DF 02|2014

Herausgeber: Österreichische Diabetes Gesellschaft, Univ.-Prof. Dr. Guntram Schernthaner

Editorial

In eigener Sache

  • Neuigkeiten im DIABETES FORUM-Team
    Mit Anfang dieses Jahres hat Dr. Albert Brugger den MedMedia Verlag verlassen und widmet sich nun neuen Herausforderungen. In den mehr als 10 Jahren seiner Tätigkeit als Redaktionsleiter von DIABETES FORUM war Albert Brugger ein überaus kompetenter Diskussionspartner, der von ...Weiterlesen ...

News Update

  • Inkretinbasierte Medikamente und Pankreassicherheit – aktuelle Bewertung durch FDA und EMA

    Nach voneinander unabhängigen Reviews umfangreicher Studiendaten geben die Amerikanische Food and Drug Administration (FDA) und die European Medicines Agency (EMA) noch immer keine vollständige Entwarnung hinsichtlich des Risikos für Pankreatitis und Pankreaskarzinom. Allerdings scheinen die Reviews ein erhöhtes Risiko auch nicht zu bestätigen.*

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  • Was bedeuten die ACC/AHA-Guidelines für die Praxis?

    Die im November 2013 veröffentlichten gemeinsamen Guidelines des American College of Cardiology und der American Heart Association zur Senkung des kardiovaskulären Risikos durch Cholesterinsenkungt1 sollen die Empfehlungen des Adult Treatment Panel III (ATP-III) des National Cholesterol Education Program2, 3 ablösen. Der völlig neu erscheinende Ansatz der Empfehlungen gab Anlass für kontroversielle Diskussionen und großteils ablehnende Reaktionen. Nun nahmen Experten aus Österreich, Deutschland und der Schweiz dazu Stellung.4

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  • ATTD 2013 Yearbook: Neues aus Diabetestechnologie und -therapie

    Wie bereits in den Jahren zuvor wurde im Rahmen der International Conference on Advanced Technologies & Treatments for Diabetes (ATTD) das Jahrbuch mit den praxisrelevantesten Studienergebnissen des vorangegangenen Jahres aufgelegt, einige davon wurden im Rahmen einer Plenarsitzung exemplarisch besprochen.

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  • ECHAlliance, IDF: Internationaler Aufruf zur Diabetes-Awareness
    Weltweit werden Städte in Kürze die Möglichkeit bekommen, sich offiziell als „diabetes aware“ zu positionieren. Im Rahmen des Weltdiabetestages im November dieses Jahres wollen die International Diabetes Federation (IDF) und die European Connected Health Alliance (ECHAlliance) das Projekt eines globalen ...Weiterlesen ...

ÖDG Aktuell

Focus: Hypoglykämie

  • Hypoglykämie und Diabetestechnologie

    Neue und deutlich verbesserte Diabetestechnologien (Insulinpumpen, kontinuierliche Glukosemesssysteme) sind in der Lage, das Risiko von Unterzuckerungen bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 1 zu verringern und schwere Hypoglykämien zu verhindern.

    Dies gilt auch für Patienten mit guter Einstellung.

    Kontinuierliche Glukosemessung in Kombination mit einer Insulinpumpe unter der Kontrolle von Algorithmen ist ein realistisches Ziel geworden.

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  • Aggressive Blutzuckersenkung: Erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse und Mortalität

    Das Risiko für plötzlichen Herztod ist bei Patienten mit Diabetes signifikant höher als bei Patienten ohne Diabetes.

    Der Zusammenhang zwischen HbA1c-Wert und Mortalität scheint einer U-förmigen Kurve zu folgen.

    Eine optimale Blutzuckereinstellung erfordert eine individuelle Zielsetzung.

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  • Komplexe Risikosituation bei ­Niereninsuffizienz

    Mit fortschreitender Niereninsuffizienz wird weniger Insulin renal ausgeschieden und bleibt daher dem Körper länger zur Verfügung.

