Rubrik: Endokrinologie & Stoffwechsel

  • Adipositas Gesellschaft und Gesellschaft für Adipositas und Metabolische Chirurgie: Highlights der ersten gemeinsamen Jahrestagung

    Effektive Maßnahmen zur Prävention und zur Therapie der Adipositas sind nur durch interdisziplinäre Zusammenarbeit möglich.

    Aus diesem Grund fand heuer erstmals eine gemeinsame Jahrestagung der Österreichischen Adipositas Gesellschaft und der Österreichischen Gesellschaft für Adipositas und Metabolische Chirurgie statt. Die interdisziplinäre Tagung ermöglichte einen intensiven Erfahrungsaustausch auf allen Ebenen.

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  • Highlights am EASD Annual Meeting 2018

    Das EASD Annual Meeting stellt mittlerweile den international wichtigsten wissenschaft­lichen Diabeteskongress dar.

    Zu den Highlights des Jahres gehörten neue Wirkstoffe und Einsatzmöglichkeiten (z. B. ein dualer GIP- und GLP-1-Rezeptoragonist, SGLT-2-Inhibitor Empagliflozin bei T1D), einige neue Endpunktstudien (CARMELINA, HARMONY OUTCOMES) sowie die neuen ADA/EASD-Konsensusempfehlungen zur Blutzuckersenkung bei T2D-Patienten.

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  • Sarkopenische Adipositas und das metabolische Syndrom

    Hinweise, dass Muskel- und Fettmasse reziprok geregelt werden.

    Zur Bestimmung des Risikos für ein metabolisches Syndrom und dessen Frühdiagnostik haben wir beim Combyn™ ECG in das 12-Kanal-Routine-EKG neue physikalische Methoden wie segmentale Impedanzspektroskopie und auch segmentale Impedanzrheografie integriert.

    Damit lassen sich appendikuläre Muskelmasse, Rumpffett und Puls-wellenlaufzeit messen und so das metabolische Syndrom einerseits und Sarkopenie und Kachexie andererseits quantifizieren.

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  • Diabetische Retinopathie − Therapie: State of the Art und künftige Optionen

    Intravitreale Medikamentenapplikation mit Anti-VEGF ist als State-of-the-Art-Therapie des diabetischen Makulaödems etabliert.

    Diese Behandlungsmöglichkeit wird auch als Alternative zur destruktiven fokalen und panretinalen Laserkoagulation diskutiert.

    Mit neuen nichtinvasiven Untersuchungsmethoden können Gefäßveränderungen rasch erkannt werden.

    Laufende Studien zielen auf die Blockierung von Zytokinen und Chemokinen ab.

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  • „Double Diabetes“

    Bedingt durch den zunehmend sedativen Lebensstil haben immer mehr Patienten einen sogenannten „Double Diabetes‟.

    Diese Patienten stellen therapeutisch gesehen eine große Herausforderung dar.

    Unser derzeitiges Klassifikationsystem unterscheidet ausschließlich zwischen Typ-1- und Typ-2-Diabetes. Deshalb ist es wichtig, eine ausführliche Abklärung des Diabetestyps durchzuführen, um dem Patienten die bestmögliche Therapie offerieren zu können.

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  • Antiadipös wirksame Antidiabetika

    Metformin, Acarbose und DPP-4-Hemmer gelten im Wesentlichen als gewichtsneutral.

    SGLT-2-Hemmer und GLP-1-RA führen bei Diabetes mellitus Typ 2 zu einer moderaten Gewichtsabnahme, die sich auch positiv auf andere kardio-vaskuläre Risikofaktoren auswirken kann.

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  • Insuline mit geringem Potenzial für Gewichtszunahme

    Um bei Patienten mit Typ-2-Diabetes die Gewichtszunahme unter einer Insulintherapie zu verringern, sollen grundlegende Empfehlungen zur Lebensstilintervention umgesetzt werden.

    Eine Reihe klinischer Studien belegt für langwirksame und ultralangwirksame Insulinanaloga günstige Effekte auf das Körpergewicht.

    Die Kombination von GLP-1-Analoga mit einem langwirksamen Basalinsulin ist bei Typ-2-Diabetes eine Alternative zur Therapieerweiterung mit kurzwirksamen Insulinanaloga.

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  • Aktuelle Empfehlungen zur Zusammensetzung der Nahrung

    Jede Ernährungstherapie sollte individualisiert werden und die Ernährungsgewohnheiten, körperliche Aktivität, Komorbiditäten und vorhergegangene Diätversuche miteinbeziehen.

    Die mediterrane Diät dürfte als langfristiges Konzept bei der Gewichtsstabilisierung, besonders bei NAFLD und KHK, günstig sein.

    Gewichtsreduktion sollte bereits ab einem BMI von 25 oder bei erhöhtem Bauchumfang initialisiert werden, um die Chance auf dauerhafte Erfolge zu maximieren.

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  • Pharmakotherapie der Adipositas

    Die moderne Adipositastherapie sollte interdisziplinär erfolgen und eine Kombination von Lebensstiltherapie, Pharmakotherapie und bariatrischer Chirurgie beinhalten.

    Die Pharmakotherapie platziert sich in der „Treatment Gap‟ zwischen Lebensstilintervention und bariatrischer Chirurgie; neue Pharmaka mit weiter verbesserter Wirkung auf das Körpergewicht sollen künftig diese Versorgungslücke schließen.

    Die Adipositastherapie wird in der Zukunft verstärkt Teil des Risikofaktor-managements werden.

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  • Ist Diabetes „reversibel“?

    Ein intensives Programm zur Gewichtsreduktion kann – wie die DIRECT-Studie zeigt – bei einem hohen Anteil an Patienten zu einer Remission eines bestehenden Typ-2-Diabetes mellitus führen.

    Diese Daten geben Hoffnung, dass Diabetes keine Einbahnstraße ist.

    Ein Programm mit Formuladiäten wird in Österreich derzeit in einigenoberösterreichischen Krankenanstalten angeboten.

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  • Ausbildung zum Adipositastrainer

    Aufgrund der weiterhin steigenden Adipositasinzidenz sind spezielle Fortbildungskonzepte zur Vertiefung des Wissens von besonderer Bedeutung.

    Adipositas erfordert als Erkrankung einen interdisziplinären Behandlungsansatz, daher ist auch das Fortbildungskonzept interdisziplinär geplant.

    Das neue Ausbildungskonzept umfasst ein gemeinsames Basis- sowie zwei nach Kindern/Jugendlichen bzw. Erwachsenen getrennte Aufbaumodule.

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  • Lipidtherapie

    LDL-Cholesterin verursacht Atherosklerose; eine Senkung des LDL-Choles-terins reduziert das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse.

    Die Therapieintensität wird durch das individuelle kardiovaskuläre Risiko bestimmt.

    Patienten mit sehr hohem kardiovaskulärem Risiko – im Besonderen Patienten mit etablierter kardiovaskulärer Erkrankung und die meisten Patienten mit Typ-2-Diabetes – sollten zumindest ein LDL-Cholesterin-Ziel < 70 mg/dl erreichen.

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  • Biomarker zur Abschätzung des individuellen Diabetesrisikos

    Die Plasmaglukose ist der einzige zentrale Biomarker bei Gestationsdiabetes. Dieser wird über einen oralen Glukosetoleranztest gemessen.

    Die Testung muss mittels standardisierter Verfahren durchgeführt werden, um Störfaktoren und falsche Resultate zu minimieren.

    Bei Vorliegen von Risikofaktoren für Gestationsdiabetes (z. B. Adipositas, höheres Alter) sollte ein frühes Screening durchgeführt werden.

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  • Therapie der Osteoporose

    Konservativ geschätzt leidet rund eine halbe Million Menschen in Öster­-reich an Osteoporose und somit an einem erhöhten Knochenbruchrisiko.

    Sämtliche in Österreich zugelassenen Medikamente haben einen hohen Evidenzgrad in Bezug auf Reduktion von Fragilitätsfrakturen.

    Atypische Femurfrakturen und Kieferknochennekrosen sind sehr seltene Nebenwirkungen einer osteologischen Therapie.

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  • Stoffwechselerkrankungen – beispielgebend für die personalisierte Medizin

    Der Begriff der personalisierten Medizin steht vorrangig für die Empfehlung, die Behandlung eines Patienten an die individuellen Erfordernisse wie genetische Veranlagung, Geschlecht, Alter und soziale Faktoren anzupassen. In den letzten Jahren fand die personalisierte Medizin vor allem in der pharmakologischen…

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  • Diabetische Nierenerkrankung | Früherkennung: Aktuelle Kriterien und Marker

    Das Um und Auf in der Diagnostik einer diabetischen Nierenerkrankung (DKD) stellt die Abgrenzung zu anderen möglichen Nierenerkrankungen dar. Insbesondere Patienten mit Typ-2-Diabetes können eine Vielzahl anderer, nichtdiabetischer Veränderungen an der Niere aufweisen.

    Die Erfassung der Albuminurie und der geschätzten Nierenfunktion sowie deren Verlauf gelten als aussagekräftige und praktikable Parameter zur DKD-Diagnostik.

    Eine Albuminurie diabetischer Genese ist innerhalb der ersten 5 Jahre nach Diabetesmanifestation sowie de novo nach 25 Jahren Diabetesdauer unwahrscheinlich.

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  • Diabetische Nierenerkrankung | Therapie: Was ist bewährt, was ist neu?

    Die aktuellen Leitlinien empfehlen bei Patienten mit Diabetes die Kontrolle des Blutdrucks abhängig von der Albuminurie; bei > 30 mg/24 h ist der Zielwert 130/80 mmHg.

    Der Einsatz von ACE-Hemmern und AT2-Antagonisten ist bei Patienten mit Diabetes und Albuminurie über viele Jahre etabliert.

    Patienten mit Diabetes und chronischer Niereninsuffizienz – auch im dialysepflichtigen Stadium – profitieren von einer Nikotinkarenz.

    Die antidiabetische Substanzklasse der SGLT-2-Hemmer ist nicht nur eine weitere Option in der Diabetesbehandlung, sondern scheint einen großen Fortschritt in Bezug auf die kardiovaskuläre und renale Prognose bei diabetischen Patienten darzustellen.

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  • Relevante Medikamente in der Thyreologie

    Eine Überdosierung von Schilddrüsenhormonen sollte gerade bei älteren Patienten wegen möglicher kardiovaskulärer Nebenwirkungen und Osteoporose vermieden werden.

    Die Thematik „Kinderwunsch und Schwangerschaft‟ ist bei allen gebärfähigen Frauen mit Schilddrüsenerkrankungen anzusprechen, da generell eine gewisse Planung und engmaschige Kontrollen erforderlich sind.

    Bei Beginn einer thyreostatischen Therapie ist eine umfassende und gegebenenfalls wiederholte Aufklärung über das richtige Verhalten bei Nebenwirkungen durchzuführen. Bei Fieber oder starken Halsschmerzen: unverzüglich Blutbildkontrollieren und das Thyreostatikum pausieren.

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  • Chronischer Hypoparathyroidismus

    Der chronische Hypoparathyroidismus ist eine seltene endokrine Erkrankung, die sich mit verschiedenen Symptomen präsentieren kann und oft verzögert diagnostiziert wird.

    Zumeist tritt er postoperativ auf und verursacht teils schwere Hypokalzämien.

    Eine kausale Therapie kann derzeit nur selten durchgeführt werden, die Standardtherapie ist meist symptomatisch und umfasst u. a. aktives und natives Vitamin D sowie Kalziumsupplemente.

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  • Wachstumshormonmangel – Der lange Weg zur Diagnose

    Die Verdachtsdiagnose eines Wachstumshormonmangels (GDH) wird durch auxologische und klinische Parameter gestellt und durch laborchemische und radiologische Untersuchungen ergänzt.

    Bei Verdacht auf GHD sollten Patienten möglichst rasch an ein spezialisiertes Zentrum überwiesen werden.

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  • Morbus Fabry – wahrscheinlich viel häufiger als angenommen

    Morbus Fabry beruht auf einer Mutation am X-Chromosom, die zum vollständigen oder teilweisen Fehlen des Enzyms Alpha-Galactosidase A führt.

    Durch den Enzymdefekt sammeln sich Stoffwechselprodukte in Zellen zahlreicher Organe an. Das Risiko, an kardialen, renalen oder zerebrovaskulären Erkrankungen zu sterben, ist gegenüber Gesunden deutlich erhöht.

    Seit fast 20 Jahren steht zur Behandlung des Morbus Fabry eine Enzymersatz-therapie zur Verfügung, mit der das fehlende oder defekte Enzym Alpha-Galactosidase A ersetzt wird.

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  • Akut intermittierende Porphyrie

    Akut intermittierende Porphyrie: verursacht durch einen erblichen, partiellen Porphobilinogen-Desaminase-Mangel mit Induktion der Delta-Aminolävulinatsynthase.

    Klassische Symptomentrias: abdominelle Schmerzen, zerebrale Symptome, periphere Neuropathien.u Diagnose: Porphobilinogen im Harn auf ein Mehrfaches der Normalkonzentration erhöht.

    Spezifische Therapie: Hämingabe (3–4 mg/kg Körpergewicht für 4 Tage) führt über Anhebung des Leber-Häm-Pools zu Reduktion der Delta-Aminolävulinat-synthase-Aktivität.

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  • Dulaglutid (TRULICITY®) – Jetzt aus der Gelben Box verschreibbar!

    TRULICITY® (Wirkstoff: Dulaglutid) von Eli Lilly ist mit 1. Mai 2018 in der Gelben Box (RE1) des Erstattungskodex gelistet und steht somit Ärztinnen und Ärzten sowie PatientInnen zur Verfügung. Erstattet wird die TRULICITY®-1,5-mg-Fertigpen-Monatspackung (4 Stück) bei PatientInnen mit Diabetes Typ…

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  • 1. Oberlecher Stoffwechselseminar: Raus aus dem Alltag

    Sehr geehrte Kolleginnen! Sehr geehrte Kollegen! Im vorliegenden Focus „Endokrinologie & Stoffwechsel“ berichten wir über die Inhalte des „1. Oberlecher Stoffwechselseminars“, welches von 29. 1. bis 1. 2. 2018 in Lech am Arlberg stattgefunden hat. Das Besondere an dieser DFP-zertifizierten…

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  • Angewandte Diabetologie für die Praxis

    Für die HbA1c-Senkung stehen etablierte und neue Therapieoptionen zur Verfügung. Es wird eine nebenwirkungsarme Therapie ohne Hypoglykä-mien und ohne Gewichtszunahme angestrebt.

    Patienten mit bekannter kardiovaskulärer Erkrankung sollten bevorzugt eine Therapieoption mit positiven kardiovaskulären Outcomestudien erhalten.

    Bei Nichterreichen der Therapieziele unter einer oralen Therapie (inkl. GLP-1-Analoga) ist die Indikation für eine Insulintherapie gegeben – die basalinsulinunterstützte orale Therapie (BOT) ist ein einfacher und effektiver Einstieg in die Insulintherapie.

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  • Medikamentöse Diabetestherapie in speziellen Situationen

    Die antihyperglykämische Therapie bei Patienten mit Typ-2-Diabetes sollte entsprechend den individuellen Zielwerten, Komorbiditäten und Kontraindikationen ausgewählt werden. Eine gute Stoffwechseleinstellung von Beginn an ist essenziell.

    Bei Patienten mit erhöhtem kardiovaskulärem Risiko ist die alleinige HbA1c-Senkung nicht ausreichend; die Therapie sollte multifaktoriell sein und Substanzen mit nachweislich kardioprotektiver Wirkung beinhalten.

    Bei eingeschränkter Nierenfunktion muss die Diabetestherapie sorgsam überwacht und angepasst werden; moderne Antidiabetika scheinen – neben Metformin – wesentliche Vorteile hinsichtlich Progression einer diabetischen Nephropathie zu haben.

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  • Adipositas, Insulinresistenz und Hormone

    Bei adipösen Frauen mit polyzystischem Ovarsyndrom (PCOS) ist aufgrund des höheren Risikos für Diabetes mellitus Typ 2, NASH und kardio-vaskuläre Ereignisse sowohl eine endokrinologische als auch eine internistische Betreuung notwendig. Ein oraler Glukosetoleranztest ist für alle Patientinnen mit PCOS empfohlen.

    Bei bestehender Indikation für eine Hormonersatztherapie und Berücksichtigung individueller Risikofaktoren überwiegt der Nutzen das Risiko.

