SD 03|2016

Herausgeber: Univ.-Prof. Dr. Hubert Pehamberger, Univ.-Prof. Dr. Rainer Kunstfeld

Focus: Hauttumoren

  • Dermatoonkologie – rasante Entwicklung

    Dermatoonkologie in Wien: Der World Congress on Cancers of the Skin fand gemeinsam mit der Jahrestagung der EADO (European Association of Dermato­oncology) in Wien statt.

    Bahnbrechende Fortschritte in der Therapie eröffnen bei verschiedenen Hauttumoren neue ­Optionen der Behandlung.

    Die Erfolge der medikamentösen Therapieoptionen gehen mit neuen Herausforderungen Hand in Hand und bedingen auch eine Neupositionierung und steigende Bedeutung anderer ­Fachrichtungen, wie Dermatochirurgie, Dermatopathologie, aber auch psychologischer ­Betreuungskonzepte.

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  • Hohe diagnostische Treffsicherheit – Auflichtmikroskopie von Hauttumoren

    Die Dermatoskopie (= Auflichtmikroskopie) erhöht die diagnostische Treffsicherheit bei ­melanozytären und nichtmelanozytären Hauttumoren – im Fall der aktinischen Keratose (AK) liegen die diagnostische Sensitivität und Spezifität z. B. bei 98 bzw. 95 %.

    Auch zur Beurteilung des Therapieansprechens kann die nichtinvasive ­Untersuchungsmethode herangezogen werden.

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  • Zielgerichtete Melanomtherapie – Die Rolle der dynamischen Tumorheterogenität

    Die zielgerichtete Therapie des metastasierenden Melanoms hat die klinische Dermatoonkologie revolutioniert – rapide Resistenzentwicklung ist aber weiterhin ein Problem dieser Therapie.

    Dynamische Tumorheterogenität, charakterisiert durch unterschiedliches Zellzyklusverhalten verschiedener Tumorzellsubpopulationen, ist eine der Ursachen für die Resistenzentwicklung.

    Ein Modell zur Untersuchung der Dynamik der Zellzyklusprogression könnte für die bessere Wahl und die Planung des Zeitschemas von Kombinationstherapien eingesetzt werden.

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  • Merkelzellkarzinom

    Merkelzellkarzinome sind seltene, hochaggressive neuroendokrine Karzinome der Haut.

    Das Management betroffener Patienten ist nach wie vor eine Herausforderung, stadiengerechte Nachsorgeempfehlungen basieren zumeist auf kleinen Datenkollektiven.

    Im fortgeschrittenen, metastasierten Tumorstadium stehen derzeit keine kurativen ­Therapieansätze zur Verfügung.

    Neue Therapieoptionen wie zielgerichtete molekulare Therapien oder ­Immuntherapien geben jedoch auch bei dieser Erkrankung Anlass zur Hoffnung.

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  • Herausforderungen und Grenzen − dermatochirurgische Operationen an „schwierigen“ Lokalisationen

    Die Resektion und Rekonstruktion von Hauttumoren an „schwierigen“ Lokalisationen (z. B. Nasen-, Lid- oder Lippenregion) verlangt besondere Fähigkeiten/Kenntnisse, um den Erhalt der funktionellen und ästhetischen anatomischen Einheiten zu gewährleisten.

    Neben der Lokalisation bestimmen auch Tumorgröße und Resektionsgrenzen Art und Aufwand der Rekonstruktion.

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  • Entwicklung anatomischer Guidelines − ästhetische Handrückenbehandlung mit Füllsubstanzen

    Für eine volumetrische Behandlung zur Verjüngung des Handrückens können Hyaluronsäure- und Calcium-Hydroxylapatit-Filler oder Eigenfett eingesetzt werden.

    Die oberste anatomische Schicht des Handrückens eignet sich am besten für die Injektion mit Füllsubstanzen, da hier keine wichtigen anatomischen Strukturen zu finden sind.

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Journal Club

  • Primär kutane Lymphome in Österreich – Prävalenz und klinisch-pathologisches Spektrum

    Kutane Lymphome (kL) zeigen weltweit ähnliche Verteilungsmuster bezüglich Alter und ­Geschlecht sowie relativer Häufigkeit der verschiedenen kL-Subgruppen – so das Ergebnis einer rezenten österreichischen Studie.

    Hinsichtlich Begleiterkrankungen bestätigte sich, dass Mycosis fungoides und vor allem ­lymphomatoide Papulose häufig gemeinsam mit anderen hämato­logischen und lymphoproliferativen Erkrankungen vorkommen.

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  • Diagnose von Hautkrebs – kollektive Intelligenz zur Steigerung der Diagnosegenauigkeit

    Als Methode zur Steigerung der Diagnosegenauigkeit kann die „kollektive Intelligenz“ ­herangezogen werden, mit welcher gleich mehrere medizinische Entscheidungen von Einzel­personen zusammengefasst werden.

    Das auch als Gruppen- oder Schwarmintelligenz bekannte Phänomen findet aus verschiedenen individuellen Handlungen und Entscheidungen eine einzige, für die Gruppe ideale Lösung.

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