SD 02|2016

Herausgeber: Univ.-Prof. Dr. Hubert Pehamberger, Univ.-Prof. Dr. Rainer Kunstfeld

Editorial

  • Editorial 2/16
    Sehr geehrte Damen und Herren! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen!
    Der Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe von Spectrum Dermatologie ist die Allergologie; wir beginnen mit ­einem kritischen Beitrag von Univ.-Prof. Dr. Werner­ Aberer über die Allergologie als Querschnittsfach. Welche schwerwiegenden Auswirkungen ...Weiterlesen ...

Focus: Allergologie

  • DFP-Literaturstudium: Arzneireaktionen – von lästig bis lebensgefährlich (3 DFP-Punkte)

    Lehrziel:

    • Wissen über Klassifikation, Klinik und therapeutisches Management von unerwünschten Arzneimittelwirkungen
    • Identifikation von Arzneireaktionen, die der allergologischen Abklärung bedürfen
    • Kenntnis der für die Zuweisung zur allergologischen Abklärung relevanten Informationen
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  • Die Allergologie als Querschnittsfach – alles bestens?

    Große Diskrepanz. Das allergologische Wissen ist in den letzten Jahrzehnten explosionsartig gewachsen, die Umsetzung in Klinik und Praxis konnte mit dem Wissenszuwachs nicht immer Schritt halten.

    Zweifelhaftes Alleinstellungsmerkmal: Als wohl letztes westliches Land hat Österreich noch immer keinen Spezialisten für Allergologie.

    Noch immer Zukunftsmusik. Allergologie ist ein Querschnittsfach. Eine Spezialisierung für Allergologie ist dringend zu fordern.

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  • Bienen- und Wespengiftallergie – Fallstricke in Diagnostik und Therapie

    Die Insektengiftallergie ist gut diagnostizierbar und fast immer heilbar.

    Vorurteile, Mythen, aber auch der recht hohe Zeitaufwand führen dazu, dass nur 18 % der Therapiebedürftigen tatsächlich eine Immuntherapie erhalten.

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  • Klimawandel: Neue Feinde für Allergiker?

    Die globale Klimaerwärmung führt zu einer Verlängerung und Verstärkung der Pollenbelastung sowie zur Einwanderung neuer allergener Pflanzen.

    Luftschadstoffe wie CO2 und Ozon erhöhen die Expression und Aggressivität von Pollenallergenen.

    Einfache individuelle und politische Maßnahmen können dazu beitragen, diese Entwicklung einzubremsen.

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  • Anaphylaktischer Schock – häufige Auslöser und versteckte Gefahrenquellen

    Die Anaphylaxie ist die schwerste Form einer allergischen Erkrankung, die auf Grund der raschen Symptomentwicklung potenziell lebensbedrohlich sein kann.

    Als Auslöser kommen, je nach Lebensalter, vor allem Nahrungsmittel, Insektengifte oder ­Medikamente in Frage.

    Das rasche Erkennen der Symptome und der zeitgerechte Einsatz der ­Notfallmedikamente, in erster Linie intramuskuläres Adrenalin, sind ­entscheidend für den günstigen Ausgang dieses medizinischen Notfalls.

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  • Ekzeme – lästig, chronisch, aber gut behandelbar

    Ekzem-Krankheiten sind als nichtinfektiöse, entzündliche Intoleranzreaktionen der Haut primär über ihr morphologisches Erscheinungsbild definiert: ein nach- und nebeneinander Auftreten von Erythem, Bläschen, Exsudation, Papeln, Pusteln und Schuppen (ohne dass alle diese ­Effloreszenzen auftreten müssten).

    Die Auswahl der meist topischen Therapeutika (in diesem Kontext vor allem Kortikosteroide) orientiert sich an der konkret vorliegenden Ekzem-Variante, wobei die einzusetzende Galenik durch den zeitlichen Zustand des Ekzems vorgegeben wird: akut nässende Ekzeme benötigen Zubereitungen mit einer hauptsächlich wässrigen Basis, chronische Ekzeme hingegen eine rückfettende Basis.

    Eine systemische Retinoid-Therapie kann bei hartnäckigen dyskeratotischen Ekzemen indiziert sein.

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  • Psychogene Beschwerden – was machen die da?

    Allergische und psychosomatische Reaktionen können sich ähnlich präsentieren.

    Insbesondere bei vermuteten Nahrungsmittelallergien, die sich nach adäquater allergologischer Diagnostik nicht bestätigen lassen, sollten auch psychogene Ursachen in Erwägung gezogen werden.

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Kongress

Journal Club

  • Könnte Infrarotstrahlung eine Rolle bei der Entstehung von Melanomen spielen?

    Bei natürlicher Exposition mit Sonnenlicht ist die Haut neben ultravioletter (UV) Strahlung stets auch infraroter Strahlung ausgesetzt, welche den Hauptbestandteil (> 50%) der auf die Erde einstrahlenden solaren Energie darstellt.

    Infrarot-A-Strahlung führt zu vermehrtem Überleben menschlicher Melanozyten mit ­UV-induziertem DNS-Schaden, was in letzter Konsequenz mit einem erhöhten Risiko der malignen Entartung einhergehen könnte.

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  • Beschreibung von Hochrisiko-­MelanompatientInnen in Österreich

    Das Risiko eines Melanoms bei PatientInnen unter 50 Jahren ist mehr auf Sonnenschäden, bei PatientInnen mit positiver Familienanamnese auf genetische Faktoren zurückzuführen.

    Bei einer positiven Familienanamnese mit 2 oder mehr an Melanom Erkrankten kann eine genetische Testung den Vererbungsmodus feststellen.

    Unabhängig vom Testergebnis empfiehlt sich in diesen Fällen eine regelmäßige fachärztliche Kontrolle.

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