    Bei gleichzeitigem Vorliegen von Adipositas permagna und Diabetes können neuere Medikamente Blutzucker und Gewicht senken. Bariatrische Operationen führen zu nachhaltiger Gewichts- und Blutzuckerkontrolle.

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  • Die Zukunft hat begonnen

    Neue Blutzuckermessgeräte sind im Vergleich zu herkömmlichen Systemen mit zahlreichen zusätzlichen Funktionen wie z. B. Mittelwert- und Trendberechnung sowie hoher Speicherkapazität ausgestattet.

    Als neue Optionen für orale Antidiabetika werden Fixkombinationen von Pioglitazon mit Alogliptin und Ertugliflozin mit Sitagliptin sowie der duale SGLT-1- und -2-Hemmer Sotagliflozin erwartet.

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  • Lipidstoffwechsel: ein Update

    Die Lipiddiagnostik dient der Risikostratifizierung und bildet die Basis für die Festlegung von Behandlungszielen.

    Die familiäre Hypercholesterinämie ist deutlich unterdiagnostiziert, obwohl sie mit einem hohen kardiovaskulären Risiko verbunden ist.

    Statinintoleranz sollte nicht überbewertet werden; bei entsprechenden – vor allem muskulären – Symptomen sollte aber durchaus daran und an die Umstellung auf Alternativen gedacht werden.

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  • Osteoporose bei Menschen unter 50

    Eine Vielzahl verschiedener Erkrankungen kann bereits in jüngerem Lebensalter Störungen des Knochenstoffwechsels und ein erhöhtes Frakturrisiko bedingen.

    Zu den Risikofaktoren zählen genetisch bedingte Dispositionen, endokrine und rheumatische Erkrankungen und die Einnahme von Medikamenten.

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  • Fettverteilungsmuster und Fettgewebe-Typen

    Für metabolische Erkrankungen wird hauptsächlich die Zunahme des viszeralen, intraabdominalen Fettdepots als Risikofaktor betrachtet.

    Untersuchungen an Adipozyten und ihren Vorläuferzellen haben in den letzten Jahren stark an Bedeutung zugenommen, mit dem Ziel, depotspezifische Eigenschaften aufzuklären (= Regulation der Expansion [Proliferation] sowie metabolische und endokrine Funktion [Fetteinlagerung, Adipokin-Produktion]).

    Weiße Fettzellen speichern Triglyzeride; braune und beige Fettzellen setzen Fettsäuren mittels UCP1 in Mitochondrien zu Wärme um.

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  • Orphan Diseases in der Endokrinologie | Lysosomaler saurer Lipasemangel

    Die genetisch bedingte Defizienz an lysosomaler saurer Lipase (LAL-D) führt durch massive Cholesterineinlagerungen zu einer progressiven Lebererkrankung bis hin zur Zirrhose sowie Dyslipidämie und damit erhöhtem kardiovaskulärem Risiko.

    Bei Patienten mit erhöhten Leberfunktionsparametern und erhöhtem LDL-Cholesterin ohne nachgewiesene Ursache sollte die LAL-Aktivität mittels Screening-tests analysiert werden, damit gegebenenfalls die seit Kurzem verfügbare Enzymersatz­therapie eingeleitet werden kann.

    Mangelnde Awareness führt dazu, dass die Erkrankung unterdiagnostiziert ist.

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  • Orphan Diseases in der Endokrinologie | Chylomikronämie: eine seltene Störung des Lipoproteinstoffwechsels

    Die Anhäufung von Chylomikronen im Blut führt zu starker Erhöhung der Triglyzeride (TG), eruptiven Xanthomen der Haut, abdominellen Schmerzen und Pankreatitis (= Chylomikronämie-Syndrom).

    Bei Manifestation des Chylomikronämie-Syndroms in Kindheit und Jugend sollte eine Genanalyse zur Identifikation des verantwortlichen Gendefekts erfolgen.

    Bei monogenem Chylomikronämie-Syndrom (FCS; früher Typ-I-HLP) stehen molekular gezielte Behandlungen knapp vor der Zulassung; bei polygenem Chylomikronämie-Syndrom (früher Typ-V-HLP) ist die Behandlung des klinischen Auslösers (z. B. Diabetes) und die Verabreichung klassischer Lipidsenker (z. B. Fibrate, Omega-3-Fettsäuren und/oder Statine) angezeigt.

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  • Orphan Diseases in der Endokrinologie | Antisense-Oligonukleotide

    Antisense-Oligonukleotide können durch Bindung an die mRNA gezielt die Bio-synthese von Proteinen reduzieren.

    Auf diese Weise kann bei verschiedenen Formen der Hyperlipidämie eine deutliche Reduktion von atherogenen Lipiden, insbesondere LDL-C und Lp(a) erreicht werden.

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  • Diabetes und Depression

    Es gibt eine starke Korrelation zwischen Diabetes mellitus und Depression.
    – Die Prävalenz der Depression bei Patienten mit Diabetes wird auf 10 bis 15 % geschätzt.
    – Patienten mit Depressionen weisen ein um 37 % erhöhtes Risiko auf, Typ-2-Diabetes zu entwickeln.

    Ein multidisziplinärer Zugang durch Diabetesteams und Psychiater könnte das Outcome dieser Erkrankungen und die Lebensqualität der betroffenen Patienten verbessern.

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  • Familiäre Hypercholesterinämie: „Fass dir ein Herz“

    Die familiäre Hypercholesterinämie (FH) ist eine häufige, genetisch bedingte Lipidstoffwechselstörung, die durch teils drastisch erhöhte LDL-C-Konzentrationen im Blut gekennzeichnet ist.

    Das „Fass dir ein Herz‟-FH-Register-und-Screening-Projekt der Österreichischen Atherosklerosegesellschaft setzt auf Prävention von kardiovaskulären Erkrankungen durch verbesserte Diagnose und Therapie.

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  • Neue Daten zu bewährten antidiabetischen Therapien

    Das Konzept der SGLT-2-Hemmung wird durch die Ergebnisse von CANVAS und auch durch die Beobachtungen aus CVD-REAL unterstützt.

    Die Erkenntnis aus einer früheren Sekundäranalyse einer klinischen Studie, dass Acarbose bei Patienten mit gestörter Glukosetoleranz kardiovaskuläre Ereignisse verhindern kann, wurde in der ACE-Studie nicht bestätigt.

    In der Niedrigrisikopopulation von TOSCA.IT konnte Pioglitazon keinen kardiovaskulären Vorteil gegenüber Sulfonylharnstoffen zeigen; aufgrund der methodischen Limitationen scheint eine Übersetzung dieser Studienergebnisse in die klinische Praxis nicht sinnvoll.

    In EXSCEL wurde die kardiovaskuläre Sicherheit von Exenatid bewiesen, es gab einen Trend zur kardiovaskulären Risikoreduktion, dieser war jedoch nicht signifikant.

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  • Was können wir aus Outcome-Studien lernen – und was nicht?

    Outcome-Studien in der Diabetologie untersuchen unter anderem das Potenzial neuer blutzucker­senkender Substanzen, kardiovaskuläre Ereignisse zu reduzieren.

    Eine Limitierung dieser Outcome-Studien: Es wird immer eine selektionierte Patientengruppe in einem gut und regelmäßig kontrollierten Setting untersucht, sodass eine Generalisierbarkeit auf die gesamte Patientenkohorte nur bedingt möglich ist.

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  • Führen die neuen Daten zu neuen Leitlinien?

    Rezente Studien zur kardiovaskulären und renalen Sicherheit von Antidiabetika haben erstmals deutliche Vorteile für einzelne Substanzen bzw. Substanzklassen gezeigt, die in den aktuellen Therapieleitlinien zum Typ-2-Diabetes nach wie vor neben anderen Optionen in der Zweitlinientherapie aufscheinen.

    Es ist daher an der Zeit, die Leitlinien 2016 zu überarbeiten, um Arznei-mittelklassen oder Substanzen mit kardiovaskulärem und/oder renalem Vorteil eine Präferenz in der individuellen Therapieentscheidung einzuräumen.

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  • Aus ärztlicher Sicht | Zulassungserweiterungen: Kann oder muss verschrieben werden?

    Positive kardiovaskuläre Endpunktdaten neuer Diabetesmedikamente (z. B. Empagliflozin, Liraglutid) führen in den USA und Europa zu Veränderungen der Zulassungstexte.

    Für die Arzneimittelbehörden ist die kardiovaskuläre Protektion ein integraler Bestandteil der Therapie des Typ-2-Diabetes und verdient in der Entscheidungsfindung der Behandlung besondere Aufmerksamkeit.

    Aus den Zulassungstexten in Europa lässt sich kein therapeutischer Imperativ ableiten, die Wahl der Therapie obliegt dem Arzt und ist für jeden Patienten unter Einbeziehung des Patientenwunsches individuell zu treffen.

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  • Aus juristischer Sicht | Zulassungserweiterungen: Kann oder muss verschrieben werden?

    Ärzte haben nach dem Stand der medizinischen Wissenschaft und Erfahrung zu handeln und dürfen im Rahmen der Therapiefreiheit Arzneimittel auch „off-label‟ anwenden.

    Eine Verpflichtung kann bestehen, wenn es die einzige Methode der Wahl für einen Patienten ist.

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  • Ultraschnellwirksame Insuline

    Ultraschnellwirksame Insuline habe einen schnelleren Wirkeintritt und ein schnelleres Wirkmaximum.

    Postprandiale Glukosewerte können besser gesenkt werden.

    Diese Eigenschaften ermöglichen dadurch für den Patienten eine flexiblere Anwendung als normale schnellwirksame Insulinanaloga.

    Ultraschnellwirksame Insuline können dem Diabetiker den Umgang mit der chronischen Erkrankung erleichtern und so zu einer Verbesserung der Lebensqualität beitragen.

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  • Fixkombination SGLT-2-Hemmer + DPP-4-Hemmer

    Fixkombinationspräparate aus SGLT-2- und DPP-4-Hemmern stellen eine wichtige Erweiterung der Therapieoptionen bei Typ-2-Diabetes dar.

    Neben ihrer dokumentierten Effektivität leisten fixe Kombinationspräparate einen relevanten Beitrag zur Aufrechterhaltung der Therapieadhärenz (→; mit steigender Anzahl täglich einzunehmender Tabletten sinkt die Adhärenz).

    Die effektive Senkung des HbA1c ist die wichtigste Maßnahme, um Folgeschäden zu vermeiden, weshalb ein früher Kombinationseinsatz sinnvoll ist.

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  • Aktuelles Wissen zur Lipidtherapie

    LDL-Cholesterin (LDL-C) verursacht Atherosklerose; eine LDL-C-Senkung reduziert das kardiovaskuläre Risiko, im Besonderen auch bei Patienten mit Diabetes.

    Die aktuellen Leitlinien empfehlen ein LDL-C-Ziel von zumindest < 70 md/dl für die meisten Patienten mit Typ-2-Diabetes bzw. eine Reduktion des LDL-C um die Hälfte, wenn das unbehandelte Ausgangs-LDL-C zwischen 70 und 135 mg/dl liegt.

    Für Patienten, die trotz potenter Statine und Ezetimib ihr LDL-C-Ziel nicht erreichen, steht mit den PCSK9-Hemmern eine potente zusätzliche Option zur Lipidsenkung zur Verfügung.

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  • Jahrestagung der Österreichischen Adipositas Gesellschaft 2017

    Laut EDDY-Studie sind in Österreich bis zu 25 % der Kinder übergewichtig oder adipös, weshalb der Prävention besondere Bedeutung zukommt.

    Die PURE-Studie weist darauf hin, dass eine vermehrte Kohlenhydratzufuhr mit einer höheren Gesamtmortalität assoziiert ist.

    Langzeitanalysen der Swedish Obese Subjects Study zeigen, dass durchbariatrische Chirurgie eine ausgeprägte und anhaltende Gewichtsreduktion mitgünstigen Effekten auf alle Folgeerkrankungen der Adipositas erzielt werden kann.

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  • Jod und Schilddrüsenfunktion bei der schwangeren Frau

    Die Jodurie ist aufgrund der Variabilität der Resultate keine zuverlässige Methode zur Darstellung der Körperbilanz von Jod.

    Die Gabe von jodhaltigen Vitaminpräparaten kann in der Schwangerschaft zu Hyperthyreose oder Thyreoiditis führen.

    Die Interaktion eines moderaten Jodmangels bzw. einer Jodsupplementierung während der Schwangerschaft mit der Entwicklung der kindlichen Kognition bleibt derzeit aufgrund zu wenig aussagekräftiger Daten unklar.

    Die Erhaltung der Schilddrüsenfunktion ist ein multifaktorielles System, in dem Eisen, Magnesium, Jod, Selen und Coenzym Q10 interagieren.

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  • EASD 2017: Neues zur Therapie mit GLP-1-Rezeptor-Agonisten

    Die Stärken der GLP-1-Rezeptor-Agonisten liegen vor allem in der starken antiglykämischen Wirkung und den positiven Effekten bei der Gewichtsreduktion.

    Bei Kombination mit Insulin kann zusätzlich das Risiko für Hypoglykämien gesenkt werden.

    Bei Kombination mit Metformin und SGLT-2-Hemmern können sich positive kardiovaskuläre Effekte ergänzen.

    Einschränkungen sind die gastrointestinalen Nebenwirkungen und die subkutane Verabreichung.

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  • Disease-Management-Konzeptein der Thyreologie

    Das differenzierte Schilddrüsenkarzinom (DTC) erfüllt nicht alle Kernelemente für ein Disease-Management-Programm (DMP), nur ein Bruchteil der Patienten hat eine lebenslange chronische Erkrankung mit Spätkomplikationen.

    Weitere wesentliche Aspekte eines DMP (vorwiegend extramurale Betreuung, vertikale Vernetzung, Kostenintensität, Selbstmessung, Lifestyle-Modifikation) sind nicht ausreichend gegeben.

    Teilaspekte der integrativen Patientenversorgung (Etablierung von Behandlungspfaden, eine Verbesserung der integrativen Betreuung und Vernetzung der Leistungserbringer, Etablierung eines Feedbacksystems) sind jedoch sinnvoll und sollten weiterverfolgt werden.

    • Die Etablierung eines DMP für das Schilddrüsenkarzinom erscheint insgesamt daher nicht zielführend.
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  • Dogma Salzkonsum: „Je weniger, desto besser“ infrage gestellt

    Die Vorteile einer gezielten Reduktion der Kochsalzzufuhr sind evident.

    Gesetzte Empfehlungswerte sollten so gewählt werden, dass sie für alle Zielgruppen erreichbar sind und somit der Anreiz zur Umsetzung sichergestellt ist; dies muss auch für die Industrie im Hinblick auf verarbeitete Lebensmittel gelten.

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  • Einfluss der Fettzufuhr auf die kardiovaskuläre Gesundheit

    80 % aller Todesfälle infolge von Herz-Kreislauf-Erkrankungen könnten laut WHO alleine durch eine Lebensstiländerung verhindert werden.

    Der Ersatz von gesättigten Fettsäuren durch mehrfach ungesättigte Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren senkt nicht nur LDL-Cholesterin und damit das KHK-Risiko, sondern sogar die KHK- und die Gesamtmortalität.

    Neuesten Studien zufolge sind die marinen Omega-3-Fettsäuren der pflanzlichen Alpha-Linolensäure in Bezug auf die Kardioprotektion nicht überlegen.

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  • Highlights des 25. Osteoporoseforums St. Wolfgang 2017

    Erkenntnisse der Osteoimmunologie nehmen eine immer größer werdende Bedeutung in der Pathophysiologie und der medikamentösen Therapie der Osteoporose ein.

    Die menopausale Hormontherapie gewinnt auch im Hinblick auf die Knochengesundheit wieder an Bedeutung, die ursprüngliche Interpretation der WHI-Studie von 2002 wird zunehmend kritisch beurteilt.

    Die Dauer einer medikamentösen Osteoporosetherapie mit Antiresorptiva sowie das Vorgehen nach Absetzen einer Denosumab-Behandlung sind Gegenstand aktueller Diskussion.

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  • Neue Leitlinie für Diagnose und Management der Hyperthyreose

    Mögliche Ursachen für das Auftreten einer Hyperthyreose sind Morbus Basedow, autonome Struma, Thyreoiditis und jodhältige Medikamente.

    Beinahe 700 Publikationen bildeten die Basis für die vorliegende Leitlinie.

