UIM 07|2013

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

UIM 07|2013 Themenheft Schmerzmedizin

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

Brief des Herausgebers

  • Brief des Herausgebers 7/13
    Liebe Leserinnen und Leser! Liebe Kolleginnen und Kollegen!
    Professor Drexel, der Kongresspräsident, und Professor Watzke, Präsident unserer Österreichischen Gesellschaft für Innere Medizin, haben zur 44. Jahrestagung nach Salzburg eingeladen. Ein interessantes Programm verspricht spannende Stunden und einen wertvollen Informationsfluss.
    Die ...Weiterlesen ...

Editorial

  • Editorial 7/13
    Liebe Leserinnen und Leser,
    Die Gegenwart der Inneren Medizin ist durch eine starke Spezialisierung gekennzeichnet. Gerade heute wird aber immer klarer, dass die verschiedenen Teilgebiete nicht für sich allein stehen sollten, sondern im Kontext mit anderen Bereichen der Inneren Medizin ...Weiterlesen ...

Seite der Gesellschaft

Ernährungsmedizin

  • Wie toxisch ist parenterale Ernährung?

    Der Beitrag soll Nebenwirkungen und Probleme der parenteralen Ernährung darstellen und klären, unter welchen Bedingungen eine ursprüng­lich lebensrettende Ernährungsform zur Gefahr für den Gesamtorganismus werden kann.

    Genannt werden Beispiele katheterassoziierter Probleme (z. B. Infektionen), metabolischer Komplikationen (z. B. Refeeding-Syndrom) und potenziell toxischer Inhaltsstoffe (z. B. Phthalate).

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  • Parenterale Ernährung weiterhin die optimale Nahrungszufuhr

    In der akuten Phase einer Erkrankung und bei fehlender Nährstoffzufuhr werden besonders die vitalen Proteinreserven abgebaut.

    Die progressiv aufbauende Nährstoffzufuhr als enterale und – falls notwendig – parenterale Ernährung über 3–7 Tage scheint das derzeit vernünftigste Konzept zu sein.

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Kardiologie

  • Stabile und instabile KHK

    Atherosklerose kann sich als langsames und als fulminant verlaufendes Krankheitsgeschehen manifestieren.

    Patienten mit stabiler KHK haben höhere HDL-Cholesterin-Werte als jene mit instabiler koronarer Herzkrankheit (KHK).

    Atherosklerose ist durch Lipideinlagerung und Intimaentzündung charakterisiert; entscheidender Faktor bei instabiler KHK ist die Aktivierung der Thrombozyten und der Gerinnungskaskade.

    Präventiv wirksam sind lipid- und entzündungshemmende Statine und Thrombozytenaggregationshemmer.

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  • Systolische Linksventrikelfunktion, Befunderstellung und Archivierung

    Von der Arbeitsgruppe Echokardiografie der ÖKG wurden Standards zur echokardiografischen Abklärung der Linksventrikelfunktion erarbeitet.

    Bei allen Untersuchungen ist ein Standarddatenset zu erheben (Größenverhältnisse der vier Herzhöhlen und der großen Gefäße, systolische und diastolische Linksventrikelfunktion, Klappenfunktion, systolischer Pulmonalarteriendruck, Beurteilung des Perikards).

    Zur Quantifizierung der Linksventrikelfunktion haben sich lineare Messungen der linksventrikulären Diameter aus dem M-Mode oder dem 2-D-Bild bewährt.

    Die Beurteilung der regionalen Linksventrikelfunktion erfolgt anhand des 16- oder 17-Segmente-Modells.

    Der echokardiografische Befund sollte in Basisinformationen, Epikrise (Beschreibung der echokardiografischen Befunde) und Zusammenfassung gegliedert werden.

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  • Echokardiografische Evaluierung von Klappenstenosen

    Dieser Beitrag enthält Empfehlungen für die echokardiografische Beurteilung von Klappenstenosen auf Basis der Leitlinie der European Association of Cardiovascular Imaging.

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  • Aktueller Standard der echokardiografischen Evaluierung von Klappeninsuffizienzen

    Die Empfehlungen der Europäischen Gesellschaft für kardiovaskuläre Bildgebung für die echokardiografische Evaluierung der Klappeninsuffizienzen sind ein wichtiger Schritt zu einer Standardisierung der echokardiografischen Befundung.

