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Frauen schlafen anders schlecht

OÄ Dr.in Angelika Kugi, Vizepräsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Schlafmedizin und Schlafforschung, erklärt im Videointerview, warum Schlafstörungen und obstruktive Schlafapnoe bei Frauen häufig übersehen werden. Sie erläutert die Rolle von Östrogen und Progesteron, geschlechtsspezifische Symptome sowie diagnostische Besonderheiten – und zeigt auf, warum eine differenzierte Risikobewertung und ein multimodaler Therapieansatz zunehmend an Bedeutung gewinnen. Zudem spricht sie über Risiken in Menopause und Schwangerschaft sowie über kardiovaskuläre Folgen nächtlicher Hypoxie.


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DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE:

  • Östrogen und Progesteron beeinflussen den Schlaf wesentlich, insbesondere weil ihr Rückgang in der Menopause über Störungen der Thermoregulation im Hypothalamus zu Hitzewallungen und damit zu Ein- und Durchschlafstörungen führen kann.
  • Die obstruktive Schlafapnoe wird bei Frauen häufig übersehen, weil sie seltener über Schnarchen berichten und stattdessen häufiger unspezifische Symptome wie Insomnie, Müdigkeit oder depressive Beschwerden zeigen.
  • Im Schlaflabor zeigen Frauen zudem häufiger Hypopnoen und REM-assoziierte Atemstörungen, die wegen geringerer REM-Schlafanteile während der Untersuchung leicht unterschätzt werden können.