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  • Gemeinsame Jahrestagung der ÖGES und OSDG 2017

    Schilddrüsenhormone: Neben den bekannten genomisch über nukleäre Rezeptoren vermittelten Wirkungen sind neu auch nichtgenomische, an der Zellmembran mediierte Effekte bekannt. Diese Erkenntnisse könnten unter anderem erklären, warum Patienten trotz laborchemisch adäquater Thyroxin-Substitution teilweise an Symptomen einer Hypothyreose leiden.

    Chronischer Hypoparathyreoidismus: Als neue Therapiemöglichkeit für Patienten, die unter der Standardtherapie mit Kalzium und Vitamin D nicht ausreichend kontrolliert werden können, wurde rekombinantes Parathormon vorgestellt.

    Karzinoidsyndrom: Eine künftige pharmakologische Therapieoption zur Symptomkontrolle bei mangelnder Wirksamkeit von Somatostatinanaloga könnte Telotristat (Hemmung der Tryptophan-Hydroxylase) darstellen. Phase-III-Studien zeigten eine Verbesserung der Lebensqualität bei Patienten mit Karzinoidsyndrom-Diarrhö.

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  • Immunologische, genetische und epigenetische Aspekte

    Typ-1-Diabetes ist eine organspezifische chronische Autoimmunerkrankung, bei der es durch Interaktion von genetischen Risikofaktoren und Umwelteinflüssen zur Zerstörung der insulinproduzierenden Beta-Zellen kommt.

    Es zeigt sich zunehmend, dass Typ-1-Diabetes eine komplexe und heterogene Erkrankung ist mit unterschiedlicher klinischer Manifestation und Progression sowie unterschiedlichen genetischen und immunologischen Charakteristika.

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  • Therapiestandards 2017 zur Behandlung des Diabetes mellitus – Devices

    Seit 2015 ist es möglich, anstelle von Blutzucker Gewebszucker für die Therapieentscheidung zu nutzen; die Messung erfolgt kontinuierlich über subkutan platzierte Sensoren.

    Die Insulinapplikation kann entweder über Pumpen oder über Pen-Systeme erfolgen.

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  • Insuline: Was ist Standard, was bringt die Zukunft?

    Insulinanaloga haben die Diabetestherapie revolutioniert.

    Sie erlauben eine Therapie, die den physiologischen Verhältnissen sehr nahe kommt.

    Insulinanaloga tragen wesentlich zur Sicherheit und zum Komfort von Patienten mit Diabetes bei.

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  • Therapieveränderungen über die Zeit

    Die ersten verwendeten Insuline waren Normalinsuline, die vor jeder Hauptmahlzeit injiziert wurden.

    Die Entwicklung langwirksamer Insuline bildete die Grundlage für die Basis-Bolus-Therapie.

    Durch die Verwendung kurz- und langwirksamer Insulinanaloga konnte die Hypoglykämie-Frequenz vermindert werden.

    In der letzten Dekade wurden und werden intensivierte Insulintherapien wie die Basis-Bolus-Therapie und die Insulinpumpentherapie bevorzugt eingesetzt.

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  • Ketoazidose bei der Manifestation von Typ-1-Diabetes mellitus

    Pathophysiologische Grundlage einer diabetischen Ketoazidose ist ein absoluter oder relativer Insulinmangel mit parallelem Anstieg der gegenregulatorischen Hormone.

    Die Diagnostik erfolgt anhand klinischer Symptome und von Laborwerten, u. a. Blutglukose, Ketonkörper im Harn, Elektrolyte.

    Die Therapie ist komplex und umfasst u. a. Insulingabe, Volumen- und Elektrolytsubstitution.

    Als gefürchtete Therapiekomplikation bei einer zu raschen Normalisierung der Hyperglykämie gilt das Auftreten eines Hirnödems.

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  • Fortbildung: Raus aus dem Alltag!

    Die ausgewiesenen Experten für Endokrinologie und Stoffwechselmedizin Prim. Univ.-Prof. Dr. Peter Fasching, Prim. Univ.-Prof. Dr. Bernhard Ludvik und Prim. Univ.-Prof. Dr. Rudolf Prager sprachen mit UNIVERSUM INNERE MEDIZIN über aktuelle und zukünftige Herausforderungen in ihrem Fachgebiet und ihr neues gemeinsames Projekt, das 1. Oberlecher Stoffwechselseminar.

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  • Antidiabetika und Herzinsuffizienz

    Herzinsuffizienz stellt eine sehr häufige Komorbidität des Diabetes mellitus Typ 2 dar.

    Die Effekte einer medikamentösen antidiabetischen Therapie sind immer multidimensional.

    Bei der individuellen Auswahl der blutzuckersenkenden Therapiestrategien sollten Substanzen mit dokumentierten positiven kardiovaskulären Effekten wie beispielsweise Empagliflozin aber auch Kontraindikationen (z. B. Pioglitazon) berücksichtigt werden.

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  • Ausgewählte Highlights der ÖDG-Jahrestagung 2016

    Zu den subjektiv herausgegriffenen Highlights zählt ein Update über die Assoziation von Diabetes und Krebs, insbesondere die Bedeutung von Kachexie und Adipositas.

    Neue Technologien wie Closed-Loop-Systeme werden schon sehr bald neue Möglichkeiten der Therapie von Menschen mit Typ-1-Diabetes eröffnen.

    Hinsichtlich der stationären Diabetestherapie gilt es, die Indikationen dafür ebenso ins Bewusstsein zu rufen wie die dadurch verursachten Kosten.

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  • Sind sie wirklich so sicher, und wer sind die potenziellen Patienten?

    PCSK9-Inhibitoren stellen eine effiziente Therapieoption für Patienten mit manifester Atherosklerose dar, die unter maximal tolerierbarer Statindosis in Kombination mit Ezetimib die LDL-C-Zielwerte nicht erreichen.u Die Wirksamkeit von PCSK9-Inhibitoren konnte auch bei Patienten mit familiärer Hypercholesterinämie gezeigt werden.

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  • Die drei Dimensionen der Diabetesversorgung

    Anlässlich des Weltdiabetestages am 14. November wies die Österreichische Diabetes Gesellschaft (ÖDG) auf die momentane Situation und neue Lösungswege hin.

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  • Malabsorption und Zirrhose nach bariatrischer/metabolischer Chirurgie

    Die Inzidenz der nichtalkoholischen Fettlebererkrankung (NAFL) und der nichtalkoholischen Steatohepatitis (NASH) steigt dramatisch an.

    Bariatrische/metabolische Chirurgie kann bei fast allen Patienten eine bestehende NAFLD deutlich verbessern.

    VORSICHT: Malabsorptive bariatrische Verfahren können zu einem Leberversagen führen.

    Bei vorbestehender Leberzirrhose sollte ein restriktives Verfahren (z. B. Sleeve Gastrectomy) bevorzugt werden.

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  • Highlightbericht zum EASD 2016, München: Neue Sicherheitsdaten, neue Kombinationen

    Nach EMPA-REG-OUTCOME konnte in ebenfalls randomisiert kontrollierten Studien die Reduktion einer Kombination kardiovaskulärer Endpunkte durch eine glukosesenkende Therapie mit den GLP-1-Rezeptoragonisten Semaglutid und Liraglutid gezeigt werden. Neben einer makrovaskulären Risikoreduktion wurde auch die Reduktion mikrovaskulärer renaler Ereignisse präsentiert.

    Neue Kombinationsmöglichkeiten des SGLT-2-Hemmers Dapagliflozin und des GLP-1-Rezeptoragonisten Exenatid sind vielversprechend hinsichtlich der Verträglichkeit und eines positiven synergistischen Effektes in der Senkung von Blutzucker, Gewicht und Blutdruck.

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  • „Schon heute haben wir zu wenig Diabeteszentren, Ambulanzen und Spezialisten“

    UIM: Ein Blick in die Zukunft der Diabetologie: Was erwartet uns in den kommenden Jahren im Hinblick auf die demografische Entwicklung? Toplak: Die Menschen werden immer älter, die demografische Entwicklung wird aber zusätzlich verstärkt, da wir gleichzeitig immer früher fettleibig…

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  • „Große Erwartungen an die Vernetzung von Insulinpumpe und Glukosesensor“

    UIM: Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Meilensteine der letzten Jahre in der Diabetologie? Lechleitner: Dazu zählt aus meiner Sicht die Entwicklung neuer Substanzklassen zur Behandlung des Typ-2-Diabetes: Die Inkretintherapeutika und SGLT-2-Inhibitoren zeigen ein geringes Hypoglykämierisiko und günstige Gewichtseffekte….

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  • Ist „the lower the better“ bei Patienten mit Diabetes tatsächlich sicher?

    Der Nutzen einer konsequenten Reduktion des LDL-Cholesterins zur kardiovaskulären Risikoreduktion ist eindeutig bewiesen. Es gilt: „The lower the better.‟

    Es gibt derzeit keine Evidenz dafür, dass auch wesentlich niedrigere LDL-Cholesterin-Werte als 54 mg/dl (IMPROVE-IT-Studie) mit einer erhöhten Inzidenz von unerwünschten Wirkungen einhergingen.

    Das LDL-Cholesterin wird im klinischen Alltag nach wie vor zu wenig streng gesenkt. Die Gefahr liegt darin, dass wir es verabsäumen, das LDL-Cholesterin entsprechend den aktuellen Leitlinien zu senken.

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  • Diabetes und Rheuma

    Rheumatoide Arthritis und Diabetes zeigen Überlappungen in der Entstehung (T1DM) und begleitenden Inflammation.

    Daraus resultierende und auch vergleichbar hohe kardiovaskuläre Folgerisiken könnten zukünftig ein therapeutisches Target darstellen.

    Langjähriger Diabetes erhöht die Gefahr seltener rheumatischer Gelenk- und Muskelschäden; deren Therapie ist in den meisten Fällen aufwendig und langwierig, oftmals kann auch kein kuratives Ziel mehr angestrebt werden.

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  • Update 2016: Diabetes und Niere

    Die renale Mitbeteiligung bei Diabetes wird heute als Gemenge heterogener patho­logischer Entitäten gesehen; wichtigste Parameter sind Albuminurie und glomeruläre Filtrationsrate (GFR).

    ACE-Hemmer und Aldosteronblocker gelten als Therapiestandard zur Progressions­verzögerung; die Zielwerte wurden in neuen Empfehlungen nach oben revidiert.

    Nephroprotektive Antidiabetika wie SGLT-2-Hemmer könnten neue Standards bei Diabetes mit renaler Beteiligung setzen.

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  • Diabetes bei zystischer Fibrose: Aus pädiatrischer Sicht

    Diabetes ist eine häufige, mit zunehmender Lebenserwartung steigende Komplikation bei zystischer Fibrose (CF).

    Der klinische Verlauf ist gekennzeichnet durch schleichende Gewichtsabnahme bzw. mangelnde -zunahme sowie Verschlechterungen der Lungenfunktion. Ketoazidosen werden selten beobachtet.

    Die Einstellung erfolgt durch Insulin wie bei Diabetes Typ 1. Orale Antidiabetika werden nicht empfohlen.

    Die Diät muss spezifische Erfordernisse im Rahmen der Grunderkrankung berücksichtigen.

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  • Diabetes bei zystischer Fibrose: Aus internistischer Sicht

    Die Diagnose eines Diabetes mellitus bei zystischer Fibrose (CFRD) ist mit einer deutlichen Verschlechterung des Ernährungsstatus, der Lungenfunktion sowie des Überlebens der Patienten assoziiert.

    Dieses Risiko kann durch eine rechtzeitige Diagnose und rasche Therapie-einleitung signifikant vermindert werden.

    Deshalb wird ein jährliches Screening mittels eines oralen Glukosetoleranztests (OGTT) empfohlen.

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  • Was ist bei Patienten mit Diabetes zu beachten? Perioperatives Management

    Ziel der perioperativen Glukosekontrolle ist das strikte Vermeiden von Hypoglykämien und hyperglykämischen Entgleisungen.

    Als HbA1c-Ziel sollte präoperativ ein Wert < 7 % angestrebt werden, bei alten bzw. multimorbiden Patienten ist ein Wert < 8 % ausreichend.

    Als perioperative antidiabetische Medikation kommen derzeit vor allem bei großen Eingriffen nur Insulinpräparate infrage. Orale Antidiabetika sollen generell zumindest am Tag der Operation pausiert werden.

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  • HIV und Diabetes – Diagnose und Umgang in der Praxis

    An der Pathogenese einer Hyperglykämie bei Patienten mit HIV dürften „klassische‟ Risikofaktoren sowie u. a. die Lipodystrophie durch anti-retrovirale Medikamente und eine Steatosis hepatis im Rahmen einer Hepatitis-C-Infektion beteiligt sein.

    Der HbA1c-Wert kann bei bestimmten HIV-Patienten durch andere Faktoren verfälscht sein; Nüchternglukose- und oraler Glukosetoleranztest sind besser für Diagnose und Kontrolle geeignet.

    Die antidiabetische Therapie sollte bei Typ-2-Diabetes mit Metformin begonnen werden; auch Insulin ist aufgrund fehlender Interaktion mit HIV-Medikamenten eine gute Option.

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  • Von der funktionellen Störung zu objektivierbarem Befund und Therapie: Diabetische Gastroparese

    Die Gastroparese als diabetische Langzeitkomplikation vorwiegend des Typ-1-Diabetes ist mit Optimierung der Diabetestherapie seltener geworden.

    Pathogenetisch steht eine neuromotorische Funktionsstörung der Magenwand im Vordergrund.

    Die Therapie besteht in einer der Magenentleerungsstörung angepassten Diät und der Gabe von Prokinetika.

    Für die Therapie stehen neue, spezifisch die gastrale Motilität steigernde Moleküle vor der Einführung in die Klinik.

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  • Diabetes und Karzinomrisiko

    Patienten mit Diabetes mellitus haben eine um etwa 20–25 % höhere Tumorinzidenz als Nichtdiabetiker.

    Dabei ist insbesondere die Inzidenz von Leber-, Pankreas-, Kolorektal-, Endometrium- und Nierenkarzinomen erhöht.

    Die Datenlage zur Assoziation von Antidiabetika und Tumorhäufigkeit ist wider-sprüchlich; unter Beobachtung der Zulassungsbehörden stehen weiterhin Pioglita-zon und Inkretinmimetika, Metformin könnte sogar tumorprotektiv wirken.

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  • GLP-1-Analoga: Wer sind die Patienten, womit kombinieren?

    Diabetes mellitus Typ 2 und Adipositas stehen in engster Verbindung.

    Erstmals gelingt es einer medikamentösen Therapieoption, das Gewichtsproblem nachhaltig positiv zu beeinflussen.

    Gewichtsreduktion ohne verstärkte Hypoglykämiegefahr: ein gewinnender Therapieansatz.

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  • Schilddrüsenchirurgie: Der Beitrag des Internisten zur präoperativen Abklärung und Operationsvorbereitung

    Die präoperative Befunderhebung erfolgt zunehmend individualisiert.

    Bei Therapieresistenz ist eine Operation in hyperthyreoter Stoffwechsellage möglich.

    Bei Hochrisikopatienten kann die Behandlung mit Thrombozytenaggregationshemmern beibehalten werden.

    Als moderne Diagnostik kann bei unklarer Dignität eine MIBI-Szintigrafie hilfreich sein.

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  • Verminderte Knochendichte durch ein Zuviel an Schilddrüsen- bzw. Nebenschilddrüsenhormon: Das unterschätzte Risiko?

    Ein Zuviel an Nebenschilddrüsenhormon wie auch an Schilddrüsen-(SD-)Hormon hat einen negativen Einfluss auf die Knochendichte.

    Dies gilt insbesondere für Patientinnen nach der Menopause.

    Rechtzeitige Gegenmaßnahmen umfassen z. B. das Anpassen der SD-Hormoneinnahme und das Verbessern protektiver Faktoren.

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  • Nebenschilddrüse und Niere: Der primäre Hyperparathyreoidismus

    Der primäre Hyperparathyreoidismus führt zu einem Ungleichgewicht des Kalziumhaushalts, der alle Organsysteme beeinflusst.

    Die Niere als zentrales Ausgleichsorgan versucht das Kalziumgleichgewicht zu erhalten und wird durch eine Hyperkalzämie geschädigt.

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  • Nebenschilddrüse und Niere aus nephrologischer Sicht: Sekundärer Hyperparathyreoidismus

    Die Pathogenese des sHPT ist komplex und multifaktoriell.

