EULAR 2022: Die Highlights auf einen Blick

Zusammenfassung der Highlights vom ADA

Erscheinungsdatum:
27.9.2013

Herausgeber:
o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs


Brief des Herausgebers

Brief des Herausgebers 7/13

G. J. Krejs 27.9.2013

Liebe Leserinnen und Leser! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Professor Drexel, der Kongresspräsident, und Professor Watzke, Präsident unserer Österreichischen Gesellschaft für Innere Medizin, haben zur 44. Jahrestagung nach Salzburg eingeladen. Ein interessantes Programm verspricht spannende Stunden und einen wertvollen Informationsfluss. Die Österreichische Gesellschaft für Innere Medizin wurde 1966...

Editorial

Editorial 7/13

H. Drexel 27.9.2013

Liebe Leserinnen und Leser, Die Gegenwart der Inneren Medizin ist durch eine starke Spezialisierung gekennzeichnet. Gerade heute wird aber immer klarer, dass die verschiedenen Teilgebiete nicht für sich allein stehen sollten, sondern im Kontext mit anderen Bereichen der Inneren Medizin die beste Patientenorientierung ermöglichen. National wie international beobachtet man daher den Trend, wieder eine generelle...

Seite der Gesellschaft

Vorstellung der Korporativen Mitglieder der ÖGIM, Teil 8: Sanofi – das Wichtigste ist die Gesundheit

27.9.2013

Mit verschreibungspflichtigen Medikamenten in den therapeutischen Kernbereichen Kardiologie/Thrombose, Diabetes und Onkologie ist Sanofi einer der führenden Arzneimittelhersteller in Österreich. Die österreichische Sanofi-Niederlassung mit Sitz in Wien zählt derzeit rund 100 MitarbeiterInnen. Der österreichische Markt ist von großer Bedeutung für das gesamte Unternehmen, da hier in zahlreichen klinischen...

Kardiologie

Stabile und instabile KHK

H. Drexel 27.9.2013

Atherosklerose kann sich als langsames und als fulminant verlaufendes Krankheitsgeschehen manifestieren. Patienten mit stabiler KHK haben höhere HDL-Cholesterin-Werte als jene mit instabiler koronarer Herzkrankheit (KHK). Atherosklerose ist durch Lipideinlagerung und Intimaentzündung charakterisiert; entscheidender Faktor bei instabiler KHK ist die Aktivierung der Thrombozyten und der Gerinnungskaskade. Präventiv...

Kardiologie

Systolische Linksventrikelfunktion, Befunderstellung und Archivierung

W. Weihs 27.9.2013

Von der Arbeitsgruppe Echokardiografie der ÖKG wurden Standards zur echokardiografischen Abklärung der Linksventrikelfunktion erarbeitet. Bei allen Untersuchungen ist ein Standarddatenset zu erheben (Größenverhältnisse der vier Herzhöhlen und der großen Gefäße, systolische und diastolische Linksventrikelfunktion, Klappenfunktion, systolischer Pulmonalarteriendruck, Beurteilung des Perikards). Zur...

Kardiologie

Echokardiografische Evaluierung von Klappenstenosen

P. Zechner et al. 27.9.2013

Dieser Beitrag enthält Empfehlungen für die echokardiografische Beurteilung von Klappenstenosen auf Basis der Leitlinie der European Association of Cardiovascular Imaging.

Kardiologie

Aktueller Standard der echokardiografischen Evaluierung von Klappeninsuffizienzen

F. Glaser 27.9.2013

Die Empfehlungen der Europäischen Gesellschaft für kardiovaskuläre Bildgebung für die echokardiografische Evaluierung der Klappeninsuffizienzen sind ein wichtiger Schritt zu einer Standardisierung der echokardiografischen Befundung. Jedes echokardiografische Labor sollte die empfohlenen Messmethoden, Parameter und Definitionen verwenden. Ungenauigkeiten bestehen bei den Kriterien für die Rekonstruierbarkeit bei...

