DF 04|2018

Herausgeber: Österreichische Diabetes Gesellschaft, Univ.-Prof. Dr. Guntram Schernthaner

Editorial

News Update

ÖDG Aktuell

ÖDG Seite der Präsidentin

  • Facetten des Lipidmanagements
    Lipidmanagement steht im Fokus der aktuellen Ausgabe des DIABETES FORUMS, und der Begriff „Management“ ist sehr passend für die Betreuung von Patienten mit Erkrankungen des Lipidstoffwechsels. Denn hierbei handelt es sich nicht nur um ein reines Rezeptieren einer Substanzklasse, sondern ...Weiterlesen ...

Diabetologie in Österreich

Focus: Lipidmanagement

  • Gasteditorial – Klinisches Lipidmanagement

    Die klinische Lipidtherapie ist eine relativ junge Disziplin. Wurden arterieller Hypertonus und Diabetes mellitus Typ 2 schon lange mehr oder weniger erfolgreich behandelt, war der Stellenwert einer Lipidtherapie lange umstritten. Dabei wurde übersehen, dass es vor der UKPDS-Studie für eine „bessere“ Einstellung des ­Blutzuckers beim Typ-2-Diabetes genauso wenig Evidenz gab wie für die Lipidtherapie.

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  • Risikostratifiziertes Lipidmanagement bei Diabetes mellitus

    Behandlungsziele der Lipidtherapie: primär LDL-C und sekundär Non-HDL-C und ApoB.

    Der LDL-C-Zielwert wurde in den rezenten AACE-Guidelines bei Diabetes mellitus mit manifester ­kardiovaskulärer Erkrankung auf < 55 mg/dl herabgesetzt.

    Basis der Lipidtherapie: Statine; mögliche Add-on-Therapien: Ezetimib, PCSK-9-Inhibitoren; Fenofibrat wird nur in ausgewählten Patientenkollektiven empfohlen.

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  • Dyslipidämien: Ursachen und Einflussfaktoren

    LDL-Cholesterin ist kausal für die Entwicklung von Atherosklerose ­verantwortlich; LDL-Cholesterin-Senkung kann das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse reduzieren und steht daher im Zentrum des Lipidmanagements.

    Genetische Faktoren sind die wichtigsten Determinanten für Fettstoffwechselstörungen. Patienten mit von Kindheit an hohem LDL-Cholesterin profitieren besonders von einer konsequenten Senkung des LDL-Cholesterins.

    Vor Behandlung einer Dyslipidämie sollte eine sekundäre Hypercholesterinämie durch Hypothyreose, Cholestase oder nephrotisches Syndrom ausgeschlossen werden.

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  • Statine: eine Nutzen-Risiko-Bewertung

    Aufgrund der umfassenden Studienevidenz nehmen Statine den Leitlinien internationaler ­Fachgesellschaften entsprechend einen hohen Stellenwert in der kardiovaskulären Risikoprävention ein – insbesondere bei Hochrisikopatienten (z. B. Patienten mit Typ-2-Diabetes).

    Statinassoziierte muskuläre Symptome können in unterschiedlichen Schweregraden auftreten und ­beeinflussen die Therapieadhärenz.

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  • Ezetimib im Lipidmanagement: Die IMPROVE-IT-Studie

    Die durch Ezetimib (+ Statine) erreichte Reduktion des LDL-Cholesterins führt zu einer signifikanten Reduktion kardiovaskulärer Ereignisse.

    Ezetimib stellt die evidenzbasierte Erweiterung der Therapie für Patienten dar, die unter ­Ausschöpfung einer maximalen Statin-Therapie die individuellen Zielwerte nicht erreichen oder diese nicht tolerieren.

    Die Studie IMPROVE-IT bestätigte, dass für das LDL-Cholesterin „the lower, the better“ absolut zutreffend ist.

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  • PCSK9-Inhibitoren: Was können sie wirklich?

    Zwei Endpunktstudien der PCSK9-Inhibitoren Alirocumab und Evolocumab bestätigen den Stellenwert einer raschen, strikten und nachhaltigen LDL-Cholesterinreduktion.

    Mit PCSK9-Inhibitoren steht der Lipidsenkung, speziell bei etablierter kardiovaskulärer Erkrankung, neben dem Standard, bestehend aus Statinen und Ezetimib, ein zusätzliches Werkzeug zur Verfügung.

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  • Stellenwert von Nutrazeutika im Lipidmanagement

    Derzeit erhältliche Nutrazeutika leiten sich vom Roten Hefereis ab und enthalten 10 mg Monacolin K bzw. eine Mischung von Monacolin K in geringerer Dosis mit Berberin und Policosanol.

    Primärprävention: Roter-Hefereis-Produkte können bei Patienten eingesetzt werden, bei denen Statine und/oder andere Lipidsenker aufgrund von niedrigem Risiko oder Unverträglichkeit nicht indiziert sind.

    Sekundärprävention: Nutrazeutika können ergänzend zu anderen Therapien eingesetzt werden, falls diese keine ausreichende Wirkung aufweisen.

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  • Behandlungskaskade im medikamentösen Lipidmanagement

    Typ-2-Diabetes ohne klinisch manifeste Atherosklerose: LDL-Cholesterin-Ziel von < 70 mg/dl durch Statine +/– Ezetimib anstreben.

    Typ-2-Diabetes mit klinisch manifester Atherosklerose: LDL-Cholesterin-Ziel = „lowest is best“. LDL-C-Reduktion mittels Statinen + Ezetimib + PCSK9-Hemmern.

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A Patient’s Journey

  • Evidenzbasierte Therapie-entscheidungen im Krankheitsverlauf

    Was bisher geschah
    Vor 11 Jahren wurde bei unserem damals 57-jährigen Patienten ein Typ-2-Diabetes diagnostiziert. Er war Raucher (mit bestehender COPD) und wies familienanamnestisch väterlicherseits eine KHK (STEMI) und mütterlicherseits einen Typ-2-Diabetes auf. Nach initialer Lebensstilberatung begann der Patient ...Weiterlesen ...