    Der sHPT hat klinisch bedeutsame Folgen.

    Medikamentöse und chirurgische Therapie ermöglichen eine gute Kontrolle des sHPT.

    Eine Verbesserung der kardiovaskulären Morbidität und Mortalität durch die Therapie wurde bislang noch nicht eindeutig gezeigt.

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  • Schilddrüse: Die neuen Guidelines zur Karzinom-Nachsorge

    Zentrale Neuerung der aktuellen Guideline der Amerikanischen Schilddrüsengesellschaft ist die dynamische Risikostratifizierung in der Nachsorge des differenzierten Schilddrüsenkarzinoms.

    Offen ist noch, in welchem Umfang die Empfehlungen auch in Österreich anzuwenden sind.

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  • Insulinpumpen und kontinuierliche Glukosemessung: Möglichkeiten 2016, und was bringt die Zukunft?

    Kontinuierliche Glukosemessung (CGM) erhöht die Lebensqualität der Patienten und ermöglicht ein individuelles Glukosemanagement sowie eine Feinabstimmung der Insulintherapie.

    Geringe Erfahrungswerte im Umgang mit CGM-Daten erfordern großen Aufwand von Gesundheitsdienstleistern.

    CGM soll bei Patienten mit regelmäßigen, schweren oder nächtlichen Hypoglykämien, bei Hypoglykämie-Wahrnehmungsstörung und Schwangeren erwogen werden.

    CGM in Kombination mit Insulinpumpe zeigt eine Verbesserung der Stoffwechsellage.

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  • Erektile Dysfunktion beim Diabetiker: Spätkomplikation und Frühwarnzeichen zugleich!

    Die Erhaltung oder Wiederherstellung der Sexualität ist laut WHO ein wichtiger Bestandteil der Lebensqualität. u Bis zu 90 % der älteren Diabetiker leiden an erektiler Dysfunktion (= ED).

    Durch eine optimale antidiabetische Therapie und Lifestyle-Modifikation kann die Erektionsstörung verbessert bzw. verhindert werden; Aussicht auf Erhalt der sexuellen Gesundheit verbessert die Compliance.

    Patienten mit ED müssen kardiologisch abgeklärt werden, um „kardiale Ereignisse‟ zu verhindern.

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  • Insulin: neue Konzentrationen, neue Kombinationen

    Höher konzentrierte Insuline und Fixkombinationen von modernen Langzeitinsulinen mit GLP-1-Agonisten können einen wichtigen Beitrag zur Therapie von adipösen Diabetikern leisten.

    Insulin Glargin 300 E/ml und Insulin lispro 200 E/ml ermöglichen ein geringeres Injektionsvolumen der erforderlichen Insulindosis.

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  • Autonome diabetische Neuropathie: Auswirkungen einer „stillen Komplikation“

    Die Diagnose ist v. a. bei symptomatischen Patienten wichtig, um andere Ursachen für die Symptome auszuschließen und symptomatische Therapien einzusetzen.

    Häufig involvierte Organsysteme sind gastrointestinales, kardiovaskuläres und urogenitales System.

    Mit Ausnahme der Optimierung der Blutzuckereinstellung gibt es keine gesicherte kausale Therapie.

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  • Transition bei Typ-1-Diabetes: Der Wunsch nach strukturierter und geplanter Übergabe von Kindern an die Erwachsenenmedizin

    Transition ist nicht gleich Transfer, der sich auf die administrative Übergabe beschränkt.

    Die Planung muss frühzeitig beginnen, um Betreuungslücken zu vermeiden.

    Eine reibungslose Transition erfordert eine enge Kooperation von pädiatrischen und internistischen Zentren.

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  • Nachlese: Highlights von der ÖDG-Jahrestagung 2015

    Die Entscheidung zwischen anpassbaren Mischinsulinen und Basis-Bolus-Therapie muss individualisiert erfolgen.

    Nichtalkoholische Fettlebererkrankungen sind als hepatale Manifestation des metabolischen Syndroms ein unabhängiger Risikofaktor für kardiovaskuläre Erkrankungen sowie Malignome.

    Bei Blutzucker- und Blutdruckwerten wird ein J-förmiger Zusammenhang mit der (kardiovaskulären) Mortalität diskutiert; für LDL-Werte gilt „the lower the better‟.

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  • Adipositas, metabolisches Syndrom und kardiovaskuläres Risiko – aktuell bewertet

    u Übergewicht und das metabolische Syndrom sind mit verschiedenen wichtigen kardiovaskulären Risikofaktoren assoziiert.u Bei der Beurteilung des kardiovaskulären Risikos von Übergewicht ist die Fettverteilung von großer Wichtigkeit; vor allem viszerales Übergewicht ist mit KHK und Diabetes eng assoziiert.u Die körperliche Fitness der Patienten sollte ebenfalls berücksichtigt werden. u Die Bestimmung des Körperfettanteils und Evaluierung der Inflammation mittels CRP können teilweise durchaus sinnvoll sein.

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  • Strategien gegen die Adipositasepidemie

    Verhältnisbezogene Strategien und Maßnahmen der Adipositasprävention sind nachweislich wirksamer als verhaltensbezogene.

    Die wichtigsten Bereiche betreffen: Ernährungsmaßnahmen an Schulen, Lebensmittelkennzeichnung, Steuern auf ungesunde Lebensmittel, Werbebeschränkungen.

    Maßnahmen auf staatlicher Ebene erweisen sich als besonders effizient.

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  • Medikamentöse Möglichkeiten in der Adipositastherapie – was ist zu erwarten?

    Die Adipositas führt zu schwerwiegenden Folgeerkrankungen, wie metabolischen und kardiovaskulären Komplikationen, Schlafapnoesyndrom, orthopädischen Problemen und einem erhöhten Risiko für eine Reihe von Tumorerkrankungen.

    Insbesondere für die Behandlung des Typ-2-Diabetes stehen mit den Inkretintherapeutika und SGLT-2-Inhibitoren neue antidiabetische Substanzklassen mit gewichtsreduzierenden Effekten zur Verfügung.

    Für weitere Ansätze etwa mit Antidepressiva oder aus der Therapie neurologischer Erkrankungen erscheint der Einsatz aufgrund von Nebenwirkungen derzeit begrenzt.

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  • Neue Anti-Adipositas-Präparate in Europa/Österreich: Neuzulassungen 2015

    Wirksamkeit: Mit Saxenda® (Liraglutid) und Mysimba® (Naltrexon/Bupropion) kann bei adipösen oder übergewichtigen Patienten innerhalb eines Jahres eine Reduktiondes Körpergewichts von 5–7,5 % erzielt werden.

    Nebenwirkungen: Gastrointestinale Nebenwirkungen sind vor allem zu Therapiebeginn häufig und können die Adhärenz beeinträchtigen.

    Sicherheit: Zur Optimierung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses ist eine Evaluierung des Behandlungserfolgs 12 bzw. 16 Wochen nach Therapiebeginn sowie einmal jährlich erforderlich. Der Einfluss der neuen Therapien auf das kardiovaskuläre Risiko ist noch unklar.

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  • Nebenwirkungen von Antidiabetika: Wer fürchtet sich vor Pioglitazon?

    Pioglitazon senkt HbA1c bis 1,5 % ohne Hypoglykämien und ohne Dosisanpassung bei Nierenfunktionseinschränkung; zeigt direkte antiatherosklerotische Wirkung.

    Aufgrund renaler Flüssigkeitsretention führt Pioglitazon zur klinischen Manifestation von Herzinsuffizienz bei Diabetikern mit bis dahin inapparenter diastolischer und/oder systolischer LV-Funktionsstörung.

    Pioglitazon verdoppelt periphere distale Frakturen der Extremitäten bei (v. a. älteren) Frauen, nicht jedoch bei Männern. Pioglitazon führt nicht zu Blasenkrebs.

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  • Metabolische Chirurgie – Indikation, Kontraindikation und Nachsorge

    Die Indikation für einen bariatrischen Eingriff besteht bei BMI > 35 kg/m2 + Komorbiditäten oder bei BMI > 40 kg/m2.

    Kontraindikationen sind schwere Lebererkrankungen, psychiatrische und neoplastische Erkrankungen.

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  • Update 2015: Spezifische medikamentöse Osteoporosetherapie

    Denosumab: Die in diesem Jahr präsentierten 9-Jahres-Daten bestätigen die anhaltend niedrige Frakturrate unter Therapie mit dem monoklonalen RANKL-Antikörper.

    Teriparatid zeigt bei Patienten unter Glukokortikoid-Dauertherapie eine deutlich bessere Wirkung auf Knochenparameter als orale Bisphosphonate.

    Die Kombination Denosumab + Biologikum erhöht das Infektionsrisiko im Vergleich zu Zoledronat + Biologikum nicht.

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  • SGLT-2-Inhibitoren – Licht und Schatten im Zuge neuer Erkenntnisse

    In der EMPA-REG OUTCOMETM-Studie konnte erstmals für ein orales Antidiabetikum, den SGLT-2-Hemmer Empagliflozin, ein kardiovaskulärer Vorteil im Vergleich zu Placebo gezeigt werden.

    Berichte über euglykämische Ketoazidosen und erhöhte Frakturneigung müssen aufmerksam beobachtet werden.

    Für eine genaue Einschätzung des Risikos sind weitere Studien und die genaue Definition des Risikokollektivs erforderlich.

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  • Das diabetische Fußsyndrom – mögliche Wege aus dem Desaster

    Das diabetische Fußsyndrom ist eine der schwerwiegendsten und kostenintensivsten Folgeerkrankungen des Diabetes.

    Die Hälfte der diabetisch bedingten Amputationen könnte durch ein ganzheitliches Therapiekonzept verhindert werden.

    Oberstes Ziel ist der Erhalt der Mobilität und der Lebensqualität der Patienten.

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  • EASD 2015 – die Highlights

    Eine Insulinresistenz der Mutter könnte bereits „in utero‟ die zerebrale Insulinresistenz des Fötus begünstigen.

    Gewichtsreduktion nach 12 Wochen Behandlung ist der einzige Marker für die Identifizierung von Patienten, die langfristig auf eine Adipositastherapie ansprechen.

    Die EMPA-REG-Outcome-Studie zeigte für Empagliflozin zusätzlich zur bestehenden Therapie signifikante Überlegenheit gegenüber Placebo hinsichtlich kardiovaskulärer und Gesamtmortalität.

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  • Empfehlungen zur Therapie der Hypercholesterinämie: Wen und wie behandeln?

    Die Therapieentscheidung bei Hypercholesterinämie beruht auf einer individuellen Risikostratifizierung: Eine sofortige medikamentöse lipidsenkende Therapie benötigen Patienten mit kardiovaskulärer Vorerkrankung, Typ-2-Diabetiker und Typ-1-Diabetiker mit Mikroalbuminurie, wenn die LDL-Cholesterin-Konzentration > 70 mg/dl liegt.

    Eine konsequente und effiziente medikamentöse LDL-C-Senkung trägt zur Reduktion kardiovaskulärer Ereignisse bei.

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  • Diabetes mellitus Typ 1 und koronare Herzkrankheit – eine interdisziplinäre Herausforderung

    Herkömmliche kardiovaskuläre Risikofaktoren sind bei Typ-1-Diabetikern für rund 50 % des erhöhten kardiovaskulären Risikos verantwortlich.

    Die signifikante Assoziation von Mortalitätsrisiko und HbA1c ist bei Typ-1-Diabetes noch stärker ausgeprägt als bei Typ-2-Diabetes.

    Im Zentrum des kardiovaskulären Risikomanagement bei Typ-1-Diabetes steht die Optimierung der glykämischen Kontrolle unter Vermeidung von Hypoglykämien; wichtig sind auch Lebensstilinterventionen, Blutdruck- und Lipidsenkung.

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  • TECOS, ELIXA und Co: Highlights der Diabetesforschung

    Die Endpunktstudien TECOS und ELIXA, in denen die Antidiabetika Sitagliptin (DPP-4-Inhibitor) und Lixisenatid (GLP-1-Rezeptoragonist) untersucht wurden, ergaben keine kardiovaskulären Sicherheitssignale gegenüber Placebo. Langzeitbeobachtungsstudien fehlen derzeit noch.

    Für SGLT-2-Inhibitoren wurde die euglykämische Ketoazidose als neue mögliche Nebenwirkung beschrieben. Bei gefährdeten Patientengruppen ist besondere Aufmerksamkeit auf mögliche klinische Symptome zu legen.

    Die hohen Kosten der Diabetesmedikamente in den USA im Vergleich mit anderen Ländern, insbesondere der EU, waren ein zentraler Diskussionspunkt der Konferenz. Ein vermehrter Einsatz von kostengünstigen „Klassikern der Diabetologie‟ wie Sulfonylharnstoffe und Humaninsulin wird in den USA angedacht.

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  • Neuartige Therapieform: Moderne Insulinpumpen und Sensorsteuerung

    Moderne Insulinpumpensysteme sind multifunktionell und verfügen neben einem integrierten Bolusrechner auch über eine Blutzuckermessvorrichtung.

    Die kontinuierliche Messung von Gewebszucker (CGM) mit Sensoren ist ungenauer als die Blutzuckermessung, ermöglicht aber durch das Vorliegen von kontinuierlichen Glukoseverläufen eine einfachere Therapieanpassung.

    CGM-geführte Insulinpumpentherapie zeigte in einer rezenten österreichischen Studie an einer kleinen Patientenkohorte eine Verbesserung der Stoffwechsellage; Patienten konnten nach einem Algorithmus die Insulinzufuhr selbst anpassen, und die häufigen, als schmerzhaft empfundenen Blutzuckermessungen konnten vermieden werden.

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  • Lipidtherapie: Ausblick auf die neuen Substanzen

    PCSK9-Inhibitoren senken den LDL-Cholesterinspiegel unabhängig von der Statinwirkung um bis zu 70 %.

    Mipomersen erzielte bei statinintoleranten Patienten eine LDL-C-Senkung von 47 %; cave: Hepatotoxizität.

    Lomitapid reduzierte den LDL-C-Wert um ca. 45 %; cave: Steatosis hepatis.

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  • Schilddrüse, Kinderwunsch, Bluthochdruck, erhöhter Blutzucker und Schwangerschaft

    Bei Hyper- und Hypothyreose, aber auch bei euthyreoter Autoimmunthyreoiditis sind Komplikationen in und um die Schwangerschaft häufiger. Bei Hypothyreose ist eine T4-Substitution indiziert; Hyperthyreose kann mit Prothiucil (1. Trimenon) bzw. Thiamazol behandelt werden.

    Hypertensive Erkrankungen während der Schwangerschaft erhöhen das mütterliche und kindliche Risiko unabhängig vom und zusätzlich zum Diabetes; Aufklärung und Vorbeugung ist von größter Wichtigkeit; eine medikamentöse Therapie ist ab ca. 140–150/90–100 mmHg indiziert.

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  • Gestose: Risikofaktoren, Prävention und Therapie

    Die Pathophysiologie der Gestose wird in einer abnormalen Plazentation und einer Dysbalance von Angiogenesefaktoren gesehen.

    Die derzeit einzig effektive Prävention bei Frauen mit schwerer Präeklampsie in der Anamnese ist die Einnahme von niedrigdosierter Acetylsalicylsäure ab dem ersten Trimenon.

    Die Therapie ist symptomatisch und zielt auf die Verlängerung der Schwangerschaft ab.

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  • oGTT im Mutter-Kind-Pass: Grenzwerte für Diagnose und Therapiebedarf

    Für Schwangere mit Erstmanifestation eines Typ-1-Diabetes oder vorbestehendem, aber erst in der Schwangerschaft diagnostiziertem Typ-2-Diabetes gelten die Leitlinien für Gravidität bei vorbestehendem Diabetes.

    Für die Diagnose des Gestationsdiabetes werden niedrigere oGTT-Grenzwerte angewendet als bei der Diagnose des Typ-2-Diabetes; Grund sind die physiologisch niedrigeren Blutzuckerwerte in der Schwangerschaft.

    Es besteht kein internationaler Konsens über das diagnostische Vorgehen besonders bei Frauen mit mittlerem oder niedrigem Risiko für Gestationsdiabetes.

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  • Wichtige endokrinologische Untersuchungen während der Schwangerschaft

    Ein Hormonstatus in der Frühschwangerschaft sowie post partum ergänzt die Diagnostik bzw. das Monitoring der Schwangerschaft.