    Jedes echokardiografische Labor sollte die empfohlenen Messmethoden, Parameter und Definitionen verwenden.

    Ungenauigkeiten bestehen bei den Kriterien für die Rekonstruierbarkeit bei funktioneller oder primärer Mitralinsuffizienz. Eine Neuauflage der Empfehlungen sollte diese Kritikpunkte eliminieren.

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Angiologie

  • Fallgruben der VTE-Diagnostik

    Speziell die Abklärung einer Rezidiv-VTE bietet zahlreiche Fallgruben.

    Die Lungenszintigrafie sollte nur bei unauffälligem Thoraxröntgen durchgeführt werden.

    Als Methode der ersten Wahl zur Diagnostik der Pulmonalarterienembolie ist bei unauffälliger Nierenfunktion die computertomografische Pulmonalisangiografie (CTPA) zu sehen.

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Onkologie

  • Die Metformin-Story

    Eine Behandlung mit Metformin reduziert bei Patienten mit Typ-2-Diabetes das Risiko für Krebserkrankungen. Bei manifesten Tumoren wurde eine Senkung des Mortalitäts­risikos beobachtet.

    Die kanzeroprotektive und antitumorale Wirkung resultiert aus direkten Effekten auf die Tumorzelle bzw. aus indirekten Effekten über das Tumorstroma und eine gesteigerte Tumorimmunität.

    Laufende klinische Studien (z. B. bei Brustkrebs) untersuchen die antitumorale Wirksamkeit und Tolerabilität von Metformin und Metformin-Analoga.

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Endokrinologie & Stoffwechsel

  • Pharmakologische Ansätze in der Adipositastherapie

    Derzeit steht zur Pharmakotherapie der Adipositas nur der intestinale Lipasehemmer Orlistat zur Verfügung.

    Die Kombination von Topiramat und Phenteramin erhielt kürzlich in den USA die Zulassung zur medikamentösen Gewichtsreduktion bei Adipositas.

    In der klinischen Praxis wirken Metformin, GLP-1-Analoga und die neue Klasse der SGLT-2-Inhibitoren gewichtsreduzierend bei Typ-2-Diabetikern.

    Beforscht werden Substanzen wie Cetilistat, Lorcaserin oder Tesofensin.

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  • Vitamin D ist noch immer ein Renner

    Vitamin-D-Mangel ist mit erhöhter Mortalität, kardiovaskulären Ereignissen und Infektionen assoziiert.

    Für eine optimale muskuloskelettale Gesundheit ist ein 25[OH]D-Spiegel ≥ 20 ng/ml sinnvoll. Die Datenlage für einen höheren Zielspiegel für Risikopopulationen ist nicht eindeutig.

    Bei vielen Personen ist eine Supplementierung mit täglich 400–800 IE Ergo- oder Cholecalciferol indiziert, in Einzelfällen auch deutlich mehr.

    Vitamin D kann täglich oder wöchentlich verabreicht werden.

    Derzeit gibt es jedoch zu wenig Evidenz für eine generelle Vitamin-D-Supplementierung.

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  • LDL: „The lower, the better“

    LDL-Cholesterin ist ein kausaler Faktor in der Entstehung der Athero­sklerose.

    Gemäß den aktuellen Leitlinien ist der LDL-Cholesterin-Zielwert für Patienten mit Atherosklerose, mit Typ-2-Diabetes oder mit chronischer Niereninsuffizienz < 70 mg/dl.

    Zum Erreichen dieses niedrigen Zielwertes ist oft die Behandlung mit einem hochpotenten Statin notwendig; für nicht wenige Patienten ist eine zusätzliche Therapieerweiterung um Ezetimib eine sinnvolle Option, das LDL-Cholesterin in den Zielbereich zu bringen.

    Lebensstilmaßnahmen bilden nach wie vor die Grundlage des Lipidmanagements.

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Hypertensiologie

  • Monotherapie bei Hypertonikern

    Eine antihypertensive Monotherapie eignet sich nur für Patienten mit milder Hypertonie und geringem kardiovaskulärem Risiko.

