NEUE RUBRIK - Leserfragen: von Experten beantwortet

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Erscheinungsdatum:
29.9.2017

Herausgeber:
Univ.-Prof. Dr. Hubert Pehamberger, Univ.-Prof. Dr. Rainer Kunstfeld


Editorial

Editorial 3/17

Rainer Kunstfeld et al. 29.9.2017

Sehr geehrte Damen und Herren! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Im Mittelpunkt der aktuellen Ausgabe des Journals SPECTRUM Dermatologie steht das Dermatoskop oder – wie es Priv.-Doz. Dr. Iris Zalaudek so treffend bezeichnet –, das „Stethoskop des Dermatologen“. Welche Möglichkeiten die Dermatoskopie bietet, fassen neben Iris Zalaudek zahlreiche namhafte Expertinnen und Experten zusammen: Frau Dr....

Focus: Dermatoskopie Heute und Morgen

Einsatzgebiete der Dermatoskopie

Iris Zalaudek 29.9.2017

Die Dermatoskopie stellt einen integrativen Teil der dermatologischen ­Untersuchung der Haut dar. Das Dermatoskop gilt heute als das „Stethoskop der Dermatologen“. Neben der Diagnose von pigmentierten und nichtpigmentierten Hauttumoren konnte sich die Methode auch in der Diagnose von infektiösen, parasitären und entzündlichen Hautveränderungen etablieren. Im Bereich der Dermato-Onkologie leistet die...

Focus: Dermatoskopie Heute und Morgen

Dermatoskopie: jedem Tumor sein Muster – Diagnose und Therapie epithelialer Hauttumoren

Teresa Maria Deinlein 29.9.2017

Die Dermatoskopie erlaubt anhand definierter Muster eine sehr genaue Differenzierung ­unterschiedlicher Tumoren epithelialen Ursprungs. Frühformen können gut von invasiven Tumoren abgegrenzt werden, wodurch die Wahl der Therapie entscheidend beeinflusst wird. Das Therapieansprechen kann mit dieser Methode ebenfalls sehr gut beurteilt werden.

Focus: Dermatoskopie Heute und Morgen

Auch versteckte/schwierige Lokalisationen dermatoskopieren! – Hauttumoren spezieller Körperregionen

Andreas Blum 29.9.2017

Die Dermatoskopie hat als nichtinvasive Untersuchungsmethode einen hohen diagnostischen Stellenwert. Das Wissen über dermatoskopisch-diagnostische Kriterien spezieller Körperregionen ­(Capillitium, Gesicht, Hand- und Fußflächen, Nägel und Mukosa) ist hierfür ein wichtiger Bestandteil.

Focus: Dermatoskopie Heute und Morgen

Faszinierende Verbindung zweier Fachgebiete – Entomodermatoskopie

Rainer Hofmann-Wellenhof 29.9.2017

Die Entomodermatoskopie beschreibt die Anwendung der Auflichtmikroskopie bei Infektionen und Infestationen der Haut. Besonders bei Viruswarzen, Skabies oder Lausbefall ist das ­Verfahren in der täglichen Routine hilfreich.

Focus: Dermatoskopie Heute und Morgen

Dermoscopy in inflammatory dermatoses

Enzo Errichetti 29.9.2017

Dermoscopy may be of aid in facilitating the diagnosis of many inflammatory dermatoses (inflammoscopy) as it allows to appreciate relevant findings which are hardly visible to the naked eye, thus reducing the number of cases requiring biopsy. The most important criteria that need to be considered when using dermoscopy in assessing inflammatory dermatoses include: (I) morphology/arrangement of vascular structures;...

Focus: Dermatoskopie Heute und Morgen

Artifizielle Diagnostik – die Zukunft?

Iris Zalaudek 29.9.2017

Was vor einigen Jahrzehnten noch Science-Fiction war, ist heute Realität. Neuronale Netzwerke, artifizielle Intelligenz, Supercomputer und Machine Learning haben ein weites Potenzial, um Krankheiten besser zu erkennen. Die Technik wird Ärztinnen und Ärzte nicht ersetzen, kann ihnen aber gewisse Aufgaben abnehmen.