    Als wichtigste Hormone sollten humanes Choriongonadotropin, Schilddrüsenhormone, Östradiol, Progesteron, Prolaktin, luteinisierendes Hormon und Vitamin D bestimmt werden.

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  • Ernährung und Selbstkontrolle – was ist gesichert, was zeigt die Praxis?

    In der Schwangerschaft ist die Aufklärung über die Folgen von Hyperglykämie für das Ungeborene der Grundstein zur Steigerung der Motivation zum Blutglukose-Selbstmanagement.

    Diät und körperliche Bewegung haben wesentlichen Einfluss auf das Erreichen der Blutglukosezielwerte nüchtern < 95 mg/dl und 1 h postprandial < 140 mg/dl.

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  • Antidiabetische Therapie in der Schwangerschaft

    Primär besteht die Therapie des Gestationsdiabetes aus einer Ernährungsumstellung, vermehrter Bewegung – so geburtshilflich möglich – und der Überprüfung des Glukosestoffwechsels mittels Blutzuckerprofil. Dies wird durch eine Ernährungsberatung und Schulung in regelmäßigen Blutzuckerselbstmessungen erreicht.

    Stellt sich dadurch kein Therapieerfolg ein, sollte versucht werden, mit Insulin eine gute glykämische Kontrolle zu erlangen.

    Orale Antidiabetika (Metformin, Glibenclamid) können nach sorgfältiger Abwägung der Vor- und Nachteile unter Einbeziehung der Patientin ebenso Anwendung finden.

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  • Diabetesdiagnostik im Kindes- und Jugendalter

    Diabetes mellitus ist im Kindes- und Jugendalter häufig und nimmt weltweit ­kontinuierlich zu.

    In unserem Einzugsgebiet haben ungefähr 5 % der Kinder und Jugendlichen mit Diabetes mellitus KEINEN Typ-1-Diabetes!

    Neben der generellen Diagnose „Diabetes mellitus‟ ist eine genaue Zuordnung des Typs/der Form von großer Bedeutung für die weitere Therapie.

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  • Nachlese zum DVO-Jahreskongress „Osteologie 2015“ in Berlin: Mortalität nach Hüftfraktur in Österreich

    In Österreich Mortalitätsraten niedrig im internationalen Vergleich.

    Nach Hüftfrakturen signifikant höhere Mortalitätsrate bei Männern gegenüber Frauen sowohl während des Spitalsaufenthalts als auch längerfristig.

    Geringere Verschreibungshäufigkeit bei Männern mit Hüftfraktur als bei weiblichen Patientinnen.

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  • Typ-2-Diabetes: Innovative (Fix-)Kombinationstherapien

    Metformin ist den nationalen und internationalen Leitlinien zufolge die medikamentöse Basistherapie.

    Fixkombinationen können möglicherweise die Therapietreue erhöhen.

    Innovative orale Fixkombinationen sind DPP-4-Hemmer oder SGLT-2-Hemmer, jeweils mit Metformin.

    Neue injizierbare Fixkombinationen sind GLP-1-Rezeptoragonisten + Insulin.

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  • Läuten die PCSK9-Inhibitorenein neues Zeitalter ein?

    Patienten mit familiärer Hypercholesterinämie gehören zu einer kardiovaskulären Risikogruppe, die häufig unterdiagnostiziert und -therapiert wird.

    Nur etwa jeder zweite Patient mit ausgeprägter Hypercholesterinämie und hohem kardiovaskulären Risiko erreicht die empfohlenen Zielwerte.

    Die Entwicklung von PCSK9-Antikörpern wie Evolocumab könnte vorliegenden Studienergebnissen zufolge eine wichtige neue Therapieoption darstellen, von der auch Patienten mit Statinunverträglichkeit profitieren können.

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  • Adipositas und Typ-1-Diabetes

    Ein Anstieg der Prävalenz für Übergewicht und Adipositas ist auch bei Patienten mit Typ-1-Diabetes zu beobachten.

    Gewichtszunahme kann mit einer intensivierten Insulintherapie zur Verbesserung der Glukosekontrolle assoziiert sein.

    Kombination von Adipositas und Typ-1-Diabetes erschwert die Stoffwechsel-einstellung und erhöht das Risiko für mikro- und makrovaskuläre Komplikationen und Mortalität.

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  • Management der Hyperglykämie bei Typ-2-Diabetes − ADA/EASD-Guidelines neu aufgelegt

    Wichtigste Neuerungen im Update 2015:

    Aufnahme der SGLT-2-Hemmer in den Therapiealgorithmus

    differenziertere Darstellung der injizierbaren Therapie mit Berücksichtigung der GLP-1-Rezeptoragonisten

    weitere Präzisierung der individualisierten Diabetestherapie

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  • Typ-2-Diabetes: von der Diagnose zur Nadel

    2015 wurde ein Update der europäisch-amerikanischen Leitlinien zum Therapiealgorithmus bei Typ-2-Diabetes publiziert.

    Neben Lebensstilmodifikation und oralen Antidiabetika wird auch die injizierbare Therapie (Insulin und GLP-1-Rezeptoragonisten) differenzierter dargestellt.

    Durch die progrediente Verschlechterung der Beta-Zell-Funktion im Krankheitsverlauf wird eine Insulinsupplementationstherapie häufig unumgänglich.

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  • Update Adipositaschirurgie

    Bariatrische Chirurgie ist die effektivste Methode, um über einen langen Zeitraum Gewicht abzunehmen.

    Die derzeit häufigste Operationsart in der Adipositaschirurgie ist der laparoskopische Magenbypass („Roux-en-Y-Magenbypass‟), eine gemischt malabsorptiv-restriktive Operation.

    Die häufigsten Komplikationen nach Magenbypass-Operationen sind Erbrechen und das Dumping-Syndrom sowie ein Mangel an Makro- und Mikronährstoffen.

    Eine regelmäßige Nachsorge in spezialisierten Zentren ist für den dauerhaften Erfolg der Operation und die Minimierung der Nebenwirkungsrate unabdingbar.

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  • Osteoporosediagnostik

    Eine Osteoporose-Diagnostik besteht aus Anamnese, klinischem Befund, DXA-Knochendichtemessung und Röntgenuntersuchung der Brust- und Lendenwirbelsäule sowie einem Basislabor.

    Genetische Faktoren, Lebensstil, hormonelle Veränderungen sowie manche Erkrankungen und Medikamente beeinflussen das Osteoporoserisiko; der Hauptrisikofaktor ist jedoch das Alter.

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  • Nachlese ÖDG-Jahrestagung 2014

    Memory-Effekt bei Typ-1- und Typ-2-Diabetes: Die gute Blutzuckereinstellung zu Beginn der Erkrankung kann über viele Jahre hinweg mikro- und makrovaskuläre Komplikationen positiv beeinflussen.

    Bei der Diagnose von Typ-2-Diabetes, einer Erkrankung ohne primären Leidensdruck, geht es vor allem darum, die richtigen Menschen zu untersuchen.

    Körperliche Inaktivität ist ein Risikofaktor für nicht übertragbare Erkrankungen wie Diabetes.

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  • Metformin – where is the evidence?

    u Metformin kann als „das‟ First-Line-Medikament bei Diabetesmanifestation betrachtet werden.u Ausreichende klinische Erfahrung ist zu den Vorteilen und zur Sicherheit von Metformin verfügbar, sofern die Kontraindikationen beachtet werden.u Von der GLINT-Studie werden robuste Daten zu Vorteilen und Risiken hinsichtlich kardiovaskulärer und onkologischer Erkrankungen erwartet.

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  • Aktuelle Datenlage zur Therapie mit GLP-1-Agonisten und Insulin

    Die Wirkung von GLP-1-Rezeptor-Agonisten (GLP-1-RA) besteht je nach ihrer Wirkdauer vorwiegend in der Unterdrückung des postprandialen Glukoseanstiegs bzw. der Senkung der Nüchternglukose; beides führt zur HbA1c-Senkung.

    Die (Fix-)Kombinationen kurz wirksame GLP-1-RA plus Basalinsulin sowie lang wirksame GLP-1-RA plus lang wirksames Basalinsulin erbrachten z. T. eindrucksvolle HbA1c-Senkungen, ohne das Risiko für Hypoglykämien zu erhöhen.

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  • Insulinpumpen: Auf dem Weg zum künstlichen Pankreas

    Die Therapie mit einer Insulinpumpe ist eine etablierte Routinebehandlung.

    Rezente Metaanalysen zeigen eine verbesserte glykämische Kontrolle bei gleich­bleibender Hypoglykämiefrequenz.

    Die letzten 10 Jahre waren durch Entwicklungen im Bereich des Bolusmanagements geprägt.

    Die Insulinpumpentherapie mit Low Glucose Suspend (LGS) verhindert schwere Hypoglykämien.

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  • Die Beta-Zelle bei Typ-2-Diabetes

    Ein Feedback-Mechanismus zwischen Beta-Zelle und insulin-ab­hängigem Gewebe reguliert die Glukosetoleranz.

    Die Beta-Zell-Dysfunktion liegt bereits bei der Manifestation des Typ-2-Diabetes vor.

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  • HELENA-Projekt (EU): Ernährung, Gesundheit: schlechte Kenntnisse bei Jugendlichen

    Das HELENA-Projekt ist das erste und einzige europaweite Projekt, das mit wissenschaftlichen und standardisierten Methoden umfassende Daten über den Gesundheits-, Bewegungs- und Ernährungszustand von Jugendlichen liefert.

    Ergebnisse: zu wenig Obst und Gemüse, auffälliger Eisen- und Vitamin-D-Mangel, schlechte körperliche Performance, sitzende Tätigkeit > 9 Stunden/Tag, schlechte Kenntnisse über Ernährung und Gesundheit.

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  • „Gentle insulinisation“: Insulin bei Typ-2-Diabetes – patientengerecht, einfach, effektiv

    Nur durch frühzeitige gute glykämische Kontrolle können Atherosklerose und ihre Komplikationen hintangehalten werden; eine Intensivierung der Therapie darf nicht verzögert werden.

    Insulin ist indiziert, wenn das individuelle HbA1c-Ziel mit Ausschöpfung der oralen Strategien (mit oder ohne GLP-1-Analoga) nicht erreicht wird.

    Die Insulintherapie sollte möglichst einfach begonnen werden und den Treat-to-Target-Zugang ermöglichen.

    BOT (Basalinsulin-unterstützte orale Therapie) und MOT (Mischinsulin-unterstützte orale Therapie) sind als einfache Strategien für eine initiale Insulintherapie geeignet und können bei Bedarf sicher und effektiv sequenziell intensiviert werden.

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  • Neue Insuline, neue Kombinationen – und was wir uns davon erwarten können

    Die Kombination aus Insulin degludec und Insulin aspart hat das Potenzial, das Hypoglykämierisiko in der Mischinsulintherapie substanziell zu reduzieren und damit die Stoffwechseleinstellung zu verbessern.

    Basalinsulin-Analogon + GLP-1-Rezeptoragonist: Zwei Fixkombinationen zeigen eine ausgezeichnete antihyperglykämische Wirksamkeit bei weniger Hypoglykämien und günstigerem Gewichtsverlauf vs. Insulin und bessere gastrointestinale Verträglichkeit als GLP-1-Rezeptoragonisten allein.

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  • Therapie-Highlights vom EASD 2014 in Wien

    Die Kombination von SGLT-2-Hemmer + DPP-4-Hemmer erzielte eine etwas stärkere Senkung von HbA1c, Nüchternglukose und postprandialer Glukose als die Einzelsubstanzen (alle mit Metformin). SGLT-2-Hemmer + Metformin war gegenüber DPP-4-Hemmer + Metformin überlegen.

    Langzeitdaten über 6 Jahre zeigen für Exenatid eine anhaltende Senkung von HbA1c und Körpergewicht.

    Erste Daten weisen auf günstige Effekte von GLP-1-Rezeptor-Agonisten und SGLT-2-Hemmern bei Typ-1-Diabetes hin.u Insulinpumpen wirken sich günstig auf kardiovaskuläres Outcome und Mikroalbuminurie aus.

    C-Peptid könnte einen schützenden Effekt hinsichtlich der diabetischen Spätkomplikationen haben.

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  • Neue Leitlinien: Sind starre Zielwerte noch zeitgerecht?

    Neue Guidelines der AHA und des ACC markieren einen Paradigmenwechsel:

    „Fire and Forget‟ statt „Treat to Target‟

    Durch ESC-Guidelines definierte LDL-C-Zielwerte treten in den Hintergrund. Als neues Therapieziel gilt eine LDL-C-Senkung um 50 % bzw. 30–50 %, abhängig vom Ausgangsrisiko

    Abkehr von Kombinationstherapien

    Vier definierte Patientengruppen profitieren von einer Statintherapie

    Diabetes mellitus gilt per se als Indikation zur Statintherapie

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  • Was kommt nach Metformin?

    Zur Erweiterung der antidiabetischen Basistherapie mit Metformin stehen eine Reihe antidiabetischer Substanzklassen bzw. Insulin zur Verfügung.

    In Bezug auf die Auswahl der Therapieform sind der Glukophänotyp, aber auch die Kontraindikationen und Nebenwirkungen der Medikation zu beachten.

    Inkretintherapeutika und SGLT-2-Inhibitoren zeigen Vorteile in Bezug auf ein geringes Hypoglykämierisiko und günstige Effekte auf das Körpergewicht (gewichtsneutral bzw. gewichtsreduzierend).

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  • Zufallsbefund Schilddrüsenknoten I: Sonografischer Knoten – was tun?

    Zukünftig werden Knoten hinsichtlich Malignitätsrisiko ganzheitlich „typisiert‟.

    Besondere Vorsicht ist bei soliden, hypoechogenen, intranodulär vaskularisierten Knoten ohne Halo und mit Mikrokalk geboten.

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  • Zufallsbefund Schilddrüsenknoten II: Schilddrüsenszintigrafie – bei jedem Knoten?

    Schilddrüsenknoten sind in Österreich sehr häufig, der Anteil der Karzinome liegt jedoch unter 1 %. Die Inzidenz von Schilddrüsenkarzinomen in Österreich liegt bei 12,2/100.000 bei Frauen und 4,8/100.000 bei Männern1.

    Die strukturierte Dignitätsabklärung ist notwendig und evidenzgesichert: Jeder palpable Schilddrüsenknoten sollte sonografisch untersucht werden. Bei Knoten > 1 cm sollte eine Szintigrafie erfolgen. Diese erlaubt die Selektion von Knoten, die einer Feinnadelpunktion unterzogen werden sollten.

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  • Zufallsbefund Schilddrüsenknoten III: Feinnadelbiopsie – oder doch gleich Operation?

    Pro Feinnadelbiopsie:

    Kleine benigne, aber auch „bösartige‟ Schilddrüsenknoten haben gerade im höheren Lebensalter eine hohe Prävalenz. Deshalb kann aufgrund des „gutartigen‟ Verlaufs eine generelle chirurgische Therapie „aller‟ Schilddrüsenknoten keinesfalls empfohlen werden.

    Die Feinnadelbiopsie ist eine etablierte und sichere Methode zur Einschätzung der Malignität eines Schilddrüsenknotens und damit eine wichtige Basis für die Planung des weiteren Vorgehens.

    Pro Operation:

    Das unverdächtige Ergebnis der Feinnadelpunktion als vorwiegender Leitbefund zur weiteren Beobachtung von Knoten der Schilddrüse ist wegen der hohen Rate falsch negativer Befunde problematisch und führt unter Umständen zu einer verzögerten Therapie von Schilddrüsen­karzinomen.

    Eine Präselektion von Knoten der Schilddrüse, die punktiert werden sollten, ist unbedingt notwendig, da sonst die Rate an diagnostischen Operationen erhöht würde.

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  • Kardiovaskuläres Risikomanagement bei Typ-1-Diabetes – Kontinuierliche umfassende Betreuung

    Das kardiovaskuläre Risikomanagement umfasst

    glykämische Kontrolle mit individueller Festlegung des HbA1c-Zielwertes,

    antihypertensive Therapie mittels Lebensstilmaßnahmen; medikamentös bei weiter bestehenden Werten > 130/80 mmHg,

    Behandlung der Dyslipidämie mit Lebensstilmaßnahmen; Statine bei entsprechender Indikation und

    Rauchstopp.

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  • Patienten mit Typ-2-Diabetes: Fenofibrat in Kombination mit Statinen

    Fibrate in Kombination mit Statinen werden derzeit hauptsächlich bei Typ-2-Diabetikern mit atherogener Dyslipidämie als Zweitlinientherapie eingesetzt.

