SD 02|2021

Herausgeber: Ao. Univ.-Prof. Dr. Christoph Höller, Assoc. Prof. Priv.-Doz. Dr. Constanze Jonak, Ao. Univ.-Prof. Dr. Rainer Kunstfeld, Universitätsklinik für Dermatologie, Wien; Univ.-Prof. Dr. Hubert Pehamberger, Wien

Editorial

  • Editorial 02/21
    Sehr geehrte Kolleginnen, sehr geehrte Kollegen!
    Wir freuen uns, Ihnen die zweite Ausgabe des Journals SPECTRUM Dermatologie des Jahres 2021 präsentieren zu dürfen.
    Im Fokus dieser Ausgabe steht die Autoimmunität. Schirmherr ist Prim. Univ.-Prof. Dr. Norbert Sepp, Vorstand der Abteilung für ...Weiterlesen ...

Focus: Autoimmunerkrankungen der Haut

  • Autoimmunität – die Haut, ein „Signalorgan“

    Als immunologisch sehr aktives Organ ist die Haut häufig mitbeteiligt, wenn im Körper etwas nicht in Ordnung ist. Die vielseitigen Ausprägungen und optischen Anzeichen von Autoimmunität auf der Haut sind beeindruckend.

    In der Therapie von Autoimmunerkrankungen stellt die selektive Immunmodulation mittels Biologika oder Kinasehemmern einen großen Fortschritt dar.

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  • Kutaner Lupus erythematodes

    Die klinischen Manifestationen des kutanen Lupus erythematodes (CLE) sind vielfältig, und ihre Kenntnis ist für die Diagnosestellung essenziell.

    Die gesamte Therapie bei CLE ist „off-label“, weshalb eine ausführliche ­Aufklärung der Patienten über Nutzen und Risiken unabdingbar ist. Bei Therapieresistenz sollte insbesondere Neoplasie ausgeschlossen werden.

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  • Hautsklerose bei systemischer Sklerodermie und Differenzialdiagnosen

    Hautsklerose (Verdickungen der Haut) ist ein Alarmzeichen für eine mögliche systemische Erkrankung.

    Die betroffenen Patienten sollten zur weiteren Abklärung einem spezialisierten Zentrum zugewiesen werden.

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  • Dermatomyositis

    Neben den klassischen Hautmanifestationen – heliotropes Erythem, Gottron’sche Papeln, Gottron-Zeichen – können Patienten mit Dermatomyositis eine Vielzahl anderer Hautveränderungen aufweisen. Hier ist die Expertise des Dermatologen wichtig, um seltene Hautmanifestationen im Rahmen einer Dermatomyositis als solche auch zu erkennen.

    Die Diagnose und Prognose einer inflammatorischen Myopathie betreffend haben myositis­spezifische bzw. myositisassoziierte Antikörper sowie das PET-CT in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen.

    Die Dermatomyositis geht mit einer erhöhten Mortalität einher; diese Patienten ­entwickeln häufiger maligne Tumoren sowie eine interstitielle Lungenerkrankung mit daraus folgender Lungenfibrose.

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  • Vaskulitis

    Die Vaskulitiden sind ein Beispiel für die enge Verzahnung von Dermatologie und Innerer Medizin. Diagnostik und Therapie – und damit der Patient – profitieren am meisten von der interdisziplinären Kooperation.

    Bei den systemischen Formen sind der gezielte Verdacht (Klinik und Anamnese!) und die schnelleinsetzende Diagnostik mit entsprechender Therapie für die Prognose entscheidend.

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  • Autoimmunerkrankungen der Haut – 3 Fallvignetten

    Im Folgenden werden drei spannende Fälle aus dem Bereich „Autoimmunerkrankungen der Haut“ präsentiert. Gelingt es Ihnen, anhand der anamnestischen Angaben und Befunde der durchgeführten Untersuchungen die richtige Diagnose zu stellen?