Pneumologie

Lungenhochdruck – kardiale versus pulmonale Ursachen

R. Sadushi-Kolici 27.9.2013

Für die pulmonale Hypertension (PH) kardialer Ursache gibt es derzeit keine validierten Behandlungsoptionen, während für die PH pulmonaler Ursachen einige Substanzen sowie Interventionen zur Verfügung stehen. Nichtsdestotrotz sind neue Therapien bereits in Erprobung und lassen vor allem Patienten der Gruppen 2 und 4 der PH-Klassifikation in eine hoffnungsvolle Zukunft blicken.

Hypertensiologie

Monotherapie bei Hypertonikern

S. Perl 27.9.2013

Eine antihypertensive Monotherapie eignet sich nur für Patienten mit milder Hypertonie und geringem kardiovaskulärem Risiko. Die Substanzwahl sollte sich nach den Komorbiditäten des Patienten richten.u Eine Monotherapie ist auch als Chronotherapie möglich. Es wird mit einer niedrigen Dosierung begonnen und schrittweise zur empfohlenen Tagesdosis auftitriert (Dosis ausschöpfen).

Hypertensiologie

Antihypertensive Kombinationstherapie

K. Hohenstein-Scheibenecker 27.9.2013

Die initiale antihypertensive Zweifachkombinationstherapie ist bei Patienten mit höhergradiger Hypertonie und hohem bzw. sehr hohem kardiovaskulärem Risiko empfohlen. Fixkombinationen könnten die Compliance durch geringere Tablettenanzahl verbessern. Die Wahl der Kombinationstherapie wird auf Basis von Komorbiditäten und Nebenwirkungsprofil getroffen.

Hypertensiologie

Hochdrucktherapie – was bringt die Zukunft?

G. Gouya 27.9.2013

Unter den erhältlichen Medikamenten besteht bereits eine große Auswahl gut verträglicher und wirksamer Präparate. Die neuen Therapieansätze fokussieren auf die Kombination bereits gut untersuchter Substanzen, „Device‟-Therapie und personalisierte Medizin. Zur Vakzination gegen Hochdruck gibt es vielversprechende tierexperimentelle Ansätze, klinische Studien zeigten Sicherheitsprobleme auf.

Angiologie

Fallgruben der VTE-Diagnostik

T. Gary 27.9.2013

Speziell die Abklärung einer Rezidiv-VTE bietet zahlreiche Fallgruben. Die Lungenszintigrafie sollte nur bei unauffälligem Thoraxröntgen durchgeführt werden. Als Methode der ersten Wahl...

Endokrinologie & Stoffwechsel

Pharmakologische Ansätze in der Adipositastherapie

M. Lechleitner 27.9.2013

Derzeit steht zur Pharmakotherapie der Adipositas nur der intestinale Lipasehemmer Orlistat zur Verfügung. Die Kombination von Topiramat und Phenteramin erhielt kürzlich in den USA die Zulassung zur medikamentösen Gewichtsreduktion bei Adipositas. In der klinischen Praxis wirken Metformin, GLP-1-Analoga und die neue Klasse der SGLT-2-Inhibitoren gewichtsreduzierend bei Typ-2-Diabetikern. Beforscht werden...

Endokrinologie & Stoffwechsel

Vitamin D ist noch immer ein Renner

K. Amrein 27.9.2013

Vitamin-D-Mangel ist mit erhöhter Mortalität, kardiovaskulären Ereignissen und Infektionen assoziiert. Für eine optimale muskuloskelettale Gesundheit ist ein 25[OH]D-Spiegel ≥ 20 ng/ml sinnvoll. Die Datenlage für einen höheren Zielspiegel für Risikopopulationen ist nicht eindeutig. Bei vielen Personen ist eine Supplementierung mit täglich 400–800 IE Ergo- oder Cholecalciferol indiziert, in Einzelfällen...