Kongress

Melanom und Non-Melanoma Skin Cancer

Christoph Höller 29.9.2017

Die Highlights des diesjährigen ASCO-Meetings waren beim Melanom Langzeitdaten aus randomisierten Studien mit BRAF- und MEK-Inhibitoren als auch mit PD-1-Antikörpern, Daten zur adjuvanten Therapie mit Ipilimumab und zu neuen Kombinationstherapien. Ganz besonders dürften sich 3 Studien bei Patienten mit zerebralen Melanommetastasen am ehesten unmittelbar auf die tägliche Praxis auswirken. Sowohl beim...

Kongress

Von der Mutation zur Vakzine

Gerhard Kahlhammer 29.9.2017

Cancer Immunotherapy – The Individualized Cancer Vaccine: Vortrag von Univ.-Prof.Dr. Christoph Huber im Rahmen einer CCC-Grand-Round-Veranstaltung im Anna-Spiegel-Forschungsgebäude der MedUni Wien. Die Themen: Mutationen als Grundlage der Tumorevolution, Komplexität und Individualität entschlüsselt durch Next-Generation Sequencing, die Immunogenität mutierter Proteine, das IVAC-Konzept, Kooperation mit „Big...

Ästhetische Dermatologie

Zum 30-Jahre-Jubiläum der Fachgesellschaft ÖGDKA – Ein Hoch auf die Ästhetische Dermatologie!

Daisy Kopera et al. 29.9.2017

Die Österreichische Gesellschaft für Dermatologische Kosmetik und Altersforschung (ÖGDKA) wurde 1986 vom damaligen Vorstand der II. Wiener Hautklinik Prof. Gustav Niebauer gegründet. Die Ästhetische Dermatologie umfasst Altersforschung, Hautalterungsprävention und ­ästhetisch-medizinische Therapiemöglichkeiten und nimmt in der modernen Dermatologie einen festen Platz ein.

State of the Art

Pyoderma gangraenosum: diagnostische und therapeutische Herausforderung

Tobias Thuile et al. 29.9.2017

Das Pyoderma gangraenosum (PG) ist ein seltenes, jedoch ernst zu nehmendes Krankheitsbild, das zu chronisch progredienten, purulenten, schmerzhaften Ulzerationen der Haut führt. Die Pathogenese ist noch weitgehend unverstanden. In vielen Fällen bestehen Assoziationen zu rheumatologischen oder hämatologischen Krankheitsbildern. Die Therapieoptionen sind vielfältig und komplex. Sie reichen von immunmodulierenden...

Journal Club

Konfokale Laserscanmikroskopie − Höhere Diagnose-Sensitivität bei pigmentierten Läsionen im Gesicht

Elisabeth Pollak et al. 29.9.2017

Die Anwendung konfokaler Laserscanmikroskopie zur nichtinvasiven Diagnostik von flachen pigmentierten Gesichtsläsionen ist sinnvoll als Ergänzung zu klinischer und dermatoskopischer Untersuchung. Eine klinisch-dermatoskopische Korrelation ist dabei essenziell für die best­mögliche Diagnostik.

Journal Club

Atopische Dermatitis – Ustekinumab-Therapie führt zur Verminderung von Th2-/22-Zellen

Christine Bangert 29.9.2017

Der für die Psoriasis vulgaris bereits zugelassene monoklonale Antikörper Ustekinumab blockiert IL-12/23 und beeinflusst dadurch vor allem die Ausbildung von Th1- und Th17-Zellen. Bei Patienten mit schwerer atopischer Dermatitis führte die Therapie mit Ustekinumab zu einer klinischen Verbesserung, verbunden mit einer kutanen Verminderung der Botenstoffe von Th2- und Th22-Zellen.