    Der Ausdruck „diabetische Dyslipidämie‟ beschreibt die Trias hohe Triglyzeride, niedriges HDL-Cholesterin und kleine atherogene LDL-Partikel.

    In Kombination mit Statinen ist lediglich der Einsatz von Fenofibrat empfohlen, da die Kombination von Gemfibrozil mit Statinen ein stark erhöhtes Rhabdomyolyserisiko birgt.

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  • ADA: Highlight-Bericht zur Jahrestagung der Amerikanischen Diabetesgesellschaft

    Aktuelle Ernährungsempfehlungen gehen von einer optimalen Ernährung in Prozent­angaben (Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett) ab und schlagen stattdessen qualitative „Ernährungsmuster‟ wie mediterrane oder Low-Carb-Kost vor.

    Schulungsinterventionen für Diabetiker sollte nicht auf reine Wissensvermittlung fokussieren, sondern auch über die Sinnhaftigkeit einer Verhaltensänderung aufklären.

    Chronische Hyperglykämie im zentralen Nervensystem könnte bei langjährigem Diabetes mellitus zu einer zusätzlichen „Hirnalterung‟ beitragen, weshalb derzeit Studien mit intranasalem Insulin bei Patienten mit „mild cognitive impairment‟ laufen.

    Als wissenschaftliches Highlight wurden die Langzeitdaten (insgesamt 15 Jahre Follow-up = 4 Jahre Studie und 11 Jahre Nachbeobachtung) des im Jahr 2002 publizierten DPP-Programms präsentiert. Die ursprünglichen Erfolge der Lifestyle- und Metformin-Gruppen schlugen sich auch am Ende des elften Jahres mit einem geringeren Risiko für eine Diabetesmanifestation nieder; im Langzeitverlauf pendelte sich die jährliche Manifestationsrate in allen Gruppen ein und das mittlere HbA1c unterschied sich nicht signifikant.

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  • Highlights der ÖDG-Frühjahrstagung 2014

    Jede Art der Bewegung ist besser als keine Bewegung.

    Diabetiker sind in vielen Bereichen mit Diskriminierung konfrontiert.

    Stigmatisierung von Adipositas ist präsent und auch unter Mitarbeitern des Gesundheitswesens weit verbreitet.

    Die Auswahl der antidiabetischen Therapie soll individualisiert erfolgen; Benefits und Limitationen der einzelnen oralen Antidiabetika werden diskutiert.

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  • Analoga von GLP-1: Pharmakologische Unterschiedeund klinische Konsequenzen

    Die bedeutendsten pharmakologischen Unterschiede der zurzeit zur Verfügung stehenden GLP-1-Agonisten sind deren unterschiedliche Halbwertszeit und Wirkdauer.

    Kurz wirksame Substanzen wie Lixisenatid und Exenatid führen zu einer effektiven Senkung des postprandialen Blutzuckerspiegels.

    Lang wirksame Substanzen bewirken eine größere Gewichtsreduktion und eine etwas effektivere Senkung des HbA1c.

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  • Fettleber und Diabetes

    Endokrinologische und hepatologische Aspekte

    Glukose- und Energiestoffwechselstörungen spielen eine wichtige Rolle bei der Entstehung der nichtalkoholischen Fettlebererkrankung.

    Die sonografisch verifizierte NAFDL zeigt ein 2- bis 5-fach erhöhtes Risiko für die Entstehung von Typ-2-Diabetes-mellitus.

    Technische Weiterentwicklung der nichtinvasiven qualitativen und quantitativen Leberfettmessung könnte zukünftig helfen, erkrankungsspezifische Lipidprofile, den Schweregrad oder individuelle Verläufe während der Therapie zu bestimmen.

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  • Osteologische Grundlagenforschung: „Die Osteoporose ist eine immunologische Erkrankung“

    Der derzeitige ÖGKM-Präsident, Univ.-Prof. Dr. Peter Pietschmann, äußert sich im Interview zu aktuellen Entwicklungen in der osteologischen Grundlagenforschung und zu neuen Modellen, mit denen man Versorgungslücken der Volkskrankheit Osteoporose kosteneffizient schließen könnte.

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  • Datenlage zu Risikofaktoren und Diabetes

    Die ersten Endpunktstudien mit neuen Antidiabetika haben den von der FDA geforderten Nachweis der kardiovaskulären Sicherheit der DPP-4-Hemmer Alogliptin (EXAMINE) und Saxagliptin (SAVOR-TIMI-53) erbringen können – „superiority‟ war aufgrund der Studiendesigns nicht zu erwarten.

    Ein erhöhtes Risiko für Pankreatitis oder Malignome durch DPP-4-Hemmer ist aus den Daten nicht ableitbar. Die leichte Häufung von Hospitalisierungen wegen Herzinsuffizienz unter Saxagliptin erfordert eine weitere Abklärung.

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  • Neue Lipid-Guidelines von AHA und ACC: Paradigmenwechsel in der Lipidtherapie

    Die neuen amerikanischen Lipid-Guidelines unterscheiden sich durch den Verzicht auf LDL-Cholesterinzielwerte radikal von den bisherigen Empfehlungen zur Lipidtherapie.

    Wie die bisherigen Leitlinien betonen sie aber ebenfalls die Bedeutung der Risiko­stratifizierung für die Entscheidung hinsichtlich der Lipidtherapie.

    Ein gesunder Lebensstil ist die Grundlage des kardiovaskulären Risikomanagements.

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  • Kommentar zu den neuen Lipid-Guidelines von AHA und ACC

    Ende 2013 veröffentlichten Stone und Kollegen im Namen der American Heart Association (AHA) und des American College of Cardiology (ACC) eine Leitlinie zur Cholesterinsenkung1. Säly und Drexel stellen die wesentlichen Elemente dieser Leitlinie in diesem Heft von UNIVERSUM INNERE MEDIZIN…

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  • SGLT-2-Hemmer als Kombinationspartner

    Die blutzuckersenkende Wirkung von SGLT-2-Hemmern ist mit der von Metformin vergleichbar.

    Zusätzliche Benefits sind Gewichtsreduktion, Blutdrucksenkung, insulinunabhängige Wirkung und geringes Hypoglykämierisiko.

    SGLT-2-Hemmer können prinzipiell mit allen anderen Antidiabetika kombiniert werden.

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  • Guidelines zur HbA1c-Einstellung

    Die HbA1c-Zielwerte sind je nach Lebenserwartung, Alter, Komorbiditäten und Nebenwirkungen der blutzuckersenkenden Therapie individuell festzulegen.

    Eine blutzuckersenkende Therapie reduziert makrovaskuläre Komplikationen, meist ist jedoch eine verlängerte Nachbeobachtungsdauer von zumindest 10 Jahren erforderlich.

    Anhand der Datenlage geht man davon aus, dass gerade Patienten mit einer kurzen Diabetesdauer und ohne kardiovaskuläre Komplikationen von einer intensivierten, blutzuckersenkenden Therapie besonders profitieren.

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  • Antidiabetische Fixkombinationen: Chancen und Risiken

    Relevantester Vorteil von Fixkombinationen: Weniger Tabletten vereinfachen die Therapie und erhöhen die Therapieadhärenz.

    Mögliche Nachteile/Gefahren: Unkenntnis der genauen Zusammensetzung bei einer Vielzahl von Fixkombinationspräparaten (Cave: Metformin bei Niereninsuffizienz); Bevorzugung der verfügbaren Fixkombinationen aus Praktikabilitätsgründen.

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  • Typ-1-Diabetes − Erste Schritte zum artifiziellen Pankreas als Therapieoption

    Semiautonome „Open loop‟-Systeme aus Insulinpumpe, kontinuierlichem Glukosesensor und Recheneinheit, die auf Basis vorgegebener Algorithmen die Insulinabgabe steuert, nähern sich dem klinischen Routineeinsatz. Mögliche Indikationen: Brittle-Diabetes bei Diabetes mellitus Typ 1, sportliche Patienten, berufliche Gründe. Voraussetzung: Der Patient muss in der Lage sein, die Funktionalität des Systems zu überwachen.

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  • Österreichische Gesellschaft für Hypertensiologie aktualisiert Guidelines

    Wichtige Neuerungen der aktualisierten ÖGH-Guidelines 2013: Für die Diagnose der Hypertonie wird ein ambulantes 24-Stunden-Blutdruckmonitoring empfohlen. Das kardio­vaskuläre Gesamtrisiko entscheidet mit über Art und Dringlichkeit der Therapie. Prinzipielles therapeutisches Blutdruckziel: < 140/< 90 mmHg, wenn tolerabel.

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  • Rückblick auf den Europäischen Diabeteskongress 2013

    Europäischer Diabeteskongress 2013, ausgewählte Highlights:

    Konsequentes multifaktorielles Risikofaktormanagement (Lipide, Blutdruck, Blutzucker) verbessert die renale Langzeitprognose bei Typ-2-Diabetes.

    Britische Datenbankanalysen liefern neue Argumente für die Bevorzugung von Metformin (als Monotherapie) bzw. DPP-4-Inhibitoren (als Add-on-Therapie) gegenüber Sulfonylharnstoffen.

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  • Update Gestationsdiabetes

    Screening gemäß IADPSG-Richtlinien mit OGGT in der 24.–28. Schwangerschaftswoche (seit 2011 im Mutter-Kind-Pass).

    Therapie: Lebensstilmodifikation, bei Bedarf ergänzt um Insulin (orale Antidiabetika unter bestimmten Voraussetzungen).

    Frühzeitige Intervention und Prävention nach GDM, um Typ-2-Diabetes und koronare Herzerkrankungen zu vermeiden bzw. hinauszuzögern.

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  • Ernährung hat Einfluss auf Nephropathie und Überleben

    Ergebnis einer aktuellen Beobachtungsstudie im Kollektiv der ONTARGET-Studie: Gesunde Ernährung mit hohem Anteil an Obst und Gemüse ist bei Patienten mit Diabetes mit einer geringeren Inzidenz und Progression der Nierenerkrankung und mit einer niedrigeren Mortalität assoziiert.

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  • Pharmakologische Ansätze in der Adipositastherapie

    Derzeit steht zur Pharmakotherapie der Adipositas nur der intestinale Lipasehemmer Orlistat zur Verfügung.

    Die Kombination von Topiramat und Phenteramin erhielt kürzlich in den USA die Zulassung zur medikamentösen Gewichtsreduktion bei Adipositas.

    In der klinischen Praxis wirken Metformin, GLP-1-Analoga und die neue Klasse der SGLT-2-Inhibitoren gewichtsreduzierend bei Typ-2-Diabetikern.

    Beforscht werden Substanzen wie Cetilistat, Lorcaserin oder Tesofensin.

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  • Vitamin D ist noch immer ein Renner

    Vitamin-D-Mangel ist mit erhöhter Mortalität, kardiovaskulären Ereignissen und Infektionen assoziiert.

    Für eine optimale muskuloskelettale Gesundheit ist ein 25[OH]D-Spiegel ≥ 20 ng/ml sinnvoll. Die Datenlage für einen höheren Zielspiegel für Risikopopulationen ist nicht eindeutig.

    Bei vielen Personen ist eine Supplementierung mit täglich 400–800 IE Ergo- oder Cholecalciferol indiziert, in Einzelfällen auch deutlich mehr.

    Vitamin D kann täglich oder wöchentlich verabreicht werden.

    Derzeit gibt es jedoch zu wenig Evidenz für eine generelle Vitamin-D-Supplementierung.

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  • LDL: „The lower, the better“

    LDL-Cholesterin ist ein kausaler Faktor in der Entstehung der Athero­sklerose.

    Gemäß den aktuellen Leitlinien ist der LDL-Cholesterin-Zielwert für Patienten mit Atherosklerose, mit Typ-2-Diabetes oder mit chronischer Niereninsuffizienz < 70 mg/dl.

    Zum Erreichen dieses niedrigen Zielwertes ist oft die Behandlung mit einem hochpotenten Statin notwendig; für nicht wenige Patienten ist eine zusätzliche Therapieerweiterung um Ezetimib eine sinnvolle Option, das LDL-Cholesterin in den Zielbereich zu bringen.

    Lebensstilmaßnahmen bilden nach wie vor die Grundlage des Lipidmanagements.

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  • Kongressbericht: ADA Scientific Sessions 2013

    Ausgewählte ADA 2013 Highlights:

    Dass die Lebensstilmodifikation in Look-AHEAD klinische Endpunkte nicht günstig beeinflusste, dürfte auf die Patientenselektion, den frühzeitigen Studienabbruch und das Fehlen eines aus­reichend „harten‟ Endpunkts zurückzuführen sein.

    Typ-1-Diabetes scheint auf der Zytokinebene nicht beeinflussbar zu sein.

    DCCT/EDIC unterstreicht die Bedeutung der frühzeitigen guten Stoffwechselkontrolle vor allem bei jüngeren Patienten mit Typ-1-Diabetes.

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  • SERIE ÖDG-Guidelines 2012, was ist neu? – Geriatrische Aspekte bei Diabetes mellitus

    Wichtige Neuerungen im Geriatrie-Kapitel:

    Diagnose: Abklärung der Stoffwechselsituation mit oralem Glukosetoleranztest, alternativ ein HbA1c-Wert > 6,5 %.

    Stoffwechselziele: Prinzipiell wie bei jüngeren Patienten mit individuellen Anpassungen abhängig von Morbiditäts- und Mortalitätsrisiko. Im Einzelfall können höhere Zielwerte toleriert werden.

    Diabetestherapie: Medikamente mit niedrigem Hypoglykämierisiko bevorzugen.

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  • SERIE ÖDG-Guidelines 2012, was ist neu? – Diabetische Retinopathie

    Behandlungsziele: Vermeidung des Sehverlusts durch rechtzeitige metabolische Kontrolle und ausreichende ophthalmologische Therapie

    Empfehlungen: jährliche Fundusuntersuchungen zur Früherkennung, jährliche Verlaufskontrollen bei bestehender Retinopathie; adäquate Therapie nach Erkrankungsstadium: intravitreale operative Medikamentenapplikation (IVOM), fokale und/oder panretinale Laserkoagulation oder Vitrektomie

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  • SERIE ÖDG-Guidelines 2012, was ist neu? – Diabetische Neuropathie

    Die Prävalenz der diabetischen Polyneuropathie beträgt abhängig von der Diabetesdauer bis zu 50 %. Die häufigste Form ist die symmetrische distale Neuropathie, die auch eine bedeutende Rolle bei der Entstehung des diabetischen Fußsyndroms spielt. Die Therapie teilt sich in rein symptomorientierte Strategien (Schmerz, Dysästhesien) und Therapieformen mit zumindest teilweiser Beeinflussung der Pathophysiologie.

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  • Spätkomplikationen bei Kindern und Jugendlichen mit Typ-1-Diabetes

    Eine möglichst gute metabolische Kontrolle auch im Kindes- und Jugendalter ist der wichtigste Faktor für die Prävention von Spätkomplikationen.

    Screeningempfehlungen: Retinopathie, Mikroalbuminurie ab dem 11. Lebensjahr (­2 Jahre Diabetesdauer) bzw. 9. Lebensjahr (5 Jahre Diabetesdauer), dann jährlich; Hypertonie zumindest jährlich; Dyslipidämie ab dem 12. Lebensjahr nach Diagnosestellung, anschließend (bei normalen Blutfetten) alle 5 Jahre.

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  • Osteoporoseforum St. Wolfgang: Ringen um individualisierte Osteoporosezugänge

    Individuelles Frakturrisiko: Im Gegensatz zu den Online-Tools FRAX® und Q-Fracture® verbindet das DVO-Tool die individuelle Frakturrisikoberechnung mit einer Therapieempfehlung.

    Von Neuentwicklungen an spezifischen Osteoporosemedikamenten in der Pipeline erwartet man sich keine grundlegende Verbesserung der Frakturwirksamkeit, jedoch eine Erweiterung der Möglichkeiten einer individualisierten Therapiewahl.

    Vitamin D und Kalzium: immer mehr Evidenz für die Benefits einer Vitamin-D-Supplementierung, jedoch wie bei Kalzium auch negative Effekte bei zu hohen Dosen

    Präsentation des „OsteoGuide‟: die ÖGKM-Osteoporose-Leitlinien als App für den mobilen Gebrauch

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  • „Endokrinologie 2013“ – Höhepunkte und Ausblicke

    Ausgewählte Kongress-Highlights: Empfehlungen zur Kortisonsubstitution bei intensivmedizinischen Patienten sind möglicherweise zu hoch. Latente Hypothyreose über dem 70. Lebensjahr vermindert das KHK-Risiko.