    Die Substanzwahl sollte sich nach den Komorbiditäten des Patienten richten.u Eine Monotherapie ist auch als Chronotherapie möglich.

    Es wird mit einer niedrigen Dosierung begonnen und schrittweise zur empfohlenen Tagesdosis auftitriert (Dosis ausschöpfen).

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  • Antihypertensive Kombinationstherapie

    Die initiale antihypertensive Zweifachkombinationstherapie ist bei Patienten mit höhergradiger Hypertonie und hohem bzw. sehr hohem kardiovaskulärem Risiko empfohlen.

    Fixkombinationen könnten die Compliance durch geringere Tablettenanzahl verbessern.

    Die Wahl der Kombinationstherapie wird auf Basis von Komorbiditäten und Nebenwirkungsprofil getroffen.

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  • Hochdrucktherapie – was bringt die Zukunft?

    Unter den erhältlichen Medikamenten besteht bereits eine große Auswahl gut verträglicher und wirksamer Präparate.

    Die neuen Therapieansätze fokussieren auf die Kombination bereits gut untersuchter Substanzen, „Device‟-Therapie und personalisierte Medizin.

    Zur Vakzination gegen Hochdruck gibt es vielversprechende tierexperimentelle Ansätze, klinische Studien zeigten Sicherheitsprobleme auf.

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Gastroenterologie & Hepatologie

  • NSAR – wir brauchen sie!

    Analgetika und entzündungshemmende nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) sind wirksam und unverzichtbar.

    Bei schmerzhaften entzündlichen Prozessen sind NSAR zentral wirkenden Analgetika überlegen.

    Nicht alle Arthrosepatienten sprechen auf NSAR an, eine Prognose des Responses ist unmöglich.

    Sind Herz, Nieren und Magen gesund, gibt es keine Einwände gegen eine Schmerztherapie mit NSAR.

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  • NSAR – von Gastroenterologen gefürchtet

    Nur Patienten ohne Risikofaktoren brauchen keine begleitende Therapie mit einem Protonenpumpenhemmer (PPI).

    NSAR-Nebenwirkungen auf Dünn- und Dickdarm sind weder durch PPI-Therapie noch durch COX-2-Hemmer vermeidbar.

    Helicobacter pylori ist ein unabhängiger Risikofaktor für die Entwicklung eines komplizierten Ulkus unter NSAR-Therapie.

    NSAR gelten als klassische Auslöser für nicht vorhersehbare Arzneimittel­-reaktionen der Leber.

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Geriatrie

  • Malnutrition im Alter – Auswirkungen auf den Krankheitsverlauf

    Rund die Hälfte der hospitalisierten älteren Menschen weist Anzeichen einer Malnutrition auf.

    Auch übergewichtige oder adipöse Personen können fehlernährt sein.

    Bei einigen Erkrankungen wie Herzinsuffizienz oder dialysepflichtige Niereninsuffizienz haben Übergewichtige eine bessere Prognose als Normalgewichtige („Obesity-Paradoxon‟).

    Eine leitliniengerechte Ernährung kann dazu beitragen, die Kognition alter Menschen zu erhalten.

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Palliativmedizin

  • Flüssigkeitszufuhr am Lebensende

    Flüssigkeitssubstitution am Lebensende onkologischer Patienten hat keinen Einfluss auf das Überleben, auf das Auftreten der meisten Symptome oder auf die Lebensqualität.

    Einzelne Patienten scheinen jedoch im Hinblick auf die Möglichkeit, ein Delir zu entwickeln, zu profitieren.

    Patienten mit höherer Lebenserwartung sollte Flüssigkeit im Zweifelsfall nicht vorenthalten werden.

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Pneumologie

  • Lungenhochdruck – kardiale versus pulmonale Ursachen

    Für die pulmonale Hypertension (PH) kardialer Ursache gibt es derzeit keine validierten Behandlungsoptionen, während für die PH pulmonaler Ursachen einige Substanzen sowie Interventionen zur Verfügung stehen. Nichtsdestotrotz sind neue Therapien bereits in Erprobung und lassen vor allem Patienten der Gruppen 2 und 4 der PH-Klassifikation in eine hoffnungsvolle Zukunft blicken.

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Themenheft: Fallberichte aus der Praxis von Schmerzexperten