Endokrinologie & Stoffwechsel

LDL: „The lower, the better“

C. Säly et al. 27.9.2013

LDL-Cholesterin ist ein kausaler Faktor in der Entstehung der Athero­sklerose. Gemäß den aktuellen Leitlinien ist der LDL-Cholesterin-Zielwert für Patienten mit Atherosklerose, mit Typ-2-Diabetes oder mit chronischer Niereninsuffizienz < 70 mg/dl. Zum Erreichen dieses niedrigen Zielwertes ist oft die Behandlung mit einem hochpotenten Statin notwendig; für nicht wenige Patienten ist eine zusätzliche...

Geriatrie

Malnutrition im Alter – Auswirkungen auf den Krankheitsverlauf

M. Lechleitner 27.9.2013

Rund die Hälfte der hospitalisierten älteren Menschen weist Anzeichen einer Malnutrition auf. Auch übergewichtige oder adipöse Personen können fehlernährt sein. Bei einigen Erkrankungen wie Herzinsuffizienz oder dialysepflichtige Niereninsuffizienz haben Übergewichtige eine bessere Prognose als Normalgewichtige („Obesity-Paradoxon‟). Eine leitliniengerechte Ernährung kann dazu beitragen, die Kognition...

Ernährungsmedizin

Wie toxisch ist parenterale Ernährung?

L. Kramer 27.9.2013

Der Beitrag soll Nebenwirkungen und Probleme der parenteralen Ernährung darstellen und klären, unter welchen Bedingungen eine ursprüng­lich lebensrettende Ernährungsform zur Gefahr...

Ernährungsmedizin

Parenterale Ernährung weiterhin die optimale Nahrungszufuhr

M. Hiesmayr 27.9.2013

In der akuten Phase einer Erkrankung und bei fehlender Nährstoffzufuhr werden besonders die vitalen Proteinreserven abgebaut. Die progressiv aufbauende Nährstoffzufuhr als enterale und – falls notwendig – parenterale Ernährung über 3–7 Tage scheint das derzeit vernünftigste Konzept zu sein.

Palliativmedizin

Flüssigkeitszufuhr am Lebensende

R. Simanek 27.9.2013

Flüssigkeitssubstitution am Lebensende onkologischer Patienten hat keinen Einfluss auf das Überleben, auf das Auftreten der meisten Symptome oder auf die Lebensqualität. Einzelne Patienten scheinen jedoch im Hinblick auf die Möglichkeit, ein Delir zu entwickeln, zu profitieren. Patienten mit höherer Lebenserwartung sollte Flüssigkeit im Zweifelsfall nicht vorenthalten werden.

Gastroenterologie & Hepatologie

NSAR – wir brauchen sie!

W. Graninger 27.9.2013

Analgetika und entzündungshemmende nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) sind wirksam und unverzichtbar. Bei schmerzhaften entzündlichen Prozessen sind NSAR zentral wirkenden Analgetika überlegen. Nicht alle Arthrosepatienten sprechen auf NSAR an, eine Prognose des Responses ist unmöglich. Sind Herz, Nieren und Magen gesund, gibt es keine Einwände gegen eine Schmerztherapie mit NSAR.

Gastroenterologie & Hepatologie

NSAR – von Gastroenterologen gefürchtet

H. Zoller 27.9.2013

Nur Patienten ohne Risikofaktoren brauchen keine begleitende Therapie mit einem Protonenpumpenhemmer (PPI). NSAR-Nebenwirkungen auf Dünn- und Dickdarm sind weder durch PPI-Therapie noch durch COX-2-Hemmer vermeidbar. Helicobacter pylori ist ein unabhängiger Risikofaktor für die Entwicklung eines komplizierten Ulkus unter NSAR-Therapie. NSAR gelten als klassische Auslöser für nicht vorhersehbare...

Onkologie

Die Metformin-Story

G. Gastl 27.9.2013

Eine Behandlung mit Metformin reduziert bei Patienten mit Typ-2-Diabetes das Risiko für Krebserkrankungen. Bei manifesten Tumoren wurde eine Senkung des Mortalitäts­risikos beobachtet. Die kanzeroprotektive und antitumorale Wirkung resultiert aus direkten Effekten auf die Tumorzelle bzw. aus indirekten Effekten über das Tumorstroma und eine gesteigerte Tumorimmunität. Laufende klinische Studien (z. B. bei...