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  • Neurologische Symptome im Rahmen endokrinologischer Erkrankungen

    Das endokrine System und das Nervensystem regulieren alle metabolischen und homöostatischen Aktivitäten des Organismus und sind damit im Wesentlichen für Verhalten, Wachstum und Entwicklung verantwortlich.

    Die Wirkungen der beiden Systeme überschneiden einander in vielen Bereichen, weswegen es nicht verwunderlich ist, dass sich endokrinologische Störungen häufig mit neuro­logischen Symptomen, wie z. B. Bewusstseinstrübung und Koma1 manifestieren können.

    Neben dem Diabetes mellitus sind in diesem Zusammenhang vor allem Erkrankungen der Schilddrüse, der Nebenniere, der Hypophyse sowie Störungen des Kalziumstoffwechsels zu erwähnen.

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  • ÖDG-Frühjahrstagung – „Fortschritte in klinischer Diabetologie und Endokrinologie“

    Erstmals trafen sich die Diabetes-Gesellschaften der Schweiz und Österreichs zu einer gemeinsamen Tagung. Praxisnahe Fortbildung bildete, wie traditionell bei den ÖDG-Frühjahrstagungen, den Schwerpunkt des Kongresses. Der thematische Bogen reichte von Workshops zu Pumpentherapie und Glukosemonitoring über glykämische Auswirkungen endokrinologischer Syndrome bis hin zur Diskussion neuer Therapieansätze wie den SGLT-2-Inhibitoren.

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  • SERIE ÖDG-Guidelines 2012, was ist neu? – Diabetische Nephropathie

    Wichtige Neuerungen:

    In der Primärprävention der diabetischen Nephropathie werden deutlich niedrigere HbA1c– Werte gefordert als in fortgeschrittenen Stadien der Niereninsuffizienz: 6,5–7,5% für Patienten mit fortgeschrittener Niereninsuffizienz, 7–8% bei terminaler Niereninsuffizienz und Dialysepatienten.

    Albuminurie wird bei Typ-2-Diabetikern stärker als bisher als Marker eines erhöhten Gefäßrisikos anerkannt.

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  • Blutdruckzielwerte bei Diabetes – Zum aktuellen Stand der Diskussion

    Als erstes Therapieziel sollten möglichst viele Patienten mit Diabetes und Hypertonie einen systolischen Blutdruck von < 140/90 mmHg erreichen. Für die meisten Patienten ist wahrscheinlich ein Blutdruck zwischen 130 und 135 mmHg systolisch optimal. Niedrigere Werte sollten bei jüngeren Patienten mit neu diagnostizierter Erkrankung, kurzer Diabetesdauer sowie Fehlen einer signifikanten kardiovaskulären Erkrankung und vor allem bei Vorliegen einer Albuminurie in Erwägung gezogen werden.

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  • ENEA 2012: Moderne Hybridbildgebung neuroendokriner Tumoren

    Zur Hybridbildgebung von Tumoren des neuroendokrinen Systems stehen verschiedene Tracer zur Verfügung, die – je nach Indikation mit entsprechender morphologischer Bild­gebung kombiniert – eine sehr genaue Methode für die Diagnose und das Staging darstellen. Entscheidend für ein optimales Ergebnis ist dabei die Präzisierung der (Verdachts-)Diagnose, um die geeignete Untersuchungsmethode zu wählen.

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  • ENEA 2012: Neuroendokrine Biomarker – Copeptin, das neue Vasopressin?

    Stellenwert von Copeptin:

    Vielversprechender Marker in der Differenzialdiagnose des Polyurie-Polydipsie-Syndroms

    (in Kombination mit klinischen Scores) prognostischer Biomarker, unter anderem bei Atemwegsinfektionen, Myokardinfarkt, Herzinsuffizienz und Schlaganfall

    Der diagnostische Wert bei Hyponatriämie ist unklar.

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  • ENEA 2012: Neue Optionen bei der Behandlung der Nebenniereninsuffizienz und des Morbus Cushing

    Cortisolmangel infolge primärer oder sekundärer Nebenniereninsuffizienz: Hydrocortison in neuer Galenik erleichtert Substitutionstherapie.

    Morbus Cushing: Somatostatinanalogon Pasireotid ermöglicht bessere Kontrolle der überschießenden ACTH-Produktion.

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  • ENEA 2012: Adipositas und Sucht – Nichthomöostatische Appetitregulation

    Fehlregulationen von Motivations- und Belohnungsregelsystemen sind nicht nur bei Suchterkrankungen relevant, sondern auch an der Entstehung von gestörter Appetitregulation und Adipositas beteiligt. Insulin und Leptin wirken dämpfend, Ghrelin stimulierend auf die Nahrungsaufnahme.

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  • Medizintechnik – Neue Wege beim Akromegaliescreening

    Die Gesichtsklassifikation unter Zuhilfenahme von Computersoftware für die biometrische Gesichtserkennung erweist sich als vielversprechende Methode, um die Früherkennung von Akromegalie und ggf. auch Cushing-Syndrom zu unterstützen. Wir planen, die Bildanalyse unter www.vidisto.de in Zukunft interessierten Kollegen zur Verfügung zu stellen.

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  • Ist die HDL-Therapie out?

    High-Density-Lipoprotein (HDL) als therapeutisches Target gerät durch neueste Studiendaten weiter unter Druck. Unter Experten herrscht derzeit aber die Meinung vor, es sei noch zu früh, die HDL-Therapie völlig abzuschreiben.

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  • Diabetes im Alter – Physiologische Besonderheiten berücksichtigen

    Mit der Lebenserwartung steigt die Prävalenz altersassoziierter Erkrankungen, darunter ­Typ-2-Diabetes. Geriatrische Syndrome, insbesondere ein erhöhtes Risiko für funktionelle und kognitive Einschränkungen, Sturzneigung, Inkontinenz, Malnutrition und „Frailty‟, sind bei Diabetikern häufiger als bei Nichtdiabetikern und machen eine Anpassung der Therapieziele und Behandlungsformen an die individuelle Situation empfehlenswert.

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  • Highlights vom Österreichischen Diabeteskongress 2012

    Die Österreichische Diabetes Gesellschaft hat zur heurigen Herbsttagung aktualisierte Leitlinien vorgestellt. Wichtige Neuerungen: Das HbA1c wird explizit als Diagnosekriterium angeführt. Im Therapieverlauf gelten individuell abgestufte Therapieziele. Der Algorithmus für die Blutzuckerkontrolle bei Typ-2-Diabetes wurde überarbeitet. Dazu konnten Diabetologen von Weltruf, darunter der amtierende Präsident der American Diabetes Association, als Referenten gewonnen werden.

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  • SGLT-2-Inhibitoren: Was kann man sich erwarten?


    SGLT-2-Inhibitoren senken den Blutzucker durch Verstärkung der Glukoseausscheidung im Harn. Das Therapieprinzip bietet bei einer Vielzahl von Typ-2-Diabetikern, ja sogar bei Typ-1-Diabetikern eine zusätzliche Option für eine verbesserte Stoffwechseleinstellung.

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  • Psychische Erkrankungen und Diabetes mellitus – Positionspapier der Österreichischen Diabetes Gesellschaft

    Die Koinzidenz von somatischen und schweren psychischen Erkrankungen impliziert eine 2- bis 3-fach erhöhte Mortalitätsrate.

    Die häufigste psychische Komorbidität bei Diabetes ist Depression, außerdem relevant sind Angststörungen und Erkrankungen des schizophrenen Formenkreises.

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  • Ausgewählte Highlights vom Europäischen Diabeteskongress


    Antidiabetika: über 140 Wirkstoffe in klinischer Entwicklung.

    Schwangerschaft: Vitamin-D-Mangel im ersten Trimenon dürfte Gestationsdiabetes begünstigen.

    Ernährung bei Typ-2-Diabetes: Wenige größere Mahlzeiten sind zu bevorzugen.

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  • Stadiengerechte Therapie der Osteoporose


    Mittels DXA-Messung und FRAX-Score kann für jeden Patienten ein individuelles Frakturrisiko berechnet werden.

    Bisphosphonate sind weiterhin First-Line-Therapie bei der postmenopausalen Frau und beim Mann. Denosumab, Östrogenrezeptormodulatoren, Parathormon und Strontiumranelat sind weitere etablierte Optionen.

    Neue therapeutische Ansätze (Phase III): Antikörper gegen Sclerostin und Kathepsin K.

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  • Positionspapier der Österreichischen Diabetes Gesellschaft: Therapie der Hyperglykämie bei erwachsenen, kritisch kranken Patienten


    Die Österreichische Diabetes Gesellschaft (ÖDG) hat mehrere Positionspapiere veröffentlicht, die auch in die aktualisierten ÖDG-Leitlinien (2012) Eingang finden werden. Das Kapitel zur antihyperglykämischen Therapie bei kritisch Kranken gibt generelle Empfehlungen für das Blutzuckermanagement auf der Intensivstation.

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  • Orale Diabetestherapie mit DPP-4-Inhibitoren – Differenzialtherapeutische Überlegungen

    DPP-4-Inhibitoren (Gliptine) sind die jüngste orale Substanzklasse zur Blutzuckersenkung bei Typ-2-Diabetes.

    Für das Therapieprinzip sprechen die Gewichtsneutralität, die Hypoglykämie Sicherheit und die gute Verträglichkeit, die sie für den Einsatz im Rahmen einer oralen Kombinationstherapie prädestinieren.

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  • Update 2011 – Implementation des DMP „Therapie Aktiv – Diabetes im Griff“

    Seit etwa 4 Jahren wird das Programm „Therapie Aktiv – Diabetes im Griff“ zur strukturierten medizinischen Betreuung von Typ-2-Diabetikern im niedergelassenen Bereich angeboten. Erfolge zeigen sich vor allem durch die gut organisierten Abläufe des Programms und die gesteigerte Eigenverantwortlichkeit der Patienten.

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  • Antientzündliche Ernährung – Potenzial zur Vermeidung chronischer Erkrankungen

    Der Schwerpunkt der antientzündlichen Ernährung liegt auf einer kalorienreduzierten Kost mit niedrigem glykämischem Index und hauptsächlich mono-ungesättigten Fettsäuren und Omega-3-Fettsäuren als Diätfette.

    Der mögliche Nutzen einer antientzündlichen Ernährung liegt nicht nur in einer möglichen Gewichtsabnahme und verbesserter Insulinsensitivität, sondern im deutlichen Potenzial, die Entwicklung chronischer Erkrankungen einschließlich des Diabetes mellitus hintanzuhalten.

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  • Abdominelles Fettgewebe – Rolle der Entzündung bei der Entwicklung der Adipositas und ihrer Folgekrankheiten

    Ein deutlich erhöhter BMI geht nachweislich mit einer verkürzten Lebenserwartung einher.

    Die sekretorische Aktivität im abdominellen Fettgewebe weist bei Personen mit abdomineller Adipositas ein proinflammatorisches Muster auf. Makrophagen im Fettgewebe sezernieren einen Großteil der freigesetzten Adipozytokine und dürften somit eine zentrale Rolle für die systemischen Effekte der Adipositas spielen; die wichtigsten sind die Insulin­resistenz und die Förderung der Atherosklerose.

    Interventionen zur Reduktion der Entzündungsaktivität und ihrer Folgekrankheiten sollten auf jeden Fall die Reduktion des abdominellen Fettgewebes mittels Gewichtsreduktion und medikamentöse antidiabetische Behandlungsstrategien beinhalten.

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  • Antiinflammatorische Medikamente zur Prävention von Diabetes und kardiovaskulären Erkrankungen

    Stille Entzündungen haben nachweislich prognostische Bedeutung für die Entwicklung der typischen kardiometabolischen Komplikationen der Adipositas; daher sind antiinflammatorische Medikamente der logische Schritt zu deren Prävention und Therapie.

    Einige vielversprechende Daten – z. B. mit Salsalat – untermauern die Gültigkeit dieses Konzepts anhand bereits zugelassener Substanzen.

    Zytokin- und Chemokin-spezifische Strategien stehen in verschiedenen Stadien der Entwicklung und geben Hoffnung, dass die Prognose von adipösen Patienten verbessert werden kann. Beispiele sind IL-1-Antikörper und CCR2-Blocker.

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  • Pathogenetische Grundlagen der Autoimmunthyreoiditis – Genetische Prädisposition und Umweltfaktoren

    An der Entwicklung der Autoimmunthyreoiditis ist neben Umweltfaktoren und endogenen Faktoren eine genetische Prädisposition maßgeblich beteiligt; diese beeinflusst einerseits die Immunmodulation und andererseits die Schilddrüsenfunktion selbst.

    Diagnostische Anhaltspunkte für das Auftreten einer Autoimmunthyreoiditis ergeben sich aus Laborparametern (TPO-, Tg-Autoantikörper, TSH, fT4), aber auch aus der Schilddrüsensonografie (exzellentes Werkzeug besonders in Antikörper-negativen Fällen).

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  • Immunadrenopathien – State of the Art

    Die Autoimmunadrenalitis ist die bei weitem häufigste Ursache einer primären Nebennierenrinden-Insuffizienz und betrifft in der Regel alle drei Zonen der NNR; deren Zerstörung führt zum Ausfall der entsprechenden Hormone mit dem jeweiligen klinischen Bild. Je nach Typ der Erkrankung können weitere Autoimmunerkrankungen assoziiert sein.

    Die Diagnose beruht auf dem morgendlichen Serum-Kortisolspiegel und dem ACTH-Kurztest; Plasma-ACTH dient der Abgrenzung zur sekundären NNR-Insuffizienz.

    Die Therapie besteht in der Substitution der Glukokortikoide und Mineralokortikoide sowie bei entsprechenden Symptomen auch der Androgene.

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  • ÖDG-Frühjahrstagung 2012 – Diabetestherapie zwischen Ideal und Wirklichkeit

    Kongresshighlights: Sicherheit und Effektivität in der Diabetestherapie, Ernährung & „Metabolomics”, Neues zur Insulintherapie, „State of the Art” des Managements von Folge- bzw. Begleiterkrankungen, Gender in der Diabetologie, Therapie von diabetischen Patienten mit psychischer Erkrankung.

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  • ADA Scientific Sessions 2012 – Viel neue Evidenz für die Diabetestherapie

    ORIGIN-Studie: Frühe Insulintherapie mit Glargin hat gegenüber oraler Standardtherapie keine kardiovaskulären Vorteile, führt aber auch nicht zu mehr Tumorerkrankungen inkl. Brustkrebs.

    Head-to-Head-Trials verbessern sukzessive die Evidenzlage für die Kombinationstherapie des Typ-2-Diabetes nach Metformin-Versagen.

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  • ÖGKM Osteoporose Forum 2012 – Jubiläum am Wolfgangsee

    Zum 20. Mal fand das legendäre „Osteoporoseforum“ heuer bereits statt – und es war ein würdiges Jubiläum: Mit mehr als 400 TeilnehmerInnen ein neuer Besucherrekord, ein Empfang im Rathaus auf Einladung unserer Gastgeber, des Ehepaars Sailer, ein Galaabend im „Scalaria“ mit Feuerwerk und heißen Rhythmen zu den Klängen der „Steroid Connection“ die im Style der Blues Brothers die Seebühne rockten! „Der Kongress tanzt“ – diese Worte des neuen Präsidenten unserer Gesellschaft, Univ.-Prof. Dr. Peter Pietschmann, sagen alles …

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  • Osteoporose-Jahresservice – Mit besserer Compliance gegen Knochenschwund

    Aus einer Reihe von Studien ist bekannt, dass die Persistenz bei den meisten Osteoporosetherapien nach einem Jahr weit unter 50 % liegt.

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  • SERIE Lipidtherapie interdisziplinär: Europäische Guidelines zum Management der Dyslipidämie

    Unter Berufung auf die neuere Studienevidenz geben die im vergangenen Jahr veröffentlichten Lipid-Guidelines der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie und der Europäischen Atherosklerosegesellschaft vor allem bei Personen mit hohem kardiovaskulären Risiko strengere Therapieziele vor.

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  • „Grünes Licht" für Knochengesundheit – Aktion "Osteoporose Jahres-Service"

    Für die Vermeidung osteoporotischer Frakturen steht eine Palette an Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Voraussetzung für ihre Wirksamkeit ist die Compliance im Sinne einer konsequenten und den Applikationsvorschriften entsprechenden Anwendung.

