FdR 02|2014

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Josef Smolen, Klinische Abteilung für Rheumatologie, Universitätsklinik für Innere Medizin III, Medizinische Universität Wien

Editorial

  • Best of EULAR in Rot-Weiß-Rot
    Die Vielfalt der Themen in jedem einzelnen Heft der „Fakten der Rheumatologie“ macht es – ­zumindest uns Herausgebern – fast unmöglich, eine Ausgabe besonders hervorzuheben. Wenn es allerdings um die Wahl des persönlichen Lieblingsheftes im Jahreszyklus geht, sind wir uns ...Weiterlesen ...

Focus: Best of EULAR

  • EULAR-Highlights: Kollagenosen

    Erste Erfolge werden von Aldesleukin, einem niedrig dosierten IL-2, bei refraktärem SLE berichtet.

    Azathioprin (AZA) in der Schwangerschaft ist sicher.

    Rituximab-Anwendung bei Lupusnephritis wird weiter untersucht.

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  • EULAR-Highlights: Vaskulitiden

    In der Diagnosesicherung der Arteriitis temporalis ist der Ultraschall der Biopsie zumindest gleichwertig.

    Die Mechanismen der B-Zell-Depletion können bei verschiedenen Erkrankungen unterschiedlich sein.

    Bei ANCA-assoziierter Vaskulitis dürfte ein Therapieregime mit CCX168 (einem Inhibitor des Rezeptors des ­Komplementbruchstücks C5a) der Behandlung mit hochdosiertem Prednisolon zumindest gleichwertig sein.

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  • EULAR 2014: Neues zur Polyarthritis

    Studie zum Biologika-Switch unter Real-Life-Bedingungen. Die Umstellung auf Rituximab wirkt besser als jene auf einen weiteren TNF-α-Blocker.

    Ein Absetzen von bDMARD kann unter strengen Remissionskriterien in Erwägung gezogen werden.

    Patienten mit unzureichendem klinischen Ansprechen auf orales MTX können von einem Wechsel auf MTX ­subkutan profitieren.

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  • Bildgebung in der klinischen Behandlung der Spondyloarthritis

    Im Rahmen einer EULAR-Taskforce sind 10 evidenzbasierte Empfehlungen über die Rolle und den Gebrauch der Bildgebung in der klinischen Behandlung von SpA entwickelt worden. Die EULAR-Empfehlungen sind die ersten, die das gesamte Spektrum der SpA sowie allen gängigen bildgebenden Methoden beinhalten, und sind für den täglichen Gebrauch durch Rheumatologen, Radiologen und Ärzte bestimmt.

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  • Polymyalgia rheumatica: neue ACR/EULAR-Guidelines

    Die Evidenz für die optimale Kortikosteroid-Anfangsdosis und das nachfolgende Abstufungsprotokoll ist sehr limitiert. Moderate bis gute Evidenz ist für die Wirksamkeit von intramuskulärem Methylprednisolon und Methotrexat verfügbar. Für die Wirksamkeit von TNF-a-Blockern bei der PMR gibt es keine gesicherte Evidenz.

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  • RA: Bestimmung der Dauer der subklinischen Gelenkentzündung

    Eine klinische Remission stellt das ultimative Ziel in der Behandlung der rheumatoiden Arthritis (RA) dar. Mittels Ultraschall lässt sich noch Jahre nach Erreichen der klinischen Remission eine subklinische entzündliche Aktivität mittels Ultraschall nachweisen. Mit Andauern der Remission dürfte die subklinische Gelenkaktivität abklingen.

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  • Der Einfluss von Multimorbidität auf die Lebensqualität bei RA

    Multimorbidität hat einen wesentlichen Einfluss auf Parameter wie Lebensqualität, Funktionalität oder Mortalität, insbesondere bei chronischen Erkrankungen wie der rheumatoiden Arthritis (RA). Da bislang kein Goldstandard zur Erfassung von Multimorbidität zur Verfügung steht, galt es, einen Multimorbiditäts-Index (MMI) zu entwickeln und dessen Einfluss auf die Lebensqualität zu evaluieren. Es konnte ein ungewichteter Index (MMIc) entwickelt werden, der eine gute Alternative zur Erfassung des Einfluss von Multimorbidität auf die Lebensqualität darstellt.

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  • Neue Ultraschall-Scores zur Erfassung entzündlicher und struktureller Pathologien der PsA

    Für die Sonografie von Gelenken bei der Psoriasisarthritis (PsA) konnten zwei neue Ultraschall-Scores entwickelt und evaluiert werden. Anhand dieser ist es möglich, die für die Psoriasisarthritis charakteristischen entzündlichen und strukturellen Pathologien zu erfassen. Aufgrund der guten Sensibilität bei der Erkennung relevanter Pathologien, einer guten Reproduzierbarkeit und einer einfachen Durchführung können diese zwei Scores in der klinischen Routine und in wissenschaftlichen Studien Anwendung finden.

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  • Eine komplexe Rolle von mTOR bei der Synovialentzündung

    Die Kinase mTOR dürfte bei der Synovialentzündung eine viel komplexere Rolle als bisher angenommen spielen. In vitro konnte gezeigt werden, dass Synovialfibroblasten, bei denen mTOR inhibiert wurde, vermehrt proinflammatorische Zytokine produzieren.

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  • Optimierung des Schnittstellenmanagements zwischen Hausärzten und Rheumatologen

    Eine optimale Organisation der Kooperation zwischen Rheumatologen und Hausarzt ist für den Behandlungserfolg und die Patientensicherheit unerlässlich. Die Ergebnisse der Befragung können zu einer Verbesserung der Versorgung von Patienten mit entzündlichen Gelenk- und Muskelerkrankungen beitragen. Zudem ist eine Kosteneinsparung zu erhoffen.

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  • Die Rolle der microRNA-146a bei entzündlicher Arthritis

    MicroRNA-146a ist ein antiinflammatorischer Regulator bei rheumatoider Arthritis. Zukünftige Therapien können sich möglicherweise das antiinflammatorische Potenzial der microRNA-146a therapeutisch zunutze machen.

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  • Die Rolle der dendritischen Zelle bei entzündlicher Arthritis

    Die Rolle der dendritischen Zellen bei entzündlicher Arthritis ist weitgehend unbekannt. Im Rahmen von Experimenten konnte nachgewiesen werden, dass DCs nicht nur in der Initiationsphase der inflammatorischen Arthritis eine wichtige Rolle spielen, sondern auch an der Perpetuierung der Arthritis in einem nicht unbeträchtlichen Ausmaß beteiligt sind.

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  • Eine Defizienz der MiR155 führt zu reduzierter Ausprägung von Lupus-typischer Erkrankung im Mausmodell

    Im experimentellen Modell des Pristan-induzierten Lupus in MiR155-defizienten Mäusen zeigt sich eine reduzierte Krankheitsausprägung. Es kann daher gemutmaßt werden, dass eine Antagonisierung von MiR155 auch im menschlichen SLE einen zukünftigen therapeutischen Ansatz bietet.

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