 

Erscheinungsdatum:
26.9.2013

Herausgeber:
o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

Fallberichte aus der Praxis von Schmerzexperten

Editorial: Ein Fall für den Schmerzexperten

R. Likar 26.9.2013

Die Sonderbeilage im Universum Innere Medizin befasst sich diesmal mit Fallberichten aus der Praxis, die von Schmerzexperten dargestellt werden. Die Fallberichte dienen dazu, die Therapiekonzepte anhand von Patienten zu beleuchten. OA Dr. Herwig Kloimstein, MSc, stellt den Fall eines Patienten mit Failed-Back-SurgerySyndrom dar, der auf eine epidurale Rückenmarkstimulation (SCS) gut angesprochen hat. Es wurde...

Multimodale Schmerztherapie (MMSTh): ein erfolgreiches und nachhaltiges Therapiekonzept

M. Rosenzopf 26.9.2013

Fallbericht eines Patienten mit voroperierter HWS und exazerbierten chronischen Rückenschmerzen, bei dem durch eine multimodale Schmerztherapie (MMSTh) eine deutliche und nachhaltige Schmerzkontrolle erreicht wurde.

Neuromodulation bei chronischem Schmerz

H. Kloimstein 26.9.2013

Der Beitrag schildert den Fall einer Patientin mit der Diagnose Failed-Back-Surgery- Syndrom (FBSS) lumbal mit Radikulopathie L5 rechts und chronischer spezifischer Lumbalgie. Es wird der Versuch einer Therapie mit Neuromodulation unternommen.

Tiefe Hirnstimulation bei Clusterkopfschmerz

W. Eisner 26.9.2013

Das Schmerzgeschehen ist immer einseitig und dabei immer stabil die gleiche Seite betreffend. Auffallend: zyklisches Auftreten, jahreszeitliche Variabilität, exakte circadiane Rhythmik, große Pünktlichkeit des Auftretens. Fallbericht: Patientin, 24 Jahre, Clusterkopfschmerz, Tiefe Hirnstimulation.

Gespräche und klinische Kontrollen verbessern Therapietreue und -erfolg

K. Pils 26.9.2013

Bei der physikalischen Therapie sind ähnlich wie bei anderen Therapieformen sorgsame Verordnung, Dosierung und Verlaufskontrolle essenziell. Vermeidung unerwünschter Interaktionen durch Verordnung von maximal zwei Therapieformen aus der gleichen Wirkgruppe.

Blockierung des rechten Iliosakralgelenkes: Auslöser Naevusextirpationsnarbe

G. Grögl 26.9.2013

Fallbericht über einen Patienten mit Schmerzlokalisation paravertebral lumbal rechts, über die rechte Glutealregion dorsolateral, pseudoradikulär in den rechten Oberschenkel bis zum Kniegelenk ausstrahlend. Blockierung des rechten Iliosakralgelenkes. Welche Rolle spielt die Naevusextirpationsnarbe im plantaren Bereich des rechten vorderen Mittelfußes?

Schmerzbehandlung auf „Russisch“

T. Ettenauer 26.9.2013

Fallberichte zur SCENAR-Therapie (Form der Elektrotherapie) bei:
(1) Patient mit Dysästhesien und Hypästhesien am rechten Unterschenkel nach Varizenoperation,
(2) Patientin mit schwerer Distorsion des linken Sprunggelenks nach Hyperextensionstrauma.

Ist das topische Capsaicin-Pflaster eine First-Line-Therapie?

R. Likar 26.9.2013

Im Fallbeispiel wird eine Patientin vorgestellt, die an chemotherapieinduzierter Polyneuropathie leidet. Zur Anwendung kommt 8%iges Capsaicin-Pflaster (Qutenza™).

 


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