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Panorama

  • Monat der Hautgesundheit 2021

    Der Mai 2021 wurde heuer der Hautgesundheit gewidmet. Die Initiative sollte die Wichtigkeit der Hautgesundheit und der Krebsvorsorge ins Gedächtnis rufen und der Erforschung von ­Hauterkrankungen sowie den Menschen, die mit den Erkrankungen leben, Raum geben.

    Drei Experten aus der Dermatologie berichteten über Fortschritte in der ­Behandlung schwerer Hauterkrankungen und der Hautkrebsvorsorge.

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State of the Art

  • Kutane Nebenwirkungen onkologischer Therapien

    Der zunehmende Einsatz von Immuntherapien (wie z. B. PD-1-, PD-L1- und CTLA-4-Inhibitoren)­ sowie von zielgerichteten Therapien (wie z. B. BRAF- und MEK-Inhibitoren) in der Onkologie führt nicht nur zu herausragenden Ansprechraten, sondern auch zu multiplen Nebenwirkungen.

    Die kutanen Nebenwirkungen zählen zu den häufigsten Nebenwirkungen.

    Die Einteilung erfolgt anhand der Common Terminology Criteria for Adverse Events (CTCAE-Kriterien), Version 5.0, in die Schweregrade: I–V, wobei tödliche Verläufe (Grad V) von kutanen Nebenwirkungen sehr selten sind.

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  • Lipödem – chronische Fettverteilungsstörung

    Das Lipödem eindeutig und zweifelsfrei zu diagnostizieren ist eine Herausforderung für alle phlebologisch Tätigen. Die Abgrenzung zu anderen Fettspeicherstörungen und Erkrankungen des lymphologischen Formenkreises ist schwierig, weil Überlappungen vorkommen und bis heute objektive Diagnoseparameter fehlen.

    Die Liposuktion ermöglicht als einzige Therapie eine Reduktion der ­pathologischen Fettdepots und schafft so eine nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität der Betroffenen.

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Journal Club

  • Papillomviren als wichtiger Kofaktor der Hautkarzinogenese

    Das Risiko für die Entstehung kutaner Plattenepithelkarzinome ist bei immunsupprimierten Organtransplantat-Empfängern bis zu 250-fach erhöht.

    Kutane humane Papillomviren werden als Risikofaktor in der Hautkarzinogenese nach wie vor kontrovers diskutiert.

    Eine experimentelle Infektion mit dem murinen Papillomvirus Mus musculus papillomavirus 1 und gleichzeitige immunsuppressive Behandlung mit Cyclosporin A führt bei Mäusen zur Entstehung kutaner Plattenepithelkarzinome – auch ohne UVB-Bestrahlung.

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  • Anti-CD20-Therapie bei primär kutanen B-Zell-Lymphomen

    Der Anti-CD20-Antikörper Rituximab stellt eine sichere und wirksame Therapieoption bei Patienten mit primär kutanen B-Zell-Lymphomen der Haut dar. Langzeitdaten (> 12 Jahre) zeigen langanhaltendes klinisches Ansprechen und hohe Effektivität in der Behandlung von Rezidiven mit einem ausgezeichneten Sicherheitsprofil.

    Patienten mit singulären Hautveränderungen an sichtbaren Körperstellen (Kopf-Hals-Bereich) und einem erhöhten Risiko von therapieassoziierten Nebenwirkungen (durch lokale ­Maßnahmen wie Chirurgie oder Strahlentherapie) profitieren von einer ­intravenösen Therapie mit Rituximab.

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  • Verändertes Hautmikrobiom bei Rosacea

    Das Hautmikrobiom bei Rosacea-Patienten ist gegenüber gesunder Haut verändert.

    Die Hautkommensalen Roseomonas mucosa und Cutibacterium granulosum sind bei Patienten mit Rosacea signifikant verringert.

    Bei Rosacea papulopustulosa zeigt sich eine Anreicherung mit Corynebacterium kroppenstedtii, Campylobacter ureolyticus und Prevotella intermedia.

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