Met-HeFT und Metaanalyse: Kein kardiovaskulärer Nutzen von Metformin bei HFrEF

Die Met-HeFT-Studie untersuchte als Teil des DANHEART-Programms im Rahmen eines faktoriellen Designs, ob Metformin bei Patient:innen mit Herzinsuffizienz mir reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF) die Prognose verbessert. Eingeschlossen wurden 940 Patient:innen mit einer LVEF ≤ 40 % und Typ-2-Diabetes, Prädiabetes oder erhöhtem Diabetesrisiko bei einem BMI ≥ 30 kg/m². Nach einer mittleren Nachbeobachtungszeit von 3,7 Jahre fand sich mit Metformin keine Reduktion des primären kombinierten Endpunkts, bestehend aus Gesamtmortalität, Verschlechterung der Herzinsuffizienz, Myokardinfarkt oder Schlaganfall (119 vs. 109 Ereignisse; HR 1,10; 95-%-KI [0,85–1,42]). Auch für Gesamtmortalität (HR 1,07) und Verschlechterung der Herzinsuffizienz (HR 1,02) zeigte sich kein Hinweis auf einen Vorteil.

Die parallel präsentierte Metaanalyse der verfügbaren randomisierten, placebokontrollierten Studien stützt das Hauptergebnis. Für HFrEF zeigte sich kein Vorteil von Metformin hinsichtlich einer Verschlechterungen der Herzinsuffizienz (RR 1,01) oder Gesamt-Hospitalisierungen (RR 0,99).

Bedeutung für die Praxis: Met-HeFT liefert keinen Hinweis darauf, dass Metformin über seine etablierten metabolischen Effekte hinaus als kardiovaskuläre Therapie bei HFrEF eingesetzt werden sollte.