UIM 05|2016 Themenheft Diabetes


Editorial

  • Editorial
    Sehr geehrte Damen und Herren,
    das Sonderheft dieser Ausgabe von UNIVERSUM INNERE MEDIZIN ist einer Reihe von Begleiterkrankungen des Diabetes mellitus gewidmet, die neben den typischen diabetischen Spätkomplikationen in der klinischen Praxis von Bedeutung sind.
    Prim. Univ.-Prof. Dr. Fasching gibt ...Weiterlesen ...

Endokrinologie & Stoffwechsel

  • Diabetes und Rheuma

    Rheumatoide Arthritis und Diabetes zeigen Überlappungen in der Entstehung (T1DM) und begleitenden Inflammation.

    Daraus resultierende und auch vergleichbar hohe kardiovaskuläre Folgerisiken könnten zukünftig ein therapeutisches Target darstellen.

    Langjähriger Diabetes erhöht die Gefahr seltener rheumatischer Gelenk- und Muskelschäden; deren Therapie ist in den meisten Fällen aufwendig und langwierig, oftmals kann auch kein kuratives Ziel mehr angestrebt werden.

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  • Update 2016: Diabetes und Niere

    Die renale Mitbeteiligung bei Diabetes wird heute als Gemenge heterogener patho­logischer Entitäten gesehen; wichtigste Parameter sind Albuminurie und glomeruläre Filtrationsrate (GFR).

    ACE-Hemmer und Aldosteronblocker gelten als Therapiestandard zur Progressions­verzögerung; die Zielwerte wurden in neuen Empfehlungen nach oben revidiert.

    Nephroprotektive Antidiabetika wie SGLT-2-Hemmer könnten neue Standards bei Diabetes mit renaler Beteiligung setzen.

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  • Diabetes bei zystischer Fibrose: Aus pädiatrischer Sicht

    Diabetes ist eine häufige, mit zunehmender Lebenserwartung steigende Komplikation bei zystischer Fibrose (CF).

    Der klinische Verlauf ist gekennzeichnet durch schleichende Gewichtsabnahme bzw. mangelnde -zunahme sowie Verschlechterungen der Lungenfunktion. Ketoazidosen werden selten beobachtet.

    Die Einstellung erfolgt durch Insulin wie bei Diabetes Typ 1. Orale Antidiabetika werden nicht empfohlen.

    Die Diät muss spezifische Erfordernisse im Rahmen der Grunderkrankung berücksichtigen.

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  • Diabetes bei zystischer Fibrose: Aus internistischer Sicht

    Die Diagnose eines Diabetes mellitus bei zystischer Fibrose (CFRD) ist mit einer deutlichen Verschlechterung des Ernährungsstatus, der Lungenfunktion sowie des Überlebens der Patienten assoziiert.

    Dieses Risiko kann durch eine rechtzeitige Diagnose und rasche Therapie-einleitung signifikant vermindert werden.

    Deshalb wird ein jährliches Screening mittels eines oralen Glukosetoleranztests (OGTT) empfohlen.

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  • Was ist bei Patienten mit Diabetes zu beachten? Perioperatives Management

    Ziel der perioperativen Glukosekontrolle ist das strikte Vermeiden von Hypoglykämien und hyperglykämischen Entgleisungen.

    Als HbA1c-Ziel sollte präoperativ ein Wert < 7 % angestrebt werden, bei alten bzw. multimorbiden Patienten ist ein Wert < 8 % ausreichend.

    Als perioperative antidiabetische Medikation kommen derzeit vor allem bei großen Eingriffen nur Insulinpräparate infrage. Orale Antidiabetika sollen generell zumindest am Tag der Operation pausiert werden.

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  • HIV und Diabetes – Diagnose und Umgang in der Praxis

    An der Pathogenese einer Hyperglykämie bei Patienten mit HIV dürften „klassische‟ Risikofaktoren sowie u. a. die Lipodystrophie durch anti-retrovirale Medikamente und eine Steatosis hepatis im Rahmen einer Hepatitis-C-Infektion beteiligt sein.

    Der HbA1c-Wert kann bei bestimmten HIV-Patienten durch andere Faktoren verfälscht sein; Nüchternglukose- und oraler Glukosetoleranztest sind besser für Diagnose und Kontrolle geeignet.

    Die antidiabetische Therapie sollte bei Typ-2-Diabetes mit Metformin begonnen werden; auch Insulin ist aufgrund fehlender Interaktion mit HIV-Medikamenten eine gute Option.

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  • Von der funktionellen Störung zu objektivierbarem Befund und Therapie: Diabetische Gastroparese

    Die Gastroparese als diabetische Langzeitkomplikation vorwiegend des Typ-1-Diabetes ist mit Optimierung der Diabetestherapie seltener geworden.

    Pathogenetisch steht eine neuromotorische Funktionsstörung der Magenwand im Vordergrund.

    Die Therapie besteht in einer der Magenentleerungsstörung angepassten Diät und der Gabe von Prokinetika.

    Für die Therapie stehen neue, spezifisch die gastrale Motilität steigernde Moleküle vor der Einführung in die Klinik.

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  • Diabetes und Karzinomrisiko

    Patienten mit Diabetes mellitus haben eine um etwa 20–25 % höhere Tumorinzidenz als Nichtdiabetiker.

    Dabei ist insbesondere die Inzidenz von Leber-, Pankreas-, Kolorektal-, Endometrium- und Nierenkarzinomen erhöht.

    Die Datenlage zur Assoziation von Antidiabetika und Tumorhäufigkeit ist wider-sprüchlich; unter Beobachtung der Zulassungsbehörden stehen weiterhin Pioglita-zon und Inkretinmimetika, Metformin könnte sogar tumorprotektiv wirken.

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