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  • Positionspapiere der Österreichischen Diabetes Gesellschaft: Exokrine Pankreasinsuffizienz und Diabetes mellitus

    Der Zusammenhang zwischen Diabetes mellitus und exokriner Pankreasinsuffizienz (EPI) wurde bisher nur wenig beachtet, dabei betrifft EPI potenziell jeden zweiten Diabetiker. Die Österreichische Diabetes Gesellschaft hat zu diesem Thema ein Positionspapier* erarbeitet. Im Folgenden dazu eine kurze Zusammenfassung.

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  • Primärer Hyperaldosteronismus

    Nach einer konservativen Schätzung dürften rund 80.000 bis 300.000 Personen in Österreich von einer inadäquat erhöhten Aldosteronproduktion und -wirkung betroffen sein. Der primäre Hyperaldosteronismus bleibt aber meistens unerkannt und wird nicht spezifisch therapiert.

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  • Editorial zum Focus Endokrinologie

    Sehr geehrte Damen und Herren, die vorliegende Ausgabe des UNIVERSUM INNERE MEDIZIN beinhaltet einige wichtige aktuelle Schwerpunktthemen aus dem Bereich der Stoffwechselerkrankungen. Von Bedeutung hinsichtlich differenzialdiagnostischer Überlegungen ist die Darstellung der hormonellen Grundlagen von Übergewicht und Adipositas sowie der gastrointestinalen…

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  • THEMENBLOCK Entscheidungskriterien für die antidiabetische Therapiewahl

    Anhand welcher Kriterien kann die antidiabetischen Therapie im konkreten Fall geplant werden? Einige zentrale Entscheidungshilfen sind nachfolgend im Kurzüberblick zusammengefasst.

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  • SERIE Lipidtherapie interdisziplinär: Lipidtherapie aus der Sicht der Leber

    Adipositas erhöht das Risiko für Leberverfettung und hepatische Insulinresistenz. Aus der nicht-alkoholischen Fettlebererkrankung (NAFLD) kann sich die nicht-alkoholische Steatohepatitis (NASH) entwickeln. Die gute Nachricht ist, dass sich die Stoffwechselsituation bei Vorliegen einer Leberverfettung besser beeinflussen lässt als ohne.

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  • Duodenal-Jejunal Bypass Liner – Ergänzung für die Adipositas-Chirurgie

    Mit dem „Duodenal-Jejunal Bypass Liner“ (EndoBarrier®) wurde ein neues, minimal invasives und reversibles Verfahren zur Gewichtsreduktion bei adipösen Patienten mit Typ-2-Diabetes vorgestellt. Die bisherigen Erfahrungen sind ermutigend, Nebenwirkungen minimal.

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  • Typ-1-Diabetes-Komplikationsvermeidung bei Kindern und Jugendlichen

    Das Ziel in der Betreuung von Kindern und Jugendlichen mit Diabetes mellitus Typ 1 ist es, unter Vermeidung von Akutkomplikationen (Hypoglykämie und diabetische Ketoazidose) und Verhinderung von Spätkomplikationen eine möglichst normoglykämische Stoffwechsellage zu erzielen.

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  • Hormonelle Grundlagen des Übergewichts

    Die neuroendokrine Regulation des Appetits sowie der Einfluss der entero-endokrinen Achse auf das Körpergewicht sind gegenwärtig ein wichtiges Forschungsgebiet in der Hoffnung, mögliche Ansatzpunkte für die Therapie der Adipositas zu finden.

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  • Gemeinsames und Trennendes – Management von Adipositas und Typ-2-Diabetes

    Adipositas gilt als bedeutendste pathogenetische Grundlage des Typ-2-Diabetes
    und die Gewichtskontrolle als Schlüsselstrategie der Diabetesprävention. Zu den therapeutischen Herausforderungen im Management von Adipositas und Typ-2-Diabetes haben US-amerikanische Diabetologen und Endokrinologen ein gemeinsames Konsensus-Statement erarbeitet.

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  • ÖGKM-Konsensus 2011 – Aktualisierte österreichische Entscheidungshilfe bei Osteoporose

    Die Österreichische Gesellschaft zur Erforschung des Knochens und Mineralstoffwechsels (ÖGKM) hat in einem kürzlich und unter Mitarbeit zahlreicher österreichischer osteologischer ExpertInnen erschienenen Konsens zur Prävention und Therapie der Osteoporose* den aktuellen Stand des Wissens zum Thema eingearbeitet. Wir befragten Prim. Univ.-Prof. Dr. Heinrich Resch – der mit Prim. Univ.-Prof. Dr. Johann Bröll den Vorsitz des Konsensus innehatte – zu den Veränderungen gegenüber der zuletzt im Jahr 2007 erschienenen Fassung.

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  • Positionspapiere der Österreichischen Diabetes Gesellschaft – Operation und Diabetes mellitus

    Zu ihrer Jahrestagung im November 2011 hat die Österreichische Diabetes Gesellschaft (ÖDG) eine Reihe von Positionspapieren veröffentlicht, die wir in dieser und in den kommenden Ausgaben von UNIVERSUM INNERE MEDIZIN vorstellen. Den Anfang macht eine Stellungnahme zur Operationsvorbereitung und perioperativen Blutzuckersenkung bei Diabetikern.

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  • Neue Antidiabetika am Horizont

    Neue antidiabetischen Substanzklassen und Therapieformen, wie die Inkretintherapeutika bei Typ-2-Diabetes,  zeigen Vorteile vor allem hinsichtlich des Körpergewichts und einer reduzierten Hypoglykämierate. Begrenzungen  ergeben sich aus den Zulassungsbestimmungen und dem Kostenersatz. Wie für jede neue Substanzklasse sind  auch die noch fehlenden Daten zur Langzeitsicherheit zu berücksichtigen.

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  • Europäischer Diabeteskongress 2011 – Die Diabetologie bleibt spannend

    Vom 12. bis zum 16. September 2011 fand die 47. Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft zur  Erforschung des Diabetes mellitus (EASD) statt. Im Süden Europas trafen sich bei ausgezeichnetem  Spätsommerwetter knapp 20.000 an Diabetes mellitus interessierte Delegierte aus der ganzen Welt.

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  • Lipidtherapie aus kardiologischer Sicht

    Seit dem Start des Coronary Drug Project im Jahr 1965 kann die  Lipidtherapie auf eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte zurückblicken.  Gerade aus kardiologischer Sicht steht der Nutzen der Lipidsenkung  heute außer jeder Frage.

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  • Ausgewählte Highlights vom Amerikanischen Diabeteskongress

    Mehr als 14.000 Teilnehmer trafen sich Ende Juni in San Diego zur diesjährigen wissenschaftlichen Jahrestagung der Amerikanischen Diabetes-Gesellschaft. Sensationelles, im Positiven wie im Negativen, war nicht zu vermelden, wohl aber zahlreiche Fortschritte im Detail – nicht zuletzt auf dem Gebiet der Lebensstilintervention.

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  • SERIE – Teil 6: Lipidtherapie aus der Sicht der Organe: Pankreas

    Lipide spielen in der Pathophysiologie des Typ-2-Diabetes eine ähnlich große Rolle wie die Glukose selbst, die inadäquate Funktion der β-Zellen des Pankreas ist eine notwendige Voraussetzung für die Entstehung des Diabetes. Es ist deshalb interessant, die Zusammenhänge zwischen Lipiden und Pankreas näher zu untersuchen.

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  • „Lost in Transition“ – Typ-1-Diabetes: Herausforderung Adoleszenz aus internistischer Sicht

    Die Adoleszenz als Übergangsphase in der Entwicklung vom Kind zum Erwachsenen ist für Jugendliche mit Typ-1-Diabetes und das betreuende Diabetesteam eine in jeder Hinsicht turbulente Zeit, in der auch der Übergang von pädiatrischer Diabetologie zur Erwachsenen-Diabetologie zu bewerkstelligen ist. Das Schnittstellenmanagement ist komplex. 

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  • Blutdrucktherapie nach ACCORD – Diabetiker doch nicht ganz so streng einstellen?

    Bis zu welchem Punkt gilt „The lower the better“ für die Blutdruckeinstellung bei Patienten mit Typ-2-Diabetes? Rezente Interventionsstudien legen eine differenzierte Vorgehensweise nahe, systolische Zielwerte von deutlich unter 140 mmHg sind pauschal nicht zu empfehlen.

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  • Serie – Teil 7 – Lipidtherapie aus nephrologischer Sicht

    Chronische Nierenerkrankungen gehen häufig mit Störungen des Fettstoffwechsels einher. Dieses gestörte Lipidmuster erhöht bei Patienten mit chronischen Nierenerkrankungen das kardiovaskuläre Risiko und hat vermutlich einen negativen Effekt auf die Progression chronischer Nierenerkrankungen.

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  • Konsensus der Bundesfachgruppe Österreichischer Nuklearmediziner – Schilddrüse im Alter

    Seit 2004 legen die thyreologisch tätigen Nuklearmediziner in Österreich regelmäßig Konsenspapiere zur evidenzbasierten, praxisnahen Diagnostik und Therapie von Schilddrüsenerkrankungen vor. 2011 wurde die spezielle Thyreologie bei älteren Patienten bearbeitet.

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  • Genetische Testung in der Endokrinologie -Multiple endokrine Neoplasien

    Multiple endokrine Neoplasien (MEN-Syndrome) sind hereditäre Tumorsyndrome, deren Unterteilung in MEN 1, MEN 2A, MEN 2B und MEN 4 auf der unterschiedlichen Lokalisation und Kombination der Tumoren bzw. unterschiedlichen genetischen Aberrationen beruht.

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  • SERIE – Teil 5: Lipidtherapie aus neurologischer Sicht

    Vor knapp 10 Jahren hat die Lipidtherapie breiten Einzug in das neurologische Fachgebiet gehalten. Die früher weit verbreitete Meinung, dass LDL- und HDL-Cholesterin-Spiegel keinen Zusammenhang mit dem Schlaganfallrisiko zeigen, ist durch rezente, sehr große Metaanalysen widerlegt.

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  • Compliance ist essenziell für den Erfolg der Osteoporosetherapie

    Compliance bestimmt in hohem Maße den Erfolg der therapeutischen Bemühungen. Bei der Osteoporose trifft dies in besonderem Ausmaß zu.

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  • Osteoporoseforum 2011 – „Knochenarbeit“, interdisziplinär

    Von 19.-21. Mai haben knapp 400 TeilnehmerInnen der Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Knochen und Mineralstoffwechsels wieder wahre „Knochenarbeit“ mit interdisziplinärem Schwerpunkt geleistet.

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  • Checklist zur Sturzprophylaxe

    Osteoporose ist eine Systemerkrankung, die mit einem erhöhten Frakturrisiko nach Bagatelltraumen („low trauma“) – nicht selten Stürzen – einhergeht. Im Folgenden wird vor allem auf das Sturzrisiko und das strukturierte geriatrische Assessment in Abhängigkeit von der Alltagsfunktion eingegangen.

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  • SERIE Lipidtherapie interdisziplinär: Teil 4: Familiäre und andere erbliche Hypercholesterinämien

    Dieser Artikel widmet sich schwerpunktmäßig jenen Eigenheiten des Lipidstoffwechsels, die vornehmlich zur nicht Lebensstil-bedingten Hypercholesterinämie beitragen. Sie sind immerhin so häufig, dass jeder Arzt und jede Ärztin in der täglichen Praxis damit konfrontiert sind – auch wenn sie es oftmals nicht ahnen.

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  • Osteoporose in der medizinischen Praxis – Checklist zur Sturzprophylaxe

    Osteoporose ist eine Systemerkrankung, die mit einem erhöhten Frakturrisiko nach Bagatelltraumen („low trauma“) – nicht selten Stürzen – einhergeht. Im Folgenden wird vor allem auf das Sturzrisiko und das strukturierte geriatrische Assessment in Abhängigkeit von der Alltagsfunktion eingegangen.

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  • Adipositastherapie – Therapeutischer Stellenwert von Medikamenten

    Basis einer jeden Adipositastherapie sollte eine Kombination aus Ernährungsumstellung, Bewegungs- und Verhaltenstherapie sein. Wird unter diesem Regime nicht die erwünschte Gewichtsreduktion erzielt, können Medikamente zum Einsatz kommen.

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  • Schmerzhafte diabetische Polyneuropathie -Management neuropathischer Schmerzen

    Neuropathische Schmerzpatienten stellen eine besondere Herausforderung im klinischen Alltag dar. Anders als beim nozizeptiven Schmerz ist das pathophysiologische Wissen noch lückenhaft und wird laufend anhand aktueller Forschungsergebnisse erweitert. Dies manifestiert sich besonders in der therapeutischen Dynamik dieser Schmerzentität.

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  • Serie – Teil 3 -Ausrichtung am individuellen Risikoprofil

    Verschiedene Patienten profitieren in unterschiedlichem Ausmaß von einer lipidsenkenden Therapie. Der folgende Artikel soll diese Therapie bei spezifischen Patientengruppen beleuchten. Der Fokus wird hierbei auf das LDL-Cholesterin gelegt, da es dazu derzeit die größte Evidenz gibt.

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  • Individuelle Therapie der postmenopausalen Osteoporose

    Die Berechnung des individuellen Frakturrisikos tritt als Grundlage für eine Therapieentscheidung der postmenopausalen Osteoporose zunehmend in den Vordergrund. Voraussetzung hierfür ist neben der Knochendichtemessung und der Abnahme eines Basislabors eine detaillierte Erhebung bestehender Risikofaktoren.

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  • Diätetische Therapie – Was wissen wir und wie lässt sich das umsetzen?

    Es ist nach wie vor Gegenstand von Diskussionen, welche Diät sich am besten zur Gewichtsreduktion eignet. Weiters besteht Unklarheit, mit welcher Diät man ein bereits reduziertes Körpergewicht am besten halten kann. In diesem Zusammenhang sind zwei große und gut durchgeführte Studien erschienen, die in diesem Bericht kurz vorgestellt werden.

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  • SERIE Lipidtherapie interdisziplinär: Teil 1: Beitrag der Lipidtherapie zur Reduktion kardiovaskulärer Ereignisse

    Ein Schlüssel zur kardiovaskulären Risikominderung könnte in der Beobachtung zu finden sein, dass in Ländern mit sehr niedrigen Cholesterinwerten trotz hoher Prävalenz von Hypertonus und Rauchen die koronare Herzkrankheit keine wesentliche Rolle spielt. Das weist Fettstoffwechselstörungen und deren Therapie eine entscheidende Rolle zu.

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  • OsteoKolleg: Chronisch-entzündliche rheumatische Erkrankungen und Osteoporose

    Chronische Entzündungen sind per se mit einem hohes Risiko für die Entwicklung einer Osteoporose assoziiert. Die im Überschuss freigesetzten proinflammatorischen Zytokine fördern über das RANK-RANKL-OPG-System die Osteoklastentätigkeit mit nachfolgender Abnahme der Knochendichte. Effiziente Therapie der entzündlichen Grunderkrankung verhindert auch die Entwicklung der entzündungsbedingten Osteoporose.

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  • 38. Jahrestagung der ÖDG – „Translation of Science – Von der Forschung in die Praxis“

    Knapp 1.200 TeilnehmerInnen trafen sich zur Jahrestagung der Österreichischen Diabetes Gesellschaft im vergangenen November in Salzburg, wobei die Berufsgruppe der ÄrztInnen etwa 60 % ausmachte. Die weiteren KongressteilnehmerInnen setzen sich vor allem aus Pflegekräften, Diätologinnen, TherapeutInnen und Diabetesschulungspersonal zusammen.

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  • Insulin bei Typ-2-Diabetes

    Die Notwendigkeit zur Therapie mit Insulin ergibt sich aus der Pathophysiologie des Typ-2-Diabetes, der mit einer chronisch-progressiven Betazelldysfunktion einhergeht.

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  • Highlights vom Endokrinologie-und Osteoporoseforum

    Traditionsgemäß fand auch heuer die Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Endokrinologie und Stoffwechsel gemeinsam mit der Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft zur Erforschung des Knochens und Mineralstoffwechsels in St. Wolfgang statt. Den zahlreichen Teilnehmern wurde ein klinisch orientierter Überblick über die Neuerungen auf dem Gebiet der Endokrinologie und Osteologie geboten.

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