

    Infrarotlaser werden zum Resurfacing, d. h. zur Oberflächen-„Erneuerung“ angewendet, z. B. zur Behandlung von Aknenarben oder altersbedingten Falten.

    IPL-Technologie (intensive pulsed light) findet Anwendung in der Behandlung von Hyperpigmentierungen, Lentigines, Rötungen, Couperose, Hautverjüngung und in der Haarreduktion.

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Kongress