    Nierenkranke Patienten sind gefährdeter, Hypoglykämien zu erleben.

    Präparatwahl und -dosis müssen der Nierenfunktion angepasst werden, die mittels eGFR einfach erfasst werden kann.

    Akutes Nierenversagen bei Exsikkose (durch lang dauernden gastrointestinalen Infekt, Fieber, Erbrechen, Hitze etc.) kann speziell beim älteren Patienten zu lebensbedrohlichen Hypoglykämien oder Laktatazidose führen!

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  • Zurückhaltung und sorgfältige Auswahl bei der Sulfonylharnstofftherapie

    Sulfonylharnstoffe bewirken im Vergleich zu anderen oralen Antidiabetika eine vergleichbare ­blutzuckersenkende Wirkung, sind aber mit Gewichtszunahme und einem erhöhten Hypoglykämierisiko assoziiert.

    Glibenclamid weist besonders ungünstige Hypoglykämiedaten auf und sollte nicht mehr zum Einsatz kommen.

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  • Hypoglykämie bei Kindern und Jugendlichen mit Typ-1-Diabetes

    In den letzten Jahrzehnten konnte die Frequenz der schweren Hypoglykämien bei Kindern und Jugendlichen mit DMT1 deutlich gesenkt werden.

    Die Schulung der gesamten Familie bezüglich Hypoglykämien ist essenziell.

    Neue Therapieansätze wie sensorunterstützte Insulinpumpentherapie mit Basalratenabschaltung im niedrigen BZ-Bereich zeigen erste erfolgversprechende Daten.

    Die Entwicklung eines Closed-Loop-Systems – v. a. für die Nacht – wurde in Studien schon erfolgreich getestet.

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  • Was bringen die neuen Entwicklungen bei Basalinsulinen?

    Zahlreiche Studien konnten zeigen, dass eine flache Wirkkurve und eine längere Wirkdauer von ­Basalinsulinen meist mit einer deutlichen Reduktion von − insbesondere nächtlichen − Hypoglykämien einhergehen.

    Dies hat einen entscheidenden Einfluss auf die Lebensqualität der betroffenen Patienten und kann helfen, das Risiko für schwerwiegende neurologische und kardiologische Folgen (Arrhythmien, kardiovaskuläre Ereignisse) von schweren Hypoglykämien zu senken.

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  • Hypoglykämien unter verschiedenen Therapien: Premixed, BOT, BBIT

    Bei der Insulintherapie des Typ-2-Diabetes verursachen Insulinanaloga grundsätzlich weniger Hypoglykämien als Humaninsuline.

    Eine ausschließliche Therapie mit Basalinsulin im Rahmen einer basalunterstützten oralen Therapie (BOT) löst weniger Hypoglykämien aus als Therapien mit zusätzlichem Bolusinsulin.

    Schwere Hypoglykämien, und nur diese scheinen einen relevanten Krankheitswert aufzuweisen, sind unter allen Therapien selten.

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  • Hypoglykämie und Notfallaufnahmen

    „Die Belastung der Notfallaufnahme-Stationen durch Patienten mit Hypoglykämien scheint mit weniger als 1 % der Fälle gering, hat aber in den letzten Jahren deutlich zugenommen.

    „„Bei erhöhter Morbidität und Mortalität vor allem älterer Patienten mit Hypoglykämien wird häufig eine stationäre Aufnahme nötig, was u. a. einen hohen Kostenfaktor darstellt.

    Neben der individuellen Anpassung der antiglykämischen Medikation kommt der Schulung der Patienten und deren Angehöriger und Betreuer in Bezug auf Prävention, Erkennung und Umgang mit einer Hypoglykämie besondere Bedeutung zu, um eine weitere Zunahme schwerer Hypoglykämien und damit nötiger Notfallinterventionen und -aufnahmen zu verhindern.

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