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Versorgung auf die nächste Stufe heben

Österreich benötigt eine 2. Versorgungsebene für Menschen mit Diabetes, also Ärzt:innen mit Zusatzdiplom in Diabetologie und metabolischer Medizin, als Ergänzung zur Primärversorgung und den spezialisierten Zentren. Dies ist seit Langem ein zentrales Ziel der Österreichischen Diabetes Gesellschaft (ÖDG), erklärt deren Präsident Univ.-Prof. PD Dr. Harald Sourij, MBA.
Bisher fehle auch ein klares Prozedere, wann Personen auf die nächste Versorgungsebene überwiesen werden. Darüber hinaus muss der Informationstransfer zwischen den Ebenen entsprechend adaptiert werden.


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DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE:

  • Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt für die ÖDG ist Bewegung als bedeutende Maßnahme in der Prävention.
  • Daten aus Vorsorgeuntersuchungen haben gezeigt, dass 20 % aller Teilnehmenden einen Prädiabetes und 3 % einen unerkannten Diabetes haben. Die Bestimmung des HbA1c-Wertes ist aussagekräftiger als der Nüchternblutzucker und sollte auch in die Vorsorge inkludiert werden.
  • Das Disease-Management-Progamm „Therapie Aktiv“ bietet Unterstützung für Betroffene, eine Herausforderung ist aber die limitierte Anzahl an Teilnehmenden.
  • Die mobile Diabetesassistenz ermöglicht Kindern und Jugendlichen mit Typ-1-Diabetes einen selbstständigen Kindergarten- und Schulbesuch. Die ÖDG setzt sich für eine Verlängerung der Pilotprojekte und langfristige Finanzierung ein.