SD 03|2017

Herausgeber: Univ.-Prof. Dr. Hubert Pehamberger, Univ.-Prof. Dr. Rainer Kunstfeld

Editorial

  • Editorial 3/17
    Sehr geehrte Damen und Herren! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen!
    Im Mittelpunkt der aktuellen Ausgabe des Journals SPECTRUM Dermatologie steht das Dermatoskop oder – wie es Priv.-Doz. Dr. Iris Zalaudek so treffend bezeichnet –, das „Stethoskop des Dermatologen“. Welche Möglichkeiten ...Weiterlesen ...

Focus: Dermatoskopie Heute und Morgen

  • Einsatzgebiete der Dermatoskopie

    Die Dermatoskopie stellt einen integrativen Teil der dermatologischen ­Untersuchung der Haut dar. Das Dermatoskop gilt heute als das „Stethoskop der Dermatologen“.

    Neben der Diagnose von pigmentierten und nichtpigmentierten Hauttumoren konnte sich die Methode auch in der Diagnose von infektiösen, parasitären und entzündlichen Hautveränderungen etablieren.

    Im Bereich der Dermato-Onkologie leistet die Dermatoskopie auch ihren Beitrag in der ­präoperativen Planung (Beurteilung der Tumorränder), der Therapieauswahl und Nachsorge. Die Zusammenschau von Histologie und klinisch-dermatoskopischen Aspekten erhöht die diagnostische Sicherheit.

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  • Dermatoskopie: jedem Tumor sein Muster – Diagnose und Therapie epithelialer Hauttumoren

    Die Dermatoskopie erlaubt anhand definierter Muster eine sehr genaue Differenzierung ­unterschiedlicher Tumoren epithelialen Ursprungs.

    Frühformen können gut von invasiven Tumoren abgegrenzt werden, wodurch die Wahl der Therapie entscheidend beeinflusst wird.

    Das Therapieansprechen kann mit dieser Methode ebenfalls sehr gut beurteilt werden.

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  • Auch versteckte/schwierige Lokalisationen dermatoskopieren! – Hauttumoren spezieller Körperregionen

    Die Dermatoskopie hat als nichtinvasive Untersuchungsmethode einen hohen diagnostischen Stellenwert.

    Das Wissen über dermatoskopisch-diagnostische Kriterien spezieller Körperregionen ­(Capillitium, Gesicht, Hand- und Fußflächen, Nägel und Mukosa) ist hierfür ein wichtiger Bestandteil.

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  • Faszinierende Verbindung zweier Fachgebiete – Entomodermatoskopie

    Die Entomodermatoskopie beschreibt die Anwendung der Auflichtmikroskopie bei Infektionen und Infestationen der Haut. Besonders bei Viruswarzen, Skabies oder Lausbefall ist das ­Verfahren in der täglichen Routine hilfreich.

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  • Dermoscopy in inflammatory dermatoses

    Dermoscopy may be of aid in facilitating the diagnosis of many inflammatory dermatoses (inflammoscopy) as it allows to appreciate relevant findings which are hardly visible to the naked eye, thus reducing the number of cases requiring biopsy.

    The most important criteria that need to be considered when using dermoscopy in assessing inflammatory dermatoses include: (I) morphology/arrangement of vascular structures; (II) scaling pattern; (III) colours; (IV) follicular abnormalities; and (V) specific findings (clues).

    Polarized light noncontact dermoscopy is usually preferred over nonpolarized light contact dermoscopy in the evaluation of inflammatory dermatoses as the latter may reduce the vessels (due to pressure) and/or scaling (when using a liquid ­interface) visibility.

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  • Artifizielle Diagnostik – die Zukunft?

    Was vor einigen Jahrzehnten noch Science-Fiction war, ist heute Realität.

    Neuronale Netzwerke, artifizielle Intelligenz, Supercomputer und Machine Learning haben ein weites Potenzial, um Krankheiten besser zu erkennen.

    Die Technik wird Ärztinnen und Ärzte nicht ersetzen, kann ihnen aber gewisse Aufgaben abnehmen.

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State of the Art

  • Pyoderma gangraenosum: diagnostische und therapeutische Herausforderung

    Das Pyoderma gangraenosum (PG) ist ein seltenes, jedoch ernst zu nehmendes Krankheitsbild, das zu chronisch progredienten, purulenten, schmerzhaften Ulzerationen der Haut führt.

    Die Pathogenese ist noch weitgehend unverstanden. In vielen Fällen bestehen Assoziationen zu rheumatologischen oder hämatologischen Krankheitsbildern.

    Die Therapieoptionen sind vielfältig und komplex. Sie reichen von immunmodulierenden ­Lokaltherapien bei kleinen initialen Veränderungen bis hin zu systemischen Behandlungen mit Glukokortikosteroiden und Biologika bei ausgedehnten und rasch progredienten Ulzerationen.

    Chirurgische Behandlungen galten, aufgrund einer möglichen Krankheitsförderung durch einen externen Stimulus (Pathergie-Phänomen), lange Zeit als umstritten. Neuere Berichte zeigen allerdings, dass ein chirurgisches Prozedere unter entsprechender immunsuppressiver Therapie den Heilungsverlauf deutlich beschleunigt.

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Ästhetische Dermatologie

Kongress

  • Melanom und Non-Melanoma Skin Cancer

    Die Highlights des diesjährigen ASCO-Meetings waren beim Melanom Langzeitdaten aus randomisierten Studien mit BRAF- und MEK-Inhibitoren als auch mit PD-1-Antikörpern, Daten zur adjuvanten Therapie mit Ipilimumab und zu neuen Kombinationstherapien.

    Ganz besonders dürften sich 3 Studien bei Patienten mit zerebralen Melanommetastasen am ehesten unmittelbar auf die tägliche Praxis auswirken.

    Sowohl beim metastasierten Merkelzellkarzinom als auch beim metastasierten Plattenepithelkarzinom wurden wichtige Studien mit PD-1- bzw. PD-L1-Antikörpern in der Erstlinientherapie vorgestellt.

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  • Von der Mutation zur Vakzine

    Cancer Immunotherapy – The Individualized Cancer Vaccine: Vortrag von Univ.-Prof.Dr. Christoph Huber im Rahmen einer CCC-Grand-Round-Veranstaltung im Anna-Spiegel-Forschungsgebäude der MedUni Wien.

    Die Themen: Mutationen als Grundlage der Tumorevolution, Komplexität und Individualität entschlüsselt durch Next-Generation Sequencing, die Immunogenität mutierter Proteine, das IVAC-Konzept, Kooperation mit „Big Pharma“, Kombinationstherapien und ein Paradigmenwechsel in der Medizin.

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Journal Club